Marc-Uwe Kling Die Känguru-Offenbarung

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Inhaltsangabe zu „Die Känguru-Offenbarung“ von Marc-Uwe Kling

Endlich: Es geht weiter! Nach dem Manifest folgt die Offenbarung! Hier kommt die fulminante Fortsetzung der Fortsetzung: der »Känguru-Chroniken« dritter Teil. Das Beuteltier und der Kleinkünstler auf der Jagd nach dem mysteriösen Pinguin. Haltet euch bereit: »Dies ist die Offenbarung des Kängurus, dem Asozialen Netzwerk zu zeigen, was in der Kürze geschehen soll; und sie wurde gesandt durch eine E-Mail zu seinem Knecht Marc-Uwe, der bezeugt hat das Wort des Kängurus und das Zeugnis vom Asozialen Netzwerk, was er gesehen hat. Selig ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung, denn die Zeit ist nahe.« Halleluja. Sie möchten gerne wissen, warum das Känguru den Pinguin im Prenzlauer Berg vermutet? Oder wie nochmal der Anti-Terroranschlag im Reichstagsgebäude abgelaufen ist? Mit einem Klick auf die Sterne in der unten stehenden Karte können Sie eine kleine akustische Reise durch das Berlin des kommunistischen Kängurus unternehmen. Über das X rechts oben gelangen Sie wieder zurück zur Karte. Viel Spaß!

Finale-Klischees gekonnt verarbeitet, aber eine Liebesgeschichte wäre irgendwie doch schön gewesen... Schade, dass es vorbei ist :(

— R_Marie
R_Marie

Ich vergebe einen "WITZIG" Stempel!

— Kady
Kady

Nicht ganz so stark wie die Vorgänger, aber in jedem Fall unterhaltsam

— Isaopera
Isaopera

Schwächer als die Vorgänger..

— Julie209
Julie209

Leider nicht ganz so gut wie die Vorgänger

— Acima
Acima

Ein bisschen absurd, ein bisschen mehr "Fantasy Scheiß" als die Vorgänger, ein bisschen "der Schredder" - aber trotzdem großartig.

— SitataTirulala
SitataTirulala

Kommt nicht ganz an die Vorgänger heran. Ein bisschen zu gewollt, ein bisschen zu absurd.

— zazzles
zazzles

Wer vor dem dritten Band der Trilogie aufhört, ist selbst schuld! Nur wenn man dann weiß, es ist vorbei ...

— christianekoerdel
christianekoerdel

Großartig!

— Larischen
Larischen

Dieses Buch muss man einfach hören!

— Cornelia-Azalea
Cornelia-Azalea

Stöbern in Humor

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Eine kurzweilige und unterhaltsame Geschichte, die aber für sehr viele Lacher sorgt.

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  • Känguru auf Weltreise

    Die Känguru-Offenbarung
    Isaopera

    Isaopera

    10. November 2016 um 09:41

    "Die Känguru-Offenbarung" ist der Abschluss der Reihe und war für mich leider ein wenig schwächer als die Vorgänger. Nicht nur, dass sich die Stimme des Kängurus über die Hörbücher etwas verändert hat (ich finde, sie ist nerviger geworden), sondern die Story hat für mich ein paar Schwächen. Die Weltreise ist zwar unterhaltsam, allerdings schon auch ganz schön lang...vielleicht hätte man die Lesung da auch ein wenig kürzen können ;) Das Känguru selbst ist gewohnt in guter Form und trachtet seinem Gegenspieler, dem Pinguin, nach allem. Marc-Uwe ist gewohnt machtlos unterwegs und lässt sich (auf Verlagskosten) auf die Reise ein.Für mich war im dritten Teil ein wenig die Luft raus, dennoch ist es eine gute Fortsetzung. Es kommen zudem einige neue Charaktere dazu, die mich gut unterhalten haben. Einige Szenen sind gewohnt witzig - ich mochte in den ersten beiden Teilen halt vor allem die Alltagsszenen mit dem Känguru und die Gespräche. Diese sind nun ein wenig in den Hintergrund gerückt.3,5 solide Sterne von mir!

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    • 2
  • Gib her, der Schredder ist müde

    Die Känguru-Offenbarung
    SitataTirulala

    SitataTirulala

    04. November 2016 um 19:52

    Langsam erweist sich das mit der Spoiler-Warnung als wahr, denn die Geschichte knüpft praktisch übergangslos an die letzten Minuten des Känguru-Manifests an. Das Känguru wurde bei der Einwanderungsbehörde angeschwärzt, mutmaßlich von einem gewissen Pinguin, und abgeschoben. Aber es wäre nicht das Känguru, wenn es nicht einen Weg zurück ins Geschehen finden würde! Aus dem Untergrund, gedeckt durch das asoziale Netzwerk, beginnt es gemeinsam mit Marc-Uwe mit der Suche nach dem Pinguin. Ein Unterfangen, das sich als sehr schwierig herausstellt, denn der Pinguin scheint überall zu sein - und noch dazu überall in einer sehr einflussreichen Position. Der Showdown bahnt sich an..."Die Känguru-Offenbarung" hat einen großen Teil unserer Heimfahrt aus Schottland begleitet und was soll ich sagen? Es hat unglaublichen Spaß gemacht. Viele bereits lieb gewonnene (oder abstruse) Figuren aus den vorigen beiden Teilen tauchen wieder auf. Vage angedeutete, lose Handlungsfäden werden wieder aufgegriffen und doch noch irgendwie ihrer Bestimmung zugeführt. Das ganze Konstrukt, das ja in Teil 1 mit einem unterhaltsamen Flickenteppich an Anekdoten begonnen hat, nimmt - wie wir erfahren natürlich auf Bestreben von Marc-Uwes Lektor, der selbst als meiner Meinung nach sehr gelungene Figur auftaucht - tatsächlich endlich richtige Züge einer in sich geschlossenen Geschichte an. Es gibt einen roten Faden. Und wo er rote Faden einmal ins Leere führt, da wird geschickt getrickst mit einer kleinen Definition: "Handlungsloch, das..."Auch der Showdown ist vermeintlich die Idee des Lektors und er bringt sehr viel Potenzial für dramatische Offenbarungen mit sich, ganz so wie es sich für den Titel gehört. Marc-Uwe Kling liest auch dieses Hörbuch selbst und macht das absolut großartig. Ich habe Tränen gelacht über ein Pinguinküken namens "der Schredder", einfach nur weil er es auf die Art vorgelesen hat wie er es getan hat. Oder vielleicht war ich auch einfach nur hysterisch und müde nach einer so langen Autofahrt.In jedem Fall hat mich auch der Abschluss der Känguru-Trilogie überzeugen können, auch wenn es einen kleinen Abzug in der B-Note gibt, weil das plötzliche in-einen-feste-Story-Rahmen-gequetscht werden der Geschichte nicht immer nur gut getan hat. Trotzdem lässt mich dieser Abschluss sehr zufrieden zurück und ich würde die Känguru-Trilogie auf jeden Fall jedem empfehlen, der es gerne satirisch und zynisch mag.

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  • HABEN SIE DIESEN PINGUIN GESEHEN?!

    Die Känguru-Offenbarung
    zazzles

    zazzles

    16. July 2016 um 10:29

    "Die Känguru-Offenbarung" ist der dritte und (vorerst?) letzte Band der Känguru-Trilogie von Marc-Uwe Kling. Insgesamt schafft der Autor es leider nicht ganz, die Qualität der Vorgänger zu halten. Es wirkt alles ein bisschen ZU gewollt, alles ein bisschen ZU absurd - man könnte sagen, es war von allem ein bisschen zu viel.Die Story: Nachdem das Känguru am Ende des letzten Bandes von der Ausländerbehörde abgeschoben wurde, berichtet Marc-Uwe Kling in den ersten Kapiteln, wie es ihm nun ergeht. Dabei wird deutlich, dass er das Känguru schrecklich vermisst und sich einsam fühlt. Selbst sein verrückter Psychiater kann ihm nicht weiterhelfen. Nachdem er immer wieder kryptische Nachrichten erhält, die sehr nach dem Känguru klingen, taucht es dann tatsächlich wieder eines Tages vor der Tür des Autors auf. Es ist überzeugt davon, dass sein Erzfeind - der Pinguin - einen geheimen Masterplan verfolgt, den es verhindern muss. Aus diesem Grund entschliessen sich das Känguru und Marc-Uwe dazu, auf Weltreise zu gehen, um den Pinguin ausfindig zu machen - natürlich alles auf Kosten des Verlages. Mit einem Passfoto des Pinguins und dem Satz: "HABEN SIE DIESEN PINGUIN GESEHEN?!" bewaffnet, begeben sich die beiden auf ein langes Abenteuer, an dem sie den Hörer (oder Leser) teilhaben lassen. Meine Meinung: Den Anfang fand ich eigentlich ganz vielversprechend. Die Anektdoten waren wie gewohnt gesellschaftskritisch, erfrischend ehrlich und haben mich zum Lachen gebracht. Ich musste aber schon sehr früh geschockt feststellen, dass Kling das Känguru ganz anders als in den Vorgängern spricht (Wieso?!?!) und habe deshalb sehr lange gebraucht, um mich auf den dritten Teil einlassen zu können. Schon allein deshalb, muss ich einen Stern abziehen. Die Idee rund um den geheimen Masterplan des Pinguins war natürlich sehr absurd und weicht deshalb sehr von den Konzepten der Vorgänger ab. Anfangs fand ich das Ganze zwar trotzdem noch sehr erheiternd, aber insgesamt zieht sich dieser Teil der Geschichte zu sehr in die Länge und gegen Ende hin wird es immer absurder und unlustiger, so dass ich den Schluss richtiggehend herbeigesehnt hatte.Fazit: Das klingt jetzt sehr negativ, ist aber natürlich immer in Relation zu den Vorgängern zu sehen. Eigentlich hätte ich dem letzten Teil auch nur 3 Sterne vergeben, habe mich dann aber für 4 entschieden, weil selbst der Humor dieses letzten Teils noch immer geistreicher ist, als der von anderen deutschen Comedians.Keine absolute Enttäuschung, aber das kann Herr Kling definitiv besser. Und nächstes Mal bitte wieder mit der gewohnten Stimme des Kängurus!

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  • Schlicht genial!

    Die Känguru-Offenbarung
    Saralonde

    Saralonde

    26. March 2016 um 14:59

    Review unter dem ersten Teil: http://www.lovelybooks.de/autor/Marc--Uwe-Kling-/Die-K%C3%A4nguru-Chroniken-251428157-w/rezension/1231338643/

  • Marc Uwe und sein Känguru going international

    Die Känguru-Offenbarung
    awogfli

    awogfli

    31. August 2015 um 11:33

    Auf der Jagd nach dem Pinguin erleben die beiden wieder wahnwitzige Abenteuer im Kampf gegen Kapitalismus und Konformismus, diesmal überall auf dem Globus. Die Schmähs sind noch immer genial Dada, innovativ und gar nicht langweilig. Der Autor hat also sein Pulver noch nicht ganz verschossen, alte und neue Figuren werden perfekt in das Geschehen eingefügt wie zum Beispiel der Wiener Psychiater den ich sehr liebe oder die neue Urlaubsbekanntschaft Sarah oder der Schredder - wirklich super. Auch die Handlungsstränge haben durch ihre internationalen Schauplätze viel an neuen Aspekten gewonnen: Die Pinguin Verschwörung auf der griechischen Insel, die dunklen Ecken von Brüssel in denen sich Lobbyisten herumtreiben, die US Einwanderung, einfach alles in den USA, und die Polizeiinvestigation am Beginn sind extrem köstlich. Fast alle Szenen in Vietnam habe ich auch genauso erlebt, das ist total realistisch! Diesmal muss ich aber mit Bedauern einen Stern abziehen, vor allem weil Marc Uwe in diesem Teil das Känguru oft gar so übersteuert und überaffektiert spricht, dass es mich doch sehr nervt. Ganz zum Schluss in der Aufzählung der Antiterroranschläge hätte sich der Autor auch ein paar davon schenken können, (einige sind sehr witzig die anderen nicht so gut durchdacht), fast könnte man meinen, er musste noch mit ein bisschen Füllmaterial auf eine bestimmte Seitenanzahl oder Hörbuchlänge kommen. Das Finale ist aber dann wieder großes Kino. Fazit: Genial! Absolute Lese- & Hör-Empfehlung!

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  • Willkommen im Asozialen Netzwerk

    Die Känguru-Offenbarung
    Cornelia-Azalea

    Cornelia-Azalea

    Im Gegensatz zu vielen anderen bin ich ein großer Fan des dritten Teils der Känguru-Saga. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich diesen Teil zuerst gehört habe. Schon mal vorweg, weil ich auch die Bücher besitze, hören ist hier ein Muss! Marc-Uwe Kling ist meiner Meinung nach einfach ein Sprachgenie und gehört auf die Bühne. Oder eben einfach auf die Ohren. Natürlich ist der dritte Teil, im Gegensatz zu den ersten beiden, viel verrückter, total chaotisch und damit quasi das Sahnehäubchen auf der Torte. Man muss dafür zwar mehr als nur ein bisschen Realitätsferne ertragen können. Aber seien wir mal ehrlich, bei wem zucken denn nicht die Lachmuskeln, wenn im Streit um die Namensgebung eines frisch geschlüpften Pinguinbabies aus "Sabine" auf Wunsch des Kängurus mal eben "Der Shredder" wird? Endlich erfahren wir auch mehr über die Vergangenheit des Kängurus. Nicht nur seine Zeit in Vietnam wird beleuchtet, sondern auch die grandios gescheiterte Karriere als Musiker in einer Band - die nach seinem Abgang ungeahnte Erfolge feierte.  Ich habe mir die Hörbücher inzwischen nicht nur einmal zu Gemüte geführt. Macht sich auch prima nach dem Aufstehen, als Start in den Tag beim Frühstück und in der Bahn. Allerdings zieht man unweigerlich die Blicke der anderen Fahrgäste auf sich, wenn man sich das Lachen nicht verkneifen kann. Fazit: Weiter so, auch wenn das nun das Ende der Trilogie war, hoffe ich doch inständig, dass wir noch mal vom Känguru und seinem Asozialen Netzwerk hören werden!

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    • 2
    Senf-mit-Sauce-Blog

    Senf-mit-Sauce-Blog

    28. August 2015 um 14:50
  • leider mäßiger Abschluss der Trilogie

    Die Känguru-Offenbarung
    Schaefche85

    Schaefche85

    Das Känguru wurde am Ende von Band 2 ausgewiesen und seitdem weiß Marc-Uwe nicht mehr viel mit sich anzufangen, ertappt sich bei Selbstgesprächen... Einmal bittet er sogar den Pinguin zu sich herein, weil er so allein ist. Doch plötzlich steht das Känguru wieder vor der Tür - zwar etwas fremd aussehend, da es auf der Flucht ist, aber es lebt und ist gesund. Gemeinsam mit dem Asozialen Netzwerk machen sie sich auf die Jagd nach dem Pinguin. Denn es gibt handfeste Beweise, dass der Pinguin die Welt in ein großes Ministerium für Produktivität zu verwandeln will, dessen Controller er sein wird... Nachdem ich von den ersten beiden Hörbüchern restlos begeistert war, hat mich das Finale der Trilogie leider enttäuscht. Der Anfang war ziemlich deprimierend und verlor sich auch ein bisschen in der Trostlosigkeit, so dass ich wirklich nicht wusste, was noch kommen sollte und nur gehofft habe, dass das Känguru bald wieder auftaucht. Wäre es eine Kassette gewesen, hätte ich wohl zwischendurch vorgespult... Als das Känguru wiederkommt, hatte das Hörbuch für eine Zeit wieder den gewohnten Spaßfaktor. Allerdings hatte ich oft das Gefühl, dass Marc-Uwe Kling ganz dringend noch einen draufsetzen wollte und dadurch wirken viele Situationen bemüht und überspitzt. Wo ich bei den Vorgängern oft vor Lachen kaum noch autofahren konnte, war das bei diesem Buch (leider) problemlos möglich. Es gab viele gute Ideen, aber leider auch viele, die einfach zu viel waren. Dazu kam, dass dieses Mal das Känguru entweder von jemand anderem gesprochen wurde oder Marc-Uwe Kling es nicht so gesprochen hat, wie bei den Vogängern, so dass ich seine Stimme dieses Mal ziemlich anstrengend fand. Fazit: Leider bleibt das Finale weit hinter den Vorgängern zurück - aber es ist nett für zwischendurch. Reihenfolge: 1. Die Känguru-Chroniken 2. Das Känguru-Manifest 3. Die Känguru-Offenbarung

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    • 7
  • Immer noch klasse, ab und zu aber leider etwas gezwungen und zu abgedreht

    Die Känguru-Offenbarung
    LaLecture

    LaLecture

    03. April 2015 um 00:36

    Inhalt Marc-Uwe und das Känguru reisen um die Welt, um dem bösartigen, kapitalistischen Welteroberungsplan des Pinguins zu vereiteln. Meinung Marc-Uwe wird in diesem Teil von seinem Lektor gebeten, in den dritten Teil der Känguru-Chroniken doch bitte ein bisschen mehr Action einzubauen, am besten einen großen finalen Kampf. Und genau so wirkt die Handlung der "Känguru-Offenbahrung" auch: Als hätte man den Autor quasi dazu genötigt, seinem Buch auf einmal eine durchgehende Handlung und einen großen "Gut gegen Böse"- Kampf aufzuzwingen, der zu dem Konzept der letzten beiden Bände leider aber nur bedingt passt. So reisen Marc-Uwe und das Känguru plötzlich in die USA (was ja noch halbwegs amüsante Szenen bietet) und nach Vietnam (wo es dann doch etwas absurd wird), finden eine riesige Fabrik des Pinguins (die zwar Stoff für extrem Coole Anspielungen auf Filme und Bücher bietet, sonst aber etwas zu viel des Guten ist) und decken den bösartigen Plan des Pinguins auf, der mir dann etwas zu abgedreht war. Nicht, dass ein sprechendes Känguru nicht absurd und abgedreht wäre, doch das hat beim Konzept der letzten beiden Bände nicht gestört, da diese keine durchgehende Handlung hatten sondern lediglich aus kurzen, amüsanten Episoden bestanden, die sich vielfach auf alltägliche Gedanken und Erlebnisse stützen (wenn auch ziemlich überspitzt). Dass es nicht wirklich gutgeht, aus einem kommunistischen Känguru und einem kapitalistischen Pinguin eine zusammenhängende, spannende Geschichte zu machen, die einem auch noch halbwegs sinnvoll und nicht zu abgedreht vorkommt, sieht man an der "Känguru-Offenbahrung". Szenen wie die mit Ken, dem Guru, oder der Fabrik das Pinguins hatten für mich leider gar nichts mehr mit der intelligent-humorvollen Art zu tun, die ich sonst von den Büchern kannte, sondern wirkten eher wie die Fantasie eines albernen Zwölfjährigen. Das alles klingt jetzt ziemlich furchtbar und enttäuschend, dabei ist "Die Känguru-Offenbahrung" bei weitem nicht so schlecht, wie meine Rezension bis jetzt vielleicht klingen mag. Obwohl er es manchmal etwas übertreibt, beweist Marc-Uwe Kling auch in diesem letzten Teil der Känguru-Chroniken wieder seinen unvergleichlichen, frechen, intelligenten Humor, sowohl was die Dialoge, als auch was einige Running Gags und Figuren angeht. Ich sage nur: die Szenen am Flughafen oder Sarah. Begeistert war ich außerdem von den vielen coolen Anspielungen auf diverse Filme und Bücher, beispielsweise "Fluch der Karibik", "Men In Black" und "Schöne neue Welt". Fazit Auch "Die Känguru-Offenbahrung", der Abschluss der Reihe, ist wieder unglaublich unterhaltsam, beinhaltet einige tolle Anspielungen auf Filme und Bücher und beweist Marc-Uwe Klings unvergleichlichen Humor. Leider wird hier der meiner Meinung nach nicht sehr gelungene Versuch gewagt, eine zusammenhängende Geschichte aus der Rivalität zwischen dem Känguru und dem Pinguin zu machen, die sich ziemlich absurd und fast schon albern entwickelt. Daher muss ich leider ein Stern anziehen und kann der "Känguru-Offenbahrung" nur 4 Sterne geben.

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  • Nicht ganz so gut wie die vorherigen Bände.

    Die Känguru-Offenbarung
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    24. October 2014 um 16:03

    Die Geschichte: Nachdem am Ende von Band 2 das Känguru vom “Amt für Produktivität” wegen Unproduktivität abgeschoben wurde, hat es im Untergrund gelebt. Eines Tages steht es aber wieder bei Marc-Uwe vor der Tür und der Spaß kann weitergehen. Niemals hätte der Kleinkünstler sich eingestehen wollen, dass er das Känguru vermisst hat, aber das erscheint ihm dann auch selbst abwegig – als er das Zusammensein wieder “genießen” darf! Das Känguru hat während seiner Abwesenheit das “Asoziale Netzwerk” weiter ausgebaut, es gibt inzwischen Ableger der Gruppe in der ganzen Welt. Außerdem ist es einer großen Verschwörung auf der Spur und als Drahtzieher hat es natürlich seinen Antagonisten, den Pinguin von nebenan, in Verdacht. Als der Pinguin plötzlich verschwindet, reisen Marc-Uwe und das Känguru ihm hinterher. Immer wieder stoßen sie auf vage Hinweise, verlieren aber die Spur auch schnell wieder. Während ihres Trips treffen sie auf viele skurrile Gestalten, aber auch auf alte Bekannte. Für zusätzliche Lacher sorgen die ständig wechselnden Verkleidungen des Kängurus, das ja immer noch “illegal” unterwegs ist nach seiner Abschiebung. Auch das Rätsel um den Aufenthalt des Kängurus in Vietnam wird geklärt und am Ende kommt der große Showdown: Kängurus gegen Pinguine! Meine Meinung: Der vorerst (ja, ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es weitere Teile geben wird) letzte Teil der Känguru-Saga ist ja ein irrer Trip um den Erdball. Das alleine sorgt schon für einige lustige Momente, aber dann kommen ja noch die Sprüche vom Känguru dazu! Wie auch in den anderen beiden Büchern sind die Gags sehr vielfältig: von eher alten Witzen über intellektuelle Anspielungen, satirische Gesellschaftskritik, bloßen Klamauk bis hin zu eher verstecktem ironischen Humor. Es ist einfach für alle Hörer was dabei und wer bei diesem Buch an keiner Stelle lachen muss, dem kann dann wohl auch nicht mehr geholfen werden! Beschreiben kann man das Ganze auch nicht näher, man muss es einfach selbst erlebt haben. Und ich empfehle unbedingt: genießt die Geschichten als Hörbücher bzw. Lesungen, denn die Vorträge von Marc-Uwe Kling sind einfach super. Er ist ein ganz toller Entertainer und er lässt durch seine Betonungen das Känguru richtig zum Leben erwachen! Fazit: Eine sehr breit gestreute Art von Humor, bei dem für jeden was dabei ist! Unbedingt anhören, denn Selberlesen ist bestimmt nur halb so lustig! Im direkten Vergleich schneidet Band 3 allerdings etwas schlechter ab als die ersten beiden Teile.

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  • Zurück zum Anfang oder wohin soll das noch führen...

    Die Känguru-Offenbarung
    The iron butterfly

    The iron butterfly

    15. October 2014 um 22:39

    Nach den Chroniken und dem Manifest war die Offenbarung die logische und nicht lang aufschiebbare Konsequenz. Klar war ja bereits, dass der Cliffhanger im Manifest nur Appetit machen will auf die glorreiche Rückkehr des Kängurus und doch muss ich zugeben, dass ich immer wieder baff überrascht bin vom Einfallsreichtum des Marc-Uwe Kling. Es mangelt nicht an neuem Hirn- oder Lachfutter und die gewitzten Verknüpfungen zu früheren Erlebnissen des Duos Infernale oder den markigen Spruchgefechten zwischen Känguru und M-U, sind einfach nur genial und durchtrieben. Heftigst unterdrücktes Lachen bis zum Gesichts-Bauchmuskulatur-Überallkrampf auf CD 4...come with me...u.v.m. Den einen oder anderen Hänger lasse ich gelten, entschulde von Herzen gerne und verneige mich immer wieder respektvoll. Ich bin zwar nicht für endlose Reihen, aber das Asoziale Netzwerk braucht euch. In diesem Sinne..."Bleibt hungrig, bleibt tollkühn." – Schneewittchen Bis dahin und zudem und überhaupt lässt sich feststellen, dass Marc-Uwe Klings Werke den perfekten Ohrwurm darstellen und die Favoritenliste nur noch bereichern.

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  • Kennen Sie diesen Pinguin?

    Die Känguru-Offenbarung
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. October 2014 um 09:54

    Herrlich. Ich glaube für mich ist es ein eher ein Glücksfall als ein Hindernis dass ich die ersten beiden Teile nicht kenne. So konnte ich schlecht enttäuscht werden, denn viele 3te Teile sind eben dritte Teile. Irgendwie schön dass sie da sind, aber vllt auch nicht unbedingt notwendig. So geht's mir jedenfalls. In diesem Fall habe ich sogar das Vergnügen evt noch mehr überrascht und belustigt zu werden als ich jetzt schon bin, wenn ich mir die beiden Vorgänger gönne (liegen schon startklar :)) Auch ist es fürs Verständnis nicht nötig die Vorgeschichte zu kennen. Eigentlich könnte man sagen "Das Känguru - oder wie gut ist ihre (politische) Allgemeinbildung". Zugegeben, mit Politik hab ichs nicht so, aber die groben Politwitze habe auch ich verstanden. Der Rest war super. Es ist jetzt schwierig eine Lieblingsstelle zu nennen, aber am meisten muss ich immernoch über das 'Zitat' von Optimus Prime schmunzeln :))) Ich bin auch heilfroh die Hörbuch-Variante zu haben. Ich kann mir gar nicht vorstellen dieses Szenario als Buch zu lesen. Schon allein wegen der tollen Stimmenverstellung vom Känguru. Mein Highlight ist wie schon erwähnt der Satz/Aufschrei "Kennen Sie diesen Pinguin". Ich glaube als reines Buch geht dieser völlig unter. Außerdem kann man so schön mit dem Chronisten (sehr sympatische Stimme) mitlachen. Es ist einfach lustiger wenn schon jemand beim Erzählen lacht :) Einzig den Psychater finde ich nicht so gelungen (außer das Inception-Konzept, der Traum im Traum ^^), aber das tut dem keinen Abbruch.

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  • Wenig Neues aus dem Beutel geschüttelt...

    Die Känguru-Offenbarung
    parden

    parden

    WENIG NEUES AUS DEM BEUTEL GESCHÜTTELT... Am Ende von Band 2 wurde das Känguru ja des Landes verwiesen, sehr zum Leidwesen von Marc-Uwe Kling. Auch wenn er es sich anfangs erst nicht eingestehen will: er ist einsam und vermisst seinen skurrilen Mitbewohner mehr als gedacht. Doch das Känguru wäre nicht das Känguru, wenn es nicht Mittel und Wege wüsste, die sonst sicher niemandem einfallen würden... In Band 3 der Känguru-Trilogie spinnt Marc-Uwe Kling die Geschichte um das Känguru und dessen Antagonisten, den Pinguin, weiter. Die Kapitel sind wieder kurz gehalten, diesmal spielt das Ganze nur anfangs in der gemeinsamen Wohnung. Später führt die Suche nach dem Pinguin quer durch die ganze Welt, und wie gewohnt stellen sich allerlei Skurrilitäten ein, schlagfertig gekontert vom Känguru und in die Chronik aufgenommen von Marc-Uwe. Obwohl die Geschichte inhaltlich fortgeführt wird, gibt es für mich in diesem Band im Vergleich zu wenig an neuen spritzigen Ideen, zu wenig intellektuelles Feuerwerk. Vielfach greift Kling auf Geschehnisse und Ideen aus den ersten beiden Bänden zurück, und die falsch zugeordneten Zitate zu Beginn der Kapitel fand ich nicht mehr so originell wie in Band 2, oftmals eher etwas mau. Der Running-Gag von den geschlossenen Schlecker-Filialen war spätestens beim 8. Laden auch nicht mehr überraschend-amüsant. Vor allem aber das Ende des Hörbuchs ließ mich eher mit einem "hmmmmm..." zurück - da hatte ich doch etwas anderes erwartet oder erhofft. Auch wenn ich jetzt vieles kritisiert habe, darf das nicht darüber hinwegtäuschen, dass ich das Hörbuch insgesamt doch wieder gerne gehört habe und oftmals durchaus belustigt war. Das Känguru ist einfach zum Schießen, auch wenn es diesmal nicht ganz so sehr seine hinterhältige Liebenswürdigkeit ausspielen konnte. Doch für mich reicht es jetzt wirklich mit den Geschichten über den skurrilen Mitbewohner Marc-Uwe Klings. Gönnen wir dem Känguru seine Schnapspralinen und Bud Spencer Filme und lassen wir es in seinem Asozialen Netzwerk seine Fäden spinnen - ohne dass dies nun jedesmal weiter in der Chronik aufgezeichnet werden muss. Eigentlich würde ich 3,5 Sterne vergeben, aber in Anbetracht der Gesamt-Reihe, die mich wirklich viele Stunden lang hervorragend unterhalten hat, vergebe ich letztlich doch 4 Punkte. Auch wenn das Känguru jetzt kommentieren würde: "Das sind doch bürgerliche Kategorien!" © Parden Die Känguru-Trilogie: 1. Die Känguru-Chroniken 2. Das Känguru-Manifest 3. Die Känguru-Offenbarung

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    • 6
  • Die Känguru Offenbarung - Man liebt sie , oder man versteht sie nicht.

    Die Känguru-Offenbarung
    thursdaynext

    thursdaynext

    23. May 2014 um 09:57

    Ohne Beuteltier ist das Leben öde ......... so zumindest empfindet "der Chronist". Er vermisst das abgeschobene Hüpfteil mit Migrationshintergrund so sehr , dass er wieder seinen Psychiater heimsuchen muss. Überall erinnert ihn alles an das Känguru ....... Es beginnt eine Reise um die Welt, durch die literarische Welt, in der realen Welt und blockbustermainstreamlastig in die Welt des Films und der Fußnoten. Ich erspare euch weitere Spoiler, Zitate und Anspielungen sowie Beschreibungen meiner 6 CDs währenden guten Laune und wie ich lauthals rumgackerte als ich Marc - Uwe Kling lauschen durfte. Jener ist für mich der Guru des Kän, der subtilen Anarchie, des passiven Widerstands und des aktiven Nachdenkens über das ( doch ein Zitat) "Scheißsystem". Fazit: Hörbuch kaufen und , dann das Buch. Mach weiter Marc - Uwe , es bleibt was hängen! 5 Sterne, oder 28 Dodos (umgerechnet in Pinguinküken sind das 12)

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  • Teil 3 mit dem verrückten Beuteltier

    Die Känguru-Offenbarung
    Das_Leseding

    Das_Leseding

    09. April 2014 um 22:13

    Inhalt: Das Känguru ist wieder da und erlebt mir Marc-Uwe neue, spannende und atemberaubende Geschichten… Stil: Schreibstil und Ausdruck sind wieder göttlich. Allerdings hat das Känguru eine leicht veränderte Stimme – da fehlte Herrn Kling wohl etwas “Rachen”  Aber dennoch bleibt die Geschichte lustig und alle Charaktere sind gut zu unterscheiden. Es gibt ein Wiedersehen mit alten Bekannten und auch neue Gesichter tauchen auf. Besonders gefallen haben mir die Anspielungen auf die heutige Zeit. Kritisches Hinterfragen, Ironie und Satire gehörten schon immer zu den beiden Protagonisten, aber irgendwie haben sie es hier auf den Punkt gebracht. Von mir gibt es wieder eine absolute Hörempfehlung für alle, die sich über sprachgewaltige, gut verpackte Witze freuen können und auch über den eigenen Tellerrand hinausschauen – denn Bildung wird für diesen Teil, genauso wie das verstehen der englischen Sprache, vorausgesetzt.. Fazit: Die Känguru-Offenbarung ist nach “Die Känguru-Chroniken” und “Das Känguru-Manifest” der dritte Teil dieser Reihe und kann unabhängig von den anderen gehört werden. Allerdings finde ich es schöner die Geschichte der beiden Protagonisten von Beginn an zu begleiten, als mittendrin einzusteigen. Auch sei noch gesagt, dass sich der Duktus von Marc-Uwe Kling von Band zu Band verändert – und nicht mehr unbedingt vom jungen Hörern verstanden wird.

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  • da ist viel Schönes bei...

    Die Känguru-Offenbarung
    Binemaus

    Binemaus

    09. April 2014 um 15:31

    Wenn der dritte Teil der Känguru-Saga auch nicht ganz so ein Feuerwerk ist wie die ersten beiden, so hat er doch viel Schönes. Ich habe wieder herzlich über die falsch zugeordneten Zitate gelacht und fand auch die Reise um den Globus zum Brüllen. Meine Lieblingsfigur ist der Schredder, der eigentlich mal Sabine hieß. Auch diesmal schafft es Marc-Uwe Kling wieder durch gekonnten Sprachwitz und alltägliche Situationen dem Hörer oft einen Spiegel vorzuhalten und hervorragend zu unterhalten. Nicht ganz so toll fand ich die letzten paar Kapitel, die nicht mehr wirklich was zum Handlungstrang beigetragen haben. Die ungedeutete Lovestory mit Gott hätte für meinen Geschmack dagegen noch ein zwei Kapitel vertragen können. In Summe also nicht ganz so stark wie die Vorgänger, aber imemrnoch sehr sehr gute Unterhaltung, die in meinen Augen nur gehört zu ihrer vollen Wirkung kommt.

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