Marc Elsberg HELIX - Sie werden uns ersetzen

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Inhaltsangabe zu „HELIX - Sie werden uns ersetzen“ von Marc Elsberg

Haben Sie die Gene zum Überleben? Der US-Außenminister stirbt bei einem Staatsbesuch in München. Während der Obduktion wird auf seinem Herzen ein seltsames Zeichen gefunden – von Bakterien verursacht? In Brasilien, Tansania und Indien entdecken Mitarbeiter eines internationalen Chemiekonzerns Nutzpflanzen und –tiere, die es eigentlich nicht geben kann. Zur gleichen Zeit wenden sich Helen und Greg, ein Paar Ende dreißig, die auf natürlichem Weg keine Kinder zeugen können, an eine Kinderwunschklinik in Kalifornien. Der Arzt macht ihnen Hoffnung, erklärt sogar, er könne die genetischen Anlagen ihres Kindes deutlich verbessern. Er erzählt ihnen von einem – noch inoffiziellen – privaten Forschungsprogramm, das bereits an die hundert solcher »sonderbegabter« Kinder hervorgebracht hat, und natürlich wollen Helen und Greg ihrem Kind die besten Voraussetzungen mitgeben, oder? Doch dann verschwindet eines dieser Kinder, und alles deutet auf einen Zusammenhang mit sonderbaren Ereignissen hin – nicht nur in München, sondern überall auf der Welt …

Eine spannende Grundidee, die aber zu kompliziert umgesetzt wurde.

— Elizzy
Elizzy

Hochspannend und intelligent bearbeitet es ein wichtiges Thema.

— LillySj
LillySj

Eine erschreckende Zukunftsvorstellung, die sich um das wertvollste Produkt der Menschen dreht. Spannend und erbarmungslos erzählt!

— Haliax
Haliax

Spannender und packender Wissenschafts-Thriller um das Thema Genmanipulation und Designer-Babys. Erschreckend realistisch.

— FrolleinJott
FrolleinJott

Spannende & interessante Thematik! Allerdings erst ab der Hälfte wird es spannend & es passiert etwas!

— Pii
Pii

Ein zunächst schwer zu lesender Thriller, der erst ab der Hälfte Spaß bereitet

— Krimisofa_com
Krimisofa_com

Gesellschaftskritik trifft auf Zukunftsszenario und Thrillerspannung. Zutaten für einen rasanten, wahnsinnig guten Roman.

— teilzeitliterat
teilzeitliterat

Hammer - kann man die Zukunft erwarten oder macht sie uns Angst?

— ochocinquo
ochocinquo

spannende Vision, die allzuoft beängstigend real erscheint

— Even
Even

Erster und einziger Elsberg

— Abby90
Abby90

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    HELIX - Sie werden uns ersetzen
    derMichi

    derMichi

    23. May 2017 um 10:49

    Man kommt an Elsbergs Büchern einfach nicht vorbei. Das liegt unter anderem an den logografisch aufbereiteten Buchcovern und Titeln, die mit ihrer prägnanten Kürze an Dan Browns Bestseller erinnern. Die Themen sind auf den ersten Blick hochaktuell: Stromausfälle, Hackerattacken und jetzt die Gentechnik. Alles Stoff über den man mehr wissen möchte und über den der Durchschnittsleser ohne Berufserfahrung in diesen Bereichen sowieso nur dürftig informiert sein dürfte. Im Falle von "Helix" geht es ganz ordentlich los: Der Angriff auf den US-Außenminister und die Ermittlungen rund um seinen Tod bringen von Anfang an ordentlich Schwung in die Geschichte. Ein weiterer Handlungsstrang um ein Paar mit Kinderwunsch erörtert die ethischen Fragen und Hoffnungen, die Wissenschaftler und potentielle Nutzer bezüglich der Gentechnik haben könnten.Solide erklärte Fachbegriffe brechen das DNA-Kauderwelsch auf ein erträgliches Niveau herunter, sodass auch Nicht-Naturwissenschaftler mitkommen. Wie sich die Schöpfung schließlich gegen den Schöpfer wendet - das kennt man seit Frankenstein zur Genüge. Die gentechnisch veränderten Menschen entwickeln körperliche und geistige Superkräfte, tun aber Böses, das eigentlich Gutes sein soll. Elsberg platziert dennoch einige sinnvolle Fragestellungen und Probleme, die sich allerdings dem Lesefluss unterordnen müssen. Entsprechend gehen diese positiven Aspekte schon bald mit Pauken und Trompeten unter und die Handlung mündet in Verfolgungsjagden und Thrillerschemata, die man schon zu oft in Büchern gelesen und in Filmen gesehen hat.Noch dazu befinden sich die meisten Schauplätze, mit Ausnahme der Episode in München und kurzen Szenen in Afrika, in Nord- oder Südamerika. Das schafft zwar Distanz zum Geschehen, lässt den Roman aber zusätzlich wie ein umgeschriebenes Drehbuch eines Hollywood-Actionkrachers wirken, der selbst dem produzierenden Studio zu banal war. Nicht falsch verstehen: Gute Ansätze sind vorhanden und spannend ist "Helix" dank kurzer Kapitel und reichlich atemloser Verfolgung allemal. Konkurrenzlos wird das Buch damit aber noch lange nicht. Die Figuren bleiben weitgehend blass und profillos, offene Fragen, wie Jessicas schlechtes Gewissen bezüglich ihrer eigenen vernachlässigten Familie, treten in den Hintergrund, ohne wieder erörtert zu werden.Der Autor eifert zwar erkennbar großen Thrillerautoren wie Michael Chrichton und Ken Follett nach, ein eigener Stil, Gefühl für die Sprache und interessante Neubetrachtungen der Thematik bleiben aber auf der Strecke. Da hilft es auch nicht, den USA etwas voreilig eine Präsidentin zu verpassen. "Helix" ist durchaus nett zu lesen, fällt aber neben anderen ähnlichen Romanen nicht auf.Seitenzahl: 648Format: 14,6 x 22,3 cm, gebundenVerlag: Blanvalet

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  • Helix - wie viel Mensch steckt da noch dahinter?

    HELIX - Sie werden uns ersetzen
    Elizzy

    Elizzy

    18. May 2017 um 09:06

    Zusammengefasst Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Wodurch es Anfangs schwer fällt richtig in das Buch einzutauchen, da man erst einmal einen Überblick über alle Personen benötigt. Da wären einmal Helen und Greg, ein Ehepaar, das sich schon seit langem ein Baby wünscht. Doch egal was sie tun es klappt einfach nicht. Als sie dann ein dubioses Angebot von einem Arzt erhalten, stehen sie dem ganzen Anfangs etwas skeptisch gegenüber, doch ihre Neugier siegt und sie machen sich mit anderen Paaren auf den Weg nach „New Garden“. Zur gleichen Zeit wird ein Team, angeführt von Jessica, auf den Mord des Aussenministers angesetzt. Diese suchen nach einem Verdächtigen, doch entdecken dabei mehr als ihnen lieb ist. Ein weiterer Erzählstrang findet in Tansania statt und erforscht seltsame Ereignisse bei einer Maisernte. Wie dies mit allem zusammenhängt, erfährt man aber erst viel später. Und da wäre noch Jill, ein junges Mädchen, welches die MIT besucht und für ihr Alter hochintelligent ist. Als sie plötzlich verschwindet macht sich nicht nur ihre Mutter sorgen. Denn das letzte was Jill hinterlässt ist eine Nachricht mit dem Hinweis „Traut Gene nicht!“ Hat man alle Erzählstränge einmal intus, passiert vieles gleichzeitig und man ist mitten im Geschehen. Mitten in einer Verschwörungsgeschichte, der man nur langsam auf die Spur kommt. Nach jedem Kapitel versteht man immer mehr, wie das ganze Zusammenhängt und dass alle Protagonisten letzten Endes aufeinander prallen müssen. Und als dies Geschieht, bricht das totale Chaos aus – plötzlich scheint die ganze Welt in Gefahr zu sein und man fragt sich, kann Jessica das ganze aufhalten? Oder ist es bereits zu spät? Darüber Gedanken gemacht Ich las wirklich lange an diesem Buch, dies lag vor allem daran, dass ich es zeitlich nicht hinbekam und nur selten lange lesen konnte. Doch auch so hatte die Geschichte einige sehr lang gezogene Passagen durch die ich mich wirklich durchbeissen musste. Denn es wird in einigen Kapiteln sehr wissenschaftlich. Wenn man als Laie dann viel über Genforschung und DNA lesen muss, wird dies mit der Zeit doch sehr anstrengend und man gerät in Gefahr in eine Leseflaute abzutauchen. Doch an sich ist die Thematik des Buches wirklich sehr spannend und regt zum Nachdenken an. Will man den perfekten Menschen? Was macht einen Menschen wirklich perfekt? Wer sollte über solche Dinge bestimmen dürfen? Das Buch wirft auf jeden Fall einige spannende Fragen auf, doch ist im ganzen zu wissenschaftlich geraten. Gefiel mir sehr  Die Protagonisten gefielen mir recht gut auch wenn es sehr viele davon gab. Besonders Helen und Greg waren mir sehr sympathisch und ihre Entscheidungen konnte ich am meisten nachvollziehen. Einige Kapitel sind wirklich kurz aber sehr spannend geschrieben, so dass man unbedingt weiterlesen möchte, dass mag ich an Büchern wirklich sehr! Gefiel mir nicht Dadurch dass es so viele verschiedene Protagonisten gab war es manchmal schwer richtig in die Geschichte einzusteigen. Dies war auch schon bei seinem vorherigen Buch Zero der Fall und somit war ich es mir bereits von ihm gewöhnt. Doch leider kann dies mit der Zeit sehr anstrengend werden und man denkt öfters darüber nach „Welche Szene / welcher Ort / welche Person ist das schon wieder?“, als dass man sich wirklich aufs Geschehen konzentriert. Schreibstil & Cover Der Schreibstil ist auf einem hohen Niveau und an manchen Stellen so wissenschaftlich, dass ich es mehrmals las und trotzdem nicht ganz Begriff. Dies hat mich manchmal auch sehr gestört, denn die Geschichte hätte auch ohne so viele wissenschaftliche Details funktioniert. Das Cover ist genial! Ich mag es wie das Wort Helix in das DNA Modell hineinpasst. Auf jeden Fall sehr gelungen und passend zu seinen vorherigen Büchern Zero und Blackout! Fazit Die Idee zur Geschichte gefiel mir zu Anfangs recht gut, wären weniger wissenschaftliche Erklärungen vorgekommen hätte mich das Buch auf jeden Fall mehr packen können. Deshalb auch die eher mittelmässige Lesebewertung von 3 Herzen.BewertungBuchlänge ♥♥♥ (3/5) Schreibstil ♥♥♥ (3/5) Botschaft ♥♥♥♥ (4/5) Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5)

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  • Hervorragende Ideen, wirklichkeitsnah und spannend umgesetzt

    HELIX - Sie werden uns ersetzen
    Sonnenwind

    Sonnenwind

    16. May 2017 um 11:02

    Der erste Teil ist eine Wiederholung aus dem Biologie-Unterricht, bietet aber gleichzeitig die Anknüpfung der unterschiedlichen Handlungsfäden, die dann im zweiten Teil mit maximaler Spannung in die Handlung verwoben werden.Der Aufhänger vom Anfang wird später nicht aufgeklärt, aber es kommt genügend Neues, so daß man das schnell vergißt. In der Hauptsache geht es um genmanipulierte Kinder, die Fähigkeiten haben, die man sich heute nicht vorstellen kann. Und dann entbrennt der Kampf um die Zukunft dieser Kinder.Wie zu erwarten, werden in der politischen Diskussion die Interessen der Kinder völlig übergangen - das ist man ja schon gewohnt. Hier geht es sogar so weit, den Vorschlag ernsthaft zu erwägen, die Kinder und alle, die davon wissen, einfach umzubringen.Gut vorstellbare Handlung, sehr spannend umgesetzt und vor unserem aktuellen Hintergrund ausgesprochen wichtig. Man weiß nicht, was heute schon möglich und was sogar schon in Arbeit ist. Ist der Mensch reif genug, mit den Ergebnissen der Wissenschaft umgehen zu können? Nachkommen aufwachsen zu sehen, die den heute lebenden Menschen haushoch überlegen sind?Ausgezeichnete Ideen, über die es sich lohnt nachzudenken - und dann noch so spannend, daß man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Leseempfehlung!

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  • Erst Arbeit, dann Vergnügen

    HELIX - Sie werden uns ersetzen
    Krimisofa_com

    Krimisofa_com

    27. April 2017 um 13:32

    Jedes Jahr ein neues Smartphone, ein neues Tablet oder einen neuen Laptop; wir sind es mittlerweile gewohnt, unsere technischen Alltagsgeräte regelmäßig zu erneuern - nicht, weil sie kaputt wären, obwohl das in Zeiten von geplanter Obsoleszenz nicht abwegig wäre, sondern einfach, um dazuzugehören, um mitreden zu können und um am Puls der Zeit zu sein. Aber was passiert, wenn man die Menschheit erneuert, sie leistungsfähiger und intelligenter macht? Marc Elsberg zeigt uns in „HELIX - sie werden uns ersetzen“ eine Zukunft, die nicht so weit weg ist, wie man beim Lesen des Buches glaubt.Wir begleiten Jessica Roberts, die Sicherheitsexpertin im Stab der amerikanischen Präsidentin ist. Ja, richtig, PräsidentIN, auch Marc Elsberg hat offenbar nicht damit gerechnet, dass Donald Trump die US-Wahl gewinnt. Wie dem auch sei, Jessica Roberts ist bei der Münchner Sicherheitskonferenz, als der US-Außenminister plötzlich stirbt - Herzversagen. Doch bei der Autopsie finden die Ärzte etwas ganz und gar Ungewöhnliches auf dem Herzen des verstorbenen, das darauf schließen lässt, dass der Tod des Außenministers kein natürlicher war.Währenddessen versuchen Greg und Helen mittels künstlicher Befruchtung ein Kind zu bekommen. Kurz vor dem Eingriff wird ihnen jedoch ein Angebot gemacht - sie könnten ihr Baby wie mit einem Baukasten selbst zusammenstellen, Haarfarbe, Augenfarbe, Intelligenz, Stärke, und so weiter.Ja, für mich als Leser war es anfangs auch mehr Science-Fiction als Thriller, was ich hier las, bis ich gegoogelt und einen Artikel über sogenannte Designerbabys gelesen habe und das „Fiction“ gedanklich gestrichen habe. Was Marc Elsberg hier vorlegt, ist ein astreiner Wissenschaftsthriller, der mich an „Extinction“ von Kazuaki Takano erinnert, der eine ähnliche Thematik behandelt. Obwohl ich auch sagen muss, dass es uns Elsberg anfangs bei „HELIX“ nicht einfach macht, uns geradezu mit schwer verständlicher Theorie erschlägt und uns durch einen Berg voller Namen schickt, so dass ich kurz davor war, das Buch abzubrechen. Erst ab der Hälfte (ja, leider) nimmt die Geschichte dann richtig an Fahrt auf. Man sollte sich wirklich auf die Story einlassen und eine gewisse Offenheit für die Thematik an den Tag legen, sonst wird man nicht glücklich mit dem Buch.Die Geschichte spielt innerhalb von acht Tagen und erstreckt sich über mehr als hundert zumeist recht kurze Kapitel.  Die Hauptcharaktere, sowohl Jessica als auch Helen, sind eher blass, aber immerhin kristallisiert sich irgendwann in dem Wust an Namen heraus, dass diese zwei die wichtigsten in der Geschichte sind. Der Showdown ist so lala, aber die Idee alleine, so ein bisschen in die Zukunft zu blicken, ist - wie bei „ZERO“ - gut. Das macht Elsberg, auch wenn „HELIX“ nicht sein bestes Werk ist, doch zu einem herausragenden Autor, und ich bin jetzt schon gespannt, worum es sich in seiner nächsten Geschichte dreht.Fazit: „HELIX“ benötigt etwas Anlaufzeit, aber ab der Hälfte nimmt die Geschichte Fahrt auf, der Roman ist sehr detailreich, was mitunter zu Unübersichtlichkeit führen kann. Die Spannung hält sich in Grenzen, aber am Ende ist man doch froh, das Buch fertig gelesen zu haben.Mehr Rezensionen gibt es auf Krimisofa.com

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  • Gesellschaftskritik trifft auf Zukunftsszenario und Thrillerspannung

    HELIX - Sie werden uns ersetzen
    teilzeitliterat

    teilzeitliterat

    26. April 2017 um 23:18

    Ein Roman, den man einem klassischen Genre nicht leicht zuordnen kann oder will, weil er eigentlich zwei oder mehrere in sich vereint. Ich habe das Drittwerk von Marc Elsberg vor Kurzem gelesen. Helix wird als Thriller beworben und das ist er natürlich auch, doch würde ich ihn niemals in die Schublade klassischer Thriller einsortieren. Hier geschieht eine Verknüpfung aus der Spannung eines Thrillers mit einer erschreckend realitätsnahen Geschichte, die auf einem immer aktueller werdenden Thema aus der medizinischen Wissenschaft basiert. Genmanipulation am Menschen. Eltern können Eigenschaften ihrer zukünftigen Kinder auswählen und ihrem Genpool verbesserte Fähigkeiten addieren. Für viel Geld versteht sich. Das unter strenger Geheimhaltung stehende Projekt fliegt auf. Ein Wettrennen beginnt, um eine globale Katastrophe noch zu vermeiden und zu verhindern, dass ein genmanipulierter Stoff freigesetzt werden kann. Marc Elsberg führt uns in seinen Büchern immer wieder vor Augen, in was für einer Welt der gefährlichen Abhängigkeiten und Gott spielenden Menschen wir eigentlich leben. Gesellschaftskritik trifft auf Zukunftsszenario und Thrillerspannung. Zutaten für einen rasanten, wahnsinnig guten Roman. 👌🏾

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  • gelungen, aber mit kleinen Fehlern

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    bumblebeesworld

    bumblebeesworld

    21. April 2017 um 14:27

    Zum Inhalt: In Helix geht es ganz grob gesagt um Gene und Gentechnik. Im Mittelpunkt stehen dabei verschiedene Sichtweisen auf die Manipulation von Genen an Pflanzen und auch menschlicher Erbinformation, dabei werden sowohl negative als auch positive bzw relativ neutrale Positionen dazu beleuchtet. Die drei größten Akteure sind Jessica, die für die US-Regierung steht, der Konzern Santira, der für die Entwicklung steht sowie Helen und Greg, die als Anwender in Aktion treten.  Die gesamte Haupthandlung findet innerhalb einer Woche statt, an den einzelnen Tage wird voneinander abgetrennt berichtet. Der erste Tag startet dabei direkt mit dem Mord des US-Außenministers, der im Laufe des Buches aufgeklärt werden soll. Später verschwindet noch die Studentin Jill, die bereits mit 15 Jahren am MIT studiert und offenbar ebenfalls in den Fall verwickelt ist. Im Laufe der Zeit kommen dann nach und nach weitere Handlungsstränge dazu, die alle miteinander in Verbindung stehen Meine Meinung: Mir ist der Start in dieses Buch nicht leicht gefallen, da er wirklich sehr rasant ist und dadurch, dass es so viele verschiedene Erzählstränge gibt, fiel es mir schwer mich auf einen richtig einzulassen und mich darauf zu konzentrieren, wie die Personen denken und handeln. Es waren wirklich sehr viele Namen, Charaktere und Handlungen, die man alle bedenken und sich merken muss. Zusätzlich verwirrend war die Tatsache, dass zu den vielen unterschiedlichen Personen auch noch viele sehr kurze Kapitel kommen, die teilweise nur ein oder zwei Seiten lang sind und man auf diese Weise immer wieder aus der Geschichte herausgerissen wird und sich erstmal neu hereinfinden muss. Positiv daran war aber, dass jede Person und jede Situation einen eigenen persönlichen Schreibstil hatte, der sie hervorgehoben hat. Auch konnte dadurch, dass die im Grunde gleiche Geschichte zeitgleich aus anderen Perspektiven erzählt wurde, sehr viel Information an den Leser weitergegeben werden, obwohl die gesamte Handlung ja innerhalb von nur einer Woche passiert ist. Was mir auch etwas schwer gefallen ist, war der ganze für mich fast schon pseudowissenschaftliche Kram, der versucht wurde, dem Leser zu erklären. Dabei sind sehr viele Fachbegriffe gefallen, die man alle verarbeiten und sich teilweise auch über eine längere Zeit merken musste, um weitere Informationen zu verstehen. An dieser Stelle hat sich damit Science Fiction mit real teilweise schon möglichen wissenschaftlichen Erkenntnissen vermischt. Was einem im wirklichen Leben noch total unrealistisch und unwirklich vorkommt, kann allerdings tatsächlich schon bald die Realität sein. Was mich auch gestört hat, ist die Tatsache dass Linda, die ebenfalls im Laufe der Handlung auftaucht, zwischendurch auf einmal Lisa heißt, wo ich mich frage wie solche Fehler passieren können. ------------------------------------------------------Spoilerwarnung---------------------------------------------------------- Ich persönlich fand die Art und Weise wie Helen manchmal gehandelt hat, nicht immer glaubwürdig. Obwohl sie gesehen hat, was die genmanipulierten Kinder anstellen können und wie unberechenbar sie manchmal sind, versucht sie alles, um ihre gerade erst eingesetzten Eizellen, bei denen immer noch nicht klar ist, ob sie sich überhaupt entwickeln, zu schützen. Sie flieht vor der Regierung und sogar vor ihrem eigenen Mann, mit dem sie ja die Entscheidung für ihre Kinder erst getroffen hat. Mir hat aber der Begriff "hochgezüchtete Kinder", der im Buch ebenfalls fällt, wiederum sehr gut gefallen, da klar wird, dass nicht jeder diese Genmanipulation befürwortet. Das zeigt auch den perfekten Vergleich zur Realität, da auch in unserer Gesellschaft viele die genmanipulierten Lebensmittel ablehnen, obwohl daran nicht einmal Menschen beteiligt sind. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Insgesamt und abschließend kann ich sagen, dass mir das Buch eigentlich ganz gut gefallen hat, auch wenn es einige kleinere und größere Kritikpunkte gegeben hat, konnte man es sehr schön und flüssig lesen. Die Handlung ist soweit logisch und auch spannend geschrieben und auch das Thema wird uns alle bestimmt schon bald mehr umgeben als und vielleicht lieb ist. Ich gebe dem Buch gute 3 von 5 Sternen, man kann es gut lesen, es ist aber kein Buch, das ich uneingeschränkt empfehlen würde.

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  • Thema spannend, aber schlecht umgesetzt

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    lex-books

    lex-books

    Unterschreibe ich so! :-) Ich fand das Buch schwach, habe mich teilweise gewundert, dass es in dieser Form durchs Korrektorat gewunken wurde. LG

  • Lesemarathon zu Ostern vom 14. - 17. April 2017 bei LovelyBooks

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Hoppel-Hoppel – Mit LovelyBooks durch die Oster-Tage! Endlich ist es wieder soweit! Wir nutzen das lange Wochenende um Ostern, um uns gemeinsam mit euch in den nächsten Lesemarathon zu stürzen! Den Schoko-Osterhasen lassen wir links liegen (obwohl ... vielleicht auch nicht ;)), stattdessen widmen wir uns dem schönsten Zeitvertreib – Lesen! Auf gehts, wir starten in den Lesemarathon zu Ostern! Was ist ein Lesemarathon?Bei unserem Lesemarathon vom 14. - 17. April (Karfreitag bis Ostermontag) möchten wir uns ganz bewusst Zeit dafür nehmen, endlich einmal längere Zeit am Stück zu lesen. Sonst kommt doch immer der Alltag dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 4 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können.Wie kann man mitmachen?Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein – wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 4 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden.Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon ist unser Lesemarathon da. Wir freuen uns auf viele fantastische, berührende, lustige und einfach nur schöne Lesestunden mit euch!

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  • nichts Neues und das Ende knarrt

    HELIX - Sie werden uns ersetzen
    Gwhynwhyfar

    Gwhynwhyfar

    04. April 2017 um 15:31

    »Der zweite Ansatz liegt in der Besonderheit des Erregers. Wenn er wirklich, wie wir annehmen, auf den Minister zugeschnitten war, brauchte der Biodesigner dafür ein Muster vom Erbgut des Ministers.«Von »Blackout« war ich begeistert, »Zero« fand ich gut. »Helix« hat mich enttäuscht. Bis zur Mitte konnte mich das Buch begeistern, danach habe ich mich nur noch durch-gekämpft. Es passierte nichts Spektakuläres mehr, die Story plätschert langweilig zum Ende. Der amerikanische Minister verstirbt bei einer Konferenz in Deutschland. Er wird ob-duziert und die Rechtsmedizinerin findet ein Zeichen auf dem Herz, das wie ein Totenschädel aussieht. - Helen und Greg können keine Kinder bekommen, sie wollen es mit künstlicher Befruchtung probieren und erhalten ein ungewöhnliches Angebot. - An einer UNI in den USA studiert ein hochbegabtes Kind, verschwindet ganz plötzlich nach dem Seminar, entwischt dem Aufpasser. Was hat es mit diesem Mädchen Jill auf sich? - Supermais in Tansania, grandiose Baumwollernte in Brasilien, geniale Ziegen in Indien, melden die Scouts. Was ist los auf der Welt?, fragt sich Helge, Vorstandsvorsitzender der Santrias, ein Chemie- und Biotechunternehmen. Welcher Konkurrent ist am Werk?»Auf den Bildern erkannte Helge die genetisch manipulierten indischen Ziegen und die gleichfalls veränderte brasilianische Baumwolle, auf die ihre Scouts vor ein paar Wochen gestoßen waren.«Kurze Kapitel, von teilweise nur 2-3 Seiten, scheinen derzeit modern zu sein. In diesem Buch jedoch zieht die Methode der Cliffhanger nicht, weil keine Spannung er-zeugt wird. Als Leser hopst man von Protagonist zu Protagonist durch die Welt, was ich eher als nervig empfand. Wer war das nochmal, wo war das nochmal?, fragt man sich. Dieser Aufbau führt dazu, dass sich die Protagonisten nicht entwickeln können. Sämtlichst bleiben sie hohle Pappkameraden ohne Profil. Gerade in diesem Roman hätten die Figuren der »Seele« bedurft. Helen und Greg landen in einem Institut, einem Areal, im Süden der USA. Das riesige Gelände ist gut abgesichert. Hier befinden sich ein Labor, Wohnhäuser, eine Schule mit Internat, sozusagen eine abgeschlossene Welt. Dem Paar und einigen anderen Eltern, die für das Wochenende nach »New Garden« eingeladen waren, wird erklärt, was dort erforscht wird. Genmanipulierte Kinder, gesund, Augen-, Haut- und Haar-farbe wählbar, ebenso das Geschlecht. Es gibt zwei Pakete: besonders starke, athletische Kinder, kommende Superstars für den Sportbereich oder besonders intelligente Kinder, die intellektuelle Zukunft der Menschheit. Die Eltern entscheiden sich alle für Superkids, sind guter Laune und guter Hoffnung mit ihren implantierten befruchteten Eizellen, als das Militär das Institut stürmt, mit der amerikanischen Präsidentin im Schlepptau. Niemand darf das Gelände verlassen. Das Virus, das den Außenminister tötete, entspringt diesem Institut. Sind bereits alle Anwesenden vom Virus befallen? Und was hat die entwischte Jill vor, die vor ihrem Gen-Bruder Eugene warnte: Er ist hochgefährlich! Intelligente Kinder finden immer einen Ausweg. Und so entwischt Eugene mit ein paar anderen Kindern aus dem Institut.Ab hier stockt die Geschichte, teilt sich in viele zähe Stränge. Kurze Kapitel, der Leser fühlt sich ein wenig verloren, weiß nicht genau, wo es hingehen soll. Es kommt einem so vor, als wenn der Autor den Überblick verloren hat. Über Genmanipulation ist alles gesagt, nur wie bekommt man die Story zu Ende? Am Schluss wird dann zusammen-gestückelt, einige Teile vergessen. Abgabetermin, der Autor unter Druck, obwohl die Geschichte nicht zu Ende gedacht ist? Dazu würde auch passen, dass es einige Logikfehler und Verwechselungen innerhalb der Protagonisten gibt. Der Autor kennt seine Figuren nicht ... das durchzieht das ganze Buch. Und der Lektor merkt es nicht. Zeit-druck? Dafür spricht auch der ungeschliffene Ausdruck, der mich an manchen Stellen fast vom Stuhl gehauen hat. Kapitel 97 beginnt mit: »›Scheiße hat den Ventilator er-reicht‹, textete Jessica an Colin.« Was auch immer Marc Elsberg damit sagen wollte ... »Heiße Angst schoss in sein Gesicht.« Hier kann kein Lektor ordentlich gearbeitet haben, zu viele Fehler im Gerüst, ein lascher Spannungsbogen, zuviel sprachliche Grobheiten in Stil und Ausdruck, wie oben angesprochen.Ist man am Ende angelangt, so fragt man sich: Wer hat den Außenminister ermordet? Die Frage vom Anfang wird nicht beantwortet. Darum ging es doch, oder? Nebenbei erfährt man, dass die Besucher in »New Garden« wohl doch das Institut verlassen durften. Mit Embryo oder ohne?, mussten Sie sich der Geheimhaltung verpflichten und was passierte mit den Mitarbeitern? Was passiert mit den Kindern dort? Bleiben sie allesamt dort, unter Beobachtung? Und was ist mit den Eltern und Kindern, die schon weltweit verteilt sind? Dann haben wir noch die Kids, die per Helikopter ent-wischt waren. Bei einigen wissen wir, wie es ausgeht. Was ist mit den anderen? Das Ende lässt mir zu viele Fragen offen und leider kam es mir zusammengestückelt vor, völlig spannungslos, etwas planlos. Ab der Mitte des Romans liegt die Spannung auf der Nulllinie, Schade. Dramaturgie und Figurenaufbau fehlen hier völlig. Letzteres ist eine Schwäche des Autors, die im ersten Roman durch die geballte Spannung nicht weiter auffällt, im zweiten Roman zu Tage tritt und hier wirklich zum Mangel wird.Genug geschimpft. Wer sich mit Genmanipulation als Roman befassen mag, für den ist dies Buch sicher interessant. Gut fand ich, die Sicht der Kinder anzusprechen. Wie fühlen sie sich als Überlegene? Die »Laborratten« dürfen kein normales Leben führen, stehen unter ständiger Beobachtung. Natürlich passt das keinem Kind. Von »normalen« Kindern werden sie schnell ausgestoßen, denn sie sind anders. Das kennen wir bereits von hochbegabten Kindern in unseren Schulen. Ein genmanipuliertes Kind ist extrem teuer. Da wissen wir gleich, wer sich die »Elite« wird leisten können ... Und wie sieht es aus mit genmanipulierten Pflanzen? Könnten diese vielleicht sogar in manchen Gegenden der Welt zum Vorteil sein? Viele interessante Fragen werden an-gesprochen. Im Nachwort punktet Marc Elsberg nochmal für mich. Nein, darüber mag ich nicht nachdenken ... Ein Epilog von einem Elsberg, wie ich ihn mag! Danke. Fazit: Ein Buch, das man lesen kann, aber man sollte nicht pingelig sein, eher sachinteressiert, dann kann man sicher etwas mitnehmen. Wer sich bereits mit dem Thema befasst hat, verpasst nichts.

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  • Kinder an die Macht

    HELIX - Sie werden uns ersetzen
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    04. April 2017 um 13:05

    Der US-Außenminister stirbt bei einem Besuch in München. Zunächst sieht alles noch nach einem Herzinfarkt aus, aber bei der Obduktion findet man einen mutierten Virus, den es so vorher noch nie gegeben hat. Zur gleichen Zeit tauchen in den dritte Welt Ländern immer mehr robuster Arten von Pflanzen und Tieren auf und keiner weiß woher diese kommen, aber sie scheinen die Not der Ärmsten zu lindern. Den großen Konzernen die Patente dafür verkaufen sind sie natürlich ein Dorn im Auge. Und irgendwo in Amerika, von der breiten Öffentlichkeit unbemerkt, züchtet ein Labor Wunschkinder, die schneller denken, laufen, wachsen und besser aussehen, als der Durchschnittsmensch. Alles hängt miteinander zusammen und gleich mehrere Interessensgruppen ziehen aus, um hinter die Geheimnisse der mysteriösen Erscheinungen zu kommen. Die Einen, weil sie ihren Profit in Gefahr sehen, die anderen um die Welt wie wir sie kennen zu retten. Ich habe bereits „Blackout“ verschlungen und mir wurde mehr als einmal schlecht bei dem Gedanken, die Idee hinter dem Buch könne Wirklichkeit werden. Auch bei „Helix“ ging es mir ähnlich. Zumal ich Wissenschaftler bin und weiß wie die Sache mit CRISPR/Cas funktioniert und das diese Befürchtung nicht allzu weit hergeholt ist. Ich fand dass es Herr Elberg für Laien verständlich erklärt hat. Natürlich steckt noch viel Fiktion in der Geschichte, aber es gibt ja schon die ersten Ansätze sich das Geschlecht oder die Augenfarbe des Kindes anpassen zu lassen. Von daher ist es wohl nur noch ein kleiner Weg bis wir uns Superkinder züchten. Herr Elsberg beschwört eine düstere Zukunft herauf in der eine neue menschliche Spezies das Kommando übernimmt und diese wird wiederrum abgelöst durch eine verbesserte Variante und so weiter und so weiter. Gott wird kurzerhand abgeschafft und der Mensch erklimmt den Olymp, in dem er alles nach seinem Gutdünken zu gestalten. Erschreckend liest sich wie Großkonzerne Patente über resistente Pflanzen für sich nützen um Geld zu verdienen, ungeachtet der Tatsache, dass sich der Hunger in der Welt vielleicht eindämmen ließe. Das gab mir arg zu denken, denn ich weiß, dass das nicht bloße Fiktion ist. Ich konnte dieses Buch einfach nicht beiseitelegen und doch fürchtete ich mich weiterzulesen, zu gruselig war das Szenario, wenn man daran denkt wieviel im Hintergrund davon wohl schon läuft.Ein wirklich spannender Thriller mit einer düsteren Zukunftsvision die dem Titel „Kinder an die Macht“ eine ganz neue Bedeutung gibt.

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  • Ein gutes, sehr wissenschaftliches Buch zu einem sehr aktuellen Thema

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    sweety90

    sweety90

    02. April 2017 um 11:55

    InhaltGenmanipulation ist in unserer heutigen Gesellschaft allgegenwärtig - ohne dass wir es mitbekommen. Aber was ist, wenn wir einen Schritt weitergehen? Genmanipulierte Menschen? Killerviren die gezielt Menschen töten? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn die Menschheit wie wir sie kennen ist in ihrer Existenz bedroht. Eigene MeinungMit "Helix - Sie werden uns ersetzen" ist nun das dritte Buch von Marc Elsberg erschienen. Das Thema der Genmanipulation ist hoch aktuell und der Klappentext klingt einfach mal mega gut. Allerdings muss man auch wissen auf was man sich bei Marc Elsberg einlässt ;-)Anfangs fand ich das Buch mit seinen drei Erzählsträngen und teilweise sehr kurzen Kapiteln verwirrend und anstrengend. Nach einer Weile blickt man dann jedoch ganz gut durch und es dauert gar nicht so lange, bis sich zumindest zwei der Erzählstränge überkreuzen, auch wenn sie noch nicht ganz ineinander übergehen. Der Hauptstrang dreht sich um die Agentin Jessica Roberts, welche eine Task Force zur Untersuchung des im Klappentext erwähnten Mordes leitet. Dieser Strang ist auch durchaus der interessanteste und gleichzeitig komplizierteste, denn schon bald bekommt man einige wissenschaftliche Details "um die Ohren gehauen" und muss da erstmal durchblicken. Wenn man dies aber geschafft hat und dem Ganzen folgen kann, dann ist die Geschichte hochinteressant und erschreckend zugleich. Jessica war mir von Anfang an sehr sympathisch, da sie zum einen sehr Zielgerichtet ist und eine wirklich harte Schale hat, zum anderen blitzt ihr weicher Kern immer wieder durch und lässt sie menschlich erscheinen. Leider hat man es in solchen Büchern oft, dass die Ermittler knallhart sind und einfach funktionieren. Bei Jessica kann man vieles sehr gut nachvollziehen und ganz ehrlich, ich möchte zu keiner Zeit in ihrer Haut stecken. Am unsympathischsten fand ich Helen und Greg, welche sich anfangs nur für eine künstliche Befruchtung interessieren und schließlich vor die Wahl gestellt werden ob sie ein "klassisches" oder ein "modernes" Kind bekommen wollen. Ich kann nicht mal so richtig sagen warum, aber ihre Entscheidungen sind für mich absolut nicht nachvollziehbar und Helen hat mich bis zum Schluss sehr genervt. Die gewählte Thematik rund um genetische Manipulation ist extrem interessant und es ist erschreckend wenn man bedenkt, was in ein paar Jahren alles möglich sein könnte oder vielleicht wirklich schon möglich ist, ohne dass jemand davon weiß. Genmanipulierten Mais haben wir ja schließlich auch schon, also warum nicht auch in 10 Jahren genmanipulierte Menschen? Wenn ich den Gedanken einfach mal weiterspinne, da stellen sich bei mir die Nackenhaare auf und eine Gänsehaut gesellt sich noch dazu. Viel von dem "gelernten" kann ich zwar nicht mehr wiedergeben, aber es ist schon Wahnsinn wozu die Wissenschaft fähig ist. Ich unterstelle jetzt auch einfach mal, dass Elsberg hier richtig gut recherchiert hat, denn sowas saugt man sich nicht einfach so aus den Fingern. Was mir absolut nicht gefallen hat ist das Ende. Irgendwie ging alles so hoppla hopp und richtig aufgeklärt wird es auch nicht. Diverse Fragen stellen sich am Ende erst und die bleiben dann auch noch offen. Zum Beispiel ist am Ende die Frage da, ob eine Handlung auf den letzten Seiten eine Falle war oder nicht. Diese Frage bleibt aber offen im Raum stehen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, allerdings handelt es sich hierbei nicht unbedingt um leichte Kost. Man muss schon sehr konzentriert sein beim lesen um sämtliche Zusammenhänge zu verstehen. Vieles ist sehr wissenschaftlich, aber das macht dieses Buch für mich aus. Große Action tritt zwischendurch nur sehr wenig auf. Einzig das Ende ist Spannungsgeladen und rasant. Deswegen schrieb ich am Anfang, dass man wissen muss auf was man sich einlässt um am Ende nicht enttäuscht zu werden. Die Aufmachung ist sehr schlicht, aber trotz allem aussagekräftig. Mit der leuchtend gelben Schrift auf schwarzem Grund macht es auf jeden Fall auf sich aufmerksam. FazitEin gutes, sehr wissenschaftliches Buch zu einem sehr aktuellen Thema. Leider fand ich das Ende absolut unbefriedigend und viel zu offen. Zudem hat mich ein Handlungsstrang komplett genervt, auch wenn er für die Entwicklung wichtig war. Alles in allem ziehe ich hier anderthalb Sterne ab. EmpfehlungWer gerne Bücher mit wissenschaftlichem Hintergrund liest und nicht auf den "Endzeit-Thriller" aus ist, der sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen. Das Thema Genmanipulation ist richtig interessant und in diesem Buch auch gut veranschaulicht. 

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  • Genetisch manipulierte Wunschkinder. Fiktion oder bald Realität?

    HELIX - Sie werden uns ersetzen
    Lichterregen

    Lichterregen

    31. March 2017 um 13:21

    Wenn du dich für besondere Eigenschaften bei deinem Kind aussuchen könntest, beispielsweise überdurchschnittliche Intelligenz, besondere sportliche Fähigkeiten, konkretes attraktives Aussehen, würdest du es tun? Würdest du den Genpol deines zukünftigen Kindes nicht so verändern wollen, dass es die besten Voraussetzungen für sein Leben hat? Ist es nicht normal, das Beste für sein Kind zu wollen und ihm die besten Möglichkeiten zu geben? Schwierige Fragen, schwere Entscheidungen.Genau hiermit beschäftigen sich Helen und Greg, als sie in einer Kinderwunschklinik von den noch nicht offiziellen Möglichkeiten eines Forschungsprogramms erfahren. Parallel dazu passieren merkwürdige Begebenheiten rund um den Globus. In einem armen, trostlosen Gebiet wächst der schönste Mais, den Forscher je gesehen haben, auch andere Nutzpflanzen und –tiere haben sonderbare Eigenschaften. Und in München stirbt der US-Außenminister, bei dessen Obduktion ein seltsames Zeichen auf dem Herzen entdeckt wird. Und irgendwie scheinen all diese Anomalien zusammenzuhängen…„Helix“ von Marc Elsberg ist wieder ein spannender, fesselnder und zum Nachdenken anregender Roman mit unglaublich vielen Hintergrundinformationen. Wieder merkt man bei Marc Elsberg’s Roman die riesige Recherchearbeit, die mich bereits bei seinem Roman „Blackout“ vom Hocker gerissen hat. Und wieder ist es ein topaktuelles Thema, worüber viel diskutiert wird. Ein Beispiel der Gendebatte ist die Frage, ob es ethisch vertretbar ist, Embryos mit Trisomie 21 abzutreiben, da man die Genveränderung ja bereits während der Schwangerschaft gut sicherstellen kann, obwohl diese lebensfähig sind. Ehrlich gesagt wüsste ich nicht, was ich tun würde. Ich wüsste auch nicht, was ich tun würde, wenn man mich vor die Wahl stellt, ein „normales“ oder ein „modernes“ Kind bekommen zu können. Solche Fragen machen mir Angst, der Fortschritt ist aber auch sehr beängstigend. Können wir die Möglichkeiten zur Genveränderung als einen evolutionären Schritt sehen, nur weil die Menschheit dazu in der Lage ist (bzw. wahrscheinlich bald in diese Lage kommt)? Schließlich setzt sich das Genmaterial mit den besten Merkmalen in der Regel durch, wieso also nicht technisch eingreifen?Ich fand das Buch insgesamt richtig beeindruckend und ziehe meinen imaginären Hut vor Marc Elsberg bzw. Marcus Rafelsberger. Er bringt seine Leser zum Nachdenken auch über seine Bücher hinaus. Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd, die Themen aktuell und interessant. Bei diesem Buch sind wir (bisher) etwas weiter von der Realität entfernt (oder nicht?), aber die „Bedrohung“ (oder sollte ich sagen, die „Chance?) ist nicht abwegig. Ich bin über die Forschungsentwicklung sehr gespannt und habe auch ein bisschen Angst und Respekt davor. Das Buch verdient wieder 5 Sterne, auch wenn mich persönlich „Blackout“ mehr umgehauen hat. Nichtsdestotrotz ein geniales Buch und wirklich lesenswert.

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  • Spannend und überzeugend

    HELIX - Sie werden uns ersetzen
    a_day_of_june

    a_day_of_june

    27. March 2017 um 18:42

    Inhalt "Ich puzzle mir mein Wunschkind zusammen." - Eine Aussage, die in unserer modernen Welt nach absoluter Fantasie klingt. Doch Marc Elsberg lässt dies in seinem neuen Roman zur Wirklichkeit werden. Und zwar nicht in einer weit entfernten Zukunft, sondern in der heutigen Zeit. "Helix" zeigt, wie weit Genmanipulation gehen kann und dass diese bei weitem nicht nur die Landwirtschaft betrifft. Denn als ein manipulierter Killervirus den US-Außenminister tötet, beginnt eine Jagd nach den Tätern und nach Antworten, wie genmanipulierter Mais in Afrika und zu einer Art Supermensch gezüchtete Kinder in Amerika miteinander in Verbindung stehen. Schon bald stellt sich heraus, dass sich diese Manipulationen weltweit verbreiten und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Warum fünf Sterne? Elsberg versteht es nicht nur eine spannende und mitreißende Handlung zu konstruieren, die den Leser geradezu zum Mitfiebern zwingt, sondern gibt gleichzeitig auch immer wieder Denkanstöße über den moralischen Konflikt, der mit einer Genmanipulation, einerseits bei Pflanzen oder andererseits sogar bei Menschen verbunden ist. Ich habe "Helix" fünf Sterne gegeben, da der Zeitraum, in dem sich das Geschehen abspielt zwar nicht sehr weit gespannt ist, dafür aber eine hohe Handlungsdichte aufweist, die fesselnd ist. Wer sollte das Buch lieber nicht lesen? Wer nach seinem letzten Schmöker mal wieder leichte Kost lesen will und von zu vielen wissenschaftlichen Begriffen Kopfschmerzen bekommt. Und wer sollte es lesen? Wer bereits Fan von Marc Elsberg ist, wird sich dieses Buch wahrscheinlich sowieso zulegen. Doch auch Elsberg-Einsteiger und Freunde eines intelligenten Schreibstils und einer gut durchdachten Geschichte sollten "Helix" lesen.Nicht zuletzt weil das Buch auf heutige Zustände hinweist und diese noch ein wenig weiterspinnt. "Helix" ist nicht nur etwas für Thriller- und Sci-Fi-Fans.

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  • Absoluter Strudelteigroman - ewig lang gezogen

    HELIX - Sie werden uns ersetzen
    Pachi10

    Pachi10

    23. March 2017 um 07:07

    Das Thema, Genmanipulation bei Mensch, finde ich echt gruselig. Natürlich wäre es toll, Erbkrankheiten von Anfang an ausschließen zu können, die Frage ist, wie weit darf man dabei gehen. Und es gibt sicher 1000 Fürs und Wieder, die man wahrscheinlich jahrelang diskutieren könnte, ohne auf eine Einigung zu kommen. Leider hat mir bei der Geschichte jegliche Spannung gefehlt. Die 561 E-Book Seiten hätte man locker auf 300 kürzen können und man hätte von der Geschichte absolut nichts verpasst. Auch waren mir definitiv zuviele Personen in der Geschichte, dass ich mitunter nachdenken musste WER jetzt WER ist, und der Aufbau zu sprunghaft. 3 Seiten über Jill, dann 2 Seiten über Jess usw. Teilweise hat sich das Buch wie ein langweiliger Zeitungsbericht oder eine Zusammenfassung über einen Vortrag gelesen und auch das Ende der Hauptgeschichte und und den Epilog hätte man sicher anders machen können. Ich finde es ganz schade, denn das Thema wäre interessant und hochaktuell, aber die Umsetzung in diesem Buch finde ich sehr schlecht. Ich habe irgendwie keinen Draht zu den meisten deutsch-sprachigen Autoren, schon in der Schule fand ich deutsche Literatur öde und hab lieber die Briten gelesen.

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  • Spannung mit kleinen Schwachpunkten

    HELIX - Sie werden uns ersetzen
    Bibbey

    Bibbey

    22. March 2017 um 13:07

    InhaltTräumst du nicht auch von einem perfekten Leben? Einer Welt voll Schönheit und Intelligenz? Und wenn du es könntest, würdest du deinem eigenen Kind all diese positiven Eigenschaften mit auf den Weg geben und ihm so alle Möglichkeiten eröffnen?Helen und Greg stehen vor genau dieser Entscheidung, die ihr Leben beeinflussen könnte wie nie etwas Anderes zuvor, denn ein geheimes, noch nicht offizielles Forschungsprogramm soll genau diesen Traum von dem perfekten Leben ermöglichen. Zeitgleich werden an vielen anderen Orten der Welt Entdeckungen gemacht, die auf natürliche Weise nicht entstanden sein können. Hat die Genmanipulation die Kontrolle übernommen? Und wie wird sich das junge Ehepaar entscheiden?MeinungNach „Blackout“ hat sich Marc Elsberg zu einem meiner Lieblingsautoren gemausert. Ich finde seine Art zu Schreiben unwahrscheinlich ansprechend und spannend, und das hat er auch in seinem dritten Roman bewiesen. Alles, was er auf das Papier bringt, ist absolut glaubwürdig – und vor allem gut recherchiert. In „Helix“ hat er aufs Neue ein sehr spannendes und komplexes Thema aufgegriffen, das mich persönlich schon seit geraumer Zeit sehr interessiert. Ich selbst konnte mit einigen Fachbegriffen etwas anfangen und das hat mir die „Verdauung“ des vielseitigen und ausladenden Themas etwas vereinfacht. Das änderte aber nichts daran, dass mich der Roman auch nach dem Zuklappen des Buchdeckels nicht loslassen wollte. Jessica Roberts, mit der wir gleich rasant in die Geschichte geworfen werden, ist eine sehr starke Frau, mit der ich dennoch an einigen Stellen zu kämpfen hatte. Ihre Stärke nimmt ihr zeitweise etwas von ihrer Sympathie. Ähnlich ging es mir mit Helen und Greg, deren Streitigkeiten oder Entscheidungen mir manchmal etwas an der Nase herbeigezogen erschienen. Insgesamt blieben mir alle Figuren etwas fremd, und das ist auf über 600 Seiten sehr schade.Dieser Eindruck könnte aber schlichtweg einfach nur aufgekommen sein, da die Handlung so rasch voranschreitet. Es folgt eine Entdeckung nach der anderen, die Spannung lässt nicht nach – und das ist eine Meisterleistung, die mich über die fremd bleibenden Charaktere hinwegsehen lässt. Etwas enttäuschend war außerdem, dass der Roman irgendwann sehr auf den einen Teil der Geschichte bezogen war. Während bei „Blackout“ immer wieder verschiedene Standpunkte erzählerisch dargestellt wurden, habe ich dieses Hin und Her bei diesem Roman etwas vermisst. Der Klappentext suggeriert, dass mehrere Handlungsstränge zusammenkommen und dem ist auch so, allerdings werden einige davon für meinen Geschmack etwas zu schnell abgehandelt. Erneut: Bei 646 Seiten wäre da mehr Potential gewesen. FazitEin besitzergreifender, fesselnder Roman über Genmanipulation, aber auch über persönliche Pleiten und dem Wunsch nach Perfektion – diese explosive Mischung macht „Helix“ aus. Trotz kleiner Schwächen ein Muss für jeden Fan von Spannung und bewegenden Themen.

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