Das Känguru-Manifest

von Marc-Uwe Kling 
4,7 Sterne bei159 Bewertungen
Das Känguru-Manifest
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Der erste Teil war etwas besser; doch auch Teil 2 ist wieder ein Genuss mit Gelächter-Garantie.

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Ich liebe diese Hörbücher!

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Inhaltsangabe zu "Das Känguru-Manifest"

Sie sind wieder da - das kommunistische Känguru und der stoische
Kleinkünstler! Auf der Jagd nach dem höchstverdächtigen Pinguin
rasen sie durch die ganze Welt. Spektakuläre Enthüllungen! Skandale!
Intrigen! Ein Mord, für den sich niemand interessiert! Eine Verschwörung
auf niedrigster Ebene! Ein völlig abstruser Weltbeherrschungsplan! Mit
Spaß, Spannung und Schnapspralinen ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783869090757
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Audio CD
Verlag:Hörbuch Hamburg
Erscheinungsdatum:12.08.2011
Das aktuelle Buch ist am 12.08.2011 bei Ullstein Taschenbuch Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Hellena92s avatar
    Hellena92vor 24 Tagen
    Kurzmeinung: Ich liebe diese Hörbücher!
    Einfach genial

    Ein ultimativ verdächtiger Pinguin zieht gegenüber von Marc Uwe und dem Känguru ein. Was auch immer er vor hat, sie müssen es mit allen Mitteln verhindern... oder ihn boykottieren und sich zwischendrin von einem Schlamassel ins Nächste begeben.

    Mein Fazit:
    Ich liebe diesen verrückten "Kleinkünstler" und sein schräges Känguru. Dieser Humor ist einfach genial, die Geschichten urkomisch und ich kann nur eines sagen: GIB MIR MEEEEHR! :) Gut finde ich, dass er selber liest :)

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    wordworlds avatar
    wordworldvor einem Monat
    Kurzmeinung: Insgesamt eine Unterhaltungsparodie auf höchstem Niveau, die definitiv den "Witzig"-Stempel erhält!
    Eine Unterhaltungsparodie auf höchstem Niveau!

    Sie sind wieder da - das kommunistische Känguru und der stoische Kleinkünstler!
    Marc-Uwe Kling lebt mit einem Känguru zusammen. Das Känguru ist Kommunist und steht total auf Nirvana. Die Känguru-Chroniken berichten von den Abenteuern und Wortgefechten des Duos. Und so bekommen wir endlich Antworten auf die drängendsten Fragen unserer Zeit: War das Känguru wirklich beim Vietcong? Und wieso ist es schnapspralinensüchtig? Könnte man die Essenz des Hegelschen Gesamtwerkes in eine SMS packen? Und wer ist besser: Bud Spencer oder Terence Hill?
    Auf der Jagd nach dem höchst verdächtigen Pinguin rasen sie durch die ganze Welt. Spektakuläre Enthüllungen! Skandale! Intrigen! Ein Mord, für den sich niemand interessiert! Eine Verschwörung auf niedrigster Ebene! Ein völlig abstruser Weltbeherrschungsplan! Mit Spaß, Spannung und Schnapspralinen...
     
     
    "Ein Idiot in Uniform ist immer noch ein Idiot"

    Nachdem das Hören der "Känguru-Chroniken" mein Leben nachhaltig verändert hat - so ertappe ich mich manchmal zum Beispiel selbst dabei, wie ich ganz in Känguru Manier sage: "Das darf doch nicht Warzenschwein!" oder mir auch mal "Rück mal´n Stück" rausrutscht (mein persönlicher Tipp für die Geschichte also: Gleich im Doppelpack kaufen und der besten Freundin/ dem besten Freund zum Hören geben, damit man jemanden hat, mit dem man darüber reden kann und der die ständigen Anspielungen versteht, wenn sie im Alltag allfallartig aus einem herausbrechen), musste ich natürlich auch unbedingt das Manifest lesen. Und was soll ich sagen. Es bekommt auf jeden Fall den "Witzig"-Stempel des Kängurus. Auch wenn wir es hier mit eher düsterem Humor zu tun haben, immer mehr Anklänge von dystopischen Elementen zu finden sind und politisches Kabarett die Situationskomik überwiegt, steht das Manifest den Chroniken an Witzigkeit kein bisschen nach.

    Die Geschichte beginnt mit einem ausführlichen Zitat aus dem "Kommunistischen Manifest", wobei zentrale Begriffe durch das Wort "Känguru" ersetzt sind. So kommt es zu dem bekannten Zitat: "Ein Känguru geht um in Europa." Und angesichts des enormen Erfolgs, den Marc-Uwe Kling mit seinem Känguru erzielt hat, ist das wohl gar nicht so aus der Luft gegriffen. In meinem Kopf geht auf jeden Fall ein Känguru um - ich wurde nachhaltig mit Insiderwitzen infiziert und konnte auch
    diesmal angesichts der unglaublichen Situationen, die hier zustande kommen und des schonungslosen schwarzen Humors, nicht anders, als immer wieder aus tiefster Seele loslachen und damit äußerst skeptische Blicke meines Umfeldes auf mich zu ziehen.

    Anders als bei Band 1 liegt hier der Schwerpunkt nicht auf den wirklich wichtigen Fragen des Lebens wie zum Beispiel: warum verdirbt Schmelzkäse nicht, warum ist das Gespenst des Kommunismus so schüchtern und weshalb haben Pferde eigentlich nicht die Weltherrschaft an sich gerissen? Stattdessen kümmert sich das Manifest mehr um ein mysteriöses Ministerium für Produktivität, das Ausländer in "produktiv" und "unproduktiv" einteilt, um Plakate mit Slogans wie "Ich arbeite gern - für meinen Konzern" oder "Ich schwimm bis nach Birma - für meine Firma" oder mit der Gründung einer Anti-Terror-Organisation, die Anti-Terror-Anschläge auf eben diese Plakate verübt. So übermalt "Das asoziale Netzwerk", wie es bald heißt, die Slogans mit Alternativen wie zum Beispiel: "Wollt ihr den totalen Arbeitsplatz?". Ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist auch wieder die Eckkneipe "Bei Herta", die jetzt "Tefkabh" heißt - "The eckkneipe formerly known as bei Herta". Da diese ehemalige Eckkneipe im Verlauf von "Das Känguru-Manifest" noch mehrfach den Besitzer wechseln wird - für kurze Zeit wird sie unter anderem "Hafen der digitalen Boheme" heißen -, erzählt der running gag auch etwas über Gentrifizierung und Verdrängung im Kiez.


    Marc-Uwe: "Das ist doch irgendwie bemerkenswert. ... Im Realsozialismus wurden Mauern gebaut, um die Leute drinnen zu halten, im Kapitalismus werden Mauern gebaut, um die Leute draußen zu halten."
    Känguru: "Aber in beiden Fällen ist es ein Armutszeugnis, das die Leute offensichtlich nicht da hin dürfen, wo sie hinwollen, und nicht da sein wollen, wo sie sind."


    Ihr seht also, es geht hier eher um die großen politischen Fragen und eine knallharte und schonungslose Sozial-, Politik- und Kapitalismuskritik kommt mehr durch als in Band 1. Auch wenn Kinder dieser Geschichte bestimmt viele witzigen Stellen abgewinnen können, sind die Witze vor allem für Erwachsene geschrieben, denn gewisse Grundkenntnisse in den Bereichen Politik, Geschichte und Wirtschaft sind Voraussetzung, um einige Witze und Anspielungen zu verstehen.
    Doch wir haben es hier nicht nur mit Unterhaltungsparodie auf höchstem Niveau zu tun - nein, die Geschichte ist auch voll von einfachen Lebensweisheiten, die jeden Leser oder Hörer um Welten in der kognitiven Entwicklung weiterbringt: "Es gibt Solche und Solche. Und dann noch ganz andere. Und das sind die schlimmsten" (frei übersetzt aus Berliner Mundart) Na wenn das mal nicht eine bahnbrechende Erkenntnis ist... ;-)

    Aufgrund der wieder episodenartigen Handlung und der in Szenenform geschriebenen Kapiteln, bietet es sich hier wirklich an, das Hörbuch zu hören. Gerade bei längeren Autofahrten oder bei banalen Tätigkeiten wie Wäscheaufhängen oder Abwaschen ist es eine willkommene Ablenkung, einige Szenen aus dem Manifest zu hören. Auch wenn ich eigentlich kein bekennender Fan von Hörbüchern bin und immer lieber die Print-Variante bevorzuge, habe ich es hier nicht bereut, die vorgelesene Version gewählt zu haben. Autor Marc-Uwe Kling liest hier selbst vor, live vor Publikum, weshalb immer mal wieder leise Lacher im Hintergrund zu hören sind, welche aber nicht stören. Im Gegensatz zu anderen Autoren merkt man Mark-Uwe an, dass er es gewohnt ist, Texte vorzutragen. Er liest die Rollen des Ich-Erzählers und des Kängurus mit leicht verstellten Stimmen, sodass man die nasale, laute, nerv tötende Stimme des Kängurus immer schön unterscheiden kann. Mit wohlüberlegten Pausen und Betonungen lenkt er das Geschehen in eine richtige Richtung und seine angenehme Stimme konnte mich wirklich mitreißen.

    »Es sagt viel über die Welt aus, mein Kind,
    sagte der Vater zum Knaben,
    dass die Dummen glücklich sind
    und die Schlauen Depressionen haben.«
    »Hast du Depressionen?«, fragt das Känguru.
    »Nee«, sage ich. »Du?«
    »Nee.«


    Dabei kann man sich den Hörspaß ruhig Häppchenweise zuführen, zu lange Pausen sollte man aber auch nicht machen, denn auch wenn die Szenen oft sehr kurz sind und meistens nichts miteinander zu tun haben, werden immer wieder kleinere Bezüge zur vorangegangenen Handlung gestellt und viele Insiderwitze und Anspielungen setzen voraus, dass man sich noch an Vorhergegangenes erinnert. Es ist eigentlich auch egal, ob man die Chronik gehört oder gelesen hat, hilfreich zum Verständnis von Insiderwitzen ist es aber auf jeden Fall und so entsteht langsam ein zusammenhängendes Bild. Wenn man die ganzen CDs alle auf einen Rutsch hört, werden dem aufmerksamen Hörer bald Parallelen im Aufbau und Verlauf der Szenen auffallen. Natürlich ist auch auf 315 Minuten mal der ein oder andere Witz dabei, der doppelt erscheint. Dass es aber trotzdem immer spannend und witzig bleibt wird durch viele erzähltechnische Elemente garantiert, die Kling wunderbar einwebt. So wechselt er kreativ die Erzählperspektivwechsel, variiert die Erzählzeit, lässt manchmal kurze Erinnerungslücken auftauchen oder peppt die kurzen Kapitel mit Einschüben aus dem Manifest des Kängurus "Opportunismus und Repression" auf. Ein Element, das mittlerweile schon eigenständig berühmt geworden ist, sind die falschen Zitate, bei denen der Autor ein echtes Zitat einer anderen, möglichst unpassenden Person zuordnet. (Ganz unten am Ende der Rezension hab ich euch ein paar Beispiele aufgeschrieben)

    Natürlich macht das Känguru die ganze skurrile Geschichte erst so richtig saukomisch. Denn man muss das vorlaute Beuteltier einfach lieben! Manchmal erscheint es wie ein störrisches Kind, dann gibt es Dinge von sich, die eher nach weisem Sensei klingen und danach ist es einfach ein verrückter, tierischer bester Freund. Es traut sich Dinge zu sagen und zu tun, die so mancher von uns schon immer mal machen wollte: Regeln beim Monopoly einfach ändern, aufdringliche Terrier quer durch den Park kicken und Nazis umboxen - das Känguru weiß ganz genau, was es will und ist dabei immer konsequent inkonsequent. Und natürlich ist es auch der absolute Antagonist zum Pinguin. Es ist süchtig nach Schnapspralinen, Bud Spencer Filmen, Nirwana, Fußnoten, Wortspielen und falschen Zitaten. So quält das Känguru ein ums andere mal den armen Marc-Uwe mit lauter fiesen Wortverdrehungen, die dessen Sinn für Sprachästhetik aufs Äußerste strapazieren.

    Doch die fiesen Wortverdrehungen, die man wirklich nicht mehr aus dem Kopf bekommt (glaubt mir, ich weiß wo von ich rede, Schankedön, Marc-Uwe) ist nichts im Vergleich zu der Anzahl an kreativen Wortspielen, die Mark-Uwe Kling im Laufe der Geschichte einfallen hat mich wirklich demütig werden lassen. Bekannte Witze wie "Du denkst vielleicht du bist hart, aber ich bin Herta!" oder philosophische Lebensweisheiten wie "Habt ihr schon Mal darüber nachgedacht dass es von uninformiert kein weiter weg zu uniformiert ist..." kommen einfach und fließend in den Dialogen unter.

    Jetzt bleibt mir als nächstes noch die Känguru-Offenbarung und dann kommt ja auch schon -gottseidank - ein neues Werk heraus: Die Känguru - Apokryphen.


    Zum Abschluss noch mein Top Ten an falsch zugeordneten Zitate:

    "Frage nicht, was dein Land für dich tun kann. Frage, was du für dein Land tun kannst.“
    – Kim Jong-il

    "Ich denke, also bin ich.“
    – Til Schweiger

    "Da hat das rote Pferd sich einfach umgekehrt und hat mit seinem Schwanz die Fliege abgewehrt.“
    – Johann Wolfgang von Goethe

    „Wenn man ein 0:2 kassiert, dann ist ein 1:1 nicht mehr möglich.“
    – Satz des Pythagoras

    „Hier bin ich Mensch, hier kauf ich ein“
    – Friedrich Schiller

    „Mailand oder Madrid – Hauptsache Italien!“
    – Benedikt XVI.

    „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!“
    – Bob der Baumeister

    „Das Boot ist voll.“
    – Noah, Sohn des Lamech

    „Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei.“
    – Albert Einstein

    „Alles, was wir sind, ist das Resultat von dem, was wir gedacht haben.“
    – Bastian Schweinsteiger


    Fazit:

    Die Erfolgsformel zieht auch hier: 1 Poetry Slammer + 1 kommunistisches Känguru + viele dämlichen Ideen = Suchtpotential und Angriff auf die Lachmuskulatur.
    Das Manifest steht den Chroniken in nichts nach, legt jedoch mehr Wert auf schonungslose Sozial-, Politik- und Kapitalismuskritik als auf Situationskomik.
    Insgesamt eine Unterhaltungsparodie auf höchstem Niveau, die definitiv den "Witzig"-Stempel erhält!

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    Schuggas avatar
    Schuggavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Gelungene Fortsetzung vom Känguru und seinem Kleinkünstler
    Gelungene Fortsetzung vom Känguru und seinem Kleinkünstler

    Nachdem ich den ersten Band der Känguru-Chroniken gehört hatte gönnte ich mir im Anschluss den zweiten Band um die Wohngemeinschaft aus kommunistischem Känguru und Berliner Kleinkünstler, um meine bereits kleiner gewordene Bildungslücke weiter zu schließen. Dieser Band ist deutlich komplexer gestaltet als Band eins und dadurch auch gleich von Beginn an viel interessanter.

    Ein Aufhänger ist z. B. das fiktive „Ministerium für Produktivität“, welches mit seiner „Initiative für mehr Arbeit“ gegen Arbeitslose vorgehen will.  Auch rechte Gesinnung in der Politik gegen Arbeitslose und Ausländer wird thematisiert, zu welchen Gruppen z. B. das Känguru zählt. Zudem gründet das Känguru das Asoziale Netzwerk, um  anarchistische Pläne in die Tat umzusetzen. Zum Running Gag wird der Pinguin in der Nachbarwohnung, welcher das Känguru als seinen

    Antagonisten versteht.

    Auch das Känguru-Manifest ist wieder eine Live-Lesung des Autors. Im Gegensatz zum ersten Band ist die Stimme des Kängurus diesmal nicht so nervig und das Hörbuch macht gleich von Beginn an richtig Spaß und hat für jede Menge Lacher gesorgt.

    Die Känguru-Trilogie besteht aus den Bänden

    1. Die Känguru-Chroniken

    2. Das Känguru-Manifest

    3. Die Känguru-Offenbarung

    Für Oktober 2018 ist der 4. Band Die Känguru-Apokryphen angekündigt.

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    engineerwifes avatar
    engineerwifevor 5 Monaten
    Ich eile, wenn Marc-Uwe und das Känguru rufen ...

    Diese Känguru Trilogie ist ja nun wirklich nicht jedermanns Sache, aber ich finde diesen Humor so schwarz, so sarkastisch, ja schlicht und ergreifend genial. Bitte wer von uns kann denn ein Känguru zu seinem Freundeskreis und einen Pinguin zu seinem Feindeskreis zählen? Wer von uns hat denn schon mal eine not-to-do-Liste erstellt, und wer bitte plant Antiterroranschläge? Das können natürlich nur Marc-Uwe und das Känguru. Die Beiden finden sich mal wieder in den schrägsten Situationen wieder und Ärger ist natürlich schon vorbestimmt. Aber eine Frage muss ich dann doch noch stellen am Schluss: „Kennen Sie diesen Pinguin?????“

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    Jule_liests avatar
    Jule_liestvor 7 Monaten
    Etwas schwächer als der Vorgänger, aber immer noch unterhaltsam

    Rezension zu „Das Känguru-Manifest“ von Marc-Uwe Kling
    Nachdem ich von dem ersten Teil der Känguru-Chroniken so begeistert war, musste ich den zweiten Teil hören.
    Vorgelesen wird er erneut vom Autor selbst und wie auch beim ersten Teil ist die Lesung mit verschiedenen Stimmen sehr lustig und unterstreicht den komödiantischen Stil des Textes.

    Die Texte waren wieder lustig, kritisch und klug. Die Art der Texte und die Erzählweise sind positiv anders und haben beim ersten Hören für einen Überraschungseffekt gesorgt. Dieser fehlte hier natürlich, aber dennoch ist das Hörbuch unterhaltend.
    Toll ist auch, dass immer wieder Rückbezüge zu vorherigen Stellen, auch aus dem ersten Hörbuch, hergestellt werden. Allerdings sorgt dies auch dafür, dass man einige Witze nicht versteht, wenn man das erste Hörbuch nicht gehört hat.
    Die kurzen und in sich abgeschlossenen Artikel lassen sich gut zwischendurch hören und mit einiger Unterbrechung, ohne dass man den Faden verliert.
    Das Känguru-Manifest ist, wie sein Vorgänger lustig und unterhaltsam sowie kritisch und intelligent, auch wenn ich beim ersten Teil ein klein wenig mehr gelacht habe.

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    PitDieErstes avatar
    PitDieErstevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: sie sind wieder da
    Beste Unterhaltung für die ganze Familie

    Normalerwiese bin ja nur ich diejenige, die hier Hörbücher hört, vorzugsweise beim Kochen...abewr beim Känguru versammeln sich plötzlich alle ind er Küche und lachen mit*g*

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    MilaWs avatar
    MilaWvor einem Jahr
    Jetzt neu: noch besser!

    Inhalt:

    Das Känguru und Marc-Uwe erleben weitere Abenteuer. Besonders der Einzug seines Antagonisten, eines arbeitsamen Vertreters für Tiefkühlkost erbost das Känguru. Dabei hat es doch schon genug zu tun: der Boxclub, das unveröffentlichte Hauptwerk und ein asoziales Netzwerk... Das Leben als Sozialrevolutionär ist prall gefüllt!

     

    Meine Meinung:

    Wiedermal zündet Marc-Uwe Kling ein Feuerwerk des intelligenten Humors. Die unzusammenhängenden, eher experimentellen Geschichten des ersten Teils sind zu einer fortfolgenden Geschichte geworden. Es tauchen jede Menge schräge Charaktere auf und der Fokus geht von philosophischen zu gesellschaftlichen Fragen. Geschenkt, dass sich Kling gerne an Texten bedient, die er schon vorher veröffentlicht hatte. Wie der erste Teil unbedingt als vom Autor gelesenes Hörbuch zu empfehlen!

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    andre-neumanns avatar
    andre-neumannvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Genauso gut und lustig wie der erste Teil
    Genauso gut und lustig wie der erste Teil

    Teil 2 der Känguru-Triologie. Das Känguru ist zurück. Dieses Mal belässt es die Dinge nicht beim Reden und Kritisieren, sondern greift selbst in abenteuerlichen Aktionen ein, um den Lauf des Kapitalismus zu stören... Sein größer Gegenspieler dabei: sein Nachbar - ein Pinguin.
    Tiefgründig, klug und sehe, sehr witzig!

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    SitataTirulalas avatar
    SitataTirulalavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Selber lesen: ein Genuss. Es sich von Marc-Uwe Kling vorlesen lassen: grandios! Ein unbedingtes Muss.
    Dies ist ein Anti-Terroranschlag!

    ACHTUNG! TEIL 2 EINER REIHE! ENTHÄLT MÖGLICHERWEISE SPOILER ZUM VORHERIGEN TEIL!

    Wer den ersten Teil der Känguru-Chroniken gelesen oder gehört hat, der weiß natürlich, dass diese Warnung völliger Blödsinn ist. Da gibt es nicht viel zu spoilern. Bis jetzt zumindest... Denn in "Das Känguru-Manifest" bewegt sich das ganze von mehr oder minder zusammenhangslos aneinander gereihten Anekdoten langsam aber sicher in Richtung einer Geschichte. Irgendwie jedenfalls. Der Pinguin, der am Ende des letzten Teils gegenüber eingezogen ist, entpuppt sich als der kosmische Erzfeind des Kängurus (zumindest nach dessen Meinung). Aber es gilt nicht nur den Pinguin im Auge zu behalten, sondern auch das neu gegründete Anti-Terror-Netzwerk zu pflegen, auszubauen und durch sogenannte Anti-Terror-Anschläge zu etablieren. Denn "nieder mit dem Kapitalismus" steht noch immer ganz groß auf der Fahne des Kängurus.

    Es ist wahnsinnig schwer, diese (Hör)Bücher in Worte zu fassen, einfach weil sie so herrlich sind! Das Känguru hat den gegenüber wohnenden Pinguin zu seinem kosmischen Erzfeind auserkoren, der all das ist, was das Känguru nicht ist. Vorne weg: Er ist natürlich ein Kapitalist der schlimmsten Sorte. Während das Beuteltier versucht ihm auf die Spur zu kommen und sich die ausgefeiltesten Methoden überlegt, ihm nachzuspionieren, führt es Marc-Uwe ganz anbei in das Asoziale Netzwerk ein, eine Anti-Terror-Gruppe, die sich in einem Bus trifft und in der jeder sich seinen Rang dem Namen nach aussuchen darf. Es ist alles dabei: Commandante, Hauptmann, Vorstandsvorsitzender, Generalsekretär, der Messias und ja, Gott. Gott, meine Lieben, ist übrigens eine Frau.
    Was habe ich wieder gelacht. Nicht nur, dass die Geschichte langsam immer zusammenhängender wird, es finden sich auch immer wieder Referenzen zu Details aus dem ersten Teil, weshalb es sehr zu empfehlen ist, sich die (Hör)Bücher zeitnah zueinander einzuverleiben, weil man dann richtig schöne Ahaaaa-Effekte hat. Mein persönliches Highlight waren im Übrigen die türkischen Brüder Otto von und Friedrich Wilhelm Yilmaz, deren Eltern das mit der Integration wohl ein bisschen zu ernst genommen haben.
    Marc-Uwe Kling liest das Känguru und lustigerweise ja auch sich selbst wieder einmal grandios. Wirklich, seine Art und seine Stimme bereichern die Geschichte noch um ein Vielfaches und machen sie noch unterhaltsamer.
    "Das Känguru-Manifest" lässt einen tatsächlich mit einem Cliffhanger zurück - und zwar einem der Sorte, der ein bisschen fassungslos macht. Da hilft auf jeden Fall nur eines: schnell "Die Känguru-Offenbarung" in die Hand nehmen und weiterhören!

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    Isaoperas avatar
    Isaoperavor 2 Jahren
    Das Känguru ist zurück

    Ein wirklich gelungener zweiter Teil, der mir viele Autofahrten sehr versüßt hat und von meinem Partner und mir ständig und in allen Lebenslangen zitiert wird ;) 
    Viele Highlights finden sich auf diesem zweiten Werk, das als Hörbuch einfach unschlagbar ist. 
    Gerade die Szene mit dem Schienenersatzverkehr war einfach so herrlich...ein Beispiel von vielen...
    Ich habe mich auch gefreut, dass der gute Krapottke (oder wie auch immer man ihn schreibt) jetzt zum Standard-Personal zu gehören scheint...er ist schon eine besondere Marke ;)

    Bin gespannt auf den dritten Teil, dieser war auf jeden Fall empfehlenswert!

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