Cover und Titel
Super schön! Ich habe noch die Ausgabe mit Farbschnitt und liebe die Gestaltung! Aber auch so sind die Farben und Motive einfach mal was anderes. 🤍
Geschichte, Charaktere und Schreibstil
Valea lebt bei den Menschen, seit ihre Eltern getötet worden waren, als sie ein kleines Kind war. Sie muss verstecken, wer und was sie ist, und schlägt sich mit Barjobs in einer mittelalterlichen Menschenwelt durch.
Eines Tages taucht ein gutaussehender Vampir, aka Strigoi, namens Nikolai auf und die beiden kommen sich näher. Doch eigentlich sind die verschiedenen Arten sich nicht immer wohlgesonnen und so kontaktiert Valea, eine Wicca, ihren Großvater, welcher sie überraschend zurück in die magische Welt holt. Dort soll sie ihre Kraft in die Vergangenheit sehen zu können einsetzen, um den Mord einer Wicca auf einem Schloss für junge Abgesandte aller Spezies aufzuklären.
Der Schreibstil war flüssig und das Buch hatte eine interessante Klimax. Der größte Spice war bereits auf Seite 50 vorhanden (ich hatte schon Angst, dass das ganze Buch nur spicy wird) und ist dann abrupt abgeflacht. Es handelt sich bei Wicca Creed nicht im klassische Romantasy, auch wenn Romance einen großen Teil einnimmt, sondern um gesellschaftskritische Fantasy. Auch Freundschaften und Vertrauen spielen eine große Rolle. Politisch ebenso stark geschrieben, das Buch regt sehr zum Nachdenken an!
Trotzdem hat es das Gemütliche von typischer Fantasy. Auch die Mischung aus Wicca, Hexen und Vampiren habe ich so nicht nirgendwo gesehen, weshalb der Aspekt der Abwechslung komplett erfüllt ist.
Mein Fazit
Außer einen kleinen Länge in der Mitte, in der die Handlung doch etwas flotter hätte voranschreiten dürfen, hat mich Band 1 von Wicca Creed überzeugt.
Ich gebe eine klare Leseempfehlung ab ca. 15-16 Jahren und 4,5 Sterne. Da der Schluss mich wirklich schockiert und überrascht hat, runde ich gerne auf.
⭐⭐⭐⭐⭐



















































