Marc-Oliver Bischoff Die Sippe

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Inhaltsangabe zu „Die Sippe“ von Marc-Oliver Bischoff

Katharina Hofmann macht sich Sorgen um ihre verschwundene Schwester Sara. Nachdem die Polizei ihr wenig Hoffnung auf Aufklärung macht, beschließt sie, selbst aktiv zu werden. Sie findet Hinweise, die sie in einen kleinen Ort in Mecklenburg-Vorpommern führen. Dort trifft sie auf eine scheinbar perfekte Dorfgemeinschaft. Doch es gibt auch ein paar Merkwürdigkeiten: Selbst ernannte Sheriffs patrouillieren nachts durch die Straßen und die Schule scheint von der Prügelstrafe Gebrauch zu machen. Dass die Gemeinschaft unter der Beobachtung der Polizei steht, kann Katharina nicht ahnen. Allerdings läuft dem zuständigen Beamten Max Klee die Zeit davon: Wenn er nicht in Kürze Beweise vorlegen kann, dass in Granzow nicht alles mit rechten Dingen zugeht, wird ihm der Fall entzogen und sein V-Mann fallen gelassen. Da kommt ihm Katharina gerade recht …

super zum lesen, aber danach muss man viel nachdenken

— carlinda
carlinda

Dieses Buch ist sehr spannend geschrieben und ich habe es in kürzester Zeit gelesen.

— dreijungsmama
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    Die Sippe
    dreijungsmama

    dreijungsmama

    24. January 2017 um 20:04

    "Die Sippe" ist das erste Buch, das ich von Marc-Oliver Bischoff nun gelesen habe und es wird definitv nicht das letzte sein. Ich habe das Buch innerhalb weniger Tage regelrecht verschlungen. Der Schreibstil ist spannend und sehr kurzweilig. Das Buch war in keinem Moment langatmig. Ganz im Gegenteil, die Geschehnisse des Buches liefen wie in einem Film ab. Dieses Buch könnte man als Idee für einen Tatort nehmen. Die Thematik ist erschreckend und doch leider aktueller und brisanter als man glauben will. Die Protagonistin landet auf der Suche nach ihrer verschwundenen Schwester in dem idyllischen Ort Grantzow, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Nach und nach wird ihr bewusst, dass die Menschen, die dort leben, als Sippe eigene Regeln aufstellen und rechtsextremen Normen nacheifern. Sie begibt sich in gefährliche Situationen, bleibt sich selber aber auch nach einer Gehirnwäsche letzendlich treu und erkennt die gefährliche Situation auf die das Dorf zuschlittert. Verstörend ist, dass der Ort bereits von staatlicher Stelle seit längerem beobachtet wird, und zweierlei Zuständigkeiten statt miteinander, gegeneinander arbeiten. Es wurde sogar ein, für die Dorfgemeinschaft agierender, V-Mann eingeschleust. Es wirkt, oberflächlich betrachtet, alles etwas wie Science-Fiction. Da ich jedoch schon sehr vieles über diese Thematik gelesen habe, was auf reale Begebenheiten beruht und mit nachweisbaren Belegen recherchiert wurde, ist zu befürchten, dass alles was in diesem Buch fiktiv geschildert wurde ähnlich oder in etwas anderer Form leider auch in der Realität stattfindet. Man bedenke die Thematik um die "Reichbürger". Am Ende des Buches findet man ausserdem ein interessantes Nachwort der Amadeus Antonio Stiftung, das bestätigt, dass es in Deutschland sogenannte "Völkische Siedler" tatsächlich gibt. Ein Buch, dass mich aufgewühlt hat und unheimlich spannend zu lesen war. Somit eine klare Weiterempfehlung.

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  • Ein ruhiger Krimi, der idyllisch, malerisch und hübsch auf der einen Seite und auf der anderen ....

    Die Sippe
    marion_gallus

    marion_gallus

    22. January 2017 um 19:00

    Katharina Hoffmann, Krankenschwester, in länger andauernder Affäre mit einem Arzt, bekommt an einem Abend nach Jahren einen Anruf ihrer Schwester Sara, den sie jedoch nicht annimmt. Seit einigen Jahren ist die Beziehung der beiden untereinander ein wenig unterkühlt und zum Zeitpunkt des Anrufs ist Katharina gerade mit „ihrem Arzt“ anderweitig beschäftigt. Kurze Zeit später wird Katharina beinahe Opfer eines Überfalls, kommt aber glücklicherweise noch heile davon. Als sie die Nachricht ihrer Schwester abhört, bekommt sie eine Gänsehaut. Als sie Sara zurückrufen will, kann sie sie nicht erreichen. Nicht mobil, nicht auf dem Festnetz, die Mutter hat auch nichts von ihrer zweiten Tochter gehört. Katharina fährt nach Rostock, wo ihre Schwester lebt und als Gerichtsvollzieherin arbeitet. Ihre Wohnung ist verlassen, es sieht aber nicht aus, als wäre Sara verreist. Katharina sucht und fragt und dann führt ein Hinweis auf ihren letzten beruflichen Einsatz nach Grantzow. Ein kleiner Ort unweit von Rostock. Katharina fährt los und macht sich auf die Suche ….. *** Dies ist der vierte Roman von Marc-Oliver Bischoff. Mir gefiel sein Debüt „Tödliche Fortsetzung“ gut. Der zweite Roman „Die Voliére“ gefiel mir besser, der dritte Roman„Golanhöhen“ stand dem in nichts nach. Sein Debüt war recht krass und blutig, dies wurde in den weiteren Roman bereits etwas entschärft. Hier in diesem vorliegenden Roman geht es in dieser Hinsicht sanft zu. Marc-Oliver Bischoff schrieb selbst in einem Facebook-Kommentar, dass er findet, er sei hier wirklich unblutig gewesen. Stimmt völlig, nimmt der Spannung und Dramatik allerdings überhaupt nichts. Bischoff führt uns Leser in ein kleines, beschauliches Dorf. Die Idylle ist zu perfekt. Nett hergerichtete alte Häuser und Höfe, Bewohner die untereinander sehr hilfsbereit sind und überhaupt nichts mit der Moderne am Hut haben. Die Höfe produzieren ihre Nahrung selbst, es gibt eine Papiermanufaktur und eine Dorfschmiede. Katharina stutzt jedoch ein wenig, als sie die Schulkinder sieht, die aus der Dorfschule treten. Die Jungs in Hemd und Kniebundhosen, die Mädchen im Kleid und mit geflochtenen Zöpfen. Katharina versucht dort etwas über ihre Schwester zu erfahren, doch immer wenn sie darauf zu sprechen kommt, machen die Bewohner dicht. Durch einen Vorfall scheint sie jedoch dort festgehalten zu werden und sie kommt nicht weg. Unwohl fühlt sie sich aber auch nicht, was ich als Leser sogar irgendwie total nachvollziehen konnte. Diese Reise in die alte Zeit hatte schon was und ich glaube, dass hier in der Realität die Gefahr liegt. Der Verlag sagt, dies sei der politischste Roman des Autors, was zutrifft, auch wenn die Idylle der Handlung dies zunächst überhaupt nicht spüren lässt. Die Handlung ist spannend, teilweise sehr schön und angenehm, stellenweise dann doch wieder erschreckend und dramatisch. Ein kleiner Teil der Handlung hat mich immer etwas genervt, eine Figur, die aber dennoch wichtig war und reingeschrieben werden musste, trotzdem. Das hat dem Gesamtbild des Krimis aber keinen Abbruch getan. In diesem Roman sind die bisherigen Protagonisten des Autors nicht mit dabei, sein Ermittlerteam Gideon Richter und Nora Winter haben hier Pause, dies noch als Hinweis für Fans dieses Duos. Ich fand es wirklich interessant und auch erschreckend, was sich in den kleinen Dörfern der ehemaligen DDR so abspielt. Auch wenn ich kein fernsehe, so bekomme ich natürlich mit, was in der Welt geschieht. Ich lese über die AFD und auch von sogenannten Reichsbürgern, die Regeln und Gesetze unserer Republik nicht akzeptieren. Das sich jedoch nach und nach immer mehr solcher Gemeinschaften (Sippen) bilden und ansiedeln und klammheimlich die aussterbenden kleinen Orte besiedeln, das habe ich so nicht mitbekommen und das löst doch leichte Beklemmungen aus. Mein Fazit: Ein ruhiger Krimi, der idyllisch, malerisch und hübsch auf der einen Seite und gefährlich, brutal und erschreckend auf der anderen ist. Der hübsche Schein kann mehr als trügen und politische Hintergründe finden sich offensichtlich vermehrt und extrem in schönen Dörfern, die Heimatfilmgefühle auslösen. Meine klare Leseempfehlung. P.S.Marc-Oliver Bischoff hat nicht in der Anthologie „Glaube.Liebe.Leichenschau – Mord am Hellweg VIII mitgewirkt  *räusper*

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    Die Sippe
    unclethom

    unclethom

    15. November 2016 um 17:59

    „Die Sippe“ ist ein Roman der lange nach dem lesen nachhallt. Besonders durch das Thema der freien Reichsbürger, die derzeit auch in der Realität für Aufsehen sorgen, wird der Leser in eine Welt hineingezogen, die viel Raum zum Nachdenken lässt.Wie schon seine Kriminalromane zuvor sticht das Buch durch genauste Recherche hervor.Der Schauplatz und auch die Protagonisten sind wie man es vom Autor gewöhnt ist wieder sehr gut beschrieben und so fällt es sehr leicht sich diese gut vorzustellen.Dennoch bleibt wieder sehr viel Platz für die eigne Fantasie, weil nicht alles bis aufs letzte Detail beschrieben wird. Und so war es dann auch keine Wunder dass mein Kopfkino recht schnell einsetzte und nicht aufhörte vor der letzten Seite.Geschickte Wendungen ließen den Leser nicht erraten wie es denn letzten Endes ausgeht. Auch war es nicht zu ahnen wie und wer der/die Täter sind und warum es zum Verschwinden der Schwester gekommen ist.Der Ausflug des Autors in die Szene der Reichsbürger lässt den Leser erahnen welche Gefahr diese für unser Land darstellen, jedoch ohne diese zu verteufeln. Vielmehr scheint Marc Oliver Bischoff aufklären zu wollen, wie schnell man da hinein geraten kann. Es kann jeden treffen, jeden der sich der Gefahr nicht bewusst ist, die von der Szene ausgeht.Die Story fesselte mich von der ersten bis zur letzten Seite und es fiel schwer das Buch zwischendurch beiseite zu legen.Das Buch ist wie man es vom Autor kennt kein Roman den man liest und dann schnell wieder vergisst, sondern viel mehr eines das den Leser noch lange danach beschäftigt.Für mich war das wieder beste Unterhaltung und so komme ich in der Summe auf die volle Punktzahl, 5 von 5 Sternen. Und natürlich eine Leseempfehlung!

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