Mara Salgado Das Mitternachts-Pony

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Inhaltsangabe zu „Das Mitternachts-Pony“ von Mara Salgado

Habe ich gern gelesen, wenn es auch arg kitschig war. Man war halt auch mal Teenie...

— Ameise
Ameise
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  • Rezension zu "Das Mitternachts-Pony" von Mara Salgado

    Das Mitternachts-Pony
    mabuerele

    mabuerele

    02. October 2010 um 15:52

    Für Kinder sind eine ganze Anzahl Pferdebücher auf dem Markt. Die Qualität ist recht unterschiedlich. Das Buch "Das Mitternachtspony" ist mir sehr positiv aufgefallen. Ich bewerte es mit „Ausgezeichnet“. Hier meine ausführliche Einschätzung: Ein Pferdebuch wie viele andere? Das Urteil würde dem Buch nicht gerecht! Sehr sensibel beschreibt die Autorin, wie sich junge Menschen zum Positiven verändern, wenn sie ein Ziel vor Augen haben. Christine gilt als unkonzentriert und verträumt. Sie beginnt gern etwas Neues, hat dann aber keine Ausdauer, es zu Ende zu bringen. Nur durch Druck ihrer Eltern schafft sie den Übergang zum Gymnasium. Der Lohn dafür sind die ersehnten Reitstunden. Eines Tages sieht sie auf der Wiese eines Bauern ein schwarzes Pony. Kurze Zeit später erfährt sie, dass das Tier getötet werden soll, weil es keinen Reiter auf seinem Rücken duldet. Ein halbes Jahr bleibt Gnadenfrist. Niemand aber weiß, dass Christine das Pony in einer Vollmondnacht geritten hat! Sie hat jetzt nur ein Ziel: Sie möchte das Pony kaufen. Dem ordnet sie alles unter. Ob es ihr gelingt? Es scheint so. Doch als der Zeitpunkt gekommen ist, hat das Pony schon einen neuen Besitzer. Andreas, Mitglied im Reitclub, war schneller. Wie Christine mit der Enttäuschung fertig wird, wie geduldig die Freundin Nita ihre Launen erträgt und sie wieder auf den rechten Weg bringt, ist überzeugend geschildert. Doch Andreas kommt mit dem Pony nicht zurecht. Nach einem Unfall steht das Leben des Tieres wieder auf dem Spiel . Der Roman lebt von leisen Tönen. Der Wert einer Freundschaft, die Auswirkungen übertriebenen Ehrgeizes, das Verhältnis zwischen Mensch und Tier stehen im Mittelpunkt. Doch auch andere Dinge werden angesprochen. So lernt Christine begreifen, warum ihre Eltern Wert auf eine gute Ausbildung legen. Nichts erscheint aufgesetzt. Alles in harmonisch in die Romanhandlung integriert. Da der Roman in der Schweiz spielt, gibt es natürlich Unterschiede in den Lebensverhältnissen. Das sollte man wissen.

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