Marah Daniel Sohn der Wölfe

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Inhaltsangabe zu „Sohn der Wölfe“ von Marah Daniel

Sehr schöne Tiererzählung!

— mabuerele
mabuerele

Super Buch !

— booksblood
booksblood

Sehr interessante Perspektive !

— nileya
nileya

Anrührende und bewegende, sprachlich elegante Geschichte um einen Wolfsrüden, der um seine Freiheit kämpft und so manches Schicksal erleidet.

— Lesestunde_mit_Marie
Lesestunde_mit_Marie

Einfach grandios !!! Ich liebe es !!!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Sehr schönes Buch für Freunde von Wölfen!

— theresa_gionzetti
theresa_gionzetti
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  • Bando, der junge Wolf

    Sohn der Wölfe
    mabuerele

    mabuerele

    „...Da machte der Wolf kehrt und wanderte zurück zum Eschengehölz. Seine Brüder mochten wohlgenährt und umsorgt sein,doch ihre Seelen verkümmerten, weil sie nicht mehr das besaßen, was ihnen einst das Wichtigste war. Freiheit...“ Ein Wolf verlässt sein Revier und bricht in eine Schafherde ein. Das kostet ihm das Leben. Seine Gefährtin sucht nach ihm und gerät in eine Falle. Wenige Tage später bringt sie auf einem Bauernhof ein Junges zur Welt. Der Bauer lässt die Wölfin nach acht Tagen frei. Der Welpe wird zu dem Wurf der Hündin Laika gelegt. Sie säugt Bando, den Wolfswelpen, wie ihre eigenen Kinder. Die Autorin hat ein lyrisch ausgereiften Tierbuch geschrieben. Das Buch erzählt die Geschichte von Bando. Es ist eine Geschichte von Gefangenschaft und Freiheit, von Einsamkeit und Geborgenheit im Rudel, von Erinnerung an den Duft der Kindheit und der Suche nach der eigenen Identität. Der begrenzten Freiheit des Bauernhofes folgt die Enge und Kälte eines Zwingers. Nach der Flucht begegnet Bando seinesgleichen und findet ein Rudel. Doch das ist noch nicht sein Platz. Der Schreibstil ist gut lesbar. Schöne Metapher beschreiben die Landschaft, die der junge Wolf durchquert. Trotz der gekonnten Wiedergabe von Emotionen hat man in keinem Moment das Gefühl, dass das Tier vermenschlicht wird. In jeder Phase des Buches geht es um das Leben des Wolfes, ein Leben voller Gefahren, aber auch voller Eindrücke und Empfindungen. Tod und Trennung sind allgegenwärtig. Kursiv eingebunden werden einige kurze Abschnitte. Hier folgt ein Schatten den Spuren des Wolfes, der Schatten seiner Mutter. Man nahm ihr das Kind, aber nie die Erinnerung. Einige Kapitel beginnen beginnen mit der Angabe des Zeitpunktes – in Schreibschrift. Dann folgt bei allen ein dunkles Bild, auf dem jeweils ein oder mehrere Wölfe zu sehen sind. Daneben steht wiederum in Schreibschrift eine Überschrift. Einen kurzer Satz in abgesetzter Schriftart trennt eine stilisierte Blume vom eigentlichen Text. Diese Blume beendet auch jedes Kapitel. Das dunkle Cover mit dem Wolfskopf passt zum Inhalt des Buches. Die Papierqualität ist hochwertig. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die zarte Sprache, die gelungene Beschreibung der Lebensjahre und die packende Wiedergabe von Gefahren machen das Lesen zum Vergnügen. Obiges Zitat stammt aus einer Fabel, die im Laufe der Handlung erzählt wird.

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    • 6
    NiWa

    NiWa

    20. March 2016 um 09:51
  • Natur- und Tiergeschichte in Romanform, die nachdenklich macht

    Sohn der Wölfe
    Lesestunde_mit_Marie

    Lesestunde_mit_Marie

    In diesem wundervollen und außergewöhnlichen Buch von Marah Daniel, begleitet der Leser einen Wolfsrüden von Geburt an durch sein wechselhaftes Leben. Hierbei bedient sich die Autorin einer wundervollen, fast poetischen Sprache. Eine Sprache, der man in der neueren Literatur kaum noch begegnet. „Sorgen trug der Winterwind davon, welcher über die Erde strich und in seiner Sprache erzählte, was jeder Baum wusste, sofern er zu wissen im Stande gewesen wäre …“ Der Wolfsrüde, der in Gefangenschaft geboren und einer Hündin zum Säugen anvertraut wird, hat zwar eine recht behütete Welpenzeit, fühlt aber von Beginn an, dass er anders ist als die anderen Welpen. Schon früh hat er einen immensen Freiheitsdrang und erkundet das umliegende Waldland, kehrt aber immer wieder zurück in seine vermeintliche Heimat. Als er dann – wie auch die anderen Welpen verkauft wird, beginnt sein schicksalhaftes Leben, dass es nicht immer gut mit ihm meint. Jedoch hat er den unbedingten Willen, sich nicht brechen zu lassen und den Menschen unterzuordnen. Er sehnt sich nach Freiheit und kämpft um diese. Nach und nach entwickelt er sich zu einem adulten Wolfsrüden, der auch später in Freiheit einige Schicksalsschläge erleiden muss. Wundervoll sind die Beschreibungen seiner Gedanken, Gefühle, Träume und Erlebnisse, die in der dritten Person beschrieben werden. Durch die Namen, die er und seine „Gesellen“ erhalten sowie die erwähnten Gedanken, Gefühle und Träume bekommt der Wolf zwar menschliche Züge, aber nur insoweit, als dass wir uns ein Stück weit in ihn hineinversetzen können. „Bando wollte nichts mit dem Kind zu tun haben, geschweige denn mit ihm spielen …“ „Seine Sinne schienen mit der Welt zu verschmelzen – als ob alles eins wäre …“ Durch die detaillierten Beschreibungen der wolfstypischen Verhaltensweisen, Rituale und Hierarchien, wird aber immer wieder deutlich, dass wir in das Leben eines Tieres blicken dürfen. „… blühte in ihrer Rolle als Leitwölfin auf …“ „an den Abgrund der Gemeinschaft gedrängt, ihn zum Omega gemacht …“ Die Landschaftsbeschreibungen sowie die der Wetter- und Naturbegebenheiten lassen einen förmlich selber durch diese laufen, den Regen spüren, den Schnee schmecken, die Hitze ertragen. „Nebelschwaden wagten zwischen Stein und Kälte ein Tänzchen. Sie sanken auf den Wolfspelz nieder …“ Fazit: Für dieses Buch kann ich nur eine klare Leseempfehlung aussprechen! Es hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Ehrlich gesagt, war ich mir nicht sicher, auf welches Leseerlebnis ich mich einlassen würde und bin umso begeisterter! Die Sprache – poetisch ohne kitschig zu wirken, die Schilderungen der Natur – detailgenau ohne nüchtern zu sein, die Darstellungen der Lebenswelt der Wölfe – in menschlichen Zügen ohne irreal zu werden, haben mich in ihren Bann gezogen.

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    • 5
  • Buchverlosung zu "Sohn der Wölfe" von Marah Daniel

    Sohn der Wölfe
    marahdaniel

    marahdaniel

    Liebe Wolfs- und Hundefreunde, von der Erstauflage "Sohn der Wölfe" (2008) sind einige Bücher übrig, die ich nun verschenken möchte (aktuelle Auflage: 2014). Zum Inhalt: Auf einem abgelegenen Bauernhof führt Wolfswelpe Bando das sorglose Leben eines Hundes. Bis zu jenem Tag, an dem sich alles ändert und sein bisheriges Dasein in Frage gestellt wird. Eingesperrt auf engstem Raum, ohne Aussicht auf Rettung, wachsen in ihm sowohl Groll als auch unbändige Sehnsucht nach Freiheit heran. Bis der Tag kommt, Vergeltung zu üben und der Menschheit den Rücken zu kehren. Wer ist seine wirkliche Familie? Soll er der Sehnsucht nach Gemeinschaft folgen? Und wohin führen die Wege der Wölfe? Ein Jugendroman (ab 12 Jahren) über Wildnis, Abenteuer, Gefahren und von der Suche nach sich selbst. Wichtig: Das Cover der zu verschenkenden Erstauflage ist nicht identisch mit dem jetzigen. Wer gerne ein Exemplar haben möchte, melde sich hier :-)

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    • 66
  • Einfach zu empfehlen !!!!

    Sohn der Wölfe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. March 2015 um 14:28

    Als erstes das Cover ist so mega schön. Ich habe dem Buch 5 Sterne gegeben, es ist einfach göttlich. Es hat mir die Augen geöffnet und ich liebe jetzt die Wölfe noch mehr den je. Die Geschichte ist sehr lebensecht und alles ist sehr real geschrieben. Man konnte richtig mit Bando mitfühlen. Es war ein Abenteuer mit vielen Gefahren, dass alltäglich in unserer Welt stattfindet. Dieses Buch bringt diese Gefahren näher und erzählt von der Hoffnung eines Wolfjunges, das er nie verlor und so zu seinem Ziel gebracht hat. Der Schreibstil ist sehr flüssig und schnell zu lesen. Ich vermisse jetzt schon Bando und seine Familie (Rudel). Ich habe gelacht, geweint, gehofft und mit ihnen mitgefiebert. Ich werde das Buch aufjedenfall nochmal lesen !!! Lg Lisa (14)

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