Marc Elsberg BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

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Inhaltsangabe zu „BLACKOUT - Morgen ist es zu spät“ von Marc Elsberg

Hochspannung durch Stromausfall: Der SPIEGEL-Bestseller endlich im Taschenbuch! An einem kalten Februartag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Der totale Blackout. Der italienische Informatiker Piero Manzano vermutet einen Hackerangriff und versucht, die Behörden zu warnen – erfolglos. Als Europol-Kommissar Bollard ihm endlich zuhört, tauchen in Manzanos Computer dubiose Emails auf, die den Verdacht auf ihn selbst lenken. Er ist ins Visier eines Gegners geraten, der ebenso raffiniert wie gnadenlos ist. Unterdessen liegt ganz Europa im Dunkeln, und der Kampf ums Überleben beginnt …

Super Buch! Absolut erschreckend. Ich habe mir gleich einen Lebensmittelvorrat angelegt :-)

— NikolasStoltz

3,5 Sterne. Lebt von der realen Vorstellung. Viele Personen; bei manchen vergaß ich wer & was sie waren.

— DerUnfertigeRoman

Interessantes Thema und sehr gut recherchiertes Buch, aber für meinen Geschmack stellenweise zu langatmig.

— katha_strophe

Eine interessante Geschichte, die mich leider nicht überzeugen konnte.

— Vanessa_Noemi

Grandioses Buch

— xBuecherwelten

überall Stromausfall, die Panik bricht aus...Spannend, realistisch und erschreckend nah erzählt. Unbedingt lesen!

— meisterlampe

"Stromausfall? Na und?", das sagte du nur, bis du das Buch gelesen hast. Realistisch, nachvollziehbar und spannend bis zur letzten Seite!

— Traude

Erschreckend realistisch & näher als man wahrhaben will

— LeseReisende

Ein Krimi, der erschreckend real das Unmögliche möglich macht ...

— Anne-Sophie_Fuchs

Das Buch lies mich nachdenklich zurück - ist das alles eventuell sogar möglich?

— ani_cxx

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  • BLACKOUT – Morgen ist es zu spät

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

    deichpoesie

    17. October 2017 um 12:57

    Strom! Was würde mit uns geschehen, wenn von einem Moment auf den anderen diese „Selbstverständlichkeit“ nicht mehr als Ressource verfügbar wäre? Piero Manzano, ein italienischer Informatiker mit „Hackerqualitäten“, findet sich in so einem plötzlich stattfindenden Szenario wieder. Zu Beginn des großen „Blackouts“ sind es weite Teile Italiens. Nach kurzer Zeit verdunkelt sich auch in Schweden und breiten Teilen Frankreichs der elektronische Himmel. Auch Deutschland wird letztlich völlig lahmgelegt. Kurz gesagt: Der globale Blackout scheint tatsächlich eingetreten zu sein! Pieros eigene Recherchen im heimischen Mailand entdecken eine mögliche Schwachstelle. Die jahrelange Erfahrung im IT-Sektor und das damit verbundene Know-how haben seine Sinne in diesem Bereich besonders geschärft. Als er eine mögliche Spur entdeckt und auf diese aufmerksam machen möchte, schenkt man seinen Mutmaßungen und Einschätzungen keinerlei Glauben. Warum auch? Ein Informatiker mit einer zweifelhaften Vergangenheit soll eine mögliche Lösung des Rätsels parat haben? Wie würde eine verantwortliche Person, die sich in einer schweren Krise mit so unsagbar vielen Problemen und Schwierigkeiten auseinandersetzen muss, auf solche Äußerungen reagieren? Manzano wird nicht angehört. Er muss auf eigene Faust handeln, während fast ganz Europa, im wahrsten Sinne des Wortes, „im Dunkeln tappt“. Marc Elsberg hat mit seiner Version einer globalen Katastrophe für viel Aufsehen gesorgt. Dieses Szenario ist schließlich keine Science-Fiction. Das deutsche Innenministerium und der Chef der Bundesnetzagentur haben in eigenen Ausarbeitungen auf so einen möglichen Katastrophenfall hingewiesen. In seinem Nachwort geht Elsberg auf diesen Umstand ein. So kam die erste Anfrage nach Erscheinen seines Romans nicht von einer Buchhandlung für eine mögliche Lesung, „[…] sondern von einem Institut, das sich mit dem Schutz kritischer Infrastrukturen beschäftigt.“ Wir alle können uns im derzeitigen Zustand nicht ansatzweise vorstellen, was es bedeutet, wenn von heute auf morgen über einen Zeitraum von nicht einmal einem Monat die Zeitrechnung eine „Rolle rückwärts“ vollbringt. Strom ist für uns zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Das morgendliche Einschalten des Radios oder Fernsehers zum Frühstück. Der „Weckruf“ des Handys, um aus dem Bett steigen zu können und das alltägliche Duell mit unseren elektronischen Zahnbürsten – all´ das wäre in so einer Szenerie unmöglich. Doch diese Katastrophe hält noch viele weitere Probleme und Schicksalsschläge als „Asse“ in der Hand. Nach Abschluss dieses Buches war ich in gleichem Maße begeistert und schockiert. So muss ich mir eingestehen, dass ich ein echter „Eletronik-Junkie“ bin. Für mich steht es außer Frage, auf Errungenschaften wie dem „Personal Computer“, dem Handy oder meinen Fernseher zu verzichten. Doch desweiteren zeigte mir der Autor auf, welche weiteren „Dominosteine“ ins Wanken geraten und fallen, sollte ein Blackout dieser Größenordnung über uns alle hereinbrechen. Wer die Hälfte des fast 800 Seiten starken Romans bewältigt hat (Was aufgrund der Spannung keine Schwierigkeit darstellen sollte!), könnte Schweißperlen oder ein leichtes „Unwohlsein“ verspüren. Die Welt ist nicht fair! Es gibt mehr Arme, als Reiche! Dieser Umstand einer sich immer schneller drehenden Welt mit einem Globalisierungsmotor, der nie zum Erliegen zu kommen scheint, verlangt weltweit hohe Opfer. Diejenigen, welche nicht auf der „Sonnenseite des Lebens“ stehen, sehen in den Errungenschaft der Industrienationen eine ernsthafte Bedrohung. Somit sind Tür und Tor weit offen für radikale Gedanken und auch Taten. Genau dieses Thema wird vom Autor kurz zum Ende seines Romans angerissen. Doch warum nur kurz? Genau das ist die Stärke des Romans. Die vielschichtigen Probleme der Globalisierung, die Menschenrechtsverletzungen und das Gefühl einer ungerechten Verteilung vom Reichtum in unserer Welt, ist oft Gegenstand hitziger Diskussionen gewesen. Piero Manzano und seine Freunde können und wollen diese Probleme und die damit verbundenen Fragen nicht beantworten. Ihr Problem, dieser Blackout, sorgt nur für einen einzigen Antrieb: Überleben! Fazit: Dieser Thriller ist für mich ein gelungener Start ins neue Jahr 2015 gewesen! Nach den ersten Seiten verspürte ich bereits den Drang, dieses Buch nicht aus den Händen legen zu wollen. Autor Elsberg erschafft eine Umwelt, die dem Leser sehr vertraut ist und doch als eine große „Unbekannte“ daherkommt. Kein einfacher Bürger setzt sich mit den Schwierigkeiten und technischen Fragen im Bezug auf unsere Stromversorgung auseinander, oder? Piero Manzano ist der richtige „Begleiter“ auf unserer Lesereise. Wir können nur hoffen, dass so eine Katastrophe nie eintreten wird. Wenn es doch eines Tages dazu kommen sollte, kann ich persönlich nur hoffen, jemanden wie Manzano in meinem Freundeskreis wiederzufinden. Liebe Grüße, Euer Olli x Autor/in: Marc Elsberg x Titel: Blackout – Morgen ist es zu spät x Genre: Roman, Krimi / Thriller x 800 Seiten x Blanvalet x ISBN: 978-3764504458 am 21. Januar 2015 geschrieben

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  • Die Realität zum Greifen nah - erschreckend!

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

    MaternaKuhn

    24. September 2017 um 10:39

    Ein "harmloser" Stromausfall entpuppt sich als Super-GAU. Grandios recherchiert! Nicht umsonst wird der Autor mittlerweile von politischen Gremien und Energie-Konzernen als Fach-Referent eingeladen. Marc Elsberg vermittelt Einblicke in eine erschreckende potentielle Realität. Das Verhalten einer hochzivilisierten Gesellschaft mutiert innerhalb von Tagen zu einem animalischen Selbsterhaltungstrieb. Dieses Buch zieht einen in den Bann, macht betroffen. Und es lehrt einen, noch bewusster zu leben. 

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  • BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

    Vanessa_Noemi

    23. September 2017 um 10:55

    Inhalt:Ist Fortschritt ein Rückschritt? - Die Welt, wie wir sie kennen, gibt es bald nicht mehr. Der Countdown läuft ... An einem kalten Februartag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Der totale Blackout. Der italienische Informatiker Piero Manzano vermutet einen Hackerangriff und versucht, zu den Behörden durchzudringen - erfolglos. Als Europol-Kommissar Bollard ihm endlich zuhört, werden dubiose E-Mails auf seinem Computer gefunden. Selbst unter Verdacht wird Manzano eins klar: Ihr Gegner ist ebenso raffiniert wie gnadenlos. Unterdessen liegt Europa im Dunkeln, und die Menschen stehen vor ihrer größten Herausforderung.Meine Meinung:Das Buch hat mich schon lange interessiert, jedoch wusste ich nicht, ob es mir gefallen wird und habe daher sehr gezögert und mir das Buch nicht gekauft. Glücklicherweise durfte ich das Buch nun von meiner Nachbarin ausleihen und lesen.Was mich sehr fasziniert hat war, dass diese Situation wahrscheinlich wirklich passieren könnte und wir Menschen so aufgeschmissen wären. Das zu lesen hat mir wieder einmal gezeigt, wie abhängig wir alle sind und wie schnell die Menschheit in einer Krisensituation eskaliert. Sehr erschreckend. Mich hat die Thematik sehr neugierig gemacht und ich fand die Idee sehr interessant. Für Technikfreaks ist dieses Buch vielleicht eher etwas, als für mich. Dies habe ich beim Lesen ziemlich schnell gemerkt. Die Geschichte war zwar sehr interessant und ich wollte auch gerne wissen, wer hinter dieser Tat steckt, jedoch konnte ich das Buch absolut nicht fesseln und mitreissen. Für mich war leider zu wenig Spannung in der Geschichte, um mich wirklich überzeugen zu können.Am Anfang fand ich die Tatsache, dass ich den Verlauf der Geschichte aus verschiedenen Perspektiven und Ländern erfahren kann noch ganz toll. Mit der Zeit werden es jedoch so viele Personen und Orte. Daher bin ich oft nicht ganz mitgekommen, wo ich mich jetzt befinde und welche Funktion die Person hat. Das hatte auch zur Folge, dass mir keine Person so richtig etwas bedeutet hat oder ans Herz gewachsen ist. Ich habe die Geschichte zwar gelesen, habe aber absolut nicht mitgefiebert. Der Schreibstil war ganz okei, jedoch viel zu ausschweifend, was die Geschichte wahnsinnig Langatmig und mit der Zeit auch ein wenig uninteressant gemacht hat. Es wurden irgendwie so viele Sachen besprochen, die ich entweder nicht verstanden habe oder die mich nicht interessiert haben. Den Schluss und die Auflösung fand ich jetzt auch nicht wahnsinnig spektakulär oder aussergewöhnlich.Mein Fazit:Die Thematik ist zwar ganz interessant, jedoch hat mich die Geschichte absolut nicht überzeuge können. 

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  • Kommt leider nicht an "Zero" heran

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

    Gruseldolly

    06. September 2017 um 22:10

    Dieses Buch …ist schon mein zweites des Autors Marc Elsberg. Nachdem ich „Zero“ geliebt habe, dachte ich, dass dieses Buch ebenfalls eine gute Idee wäre. Außerdem hat mich das Thema interessiert. Wie bei „Zero“ geht es auch hier wieder um eine Katastrophe, die von Hackern ausgelöst wurde. Wobei es hier einen entscheidenden Unterschied gibt, den ich leider nicht verraten kann ohne zu spoilern. Handlung & Charaktere Die Handlung war Anfangs wirklich sehr anstrengend nachzuvollziehen. Diese ständigen Szenenwechsel waren wahnsinnig anstregend. Gerade war man noch in Berlin,da sprang der Schauplatz im nächsten Kapitel plötzlich zu Brüssel. In jeder Stadt gab es eine neue Person, aus deren Sicht wir alles erlebten und jede Person hatte andere Kollegen,Freunde, etc. Ihr könnt euch die Flut an Namen,die ich mir alle irgendwie merken musste, sicher vorstellen. Genau das ist auch mein größter Minuspunkt an diesem Buch: Unter dieser Flut an Charakteren hat der handlungsverlauf sehr gelitten. Gerade wurde es in Brüssel spannend, da ging es wieder nach Berlin, Paris oder DenHaag. Die hohe Spannung wurde immer wieder jäh unterbrochen. Vielleicht liegt es an diesem Punkt, dass ich für dieses Buch so endlis lange gebraucht habe. Mein Lieblingscharakter war ,mit viel Abstand, Piero Manzano. Ich mochte seine Art, die Dinge zu sehen. Mir hätte es besser gefalllen ,wenn der Großteil des Buches aus seiner Sicht geschrieben wurden wäre. Das Cover Ihr seht es sicher schon auf den Bildern- dieses Cover ist wieder perfekt gelungen. Mir gefällt es wirklich, wie gut sich dieses Buch an die anderen Buchcover von Marc Elsberg anpasst. Die Bucher sehen nebeneinander im Regal einfach perfekt aus. Am Besten hat mir dieser Off-Button gefallen. Die Idee passt einfach perfekt zum Inhalt. Fazit Dieses Buch hatte ein wirklich interessantes Thema, aber der ständige Wechsel der Sichtweiße hat den Spannungsbogen oft zerstört. Daher gibt es von mir nur 3 Sterne. Trotzdem freue ich mich darauf, bald wieder Neues von Marc Elsberg zu lesen.

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  • Tolles Buch, echt empfehlenswert

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

    Traude

    03. September 2017 um 22:23

    Black out kann ich jedem nur empfehlen. Es öffnet dir die Augen, für Dinge, die passieren, werden wenn der Strom mal länger als ein, zwei Stunden ausbleibt. Und es kann bei uns passieren, jederzeit! 

  • Erschreckend realistisch

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

    Jisbon

    30. August 2017 um 22:08

    "BLACKOUT. Morgen ist es zu spät" ist ein Buch, das erschreckend realistisch wirkt. Es war beängstigend zu sehen, wie in ganz Europa der Strom ausgestellt wird und welche weitreichenden Konsequenzen dieser beinahe vollständige Zusammenbruch haben könnte. Heutzutage ist ein Leben ohne Strom kaum vorstellbar und in diesem Buch zeigt Elsberg eindringlich, wie viel davon abhängt. Einiges ist sofort offensichtlich - die Kommunikation erschwert sich, die Heizung fällt aus, die Menschen sitzen ohne Kerzen und Taschenlampen im Dunkeln, der Verkehr wird allein durch den Ausfall von Ampeln um einiges gefährlicher -, doch andere Folgen sind überraschend. Der Autor zeichnet ein düsteres Bild davon, wie bedeutsam die Stromversorgung für unser Leben ist und wie hilflos wir ohne sie dastehen würden.Die ganze Geschichte ist von der Frage durchzogen, wer für diese Katastrophe verantwortlich ist und was getan werden kann, um den Normalzustand wiederherzustellen. Dabei verschlechtert sich die Situation immer mehr und die verschiedenen Protagonisten kommen in zahlreiche furchtbare, teils bedrohliche Lagen. Einige Szenen waren herzzerreißend und man wollte sich gar nicht vorstellen, dass so etwas tatsächlich passieren kann, doch der Autor berichtet schonungslos von möglichen Konsequenzen der Vorkommnisse und erspart seinen Figuren dabei nichts. Auch die fieberhafte Hast, schnell eine Ursache und eine Lösung zu finden, war stets präsent und gut herausgearbeitet, ebenso wie die anfänglichen optimistischen Versuche, alles als nicht so schlimm darzustellen. Die unterschiedlichen Sichtweisen - von einfachen Bürgern bis hin zu den Menschen, die verzweifelt versuchen, die Krise zu beenden - haben dazu beigetragen, dass die Geschichte lebendig war und man einen wirklich guten Einblick in die verschiedenen Notlagen bekommen hat.Die Aufklärung fand ich gelungen und das Ende hat für mich zur Geschichte und den vorherigen Ereignissen gepasst. Etwas anderes wäre nicht realistisch gewesen, gerade, da die Gesellschaft durch den Verlust ihrer Stromversorgung in großen Teilen zusammengebrochen ist und so etwas langfristige Konsequenzen haben muss. Am Ende des Buches war ich aber einfach nur froh, dass wir unseren Strom haben - und ich hoffe, dass das auch so bleiben wird!

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  • Wenn Offline-Luxus zur Hölle wird.

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

    Anne-Sophie_Fuchs

    30. August 2017 um 13:10

    Heutzutage fahren wir in den Urlaub und freuen uns, wenn wir mal offline sind. Eine Alpenhütte ohne Strom und Licht - romantisch!Back to Basics - bis der Blackout kommt. Denn in diesem Thriller von Marc Elsberg wird die Abwesenheit von Strom plötzlich zur Katastrophe für die Menschheit. Auf einmal wird klar, wie abhängig wir sind. Von riesigen Konzernen, Netzwerken und Versorgungsquellen. Das Thema hatte mich von Anfang bis Ende. Die Erzählperspektive wechselt in unregelmäßigen Abständen, je schneller, desto prekärer die Situation. Dabei lässt jeder Sprung Platz für Interpretation - Fragen bleiben offen, sodass der Leser automatisch mit in die Ermittler-Position springt. Sprachlich erfüllt der Stil das, was er soll. Einfach, aber nicht platt. Leicht lesbar, aber nicht anspruchslos. Großartige, wortgewandte Highlights haben sich aber nicht in mein Gedächtnis gebrannt. Leider war ich vom Ende minimal enttäuscht. Es ändert aber nichts an der unheimlich unheimlichen Grundstory. Mein Fazit: Unbedingt lesen. "Blackout" öffnet neue Gedankenwege und ändert die Sichtweise auf so einiges, selbstverständlich gewordenes. Meiner Meinung nach sollte jeder dieses bewusstseinserweiternde Stück Literatur gelesen haben. 

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  • Technologieroman in nicht ganz so ferner Zukunft...

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

    WildCat94

    10. August 2017 um 18:21

    Der Roman »Blackout – Morgen ist es zu spät« von Marc Elsberg ist ein Thriller, der die Folgen eines kompletten Stromausfalls in Europa beschreibt. Der Informatiker Piero Manzano findet heraus, dass ein Hackerangriff den Blackout ausgelöst haben muss, stößt mit seiner Vermutung aber bei den Behörden auf taube Ohren. Während er weiterhin versucht sie zu warnen, hat Europa mächtig mit den Folgen des Stromausfalls zu kämpfen. Die Handlung beginnt an Tag 0 des Blackouts und spielt an mehreren Orten in Europa. Somit gibt es nicht nur einen Protagonisten, sondern die Handlung wird aus vielen verschiedenen Sichtweisen erzählt. Elsberg schreibt in kurzen, flüssigen Sätzen ohne sich in Details zu verlieren, sodass sich das Buch spannend und kurzweilig lesen lässt. Schon von der ersten Seite an wird der Leser mitten ins Geschehen geworfen und darf von Minute 0 an miterleben, was passiert, wenn die sensiblen, miteinander vernetzten Systeme ausfallen und somit die Basis für unser modernes Leben wegfällt. Elsberg versteht es durch die häufigen Szenenwechsel die Spannung konstant aufrechtzuerhalten. Obwohl es so viele verschiedene Protagonisten gibt, fühlt der Leser mit jedem einzelnen Schicksal mit. Mir persönlich hat der Roman sehr gut gefallen, da er sehr kurzweilig geschrieben ist. Elsberg hat sehr verständlich und spannend auch technische Sachverhalte dargestellt. Das einzige Manko für mich ist das sich recht schnell zuspitzende Ende. Die Handlung war über die gesamte Geschichte hinweg sehr schlüssig, allerdings wirkte das Ende ein wenig zu konstruiert. Der Spannung hat das aber keinen Abbruch getan. Darüber hinaus fehlte mir ein wenig, dass es mich emotional nicht komplett gefesselt hat. Wer einen spannenden Roman lesen möchte, der technologische Themen aufgreift und diese kritisch hinterfragt, dem wird dieses Buch gefallen.

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  • Was wäre wenn?

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

    naevia

    09. August 2017 um 07:13

    Inhalt:An einem Februartag fällt in Europa nach und nach der Strom aus. Es ist völlig unklar wieso und alle Verantwortlichen versuchen auf Hochtouren die Stromnetze wieder stabil zum laufen zu bringen. Als dies nicht gelingt werden fieberhaft Ursachen gesucht und an einem Punkt kann eine Manipulation von außen nicht mehr ausgeschlossen werden...Meinung:Was passiert, wenn in ganz Europa der Strom ausfällt? Und das nicht nur für wenige Stunden? Eine Frage, über die sich bisher die wenigsten Menschen Gedanken gemacht haben.Marc Elsberg nimmt uns in seinem Buch mit auf eine Reise, die bestimmt niemand so erleben möchte. Durch die verschiedenen Protagonisten (ein italienischer Hacker, ein französischer Europolagent, eine deutsche Innenministeriumsmitarbeiterin, etc.) wird die Handlung in recht kurzen Kapiteln sehr abwechslungsreich gehalten und viel Spannung erzeugt.Die Geschichte ist zwar Fiktion, aber die technischen Gegebenheiten des Szenarios scheinen gut recherchiert. So bleibt beim Lesen immer die Frage „Was wäre wenn?“Mich persönlich hat das Buch berührt und geht auch nicht so schnell aus dem Kopf.

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  • MEGA SPANNEND!!!

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

    Petzi_Maus

    06. August 2017 um 17:32

    Das Buch hat zwar 800 Seiten, was anfangs vielleicht etwas abschreckend wirkt, aber es ist von Anfang bis Ende total spannend! Eine Gruppe radikaler Weltverbesserer lässt in ganz Europa und später auch in Amerika (die Handlungsstränge spielen aber nur in Europa) den Strom ausfallen. Und zwar mittels Viren in den Smart Metern (den neuen Stromzählern). Auch die Atomkraftwerke fallen aus, da in den Programmen Fehlermeldungen eingebaut wurden.So kommt es natürlich zum Ausnahmezustand... Menschen müssen in Notquartieren schlafen, es gibt keine Heizung, keine Lebensmittel, keine Medikamente, viele Leute müssen aufgrund fehlender ärztlicher Hilfe und Medizin sterben... Ein furchtbarer Zustand herrscht...Die Protagonisten schaffen es erst nach ca. 2 Wochen, dass der Strom langsam wiederkommt, weil die Attentäter den Strom immer wieder ausfallen lassen. Und wenn man darüber nachdenkt, dass so etwas vielleicht wirklich passieren kann, wird einem richtig schlecht. Ich hoffe sehr, dass diese Geschichte NIE im wirklichen Leben passieren kann!!

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  • Erschreckend realistisch

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

    fliegende_zeilen

    05. August 2017 um 21:42

    Inhalt In Europa brechen auf einmal die Stromnetzte zusammen. Was ersteinmal harmlos wirkt, wird schnell zur Katastrophe. Der Italiener Piero Manzano - Hobbyhacker - entdeckt einen Hackerangriff auf die Systeme.Anfangs noch nicht ernst genommen, wird er später sogar als Mittäter verdächtigt. Zusammen mit Europol Komissar Bollard muss er dies wiederlegen und die Katastrophe versuchen zu beenden. Bewertung Ich hatte schon im Vorraus von Marc Elsbergs Büchern gehört, und auch davon wie gut sie sein sollten. Umso mehr freute ich mich, sein erstes Werk rezensieren zu dürfen. Obwohl am Ende darauf verwiesen wird das BLACKOUT reine Fiktion ist, lässt mich der Gedanke nicht los, dass dies bald Wirklichkeit werden könnte. Immer mehr wird über das Internet gesteuert und so eröffnen sich ganz neue Wege. Leider auch nicht nur gute um es so spoilerfrei wie möglich auszudrücken.Anfängliche Schwierigkeiten hatte ich mit den verschiedenen Handlungsträngen, da es doch sehr viele waren. Ausserdem waren sie im Spannungsaufbau manchmal schon fast anstrengend. Wollte man doch unbedingt wissen was man in Berlin gerade besprach, ging es schon wieder nach Den Haag. Doch genau das gefiel mir am Ende sogar. Die verschiedenen Perspektiven und Reaktionen. Dagegen war das Ende nicht so meins, aber das ist einfach Geschmackssache und hat nichts mit den Fähigkeiten des Autors zu tun. Fazit Wer "Katstrophen" Bücher lesen kann, ohne sich danach in den Bau seines eigenen Notstromaggregators zu vertiefen, oder in Hamsterkäufen zu versinken, für den ist Marc Elsberg mit  BLACKOUT die richtige Adresse.

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  • Erschreckend realistisch!

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

    Similaun

    29. July 2017 um 14:41

    In meinem Keller hängt genau so ein beschriebener ...

  • Ein Wissenschafts-Thriller der Extraklasse mit kleinen Schwächen

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

    Birgit_Jaeckel

    23. July 2017 um 11:47

    Mit dem Thriller #Blackout von Marc Elsberg rückt das Grauen bis in unsere Vorratsschränke. So entsteht Identifikationspotential auch unabhängig von einzelnen Figuren. Ständig ging ich  eine Liste im Kopf durch: mehr Wasser bunkern, Lebensmittel. Wie krieg ich mein eigenes Blockkraftwerk, Dieselgenerator, habe ich noch ein alte Telefon, etc ...?Kleine Schwächen werden da zur Nebensache. Diese finden sich vor allen in den Dialogen, wenn der Autor zum Leser spricht und seine Worte einer Figur in den Mund legt, oder wenn Figuren uncharakteristisch (z.B. zu cool) und unrealistisch reden. Manche Action wirkt ebenfalls sehr unrealistisch, beispielsweise wenn zum xten Mal der BKAler übertölpelt wird, oder beim Showdown. Aber dieser Roman entfaltet seine Kraft auch nicht im Katz-und-Maus-Spiel Manzanos mit den Behörden, sondern auf der Plot-Ebene darüber: dem Grauen eines kontinentweiten Stromausfalls.

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  • Rezension " Black out - Morgen ist es zu spät " von Marc Elsberg

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

    secretworldofbooks

    22. July 2017 um 14:19

    Deckblatt:An einem kalten Februartag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Der totale Blackout. Der italienische Informatiker Piero Manzano vermutet einen Hackerangriff und versucht, die Behörden zu warnen – erfolglos. Als Europol-Kommissar Bollard ihm endlich zuhört, tauchen in Manzanos Computer dubiose Emails auf, die den Verdacht auf ihn selbst lenken. Er ist ins Visier eines Gegners geraten, der ebenso raffiniert wie gnadenlos ist. Unterdessen liegt ganz Europa im Dunkeln, und der Kampf ums Überleben beginnt …Meinung:Am Anfang viel es mir schwer den Überblick zwischen den verschiedenen Orten und den dazu gehörigen Personen zu behalten. Dies legte sich zum Glück und die Hauptperson Piero Manzano rückte immer mehr in den Mittelpunkt. Durch die rasante Entwicklung des Black Outs stieg auch die Spannung. Das Buch hält einen vor Augen was wir eigentlich ohne Strom sind und ob es nicht besser wäre aus der Atomenergie ganz auszusteigen. Es macht einen auch nachdenklich über seinen eigenen Haushalt und ob es nicht besser wäre doch eine Notration anzulegen. Black Out bekommt von mir allerdings nur 3 Sterne ,weil ich mir immer die Frage stelle: "Wäre das Buch auch so dick wenn diese Situation im Sommer statt gefunden hätte?"

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  • Erschreckend realistisch

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

    c_awards_ya_sin

    11. July 2017 um 18:19

    Was wäre wenn es einen Stromausfall gibt? Und was wenn er nicht nur ein paar Stunden sondern mehrere Tage dauert? Nicht nur in der eigenen Region sondern auf ganzen Kontinenten! Wie wäre unser Leben dann? Wäre Zivilisation noch Realität? Was für Auswirkungen hätte es? All das wird in Blackout sehr realistisch beschrieben. Man merkt, dass Marc Elsberg viel Wert auf eine gute Recherche gelegt hat um dem Leser das Gefühl gibt es könnte jeden Moment wirklich passieren. Mich hat dieses Buch mit der Frage zurückgelassen, bin ich auf einen Stromausfall vorbereitet? Wenn es auch kein Terroranschlag sein muss, kann ja auch ein harter Winter zu einem längeren Ausfall führen. Fazit, dass Buch ist äußerst lesenswert und regt zum Nachdenken an.

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