Marc-Alastor E.-E.

 3.8 Sterne bei 17 Bewertungen
Autor von Die Kinder der fünften Sonne, Die Chroniken 01 und weiteren Büchern.

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Die Chroniken 01

Die Chroniken 01

 (4)
Erschienen am 01.10.2009
Die Chroniken 02

Die Chroniken 02

 (3)
Erschienen am 01.10.2009
Die Grüne Muse

Die Grüne Muse

 (1)
Erschienen am 18.04.2018
Die Chroniken: Widerparte & Gefolge

Die Chroniken: Widerparte & Gefolge

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Erschienen am 20.09.2016
Adulator

Adulator

 (0)
Erschienen am 20.09.2016
Kriecher - De Joco Suae Moechae Zyklus 1.

Kriecher - De Joco Suae Moechae Zyklus 1.

 (0)
Erschienen am 15.05.2001
Kriecher

Kriecher

 (0)
Erschienen am 20.09.2016
Tetelestai!

Tetelestai!

 (0)
Erschienen am 20.09.2016

Neue Rezensionen zu Marc-Alastor E.-E.

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Rezension zu "Die Grüne Muse" von Marc-Alastor E.-E.

Die grüne Muse
Nenatievor 7 Monaten

Meinung
Die grüne Muse ist eine Sammlung von Kurzgeschichten die sich alle mit dem Thema Absinth beschäftigen, herausgegeben wurde die Sammlung von Alisha Bionda. In fast allen Geschichten taucht eine bekannte Persönlichkeit auf oder spielt die Hauptrolle. Zwischen den einzelnen Geschichten finden sich noch die unterschiedlichsten Rezepte mit Absinth, ausprobiert habe ich davon aber noch keines weil ich selbst ja keinen Alkohol trinke, sie klingen aber alle interessant. Erstmal werde ich versuchen zu jeder Geschichte kurz etwas zu sagen, ohne zu Spoilern.

Cros an mars von Katja Göddemeyer: Die Geschichte war spannend aber leider nicht so sehr herausragend. Den Plottwist am Ende fand ich sehr gut aber insgesamt hat mir doch etwas gefehlt.

Nimmermehr von Arne Killian: Eine düstere Geschichte über die letzten Tage des Edgar Allan Poe. Schön wie hier sein wohl bekanntestes Gedicht "Der Rabe" verarbeitet wurde.

Das Harfenmädchen von Guido Krain: Eine kurze aber gelungene Geschichte. Ein kurzer Ausschnitt in dem Edward Bulwer-Lytton die Hauptrolle spielt.

Auf grünen Schwingen durch die Nacht von Vincent Voss: Die erste der etwas längeren Geschichten im Buch. Auch hier geht es um Edgar Allan Poe, dieses mal sein ganzes Leben. Interessant, sehr düster und einer großen Priese Fantasy.

Die kreischenden Harmonien des Rik van Weiden von Arthur Gordon Wolf: Der Maler Paul Gauguin erzählt die Geschichte aus Ardes, wie er einen interessanten Maler trifft und was mit van Gogh los war. Eine interessante Interpretation und das übernatürliche wurde gut eingearbeitet.

Triumph von Marc-Alastor E.-E.: Hierzu fällt mir leider absolut nicht ein was ich schreiben könnte ohne schon zuviel zu verraten. Sehr sehr kurze Geschichte mit spannendem Thema.

Der weisse Anubis von Dave T. Morgan: Eine teilweise poetische Geschichte über die letzten Jahre von Baudelaire.

Im Zirkel der Wonnen von Torsten Scheib: Eigentlich eine interessante Geschichte. Aber teilweise anstrengend zu lesen, ich weiß auch nicht so genau warum. Teilweise klingt es so gewollt geschwollen und es ist erstaunlich wieviele Adjektive man in eine Geschichte einbauen kann. Abgesehen davon war die Geschichte aber gut mit einem interessanten Twist. Das Ende bleibt dafür recht offen und man kann seine eigenen Gedanken machen.

Der Anfang von Ende von Ainos Laos: Gute Idee die Geschichte in Form eines Monolges zu erzählen. Und die Hauptperson ist gut eingebaut. Wer er ist verrate ich nicht, sonst macht die Geschichte weniger Spaß finde ich.

Die Marqiuse d'Auvergne von Nikolaus Equiamicus: Düster und spannende Geschichte die sich um John Polidori dreht. Ich mochte die unheimliche Atmosphäre die erzeugt wird. Allerdings ist das Ende recht eklig aber überraschend.

Träumen im Inneren eines Walfischs von Harald A. Weissen: Eine sehr interessante Geschichte über Carlo Collodi und die Entstehung einer sehr bekannten Kinderbuchfigur. Düster und trotzdem schön erzählt. Allerdings wirkte die ganze Geschichte ab und an etwas überzogen. Der Twist am Ende war sehr gelungen.

Der Mann mit dem geheimen Erkennungszeichen von Sören Prescher: Nochmal ein kurzer Besuch bei E. A. Poe. Ebenfalls düster, unheimlich und spannend. Die Grenzen zwischen Rausch und Realität sind wunderbar verschwommen es wirkt aber nicht übertrieben. Eine der wenigen Geschichten die ohne sehr brutale Szenen auskommt.

Unvergessen von Lothar Nietsch: Eine Bonusstory die einen kurzen Einblick in die Welt eines Serienmörders gibt. Kurz und schockierend und gut geschrieben.

Allgemein ist mir aufgefallen das viele Geschichten ähnlich sind und leider auch viele Klischees erfüllt werden. Der exzentrische Künstler der ab und an zuviel Absinth trinkt und dadurch teilweise sehr abgedrehte Erlebnisse hat. Die Geschichten sind zwar teilweise kurz und dadurch schnell gelesen. Es war trotzdem sehr interessant die unterschiedlichen Interpretationen und Herangehensweisen zu lesen. Ein bisschen wissen um die Personen oder Geschichte allgemein ist hilfreich um sich besser zurecht zu finden.
Es hat sich leider niemand die Mühe gemacht auch mal eine Künstlerin aus der Zeit zur Protagonistin zu machen. Oder vielleicht wurden diese Geschichten auch nur nicht ausgewählt?
Insgesamt aber eine gute Mischung von Geschichten.

Vielen Dank an den Fabylon Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!

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Rezension zu "Die Chroniken 01" von Marc-Alastor E.-E.

Rezension zu "Die Chroniken 01" von Marc-Alastor E.-E.
Carriecatvor 9 Jahren

Schöne, märchenhafte Geschichtensammlung. Überhaupt nicht so "dark", wie der 2. Band. Weniger Ekel- Stories, dafür aber gut geschriebene "Gute- Nacht" Geschichten für Erwachsene. Das Buch zeichnet sich durch eine poetische, getragene Sprache aus, die man Kurzgeschichte für Kurzgeschichte genießen möchte.

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shaos avatar

Rezension zu "Die Chroniken 01" von Marc-Alastor E.-E.

Rezension zu "Die Chroniken 01" von Marc-Alastor E.-E.
shaovor 9 Jahren

Inhalt:
Auserwählte kämpfen gegen Drachen oder Dämonen, Reiter suchen ihr Heil nahe verschwundener Städte und müssen lernen, das Flüche wirklich heißen. Irrungen und Täuschungen begleiten die Krieger und Zwerge, die Lebenden und die Toten, die Götter und Drachen, die in den Geschichten dieser Sammlung auftauchen. Es handelt sich um Sagen vom Leben, vor allem aber vom Sterben, vom Wissen und Suchen und über allen schwebt der Geist des Drachen M`Zaarox, der Namensgeber des Epos.

Meinung:
Optisch erinnert mich das Buch stark an einen Reiseführer „Norwegen und nördliches Schweden“, was für einen positiven ersten Eindruck sorgte. Die alte Sprache, die der Autor verwendet, ist zunächst gewöhnungsbedür ftig, bei näherer Betrachtung aber durchaus angemessen für den Inhalt der Geschichten, sie erzeugt eine ganz andere Atmosphäre und somit eine wesentlich dichtere Welt als es eine modernere Sprache vermocht hätte. Fasziniert hat mich der Aufbau des Buches, der die Geschichten in chronologischer Reihenfolge enthält, so dass der Leser einer sprachlichen Entwicklung beiwohnen kann. Darüber hinaus enden die Erzählungen häufig offen oder so kryptisch, dass ein großer Interpretations raum über das „Warum“ bestehen bleibt, etwas, worüber man auch nach dem Lesen noch nachdenken kann. Interessant ist es allemal, eine Aneinanderreihu ng von auf den ersten Blick voneinander völlig unabhängigen Geschichten in den Händen zu halten, bei der sich erst im Nachhinein der Zusammenhang der Erzählungen untereinander offenbart. Dieses Buch ist mehr als nur eine Sammlung von Kurzgeschichten , dieses Buch ist zu Recht eine besondere Ausgabe zum Jubiläum des Geisterdrachene pos und eine würde Zusammenfassung dieser Welt.

Kritik:
Meine Kritikpunkte beziehen sich nicht auf den Inhalt des Buches, denn meiner Meinung nach weiß man, wenn man sich auf Dark Fantasy einlässt, dass nicht unbedingt ein Happy End zu erwarten ist. Daher kann ich keinen Punktabzug für Brutalitäten oder düstere Welten geben.
Allerdings haben mich doch einige Dinge sehr gestört am Buch. Zunächst die Aufteilung der Anhänge: Es handelt sich um Geschichten, die in einer in epischer Breite detailreich erdachten fremden Welt spielen. Für jemanden, der sich sicher in dieser Welt mit allen ihren Rassen und Ausdrücken bewegt, sind die Anhänge eine nette Zugabe, ein schöner Überblick. Jemand wie ich, der zum ersten Mal mit diesen Geschichten konfrontiert wird, ist zunächst verwirrt, weiß mit den Namen und Rassen nichts anzufangen.
Hier hätte ich es schöner gefunden, wenn ein Glossar bereits im ersten Teil der Chroniken angehängt gewesen wäre, da dieser von Unwissenden wie mir sicherlich eher gekauft wird als dass ein Einstieg mit dem zweiten Teil begonnen wird. Eine Aufklärung über die Begrifflichkeit en sollte daher eher im ersten Buch eingefügt werden, für einen besseren Überblick. Die im ersten Buch befindliche Übersicht über die Geschichte und Beziehungen der Gottheiten untereinander mag interessant sein, hat aber für das Verständnis der Inhalte wenig beigetragen, so dass diese vielleicht im zweiten Buch als Zugabe besser aufgehoben gewesen wäre.

Als ich den Preis des Buches und die Seitenzahl gesehen habe, habe ich erstmal geschluckt. So wenig Buch für soviel Geld. Allerdings muss ich hier positiv anmerken: Von den 228 Seiten hat man sehr viel mehr, als man zu Anfang glaubt. Der Preis ist (abgesehen davon, dass er sicherlich anhand des Aufwandes gerechtfertigt ist) völlig in Ordnung.

Mein letzter Kritikpunkt betrifft die Fehlerdichte in diesem Buch. Sicherlich habe ich hier einen anderen Anspruch als viele andere Menschen, denn mir fallen Rechtschreib-/Grammatikfehler auch beim ersten, schnellen Lesen auf. Allerdings habe ich selten ein Buch in der Hand gehabt, in dem sich so viele Fehler getummelt haben. Mich hat das beim Lesen enorm gestört, weswegen ich statt der ursprünglichen 4 doch nur 3 Punkte geben kann.

Fazit:
Ein wunderbares, episches Buch, geschrieben in einer alten, fast antik wirkenden Sprache. Eine Anthologie, die die Bezeichnung „Dark Fantasy“ wirklich verdient.
Geschichten, die jede für sich stehen kann, bei denen aber alle gemeinsam ein großes Ganzes ergeben.
Ein Buch, an dem sicherlich nicht nur eingefleischte Fans ihre Freude haben können, das letztendlich aber Abzüge in der B-Note hinnehmen muss.

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