Marc-Oliver Bischoff

 4.5 Sterne bei 82 Bewertungen
Autor von Die Voliere, Golanhöhen und weiteren Büchern.
Marc-Oliver Bischoff

Lebenslauf von Marc-Oliver Bischoff

Ich wurde 1967 geboren. Dem Jahr, in dem das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Trinidad und Tobago in Kraft trat, in dem Schweden von Links- auf Rechtsverkehr umstellte, und in dem Omar Bongo Präsident von Gabun wurde. Ich wuchs in den Siebzigern in einem beschaulichen Dorf am Stadtrand von München auf. Links Kuhställe und Getreidesilos, rechts die Startbahn des Riemer Flughafens, und mittendrin eine Bande Heranwachsender, die ganz ohne Beaufsichtigung an den Nachmittagen, den Wochenenden und in den großen Ferien die umliegenden Äcker und Wälder unsicher machten und im verwilderten Garten des Wasserturms ihren ersten Kuss erlebten. Mein Vater starb früh - mit 44 Jahren - und das prägt bis heute meine Einstellung zum Leben: die Vorhaben, die einem wichtig sind, nicht zu verschieben, denn niemand garantiert einem das Morgen. Nach dem wirtschaftswissenschaftlichen Studium in der Fuggerstadt Augsburg verschlug es mich Berufes wegen an den Bodensee, in die Schweiz und nach Frankfurt. Heute lebe ich mit meiner Frau und zwei Kindern in Ludwigsburg bei Stuttgart und arbeite als Technologieberater und Entwickler in Ludwigsburg und London. Erst mit 41 Jahren habe ich das Schreiben für mich entdeckt. Die Erfindung des (We)Blogs war der Auslöser dafür. 2008 begann ich meine Aufzeichnungen im Laufsau-Blog. Aus dem Blog wurde ein (erfolgreiches) Buch, und dann kam eins zum anderen: Schreibwerkstatt bei Tanja Kinkel, Romanwerkstatt bei Rainer Wekwerth, ein Vertrag bei der Literaturagentur Schmidt & Abrahams. Schreiben ist entspannend und anstrengend zugleich. Aber es gibt eigentlich nichts Schöneres als jemanden, der dir sagt, er habe dein Buch gelesen und es habe ihm gut gefallen.

Alle Bücher von Marc-Oliver Bischoff

Marc-Oliver BischoffDie Voliere
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Die Voliere
Die Voliere
 (31)
Erschienen am 05.07.2013
Marc-Oliver BischoffGolanhöhen
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Golanhöhen
Golanhöhen
 (26)
Erschienen am 02.03.2015
Marc-Oliver BischoffTödliche Fortsetzung
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Tödliche Fortsetzung
Tödliche Fortsetzung
 (12)
Erschienen am 02.05.2012
Marc-Oliver BischoffDie Sippe
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Die Sippe
Die Sippe
 (6)
Erschienen am 25.10.2016
Marc-Oliver BischoffLauf, du Sau!
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Lauf, du Sau!
Lauf, du Sau!
 (5)
Erschienen am 25.11.2014
Marc-Oliver BischoffLauf, du Sau!: Geschichten vom Laufen
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Lauf, du Sau!: Geschichten vom Laufen
Lauf, du Sau!: Geschichten vom Laufen
 (2)
Erschienen am 21.10.2014

Interview mit Marc-Oliver Bischoff

7 Fragen an Marc Bischoff

1) Welche Bücher/Autoren liest Du selbst gern und wo findest bzw. suchst Du Empfehlungen für den privaten Buchstapel?

Ich lese querbeet: Cormac McCarthy, Jan Zweyer, Frank McCourt, Eoin Colfer, Richard Laymon, Martin Kluger, Hans Fallada, Friedrich Dürrenmatt, Dan Simmons, Eric-Emmanuel Schmitt, Daniel Glattauer. Relativ wenig neu erscheinende Bücher, eher Altbewährtes und Klassiker, alle Genres. Ich finde Bücher über Empfehlungen auf einschlägigen Portalen, in Rezensionen, aber relativ wenige über Blogs, die eben vor allem Neuerscheinungen rezensieren. Und dann gibt es ja auch noch Freunde ...

2) Von welchem Autor würdest Du Dir mal ein Vorwort für eines Deiner Bücher wünschen und warum?

Ehrlich gesagt hätte ich lieber mal ein Vorwort von einem begeisterten Leser (oder mehreren), als von einem Autor.

3) Wo holst Du Dir die Ideen und Inspiration fürs Schreiben?

Inspiration fürs Schreiben? Die kommen jeden Montag in einem hellblauen Luftpostumschlag ... nein, im Ernst: Ideen zu finden fällt mir nicht so schwer, die Zeitungen, das Internet, und mein Bekanntenkreis sind ausgezeichnete Ideenlieferanten. Viel schwieriger finde ich es, aus all den sexy Ideen, diejenigen herauszufiltern, über die es sich ein Buch zu schreiben lohnt. Manche Ideen sind kurzfristig interessant, tragen aber nicht für einen vierhundert Seiten langen Roman. Das ist für mich die eigentlich anspruchsvolle Arbeit: die tragfähigen Ideen rauszupicken.

4) Wie und wann schreibst Du normalerweise, kannst Du dabei diszipliniert vorgehen oder wartest, bis Dich in einer schlaflosen Nacht die Muse küsst?

Mein sieben Jahre alter Sohn geht um halb acht aus dem Haus zur Schule. Dann habe ich noch eineinhalb Stunden Zeit, zu schreiben, bis mein Chef mich an meinem Arbeitsplatz erwartet - der Schreibtisch steht ebenfalls zu Hause. Abends geht manchmal auch noch etwas, wenn dringende Termine anliegen, muss das auch sein. So diszipliniert wie ich gern wäre, bin ich leider nicht, daran kann ich noch arbeiten. Zu warten, bis einen die Muse küsst, ist zwar eine schöne Vorstellung, für die Fertigstellung eines Buches zur Deadline aber wenig förderlich. Und in einer schlaflosen Nacht möchte man ja auch lieber von seiner Gattin geküsst werden, als von einer fremden Frau, deren Lorbeerkranz einen ins Gesicht piekt.

5) Welche Wünsche hast Du im Bezug auf Deine Bücher und Deine Arbeit für die kommenden Jahre?

Dass möglichst viele Leser meinen Debütroman toll finden, und mehr von mir wollen. Dass ich noch viele Bücher bei Grafit veröffentlichen darf. Dass ich für ein Buch mal weniger als zwei Jahre brauche ...

7) Wie bist Du zum Schreiben gekommen und was begeistert dich daran besonders?

Ich würde jetzt gerne schwindeln und behaupten: ich schreibe, seit ich sechs Jahre alt bin und meine erste Geschichte handelte von Rittern und feuerspeienden Drachen (süß!). In Wirklichkeit habe ich erst mit vierzig angefangen zu schreiben. Einen Laufblog, aus dessen Glossen mein erstes Buch wurde, "Lauf, du Sau!". Dabei habe ich gemerkt, wie schön es ist, wenn man positives Feedback zu seinen Geschichten bekommt, wenn die Leute sich gut unterhalten fühlen. Und dass einmal im Jahr ein Tantiemenscheck in der Post liegt, ist natürlich ein willkommener Nebeneffekt. Auch wenn ich niemandem dazu raten will, wegen des Geldes zu schreiben. Der Stundenlohn ist völlig unterirdisch ...

6) Wie fühlt man sich, wenn man erfährt, dass das erste eigene Buch veröffentlicht wird?

Wenn der Verlag anruft, und einem mitteilt, man würde veröffentlicht (und muss nicht mal was dafür bezahlen!), dann ist da erst mal nur Unglaube. Obwohl man ja Monate oder gar Jahre auf den Moment hingearbeitet und -gefiebert hat. Dann freut man sich wie irre und geht seiner Familie und den Freunden auf den Wecker, indem man sofort jedem, der's nicht wissen will, diese Neuigkeit ans Bein bindet. Und dann kriegt man Angst! Herrjeh, was da alles auf einen zukommt an Arbeit, neuen Aufgaben, Lesungen, Und ob man das schafft, und gut macht? Bis man dann wirklich ins Lektorat geht, bis der Druck passiert und die Öffentlichkeitsarbeit beginnt, da gehen dann schon mal ein paar Monate ins Land, und so viel Zeit hat der Autor, sich geistig darauf vorzubereiten. Das ist sehr hilfreich. Aber dann steckt man ja schon wieder mitten in einem neuen Buch ... - herrlich!

Neue Rezensionen zu Marc-Oliver Bischoff

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MissNorges avatar

Rezension zu "Die Sippe" von Marc-Oliver Bischoff

Gibt es Deutschland noch?
MissNorgevor 6 Monaten

Kurz zur Geschichte
(lt. Verlagsseite)
Katharina Hoffmanns bisheriges Leben gerät aus der Bahn, als sie beinahe Opfer einer Vergewaltigung wird. Fast zeitgleich erreicht sie ein Hilferuf ihrer Schwester Sara – die dann spurlos verschwindet. Katharina begibt sich auf die Suche. In Rostock, wo Sara als Gerichtsvollzieherin arbeitete, stößt sie auf einen Hinweis, der sie weiter nach Grantzow führt. Ein Dorf, in dem scheinbar die perfekte Idylle herrscht.

Meine Meinung
Dies ist mein erstes Buch von Marc-Oliver Bischoff und es wird nicht mein letztes gewesen sein. Seit langem mal wieder ein Plot, der etwas aus der Reihe schlägt, wo mich das Grundthema der Geschichte interessiert und wie es soweit kommen kann. Der Autor zeichnet hier auf, das es in unserem Land einige Gruppierungen existieren die nicht glauben, das es Deutschland wirklich gibt. Dies sind die sogenannten Reichsbürger, die in den letzten Monaten auch öfters durch Negativ-Schlagzeilen in der Presse vertreten sind. Der Begriff bezeichnet Personen, die behaupten dass das Deutsche Reich von 1937 weiterhin existiert und das Deutschland kein Staat ist. Die Menschen, die so denken, haben ihre eigenen Gesetze, leben abseits, bilden eine Gemeinschaft wo Jeder für Jeden einsteht, die sich selbst versorgen und wo, wenn es zum großen Eklat kommt, auch alle einen Massensuizid begehen würden. Allein diese Aussagen, und das sind noch nicht alle, lassen mir einen kalten Schauer über den Rücken laufen. Der Autor schafft hier eine Brücke zu schlagen, zwischen einem Krimi und dem unheimlichen Leben im Dorf Grantzow, in Mecklenburg. Katharina Hofmann ist Krankenschwester und wird nach einem Überfall krankgeschrieben. Währenddessen wird klar, das Sara, ihre Schwester verschwunden ist. Katharina findet heraus, das Sara, die Gerichtsvollzieherin ist, als letztes in Grantzow gesehen wurde. Um auf ihre Spur zu kommen, hat Katharina ja nun Zeit und fährt in dieses Dorf. Die Menschen scheinen ihr etwas eigenartig, aber alles ist idyllisch und einfach in diesem Landstrich. Die Leute sind etwas skeptisch allen Fremden gegenüber, doch davon lässt sich Katharina nicht abschrecken und sie bezieht kurzerhand bei Ursel und ihren Kindern ein Fremdenzimmer. Durch ihr Herumschnüffeln gerät Katharina immer mehr ins Visier der Dorfbewohner. Anfangs ist sie allem gegenüber ablehnend und argwöhnisch, doch je tiefer sie hinter die Strukturen kommt, hatte ich das Gefühl, das Katharina dem Leben dort etwas abgewinnen kann, bis zum einem Fest, als einige Menschen die Hand zum Hitlergruß heben. Nach und nach werden Katharina kaum mehr eigene Gedanken gelassen und um in die Gemeinschaft aufgenommen zu werden, wird sie eine Woche zur "Klärung" abseits, der Bewohner leben. Das Reinigungsritual, kurz auch Gehirnwäsche genannt, soll ihren Willen brechen und sie muss täglich eine Begebenheit so oft erzählen, bis sie die Geschichte so dreht, das gar nichts mehr stimmt. Erst dann ist Hiske, die diese Tests durchführt, zufrieden und Katharina kann glaubhaft machen, das sie zur Sippe gehören will.
Wird Katharina ihre Schwester Sara finden? Führt ein Weg aus der Sippe und diesem Dorf wieder heraus, in ein normales Leben?

Wer also mal etwas abseits des üblichen Krimi-Einerlei-Breis lesen will, der sollte sich den Büchern von Marc-Oliver Bischoff widmen. Der Plot wird mich noch einige Zeit, nach dem Lesen, beschäftigen.

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SalanderLisbeths avatar

Rezension zu "Die Sippe" von Marc-Oliver Bischoff

Wo ist Sara?
SalanderLisbethvor einem Jahr

Freyr sieht in die untergehende Sonne. Er kann es eigentlich nicht riskieren, den Jungen am Leben zu lassen. Kinder sind ein Sicherheitsrisiko. Sie plappern. Und es lässt sich nicht verhindern, dass sie das Dorf von Zeit zu Zeit verlassen. Dann sickern Informationen durch. Er stellt den blonden Jungen auf die Füße und dreht ihn herum. Sieht ihm tief in die Augen. „Schwöre, dass du es für dich behältst.“ „Ich schwöre, Freyr.“ „Auf Dein Leben.“ „ Auf mein Leben.“ (Auszug Seite 11)

Wo ist Sara?

Katharina Hofmann arbeitet als Krankenschwester in Hamburg. Nach einem Theaterbesuch wird sie brutal überfallen und entgeht nur knapp einer Vergewaltigung. Als sie dann auch noch in eine brenzlige Situation in einer U-Bahn gerät, bricht sie zusammen und wird für einige Wochen krankgeschrieben. Zur gleichen Zeit verschwindet ihre Schwester Sara nach einem mysteriösen Telefonanruf spurlos.
Katharina macht sich in großer Sorge auf den Weg nach Rostock, wo ihre Schwester als Gerichtsvollzieherin tätig ist. Auf der Arbeit hat Sara sich krank gemeldet und in ihrer Wohnung findet Katharina einen Hinweis auf ihren letzten beruflichen Einsatz, der sie nach Grantzow führte. Von der Polizei allein gelassen, reist Katharina in das kleine Dorf in Mecklenburg-Vorpommern und gibt sich dort erst mal als Touristin aus.

Die perfekte Idylle

In dem blitzsauberen Dorf scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Katharina entdeckt frisch restaurierte Höfe und gepflegte Werkstätten, wie eine Schmiede und eine Papiermanufaktur und auf alt getrimmte Schilder und Wegweiser. Verblüfft sieht sie Schulkinder, die alle brav in Reih und Glied aus der Schule kommen. Sie staunt über die altmodischen Kleider der Kinder und die langen Zöpfe der Mädchen. Katharina, die nach einer Autopanne feststeckt, beschließt, erst mal in Grantzow zu bleiben, wird aber nachts bei der Rückkehr ins Dorf von bewaffneten Wachposten kontrolliert. Ansonsten sind die Menschen sehr hilfsbereit, aber keiner will Sara gesehen haben. Katharina weiß nicht, was sie von den Dorfbewohnern denken soll. Handelt es sich um harmlose, traditionelle Ökobauern und Selbstversorger mit etwas altmodischer Attitüde, die einfach alternative Lebensweisen propagieren? Oder doch Neonazis, die in Sekten ähnlichen Strukturen leben und zu Gewalt gegen Andersdenkende bereit sind?


Bis auf einige Abschnitte sehen wir alles durch Katharinas Augen und man spürt ihr Unbehagen und die Situation wird immer bedrohlicher und spitzt sich zu. Denn die Dorfbewohner versuchen mit allen möglichen Mitteln, die junge Frau als neues Mitglied auf die Seite der Sippe zu ziehen. Verschiedene Andeutungen und sprachliche Ausrutscher irritieren Katharina, besonders als sie fassungslos bei einer Sonnenwendfeier den Hitlergruß sieht. Dem Leser wird die gefährliche Lage immer bewusster, je mehr man von den Menschen verachtenden und Demokratie feindlichen Ideologien der Bewohner erfährt.
Katharina weiß nicht, dass das Dorf bereits seit längerem von staatlicher Stelle beobachtet wird. Das Landeskriminalamt hat einen Horchposten im Wald und sogar einen V-Mann ins Dorf eingeschleust. Trotzdem ist es noch nicht gelungen, eine Verbindung zwischen dem Dorf und radikalen Neonazis zu belegen, auch weil hier zwei Zuständigkeiten gegeneinander arbeiten.

Katharina kommt ihr heimlicher Verdacht, bei der Sippe handle es sich möglicherweise um Neonazis, plötzlich ein bisschen kindisch und ungerecht vor. Hier sieht es doch viel eher aus wie auf einem Mittelaltermarkt als bei einem NPD-Aufmarsch. Und dass in dieser Gegend Deutschlands bei öffentlichen Veranstaltungen, bei denen es billiges Bier und kostenloses Essen gibt, der eine oder andere stramme Deutsche erscheint und aus seiner Gesinnung keinen Hehl macht, lässt sich wahrscheinlich nicht verhindern. Dafür die Schuld bei Gerd und Hiske und ihrem Stamm zu suchen, wäre unfair. (Auszug Seite 173)


Man ahnt, dass ihre Schwester Sara etwas gesehen hat, was sie nicht hätte sehen dürfen. Erst beim Showdown begreift man das ganze Ausmaß der grauenvollen Vorgänge.

Rechtsextreme Ökobewegung

Marc-Oliver Bischoff rückt in seinem gut recherchierten Kriminalroman „Die Sippe“ eine rechtsextreme Ökobewegung, die sogenannten „völkischen Siedler“ in den Fokus. Die wertkonservativen Mitglieder dieser Sekte erkennen wie die Reichsbürger unseren Staat nicht an und glauben an ein Deutschland in den Grenzen von 1937. Nach ihrer Vorstellung halten die Alliierten unser Land bis heute besetzt. Die Umsetzung des Themas ist gut gelungen und der Autor packt so ziemlich jeden Aspekt rechter Lebenswelten in seine Handlung. Über die Sonnenwendfeier mit Hitlergruß, germanische Kulte und Symbole, Großfamilien, gebärfreudige Frauen bis zu Waffendepots im Wald kommt alles vor.
Trotz einiger Logiklücken konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Die subtile Spannung und Dramatik baut sich langsam auf, auch wenn der Plot an der einen oder anderen Stelle etwas konstruiert wirkt. Bischoff arbeitet mit Plakativen, hier die böse Großstadt Hamburg, da das idyllische Bilderbuchdorf. Das Figurenpersonal agiert durchweg glaubhaft. Auch wenn ich die Charakterisierung Katharinas teilweise etwas unbefriedigend fand. Der Leser erfährt alles durch ihre Perspektive, deshalb ist sie natürlich die Ahnungslose, auch wenn ihre Naivität manchmal schwer zu ertragen war.


Bischoff schreibt gradlinig und schnörkellos und setzt sich auch kritisch mit der Rolle des Landeskriminalamtes und dem Einsatz von Informanten in die rechte Szene auseinander.

Die Realität

Ein Roman, der mich noch lange nach dem Lesen beschäftigt hat, da die brandaktuelle Geschichte er-schreckenderweise von der Realität eingeholt wurde. Wie perfide, dass auf dem Land, in abgelegenen Gegenden, in denen sich die Menschen vom Staat allein gelassen fühlen, Grundstücke gekauft werden und unter dem Deckmantel des biologischen Landbaus eine Gemeinschaft mit rassistisch-antisemitischer Weltanschauung und eigenen Strukturen zelebriert wird.


Das Buch endet mit einem Nachwort der Amadeu Antonio Stiftung, die 2014 eine Studie über „Völkische Siedler in ländlichem Raum“ erstellte. Hier wird der Leser über die historische Entwicklung der Siedlerbewegung und ihr heutiges Werken informiert. Ein interessanter Aspekt ist zum Beispiel, dass die Bewe-gung der völkischen Siedler schon älter ist als der Nationalsozialismus.


Marc-Oliver Bischoff wurde 1967 in Lemgo geboren und arbeitet heute in Ludwigsburg als Technologieberater. Erst mit 41 entdeckte er durch seinen Blog „Lauf, Du Sau“ das Schreiben für sich, aus dem später ein Buch entstand. Für seinen ersten Kriminalroman „Tödliche Fortsetzung“ wurde er mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet.

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dreijungsmamas avatar

Rezension zu "Die Sippe" von Marc-Oliver Bischoff

Spannend von Anfang bis zum Ende
dreijungsmamavor 2 Jahren

"Die Sippe" ist das erste Buch, das ich von Marc-Oliver Bischoff nun gelesen habe und es wird definitv nicht das letzte sein. Ich habe das Buch innerhalb weniger Tage regelrecht verschlungen. Der Schreibstil ist spannend und sehr kurzweilig. Das Buch war in keinem Moment langatmig. Ganz im Gegenteil, die Geschehnisse des Buches liefen wie in einem Film ab. Dieses Buch könnte man  als  Idee für einen Tatort nehmen. Die Thematik ist erschreckend und doch leider aktueller und brisanter als man glauben will.
Die Protagonistin landet auf der Suche nach ihrer verschwundenen Schwester in dem idyllischen Ort Grantzow, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Nach und nach wird ihr bewusst, dass die Menschen, die dort leben, als Sippe eigene Regeln aufstellen und rechtsextremen Normen nacheifern. Sie begibt sich in gefährliche Situationen, bleibt sich selber aber auch nach einer Gehirnwäsche letzendlich treu und erkennt die gefährliche Situation auf die das Dorf zuschlittert. Verstörend ist, dass der Ort bereits von staatlicher Stelle seit längerem beobachtet wird, und zweierlei Zuständigkeiten statt miteinander, gegeneinander arbeiten. Es wurde  sogar ein, für die Dorfgemeinschaft agierender, V-Mann eingeschleust. Es wirkt, oberflächlich betrachtet, alles etwas wie Science-Fiction.  Da ich jedoch schon sehr vieles über diese Thematik  gelesen habe, was auf reale Begebenheiten beruht und mit nachweisbaren Belegen recherchiert wurde, ist zu befürchten, dass alles was in diesem Buch fiktiv geschildert wurde ähnlich oder in etwas anderer Form leider auch in der Realität stattfindet.
Man bedenke die Thematik um die "Reichbürger". Am Ende des Buches findet man ausserdem ein  interessantes Nachwort der Amadeus Antonio Stiftung, das bestätigt, dass es in Deutschland sogenannte "Völkische Siedler" tatsächlich gibt.
Ein Buch, dass mich aufgewühlt hat und  unheimlich spannend zu lesen war. Somit eine klare Weiterempfehlung.

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Gespräche aus der Community

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elane_eodains avatar
Ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken können!
Ich bin es wieder, die Debüttante. ;-) und möchte wieder mit Euch gemeinsam Debütautoren entdecken, zusammen ihre Bücher lesen, rezensieren und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Bei den vielen Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachige Debütautoren schwer sich zwischen Bestsellerautoren und Übersetzungen durchzusetzen. Wir können uns ganz bewusst gemeinsam daran versuchen das zu ändern und entdecken sicher wieder besondere Buchperlen!

Ablauf der Debütautorenaktion:

Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2018 ein Buch/einen Roman (in einem Verlag) veröffentlichen.
Von Seiten des lovelybooks-Teams werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien erfüllen, und auch Verlage und Autoren werden sicher wieder aktiv sein. Außerdem dürft Ihr selbst gerne Vorschläge machen.

Begriffsdefinition: 'Debütautor/in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch veröffentlicht hat und im Jahr 2018 nun das erste Buch erscheint, dabei zählen sowohl Verlags- als auch Eigenveröffentlichungen.
Ausnahmen bilden Romandebüts, das erste Buch in einem Verlag sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym, diese zählen ebenfalls. Keine Ausnahme wird gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2018 lag.
Wichtig:
Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur das erste Buch. Es zählt also das gesamte Debütjahr der Autorin/des Autors.


Ziel ist es 15 Bücher von Debütautoren bis spätestens 25. Januar 2019 zu lesen und zu rezensieren.


Wie kann man mitmachen?

Schreibt hier im Thread "Sammelbeiträge" einen Beitrag, dass Ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann Euren Sammelbeitrag unter Eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt dann diesen von mir verlinkten Sammelbeitrag, um Euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten, haltet diesen aktuell, denn nur anhand dessen aktualisiere ich wiederum die Liste. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werde ich in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich mit einem neuen Beitrag darauf hin.

Informationen/Regelungen:

  • Ihr könnt Euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich.
  • Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen Ihr Bücher gewinnen könnt, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Natürlich könnt Ihr Euch die Bücher aber auch selbst kaufen oder anderweitig beschaffen, die Teilnahme an Leserunden/Buchverlosungen o. ä. ist nicht verpflichtend.
  • Eine Leserunde/ Buchverlosung o. ä. mit Beteiligung der Autorin/des Autors ist keine Bedingung, das heißt alle deutschsprachigen Debütbücher bzw. alle Bücher im Debütjahr der Autorin/des Autors, die in einem Verlag erschienen sind, zählen
  • Auch Debüts von 'Selfpublishern' zählen dazu. Das heißt, dass auch Debütautoren mit ihren Büchern zählen, die nicht in einem Verlag veröffentlichen. Für mich heißt das in der Organisation mehr Aufwand, da mehr Autoren und Bücher zu berücksichtigen sind, aber ausschließen ist doofer! ;-)
  • Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls.
  • Es ist nicht schlimm, solltet Ihr Euch für die Aktion anmelden und am Ende keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
  • Unter allen, die es schaffen 15 Bücher deutschsprachiger Debütautoren im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks.
  • Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den an diesen Beitrag angehängten Büchern auf. Wenn Ihr eine/n Debütautor/in entdeckt, der/die hier noch nicht gelistet ist, aber zu den Bedingungen passt, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das. Die Rezensionslinks aber bitte erst auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. der/die Autor/in und die entsprechenden Bücher im Startbeitrag angehängt sind.
  • Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen!
  • Und noch einmal: Sollte ich Debütautoren, ihre Bücher, Leserunden oder Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte Nachsicht und weist mich einfach im passenden Bereich darauf hin. Wenn es passt, werde ich sie an den Starbeitrag anhängen bzw. die Aktion verlinken. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen!
Ich wünsche uns allen wieder viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim gemeinsamen Plaudern & Weiterempfehlen! :-)
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Aktuelle Leserunden & Buchverlosungen:

(HINWEISE: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber unten angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.)
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Es zählen ausschließlich Bücher, die an diesen Beitrag angehängt sind bzw. im Laufe des Jahres angehängt werden, sowie die jeweiligen Hörbuchversionen davon, soweit vorhanden
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Für Autorinnen & Autoren:

Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch? Du möchtest dich an der Debütautorenaktion beteiligen?
Dann schreib bitte eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen!
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PS: Natürlich darf hier im Thread munter geplaudert werden, dazu sind alle Leserinnen, Leser und (Debüt-)Autoren herzlich eingeladen.  
Zur Leserunde
schreibixs avatar
Ihr Lieben!

Einige von Euch haben ja schon die Leserunden zu meinen vorangegangenen Büchern "Tödliche Fortsetzung" und "Die Voliere" mitgemacht. Auch für den letzten Teil der Frankfurt-Trilogie mit dem Titel "Golanhöhen" suche ich begeisterte Leserinnen und Leser, die mich bei der Lektüre begleiten. Wobei - naja, also ich muss das Buch nicht mehr lesen, ich hab's ja geschrieben. Aber ich begleite EUCH beim Lesen. Wär das also geklärt.

Worum geht es in meinem dritten Krimi? Das schreibt der Verlag:

Eine Frau aus der Vergangenheit, ein Kind ohne Zukunft und ein Kommissar am Limit

Frankfurt, Golanhöhen: Hier im sozialen Brennpunkt stehen Selbstmorde auf der Tagesordnung. Doch als Gideon Richters Kripoteam zu einem Todesfall gerufen wird, spricht vieles gegen einen Suizid. Jennifer Baur hatte gerade zehn Jahre wegen Kindstötung abgesessen. Wieso sollte sie sich ausgerechnet jetzt, wieder in Freiheit, das Leben nehmen?

Gideon hat allerdings Mühe, sich auf die Ermittlungen zu konzentrieren: Vor Kurzem Vater geworden, steht er dank durchwachter Nächte ziemlich neben sich. Aber der Schlafmangel erklärt nicht seine immer öfter vorkommenden Blackouts. Zusätzlich geht ihm der Fund einer im Müll entsorgten Babyleiche mehr an die Substanz, als er zugeben will. Er verliert seine Objektivität und trifft eine falsche Entscheidung zu viel ...


Ihr seht schon: es geht um Familie, Kinder, ein Leben am Limit. Das kennt jeder, der sich schon mal um einen Säugling kümmern musste.

Hier gibt es die Leseprobe...

Infos über mich und meine Arbeit gibt es hier...

!!! ACHTUNG BELOHNUNG !!!
Für dieses Buch habe ich mit etwas besonderes ausgedacht: Natürlich ist es mir wichtig, dass Ihr nicht nur lest und diskutiert, sondern möglichst auch eine Rezension schreibt. Ob hier, bei einem Online-Buchhändler oder auf Eurem Blog, ist ganz egal. Teilt nur der Welt irgendwie mit, wie ihr das Buch findet. Zur Belohnung bekommt Ihr etwas von mir, das kaum jemand hat. Nur sehr gute Freunde von mir wissen noch, dass ich vor meiner Autorenkarriere ein ganz anderes Hobby sehr intensiv betrieben habe: die Musik! Im Jahr 2004 habe ich eine CD mit Deutschpop aufgenommen, da gabs Wir sind Helden, Juli, Sportfreunde Stiller und all die anderen noch nicht mal als Idee. Von dieser CD wurden 500 Stück gepresst, ich habe noch 20 Stück im Keller. Den ersten 20 Rezensenten, die sich bei mir melden (mit Link zur Rezension natürlich), schenke ich eine CD. Man kann sie nicht im Handel kaufen, nicht bei iTunes runterladen. Es gibt nur diese 20 Exemplare. Eine echte Rarität.



Die CD heißt "Nomadenleben" und damit ihr Euch ein Bild von der Musik machen könnt, gibts hier ein paar Soundbeispiele:

Der Song "5 Minuten":



Der Song "Speed":


Also, ich freue mich auf Eure Bewerbung. Ihr müsst nichts besonderes tun, einfach nur im Unterthema "Bewerbung / Ich möchte mitlesen" melden.

Und nicht vergessen: Wer rezensiert, kriegt auf die Ohren!

Beste Grüße
Euer Marc-Oliver Bischoff
Blausterns avatar
Letzter Beitrag von  Blausternvor 2 Jahren
Zur Leserunde
schreibixs avatar
Liebe Lovelybooks Leseratten (wow, was für eine Alliteration),
letztes Jahr habe ich mit Euch ja schon meinen Debütroman Tödliche Fortsetzung gemeinsam gelesen, nun erscheint der Nachfolger Die Voliere. Ich möchte Euch herzlich dazu einladen, gemeinsam mit mir das Buch zu entdecken. 
Die Voliere ist die Fortsetzung der "Tödlichen Fortsetzung" (ich geb's zu, das klingt ganz schön bescheuert) , es geht also wieder um Nora Winter, Gideon Richter und Martin Kanther. Natürlich muss man das erste Buch nicht gelesen haben, um einzusteigen.
Alles was ihr tun müsst, um eines der zehn Freiexemplare zu gewinnen, ist bis 15. Juli die folgende Frage zu beantworten:
"Wo leitet sich das Wort 'Spessart' her?"
Kleiner Tipp: es gibt da dieses Lexikon im Internet ...
Hier Infos zum Inhalt, die Euch hoffentlich neugierig machen:

Der zweite Roman des ›Friedrich-Glauser-Preisträgers‹ –
noch packender, noch mitreißender als der erste: 

  • Heinz Rosen (43), wegen Entführung mit Todesfolge seit 1986 in Haft, seit 2002 Sicherungsverwahrung
  • Wolfgang ›Wolf‹ Tibursky (39), wegen Betrugs und Freiheitsberaubung seit 1991 in Haft, seit 2006 Sicherungsverwahrung
  • Adam Lefeber (47), wegen Folter mit Todesfolge seit 1992 in Haft, seit 2007 Sicherungsverwahrung

Drei Biografien, deren Fortgang mit dem Urteil ›lebenslängliche Sicherungsverwahrung‹ voraussehbar schien. Doch der EuGH hat die Rechtmäßigkeit eines solchen Urteils infrage gestellt und nun soll Psychologin Nora Winter begutachten, ob diese drei Männer therapierbar und somit entlassungsfähig sind.

Eine Frage, die Emotionen hochkochen lässt. Während die Politik die Männer unabhängig von Noras Einschätzung freilassen will, sehen selbst die Täter dem Leben in Freiheit mit viel Skepsis entgegen: Werden sie sich außerhalb der Gefängnismauern überhaupt noch zurechtfinden können? Ein Dorf, in dessen Nähe die drei einquartiert werden sollen, hat sein Urteil schon gefällt – denn schließlich will niemand einen Schwerverbrecher in seiner Nachbarschaft haben. Die Situation eskaliert und Nora befindet sich mittendrin …

Mehr Infos zu mir findet Ihr HIER, Infos zum Buch und eine Leseprobe gibt es HIER.

Ich würde mich freuen, wenn viele von Euch mitmachen! 

Euer Marc-Oliver Bischoff

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Marc-Oliver Bischoff wurde am 25. Mai 1967 in Lemgo (Deutschland) geboren.

Marc-Oliver Bischoff im Netz:

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