Marc Changizi Die Revolution des Sehens

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Inhaltsangabe zu „Die Revolution des Sehens“ von Marc Changizi

Wir verfügen über ungeahnte visuelle Kräfte und verdanken sie einer (R)Evolution des Sehens. Wie kamen wir zu diesen Superkräften? Warum sehen wir Farben? Warum befinden sich unsere Augen vorne? Warum nehmen wir optische Täuschungen wahr? Weil wir Farben sehen, können wir die Gefühle anderer Menschen erkennen, zumindest erahnen - verfügen also über beinahe telepathische Fähigkeiten. Unsere Augen liegen vorne, damit wir uns dem stellen können, was sich vor uns befindet. Optische Täuschungen entlarven wir, weil unser Gehirn täuschende und richtige Wahrnehmung ständig miteinander vergleicht. Wir erfassen also mehr als nur eine Wirklichkeit gleichzeitig.

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  • Rezension zu "Die Revolution des Sehens" von Marc Changizi

    Die Revolution des Sehens

    HeikeG

    03. September 2012 um 17:20

    Keine Revolution ohne Evolution . Telepathie, Röntgenblick, Hellsehen und Gedankenlesen - um nichts Spektakuläreres geht es in dem Sachbuch von Mark Changizi. Das klingt zugegebenermaßen ein bisschen nach Spider Man und Scharlatanerie. Doch Entwarnung. Der amerikanische Evolutionsneurobiologe, der in der Grundlagenforschung arbeitet und Direktor des Instituts Human Cognition in Boise, Idaho ist, nimmt den Leser auf eine spannende und interessante Reise unter die Oberfläche unseres wahrnehmbaren Bewusstseins mit, um die dort verborgenen Superkräfte unseres Sehapparats zu analysieren und zu präsentieren. Und dies ganz ohne Magie und Zauberei. "Warum sehen wir Farbe? Warum befinden sich unsere Augen vorn? Warum nehmen wir optische Täuschungen wahr? Warum sind die Buchstaben so geformt, wie sie geformt sind, und nicht anders?" sind die Fragen, welche er zu beantworten versucht. Letztendlich findet natürlich jedes der eingangs erwähnten Wörter, sein - für ein seriöses Sachbuch unumgängliches - wissenschaftliches Pendant. "Die Revolution vom Sehen" beschäftigt sich tatsächlich mit dem menschlichen Farbsehvermögen, unserem binokularen Sehen, Bewegungswahrnehmungen und Objekterkennung. . In vier Kapiteln stellt Changizi seine neuen Theorien vor, in denen er viel Wert und Betonung vor allem auf die Rolle der Evolution legt. Obwohl weitestgehend spekulativ, gründen sich seine Thesen fest auf die Erkenntnisse der Neurowissenschaften und viele statistisch ausgewertete Daten. So entwickelt er zum Beispiel eine Farbensehen-Theorie, deren Ursprung in der Undefinierbarkeit unserer Hautfarbe liegt und die keineswegs etwas damit zu tun hat, dass "der Weihnachtsmann effektive Farbsignale aussenden kann - wie an seinen rosigen Wangen und seiner kirschroten Nase gut zu erkennen ist", sondern um an Hand von kaum wahrnehmbaren Farbveränderungen der Haut, emotionale Zustände und Stimmungen ablesen oder Krankheiten und Verletzungen anderer wahrzunehmen zu können. Dass unsere Augen wiederum vorn liegen und wir sehtechnisch nicht nur wie Zyklopen ausgestattet sind, hat den Grund, "den Wald vor lauter Bäumen besser zu sehen" oder anders gesagt: um durch Hindernisse, die kleiner als unser Augenabstand sind, hindurchzusehen. Auch die hellseherische Fähigkeit steckt uns im Blut bzw. in den Augen. Im Laufe der Evolution entwickelte sich unser Sehsystem so, dass wir damit in die Zukunft sehen können, wenn auch nur um wenige Sekundenbruchteile. Unter Gedankenlesen versteht Changizi wiederum, dass wir zum Beispiel seine in gedruckter Form vorliegenden Gedanken, verinnerlichen. . Wie und vor allem WARUM dies alles funktioniert, vermittelt der US-Amerikaner auf leicht verständliche, unterhaltsame, zuweilen recht nonchalante und strapazierend witzige Art und Weise. Zahlreiche, teilweise verblüffende Testbeispiele sorgen für Abwechslung und so manchen Aha-Effekt. Ob seine Theorien allerdings wirklich so neu sind, darf bezweifelt werden. Denn auch der französische Kognitionswissenschaftler Stanislas Dehaene veröffentlichte ähnliche Erkenntnisse über unsere Lesefähigkeit und die Form der Buchstaben in seinem 2010 erschienenen Buch "Lesen: Die größte Erfindung der Menschheit und was dabei in unseren Köpfen passiert". Nichtsdestotrotz wirft Mark Changizi einen interessanten Blick auf unsere Augen, die "ihre Hände" austrecken und dadurch die Welt formen. Das Zauberwort heißt dabei: Kultur.

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