Marc Elsberg ZERO - Sie wissen, was du tust

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Inhaltsangabe zu „ZERO - Sie wissen, was du tust“ von Marc Elsberg

Wer sich im Netz bewegt, für den gibt es kein Entkommen! Der Tod eines Jungen führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der beliebten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die es einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones gibt es kein Entkommen … (2 mp3-CDs, Laufzeit: 13h 21)

Nach wie vor erschreckend aktuell

— mysticcat

Erschreckend realistisch, jedoch gefühlskalt wie eine KI

— Schugga

Ein sehr bekanntes Thema, das mittlerweile viele von uns betrifft -spannend erzählt. Symphatische Protagonistin. Angenehme Erzählerstimme.

— Anishe

Gehört und für richtig gut und spannend befunden.

— Claudisbuchblog

Leider ist vieles schon Realität, spannendes Buch über die Macht der SocialMedia-Konzerne.

— Gruenente

Allsichtbarkeit und Manipulation in der modernen Welt.

— kvel

„Willkommen in Paranoia“ - Interessantes und gar nicht so visionäres Gedankenspiel um Machtmissbrauch in der digitalen Welt.

— guybrush

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  • Rasanter Thriller, der zum Nachdenken anregt

    ZERO - Sie wissen, was du tust

    Aglaya

    05. August 2017 um 20:57

    Die Journalistin Cyn wird in das Online-Ressort ihrer Zeitung versetzt, doch von dem Thema hat sie eigentlich gar keine Ahnung. Als ihre Tochter ihre für Recherchezwecke erhaltene Cyberbrille ausleiht und deren Freund mit der Brille auf der Nase während der Verfolgung eines Verbrechers erschossen wird, beginnt Cyn die Suche nach den Ursachen und stolpert bald über ein beängstigendes Online-Experiment, mit dem die User einer Datensammelplattform beeinflusst werden. Dazu beschäftigt sie auch der Online-Aktivist "Zero": auf wessen Seite steht er?Die Geschichte wird im Präsens aus wechselnder Perspektive erzählt. Die Hauptrolle spielt dabei die rund 40jährige Cyn, die sich als absoluter Technikbanause Hals über Kopf in ihr unbekannten Gefilden bewegen muss. Cyn war mir schon bald sehr sympathisch. Zu Beginn scheint sie zwar etwas in ihren Ansichten festgefahren zu sein, bald zeigt sie sich aber offen und neugierig auf die Möglichkeiten des Cyberspace. Als zwei Freunde ihrer Tochter sterben und auch sie selbst in Gefahr gerät, ist es ihr nicht nur wichtig, sich und ihre Liebsten zu beschützen, sondern auch die Übeltäter blosszustellen und die Welt vor den bestehenden Gefahren zu warnen. Neben Cyn gibt es noch viele andere, zum grössten Teil männliche Nebenfiguren, die aber leider ziemlich blass blieben und bei denen ich darum auch grosse Mühe hatte, sie zu unterscheiden. Es fiel mir insbesondere schwer mir zu merken, welcher Name zu welcher Gruppierung gehört, da in diesem Thriller mehrere Fraktionen gegeneinander arbeiten.Die Handlung bringt Cyn von London über Wien nach New York, immer auf der Suche nach Zero und auf der Flucht vor ihren Gegnern, wobei Cyn nie so ganz sicher sein kann, wer die nun eigentlich sind. Das Tempo ist nach einer gewissen Einleitung ziemlich rasant, Blut fliesst hier allerdings kaum. So können sich auch Spannungsfans mit empfindlichem Magen mit auf die Jagd nach Zero machen. Ob die Geschichte in unserer Gegenwart oder in einer nahen Zukunft spielt, wird nicht klar gesagt, ich tippe allerdings auf Letzteres, da einmal erwähnt wird, dass 10 % der Bevölkerung Manhattans mit einer Datenbrille rumlaufe, was ich zur heutigen Zeit nicht für realistisch halte. Obschon die Handlung rein fiktiv ist, lassen sich jedoch erschreckende Parallelen zur heutigen Gesellschaft erkennen, womit "Zero – Sie wissen, was du tust" durchaus zum Nachdenken anregt.Der Schreibstil ist, wie von Marc Elsberg gewohnt, eher einfach gehalten. Die vielen Handlungsstränge respektive Perspektiven werden wild abgewechselt, was die Übersicht ziemlich schwierig machte, da der Perspektivenwechsel für mich teilweise erst nach geraumer Zeit erkennbar wurde.Die Hörbuchversion wird von Steffen Groth gelesen, der mir als Sprecher gut gefallen hat. Es ist zwar etwas ungewohnt, ein Hörbuch mit einer weiblichen Hauptrolle von einem Mann lesen zu lassen, aber der Sprecher passt sich den verschiedenen Figuren gut an, sodass man sie am Tonfall gut unterscheiden konnte.Mein FazitRasanter Thriller ohne viel Blut, der zum Nachdenken anregt.

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  • Nach wie vor erschreckend aktuell

    ZERO - Sie wissen, was du tust

    mysticcat

    04. August 2017 um 09:23

    Buch und Hörbuch von ZERO - Sie wissen, was du tust von Marc Elsberg sind 2014 erschienen. Das Hörbuch wird gelesen von Steffen Grot. Der Roman bewegt sich meiner Einschätzung nach irgendwo zwischen Wissenschatfsthriller und Dystopie.Worum geht es?In unserer digitalen Welt hat sich ein Konzern namens Freemee durchgesetzt, der es Usern selbst ermöglicht, ihre Daten zu sammeln, zu speichern und zu verkaufen. Ratings sind, wie derzeit auch real, sehr beliebt und für alle Lebensbereiche verfügbar. Die englische Journalistin und alleinerziehende Mutter Cynthia Bonsent steht den neuen Medien skeptisch gegenüber und da ist auch noch ZERO - eine Bewegung von Programmierern, die vor Datensammlungen warnen und mit verschiedenen Aktionen ins öffentliche Bewusstsein treten. Meine Meinung zum Sprecher:Es war eine Freude, Steffen Grot während vieler Stunden zuzuhören. Er bringt die Gefühle gut rüber und irgendwann habe ich vergessen, dass ich einem Hörbuch lausche - es wurde beim Zuhören ganz real. Jetzt überlege ich mir, ob ich Blackout (das er auch eingelesen hat) höre statt lese.Meine Meinung zum Inhalt:Ich befinde mich altersmäßig zwischen Cyn und ihrer Tochter und bin daher mit der medialen Nutzung auch irgendwo in der Mitte angesiedelt. Durch den stänidigen beruflichen Kontakt mit jungen Menschen bekomme ich aktuelle Entwicklungen mit, auch, wenn ich denen immer skeptischer gegenüber stehe.Sehr deutlich ist für mich der Satz "Die Nutzer möchten alles gratis - das müssen sie mit ihren Daten bezahlen". Bei vielen Apps fällt auf, dass sie extrem viele Berechtigungen brauchen, obwohl die für das Funktionieren der App nicht unbedingt notwendig wären - das bezieht sich jedoch nicht nur auf Gratisware, sondern auch auf Anwendungen, für die bezahlt wird. Mich stört das - und ich prüfe genau, welche Berechtigungen ich einräume.Die permanente Überwachung ist für Kinder und Jugendliche, die heute aufwachsen, tatsächlich von Geburt weg normal - ebenso kennen sie keine Welt ohne ständiger Erreichbarkeit und permanenter Verfügbarkeit von Informationen mehr und auch viele Erwachsene sind mit der Medienflut zunehmend überfordert, erste Gegenbewegungen setzen ein.Die Theorie mit den Metadaten finde ich nachvollziehbar - und nachdem mich schon mein Mann zeitweise besser kennt, als ich mich selbst (dieser aber nur wenige wache Stunden am Tag mit mir verbringt) traue ich das einem Computerprogramm oder mehren ebenso zu.Ich finde den Thriller spannend und realistisch - und er hat mich erneut zum Überdenken meiner Daten- und Mediennutzung angeregt. Die Charaktere in diesem Buch sind toll und individuell gezeichnet, ganz besonders natürlich die Protagonistin.Fazit: Von mir gibt es eine Hörempfehlung für alle Technikinteressierten.

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  • Erschreckend realistisch, jedoch gefühlskalt wie eine KI

    ZERO - Sie wissen, was du tust

    Schugga

    06. February 2017 um 17:23

    Journalistin Cynthia Bonsant muss mit der fortschreitenden Technik mithalten - und bekommt vom Chef eine Datenbrille verpasst. Als sie diese ihrer jugendlichen Tochter ausleiht, sind die Teenager kaum mehr zu halten - bis einer der Freunde auf offener Straße erschossen wird. Nicht nur Cynthia beginnt sich daraufhin, näher für die aktuellen Technikspielereien zu interessieren und stößt auf ein ausgeklügeltes Netzwerk der Datensammlung samt legaler sowie illegaler Anwendungsmöglichkeiten... Ein rasanter Roman, mit erschreckend realistischen, dystopischen Zügen. So sind sämtliche, im Roman geschilderten technischen Geräte und Gimmicks bereits jetzt in Anwendung bzw. liegen im Bereich des Möglichen. Leider bleibt neben dem flotten Tempo der Story ein gewisser Tiefgang auf der Strecke, sowohl personell als auch die vorkommenden Schauplätze betreffend. Dafür werden dem Leser bzw. Hörer diverse technische Erfindungen ausreichend erläutert. Desweiteren bleibt in der Hörbuch-Variante der Sprecher ebenfalls leicht distanziert, anstatt die Gefühlstiefe des Romans zu kompensieren. Dadurch wirkte das Hörbuch so gefühlskalt wie eine Künstliche Intelligenz.

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  • Willkommen in Paranoia

    ZERO - Sie wissen, was du tust

    cybersyssy

    24. October 2015 um 18:08

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Der Klappentext verspricht hohe Spannung und manchmal findet man diese auch in dem Buch, denn der Tod des Jungen geschieht erst nach der Hälfte des Buches. Ja, es gibt auch vorher bereits spannende Momente, aber dann nimmt die Handlung erst Fahrt auf. Alles dient der Vorbereitung auf das letzte Drittel des Buches - was ich dann als nicht ausgewogen empfinde. Marc Elsberg verliert sich häufig in epischen technischen Beschreibungen - da konnte Steffen Groth noch so klasse lesen, meine Gedanken schweiften ab. Wenn von Algorithmen beim Programmieren von Software und Computer-Kram überhaupt geschwafelt wurde, fragte ich mich, wen der Autor damit erreichen wollte. Mich hat das genervt und ich bin mir sicher, für die Computer-Freaks, war es eindeutig zu wenig Fachbegriffe. Ja, es ist erschreckend, wie weit die Überwachung und Manipulierung gehen kann, aber wie schon im Vorwort des Buches erwähnt wird, das gibt es bereits alles. Da muss halt jeder selber entscheiden, in wie weit er sich manipulieren lässt und wie viel Informationen er öffentlich zugänglich macht. Doch das ist für mich eh klar und ich weiß genau, was ich von mir ins Netz stelle und was nicht. Die Figuren sind ganz okay, jedoch empfand ich manchmal die Handlungen der Jugendlichen als zu erwachsen. Alles in allem ist das Buch okay und ich runde die 3,5 Daten-Sterne auf 4 überwachte Sterne auf. ‘*‘ Klappentext ‘*‘ Der Tod eines Jungen führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der beliebten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten - und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die es einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones gibt es kein Entkommen …

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  • richtig spannend erst im letzten Drittel

    ZERO - Sie wissen, was du tust

    78sunny

    14. June 2015 um 07:34

    Inhaltlich konnte mich das Buch leider nicht so begeistern. Meine Erwartungen waren sehr hoch, da mir "Blackout" von diesem Autor so unheimlich gut gefallen. Hier wurde ich vor allem von dem Fehlen der zwischenmenschlichen Beziehungen enttäuscht. Es gab jede Menge Technikdetails, was auch bei 'Blackout' so der Fall war und mir dort gefallen hat. Hier wirkte es aber etwas reißerisch inszeniert und es gab viele Wiederholungen. Vor allem die erste Hälfte konnte mich daher nicht richtig packen. Hier wurde eine Technikspielerei nach der anderen in die Handlung eingeführt und es erschlug einen ein wenig. Auch die vielen Personen, die anfangs wenig oder gar nichts miteinander zu tun haben und deren Wege sich erst später kreuzen, waren etwas verwirrend. Gerade bei einem Hörbuch fällt es einem da sehr schwer mitzukommen und sich die Personen zu merken. Ab der Hälfte wurde es dann spannender. Alle Handlungsstränge wurden langsam aber sicher verknüpft und man hat sich an Cynthia gewöhnt. Hauptsächlich gefiel es mir aber ab diesem Moment, weil man endlich eine Beziehung zu Cynthias aufbauen konnte und es auch eine kleine Liebschaft und echte Gefühle gab. Vor allem zwischen Cyn und ihrer Tochter. Auch die Spannung nahm dann immer weiter zu. Man versucht mitzuraten wer hier welches Interesse hat und was als nächstes passieren wird. Die Mörder kennt der Leser von Anfang an, nur Cynthia hat keine Ahnung. Das hätte man vielleicht etwas spannender schreiben können. Teilweise fiel es immer noch schwer der Handlung zu folgen, da man nicht immer gleich wusste wo man sich befindet und wer da gerade agiert. Das wäre mit der Printausgabe sicher etwas einfacher gewesen. Ich kann also sagen, dass mich das Buch ab der Mitte sehr gut unterhalten hat, aber es hat mich bei weitem nicht so gepackt und mitgerissen wie 'Blackout'. Da hat der Autor bewiesen, dass er auch Zwischenmenschliches richtig gut in Szenen setzten kann. Warum dann hier nicht und vor allem von Anfang an? Das letzte Drittel war dann wirklich wieder richtig spannend. Es gibt tolle Verfolgungsjagden und man spürt die Angst von Cynthia. Richtige Überraschungen oder Wendungen, die man nicht erahnen konnte, gab es aber nicht. Der Schreibstil war in der Gegenwartsform gehalten und man beobachtet Cynthia. Auch wenn es mich emotional nicht so mitreißen konnte, regt es inhaltlich (genau wie schon 'Blackout') wieder sehr zum Nachdenken an. Die Themen Überwachung, Internetsicherheit, Informationsteilung... sind super aktuell und man merkt, dass sich der Autor intensiv mit dem Thema beschäftigt hat. Der Sprecher, Steffen Groth, hat seine Sache sehr gut gemacht. Ich fand seine Stimme sehr angenehm und er konnte die verschiedenen Charaktere und Geschlechter gut vermitteln. Grundidee 3/5 Schreibstil 3/5 Spannung 3,5/5 Emotionen 3/5 Charaktere 4/5 *Fazit:* 3,4 von 5 Sternen Am Anfang fehlt etwas die Spannung, aber im letzten Drittel war es wirklich mitreißend. Emotional konnte mich das Ganze aber nur an wenigen Stellen begeistern, weil mir vor allem die zwischenmenschlichen Beziehungen und Interaktionen gefehlt haben, oder zu oberflächlich wirkten. Zum Nachdenken hat es aber auf jeden Fall wieder angeregt und man geht kritischer mit bestimmten Themen um.

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  • Datenkraken geht es an den Kragen

    ZERO - Sie wissen, was du tust

    Gruenente

    30. December 2014 um 18:33

    Cynthia Bonsant ist Journalistin beim Daily in London. Dort brechen neue Zeiten an. Print ist out. Auch bei der Zeitung soll alles sofort ins Netz übertragen werden. Dazu bekommt Cyn eine Cyberbrille und ein passendes Smarthone ausgehändigt. Die Brille leiht sie ihrer Tochter, die diese mit ihren Freunden zusammen ausprobiert. Dabei entdecken sie einen Verbrecher, bei der Jagd auf ihn kommt ein Freund von Cyns Tochter ums Leben. Cyn findet heraus, das sich die Jugendlichen von sogenannten Action Apps des Softwareunternehmens Freemee leiten lassen. Um ihren Rang in „ManRank“ zu verbessern machen sie alles, was diese Apps ihnen raten. Und das scheint zu klappen. Die Noten werden besser, das Verhältnis zu den Eltern wird gut, sie treiben mehr Sport und essen gesünder. Sie verkaufen auch ihre Daten über FreeMee und verdienen so ein gutes Taschengeld dazu. FreeMee wirbt damit, dass die Anwender so selbst über ihre Daten entscheiden. Also alles super? Da kommt einer der Jugendlichen auf die Idee, die Selbstmordraten von FreeMee-Nutzern und anderen Menschen zu vergleichen. Für dieses Wissen müssen Menschen sterben. Cyn soll indessen „Zero“ jagen. Ein Phantom, das es sich zum Ziel gesetzt hat die „Datenkraken der Welt zu zerstören“. Dazu werden publikumswirksame Maßnahmen umgesetzt. So wird zum Beispiel der Präsident der USA im Urlaub beim Golfspielen mit Drohnen bedroht. Das Erschreckende: die meisten Technikfeatures sind keine Zukunftsvision, sondern schon längst Wirklichkeit geworden. Wieder ein Buch, das vor allem Jugendliche mal lesen sollten um erkennen zu können, wie hoch der Einfluss der Social-Media-Konzerne auf das Alltagsleben ist. Ich hatte die Hörbuchversion, wobei mir der Sprecher zu akzentuiert sprach. Ein wenig mehr Lässigkeit hätte dem Hörbuch gut getan.

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  • Allsichtbarkeit und Manipulation in der modernen Welt.

    ZERO - Sie wissen, was du tust

    kvel

    25. October 2014 um 23:40

    Freemee ist eine Internet-Firma, die Apps für ihre User zur Verfügung stellt, um ihnen sinnvolle Entscheidungen in Alltagssituationen vor zu schlagen. Diese ActApps werden von ihren Usern geliebt und bereitwillig angenommen. Und Freemee ist in der Lage durch intelligente Algorithmen über ihre Daten vorhersagen zu können, was eine Person in einer bestimmten Situation tun wird, wie sie sich verhalten wird. Zero ist das Pseudonym eines Aktivisten, der darauf hinweist, dass es eine potentielle Gefahr sein kann, wenn eine Firma wie Freemee durch ihre User über Unmengen von persönlichen Daten verfügt. Gut fand ich die Idee, dass jeder seine persönlichen Daten selbst "verwalten" kann - diese Daten also nicht einfach von Firmen hinten herum abgegriffen werden - und dass man für die Daten, die man preis gibt, Geld bekommt - schließlich sind die Daten die Ressourcen für die daran interessierten Firmen und Organisationen - eine echte Entlohnung sei also angemessen. Bezeichnenderweise ist die Zentrale von Freemee in einem abhörsicheren Bunker mit meterdicken Stahlbetonwänden - ganz entgegen ihren eigenen Statuten: nämlich Transparenz. Gut fand ich die Werte-Diskussion der Macher von Freemee über Moral, Werte, Verantwortung, Werbung, technisch Machbares, Manipulation,... - und dass sie den Faden noch weiter gesponnen haben, was wäre, wenn sie über ihre ActApps den Usern bestimmten Marken empfehlen würden, vorher Aktien der entsprechenden Firmen gekauft hätten, und so einen großen Gewinn einstreichen würden; sogar dass sie in der Lage wären, auf diese Weise den nächsten Präsidenten bestimmen könnten. Der Autor hat, meiner Meinung nach, gut erkannt und herausgearbeitet, dass es einen Widerstand der Überwachten nicht geben wird, so lange diese einen Vorteil für sich sehen - dies beweisen die vielen Kundenkarten, Bonussysteme und kostenlosen als nützlich erachteten Apps oder Dienste, obwohl inzwischen JEDEM klar sein müsste, womit sie diese Programme und Dienste bezahlt: nämlich mit ihren persönlichen Daten! Ja, klar, das Thema ist in einen Roman verpackt; d.h. dies ist kein Tatsachenbericht, was beispielsweise die Verfolgungsjagden angeht, die über Glasses und andere Gadgets in Echtzeit veröffentlicht wurden, sondern spannende Unterhaltung, die jedenfalls das Potential zum Reflektieren und Debattieren über das Thema "Umgang und Wert von Daten" hat. Spannende Story - spannend aufgebaut - realistisch und nachvollziehbar. Lob an den Sprecher: das Hörbuch finde ich sehr gut gesprochen - nicht überbetont, sondern ruhig gesprochen und somit echt angenehm. Fazit: Rundherum gelungen !

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