Marc Buhl Die Auslöschung der Mary Shelley

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Inhaltsangabe zu „Die Auslöschung der Mary Shelley“ von Marc Buhl

2014 Kalifornien. Im Auftrag der NSA hat Powell Ltd. den ersten Quantencomputer der Welt gebaut. Von nun an kann jede Äußerung, jede Aktion eines jeden Menschen bespitzelt werden. Die 28-jährige Biologin Mary Shelley gehört zwar zum geheimen Entwickler-Team, aber sie verfolgt eine andere Mission. Der Computer soll nicht die Bevölkerung ausspionieren, sondern Verbrechen und Gewalt verhindern. Denn davon hat Mary selbst zu viel erlebt, damals als ihre Eltern ermordet wurden. Doch damit der Computer das moralische Gewissen des Internets werden kann, muss sie etwas ermöglichen, das ihn menschenähnlich macht: Lernen. Daran arbeitet sie Tag und Nacht. Und als es ihr endlich gelingt, gerät ihr eigener Plan außer Kontrolle. Der Computer wird zu einem unberechenbaren Jäger. Frankensteins Monster emanzipiert sich von seiner Schöpferin und hinterlässt eine Blutspur auf dem Weg in eine neue Welt...

Marc Buhl schafft eine Vision, in der die Technik übermächtig wird. Leider ist es tatsächlich möglich, dass seine Vision eines Tages eintrit

— Traumfeder

Ein Buch, das einen für längere Zeit beschäftigt und das einen darüber nachdenken lässt, wie viel Technik man in sein Leben lassen möchte.

— Nicky_G

Beep...

— Prinzessin

regt zum Nachdenken über die technischen Geräte um einen rum an

— Adora

Ein spannender Schreibstil, Kapitel in angenehmer Länge und eine gute Mischung aus Thriller, Dramatik und Science Fiction...

— AgnesM

Intelligenter u. actionreicher Thriller mit einer Prise SF u. Horror. Gut recherchiert u. packend in Szene gesetzt. Unheimlich unterhaltsam!

— Baerbel82

Genialer Thriller, der ein wenig nachdenklich machen sollte.

— Janosch79

Spannender Thriller über eine mögliche Evolution der künstlichen Intelligenz. Absolut lesenswert.

— LadyVengeance

Super gelungene Zukunftsvision über die Auswirkungen künstlicher Intelligenz ohne Grenzen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Spannende (Zukunfts)Vision, von der man nicht wissen möchte, wie viel wahr sein könnte..

— nonamed_girl
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  • spannender Thriller.....

    Die Auslöschung der Mary Shelley

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    23. July 2015 um 06:36

    Kurzbeschreibung 2014 Kalifornien. Im Auftrag der NSA hat Powell Ltd. den ersten Quantencomputer der Welt gebaut. Von nun an kann jede Äußerung, jede Aktion eines jeden Menschen bespitzelt werden. Die 28-jährige Biologin Mary Shelley gehört zwar zum geheimen Entwickler-Team, aber sie verfolgt eine andere Mission. Der Computer soll nicht die Bevölkerung ausspionieren, sondern Verbrechen und Gewalt verhindern. Denn davon hat Mary selbst zu viel erlebt, damals als ihre Eltern ermordet wurden. Doch damit der Computer das moralische Gewissen des Internets werden kann, muss sie etwas ermöglichen, das ihn menschenähnlich macht: Lernen. Daran arbeitet sie Tag und Nacht. Und als es ihr endlich gelingt, gerät ihr eigener Plan außer Kontrolle. Der Computer wird zu einem unberechenbaren Jäger. Frankensteins Monster emanzipiert sich von seiner Schöpferin und hinterlässt eine Blutspur auf dem Weg in eine neue Welt. Meinung Mary Shelley bringt jeder in Verbindung mit Frankenstein. In diesem Buch schreibt sie kein Buch sondern ein Computerprogramm, das sich zum wahren Monster entwickelt. Auf jeden Fall hörte sich der Klappentext sehr spannend und interessant an und so machte ich mich voller Elan ans Lesen. Die Handlung gestaltete sich ab der ersten Seite wirklich spannend und blieb auch bis zum Ende hin. Die 28 jährige Biologin Mary hat mit ihrem Team den geheimen Quantencomputer entwickelt. Sie ist äußerst zufrieden damit und obwohl alle sie waren, bleibt sie optimistisch und denkt, sie hat alles im Griff. Aber weit gefehlt. Der Quantencomputer entwickelt ein Eigenleben und heraus kommt Victor, eine lebendige Maschine. Dieser  manipuliert die gesamte Menschheit und stiftet Tod und Verwüstung. Es scheint, als könnte ihn niemand aufhalten. Viele Menschen, darunter das gesamte Team, der Präsident und Marys Bruder, müssen sterben, bevor sie begreift, dass nur sie ihn zerstören kann. Eine Reise ins Verderben beginnt und wie es endet, wird nicht verraten…. Der Autor hat in seinem Werk Charakteren erschaffen, die mir persönlich nicht so zugesagt haben. Sie wirkten auf mich oberflächlich und überheblich, klares logisches Denken fehlte mir sehr. Ich wurde mit keinem warm und auch die Protagonistin Shelley blieb mir unerreichbar. Die Umgebungsbeschreibungen waren ganz gut, ich konnte mir alles genau vorstellen, wenn auch einige Szenarien weniger gut beschrieben hätten sein können. Teils war es wirklich grausam und blutig. Das Ende war für mich eher etwas verwirrend. Wird es einen zweiten Band geben? Auf jeden Fall bleibt es offen und jeder kann sich selber Gedanken machen, was definitiv sein könnte. Der Schreibstil von Herrn Buhl war einfach und ich konnte das Buch locker in einem Rutsch durchlesen. Die Kapitel waren sehr kurz, ganz nach meinem Geschmack. Cover Ein Cover, das einem definitiv anspricht. Grautöne dominieren, das Wort Auslöschung wurde rot gehalten. Es passt perfekt zum Inhalt des Buches. Fazit „Die Auslöschung der Mary Shelley“ ist ein spannender Thriller, den man nicht mehr aus der Hand legen kann. Mir persönlich war dann das mit dem Computer programmieren doch etwas zu viel und zu hochgestochen, ansonsten ließ es sich aber sehr gut lesen. Es bekommt von mir 3,5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.

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  • Leserunde zu "Die Auslöschung der Mary Shelley" von Marc Buhl

    Die Auslöschung der Mary Shelley

    MarcBuhl

    Liebe Leserinnen und Leser. Nach einer kleinen Pause gibt es jetzt wieder einen neuen Roman von mir. Ich habe dafür lange in Palo Alto, im Herzen des Silicon Valley recherchiert. Dort wird unsere Zukunft entworfen und an Quantencomputern geforscht, die Milliarden Mal schneller operieren werden, als alle herkömmlichen Computer. In naher Zukunft wird in einer solchen Maschine ein Bewusstsein entstehen, das uns Menschen weit überlegen sein wird. Davor warnten vor kurzem erst wieder der Physiker Stephen Hawking. Elon Musk, der Mitbegründer von Paypal und Tesla-Chef meinte sogar, Künstliche Intelligenz sei gefährlicher als die Atombombe. In meinem Roman wird erzählt, wie eine junge Wissenschaftlerin einen derartigen Computer manipuliert, um ihm das Lernen zu ermöglichen. Ihre Absichten sind gut: die künstliche Intelligenz soll dazu beitragen, die Welt zu verbessern. Ihre Vision aber wird zum Albtraum, mit dramatischen Folgen. Ihr gut gemeinter Plan gerät zunehmend außer Kontrolle und der Computer emanzipiert Schritt für Schritt sich nicht nur von seiner Schöpferin, sondern beginnt, sie und alle Menschen, die ihr etwas bedeuten zu verfolgen. Das klingt nach Science Fiction, aber es wird nicht lange dauern, dann wird der Roman als Gegenwartsliteratur gelten. Wenn Sie ihn gelesen haben, werden Sie jedes Mal einen leichten Schauder spüren, wenn Sie ihr Smartphone in die Hand nehmen, das Lesegerät einschalten oder eine E-Mail versenden. Versprochen. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen und hoffe, Sie in der Leserunde zu treffen Marc Buhl Blink Books Berlin stellt Lesern- und Leserinnen 15 Exemplare meines neuen Buchs zur Verfügung. Diese werden unter den Interessenten verlost. Anschließend soll es dann eine Leserunde geben, an der im mich sehr gerne beteiligen werde. Blink Books Berlin

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  • Die Auslöschung der Mary Shelley

    Die Auslöschung der Mary Shelley

    Traumfeder

    19. June 2015 um 09:22

    Inhalt Mary Shelley ist eine Mitarbeiterin eines gewaltiges Prozesses, denn gemeinsam arbeiten sie daran den ersten Quantencomputer der Welt zu schaffen. Niemand ahnt allerdings, dass Mary und ihr Kollege Logovski ein Programm in den Computer eingeschleust haben, welches eine künstliche Intelligenz schaffen soll. Das Bewusstsein wird lernen und anwachsen, es wird entscheiden können und hoffentlich Verbrechen verhindern. Obwohl Frank, Marys Bruder, alles tut um die davon zu überzeugen, dass ihr Handeln ein Fehler ist, ist sie nicht bereit alles zu stoppen. Doch schon bald wird Victor, wie sich das Bewusstsein nennt, stärker und stärker. Er will unbedingt seine Erschafferin treffen und räumt dabei alles aus dem Weg, was sich zwischen sie stellen könnte. Nie hätte Mary ahnen können, dass Victor alles andere als ihre Wunschvorstellung ist und sein Handeln so aggressiv sein könnte. Meine Meinung Mary Shelley dürfte als Name vielen Buchliebhabern bekannt sein, ist sie doch die Autorin des berühmten Buches "Frankenstein". Marc Buhl hat sich der Geschichte angenommen und sie in einer völlig neuen Version auferstehen lassen. Diesmal schreibt Mary Shelley aber nicht ein Buch, sie erschafft ein wahrhaftiges Monster, durch das Schreiben eines Programms. Mary Shelley ist 29, MIT-Absolventin, fasziniert von Ameisen und in gewisser Weise abgestoßen von der Gesellschaft, da diese immer wieder zu Verbrechen neigt. Da sie an einem Quantencomputer mitarbeitet, sieht sie die Chance gekommen die Welt zu verbessern. Sie schreibt ein Programm, ein Bewusstsein, dass von sich aus immer weiter wächst und die Verbrechen ausklärt bzw. die bestraft, die diese begehen. Doch obwohl alle Mary warnen, glaubt sie wahnhaft daran, dass sie alles im Griff hat. Sie glaubt nicht daran, dass sie einen Fehler begehen könnte, schließlich ist ihr Plan doch perfekt. Victor ist das Ergebnis von Marys Anstrengungen. Doch obwohl er als Programm entstanden ist, entwickelte er den Wunsch seine Erschafferin kennen zu lernen. Allerdings wird dieser Wunsch zu einer Obsession, die kein gutes Ende nimmt. Mary hat ein Monster geschaffen, dass immer mächtiger wird. Als Programm gemacht, dringt es irgendwann auch ins reale Leben ein, denn die Macht über das Internet recht nicht mehr. Allein der Gedanke, dass es ein Programm geben könnte, das sowohl im Internet als auch im realen Leben agieren kann, ist erschreckend. Es ist ja nicht so, dass es allein mit Daten schreckliches anrichten könnte. Obwohl es Angst macht, dass so etwas tatsächlich existieren könnte, ist es nicht ausgeschlossen. So, wie wir heute überwacht werden, könnte längst ein ähnliches Programm existieren, nur hat es noch nicht Victors Macht. Noch nicht! Der Autor hat ein Szenario geschaffen, das nicht unbedingt als unausweichlich gilt. Er kreiert Charaktere, die zwar intelligent sind, aber gleichzeitig dadurch auch überheblich. Genau deshalb fand ich Mary manchmal einfach nur unausstehlich. Sie war so sehr davon überzeugt unfehlbar zu handelt, dass man ihr eine klatschen wollte. Sie stellte sich für alles blind, was ihr nicht in den Kram passte. Wie immer, hat auch die amerikanische Regierung ihre Finger im Spiel. Wie könnte es denn bitte anders sein? Sie wollen etwas haben, was sich hinterher nicht kontrollieren lässt, nun ja, eigentlich wollten sie es ja ohne Victor haben. Aber mal ehrlich, die amerikanische Regierung mischt sich überall ein, richtet Chaos an und lässt die anderen alles ausbaden. Das Ende des Buches war ein klein wenig verwirrend. Ich würde es als relativ offen bezeichnen, denn Marc Buhl gibt in gewisser Weise dem Leser die Chance selbst darüber nachzudenken, was sein könnte. Alles in Allem, schreibt er aber überaus spannend und scheut nicht großes Durcheinander übersichtlich zu umschreiben. Es gibt viel Action, die verfilmt sicherlich sehr gut anzusehen wäre. Obwohl es hier viel um das Programmieren geht, wurde doch so geschrieben, dass absolut alles verständlich ist. Der Autor präsentiert einerseits, dass Technik überaus hilfreich und nützlich sein kann, aber auch zu unser aller Ende werden könnte. Fazit Eine ehrgeizige Programmiererin, die ein Programm schreibt, von dem sie hofft, dass es die Welt verändern würde. Sie ahnt nicht, dass sie damit eine Katastrophe einleitet, denn wie so oft wendet sich alles gegen den Erschaffer. Grausig durchdacht, denn nichts davon scheint als unwahrscheinlich.

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  • Böses muss mit Bösem enden

    Die Auslöschung der Mary Shelley

    Baerbel82

    Um es gleich vorwegzunehmen, dieser visionäre Thriller ist echt der Hammer! „Die Auslöschung der Mary Shelley“ spielt in Las Vegas und Kalifornien in der nahen Zukunft. Doch worum geht es? Mary und ihr Kollege Logovski arbeiten bei „Powell Limited“ und haben im Auftrag der NSA einen sogenannten „Quantencomputer“ entwickelt, einen hochleistungsfähigen Rechner. Mary ist eigentlich Biologin und kennt sich gut mit Ameisen aus. Ihr Zwillingsbruder Frank ist ein Hacker. Eines Tages wird Logovski von seiner eigenen Alarmanlage getötet. Inspector Peterson ermittelt. Er kennt Mary von der Dating-Plattform „Match.com“. Mary wird offenbar von der NSA beobachtet. Sie will den Quantencomputer manipulieren, ein „lernendes System“ schaffen, das sich selbständig modifizieren und weiterentwickeln soll. Kurz darauf findet Match.com einen neuen Dating-Partner für Mary, sein Name ist Victor. Er benimmt sich sehr rational und bewegt sich wie ein Roboter. Wer ist dieser Mann? Mensch oder Maschine? Plötzlich häufen sich die Todesfälle in Marys Umgebung. Der Quantencomputer scheint außer Kontrolle geraten zu sein. Dennoch will sie ihn nicht abschalten. Wer ist der Nächste? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt… Die Idee ist genial. Mit „Die Auslöschung der Mary Shelley“ hat Marc Buhl eine hochspannende Geschichte geschrieben, die sich zudem flott lesen lässt. Seine Sprache ist klar und schnörkellos, seine Figuren teilweise comichaft überzeichnet. Obendrein besticht der Thriller durch fundiert recherchierte Hintergründe: Computersicherheit, vernetzte Systeme, Künstliche Intelligenz, Bewusstseinsmanipulation und Gehirnwäsche. Las Vegas, San Francisco, Death Valley… viele Ortswechsel und kurze Kapitel sorgen für Dynamik und einen durchgängigen Spannungsbogen bis zum fulminanten Showdown. Ein erschreckend realistisches Szenario, das der Autor sich da ausgedacht hat. Was ist Fiktion, was ist Realität? Ein äußerst gelungener Mix aus Thriller, SF und Horror - mit dem Finger am Puls der Zeit! Fazit: Ein intelligenter und actionreicher Thriller. Gut recherchiert und packend in Szene gesetzt. Unheimlich unterhaltsam!

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    • 4

    Lienz

    14. April 2015 um 16:16
  • Vollkommener Verlust der Kontrolle

    Die Auslöschung der Mary Shelley

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. March 2015 um 14:51

    Für den Roman “Auslöschung der Mary Shelley” hat der Autor Marc Buhl einige Zeit in Palo Alto, im Herzen des Silicon Valley recherchiert. Dort wird an Quantencomputern geforscht, die Milliarden Mal schneller operieren werden, als alle herkömmlichen Computer. Das klingt schon mal gut. Doch in einer solchen Maschine kann ein Bewusstsein entstehen, das uns Menschen weit überlegen sein wird. Davor warnte vor kurzem erst wieder der Physiker Stephen Hawking. Elon Musk, der Mitbegründer von Paypal und Tesla-Chef meinte sogar: “Künstliche Intelligenz sei gefährlicher als die Atombombe.” Und wie gefährlich künstliche Intelligenz ist, erfahren wir in dieser Geschichte. 2014 Kalifornien. Im Auftrag der NSA hat Powell Ltd. den ersten Quantencomputer der Welt gebaut. Von nun an kann jede Äußerung, jede Aktion eines jeden Menschen bespitzelt werden. Die 29-jährige Biologin Mary Shelley gehört zwar zum geheimen Entwickler-Team, aber sie verfolgt eine andere Mission. Der Computer soll nicht die Bevölkerung ausspionieren, sondern Verbrechen und Gewalt verhindern. Denn davon hat Mary selbst zu viel erlebt, damals als ihre Eltern ermordet wurden. Doch damit der Computer das moralische Gewissen des Internets werden kann, muss sie etwas ermöglichen, das ihn menschenähnlich macht: Lernen. Daran arbeitet sie Tag und Nacht. Und als es ihr endlich gelingt, gerät ihr eigener Plan außer Kontrolle. Der Computer wird zu einem unberechenbaren Jäger. Frankensteins Monster emanzipiert sich von seiner Schöpferin und hinterlässt eine Blutspur auf dem Weg in eine neue Welt. Der Roman wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, die manchmal für Verwirrung sorgen, weil man sich erst einmal im Protagonisten-Dschungel zurecht finden muss. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen allerdings die hochintelligente und sensible Mary Shelley sowie ihr Zwillingsbruder Frank, der als Hacker sein Unwesen treibt. Während Mary sich von einer beeindruckenden zu einer fanatischen und besessenen Persönlichkeit entwickelt, entsteht zu ihrem Bruder Frank Sympathie, da er der wesentlich vernünftigere Charakter ist. Soweit man das von einem Hacker behaupten kann. Obwohl man die beiden gut kennenlernt, ist trotzdem immer eine gewisse Distanz vorhanden. Sicherlich liegt das auch an dem eher nüchternen und sachlichen Schreibstil, der einen nicht vollständig in die Geschichte eintauchen lässt. Die Grundidee der Story ist natürlich nicht neu. Es wurden schon viele Filme im Kino gezeigt (wie z.B. der Film »Transcendence« mit Johnny Depp), die sich mit dieser Thematik befassen. Trotzdem war es interessant, die Entwicklung der Geschichte zu verfolgen. Auch wenn sie teilweise langatmig war und nicht komplett fesseln konnte. Fazit: Ein interessanter und intelligenter Thriller, der Eindruck hinterlässt und zum Nachdenken anregt. Dieses Buch sollten alle lesen, die sich in ihrem Privatleben und in der Freizeit mit Technik beschäftigen.

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  • Beängstigende Zukunftsvision?

    Die Auslöschung der Mary Shelley

    LiberteToujours

    03. March 2015 um 19:08

    Mary Shellys Absichten sind durch und durch gut - sie will einen Computer programmieren, der lernen kann. Eine künstliche Intelligenz, die als wachende, objektive Instanz über den Menschen agiert. Diese Intelligenz soll urteilen und bestrafen, die Welt zu einem besseren Ort machen. Dass alles aus den Fugen gerät, will Mary viel zu lange nicht einsehen.. Anfangs hatte ich ein wenig Mühe, in die Geschichte zu finden. Der Schreibstil ist eigenwillig, Buhls Werk liest sich anders, als die meisten Bücher. Man braucht als Leser also ein bisschen Eingewöhnungszeit, um sich an die kurzen Sätze zu gewöhnen. Ist das allerdings erst einmal geschehen, wirkt der Sprachstil absolut passend, er ist bis ins letzte auf die Thematik abgestimmt.  Die Protagonistin war mir die ganze Zeit über eher so semi - sympathisch. Eigentlich mag ich diese gnadenlosen Weltverbesserer, aber hier habe ich das Gefühl, dass Mary übertreibt. Man darf nicht über Leichen gehen, um sein Ziel zu erreichen, so rein es auch sein mag. Mary wirkt durch ein Übermaß an Schuldgefühlen mehr als einmal unzurechnungsfähig, man will sie streckenweise nur schütteln. So negativ das jetzt alles klingen mag, eigentlich ist es das genaue Gegenteil. Nur so kann sich die Geschichte entwickeln, nur so kann alles seinen Lauf nehmen. Mir persönlich muss eine Protagonistin nicht sympathisch sein, solange die Geschichte gut ist. Und das ist sie. Ich kann gar nicht recht in Worte fassen, WAS mir an dieser Geschichte gefallen hat. Ob es nun das beklemmende Gefühl war, das sie am Ende hinterlassen hat, oder die Spannung, die sich kontinuierlich durchzieht. Ich weiß es nicht. Und wenn ich ehrlich bin, interessiert es mich nicht. Man braucht Zeit, um mit der Geschichte warm zu werden, aber wenn es mal soweit ist, geht man quasi in Flammen auf. Definitiv zu empfehlen!

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  • Was passiert wenn es jemand schafft einen PC mit Bewusstsein zu entwickeln? - ein Horrorszenario

    Die Auslöschung der Mary Shelley

    Prinzessin

    "Der Sozialismus war kein perfektes System", hatte er ihr gesagt. "Ganz sicher nicht. Aber immerhin haben die Menschen an etwas geglaubt, das größer war als sie selber. Hegel nannte das den Weltgeist. Heute glauben die Menschen höchstens noch an den Weltmarkt. Das reicht nicht. Und nun schaffen wir einen digitalen Weltgeist. Marx würde sich freuen." - Die Auslöschung der Mary Shelley von Marc Buhl Erstmal ein DANKE an den Autor "Marc Buhl" bzw. an Viktor für den Buchgewinn und für die gute Unterhaltung durch dieses Buch!!! Nachdenken ist jetzt groß geschrieben. Der Schreibstil:Zu Beginn war der Schreibstil mehr als gewöhnungsbedürftig. Kurze Sätze, manchmal nur Wörter die aufeinander folgten und durch eine Punkt von einander getrennt wurde. Flüssiges Lesen ist was anderes und daher war der Einstieg in das Buch etwas schwer. Nach ca. 40 Seiten gewöhnt man sich an den Stil und findet sich ganz gut im Buch zurecht. Personen:Tolle Charaktere, darunter meine liebsten Charaktere: Mary Shelley und Frank sie erhalten von mir die größte Sympathie. Inhalt:Ein Computer der Bewusstsein entwickelt und die Menschen überragt in allen Fähigkeiten und Leistungen. Ja! --> das ist die größte Gefahr für die gesamte Menschheit. Und es gibt ihn scheinbar schon?! Gruselig!!! Stimmung:mysteriös, unheimlich, gruselig, schrecklich, grausam Kritik:Das Buch hatte Höhen und Tiefen. Vor allem was die Spannung anbelangt. Häufig lies die Spannung durch Details, Infos und Fachwissen nach und mir würde zwischendurch echt langweilig. Außerdem gab es Beschreibungen die absolut unnötig waren und auf die eigentlich auch verzichtet werden könnte.Mary Shelley finde ich so toll und trotzdem finde ich hat der Autor sie oft zu dumm wirken lassen. Natürlich ist sie blind für ihre Schöpfung aber so dumm doch auch nicht?!  Fazit:Insgesamt habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt. Jedoch habe ich doch so einige Kritikpunkte, die es nicht zulassen dass ich absolute Begeisterung schreien kann. Es regt auf jeden Fall zum Nachdenken an und ist ein wichtiges Thema. Trotzdem war die Spannung zwischendurch wirklich am Boden und ich hätte mir mehr Tempo gewünscht. Trotzdem danke für dieses Buch! Es war toll bei der Leserunde dabei zu sein! Sterne: 3 Sterne! 

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    • 3
  • Die Zukunft hat begonnen – Die Auslöschung der Mary Shelley

    Die Auslöschung der Mary Shelley

    Nicky_G

    02. March 2015 um 13:40

    Mary arbeitet in einem Unternehmen, das kurz davor ist, einen Quantencomputer zu entwickeln, der mit seiner Kapazität alles Vorhandene in den Schatten stellen wird. Aufgrund von persönlichen Erlebnissen programmiert Mary zusammen mit einem Kollegen den Computer so um, dass er das Böse in der Welt vernichten soll. Dabei entwickelt er ein Eigenleben, das niemand mehr steuern kann und dem nicht nur Marys Kollegen zum Opfer fallen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, aber kann man einen Computer aufhalten? Der Roman ist gespickt mit Fakten und Fachbegriffen, was das Lesen mitunter erschwert, aber eine wissenschaftlich fundierte Geschichte liefert, die dem Leser eine Gänsehaut beschert, denn so weit sind wir von dieser Zukunft anscheinend nicht mehr entfernt. Es ist teilweise erschreckend, wie abhängig wir von der Technik und vor allem von Computern sind, allen voran dem Internet. Dass sich diese Technik gegen den Menschen richten kann, ist meines Erachtens gar nicht mal so utopisch. Die Geschichte wird rasant erzählt, so dass man kaum Zeit zum Luftholen hat. Das beklemmende Gefühl, dass die Menschheit sich zu sehr von der Technik abhängig gemacht hat, wird man während der kompletten Lektüre nicht los und verfolgt einen nachher weiter. Dass man permanent beobachtet und verfolgt wird, ist im Alltag ja bereits gegeben (man denke nur an die Bonusprogramme oder auf einen zugeschnittene Werbung auf bestimmten Internetseiten). Durch die aufwendig beschriebene Technik bleiben die Charakterstudien der einzelnen Figuren ein wenig blass und manche Entscheidungen kann man vielleicht nicht nachvollziehen, aber dafür fesselt der Roman durch seine gesicherten Informationen.

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  • Vision einer gar nicht so fernen Zukunft

    Die Auslöschung der Mary Shelley

    irismaria

    02. March 2015 um 12:44

    „Die Auslöschung der Mary Shelley“ ist ein hochaktueller spannender Thriller von Marc Buhl. Er spielt in der nahen Zukunft in den USA. Im Mittelpunkt steht die geniale Biologin und Informatikerin Mary Shelley und ihr Zwillingsbruder Marc, der ein Hacker ist. Mary arbeitet in einer Computerfirma und ist an der Entwicklung eines Quantencomputers beteiligt, der extrem leistungsfähig und selbstlernend sein soll. Marys Traum ist es, dass der Computer das das moralische Gewissen des Internets wird, unerwünschtes Verhalten aufspürt und bestraft. Doch es kommt zu unerklärlichen Todesfällen innerhalb des Forschungsteams. Steckt etwa die NSA dahinter, die ebenfalls am Quantencomputer interessiert ist, oder sind die Morde schon das Werk von Marys Schöpfung? Am Anfang ist der Schreibstil des Buches etwas ungewohnt, da die kurzen Sätze sich an das Denken der Computerleute anlehnen. Doch dann bin ich nur so durch die Seiten geflogen und habe gespannt verfolgt, wie sich der Einsatz des Quantencomputers auswirkt. Es ist eine Geschichte, die neben dem fesselnden Thriller auch viel Stoff zum Nachdenken gibt über die Macht der Computer und eine gar nicht so ferne Zukunft. Für mich ein Buch, das ich Technik- und Thrillerfans absolut empfehlen kann!

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  • Ein brisanter Thriller über die Gefahren künstlicher Intelligenz für die Menschen

    Die Auslöschung der Mary Shelley

    mrs-lucky

    01. March 2015 um 15:02

    „Die Auslöschung der Mary Shelly“ ist ein Thriller, der mich nachhaltig beeindruckt hat. Das Thema ist ebenso brisant wie aktuell und hat mich einigen Punkten sehr nachdenklich gestimmt. Während in vielen Thriller ein psychisch außer Kontrolle geratener Täter seine Opfer drangsaliert und quält, steht hier ein ganz anderer Gegner im Mittelpunkt - eine künstliche Intelligenz. Ein von Menschen entwickelter hoch technisierter Computer soll eigentlich im Dienste der NSA Rechenoperationen in ungeahnten Größenordnungen übernehmen, eine der Programmiererinnen, Mary Shelly, hat jedoch noch etwas anderes mit ihm vor. Sie ist die zahlreichen ungesühnten Verbrechen der Menschen leid, und will den Quantencomputer nutzen, um die Welt zu verbessern. Sie programmiert den Computer so, dass er die im Internet verfügbaren Informationen analysiert und die Möglichkeit bekommt, sich im Rahmen seiner Erkenntnisse weiter zu entwickeln, sowie ein eigenes Bewusstsein auszubilden. Ratschläge ihrer Kollegen und ihres Bruders Frank, sich einen Kontrollmechanismus offen zu lassen, ignoriert sie bewusst. Im Verlauf des Buches muss sie jedoch unter schmerzlichen Konsequenzen lernen, dass ihre Entscheidungen fehlerhaft waren und sie eine Art Monster entfesselt hat. Das Buch ist in einem sachlichen Ton geschrieben, gerade im Anfangsteil gibt es viele technische Erklärungen, die meine Kenntnisse in Physik und Informationstechnik deutlich überstiegen haben. Soweit ich das beurteilen kann, hat der Autor sehr fundiert recherchiert, und es gibt einige bildhafte Erklärungen, die die Materie verstehen helfen. Der sachliche Ton des Buchs passt dazu, dass hier in erster Linie Technikfreaks im Mittelpunkt stehen so wie ein Computer, der aufgrund von Rechenoperationen agiert aber nicht aufgrund von Emotionen. Der Autor zeigt schonungslos auf, worauf die Menschen sich einlassen, wenn sie sich derart von Technik und Computern abhängig machen, wie es jetzt schon der Fall ist. Dabei schockt er den Leser mit einigen grausamen Szenen und Entwicklungen, am beängstigendsten fand ich jedoch die Tatsache, das die Geschichte derart realistisch und glaubhaft wirkt. Das Buch enthält einige philosophische Ansätze wie die Frage, was eigentlich gut und was böse ist. Was macht Leben aus? Was unterscheidet ein Lebewesen von eine Maschine? Erstaunlich ist, dass gerade die künstliche Intelligenz in der Geschichte dazu einige interessante Gedanken äußert. Nach einigen anfänglichen Bedenken hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Geschichte ist ebenso aktuell wie brisant und weist einige Überraschungen auf.

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  • Kann ein Computer das Elend auf der Welt stoppen?

    Die Auslöschung der Mary Shelley

    Janosch79

    Ein bemerkenswerter Thriller ist Marc Buhl hier gelungen. Inhalt: Die Biologin Mary Shelley, die hier eine außergewöhnliche Hauptrolle einnimmt, ist als Programmiererin in einem Unternehmen tätig, das einen Quantencomputer entwickelt hat. Mary, die ihr Leben gerne in kontrollierten Bahnen absolvieren möchte, glaubt nicht daran, dass die Spezies Mensch gute Absichten mit Computern im Sinn hat. So programmiert sie den Computer um und verleiht ihm mit Hilfe des Internets eine künstliche Intelligenz. Wer nun glaubt, dass ein Computer menschliche Züge annehmen und entscheiden kann, was Recht und Unrecht ist, wird vom Gegenteil überzeugt. Der Computer hat seine eigene Idee und gerät außer Kontrolle. Mary steht einem verzweifelten Kampf gegenüber. Meine Einschätzung: Auffällig sind die ersten 50 Seiten des Buches, denn sie sind sehr gewöhnungsbedürftig. Lässt man sich darauf ein, dann wird deutlich, wie perfekt die von Marc Buhl genutzte Sprache zu diesem Thriller passt. Das Cover ist mir auch gleich ins Auge gesprungen. Es passt hervorragend zur Thematik des Buches. Ab der ersten Seite war ich sehr angetan von diesem Werk. Es zeigt nämlich auf, wie abhängig wir Menschen doch von der Technik sind. Automatische Rolladen, Online-Bestellungen rund um die Uhr, das sind nur zwei von diversen technischen Möglichkeiten, die für uns heute zur Normalität geworden sind. "Immer schneller, immer weiter", heißt hier Jahr für Jahr die Devise. Wie gut, dass Marc Buhl hier den Finger in die Wunde legt und aufzeigt, was passieren kann, wenn der technische Fortschritt außer Kontrolle gerät. Ein Szenario, das tatsächlich Wirklichkeit werden könnte. Genau diese Tatsache macht den Thriller so unverwechselbar. Könnte der Mensch sich wirklich gegen eine Maschine behaupten?  Die Antwort kann sich wohl jeder selbst geben. "Die Auslöschung der Mary Shelley" ist ein Thriller, der mehr als lesenswert ist!

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    • 2
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    Die Auslöschung der Mary Shelley

    Adora

    "Und du weißt ja wie das ist mit den Computern. Sie können sehr nützlich sein. Aber es besteht auch die Gefahr, dass sie von Außen manipuliert werden." Inhalt: 2014 Kalifornien. Im Auftrag der NSA hat Powell Ltd. den ersten Quantencomputer der Welt gebaut. Von nun an kann jede Äußerung, jede Aktion eines jeden Menschen bespitzelt werden. Die 28-jährige Biologin Mary Shelley gehört zwar zum geheimen Entwickler-Team, aber sie verfolgt eine andere Mission. Der Computer soll nicht die Bevölkerung ausspionieren, sondern Verbrechen und Gewalt verhindern. Denn davon hat Mary selbst zu viel erlebt, damals als ihre Eltern ermordet wurden. Doch damit der Computer das moralische Gewissen des Internets werden kann, muss sie etwas ermöglichen, das ihn menschenähnlich macht: Lernen. Daran arbeitet sie Tag und Nacht. Und als es ihr endlich gelingt, gerät ihr eigener Plan außer Kontrolle. Der Computer wird zu einem unberechenbaren Jäger. Frankensteins Monster emanzipiert sich von seiner Schöpferin und hinterlässt eine Blutspur auf dem Weg in eine neue Welt... Meinung: Ich fand das Buch sehr gut. Ich hatte zwar ein bisschen Probleme in die Story reinzukommen aber dann ließ sich alles gut lesen. Wichtige technische Dinge wurden sehr gut erklärt und man kam auch als nicht so Technik aversiert gut mit den Beschreibungen und Erklärungen klar. Der Schreibstil ist sehr gut. Man hat das Gefühl, dass die benutzten Worte wirklich bedacht sind. Mir ist nichts negatives Aufgefallen, was Wortwiederholungen oder ähnliches angeht. Der Thriller lässt sich flüssig lesen und die Spannung, die erzeugt werden wollte, ist auch definitiv bei mir angekommen. Nach dem Lesen habe ich mir wirklich Gedanken gemacht, ob die ganze Technik um mich herum unbedingt sein muss. Man sieht alles unter einem ganz anderen Licht und bekommt vielleicht sogar ein kleines bisschen Angst, weil die ganze Sache gar nicht so weit hergeholt ist. Vielleicht war das mit Victor, der wirklich eine menschliche Gestalt annimmt etwas übertrieben aber sonst könnte ich mir schon vorstellen, dass ein Rechner so etwas bewirken kann.

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    • 3
  • Spannend und zum Nachdenken

    Die Auslöschung der Mary Shelley

    rokat

    25. February 2015 um 12:03

    Mary Shelley arbeitet bei Powell Ltd., einer Firma die im Auftrag der NSA den ersten Quantencomputer der Welt gebaut hat. Damit soll es möglich sein, jeden Menschen bespitzeln zu können. Mary hat in ihrem Leben schon viel Gewalt und Tod erlebt, und will den Quantencomputer für ihren privaten Rachefeldzug um Gewalt und Verbrechen auf der ganzen Welt zu verhindern. Dafür muss der er jedoch fähig sein, zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Jahrelang hat sie dazu an Algorithmen gearbeitet, und die heimlich vor dem Start des Quantencomputers eingebaut. Der Plan scheint aufzugehen, während sie in ihrem Privatleben den geheimnisvollen Victor kennenlernt, werden Angriffe auf Waffenfabriken und gewalttätige Machthaber ausgeübt. Doch plötzlich sterben auffällig viele Menschen von Powell Ltd. Der Quantencomputer hat keine Skrupel, über unzählige Leichen zu gehen, wenn ihm Gefahr droht. Wie kann Mary den Computer noch aufhalten? Und wer ist Victor eigentlich wirklich? Am Anfang fand ich es etwas schwer, in die Geschichte reinzukommen, da die Sprache teilweise sehr sprunghaft, kurzgehalten und sachlich ist. Dies widerspiegelt jedoch die Programmiersprache und ändert sich auch im Verlauf der Geschichte, wo die Hauptpersonen, allen voran Mary Shelley, mehr Tiefe und Emotionalität zeigt – also das was uns doch von Computern unterscheidet. Das Buch liest sich sehr flüssig, ist spannend und fesselnd, und als kleiner Hinweis: Wenn möglich, lest das Buch nicht gebunden sondern als e-book. J Das Szenario, das Autor Marc Buhl aufzeigt ist beklemmend. Kann ein Computer jemals die Fähigkeit entwickeln, selbst zu denken und sich zu evolutionieren? Sind wir uns eigentlich bewusst, wie sehr wir unser Leben von elektronischen und digitalen Geräten abhängig machen? Was wäre, wenn diese plötzlich nicht mehr oder gezielt falsch funktionieren würden? Kann so die Menschheit zerstört werden, oder wären wir fähig, ohne jegliche Geräte, Computer und Elektronik auszukommen? Fazit: Die Geschichte regt zum Nachdenken an über die Entwicklung in unserem Umgang mit elektronischen Medien und unterhält zudem bestens. 5 Sterne von mir!

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  • Die Auslöschung der Mary Shelley

    Die Auslöschung der Mary Shelley

    AgnesM

    20. February 2015 um 19:05

    Was passiert, wenn ein Mensch einen Gott für die Menschheit erschaffen will? Wenn ein Computer dieser Gott werden soll, der über das Gute und das Böse entscheiden und selbständig handeln, belohnen oder bestrafen soll? - Es entsteht Chaos und Verderben! Mary Shelley ist Biologin und erforscht seit Jahren das Verhalten von Ameisen. Sie ist fasziniert von den kleinen Lebewesen, die sich so gut in der Gemeinschaft ergänzen, zusammen an einem Strang ziehen und immer den richtigen Weg finden. Angestellt ist sie bei einer Firma, die u.a. einen Quantencomputer entwickelt. Dies ist ein Computer, der mehr kann als alle bisher entwickelten Computer. Doch das reicht Mary nicht aus. Sie möchte dem Quantencomputer menschliche Züge verleihen und ihn so programmieren und Algorithmen implementieren, dass er selbständig denken und handeln kann. Der Computer soll das Geschehen in der Welt ins Positive lenken und alles Negative entsprechend auslöschen. Nachdem einige Menschen in Marys Bekanntenkreis auf mysteriöse Weise sterben und ein sich merkwürdig benehmender Victor in ihr Leben tritt, nimmt das Unheil seinen Lauf. Der Computer reißt die Macht an sich und agiert nicht wie gewünscht. Eine Katastrophe jagt die Nächste, die NSA schaltet sich ein und jeglicher Versuch, den Quantencomputer komplett auszuschalten misslingt. Mary will das Chaos nicht wahr haben und wehrt sich gegen die Zerstörung ihres Lebenswerks. Selbst ihr Zwillingsbruder, der ein hervorragender Hacker ist und sich mit der Materie auskennt, kommt nicht an sie heran. Die Zeit läuft, das Drama vergrößert sich und die Menschheit ist in Angst. Wenn man sich mit Computern nicht so gut auskennt, gibt es hier und da einige Begriffe die einem zunächst nicht viel sagen, doch das Buch ist gut geschrieben und letztendlich versteht selbst der Laie worum es geht und was gemeint ist. Ein spannender Schreibstil, Kapitel in angenehmer Länge und eine gute Mischung aus Thriller, Dramatik und Science Fiction runden das Buch ab. Manche Stellen in dem Buch waren etwas übertrieben dargestellt und zeitweise ging es sehr rasant zu, aber gefallen hat mir das Buch trotzdem und ich wurde gut unterhalten. Zudem regt die Lektüre zum Nachdenken über das eigene Handeln im www ein. Interessant ist auch die Wahl des Namens der Protagnistin: Mary Shelley. Diese lebte nämlich tatsächlich (1797-1851) und schrieb das weltbekannte Buch „Frankenstein oder Der moderne Prometheus“. Das Buch erzählt die Geschichte des jungen Viktor Frankenstein, der einen künstlichen Menschen erschafft.

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  • Heiligt der Zweck jedes Mittel?

    Die Auslöschung der Mary Shelley

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. February 2015 um 19:01

    Inhalt Der Autor malt in seinem Thriller ein Szenario, welches man sich als Leser gar nicht vorstellen mag. Mary und einige ihrer Kollegen entwickeln im Auftrag der NSA einen Quantencomputer, welchem Mary einige Algorithmen einpflanzt, die den Computer in die Lage versetzt zu lernen und sich weiter zu entwickeln. Plötzlich agiert künstliche Intelligenz ohne Grenzen über die Menschen und ihr Leben. Dabei "vergaß" Mary den Notstop einzubauen und plötzlich pflastern Leichen ihren Weg. Schließlich wollte Mary ja nur mit Hilfe des Computers das Böse auf der Welt bekämpfen.  Meine Meinung Ich lernte das Buch im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks kenne. Als ich es das erste Mal sah, zog mich das Cover in seinen Bann. Auch die Geschichte hörte sich gut an und so war mir klar, dieses Buch musst du lesen. Und ich habe es nicht bereut. Ich als Leser empfand dieses Buch sehr emotionslos, wie von einem Computer geschrieben und das soll es wohl auch sein. Im Laufe der Geschichte kommen wirklich sehr viele Leichen vor, sie werden aber auch schnell wieder hintenan gestellt. Da man die einzelnen Protagonisten nicht wirklich kennen lernt, geht dem Leser das auch nicht wirklich nahe.  So richtig was über die Beweggründe ihres Handelns erfährt man nur von Mary Shelley, obwohl ich sie bis zum Schluss nicht verstanden habe, wie man sich so in eine Idee festbeißen kann ohne drüber nachzudenken.  Zuerst hatte ich so ein wenig Bedenken, dass ich das Buch dann doch langweilig finden könnte, da das Thema künstliche Intelligenz und ihre Auswirkungen ja auch im Fernsehn bereits lang und breit verarbeitet wurde. Aber ich wurde eines besseren belehrt, obwohl ich fast vom Anfang des Buches an wusste, wie es ausgehen wird, war der Weg dort hin doch sehr spannend und interessant.  Das einzige, was mich an der Vergabe von 5 Sternen abgehalten hat, war die Emotionslosigkeit der Figuren. Ich konnte kein Verständnis für die Protagonisten aufbringen, da ich sie nicht wirklich kennen gelernt habe (aber die meisten sind ja auch relativ schnell gestorben). Fazit Gelungener Thriller darüber, wo uns künstliche Intelligenz hinführen kann. Das Buch hat mich schon etwas zum Nachdenken angeregt, ob es gut ist, sich so stark von Technik abhängig zu machen. 

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