Marc-Alastor E.-E. Die Chroniken 01

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Inhaltsangabe zu „Die Chroniken 01“ von Marc-Alastor E.-E.

'Weite Ebenen, grünes, fruchtbares Land, Wälder, Auen, Flüsse und Seen umfassen das Leben der Frühzeit auf Praegaia, der Welt vor allen Welten, einer Welt, die Wanderlust weckt und das Gefühl von Heimat gibt. Doch irgendwo wird ein Drache geboren, der nicht heimisch ist, und es geschieht der Natur seiner aussterbenden Rasse zuwider. Man sagt, dass er die Völker besiegt, bevor er sie versklavt, dass er alle Völker schändet, ehe er selbst geschunden und gebrochen wird. Und wenn er darauf wiederkehrt, wird er ein anderer sein. Ein Nebel, ein Strom und eine Kraft, welche die Erde erfüllt. Dann wird er sie beschützen, vor der ersten Bedrohung und auch vor der letzten, vor den stummen, alten Götzen und ihrer Dämmerung. Von seinen Widerparten und seinem Gefolge sollen sie handeln, die Chroniken.' Vigil, Landhutsknecht aus Arayton aus dem Dialog der Ersten Mannen. (Quelle:'Flexibler Einband/03.07.2011')

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  • Rezension zu "Die Chroniken 01" von Marc-Alastor E.-E.

    Die Chroniken 01

    Carriecat

    28. March 2010 um 11:00

    Schöne, märchenhafte Geschichtensammlung. Überhaupt nicht so "dark", wie der 2. Band. Weniger Ekel- Stories, dafür aber gut geschriebene "Gute- Nacht" Geschichten für Erwachsene. Das Buch zeichnet sich durch eine poetische, getragene Sprache aus, die man Kurzgeschichte für Kurzgeschichte genießen möchte.

  • Rezension zu "Die Chroniken 01" von Marc-Alastor E.-E.

    Die Chroniken 01

    shao

    16. January 2010 um 21:15

    Inhalt: Auserwählte kämpfen gegen Drachen oder Dämonen, Reiter suchen ihr Heil nahe verschwundener Städte und müssen lernen, das Flüche wirklich heißen. Irrungen und Täuschungen begleiten die Krieger und Zwerge, die Lebenden und die Toten, die Götter und Drachen, die in den Geschichten dieser Sammlung auftauchen. Es handelt sich um Sagen vom Leben, vor allem aber vom Sterben, vom Wissen und Suchen und über allen schwebt der Geist des Drachen M`Zaarox, der Namensgeber des Epos. Meinung: Optisch erinnert mich das Buch stark an einen Reiseführer „Norwegen und nördliches Schweden“, was für einen positiven ersten Eindruck sorgte. Die alte Sprache, die der Autor verwendet, ist zunächst gewöhnungsbedür ftig, bei näherer Betrachtung aber durchaus angemessen für den Inhalt der Geschichten, sie erzeugt eine ganz andere Atmosphäre und somit eine wesentlich dichtere Welt als es eine modernere Sprache vermocht hätte. Fasziniert hat mich der Aufbau des Buches, der die Geschichten in chronologischer Reihenfolge enthält, so dass der Leser einer sprachlichen Entwicklung beiwohnen kann. Darüber hinaus enden die Erzählungen häufig offen oder so kryptisch, dass ein großer Interpretations raum über das „Warum“ bestehen bleibt, etwas, worüber man auch nach dem Lesen noch nachdenken kann. Interessant ist es allemal, eine Aneinanderreihu ng von auf den ersten Blick voneinander völlig unabhängigen Geschichten in den Händen zu halten, bei der sich erst im Nachhinein der Zusammenhang der Erzählungen untereinander offenbart. Dieses Buch ist mehr als nur eine Sammlung von Kurzgeschichten , dieses Buch ist zu Recht eine besondere Ausgabe zum Jubiläum des Geisterdrachene pos und eine würde Zusammenfassung dieser Welt. Kritik: Meine Kritikpunkte beziehen sich nicht auf den Inhalt des Buches, denn meiner Meinung nach weiß man, wenn man sich auf Dark Fantasy einlässt, dass nicht unbedingt ein Happy End zu erwarten ist. Daher kann ich keinen Punktabzug für Brutalitäten oder düstere Welten geben. Allerdings haben mich doch einige Dinge sehr gestört am Buch. Zunächst die Aufteilung der Anhänge: Es handelt sich um Geschichten, die in einer in epischer Breite detailreich erdachten fremden Welt spielen. Für jemanden, der sich sicher in dieser Welt mit allen ihren Rassen und Ausdrücken bewegt, sind die Anhänge eine nette Zugabe, ein schöner Überblick. Jemand wie ich, der zum ersten Mal mit diesen Geschichten konfrontiert wird, ist zunächst verwirrt, weiß mit den Namen und Rassen nichts anzufangen. Hier hätte ich es schöner gefunden, wenn ein Glossar bereits im ersten Teil der Chroniken angehängt gewesen wäre, da dieser von Unwissenden wie mir sicherlich eher gekauft wird als dass ein Einstieg mit dem zweiten Teil begonnen wird. Eine Aufklärung über die Begrifflichkeit en sollte daher eher im ersten Buch eingefügt werden, für einen besseren Überblick. Die im ersten Buch befindliche Übersicht über die Geschichte und Beziehungen der Gottheiten untereinander mag interessant sein, hat aber für das Verständnis der Inhalte wenig beigetragen, so dass diese vielleicht im zweiten Buch als Zugabe besser aufgehoben gewesen wäre. Als ich den Preis des Buches und die Seitenzahl gesehen habe, habe ich erstmal geschluckt. So wenig Buch für soviel Geld. Allerdings muss ich hier positiv anmerken: Von den 228 Seiten hat man sehr viel mehr, als man zu Anfang glaubt. Der Preis ist (abgesehen davon, dass er sicherlich anhand des Aufwandes gerechtfertigt ist) völlig in Ordnung. Mein letzter Kritikpunkt betrifft die Fehlerdichte in diesem Buch. Sicherlich habe ich hier einen anderen Anspruch als viele andere Menschen, denn mir fallen Rechtschreib-/Grammatikfehler auch beim ersten, schnellen Lesen auf. Allerdings habe ich selten ein Buch in der Hand gehabt, in dem sich so viele Fehler getummelt haben. Mich hat das beim Lesen enorm gestört, weswegen ich statt der ursprünglichen 4 doch nur 3 Punkte geben kann. Fazit: Ein wunderbares, episches Buch, geschrieben in einer alten, fast antik wirkenden Sprache. Eine Anthologie, die die Bezeichnung „Dark Fantasy“ wirklich verdient. Geschichten, die jede für sich stehen kann, bei denen aber alle gemeinsam ein großes Ganzes ergeben. Ein Buch, an dem sicherlich nicht nur eingefleischte Fans ihre Freude haben können, das letztendlich aber Abzüge in der B-Note hinnehmen muss.

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  • Rezension zu "Die Chroniken 01" von Marc-Alastor E.-E.

    Die Chroniken 01

    Solifera

    29. November 2009 um 18:49

    Beim dem vorliegenden Buch handelt es sich um eine Kurzgeschichtensammlung aus dem Geisterdrache-Epos, geordnet nach Erscheinungsjahr, und zwar von 1984 bis 1996. Dabei sind mal längere und mal kürzere dabei. Jedoch ist allen die ein wenig antiquierte Sprache gemein [z.B. itzt statt jetzt, ...], was den Anschein erweckt, als stammen diese Geschichten aus uralter Vorzeit. Für mich persönlich ist es wie ein Mischung aus Herr der Ringe, ein wenig Ritter der Tafelrunde und Mittelaltersagen, gewürzt mit einem Hauch von Märchen. Es geht um das Leben und Sterben, den Kampf gut gegen böse, die Suche nach einem tieferen Sinn, grimmige Götter. Dabei scheint vieles auf den ersten Blick anders, als es in Wahrheit ist. Und anders als bei den "guten Märchen" sind es vielmehr böse Märchen, die schlimm enden. Helden kommen zu spät nach Hause zurück und verlieren den Verstand und ganze Dörfer werden ausradiert. Dies ist nur ein kurzer Einblick in die Welt des Geisterdrache-Epos. Und nicht umsonst steht klar auf dem Buchrücken "Dark Fantasy". Wer es düster und gruselig mag und keinen Wert auf ein Happy-End mit Friede-Freude-Eierkuchen legt, der ist hier genau richtig. Ich bin mit gemischten Gefühlen an dieses Buch heran gegangen und habe es mit gemischten Gefühlen wieder verlassen. Es hat mich durchaus gefesselt, aber oft genug hätte eich mir ein "milderes" Ende für den Ausgang gewünscht. Dennoch ist es ein kleines Meisterstück für sich, das Lob und Anerkennung verdient.

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