Marc Behm Das Auge

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Inhaltsangabe zu „Das Auge“ von Marc Behm

'Das Auge' ist ein entwurzelter New Yorker Detektiv. Was ihm von seiner Vergangenheit geblieben ist, ist ein Klassenfoto seiner Tochter. Er wird auf eine rätselhafte junge Frau angesetzt, die reiche Männer aufreißt, umbringt und beraubt. Ihr erster Anblick wirft ihn um, denn er wird den Gedanken nicht los, sie könnte seine Tochter sein. Er muß es herausfinden, und er muß sie beschützen. So ignoriert er seinen Auftrag, unterschlägt Geld und folgt ihr auf ihrer Irrfahrt quer durch Amerika, rettet sie vor Gangstern, Perversen und der Polizei, schreckt aber davor zurück, sich ihr erkennen zu geben, weil das seine Illusion zerstören könnte - bis sie selbst zum Opfer wird.

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  • Das Auge

    Das Auge

    TheRavenking

    15. November 2017 um 22:30

    Wenn ein Buch gleich zweimal hintereinander verfilmt wird, dann kann man davon ausgehen, dass es sich dabei um ein literarisches Werk von einigem Interesse handelt. Von Das Auge existiert sowohl eine französische Filmfassung aus dem Jahre 1983 als auch eine spätere US-Adaption von 1999 mit Ewan McGregor und Ashley Judd.Nun muss man aber wissen, dass Autor Marc Behm den Roman als Auftragsarbeit für eine US-Produktionsfirma verfasste, jene lehnten die Geschichte jedoch als zu schräg und unkommerziell ab, bevor schließlich die Franzosen Interesse zeigten. So entstand der Film Mortelle randonnée mit Michel Serrault und Isabelle Adjani in den Hauptrollen, welcher zwar heute einen gewissen Kultstatus genießt, aber sicher nicht das ist, was man sich unter einem publikumstauglichen Thriller vorstellt. Mir persönlich gefällt die Neufassung von Stephan Elliott aus den späten 90-er Jahren etwas besser, aber auch jener Film weist zahlreiche Längen auf.Wieso also nicht zurück zum Anfang gehen und das zugrunde liegende Buch lesen, denn jenes muss schließlich besser sein, oder? Ein einsamer Privatdetektiv, durch den Verlust seiner Tochter traumatisiert wird damit beauftragt eine junge Frau zu beschatten, die mit einem Mann aus reichem Hause durchgebrannt ist. Er findet heraus, dass sie eine Betrügerin und Serienmörderin ist, die chamäleonartig ihre Identitäten wechselt und dabei durch ganz Amerika reist. Der Detektiv verfällt dieser rätselhaften Schönheit und folgt ihr in einer romantischen Obsession. Eine zeitlose Geschichte, simpel und gleichzeitig fesselnd, so könnte man meinen. Doch Autor Marc Behm treibt es in seinem Roman sogar noch bunter als die Filmregisseure, die sich später seines Stoffes annehmen sollten. Das Auge ist weder spannend noch romantisch, sondern einfach nur verrückt und ziemlich wirr. Wenn unser Detektiv in einer Szene beim Strullern im Park seine eigene Hose durchnässt und hinterher noch mit offenem Hosenstall über den nahegelegenen Kinderspielplatz torkelt, dann fühlt man sich schon gleich am Anfang als wäre man im falschen Film, pardon, Buch. Oder handelt es sich bei dieser haarsträubenden Passage etwa nur um einen Traum oder eine durch schweren Kummer hervorgerufene bizarre Halluzination? Wer weiß das schon? Vermutlich nur der Autor selbst. Das Auge wirkt über weite Strecken wie ein ausgestreckter Mittelfinger an die Adresse jegliches linearen oder halbwegs logischen Erzählens. Ein einzigartiges, originelles Werk von surrealem Einfallsreichtum oder einfach nur zusammenhangloser Blödsinn – diese Frage muss wohl jeder Leser für sich selbst beantworten.

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