BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

von Marc Elsberg 
4,3 Sterne bei1,132 Bewertungen
BLACKOUT - Morgen ist es zu spät
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (927):
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Sehr realistische Handlung rund um den totalen Blackout. Die ein oder andere Länge stört, trotzdem ein gutes Buch.

Kritisch (54):
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Hat mich leider enttäuscht.. Nach der Hälfte abgebrochen. Aus meiner Sicht viel zu langatmig. Gibt viel bessere Lektüre mit dieser Thematik.

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Inhaltsangabe zu "BLACKOUT - Morgen ist es zu spät"

Hochspannung durch Stromausfall: Der SPIEGEL-Bestseller endlich im Taschenbuch!

An einem kalten Februartag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Der totale Blackout. Der italienische Informatiker Piero Manzano vermutet einen Hackerangriff und versucht, die Behörden zu warnen – erfolglos. Als Europol-Kommissar Bollard ihm endlich zuhört, tauchen in Manzanos Computer dubiose Emails auf, die den Verdacht auf ihn selbst lenken. Er ist ins Visier eines Gegners geraten, der ebenso raffiniert wie gnadenlos ist. Unterdessen liegt ganz Europa im Dunkeln, und der Kampf ums Überleben beginnt …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442380299
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:800 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:17.06.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 19.03.2012 bei Random House Audio erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Grubigsteins avatar
    Grubigsteinvor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Sehr realistische Handlung rund um den totalen Blackout. Die ein oder andere Länge stört, trotzdem ein gutes Buch.
    Der totale Stromausfall

    Niemand ahnt wie sehr dieser Stromausfall das Leben in Europa verändern wird. Auch Manzano nicht, der zunächst damit rechnet, dass der Strom in Kürze wieder zur Verfügung steht. Doch es kommt anders. Auch nach mehreren Stunden ist kein Ende des Ausfalls in Sicht. Als sich Manzano entschließt seinen modernen Stromzähler einmal zu untersuchen und dabei auf eigenartige Codes stößt, wird er skeptisch. Zeitgleich tappen die offizielle Stellen völlig im Dunkeln, was die Ursache für den totalen Blackout betrifft. Es beginnt ein Rennen gegen die Zeit. Die Handlung rund um den europaweiten Stromausfall wurde vom Autor sehr realistisch geschrieben. Er zeigt eindrucksvoll auf, welche Abhängigkeit vom Strom in der realen Welt besteht und vor welche Herausforderungen der Mensch gestellt wird. Besonders gelungen sind die Sprünge zwischen verschiedenen Handlungsorten und verschiedenen Protagonisten. Für meinen Geschmack sind manche Stellen etwas zu langatmig geraten, was allerdings den guten Gesamteindruck des Buches nur wenig trübt.

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    NicolePs avatar
    NicolePvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: „Blackout“ regt zum Nachdenken an.
    Blackout – Morgen ist es zu spät

    Wie stark unser Leben von der Energieversorgung abhängig ist, erfahren die Bewohner Europas an einem kalten Februartag. Das komplette Stromnetz fällt zusammen und lässt sich nicht mehr hochfahren. Piero Manzano ist Informatiker und glaubt an einen Hacker-Angriff. Doch zunächst hört ihm niemand zu. Je länger der Blackout andauert, desto verzweifelter wird die Bevölkerung.

    Diese Geschichte zeigt, wie verwundbar die Menschheit geworden ist. Ohne Strom funktioniert so gut wie nichts mehr. Selbst die Wasserversorgung ist vom Stromnetz abhängig, und so leiden die Europäer auch an Wassermangel und weiteren Folgeerscheinungen.

    In seinem sehr gut recherchierten Roman zeigt Autor Marc Elsberg anhand verschiedener Schauplätze und Figuren den möglichen Ablauf einer solchen Katastrophe auf. Diese ist nicht abstrakt, sondern könnte jederzeit genau so passieren. In einer klaren Sprache werden auch Fachbegriffe verständlich erklärt.

    Im Buch geht es um so viele Personen, dass es dem einen oder anderen Leser schwerfallen könnte, diese schnell einem Teil der Geschichte hinzuzufügen. Allerdings müssen es so viele Schauplätze sein, denn dem Leser werden dadurch viele möglichen Szenarien präsentiert, ohne dass ein bestimmtes Geschehen im Vordergrund steht.

    Der Roman ist durchweg spannend und liest sich gut. Die Hauptcharaktere der einzelnen Szenen sind ausgearbeitet und bringen einen roten Faden in das Buch, denn viele Nebenschauplätze hängen mit ihnen zusammen.

    „Blackout“ regt zum Nachdenken an. Wie würde man sich selbst in dieser Situation verhalten? Was würde sich für einen selbst verändern? Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen.

    Weitere Rezensionen unter www.nicole-plath.de

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    daydreamins avatar
    daydreaminvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Über die Chancen und Risiken der Modernisierung des Stromsektors. Ein sehr rasanter und empfehlenswerter Roman.
    Europa ohne Strom

    Marc Elsberg habe ich mit "ZERO" in mein Leserherz geschlossen und auch "HELIX" konnte mich kurze Zeit später begeistern. Obwohl chronologisch nicht korrekt, habe ich nun "BLACKOUT" gelesen.

    Der Roman beschäftigt sich mit dem kompletten und vor allem lange anhaltenden Zusammenbruch des Stromnetzes in ganz Europa, welches dank modernster Technologie über Landesgrenzen hinweg verknüpft ist. Wie abhängig die kritischen Infrastrukturen in Europa voneinander sind und welche Gefahren mit der Digitalisierung und Modernisierung einhergehen, deckt Marc Elsberg in BLACKOUT auf. Ziemlich drastisch schildert er Einzelschicksale, bei denen es um Leben und Tod geht. Gleichzeitig geht er auch immer wieder auf die Ermittlungen ein und deckt Stück um Stück die Quelle allen Übels auf.

    Wie für Elsbergs Geschichten üblich, spielen extrem viele Personen und Orte mehr oder minder große Rollen. An dieser Stelle wäre ein Personenregister hilfreich gewesen, wie es beispielsweise in ZERO vorhanden war. Da ich mich schon auf eine große Personenvielfalt eingestellt habe, habe ich mir direkt zu Beginn des Buches eine kleine Mindmap mit Name, Funktion und den Beziehungen der Charaktere untereinander angefertigt, die sehr hilfreich war. Die Charaktere an sich kamen mir eher wie ein Mittel zum Zweck vor, da sie ziemlich austauschbar waren, was ich bei Thrillern wie diesem aber ok finde. 

    Die Stimmung ist wie immer sehr rasant und actionreich. Die Kapitel sind kurz und BLACKOUT hat mich schon nach kürzester Zeit in seinen Bann gezogen. Die ersten Seiten waren zugegebenermaßen etwas zäh, nach kurzer Zeit konnte ich das Buch dann aber gar nicht mehr aus der Hand legen. 

    Zum Plot an sich muss ich sagen, dass mich manche Passagen nicht ganz so überzeugen konnten. Einige Ereignisse wirkten etwas lachhaft und an den Haaren herbei gezogen, andere Aspekte zogen sich sehr lange über viele Kapitel hinweg. Trotzdem finde ich die Thematik an sich ungeheuer spannend und Marc Elsberg ist es im großen und ganzen gelungen, der breiten Masse die Chancen und Risiken der Modernisierung in kritischen Infrastrukturen wie dem Stromnetz auf unterhaltsame Art und Weise zugänglich zu machen. Da das Buch bis auf wenige Ausnahmen auch gewohnt gut recherchiert ist und mich in kürzester Zeit fesseln konnte, vergebe ich als Elsberg-Fan 4 Sterne und freue mich schon auf seinen nächsten Science-Thriller. 

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    Schlehenfees avatar
    Schlehenfeevor 3 Monaten
    Gelungenes „Was wäre, wenn...“-Szenario

    Eines Tages im Februar fällt in Europa der Strom aus. Erst in Italien und Schweden, dann in allen anderen Ländern. Denn längst ist auch die Stromversorgung globalisiert...
    Als Tag für Tag voranschreitet, trudelt die Gesellschaft langsam aber sicher ins Chaos und zahlreiche Atomkraftwerke havarieren.
    Mittendin versucht der italienische Hacker Piero Manzano die Verursacher aufzudecken. Doch aufgrund seiner Hackervergangenheit gerät er bald selbst ins Visier.

    Realistische Endzeit-Szenarios mag ich sehr und Blackout hat mich da insgesamt nicht enttäuscht. Die ersten 300 Seiten habe ich ruck zuck gelesen, so spannend war es. Doch danach passierte nicht mehr viel Neues und die Spannung flachte stark ab. Vieles wirkte auf mich, wie aus einem Sachbuch oder einer Katastrophenübung abgeschrieben. Mir fehlte da das Persönliche. Piero Manzano ist der Einzige von dem man sagen kann, er ist so etwas wie ein Protagonist. Alle anderen zahlreichen Charaktere waren wie Marionetten, die die Fakten ausplappern dürfen.

    Zur Distanziertheit, die die Handlung ausstrahlt, trägt vor allem bei, dass Autor Marc Elsberg seine Charaktere nur mit Nachnamen anspricht. Michelsen tat dies, Angström tat das. Irgendwie kam mir das total merkwürdig vor.

    Trotz des distanzierten und faktenlastigen Schreibstils war Blackout beklemmend realistisch und zeigt, wie verwundbar unsere Gesellschaft ist.

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    Siouxs avatar
    Siouxvor 5 Monaten
    Die Zukunft?

    Dieses Buch wurde mir von meiner Mutter empfohlen, die davon hell auf begeistert war. Natürlich Grund genug mir selbst ein Bild zu davon zu machen:


    Zum Buchinhalt:
    Der Strom fällt aus. Nicht in einem Haus, einer Stadt, sondern in ganz Europa. Panisch arbeiten die Behörden an einer Lösung, versuchen es aufzuhalten, verstehen nicht, wie es überhaupt möglich sein kann. 
    Die Menschen erfahren auf einmal am eigenen Leibe, was passiert, wenn der Strom fehlt und das ist nahezu nichts.
    Piero Manzano macht bald seine eigenen Entdeckungen und könnte den Behörden helfen. Aber wer hört einem kleinen Italiener zu, der noch dazu verdächtigt wird etwas mit dem Stromausfall zu tun zu haben? Und ist es überhaupt möglich?

    Zum Buch:
    Der Schreibstil ist sehr mitreißend und ausdrucksvoll. Er bewahrt eine gewisse Distanz, die den Schwerpunkt des Buches mehr auf die Lösungssuche lenkt, als auf den Großteil der Bevölkerung. Diese Distanz geschieht vor allem durch die Benutzung von Nachnamen. Für mich war das anfangs sehr verwirrend, weil ich persönlich zu Nachnamen nicht so eine Beziehung, wenn man es denn so nennen kann, verspüre, wie zu Vornamen. Deshalb war es zunächst für mich schwierig die Namen den richtigen, agierenden Personen zuzuordnen. Das nimmt aber im Buchverlauf ab und am Ende sind es auch nicht mehr so viele Namen. 
    Durch die Distanz blieb man sehr bei der Funktion der Person und nicht so sehr bei ihren Gefühlen und ihrer Geschichte. Das war zunächst etwas ungewohnt, aber meiner Meinung nach in diesem Buch ganz richtig. Für die Handlung des Buches wäre es nicht wichtig gewesen und hätte wahrscheinlich verwirrt.

    Gut fand ich auf jeden Fall, dass hier viele Perspektiven geboten werden, aus deren Sicht man dann die Geschichte betrachtet. So hatte man natürlich Manzano und Bollard als leitenden Europolmann, aber auch den Leiter einer Spezialeinheit, die Eltern Bollards und seiner Frau und Menschen in den betroffenen Kraftwerken oder Stromunternehmen und natürlich viele mehr. Dadurch lernt man noch viel mehr Situationen kennen, die durch einen Stromausfall entstehen und die man durch die relativ behüteten Zustände Bollards so nicht mit bekommt. 
    So deckte das Buch für mich immer wieder Fakten auf, über die ich vorher gar nicht nachgedacht habe. Gerade die Verantwortliche für Krisenschutz (?) Michelsen aus Berlin erläutert immer wieder Umstände, die alle betreffen und die man trotzdem nicht überdenkt, wie z.B. dass Kühe ohne Melkmaschinen heute in ihrer Anzahl nicht mehr alle von Hand gemolken werden können und deshalb jämmerlich verenden, wenn man es nicht tut. 
    Dazu kommen natürlich noch diverse Szenen aus anderen Perspektiven, die dann auch tatsächlich erlebt werden und die Geschichte sehr real, mitreißend und ja, auch ein bisschen beängstigend machen.

    Trotz der vielen, für Menschen wie mich ohne IT-Kenntnisse, relativ komplizierten Verknüpfungen im IT-Bereich, war doch alles sehr gut nachvollziehbar. Der Autor hat hier wirklich genau den richtigen Grad an Vereinfachung gefunden, um mich bei seinen Ausführungen mitzunehmen.
    Was mir die meiste Zeit ziemlich unklar war, waren die Motive, die die Angreifer hatten. Zwar wurde manchmal aus ihrer Perspektive erzählt, aber mir wurde dadurch eigentlich nicht klar, warum sie nun meinen ganz Europa und dann ja auch den USA den Strom wegnehmen zu müssen. Das erklärte sich mir erst ziemlich am Ende der Geschichte. Meinem persönlichen Geschmack nach, wäre es schön gewesen vorher schon ein paar Informationen mehr zu haben, um mehr in diesen Zwist zu kommen: Die Menschen leiden, aber wie sehr leiden sie sonst unter unserer Gesellschaftsordnung? Ich könnte mir zumindest vorstellen, dass man da irgendwo mal auf einen ähnlichen Gedanken trifft oder sich Gedanken macht, inwieweit unsere Gesellschaftsordnung es vielleicht rechtfertigt, dass man sie so dermaßen ins Ungleichgewicht bringt.
    Damit möchte ich aber nicht sagen, dass ich es gut finde würde den Strom abzustellen, sondern ziele eigentlich hauptsächlich auf die Spannung des Buches. Ich hoffe ihr versteht was ich meine:)

    Fazit: Dieses Buch macht einem sehr bewusst, wie wertvoll und unabdinglich Strom für unser Leben ist und was passiert, wenn er uns für längere Zeit genommen wird. Das Buch reißt einen mit und ist sehr authentisch geschrieben, sodass Spannung aufkommt. Trotzdem ist es dann zwischendurch manchmal etwas lang und es fehlen mir noch ein paar Informationen früher im Buch.

    Ich würde es jedoch jedem empfehlen, der Interesse an dem Genre hat und auch jedem, der sich fragt, was ohne Strom mit unserem Leben geschieht. Es ist auf jeden Fall nicht langweilig, sondern vielseitig und authentisch.

    Liebe Grüße

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    Amarylies avatar
    Amarylievor 5 Monaten
    Keine leichte Kost

    Die Thematik, die in Blackout aufgegriffen wird, hat mich dazu verliehen das Buch lesen zu wollen und natürlich auch zu lesen. Eine Zukunft, in die der Stromfluss einfach unterbrochen wird, erscheint in meinen Augen nicht so abwegig zu sein. Nein sogar sehr realistisch. Ich bin dementsprechend mit viel Erwartung an das Buch heran gegangen und bin froh darüber nicht enttäuscht worden zu sein.

    In Blackout werden viele Protagonisten erwähnt, je nach Stadt. Für mich wirkten sie nicht ausgereift, zum Teil oberflächlich. Ich wurde einfach nicht warm mit ihnen. Es erschien mir als würde der Autor das mit Absicht machen, denn das Augenmerktmal und Mittelpunkt der Wissensvermittlung lag in dem technischen Bereich und das Szenario an sich. Und das hat mich beim Lesen etwas gestört, die nicht vorhandene Verbindung zu den Protagonisten. Um ein Buch mit Leib und Seele lieben zu können, muss ich mich mit den Protagonisten identifizieren können oder die Fähigkeit haben mich mit ihnen zu sympathisieren, was hierbei nicht möglich war.

    Die Kapitel werden unterteilt in Tage - Tag 0 bis Tag 19. An jedem Tag springt man in den Erzählungen zwischen verschiedenen Ländern hin und her. Man erhält einen Einblick, was der Stromausfall in den verschiedenen Städten bewirkt und wie die Menschen dort mit der Situation umgehen und wie sie auf das alles reagieren. Es war für mich zu Anfang etwas schwierig mit dem Buch warm zu werden, da es schon direkt am Anfang sehr informativ war und ich mich sehr konzentrieren musste, um in die Geschichte zu kommen. Ich war es nicht gewohnt ein Buch zu lesen, das man nicht einfach mal so mit Musik im Hintergrund lesen konnte. Es war einfach nicht so locker und leicht. Dann kam noch die Dicke des Buches dazu, die mich ebenfalls etwas erschlug. Aber da ich heiß auf die Geschichte war, die dahinter steckte, las ich voller Konzentration weiter. Nach dem die Hürde der vollkommenen Konzentration gemeistert war, hat mich das Buch gefesselt und ja sogar umgehauen.
    Es war spannend, ließ mich teilweise den Atem anhalten und mich selbst spekulieren. Man merkt sehr schnell, dass der Autor sich viele Gedanken über das Szenario gemacht hat und dafür viel recherchiert hat.

    Blackout ist eines der Bücher, von dem man vieles dazu lernen kann.
    Blackout ist aber auch ein Buch, das einen dazu bringt sich über das Thema Stromausfall Gedanken zu machen und sich die Frage zu stellen "Was würdet ihr tun, wenn der Strom nicht einfach nur für einige Stunden ausfällt? Was würde wohl in eurer Stadt passieren? Und was ist alles vom Stromfluss abhängig? Würde die Menschheit überhaupt ohne Strom auf langer Sicht überleben?"

    Ich bin keine Liebhaberin von Thriller, aber schon alleine der Klappentext löste in mir das Bedürfnis aus, dieses Buch lesen zu müssen, als würde ich ohne das Wissen in dem Buch nicht Leben können. Auf knapp 800 Seiten wird der Leser mit dem Thema Stromausfall konfrontiert. Es ist demnach nicht einfach nach dem Leseschluss einfach das Buch zu zuklappen und sich einer anderen Tätigkeit hinzugeben ohne in Gedanken zu schwelgen.
    Blackout ist keine leichte Kost - kein Buch für Zwischendurch. Blackout ist ein Buch für das man wirklich bereit sein muss.

    Wer kaum Thriller liest wie ich, sollte es sich gut überlegen dieses Buch zu kaufen. Sollte er aber wie ich für solch eine Thematik offen sein, wird er nicht enttäuscht werden. Für alle Thrillerliebhaber, ist Blackout ein Muss!

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    Sandra8811s avatar
    Sandra8811vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Wie wichtig Strom doch ist bemerkt man erst, wenn er weg ist... Spannend und mitreißend, von der ersten bis zur letzten Seite!
    Fantasie oder irgendwann Wirklichkeit?

    Wie bin ich auf das Buch aufmerksam geworden?
    Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden, durch einen Vortag von Herrn Elsberg auf einer IT-Konferenz, auf der er darstellte, wie er die Recherchen für das Buch gemacht hat. Herrn Elsbergs Recherche-Erzählungen und Andeutungen zum Buch waren so mitreißend, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte.

    Inhalt:
    Auf einmal fällt der Strom aus und hunderte Haushalte stehen ohne Licht & Co da. Ein ganz normaler Fall, oder? Aber was ist, wenn der Strom auch nach Stunden/Tagen/Wochen nicht oder nur kurzzeitig wieder kommt? Und was ist, wenn dies nicht nur in einer Ortschaft passiert, sondern in Ländern bzw. einem ganzen Kontinent? Piero Manzano, ein ehemaliger Hacker und IT-Mitarbeiter findet nach und nach die Fakten über den Stromausfall heraus. Leider schenkt ihm kein Gehör und als er die Aufmerksamkeit bekommt, rückt er auf einmal in den Verdacht beteiligt zu sein. Es bahnen sich mehrere Katastrophen an und Wasser sowie Lebensmittel werden zur Mangelware. Das absolute Chaos breitet sich aus und ohne Strom wird es nur noch schwieriger den oder die Täter zu finden…
    → Mehr mag ich an dieser Stelle nicht verraten, vielleicht liest der ein oder andere das Buch ja noch bzw. möchte es noch lesen ;-)

    Cover:
    Das Cover ist schlicht, aber doch auffällig.

    Schreibstil:
    Der Autor schafft es, den Leser von Anfang an mitzureißen.  Es finden mehrere Ortswechsel bzw. -sprünge statt und man kann sich ggf. nicht immer alle beteiligten Orte & Personen merken, dies stört allerdings nicht wirklich, da es die Stimmung, also das Durcheinander und Chaos vermittelt, die auch in der Handlung vorkommt.

    Persönliche Gesamtbewertung:
    Das Buch ist eines meiner Lieblingsbücher. Die Darstellungen und Situationen wirken erschreckend echt und sind durchaus realistisch (auch wenn ich hoffe, dass dies nie eintreten möge). Ich habe das ganze Buch geradezu verschlungen. Die Spannung hält von der ersten bis zur letzten Seite an. Die ganze Geschichte regte echt zum Nachdenken an, wie abhängig wir in (so ziemlich allen Lebenslagen) von Strom sind. Es ist definitiv ein Muss für jeden Thriller- und/oder Technik-Fan.

     

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    KristinWoellmer-Bergmanns avatar
    KristinWoellmer-Bergmannvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend und beängstigend realistisch
    Was passiert, wenn morgen das Licht ausgeht?

    Obwohl die Veröffentlichung des Buches bereits ein paar Jahre zurückliegt, ist das Thema noch immer brandaktuell. Wie abhängig wir alle von der Elektrizität sind und wie hilflos wir im Falle eines Ausfalls sind, wird einem erst bewusst, wenn man sich mit diesem Thema auseinander setzt. Marc Elsberg schreibt unheimlich spannend, die Akteure sind realistisch und sympathisch und man kann gar nicht schnell genug lesen.

    Ein klasse Thriller, den jeder einmal gelesen haben sollte - und danach werden die Notfallvorräte im Keller angelegt :).

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    Buchsensibelvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eine tolle Mischung aus Unterhaltung, Thriller, dystopischen Elementen und ethischen Themen – spannend und anspruchsvoll geschrieben.
    Balckout - ein echter Pageturner!

    Marc Elsberg hat bisher drei Science-Fiction-Thriller abgeliefert, die sich mit wirklich spannenden Themen auseinandersetzen – eine tolle Mischung aus Unterhaltung, dystopischen Elementen und ethischen Themen – spannend und anspruchsvoll geschrieben.

    Dabei geht es um Zukunftsszenarien, die sehr realistisch beschrieben werden und Fragen aufwerfen: Wieviel ist schon möglich – wieviel könnte möglich sein? Ist unser Wachstum immer fortschrittlich oder könnte es auch fatale Folgen für die Gesellschaft und unsere Welt haben? Und wie abhängig sind wir von einem funktionierenden System? Oder wie gläsern? Wieviel Kontrolle haben wir über ein System? Was passiert wenn es sich eines Tages unserer Kontrolle entzieht?

    Der Autor hat hier wirklich gut durchdachte Plots erschaffen und auch wenn die Bücher richtige Wälzer sind, fliegt man nur so durch die Seiten!

    Blackout war für mich sein bestes Buch.

    Es führt uns vor Augen, wie sich unsere Welt bei einem umfassenden Stromausfall verändern würde. Denn so selbstverständlich, wie wir heutzutage den Strom nutzen, fällt gar nicht mehr auf, wie stark wir eigentlich mittlerweile davon abhängig sind! Das beginnt mit der Kaffeemaschine beim Frühstück, geht weiter mit Smartphones und anderen Unterhaltungsmedien und endet nicht bei Banken, Wirtschaft und Weltpolitik – internationale Vernetzung ist nicht mehr wegzudenken! Aber auch unser Wasser hängt „am Strom“, denn z. B. Kläranlagen laufen nicht ohne ihn. Welche Auswirkungen globaler Natur es aber hat, wenn Stromkraftwerke und Transportmöglichkeiten ausfallen – das alles wird im Buch bedacht!

    Marc Elsberg beschreibt ein düsteres Zukunfts-Szenario, eingebettet in einen spannenden Thriller, der ein wirklicher Pageturner ist!

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    stefanbvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Extreme Spannung. Man ertappt sich bei der Frage: Was, wenn es morgen soweit ist?
    Was, wenn es morgen soweit ist?

    Der Klappentext

    An einem kalten Februartag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Der totale Blackout. Der italienische Informatiker Piero Manzano vermutet einen Hackerangriff und versucht, die Behörden zu warnen – erfolglos. Als Europol-Kommissar Bollard ihm endlich zuhört, tauchen in Manzanos Computer dubiose Emails auf, die den Verdacht auf ihn selbst lenken. Er ist ins Visier eines Gegners geraten, der ebenso raffiniert wie gnadenlos ist. Unterdessen liegt ganz Europa im Dunkeln, und der Kampf ums Überleben beginnt

     Das Cover

    Das Cover ist recht schlicht gestaltet und wird durch einen Prägedruck mit UV-Spotlack geziert auf dem, zusätzlich zum Schriftzug Blackout, die Reset-Taste an prominenter Stelle zu sehen ist. Das wirkt. Vor allem, wenn man das Buch gelesen hat.

     Das Buch

    Im 800 Seiten Erstlingswerk von Marc Elsberg geht es um nichts Geringeres als den Blackout und seine dramatischen Folgen in der zunehmenden Vernetzung der globalisierten Welt. Auch wenn das Buch lediglich Fiktion ist, so beruht es doch auf Fakten und ist geradezu herausragend recherchiert. Elsberg versteht es die zugrundeliegenden Sachverhalte dem Leser verständlich zu machen und daraus diese spannende Story zu konstruieren. Zudem nennt er immer wieder Beispiele aus der Vergangenheit und macht dadurch diese Geschichte zu dem was sie ist: Glaubhaft!

    Die Charaktere werden nicht so tief ausgearbeitet, was der Spannung und dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch tut. Der Autor nimmt uns und seinen Protagonisten Piero Manzano mit durch eine „Hetzjagd“ quer durch Europa. Und gerade das erzeugt Tempo und gnadenlose Spannung. Gerade war der Schauplatz noch Brüssel im nächsten Augenblick ist es Paris, dann wieder Berlin.

     Fazit

    Mich hat das Buch gefesselt. Ich konnte und wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Marc Elsberg zeigt auf erschreckende Weise, was morgen schon grausame Wahrheit werden könnte und man ertappt sich bei dem Gedanken: Was wäre, wenn es soweit ist? Wie würde man selbst mit der Situation umgehen? Man stellt fest, dass der Blackout erst der Anfang ist…

    Eine ganz klare Leseempfehlung!

    Kommentare: 2
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Wollys avatar
    Wir haben beschlossen in der INSIDER-Voting-Challenge zusammen "Blackout" von Marc Elsberg zu lesen.

    Wir beginnen am 01.02.2017 (oder auch jetzt schon!) 

    Das Buch sollte bis zum 31.02.2017 beendet und rezensiert werden.
    Rezensieren ist keine Pflicht für die Leserunde, aber für die Challenge notwenig, um Lose zu bekommen. Kann also jeder selbst entscheiden.

    Jeder liest mit seinem eigenen Leseexemplar, es gibt kein Buch zu gewinnen!

    Es kann natürlich jeder mitmachen, der Lust dazu hat, auch wenn er nicht bei der Challenge angemeldet ist. 


    Viel Spaß uns allen :)
    Zur Leserunde
    Marc_Elsbergs avatar

    Zum Welttag des Buches möchte ich Euch – lieben Leserinnen und Lesern – eine Freude machen und verlose 2 Buchpakete (mit jeweils einem signierten/personalisierten ZERO und einem signierten BLACKOUT).

    BLACKOUT ist ein Thriller bei dem es um eine großflächigen Stromausfall aber eigentlich um die Verletzlichkeit unserer modernen Gesellschaft geht.

    Auch in ZERO geht es um ein aktuelles Thema: Das Sammeln und Auswerten unserer Daten und die Auswirkungen auf uns alle.

    Beide Thriller wurden in der Kategorie Unterhaltung zum „Wissensbuch des Jahres 2012 bzw. 2014“ gewählt, sind in zahlreiche Sprachen übersetzt worden und standen monatelang auf der Spiegel-Bestsellerliste.

    Im Herbst wird es wieder spannend: Da erscheint mein neuer Roman, an dessen Fertigstellung ich gerade arbeite. Auch in diesem Buch dreht sich wieder alles um ein brisantes, hochaktuelles Thema, das bereits große Auswirkungen auf unsere Gesellschaft hat bzw. in Zukunft noch größere haben wird. Mehr darf ich allerdings noch nicht verraten ...

    Um an der Verlosung teilnehmen zu können, poste bitte welches Thema Du für einen meiner nächsten Thriller spannend finden würdest! Ich freue mich auf Eure Vorschläge.

    Herzlich

    Marc Elsberg

    Zur Buchverlosung

    Da es sich gewünscht wurde lass ich es wandern. Die Regeln sind bekannt, ich war trotzdem so frei sie noch einmal aus einem Thread zu kopieren damit sie hier auch stehen.

    • jeder hat drei Wochen Zeit, es zu lesen - falls es doch länger dauern sollte, bitte hier bescheid geben
    • die Adresse von dem, der das Buch nach euch bekommt, erfragt ihr bitte selbständig, sodass das hier flüssig durchläuft und keine unnötigen Pausen entstehen
    • falls das Buch verloren geht, teilen sich Absender und Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar
    • falls einer - aus welchen Gründen auch immer - nicht mehr teilnehmen will, sagt er bitte rechtzeitig bescheid, damit ihn von der Liste nehmen kann
    • jeder sagt bitte bescheid, wenn er das Buch erhalten hat und wenn er es wieder weiterschickt, sodass wir hier immer wissen, wo es sich gerade befindet

    Das Buch ist ein HC und foliert!

    Teilnehmer:

    1. michaela_sanders  (gelesen)
    2. gusaca (gelesen)
    3. flaschengeist1962 (gelesen)
    4. alex_os (gelesen)
    5. Honigmond <- erhalten am 27.12.2012
    6. isat
    7. chatty68

    -> zurück an MiraSun

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