Marc Dugain

 3.9 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor von In der Haut des Teufels, Der Fluch des Edgar Hoover und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Marc Dugain

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Marc DugainIn der Haut des Teufels
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In der Haut des Teufels
In der Haut des Teufels
 (7)
Erschienen am 08.02.2016
Marc DugainDer Fluch des Edgar Hoover
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Der Fluch des Edgar Hoover
Der Fluch des Edgar Hoover
 (3)
Erschienen am 29.05.2008
Marc DugainIn der Haut des Teufels: Thriller
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In der Haut des Teufels: Thriller
In der Haut des Teufels: Thriller
 (1)
Erschienen am 26.05.2014
Marc DugainDie Offizierskammer
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Die Offizierskammer
Die Offizierskammer
 (0)
Erschienen am 01.09.2000
Marc DugainIn der Haut des Teufels
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In der Haut des Teufels
In der Haut des Teufels
 (1)
Erschienen am 01.05.2014
Marc DugainLa Chambre des officiers. Die Offizierskammer, französ. Ausgabe
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La Chambre des officiers. Die Offizierskammer, französ. Ausgabe
Marc DugainL'insomnie des étoiles
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L'insomnie des étoiles
L'insomnie des étoiles
 (1)
Erschienen am 01.08.2010
Marc DugainThe Officer's Ward
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The Officer's Ward
The Officer's Ward
 (0)
Erschienen am 01.11.2002

Neue Rezensionen zu Marc Dugain

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emilayanas avatar

Rezension zu "In der Haut des Teufels: Thriller" von Marc Dugain

Wer ist die Person hinter der Fassade?
emilayanavor 2 Jahren

In der Haut des Teufels

 

Genre: Thriller / Psychothriller

Autor: Marc Dugain

Verlag: C. Bertelsmann

Preis: 20€

Seiten: ca. 380

ISBN: 978-3570101834

 

1.     Handlung: Al Kenner ist 2.20 groß und ein Außenseiter in der Schule sowie überall, allein schon wegen seiner Größe, doch er hat auch einen IQ der höher ist als der von Einstein. Als er in einem Alter von 15 Jahren seine Großeltern kaltblütig ermordet wird er als unzurechnungsfähig eingestuft und in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen. Dort geht er dem Psychologen zur Hand und studiert so. Nach 5 Jahren, die er in dieser Anstalt verbracht hat wird er wieder in sein Leben entlassen, doch wie wird er sich integrieren? Kann er das überhaut oder nimmt sein Drang zu töten überhand?

2.     Schreibstil: Der Schreibstil des Autoren ist sehr ausschweifend und manchmal gar philosophisch. Er beschreibt die Dinge, falls sie unseren Hautcharakter interessieren, sehr detailreich und unglaublich präzise. Allerdings finde ich, dass er sich an einigen Sachen, die auch für die Handlung nicht weiter wichtig sind ein wenig zu sehr aufhält und sich in diesen verliert. Dadurch wird zwar der Protagonist sehr gut ausgeleuchtet, da wir alles aus seiner Sicht erleben, jedoch strecken sich auch einige Szenen.

3.     Charaktere: Das Hauptaugenmerkt liegt auf Al Kenner, dessen Sichtweise wir auch einnehmen. Wir erfahren schon im vorhinein, dass er schreckliche Taten verüben wird, doch durch die Perspektive können wir die Motive besser verstehen. Allerdings finde ich, dass man nicht genug in die Psyche des Mörders einblicken kann, was auch an der gesamten Konstruktion des Buches lag. Eine andere wichtige Person ist die Mutter von Al, die einen sehr großen Einfluss auf ihn hat und stellvertretend für die Gesellschaft steht. Zum anderen stellen auch die Hippies einen wichtigen Teil der Geschichte da und die freie Lebensweise, dass denkt man erst gar nicht, wenn man den Klappentext liest.

4.     Umsetzung: Zum einen täuscht der Klappentext und zum anderen gibt er auch ein wenig zu viel Information an den baldigen Leser. Ich empfehle ihn also einfach nur zu überfliegen. Zudem gibt es in dem Buch eine sehr interessante Rahmenhandlung in der man den erwachsenen Al Kenner kennenlernt. Er wirkt zugleich sympathisch und dann im nächsten Moment wie die Teufel selbst, fies und grausam.

5.     Cover: Das Cover des Buches ist wirklich hübsch, hat meiner Meinung nach allerdings nicht all zu viel mit dem Buch zu tun.

6.     Ende: Das Ende des Buches ist unglaublich gut. (Hier noch einmal der Hinweis, lest nicht den Klappentext sonst wird dieses fast schon gespoilert.) Hier wird alles aufgelöst, genauso wie es in einem guten Buch sein sollte. Allerdings zieht sich durch die ständige Ungewissheit leider auch der Mittelteil des Buches sehr, sodass man sich an manchen Stellen das Ende schon wünscht. Für jemanden der nicht von Anfang an weiß worauf es hinausläuft, wir das Ende ein echter Schock sein und er wird es nicht kommen sehen.

7.     Bewertung:

 

1.     Handlung:           25 / 40

2.     Schreibstil:         12 / 15

3.     Charaktere:        15 / 20

4.     Umsetzung:        4  / 10

5.     Cover:                  4  / 5

6.     Ende                     9 / 10

 

                                                      69 / 100

 

Gesamtwertung:   6.9 P

Genrewertung:      7    P

 

Ein interessanter Thriller um in die Haut des Mörders Al Kenner einzutauchen und dessen Leben zu erleben.

 

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melli_2897s avatar

Rezension zu "In der Haut des Teufels" von Marc Dugain

Ungewöhnlicher Roman
melli_2897vor 2 Jahren

Bei diesem Buch ist es mir besonders schwer gefallen, ein finales Urteil darüber zu fällen, wie ich es bewerten soll. Normalerweise liegen mir Romane nicht besonders und nichts will mir so richtig gefallen. „In der Haut des Teufels“ hat aber etwas Besonderes an sich und zog mich schnell in seinen Bann.


Die Storyline ist nicht geprägt von Spannungshöhepunkten, sondern besticht durch eine grundsätzliche Anspannung – ein Knistern, das in der Luft liegt, wenn man so will – begleitet von dem Gefühl, dass die Situation jeden Moment kippen kann. Das ist einer der Punkte, die das Buch zu etwas besonderem machen.


Der andere Punkt stellt die Thematik und deren Präsentation dar. Auch wenn es sich um ein Werk aus der Feder eines Schriftstellers handelt, verbirgt sich im Hintergrund immer der Kern der Realität. Allein die Vorstellung in die Gedankenwelt eines Serienmörders einzutauchen kann beim Lesen leichtes Unbehagen auslösen. Zugleich ist es aber unfassbar aufregend!


Dugain erschafft ein faszinierendes Leseerlebnis und jeder einzelne Satz trägt zu dem großen Gesamtbild der Figur des Al Kenner bei. Seine gut durchdachten und wohl formulierten Kapitel hinterlassen einen bleibenden Eindruck und auch die Geschichte selbst wird mich wohl noch eine Zeit lang begleiten. Ich kann das Buch trotz fehlender Spannungshöhepunkte empfehlen!

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DerMichels avatar

Rezension zu "In der Haut des Teufels" von Marc Dugain

Nicht wie erwartet...
DerMichelvor 3 Jahren

Auch wenn der deutsche Titel sehr reißerisch gewählt ist (im Original "Avenue des Géants"), machten der Klappentext und die Geschichte, die hinter dem Buch steht (nämlich die des Mannes, der Vorbild für die Romanfigur Hannibal Lecter wurde - Ed Kemper), bei mir Lust auf mehr. Leider konnte mich das Buch nicht so fesseln, wie beim Kauf erhofft. 

Der Serienkiller Al Kenner ist 2,20 m groß (im wahren Leben 2,06 m) und hat einen IQ von 145. Mit 15 Jahren tötet er seine Großeltern und stellt sich anschließend der Polizei. Er wird für unzurechnungsfähig erklärt und in die Psychiatrie verbracht. Von dort aus studiert er Psychologie und wird nach seiner Entlassung Profiler für die Polizei. Wegen seiner Erfolgsquote ist er hoch angesehen, begeht aber parallel abscheuliche Verbrechen. Zu seinen Opfern gehören auch seine Mutter und deren enge Freundin. Nach diesen Taten stellt er sich erneut und verbüßt seither seine Haftstrafe in einem Hochsicherheitsgefängnis.

Das Buch ist gut und flüssig geschrieben, durchaus spannend und gibt einen wirklich tollen Blick auf die Psyche des Killers. Welche Motive waren für seine Taten verantwortlich? Wie geht er selbst mit den Taten um? Aber irgendwie ist bei mir der Funke nicht übergesprungen. Die Morde werden erst zum Schluss relativ kurz abgehandelt, ohne wirklich ins Detail zu gehen. Wenn man aber mal Ed Kemper googelt, stockt einem bei seinen Taten und insbesondere bei dem, was er anschließend mit den Leichen gemacht hat, der Atem. Für meinen Geschmack hätten die Taten durchaus mehr in den Fokus gestellt werden dürfen. Wahrscheinlich bin ich aber einfach zu blutdurstig. Wer mehr an Psychoanalyse interessiert ist, bekommt hier einen sehr guten Einblick den den Kopf eines (wahren) Killers. Dem sei dieses Buch durchaus empfohlen.

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