Marc-Uwe Kling Die Känguru-Trilogie

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Inhaltsangabe zu „Die Känguru-Trilogie“ von Marc-Uwe Kling

Darauf hat die Gemeinde gewartet! Hier kommt der famoseste Schuber der Welt: Die Känguru-Trilogie! DAS ANGEBOT DES JAHRHUNDERTS: Alle drei Känguru-Bände als Prachtausga- ben im schicken Schuber. Gedruckt auf feinstem Papier. Gesetzt in schönster Typographie. Gebunden in teuerstem Pappkarton. Mit neuen Bildern vorne drauf. Und das alles für sagenhafte 24 Euro!!!

Ein Erlebnis mit Witz und Cleverness

— thebooklettes

ACHTUNG! Suchtpotential, denn hier werden Endorphine frei! Ein absolutes Must-Have für alle Leser, die besonders schrägen Humor mögen!

— Floh

Als Hörbuch eine absolut geniale Sache, als Buch perfekt um per Post-it alle wichtigen Bemerkungen schnell zu finden

— Senf-mit-Sauce-Blog

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  • DIe Känguru - Trilogie

    Die Känguru-Trilogie

    Kleine8310

    08. April 2016 um 22:13

    "Die Känguru - Trilogie" - 3 Bände im schicken Schuber beinhaltet Band 1 bis 3 der Känguru Geschichten von Marc - Uwe Kling.  Ich finde alle drei Bände wirklich toll und liebe die Geschichten um das kommunistische Känguru, Marc - Uwe, den Pinguin und die anderen Charaktere.    Und worum geht es genau? Band 1: »Ich bin ein Känguru - und Marc-Uwe ist mein Mitbewohner und Chronist. Nur manches, was er über mich erzählt, stimmt. Zum Beispiel, dass ich mal beim Vietcong war. Das Allermeiste jedoch ist übertrieben, verdreht oder gelogen! Aber ich darf nicht meckern. Wir gehen zusammen essen und ins Kino, und ich muss nix bezahlen.« Mal bissig, mal verschroben, dann wieder liebevoll ironisch wird der Alltag eines ungewöhnlichen Duos beleuchtet. Völlig absurd und ein großer Lesespaß. Band 2:  Sie sind wieder da – das kommunistische Känguru und der stoische Kleinkünstler! Auf der Jagd nach dem höchstverdächtigen Pinguin rasen sie durch die ganze Welt. Spektakuläre Enthüllungen! Skandale! Intrigen! Ein Mord, für den sich niemand interessiert! Eine Verschwörung auf niedrigster Ebene! Ein völlig abstruser Weltbeherrschungsplan! Mit Spaß, Spannung und Schnapspralinen ... Band 3:  Endlich: Es geht weiter! Nach dem Manifest folgt die Offenbarung! Hier kommt die fulminante Fortsetzung der Fortsetzung: Das Beuteltier und der Kleinkünstler auf der Jagd nach dem mysteriösen Pinguin. Haltet euch bereit: »Dies ist die Offenbarung des Kängurus, dem Asozialen Netzwerk zu zeigen, was in der Kürze geschehen soll; und sie wurde gesandt durch eine E-Mail zu seinem Knecht Marc-Uwe, der bezeugt hat das Wort des Kängurus und das Zeugnis vom Asozialen Netzwerk, was er gesehen hat. Selig ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung, denn die Zeit ist nahe.« Halleluja.     Die drei Bücher haben mich super unterhalten und ich habe unglaublich viel gelacht! Die Idee mit dem kommunistischen Känguru finde ich großartig und es ist auch einzigartig!  Es werden politische Themen, sehr humorvoll und gut verständlich verpackt, sodass ich mich gut unterhalten gefühlt habe!  Der Schreibstil von Marc-Uwe Kling hat mir sehr gut gefallen, denn er schreibt flüssig und in klaren Sätzen.    "Die Känguru - Trilogie" ist wunderbare Unterhaltung, die mir einige Lacher und mit spannenden und interessanten Themen tolle Lesestunden beschert hat!

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  • Fantastisch

    Die Känguru-Trilogie

    thebooklettes

    29. March 2016 um 15:33

    Ein Känguru und ein Kleinkünstler - die beiden unterscheiden sich in so viel mehr als nur der Gattung der sie entspringen. Was passiert nun, wenn das sehr selbstbewusste Känguru zu dem viel zu gutmütigen Kleinkünstler zeiht? Es entsteht eine Geschichte, von der man überhaupt nicht genug bekommt."Die Känguru-Trilogie" von Marc- Uwe Kling ist mit einem Wort zu beschreiben: Fantastisch! Besonders wenn man sich die Hörbücher anhört kommt man aus dem Lachen nicht mehr raus. Mit Witz und Cleverness schafft Marc-Uwe Kling es die jeweils gut 4-stündigen Aufzeichnungen im Flug vergehen zu lassen. Dabei merkt man, dass er keineswegs nur abgedroschene null-acht-fünzehn Witze nimmt oder wie andere Komiker nach dem Motto arbeitet: "Hauptsache unter die Gürtellinie gehen!". Diese Bücher sind sehr sozialkritisch und nehmen die heutige Gesellschaft aufs Korn. Schon nach kurzer Zeit hat man sowohl den Autoren selbst, als auch das vorlaute Känguru ins Herz geschlossen. Die gemeinsamen Erlebnisse werden so bildhaft dargestellt, dass man meint als Zuschauer direkt dabei sein zu dürfen. Man hat ein genaues Bild, wie die beiden mit den Beinen über die Rückenlehne kopfüber auf der Couch liegen um sich einen von zahlreichen Bud Spencer und Terence Hill Filmen anzuschauen (Das Bild steht Kopf, da das Känguru einen Anschluss für den VHS-Player falsch angelötet hat!). Als Bücher möchte man sie nichtmehr aus der Hand. Sie machen Spaß und vor allem machen sie gute Laune. Ein wirkliches "Must-Read". 

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  • Selbst wenn man sie nicht mehr alle hat, .... hier im Sammelband hat man sie alle!

    Die Känguru-Trilogie

    Floh

    Mit diesem Sammelband schlägt nicht nur das Herz eingefleischter Fans und Sammler dieser besonders kommunistisch-satirisch-schrägen Konstellation und tierischen Vereinigung höher, sondern auch das Herz jedes Tierfreundes, Australiers und Unterhaltungsromanlesers. WOW. „Die Känguru Trilogie“ beherbergt die drei erfolgreichen Taschenbuchausgaben in einem edlen Schuber, den man einfach nicht mehr hergibt. Marc-Uwe Kling hat mich so wunderbar und herzhaft unterhalten, dass ich diese Sammlung für den unschlagbaren Preis auch als Weihnachtsgeschenk bestellt habe. Erschienen im Ullstein Verlag (http://www.ullsteinbuchverlage.de/) Der Schuber: "Endlich! Alle drei Bände in einem Beutel, äh ..., Schuber. Hört, hört! Darauf hat die Gemeinde gewartet! Hier kommt der famoseste Schuber der Welt: DIE KÄNGURU-TRILOGIE! Das Angebot des Jahrhunderts: Alle drei Känguru-Bände als Prachtausgaben im schicken Schuber. - Gedruckt auf feinstem Papier. - Gesetzt in schönster Typographie. - Gebunden in teuerstem Pappkarton. - Mit neuen Bildern vorne drauf. Und das alles für sagenhafte 24 Euro!!!" Die drei Bücher: • Die Känguru Chroniken: „»Ich bin ein Känguru - und Marc-Uwe ist mein Mitbewohner und Chronist. Nur manches, was er über mich erzählt, stimmt. Zum Beispiel, dass ich mal beim Vietcong war. Das Allermeiste jedoch ist übertrieben, verdreht oder gelogen! Aber ich darf nicht meckern. Wir gehen zusammen essen und ins Kino, und ich muss nix bezahlen.« Mal bissig, mal verschroben, dann wieder liebevoll ironisch wird der Alltag eines ungewöhnlichen Duos beleuchtet. Völlig absurd und ein großer Lesespaß.“ • Das Känguru—Manifest: „Sie sind wieder da – das kommunistische Känguru und der stoische Kleinkünstler! Auf der Jagd nach dem höchstverdächtigen Pinguin rasen sie durch die ganze Welt. Spektakuläre Enthüllungen! Skandale! Intrigen! Ein Mord, für den sich niemand interessiert! Eine Verschwörung auf niedrigster Ebene! Ein völlig abstruser Weltbeherrschungsplan! Mit Spaß, Spannung und Schnapspralinen ...“ • Die Känguru Offenbarung: „Endlich: Es geht weiter! Nach dem Manifest folgt die Offenbarung! Hier kommt die fulminante Fortsetzung der Fortsetzung: Das Beuteltier und der Kleinkünstler auf der Jagd nach dem mysteriösen Pinguin. Haltet euch bereit: »Dies ist die Offenbarung des Kängurus, dem Asozialen Netzwerk zu zeigen, was in der Kürze geschehen soll; und sie wurde gesandt durch eine E-Mail zu seinem Knecht Marc-Uwe, der bezeugt hat das Wort des Kängurus und das Zeugnis vom Asozialen Netzwerk, was er gesehen hat. Selig ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung, denn die Zeit ist nahe.« Halleluja.“ Schreibstil: Was soll ich bloß zu diesem ganz besonderen Schreibstil des Autors Marc-Uwe Kling noch sagen? Ich habe bisher ein Buch seiner Känguru-Reihe gelesen und aus seiner Feder regelrecht genossen. Da ich auf der Suche nach dem zweiten Band war, fiel mir dieser hochwertige Schuber ins Auge. Also, warum nicht gleich alle drei auf einmal besitzen? Und warum nicht gleich zwei davon bestellen und einen verschenken? Gesagt, getan. Diese skurril witzigen und sinnfreien oder sinnvollen Geschichten, sind doch immer wieder herrlich. Wenn man von einem Autor liest, der den gleichen Humor teilt, kann es nichts Unterhaltsameres geben. „Die Känguru-Chroniken“, Band 1 kannte ich ja nun schon bereits und war ganz angetan. Nun habe ich auch die schriftstellerische Welt des zweiten und dritten Bandes kennengelernt. Ja, dieser Autor Marc-Uwe Klingt bleibt sich und seinem Humor treu. Diese Situationskomik ist einfach nur genial, das treibt die Mundwinkel nach oben und wirkt irgendwie nie langweilig oder überladen. Mit dem Autor Marc-Uwe Kling erlebt man skurrile Personen, sonderbare Situationen und sich daraus ergebene Fettnäpfchen und Kalauer, die das Lachzentrum beben lassen. Bauchmuskeltraining der anderen Art. Bühnenreif und kräftig humorig. Beifall-heischend, richtig gut. In jeder seiner Geschichten zeigt der Autor eine ganz andere Seite und neigt sein Können jeweils in einem neuen Licht umso andere Facetten und Seiten zum Glänzen zu bringen oder die Inhalte rund um das Känguru und sich selbst grotesk und mit einer Portion makabrer Ironie zu würzen. Er besitzt einen besonderen Humor, labt sich an Sarkasmus, Ironie und Zweideutigkeit, er schreibt schonungslos, offen und nimmt kein Blatt vor dem Mund, er verrät nur so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich um die Phantasie der Leser anzuregen und so für Kopfkino zu sorgen. Er besitzt eine ganz einzigartige Note, an die man sich zunächst gewöhnen sollte, um das ganze Programm seiner Ideen und seines Brainstorming genießen und erleben zu können. WOW, so etwas braucht man einfach mal zwischendurch! Charaktere: Hier frage ich mich wirklich: Wo hat der Autor diese Personen schon mal gesehen, die er hier beschreibt? Da jedes Buch eine ganze Themenpallette bietet, sind auch die Charakterzeichnungen so weitreichend wie die Welt des Anarcho- Humors und der ganzen Comedy. Wer hat ihn inspiriert und wo bitteschön begegnet man solchen Leuten und Tieren? OMG, was für eine verdrehte und irrsinnig witzige Mischung an Macken und Schrullen. Die Charaktere sind natürlich ebenso vielschichtig wie die entsprechenden Storys. Bei manchen seiner Geschichten wäre ich gern etwas länger mit an Bord geblieben und hätte gerne mehr der Protagonisten genossen. Besonders witzig finde ich hier stets die besondere Ironie und den Wink zur Gesellschaftskritik. Auffallend ist hier, dass all die Figuren, Psychogramme und Charaktere irgendwie so gar nicht „normal“ sind und allein aus ihren Personen heraus schon für viel Humor und Witz sorgen. Dem Autor bleiben natürlich nur wenige Seiten um sich auf ganze Psychogramme und Charakterstudien zu fokussieren, aber diese wenigen Zeilen nutzt er gekonnt aus, um ein stimmiges Bild der Charaktere und Figuren in seiner Trilogie zu formen. Hat man den Schuber, hat man sie alle und kann sich voll und ganz der witzigen Literatur widmen. So speziell ausgearbeitete und besondere Persönlichkeiten sind mir selten in einem Roman gebündelt begegnet. Obwohl sie allesamt das Leben eines Querulanten auf den Gewissen haben, so hat man diese speziellen Protagonisten und die Kängurus doch irgendwie lieb gewonnen… Meinung: Hier kann man von Suchtpotential sprechen, denn Lachen setzt Endorphine frei und kitzeln das Belohnungszentrum des Gehirns. Davon will man einfach mehr, wenn man diese Art von Humor versteht und auf gleicher Linie mit dem aberwitzigen und ideenbeladenen Autor Marc-Uwe Kling ist. Der Schuber ist ganz besonders schön, da er wie ein Beutel für die kleinen drei Kängurus wirkt. Hier haben diese drei Werke ein neues und kuscheliges Zu Hause. Der Preis für diese Box ist absolut fair und gerecht. Obwohl ich das erste Taschenbuch schon kannte, hat sich für mich dieser Sammelband gelohnt. Ich fand ihn so toll und handlich, dass ich diesen auch zu Weihnachten verschenkt habe. Die Beschenkte ist mir beinahe um den Hals gefallen vor Freude. Denn meinen ihr ersten geliehenen Band habe ich bis dahin nicht wieder gesehen. Erst als sie nun den Schuber hat, hat sie mir mein erstes Taschenbuch wieder hervorgerückt. Was für eine Taktik…Tztztz, verübeln kann man es ihr nicht. Viele witzige Geschichten zum stets Zwischendurchlesen und immer wieder dran erwärmen und laben. Abschließend muss ich dem Autor Marc-Uwe Kling hoch anrechnen, dass er es schafft auf so spezieller Weise so viel Input und Unterhaltungswert in all seinen Bandbreiten zu packen, dass es schier sprachlos macht und von stetigem nie langweilig erscheinen Humor gekrönt wird. Ja, da merkt man, dass es im Geiste des Autors recht bunt und lebhaft zugeht! Cover / Buch: Die Cover sind so hochwertig wie der ganze stabile Schuber. Ein Bild wird gezeigt und hält die Dreier-Sammlung zusammen. Farblich mit einer roten, blauen und grünen Ecke passend zu den Taschenbuchausgaben. Der Autor: „Marc-Uwe Kling singt Lieder und erzählt Geschichten. Sein Geschäftsmodell ist es, kapitalismuskritische Bücher zu schreiben, die sich total gut verkaufen. Seine Känguru-Geschichten wurden 2010 mit dem Deutschen Radiopreis und 2013 mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet.“ Fazit: Ein lustiges Buch voller schräger Geschichten. Nichts für Deutschlehrer und Historiker, nichts für Rechthaber und Besserwisser. Anarcho-Humor der sich nicht scheut, mal etwas schmutzige Hände zu bekommen. Eine glasklare Leseempfehlung für jeden Unterhaltungs- und Känguruliteraturfan, der auch mal die andere Art von Humor, Gesellschaftskritik und Satire samt Situationskomik und Schwarzmalerei mag. Skurril, humorig und sehr facettenreich.

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  • Die kultige Trilogie im wunderschönen Schuber

    Die Känguru-Trilogie

    ForeverAngel

    24. January 2016 um 14:07

    Wenn ich Marc-Uwe-Klings Posts auf Facebook lese und das Känguru in diesen Texte zu Wort kommt, habe ich automatisch Klings Stimme dazu im Ohr - und ein Bild vor Augen. Die Bücher zu lesen macht viel mehr Spaß, wenn man Kling einmal live gesehen oder zumindest eines seiner Känguru-Hörbücher gehört hat. Die Hörbücher habe ich alle, live habe ich ihn schon mehrmals gesehen. Das einzige, was ich noch nicht habe, sind die Bücher. Ausgerechnet. Ich war kurz davor mir die Taschenbücher zu kaufen, das Cover passend zu den Hörbücher. Doch dann erschien dieser Schuber.  Gebundene Bücher in neuem Design, die Buchrücken ergeben den Titel und ein Bild des Kängurus mit Sprühdose, das soeben "Triologie" in "Trilogie" korrigiert hat. Ich kann mich gar nicht entscheiden, wierum ich den Schuber ins Regal stellen soll. Mit dem Titel und dem Känguru vorne? Oder doch lieber die Rückseite mit dem Schriftzug "Dies ist ein Antiterroranschlag des Asozialen Netzwerkes!"?  Vielleicht sollte ich für alle, die den (Klein-)Künstler Marc-Uwe und seinen Mitbewohner, das kommunistische Känguru, noch nicht kennen, kurz den Inhalt vorstellen. Eines Tages steht das vorlaute Känguru vor Marc-Uwes Tür, stellt sich als neuer Nachbar vor - und ist kurz darauf praktisch bei dem Künstler eingezogen. Was folgt ist eine Art Tagebuch/Erlebnisbericht/Journal des Kleinkünstlers, in dem er die Erlebnisse mit dem Känguru festhält. Zwischendurch vergisst man gerne mal, dass es sich hierbei um Fiktion handelt und der freche Mitbewohner ein Känguru ist, das eigentlich nicht sprechen können sollte, denn die Geschichten sind so verrückt, wie nur das Leben sie schreiben kann. Klar, schließlich hat Autor Marc-Uwe Kling immer mitgeschrieben, wenn das Känguru etwas Verrücktes getan hat, um sich beim späteren Romanschreiben besser an alles erinnern zu können. Äh, warte, ... was?  Die Känguru-Trilogie lebt von Geschichten aus dem Alltag, von mal mehr und mal weniger subtiler Kritik an der Gesellschaft, von Wortspielen und (schlechten) Wortwitzen (bei denen nicht nur Marc-Uwe Kopfschmerzen bekommt), von der berühmten (scheinbar endlosen) Not-to-do-Liste, von Wie-beleidige-ich-jemanden-ohne-dass-er-es-merkt-Wettbewerben und dem ewigen Kampf gegen den Pinguin, von verdrehter Logik (des Kängurus) und Situationskomik. Die Känguru-Trilogie ist Kabarett vom Feinstenn, das sicher bald Kultstatus erreichen wird. Und als Fan muss man diesen Schuber einfach haben.  Kleine Anmerkung am Rande (bzw. eine Fußnote): um den großartigen Humor der Känguru-Trilogie verstehen zu können, sollte man schon ein gewisses Maß an Allgemeinbildung mit sich bringen. Sonst kann es einem wie einer meiner Freundinnen ergehen, die mit völligem Unverständnis reagierte, als das Känguru sagte: "König Ödipus [...] Chapeau! Du hast ihn gerade auf extremst subtile Weise einen Motherfucker genannt, Alter!" Weil sie nicht wusste, wer König Ödipus war...  (Zitat aus: Das Känguru-Manifest, Seite 259). Die Känguru-Trilogie ist mein absolutes Monatshighlight! (c) Books and Biscuit

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  • Razupaltuff!

    Das Känguru-Manifest

    thesmallnoble

    Mit der Fortsetzung der Känguru-Chroniken habe ich mich wohlgefühlt und so viel gelacht! Marc-Uwe Kling ist zweifellos ein ganz großartiger Autor! Es ist kaum möglich zu viele Gags aus Das Känguru Manifest zu verraten, denn hier haben die einzelnen Kapitel mehr amüsante Ideen als andere Unterhaltungsbücher insgesamt. Vielleicht nicht besonders tiefsinnig, aber er ist auch mehr Comedian denn politischer Kabarettist. Das Känguru plant dieses Mal Größeres. Und es hat mächtige Gegenspieler gefunden. Einen neuen Nachbarn, den Scooter-hörenden Pinguin, der einer geregelten Arbeit als Vertreter für Tiefkühlkost nachgeht, den Sarrazin-Verschnitt Jörg "Haider heißt jetzt" Dwigs (sonst ändert sich nix) und das mysteriöse Ministerium für Produktivität. Das Känguru ruft einen Fight Club ins Leben, später gründet es dann als Antwort auf Facebook ein Asoziales Netzwerk (in dem man Sachen nur schlecht finden und Feinde für sich gewinnen kann) und verübt Anti-Terror Anschläge. Im Gegensatz zum ersten Teil ist dieses Buch deutlich politischer, künstlerischer, düsterer, ab und an auch alberner als der Vorgänger. Die Einflüsse von Franz Kafka, Star Wars und Tagespolitik werden sehr amüsant verknüpft. Kein Buch für CDU-Anhänger (Club Deutscher Unternehmer) oder für Menschen die den Banker Sarrazin für seinen "Mut" bewundern, den Ausländern die Schuld am Niedergang Deutschlands zu geben. Ich habe so viel gelacht! Etwa über die Erläuterung der Bad Banks (in der Bad Man mit seinem Assistenten Robbin the People für Unordnung sorgt), über neue Geschmacksideen für Bio-Limonade (Dragonfruit-Bärlauch) und vor allem über die Plakate der Initiative Neue Deutsche Marktwirtschaft (die in diesem Buch etwas anders heißt): ich bin nur froh im Großraumbüro, mein Schatz ist mein Arbeitsplatz. George Orwell trifft auf Comedy - ich finde das herrlich! Ebenfalls ein interessanter Gedanke von Kling: an wie vielen amerikanischen Unis wird wohl Kant vom Lehrplan gestrichen, aufgrund seines Namens?Und geradezu schmerzhaft treffend: die Studie der Initiative für mehr Produktivität, nach der über 60 % der Befragten lieber einen entfernten Verwandten statt ihrem Arbeitsplatz verlieren würden. Kapitalismuskritik und Verrohung auf den Punkt gebracht! Auch schön ist das Lebensziel einer 6-jährigen: ein lückenloser Lebenslauf. Aua. PS: Die Weltformel enthält dieses Buch übrigens auch noch. Das Känguru ist halt genial. Deswegen 5 Sterne

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