Mara Volkers Die Tore der Geister

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Inhaltsangabe zu „Die Tore der Geister“ von Mara Volkers

Durch einen Sonnensturm kommt es zu einem furchtbaren Zwischenfall. Eine gigantische Energiewelle strömt auf die Erde und verursacht Erdbeben, Flutwellen, Tod und Zerstörung. Die Überlebenden, unter ihnen die junge Manuela, ereilen düstere Visionen von den Geistern der Toten, die in unsere Welt zurückkehren. Bald erfährt Manuela, dass der Zwischenfall tatsächlich die Tore ins Jenseits geöffnet hat. Und sie muss sich mit einem der Geister verbünden, um den Untergang der menschlichen Zivilisation zu verhindern.

Düstere Geschichte mit authentischen Charakteren.

— Haeviness
Haeviness

Ich hatte deutlich mehr erwartet ...

— Pergamentfalter
Pergamentfalter

Liest sich flüssig, spannend geschrieben, aber gegruselt hat es mich nicht;)

— Polarstern15
Polarstern15

Positiv überrascht! Hat mich bis zur letzten Seite gefesselt!

— Jenny1900
Jenny1900

Fazit: Ein gelungener Genre-Mix mit einer fesselnd und temporeich erzählten Story, die jedoch recht bald vorhersehbar wird, was der Spannung jedoch keinen Abbruch tut und noch mit einem rasanten Ende aufwarten kann.

— Bellexr
Bellexr

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  • Wenn der Verlust der Elektronik nicht dein größtes Problem ist...

    Die Tore der Geister
    Haeviness

    Haeviness

    06. June 2017 um 16:52

    Mara Volkers nimmt uns in ihrem Mystery-Thriller mit in ein Deutschland, in dem die komplette Technik und Versorgung versagt, und zu allem Überfluss die dämonischen Geister kurz vor der Rückkehr in unsere Welt stehen.Die Kurzbeschreibung finde ich etwas irritierend. "Und sie muss sich mit einem der Geister verbünden..." klingt allein schon nach einer großeren Herausforderung. Dass es sich bei diesem um Manuelas viel zu früh gestorbenen Freund handelt, der sich ihr praktisch an den Hals wirft, lässt die Sache viel einfacher werden.Das Buch lässt sich gut in zwei Teile gliedern: Teil 1 - Die komplette Versorgung der Welt fällt aus, Mord und Totschlag.Teil 2 - Ich verschließe dann mal noch schnell die Geistertore.Der Einstieg in die Geschichte war etwas schwierig. Die Katastrophe beginnt, da war ich noch nicht mal richtig war mit Manuela, geschweige denn mit der Anfangssituation. Oft habe ich überlegt, nicht doch etwas anderes zu lesen. Der Gedanke verflog dann aber recht schnell. Das ist vor allem der, wie ich finde, realitätsnahen Beschreibung der Reaktion der Deutschen auf die Katastrophe geschuldet.Die erste Hälfte beschreibt, wie die Menschen reagieren, wenn es plötzlich um Leben und Tod geht. Da ist sich fast jeder selbst der Nächste und die Gesetze gelten nicht mehr. Ich war von der Brutalität stellenweise sehr schockiert. Und auch von der Gewissheit, dass es im echten Leben wohl nicht anders geschehen würde.Die zweite Hälfte der Geschichte wird dann richtig paranormal und das Problem mit den Dämonen ziemlich einfach gelöst. Manuela, Pater Fabian und Sandra setzen alles daran, die Tore der Geister wieder zu schließen und die Welt vor dem endgültigen Aus zu bewahren. Am Anfang war ich noch überrascht, wie gut ihnen das gelingt. Zum Ende hin habe ich darin keine große Herausforderung mehr gesehen, sondern nur etwas, das halt noch getan werden muss. Das finde ich sehr schade. Manuela, Pater Fabian, Sandra, Nils und Nadja waren mir nach einigen Startschwierigkeiten dann doch sehr sympathisch. Sie scheuen sich nicht davor, die Dinge in die Hand zu nehmen und lassen sich von nichts und niemandem aufhalten. Selten habe ich einen Charaktere so gehasst wie Deta Knacke. Sie hat ihre Rolle wunderbar verkörpert.Das endgültige Schicksal aller fand ich angemessen. Mit dem Ende bin ich sehr zufrieden. Ich bin froh, dass ich das Buch beendet habe, auch wenn ich zeitweise sehr skeptisch war.Ich empfehle dieses Buch jedem, der gerne Geschichten zum Thema Weltuntergang verknüpft mit paranormalen Aktivitäten liest.

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  • Rezension zu "Die Tore der Geister"

    Die Tore der Geister
    Pergamentfalter

    Pergamentfalter

    10. February 2017 um 22:51

    Was passiert, wenn ein Weltraumexperiment der Vereinigten Staaten scheitert und ein Sonnensturm die gesamte Welt in eine Zeit zurückversetzt, in der die moderne Elektronik nicht funktioniert? Wenn die gesamte moderne Infrastruktur zusammenbricht, Chaos die neue Zeit regiert und den moralische Vorstellungen mehr und mehr entsagt wird? Klingt nach einem abgeschwächten Weltuntergangsszenario? Nun, dann lasst mich noch einen letzten Punkt hinzufügen, der das Bild komplettiert, das dieses Buch schafft: Neben all dem menschlichen Chaos versagen die Tore zur Welt der Toten und Geister überschwemmen die Welt in ihrem blinden Wunsch nach Rache. Damit ist der Ausgangspunkt von Mara Volkers "Die Tore der Geister" vollständig und bis zu diesem Punkt war mein Interesse an diesem Buch groß. Es blieb jedoch leider dabei. Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, endlich einen Zugang zu Figuren und Handlung zu finden, doch so recht wollte das nicht gelingen. Warum das so war, dazu jetzt im Folgenden mehr. Zunächst einmal schien mir die Handlung selbst oftmals sehr gekünstelt und unwirklich. Das Szenario ohne die Geister war noch gut dargestellt. Wer hat sich nicht schon mal vorgestellt, wie die Menschen reagieren würden, wenn plötzlich keine Autos, Fernseher, Computer, Bahnen, Kühlschränke etc. mehr funktionieren? Was passiert, wenn das moderne Leben quasi von jetzt auf gleich zusammenbricht und die Menschen sich selbst behelfen müssen? Das Bild, das Mara Volkers für diese Situation zeichnet, hat mir gut gefallen, denn es war verständlich und für mich vorstellbar. Schwierig wurde es ab dem Zeitpunkt, als es mehr und mehr um die Geister ging. Nicht, weil ich es mir nicht vorstellen konnte (oder wollte), sondern weil ich ständig das Gefühl hatte, dass die Handlung gestellt ist. Das fing schon bei den Visionen an, die einige der Charaktere haben... Vor der Katastrophe gab es Radio, Fernseher und Internet, über die man sich über die Geschehnisse auf der Welt informieren konnte. Als die nicht mehr funktionieren, gibt es eben sogenannte Begabte, die sich die Welt durch ihr geistiges Auge ansehen können oder auch mal gedanklich bis ans andere Ende der Welt reisen und sich dort mit anderen Begabten verständigen können. Sprachbarrieren gibt es so gut wie nicht, denn die Sprache der Gedanken scheint ja - mit winzigen Ausnahmen - eine weltweit Einheitliche zu sein... Ein anderer Punkt, der mich noch mehr gestört hat, waren die Figuren. Neben einer ganzen Zahl von Nebencharakteren, die nur grob gezeichnet waren, blieben auch Hauptcharaktere wie die Begabten Manuela und Pater Fabian sowie der wiedergekehrte Geist Nick die meiste Zeit eher farblos. Zwar haben sie eine gut beschriebene Persönlichkeit, die im Verlauf der Geschichte bestehen bleibt, allerdings hatte ich überhaupt nicht das Gefühl, dass diese Figuren real sein könnten. Möglicherweise liegt das daran, dass ich mich mit den Personen nicht identifizieren konnte. Ich weiß es nicht. Der Großteil der Geschichte ist aus Manuelas Perspektive geschrieben und nach einiger Zeit hat sie mich nur noch genervt. Sie ist eine Begabte, okay. Im Rahmen der Geschichte ist das eine gute Grundlage. Anscheinend ist sie aber nicht nur irgendeine Begabte, sondern die begabteste unter den Begabten. Ich hatte nach einiger Zeit das Gefühl, immer, wenn ihre normalen Kräfte nicht mehr ausgereicht haben und die anderen Charaktere gerade nichts zur Lösung des Problems beitragen konnten, hat Manuela irgendwas Neues an sich entdeckt oder hatte plötzlich eine Verbindung zu irgendwem auf der Welt, der ihr helfen konnte. Realitätsgefühl? Fehlanzeige. Große Kräfte stören mich bei Figuren normalerweise nicht, aber was mich gestört hat, war, dass Manuela keine wirklichen Schwächen zu haben schien. Zumindest konnte ich keine erkennen. Der dritte Punkt, der mich manches Mal gestört hat, war die Sprache. Das Buch hatte - da sei etwas Positives gesagt - gute Beschreibungen und auch Gefühle kamen ganz gut rüber. Schwierig wurde es dann allerdings öfter bei Dialogen. Normalerweise sind sie ein wichtiges Aushängeschild für die Geschichte, aber auch für die Charaktere selbst. In "Die Tore der Geister" waren mir einige Dialoge allerdings zu gestellt. Die Welt mag ja im Chaos versinken, aber deswegen müssen die Charaktere doch nicht so gesteltzt reden, oder? Ich hab wirklich versucht, mich in das Buch reinzufinden. Habe versucht, den Charakteren auf ihrem Weg zu folgen und sie bei ihrem Versuch, die Geistertore wieder zu schließen, zu begleiten, doch am Ende war ich einfach nur froh, die letzte Seite geschafft zu haben... FAZIT Ich hab eine ganze Weile überlegt, wie ich das Buch werten soll. Letztendlich gibt es von mir 2 Sterne, weil die Handlung wenigstens ein bisschen Spannung aufbauen konnte, die Figuren eine konstante Persönlichkeit hatten und mir die Sprache - abgesehen von vielen Dialogen - recht gut gefallen hat.

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  • Rezension zu "Die Tore der Geister" von Mara Volkers

    Die Tore der Geister
    gurke

    gurke

    30. April 2012 um 00:15

    Von jetzt auf gleich spielt die Welt verrückt. Der Strom fällt aus, ein Unfall jagt den nächsten, Flutwellen, Tod und Zerstörung sind ab jetzt Programm und Panik bricht aus - alles gleichzeitig. Was zunächst auffällt, ist das unglaubliche Erdbeben und dass ab diesem Zeitpunkt nichts mehr so ist, wie es war. Nur ein Mensch scheint zu wissen was los ist: Manuela. Denn sie wird von Visionen befallen, die von Geistern der Toten handeln, die in unsere Welt zurückkehren möchten. Natürlich muss sie der Sache auf den Grund gehen und stellt mit großem Erschrecken fest, dass die Toten tatsächlich ihre Tore ins Jenseits geöffnet haben. Alles wegen einem fehlgeschlagenen Experiment. Denn nur so konnte der alles vernichtende Sonnensturm auf die Erde geleitet werden. Nun gilt es zu kämpfen und die Tore wieder zu schließen, um so die Menschheit vor ihrem endgültigen Untergang zu retten. Mara Volkers hat einen unglaublich flüssigen Schreibstil. Man fliegt regelrecht über die Seiten, so einfach und schnell lassen sich die Seiten lesen und ehe man sich versieht, hat man die Geschichte auch schon durchgelesen. Es ist erschreckend mit anzusehen, wie schnell die Menschen sich um 100 Jahre zurückversetzen lassen und wie schnell alles in das absolute Chaos ausbricht. Die Autorin hat nicht nur ein sehr rasantes Tempo bei den aufeinander folgenden Ereignissen, sie schildert die Geschehnisse auch noch sehr realistisch und die Spannung kommt hier auf keinen Fall zu kurz. Anfangs war ich ein wenig demotiviert mit dem Lesen des Buches zu beginnen, als ich das Personenregister gesehen habe. Ich habe immer Schwierigkeiten mir allzuviele Personen namentlich zu merken und auch die einzelnen Charaktere sind mir dann meist zu flach und oberflächlich beschrieben. Ich wurde eines Besseren belehrt. Meiner Meinung nach waren die Personen so lebendig und einprägsam, dass es das Personenregister überhaupt nicht nötig gewesen wäre. Ich war von der ersten Seite an mitten in der Geschichte und fieberte mit Manuela und dem Rest um die Rettung der Erde. Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen und habe "Die Tore der Geister" innerhalb weniger Stunden regelrecht eingeatmet. Wer Fantasy, Dystopien, Hexen, Geister, Spannung und ein wenig Science Fiction liebt, kommt hier voll auf seine Kosten. Wer aber solche Themen eher nicht so mag, in dieses Genre aber mal reinschnuppern möchte, dem kann ich diesen Roman auch ans Herz legen. Denn hat man einmal mit der Geschichte begonnen, kann man es eh nicht mehr aus der Hand legen.

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  • Rezension zu "Die Tore der Geister" von Mara Volkers

    Die Tore der Geister
    Wir-Lesen

    Wir-Lesen

    03. March 2012 um 12:21

    Inhalt Durch die Verkettung unglücklicher Umstände haben amerkianische Wissenschaftler den total Ausfall sämtlicher elektronischer Geräte verursacht. Gleichzeitig wurde die Geistertore umgepolt und nun können die Verstorbenen nicht mehr hinein, aber die Geister, die bereits auf der anderen Seite sind können bald raus und viele von ihnen sind sehr böse und mächtig geworden. Die Menschen sind schon von der Katastrophe gebeutelt keine technischen Geräte zu haben, an vielen Orten bricht das Chaos aus. Die wenigsten wissen von der Gefahr, die von den Geistertoren ausgeht. Eine kleine Gruppe begabter Menschen in Deutschland erkennt die Gefahr und versucht die Tore zu schließen. Doch ohne die moderen technischen Errungenschaften ist es schon schwer genug, die Verantwortlichen zu kontaktieren. Können sie die Welt vor den Geistern retten? Umgebung Die Ereignisse werden aus der Er-Perspektive von Pater Fabian und Manuela widergegeben. Zwischendurch schleicht sich auch mal der ein oder andere Nebencharakter ein. Dabei kennt der Erzähler immer die Gedanken und Gefühle der jeweiligen Person. Personen Manuela ist eine junge Frau, die im heutigen Münschen (Deutschland) lebt. Sie hatte schon immer die Gabe ihren Geist vom Körper zu trennen umso mit Geister der Verstorbenen zu kommunizieren. Die Katastrophe vergrößert ihre Gabe nach und nach, so hat sie die Möglichkeit auf der ganzen Welt nach Unterstützung zu suchen. Manuela ist nett und sehr ernergisch. Pater Fabian ist als Exorzist tätig. Die Katastrophe lässt ihn an Gott zweifeln, auch hatte er mehrere unliebsame Begegnungen mit einem Dämonen, den er nicht exorzieren konnte. Anfangs war er bezüglich Manuelas Fähigkeiten sekptisch, hat sie aber mit der Zeit akzeptiert. Bewertung Ich finde es immer sehr spannend, wenn man deutsche Bücher liest, wenn die Geschichte dann auch in Deutschland spielt. Die Städte kommen einem bekannt vor, die Kanzerlin taucht auf etc. Die Geschichte selber war sehr spannend geschrieben. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht, auch wenn das Ende vorhersehbar war. Die Chrakatere sind alle sehr sympathisch (bis auf die, die es nicht sein sollen), aber so richtig Verbindung konnte ich mit ihnen auch nicht aufnehmen. Und irgendwie schien Manuela die Einzige auf der ganzen Welt zu sein, die stark genug war die Zusammenhänge zu erkennen und etwas dagegen zu unternehmen. Unwahrscheinlich. Cover Das Cover ist eher schlicht und unscheinbar. Jetzt zwei Tage nach dem Lesen, kann ich mich nur an die große Schrift des Titel erinnern und an den schwarz-blauen Hintergrund. Aber ohne das Buch anzusehen, kann ich nicht sagen, ob da noch mehr drauf ist. Fazit Ein spannender Fantasyroman. Der die heutige Welt mit denen der Geister verbindet. Zwar sehr interessant geschrieben und auch schnell gelesen. Aber das gewisse Etwas fehlt dem Buch noch. Vielleicht einfach, weil alles zu glatt lief. 3 1/2 Sterne Jennifer aus dem Team von Wir Lesen

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  • Rezension zu "Die Tore der Geister" von Mara Volkers

    Die Tore der Geister
    Ines_Mueller

    Ines_Mueller

    28. February 2012 um 17:32

    "Der Angriff erfolgte so überraschend, dass Manuela die Luft abgeschürt wurde, bevor sie begriff, was geschah. Im nächsten Moment sah sie die weit aufgerißenen Augen Deta Knackes über sich, blutunterlaufen und ebenso von Panik wie von Hass erfüllt." . Als ich im Internet das erste Mal über dieses Buch stolperte, war ich sofort Feuer und Flamme, da ich ein großer Fan von Mysterybüchern mit Geistern bin. Doch leider muss ich sagen, dass Mara Volkers "Die Tore der Geister" mich nicht überzeugen konnte. . Von Anfang an fand ich keinen Zugang zu diesem Werk, was sich im Laufe der Lektüre auch nicht änderte. So gefiel mir bereits der Schreibstil der Autorin nicht, da er zu schlicht und einfach war. Die Sätze waren oftmals zu kurz und allgemein hätte man viel mehr Details und Einzelheiten beschreiben können, was der Story bestimmt zusätzliche Tiefe verliehen hätte. . Auch bei den Charakteren wurde dieses Phänomen beibehalten. Egal ob es sich dabei um die Protagonistin Manuela Rossner, den Pater Fabian oder das kleine Mädchen Sandra handelte - sie alle blieben mir bis zum Schluss fremd, da ich keine Beziehung oder irgendeine Art von Bindung zu ihnen aufbauen konnte. . Dabei hatte die Story durchaus einiges an Potenzial zu bieten und wäre somit vielleicht sogar zu einem richtigen Pageturner geworden, doch leider ist dies Mara Volkers nicht gelungen. Mehr Liebe zum Detail und einiges an Ausführlichkeit mehr hätten auch hier wahre Wunder gewirkt. . Fazit: Zwar handelt es sich bei "Die Tore der Geister" nicht um komplette Zeitverschwendung, doch gibt es in diesem Buchbereich einige Bücher, die dieses bei weitem übertreffen. Von mir gibt es drei Sterne.

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  • Rezension zu "Die Tore der Geister" von Mara Volkers

    Die Tore der Geister
    LadyBooklove

    LadyBooklove

    17. November 2011 um 10:29

    Ein verheerender Sonnensturm verwüstet die Erde und alle elektronischen Geräte werden zerstört. Die Bevölkerung in München bricht in Panik auf, denn ohne Strom funktioniert nichts mehr und es kommt schnell zu gewaltsamen Übergriffen und Verbrechen aller Art. Doch die Menschen müssen nicht nur gegen ihre eigene Art kämpfen, ihnen steht ein noch viel größeres Problem bevor. Die Tore der Geisterwelt öffnen sich und stellen die Menschheit vor eine vollkommen neue Bedrohung. Hexe Manuel versucht mit zwei Freunden (einem Exorzisten und einem Kind) die Gefahr zu bannen, indem sie die Tore wieder schließen. Doch das ist leichter gesagt, als getan. Eine tolle Endzeitgeschichte der etwas anderen Art. Keine Zombieapokalypse sondern ein Rückfall ins stromlose Zeitalter mit der immerwährenden Bedrohung durch die Geisterwelt. Schaurigschöner, fesselnder Pageturnen.

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  • Rezension zu "Die Tore der Geister" von Mara Volkers

    Die Tore der Geister
    marion_gallus

    marion_gallus

    16. October 2011 um 20:31

    Manuela ist eine moderne Hexe, lebt in München und ist gerade in der U-Bahn unterwegs zu einer Kundin um dort eine Seance abzuhalten, als ein verheerendes Unglück geschieht. Ein Sonnensturm trifft auf einen amerikanischen Satelliten und die Folge ist eine extreme Engergieeinstrahlung auf die gesamte Erde, die sämtliche Elektrik und elektronisch betriebenen Geräte zerstört. Die Folge sind Unfälle, Flugzeugabstürze, der totale Strom- und Versorgungsausfall. Manuela erlebt dies hautnah in der U-Bahn mit und als sie es endlich schafft wieder nach oben zu gelangen, sieht sie die schrecklichen Folgen. Zusätzlich wird sie von Visionen geplagt. Sie sieht vor ihrem geistigen Auge die letzten Sekunden von Bekannten kurz vor dem Unglück. Sie macht sich zunächst einmal auf zu ihrer Kundin. Pater Fabian hat auch übersinnliche Fähigkeiten und erlebt nach dem Unglück ähnliche Visionen. Er wohnt dem Tod eines guten Freundes bei, der ebenso während des Unglücks stirbt. Auch Pater Fabian versucht zunächst Ruhe zu bewahren und zu sehen, wie er helfen kann. Da er zum Vorfallzeitpunkt gerade dabei war, einen Exorzismus auszuführen, trifft er als erster auf die sehr unangenehme Begleiterscheinung dieses Unglücks. Er trifft auf den Geist eines Verstorbenen, der in der Lage ist die Wirtskörper zu wechseln. Und das in rasanter Geschwindigkeit. Ausserdem … dieser Geist ist böse und das schlimmste ist: Durch diesen dramatischen Zwischenfall, der nicht nur die Welt in Schutt und Asche gelegt hat, haben sie die Tore der Geisterwelt geöffnet und zwar in die umgekehrte Richtung. Die Toten kehren zurück und diese Geister haben zum Großteil nichts Gutes im Sinn…. Weiterlesen: http://buchwelten.wordpress.com/2011/10/16/mara-volkers-die-tore-der-geister-25-5/ © Buchwelten 2011

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  • Rezension zu "Die Tore der Geister" von Mara Volkers

    Die Tore der Geister
    Bellexr

    Bellexr

    20. September 2011 um 12:47

    Der Menschheit droht der Untergang . Ein fehlgeschlagenes Experiment mit einem amerikanischen Satelliten leitet einen Sonnensturm auf die Erde. Die Energiewelle sorgt für das absolute Chaos. Keine elektronischen Geräte funktionieren mehr, Autos bleiben stehen, Flugzeuge stürzen vom Himmel. Doch wäre dies nicht schon schlimm genug, hat die Sonnenergie dafür gesorgt, dass sich die Tore der Geister drohen zu öffnen. Auf jedem Kontinent befindet sich ein solches Tor und die Dämonen warten bereits darauf, sich an den Menschen zu rächen. Die Hexe Manuela ist die Einzige, die durch ihre magischen Fähigkeiten die Kraft besitzt, zusammen mit anderen Begabten die Menschheit vor dem Untergang zu retten. Doch es gibt nur wenig Begabte, die ihr helfen könnten und die Zeit läuft gnadenlos ab. . Mara Volkers ist es gelungen, Komponenten aus Magie, Religion, Thriller, Mystery- und Endzeitstimmung geschickt zu einem rasanten, temporeichen Roman zu verbinden. Zwar ist das Ende der Story schon recht bald vorhersehbar, doch der Weg dahin gestaltet sich äußerst abwechslungsreich und spannend. . Anschaulich und durchaus realistisch schildert sie in einer flüssigen, leicht verständlichen, einfachen Sprache das Leben der Menschen nach dem Sonnensturm. Fließendes Wasser, Strom und alles, in dem sich elektronische Bauteile befinden, funktioniert nicht mehr. Einziges Fortbewegungsmittel sind Pferde, Oldtimer-Autos und die eigenen Füße. Die Menschheit sieht sich um rund 100 Jahre in der Zeit zurückversetzt. Und schnell bricht das Chaos aus, die Regierung in München reagiert sehr schleppend auf die Veränderungen und machtbesessene Politiker versuchen, ihre Vorteile aus der Katastrophe zu ziehen. Plünderungen, Raub, Mord und Vergewaltigungen gehören schon nach kurzer Zeit zur Tagesordnung. Geld zählt nicht mehr, wer genug Lebensmittel und Getränke hat, kann sich glücklich schätzen. Erschwerend kommt auch noch hinzu, dass sich die Wetterverhältnisse rapide ändern, ein andauernder Ascheregen verdunkelt die Erde und lässt die Temperaturen auf Minuswerte fallen. . Doch Manuela Rossner, eine junge Hexe aus München, ahnt, dass noch eine viel schlimmere Katastrophe der Menschheit droht. Mithilfe ihrer magischen Fähigkeiten erkennt sie schnell, dass sich die Tore der Geister in kürzester Zeit öffnen werden und sich eine Heerschar von Geistern auf der Erde verbreiten wird, die nichts Gutes im Sinn haben. Zusammen mit Pater Fabian, einem Exorzisten, der über geringe magische Fähigkeiten verfügt, versucht sie alles, die Tore wieder umzupolen. Die magischen Fähigkeiten und auch die Geistreisen, die Manuela unternimmt, um sich ein Bild von der Katastrophe und den Geistertoren zu machen, schildert die Autorin wie selbstverständlich und sehr anschaulich. . Im Fokus des Mystery-Thrillers liegen die Erlebnisse der jungen Hexe Manuela, die Mara Volkers als eine hilfsbereite, selbstkritische, positiv denkenden Frau beschreibt, die aber durchaus auch an ihren Fähigkeiten zweifelt und unter Stress gerne einmal grantig reagieren kann. Ihr Gegenpart ist Pater Fabian. Der Exorzist zweifelt aufgrund der Katastrophe an sich, an dem Gelingen des Unterfangens und an seinem Glauben an Gott. Immer wieder kommt es so zu kleinen Kabbeleien zwischen Manuela und dem Pater, was die düstere Stimmung oft etwas lockert. Eine weitere Mitwirkende ist Pater Fabians Tante Lieselotte, die gute Seele des Teams, die alle mit ihrem mütterlichen Verhalten unterstützt und umsorgt. . Fazit: Ein gelungener Genre-Mix mit einer fesselnd und temporeich erzählten Story, die jedoch recht bald vorhersehbar wird, was der Spannung jedoch keinen Abbruch tut und noch mit einem rasanten Ende aufwarten kann.

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