Marc-Oliver Bischoff Tödliche Fortsetzung

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Inhaltsangabe zu „Tödliche Fortsetzung“ von Marc-Oliver Bischoff

Friedrich-Glauser-Preis 2013 für das beste Krimidebüt des Jahres! Martin Kanthers beste Jahre, in denen er ein gefeierter, aber auch umstrittener Bestsellerautor war, liegen lange zurück. Umstritten deshalb, weil die in seinem Thriller Drachentöter beschriebenen Morde an Prostituierten bis ins Detail den Taten eines realen Serienmörders glichen. Kanther galt sogar als Hauptverdächtiger, wurde jedoch aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Der wahre Mörder konnte nie gefasst werden. Inzwischen bestimmen Einsamkeit und Ödnis Kanthers Leben – bis er eine ungewöhnliche Anfrage erhält. Ein Fan seines Thrillers bittet ihn per E-Mail, sein Manuskript gegenzulesen. Als Kanther den Text bekommt, staunt er nicht schlecht: Er hält die Fortsetzung des Drachentöters in den Händen. Aber nicht nur der Roman hat eine Fortsetzung – eine Prostituierte wird tot aufgefunden. Beginnt auch eine neue Mordserie? Polizeipsychologin Nora Winter und ihre Kollegen von der Frankfurter Kripo stehen schon bald wieder vor Kanthers Tür …

Solides und spannendes Krimi-Debüt! Es empfiehlt sich auf jeden Fall die Nachfolge-Bände zu lesen!

— Seehase1977
Seehase1977

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  • Tödliche Fortsetzung

    Tödliche Fortsetzung
    Seehase1977

    Seehase1977

    19. April 2016 um 14:06

    Klappentext:Martin Kanthers beste Jahre, in denen er ein gefeierter, aber auch umstrittener Bestsellerautor war, liegen lange zurück. Umstritten deshalb, weil die in seinem Thriller Drachentöter beschriebenen Morde an Prostituierten bis ins Detail den Taten eines realen Serienmörders glichen. Kanther galt sogar als Hauptverdächtiger, wurde jedoch aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Der wahre Mörder konnte nie gefasst werden. Inzwischen bestimmen Einsamkeit und Ödnis Kanthers Leben, bis er eine ungewöhnliche Anfrage erhält. Ein Fan seines Thrillers bittet ihn per E-Mail, sein Manuskript gegenzulesen. Als Kanther den Text bekommt, staunt er nicht schlecht: Er hält die Fortsetzung des Drachentöters in den Händen. Aber nicht nur der Roman hat eine Fortsetzung: eine Prostituierte wird tot aufgefunden. Beginnt auch eine neue Mordserie? Polizeipsychologin Nora Winter und ihre Kollegen von der Frankfurter Kripo stehen schon bald wieder vor Kanthers Tür … „Tödliche Fortsetzung“ ist das Krimi-Debüt von Marc-Oliver Bischoff. Der Autor hat in seinem ersten Kriminalroman ein Szenario gewählt, dessen Grundidee aber nicht wirklich neu und für mich deshalb nicht wirklich überraschend war. Ich hatte daher auch etwas Mühe, mich in die Story hineinzulesen und zu -versetzen. Ist man dann aber mitten drin im Geschehen, kommt dann auch die Spannung.. Marc-Oliver Bischoff hat einen wunderschönen Schreibstil, flüssig und detailliert und unheimlich atmosphärisch. Meines Erachtens lebt das Buch auch durch seine vielschichtigen Charaktere, die der Autor authentisch und menschlich gezeichnet hat. Ich war hin- und hergerissen, ob ich Martin Kanther nun bemitleiden oder verabscheuen soll. Auch Nora Winter ist eine Frau mit Ecken und Kanten, mir war sie stellenweise zu explosiv und unüberlegt. Wechselnde Schauplätze und Sichtweisen gestalten die Geschichte abwechslungsreich, das Ende war schlüssig und gut herausgearbeitet.Alles in allem ist „Tödliche Fortsetzung“ ein solider und spannender Krimi der mich gut unterhalten hat. Es lohnt sich aber auf alle Fälle, den Autor Marc-Oliver Bischoff im Blick zu behalten. Denn „Tödliche Fortsetzung“ ist der Beginn einer Krimireihe mit Schauplatz in Frankfurt und die Nachfolgebände „Die Voliere“ und „Golanhöhen“ sind absolut lesenswert! Der Autor konnte sich in diesen Werken auch noch deutlich steigern und mich mit seiner Schreibweise begeistern.

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  • Leserunde zu "Golanhöhen" von Marc-Oliver Bischoff

    Golanhöhen
    schreibix

    schreibix

    Ihr Lieben! Einige von Euch haben ja schon die Leserunden zu meinen vorangegangenen Büchern "Tödliche Fortsetzung" und "Die Voliere" mitgemacht. Auch für den letzten Teil der Frankfurt-Trilogie mit dem Titel "Golanhöhen" suche ich begeisterte Leserinnen und Leser, die mich bei der Lektüre begleiten. Wobei - naja, also ich muss das Buch nicht mehr lesen, ich hab's ja geschrieben. Aber ich begleite EUCH beim Lesen. Wär das also geklärt. Worum geht es in meinem dritten Krimi? Das schreibt der Verlag: Eine Frau aus der Vergangenheit, ein Kind ohne Zukunft und ein Kommissar am Limit Frankfurt, Golanhöhen: Hier im sozialen Brennpunkt stehen Selbstmorde auf der Tagesordnung. Doch als Gideon Richters Kripoteam zu einem Todesfall gerufen wird, spricht vieles gegen einen Suizid. Jennifer Baur hatte gerade zehn Jahre wegen Kindstötung abgesessen. Wieso sollte sie sich ausgerechnet jetzt, wieder in Freiheit, das Leben nehmen? Gideon hat allerdings Mühe, sich auf die Ermittlungen zu konzentrieren: Vor Kurzem Vater geworden, steht er dank durchwachter Nächte ziemlich neben sich. Aber der Schlafmangel erklärt nicht seine immer öfter vorkommenden Blackouts. Zusätzlich geht ihm der Fund einer im Müll entsorgten Babyleiche mehr an die Substanz, als er zugeben will. Er verliert seine Objektivität und trifft eine falsche Entscheidung zu viel ... Ihr seht schon: es geht um Familie, Kinder, ein Leben am Limit. Das kennt jeder, der sich schon mal um einen Säugling kümmern musste. Hier gibt es die Leseprobe... Infos über mich und meine Arbeit gibt es hier... !!! ACHTUNG BELOHNUNG !!! Für dieses Buch habe ich mit etwas besonderes ausgedacht: Natürlich ist es mir wichtig, dass Ihr nicht nur lest und diskutiert, sondern möglichst auch eine Rezension schreibt. Ob hier, bei einem Online-Buchhändler oder auf Eurem Blog, ist ganz egal. Teilt nur der Welt irgendwie mit, wie ihr das Buch findet. Zur Belohnung bekommt Ihr etwas von mir, das kaum jemand hat. Nur sehr gute Freunde von mir wissen noch, dass ich vor meiner Autorenkarriere ein ganz anderes Hobby sehr intensiv betrieben habe: die Musik! Im Jahr 2004 habe ich eine CD mit Deutschpop aufgenommen, da gabs Wir sind Helden, Juli, Sportfreunde Stiller und all die anderen noch nicht mal als Idee. Von dieser CD wurden 500 Stück gepresst, ich habe noch 20 Stück im Keller. Den ersten 20 Rezensenten, die sich bei mir melden (mit Link zur Rezension natürlich), schenke ich eine CD. Man kann sie nicht im Handel kaufen, nicht bei iTunes runterladen. Es gibt nur diese 20 Exemplare. Eine echte Rarität. Die CD heißt "Nomadenleben" und damit ihr Euch ein Bild von der Musik machen könnt, gibts hier ein paar Soundbeispiele: Der Song "5 Minuten": Der Song "Speed": Also, ich freue mich auf Eure Bewerbung. Ihr müsst nichts besonderes tun, einfach nur im Unterthema "Bewerbung / Ich möchte mitlesen" melden. Und nicht vergessen: Wer rezensiert, kriegt auf die Ohren! Beste Grüße Euer Marc-Oliver Bischoff

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  • Gelungenes Debut mit kleinen Schwächen

    Tödliche Fortsetzung
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    05. July 2013 um 02:24

    Martin Kanther ist ein erfolgreicher Schriftsteller – gewesen. Vor zwanzig Jahren hat er mit seinem ersten Roman einen Bestseller gelandet. Allerdings war sein Buch „Drachentöter“, ein Thriller um Morde an Prostituierten, so realistisch, dass er verdächtigt wurde, wirklich gemordet zu haben. Denn ein Serienmörder hat genau die Taten verübt, die im Buch beschrieben werden. Von diesen falschen Verdächtigungen hat Kanther sich nie wieder richtig erholt. Er säuft, nimmt Psychopharmaka und Drogen, vernachlässigt die Körperpflege, lässt die Wohnung verdrecken und schreibt keine Zeile mehr. Als Kanther eine Mail erhält, in der ein Fan ihn bittet, ein Manuskript gegenzulesen, ist er irritiert. Das Manuskript ist eine Fortsetzung seines eigenen Romans! Und zur gleichen Zeit fängt auch das Morden wieder an… Polizeipsychologin Nora Winter gehört zu den Ermittlern, die den Serienmörder jagen, und ihr geht dieser Fall besonders an die Nieren, denn die einzige Zeugin ist ein kleines Kind. Die Grundidee dieses Krimis finde ich originell, allerdings ist die Geschichte im weiteren Verlauf ein wenig vorhersehbar und die Charaktere sind noch nicht ganz ausgereift. Das finde ich bei einem Debut jedoch verzeihlich, zumal das Buch trotzdem spannend ist. Das Erzähltempo ist hoch, und einige Szenen sind nichts für schwache Nerven. Besonders gefallen hat mir der flüssige und gehobene Schreibstil. Ich freue mich jedenfalls auf die Fortsetzung, die gerade druckfrisch bei mir angekommen ist.

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  • Leserunde zu "Tödliche Fortsetzung" von Marc-Oliver Bischoff

    Tödliche Fortsetzung
    schreibix

    schreibix

    Liebe Lovelybooks-Leseratten, statt Textwüste erst einmal ein kleines Begrüßungsvideo: Für alle, die das obenstehende Video nicht ansehen können (oder wollen ;-)), das wichtigste hier noch einmal in Schriftform:  Habt Ihr Lust, mit mir in Frankfurt auf Mörderjagd zu gehen?  Mein Romandebüt "Tödliche Fortsetzung" ist am 2. Mai im Dortmunder Grafit-Verlag erschienen, und ich freue mich darauf, das Buch gemeinsam mit Euch zu lesen und zu diskutieren. Um eines der fünf Freiexemplare zu gewinnen, postet einfach bis zum ersten Juni im Unterthema Bewerbung, was Euch zur Stadt Frankfurt, dem Schauplatz meines Krimis, so alles einfällt. Richtig oder falsch gibt es nicht, jede Antwort die sich auf Frankfurt bezieht, nimmt an der Verlosung teil. Auch wer nicht zu den glücklichen Gewinnern zählt, darf sich ein Buch kaufen und dabei sein. Und alle, die am Ende der Leserunde eine Rezension schreiben, bei Lovelybooks oder sonstwo, lade ich im Juli zu einem kleinen privaten Videochat ein (an dem Ihr natürlich auch ohne Videokamera teilnehmen könnt), in dem ich exklusiv ein bisschen mehr über mein Nachfolgeprojekt erzähle. Also, Lust dabei zu sein? Dann bewerbt Euch und legt los! Hier noch mehr Infos zum Buch: Martin Kanthers beste Jahre, in denen er ein gefeierter, aber auch umstrittener Bestsellerautor war, liegen lange zurück. Umstritten deshalb, weil die in seinem Thriller Drachentöter beschriebenen Morde an Prostituierten bis ins Detail den Taten eines realen Serienmörders glichen. Kanther galt sogar als Hauptverdächtiger, wurde jedoch aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Der wahre Mörder konnte nie gefasst werden. Inzwischen bestimmen Einsamkeit und Ödnis Kanthers Leben, bis er eine ungewöhnliche Anfrage erhält. Ein Fan seines Thrillers bittet ihn per E-Mail, sein Manuskript gegenzulesen. Als Kanther den Text bekommt, staunt er nicht schlecht: Er hält die Fortsetzung des Drachentöters in den Händen. Aber nicht nur der Roman hat eine Fortsetzung: eine Prostituierte wird tot aufgefunden. Beginnt auch eine neue Mordserie? Polizeipsychologin Nora Winter und ihre Kollegen von der Frankfurter Kripo stehen schon bald wieder vor Kanthers Tür … Ich freue mich auf Euch! Euer Marc-Oliver Bischoff

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  • Rezension zu "Tödliche Fortsetzung" von Marc-Oliver Bischoff

    Tödliche Fortsetzung
    Deli

    Deli

    11. July 2012 um 20:02

    Rezension: Tödliche Fortsetzung - Marc-Oliver Bischoff Würde ich einen Krimi schreiben, dann hätte er genau diese Grundidee: ein Autor schreibt einen Bestseller und parallel führt ein Serienmörder die beschriebenen Morde in der Realität aus ! Da ich aber nicht besonders gut darin bin, übernimmt das schreiben Marc-Oliver Bischoff für mich. Und er legt noch einen drauf: nämlich die Fortsetzung. Martin Kanther ist der Autor welcher vor einiger Zeit den Thriller "Drachentöter" veröffentlicht hat. Durch die tatsächlich ausgeführten Taten gerät er noch dazu selbst unter Mordverdach. Nachgewiesen wurden ihm die Taten jedoch nicht. Viele Jahre später erhält er plötzlich eine E-mail, von einem Leser von "Drachentöter" welcher Kanther darum bittet, sein Manuskript zu lesen. Dieser staunt nicht schlecht, als er begreift um was es sich da handelt: die Fortsetzung zu seinem Roman ! Und gleichzeitig beginnen auch wieder die Morde, allesamt im Frankfurter Rotlichtviertel. Die Spirale scheint sich wieder zu drehen: bald schon stehen die Ermittler wieder bei Kanther vor der Tür. ~ Ganz besonders hervorheben möchte ich den sehr guten, detailreichen Schreibstil des Autors. Er ist auf Kleinigkeiten bedacht ohne abzuschweifen. Auch die Sichtweisen und Schauplätze wechseln oft, Zeitsprünge gibt es jede Menge, aber immer so, das man beim lesen noch mitkommt. Langeweile kam also keine auf, der Schluß war glaubhaft und gut ausgearbeitet. Ein wunderbar unterhaltsames Buch, klare Empfehlung für Krimianhänger ! Ich danke dem Grafit-Verlag für die kostenfreie Bereitstellung des Buches, sowie dem Autor für den netten Kontakt.

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  • Rezension zu "Tödliche Fortsetzung" von Marc-Oliver Bischoff

    Tödliche Fortsetzung
    marion_gallus

    marion_gallus

    05. July 2012 um 22:36

    Martin Kanther ist Schriftsteller. Zumindest war er mal einer, einen Bestseller hat er geschrieben und damit viel Geld verdient. Bekannt war er auch in seiner Heimatstadt Frankfurt. Er war der Autor, der sogar kurzzeitig unter Mordverdacht stand. Denn in seinem Thriller hatte Kanther Morde beschrieben, die ein realer Serienmörder zu dieser Zeit an Prostituierten verübte. Kanther konnten die Taten nicht nachgewiesen werden, der Mörder wurde nie gefasst. 20 Jahre ist das her und Kanther schaltet seinen Arbeitscomputer eigentlich nur noch aus Gewohnheit an. Der Cursor blinkt Tag für Tag einsam auf einer leeren Seite. Geschrieben hat der Schriftsteller seither nichts mehr. Er schafft es einfach nicht, sich eine neue Geschichte auszudenken. Er säuft, lange schon und er lässt sich gehen. Lebt in seiner Altbau-Eigentumswohnung vor sich hin, hat kaum noch Geld, die Tantiemen aus dem Bucherlös gehen zur Neige. Damals hatte Kanther den Mordverdacht ausgenutzt und durch die Teilnahme an Talkshows auf sich aufmerksam gemacht, das trieb die Verkaufszahlen in die Höhe. Hätte er damals nicht wenigstens die Wohnung gekauft, wäre er inzwischen sicher auch noch obdachlos. Eine ganze Weile hat er sich mit Schreibseminaren über Wasser gehalten, hat Möchte-Gern-Autoren gute Tipps gegeben, wie man aus Ideen einen brauchbaren Text baut. Doch auch das hat er mittlerweile aufgegeben, nicht einmal dazu hat er mehr Lust. Als ihn überraschender Weise eine Email erreicht, in der ein Fan und offensichtlicher Nachwuchsautor um seine Mithilfe bittet, empfindet der Schriftsteller doch tatsächlich so etwas wie Euphorie. Der Schreiber des Manuskripts bittet ihn sein Werk gegenzulesen und zu redigieren. Kanther müsste dazu nicht einmal das Haus verlassen, er würde das Manuskript Kapitelweise per Email erhalten und eine entsprechende Entlohnung für seine Arbeit verspricht ihm der Unbekannte ebenso. Als Kanther die ersten Seiten des Manuskriptes liest staunt er nicht schlecht, als er merkt, dass der unbekannte Autor eine Fortsetzung zu seinem eigenen Bestseller „Drachentöter“ geschrieben hat. Er knüpft nahtlos an seine eigene Handlung an und plötzlich werden auch in Frankfurt wieder ermordete Prostituierte aufgefunden. Was geht da vor? Wird er nun erneut verdächtigt werden? Als einige Tage nach den ersten Morden die Frankfurter Polizei vor seiner Tür steht, scheinen sich die Ereignisse von vor 20 Jahren tatsächlich zu wiederholen. Ja, Kanther hat durch seine extreme Trinkerei immer öfter Black Outs. Aber einen Mord begehen … ** Die kurze Inhaltsangabe klingt viel versprechend und enttäuscht hat mich der Krimi auch nicht. Für mich war die Handlung jedoch eher Durchschnitt und nichts besonders außergewöhnliches. Die Ermittlerin ist keine einfache Kommissarin, sondern Polizeipsychologin. An ihre Seite bekommt sie einen neuen Partner. Einen arroganten, gut aussehenden Ermittler. Die kleinen Seitenhiebe und Boshaftigkeiten innerhalb der Ermittlerpaare gibt es auch fast in jedem Krimi zu erleben. Einiges andere ist auch absolut Krimitypisch, erzähle ich aber nicht, aufgrund evtl. Spoilergefahren  Der Autor wechselt innerhalb unterschiedlicher Handlungsstränge. Mal wechselt er kurzzeitig in die Vergangenheit, dann erzählt er aus Ermittlersicht und dann wieder aus der Sicht des Schriftstellers. Langeweile kam für mich während des Lesens keine auf. Einige Szenen hat Marc-Oliver Bischoff schon recht krass beschrieben, vor allem wenn Kinder dabei eine Rolle spielen, kann das schon mitnehmen. Das Ende war für mich auch nicht überraschend aber gefallen hat es mir dennoch, der kleine Epilog war ein guter absoluter Schluss. Was mir an „Tödliche Fortsetzung“ allerdings sehr gut gefallen hat, war der Schreibstil des Autors. Der war im Gegenteil zur eher alt bekannten Krimi Handlung gut und gehoben. Bei Bischoff lebt sein saufender Protagonist z.B. nicht einfach nur in einer verwahrlosten Wohnung, sondern in einer „deren Stuckverzierung durch jahrelanges Nikotin bräunlich verfärbt sind“. Er hat sehr viel in dieser ausführlichen Art der Umgebung geschrieben, die gut gelungen ist. Seine Protagonistin war mir nicht unsympathisch, doch so richtig ans Herz gewachsen ist sie mir nicht. Sie war vielleicht ein bisschen zu übertrieben die „toughe“ Powerermittlerin, die nichts an sich heranlässt. Das Cover ist im klassischen grafit Taschenbuch Design, das mir immer gut gefällt und der Neon-Schriftzug passt gut zum Buch. Mein Fazit: 3 von 5 Sternen für einen guten Krimi der aber nichts wirklich Neues an Handlung aufweist. Jedoch bereitet der gute Schreibstil des Autors Spaß und es kommt keine Langeweile auf. © Buchwelten 2012

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  • Rezension zu "Tödliche Fortsetzung" von Marc-Oliver Bischoff

    Tödliche Fortsetzung
    Hexchen123

    Hexchen123

    28. June 2012 um 12:31

    Martin Kanther, einmal ein gefragter verrufener Schriftsteller. Heute nur noch ein Frack – schmuddelig, dick und schwitzend. Dem Alkohol verfallen, die Wohnung wie sein Innerstes ein reines Chaos. Immer in Geldnot bis er eines Tages ein verlockendes Angebot bekommt. Kanther soll das Manuskript eines angehenden Schriftstellers gegenlesen und korrigieren. Ein verlockendes Angobt, dass er nicht ablehnen kann. Schließlich war er einmal mit seinem Buch “Drachentöter” auf den Bestsellerlisten und hat auch schon einige Lehrstunden für Schriftsteller abgehalten. Er kannte sich aus. Doch nachdem Martin die ersten Seiten des Manuskrips zur Korrektur erhalten hatte, wurde ihm schwarz vor Augen. Es war die Fortsetzung seines Buches “Drachentöter” mit noch einer Parallelen: Das Morden fing wieder an. Genau wie vor 20 Jahren wurden die Morde genau so ausgeführt, wie es im Buch beschrieben steht. Und Kanther gerät erneut in die Verdachtsmühlen der Polizei … Die Geschichte geht eigentlich recht interessant los. Jedoch kommt einem die Story schon nach kurzer Zeit recht bekannt vor, da Marc-Oliver Bischoff die Handlung nicht wirklich neu erfunden hat. Zumindest nicht das drum herum. Ich fand es eigentlich toll, dass eine schriftstellerische Arbeit in einem Krimi verpackt war, doch man hätte durchaus mehr daraus machen können. Auch die Dienststelle mit seinen Ermittlern fällt alten Klischees zum Opfer. Da ist Nora, die Polizeipsychologin, die unbedingt die Beste sein will und dann auch mal Alleingänge unternimmt. Hier ist Gideon Richter, der frisch in die Abteilung gekommen ist und mit seiner hochmütigen und versnobten Art sich nicht unbedingt Freunde im Kollegium schafft. Und natürlich Werner Hartmann, der Chef der Abteilung der wie so oft zwischen den Stühlen sitzt und Unstimmigkeiten nicht duldet. Die Beamten nehmen meiner Meinung nach auch einen zu großen Teil in dem Krimi ein, was es oft sehr langatmig macht. Martin Kanther wurde auf jeden Fall sehr interessant beschrieben und ich konnte mir den schmierigen und schmuddeligen Typ sehr gut vorstellen. Für Spannung sorgte auch die Frage des Täters. Denn hier hat der Autor zwei Personen ins Spiel gebracht, wo man sich bis fast zum Schluss schon sicher war, es kann ja nur der Eine sein. Dem war aber nicht so und eine unerwartete Wendung trat ein und sorgte für Spannung. Sehr berührt hat mich das Schicksal der kleinen Agniezka, die den Mord an ihrer Mutter mit ansehen musste. Aus diesem Erlebnis hat sie ein Trauma davon getragen und war dann auch noch auf dem Weg in die Abschiebung. Mein Fazit: Ein durchschnittlicher Kriminalroman mit einigen spannenden Abschnitten. Teilweise etwas blutig, aber ich persönlich mag das ja. Die Grundidee des Krimis ist toll, nur die Story an sich ist leider nicht wirklich neues. Das Buch liest sich flüssig und ist mit vielen Dialogen gespickt. Toll war die Aufteilung in Kapitel – jedes Kapitel behandelte einen neuen Tag. Am Anfang habe ich mich auch schwer getan, mich in die Story einzufinden, aber nach dem ersten Drittel fluschte es dann nur so.

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  • Rezension zu "Tödliche Fortsetzung" von Marc-Oliver Bischoff

    Tödliche Fortsetzung
    TochterAlice

    TochterAlice

    25. June 2012 um 22:36

    Fiese Morde - Fiese Typen: und das merkwürdigerweise nicht nur unter den "Bösen"! Nein, in Marc-Oliver Bischoffs Frankfurt-Krimi "Tödliche Fortsetzung" kommt ausser dem integrativen, väterlichen Abteilungsleiter bei der Polizei Hartmann sowie dem lieblichen kleinen Mädchen Luzie so gut wie jeder erstmal als ziemlicher Unsympath rüber. Nun, auch das Thema ist kein schönes: es geht um Morde im Prostituiertenmilieu, die gleichwohl nahtlos an eine Jahre zurückliegende Serie anschließen. Diese wurde vom Schriftsteller Kanther in seinem sensationellen, vielgepriesenen Debutroman "Drachentöter" akribisch beschrieben, doch die Morde konnte man ihm nie nachweisen. So iist er bei den neuen Morden wiederum der Hauptverdächtige, schreibt er doch offenbar die Fortsetzung zu seinem Erfolgsroman. Doch alles ist ein wenig anders - hier ermittelt Hartmanns Frankfurter Team, allen voran die Polizeipsychologin Nora, auf der ein schweres Schicksal lastet und der aus der Innenrevision hinzugezogene Gideon Richter, zwischen denen bald ein Konkurrenzkampf tobt - falllen diesem die sachorientierten Ermittlungen zum Opfer? Alles in allem ein Krimi über ein interessantes, doch nicht allzu originelles Thema, in dem einiige ausserordentlich gute Ideen angerissen, doch oft nicht abgerundet werden, so auch die Charaktere der Figuren. Ein solider Krimi mit leider viel zu wenigen Alleinstellungsmerkmalen - ich jedenfalls habe wenige Tage nach dem Lesen vieles schon wieder vergessen. Aber die Grundlagen sind da - mit ein bisschen Pfiff ließen sich einige Figuren - vor allem das Kripoteam - zu veritablen und charismatischen Serienfiguren ausbauen, zu denen der Leser immer wieder gern zurückkehrt. Wobei - neue Krimis, die im Frankfurter Raum spielen, haben mit großen Vorbildern wie der wunderbaren Nele Neuhaus und dem nicht minder eindrucksvollen Jan Seghers zu tun - es sind nicht gerade kleine Fußstapfen, in die sie treten. So auch "Tödliche Fortsetzung": ein eher unauffälliger Krimi mit ganz viel Potential nach oben!

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  • Rezension zu "Tödliche Fortsetzung" von Marc-Oliver Bischoff

    Tödliche Fortsetzung
    Nefertari35

    Nefertari35

    25. June 2012 um 08:12

    Tödliche Fortsetzung - Marc-Oliver Bischoff Kurze Inhaltsangabe: Nora Winter arbeitet seit einem dreiviertel Jahr als Polizeipsychologin bei der Frankfurter Kripo. Sie gilt als eine der Besten in ihrem Fach, obwohl sie noch wenig Berufserfahrung hat. Plötzlich werden tote Prostituierte aufgehängt oder erdrosselt aufgefunden. Die taten sehen genauo au, wie eine Mordserie aus den 90ern. Damals wurden auch mehrere Frauen auf grausame Art und Weise ermordet und alles deutete auf den Schriftsteller Martin Kanther hin, der zu der Zeit mit seinem Buch Drachentöter Betsellererfolge feierte. In diesem Buch wurden alle Morde exakt beschrieben, man konnte sie ihm aber nicht nachweisen und so kam er wieder auf freien Fuß. Die Kripo arbeitet fieberhaft daran, den Täter zu finden. Da alles wieder auf Kanther deutet, durchsuchen sie seine Wohnung und finden ein neues Manuskript. Kanther behauptet aber, das ei nicht von ihm, sondern von einem Schüler und er solle es Korrektur lesen. Nora Winter und ihre Kollegen stellen sich die Frage: Gibt es einen Trittbrettfahrer? Was verheimlicht Kanther? Werden sie den Mörder schnell genug fasen? Schreibstil: Anfangs ist der Spannungsaufbau etwas langsam. Man tut ich schwer in das Geschehen reinzukommen. Erst so nach 100 Seiten wird es etwas rasanter und auch die Spannung steigt, allerdings nicht so, als das man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Gegen Schluß sind einige Geschehnisse nicht ganz so nachvollziehbar, aber irgendwie müssen die losen Fäden ja zueinanderfinden. Der Stil selber ist nicht immer ganz flüssig, aber interessant zu lesen. Eigene Meinung: Ich persönlich fand die Geschichte um den alternden verkommenen Schriftsteller nicht schlecht, aber nicht immer überzeugend erzählt. Die Charaktere waren zum Teil recht detailliert beschrieben, aber in meinem Augen nicht immer authentisch. Ich vergebe drei Sterne!

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  • Rezension zu "Tödliche Fortsetzung" von Marc-Oliver Bischoff

    Tödliche Fortsetzung
    walli007

    walli007

    18. June 2012 um 13:47

    Wenn einer einen Krimi schreibt Nach seinem großen Erfolg "Der Drachentöter" kam leider nichts mehr. Dem Alkohol verfallen lebt der Autor Martin Kanther so vor sich hin. Einen zweiten Roman hat er in 20 Jahren nicht zustande gebracht und das Geld ist auch langsam alle. Doch seit kurzem bekommt er seltsame e-mails, da will doch tatsächlich jemand eine Fortsetzung schreiben. Etwa zur gleichen Zeit werden in Kanthers Heimatstadt Frankfurt zwei Prostituierte umgebracht und Kanther kann sich nicht so richtig erinnern, was er zur fraglichen Zeit gemacht hat. Kann es möglicherweise einen Zusammenhang geben? Jedenfalls dauert es nicht lange, bis die Polizei vor Kanthers Tür steht. Spannend hat der Autor eine ungewöhnliche Idee verarbeitet. So mancher Leser fragt sich bestimmt hin und wieder, wo der Autor seine Ideen her hat. Und hier bekommt er eine fast schon mehr als überraschende Antwort. Und diese Ideenverwertung hat dann so ungeahnte Folgen, dass es einen schaudern lässt. Fesselnd ist es den Ermittlern, die recht bunt zusammengewürfelt und noch nicht aufeinander eingespielt sind, auf ihren Wegen zu folgen. Gerade die Polizeipsychologin Nora Winter lässt sich nicht so leicht von ihren Ermittlungsansätzen abbringen und bohrt so lange nach bis sie zu einem Ergebnis kommt. Ihrer Hartnäckigkeit ist es überhaupt zu verdanken, dass die Morde an den Frauen, mit der gebührenden Aufmerksamkeit bedacht werden, schließlich sind es nicht nur Prostituierte, sondern auch Menschen, die vielleicht vermisst werden. Ein glänzend recherchierter Krimi/Thriller, der mit einer überraschenden Auflösung aufwartet, mit einem Ermittler-Team, dem die Lösung weiterer interessanter Fälle durchaus zuzutrauen wäre.

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  • Rezension zu "Tödliche Fortsetzung" von Marc-Oliver Bischoff

    Tödliche Fortsetzung
    gaby2707

    gaby2707

    30. May 2012 um 08:10

    Der "Drachentöter" ist nach 20 Jahren erneut im Frankfurter Prostituiertenmillieu unter- wegs. Und der Schriftsteller Martin Kanther, der damals einen Bestseller gleichen Titels schrieb, bekommt von einem ehemaligen Schüler eines Schreibkurses die Anfrage zur Korrekturlesung eines Mannuskriptes: die Fortsetzung seines ehemaligen Thrillers. Nora Winter, Polizeipsychologin, nimmt mit ihren Kollegen und des neuen Revisors vom MK5 die Spur des Mörders auf und gerät dabei selbst in höchste Gefahr... Marc-Oliver Bischoff hat bei mir mit seinem Thrillerdebüt Gänsehaut erzeugt. Der Spannungsbogen ist von der ersten bis zur vorletzten Seite gespannt, und ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Detailliert beschrieben Charactäre mit ihren vielschichtigen Eigenschaften haben mein Kopfkino zügigst in Gang gesetzt und mich mitten in die Geschichte hinein katapultiert. Der gängige Schreibstil hat das Lesen leicht und verständlich gemacht. Ein absolut lesenswerter Thriller, für alle, die es etwas härter mögen.

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