ZERO - Sie wissen, was du tust

von Marc Elsberg 
4,0 Sterne bei473 Bewertungen
ZERO - Sie wissen, was du tust
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (342):
ElisabethFranks avatar

Habe das Buch sehr genossen, wie auch schon Blackout. Mir gefällt die Utopie/Dystopie rund um die Computerwelt ähnlich wie bei The Circle.

Kritisch (27):
Vefaras avatar

Leider unter jeglicher Erwartung. Total platt und einfach geschrieben. Schade bei dem tollen Thema.

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Inhaltsangabe zu "ZERO - Sie wissen, was du tust"

Wer sich im Netz bewegt, für den gibt es kein Entkommen
London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones kann man sich nicht verstecken …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734100932
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:17.10.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 26.05.2014 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Eternitys avatar
    Eternityvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Wenn die Technik in's Leben eingreift...
    Wenn die Technik in's Leben eingreift...

    Technik vereinfacht unser Leben. Dafür wurde sie erfunden und hergestellt. Ob es ganz früher war, wo anstatt Mörser und Stößel Mühlen große Mengen Korn mahlen konnten oder heutzutage, wo wir mit einem Klick online einkaufen können ohne das Haus zu verlassen oder Autos von allein einparken können. Die Technik und damit verbunden das Internet vereinfachen unser Leben und schenken uns Zeit.


    Dass dieser Fortschritt aber eine Kehrseite hat, ist nichts Neues. Die Medien warnten oft genug eindringlich, bei Facebook nicht allzu offenherzig Angaben zu machen, nicht die neusten Urlaubsfotos zu posten, um den Einbrechern damit den Weg ins Haus zu ebnen. 
    Solche Warnungen haben die meisten Menschen mittlerweile verinnerlicht und setzen sie auch größtenteils um.


    Doch was ist mit Informationen über uns, die gesammelt werden, ohne das wir Einfluss darauf haben? Oder gehen wir noch einen Schritt weiter, wenn wir ganz einfach Geld verdienen können, wenn wir diese Informationen verkaufen? Sie werden ja sowieso gesammelt und gespeichert, warum dafür nicht Geld nehmen? Diese Idee finden sicherlich eine Menge Menschen ansprechend. Wenn man dann noch Tipps bekommt, wie man seine Gesundheit verbessert, seine Karriere vorantreibt, wo man beim Einkaufen sparen kann, wie man sein Leben verbessern kann, um so noch mehr Geld mit den Informationen verdienen zu können, schlägt man ja direkt viele Fliegen mit einer Klappe. Wunderbar!


    Aber was geschieht dann mit den Informationen? Wenn ein Programm falsch arbeitet? Informationen falsch verwertet? Oder Hacker ein Programm infiltrieren?


    Eine heikle Gradwanderung!


    Dass die Technik und das Internet mit all seinen Informationen über uns und andere nicht mehr wegzudenken ist, wissen wir alle. Dafür erleichtert dies alles unser Leben viel zu sehr, als dass wir diesen Schritt rückwärts machen wollten.
    Doch nach wie vor sollten wir aufpassen, überdenken, wie und wozu wir diese Technik nutzen. Auch wenn sie so einfach zu bedienen ist, heißt es ja eben nicht, dass keine Gefahr dahintersteckt.


    Die Geschichte hinter "Zero" greift all diese Aspekte auf. Das Thema ist spannend, keine Frage, aber heutzutage leider nicht mehr ganz neu. (Deswegen fand ich "Black Out" von Marc Elsberg besser als "Zero", weil ich mich mit dam Thema des globalen Stromausfalls bisher dato nicht beschäftigt hatte, es also neu für mich war...)
    Trotzdem ist die Geschichte spannend und regt zum Nachdenken an, was wir im Alltag durch unsere benutzte Technik so alles Preis geben.

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    Edaaas avatar
    Edaaavor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ganz oke.
    Ich hab echt viel erwartet!

    Ich muss sagen, dass ich mich mit großen Erwartungen an das Buch gewagt habe. Leider wurde ich enttäuscht. Die Geschichte an sich war eigentlich gut, aber ich finde, dass es sich sehr lang gezogen hat und die Spannung dann auch irgendwann nicht mehr da war. Zudem waren die Charaktere mir auch nicht sehr sympathisch...

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    Linhels avatar
    Linhelvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Aktualität zu unserer digitalen Welt
    Realitätsnahes Thema in unserer Zeit

    Bin ich ein gläserner Mensch, frage ich mich nach dieser Story. Es ist ein Technikkrimi, sehr solide geschrieben. Man muss bei der Lektüre aufpassen, nicht paranoid zu werden und sich in der Handhabung der eigenen technischen Geräte hinterfragen, ob man alles so nutzen soll, wie bisher.
    Das Buch war gut, aber an manchen Stellen etwa zu langatmig.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Wahnsinn!

    Als erstes fiel mir an diesem Buch auf:

    Natürlich das Cover. Ich war sofort verliebt in dieses düstere Blau-Schwarz Farbmuster. Diese Farbgestaltung ist fast schon standart bei den Büchern von Marc Elsberg. Ich liebe dieses Cover einfach. Es ist simpel, aber effektiv.

    Mein Lieblingscharakter waren:

    …dieses Mal mehrere. Jedes Mitglied von ZERO war einfach grandios. Man hat sie niemals wirklich gesehen, kannte keine Namen, aber trotzdem sind mir ihre Webvideos und Chats im Gedächtnis geblieben. Leider wurden nicht alle Mysterien um diese Gruppe am Ende des Buches gelüftet, aber vielleicht macht gerade das den Reiz um ZERO aus.


    Die größte Überraschung war:

    …Der Anfang des Buches. Ich bin sanfte, teilweiße langatmige, Buchanfänge gewohnt. „ZERO“ hat mir keine Zeit gelassen. Ich wurde sofort ins kalte Wasser geworfen- ohne Vorwarnung. Eine weitere Überraschung war das Ende, welches mich leider nicht wirklich zufriedengestellt hat. Ich hatte einfach noch zu viele Fragen, die mir nicht beantwortet wurden. Viele dieser Fragen gingen in Richtung ZERO. Meine Neugierde, wer die Mitglieder wohl im realen Leben sind, ist einfach zu groß- doch die Antwort darauf werde ich wohl nie hören. Manche Dinge bleiben nun mal geheim.

    Der Schreibstil:

    „ZERO“ war mein erstes Buch von Marc Elsberg. Natürlich habe ich vorher schon vieles über seinen Erfolg gelesen, aber ich war zu skeptisch um mit einem seiner Bücher zu beginnen. Doch dann kam „ZERO“ mit dem Themen Internet und Hacking- ja, ich konnte einfach nicht widerstehen. Naja, was soll ich sagen? Marc Elsberg hat meine Erwartungen, die wirklich sehr hoch waren, nochmal übertroffen. Dieses Buch hat mich einfach nicht mehr losgelassen. Zu Beginn hatte ich ein wenig Sorge darüber, ob ich die ganzen technischen Details überhaupt verstehe, aber es wurde alles perfekt erklärt.Also: Falls ihr keine Ahnung von Computern habt, macht nichts, dieses Buch werdet ihr trotzdem verstehen.

    Das Buch:

    …spielt hauptsächlich in London und im Internet. Zwischendurch gibt es auch einige kleinere Ausflüge ins FreeMee Hauptquatier in New York. Wir erleben die Geschichte hauptsächlich aus der Perspektive von Cynthia Bonsant, aber auch das FBI und einige Freemee Mitarbeiter lassen uns an ihrer Geschichte teilhaben.

    FAZIT

    Euch interessiert die Thematik Internet/ Hacking kombiniert mit einem Thriller? Dann lest dieses Buch! Ihr werdet es nicht bereuen. Meinetwegen hätte dieses Buch noch ewig weitergehen können.Das Ende hat mich leider etwas sprachlos zurückgelassen- in zweierlei Hinsicht. Auch Menschen, die wenig von Computern oder Hacking verstehen, sollten sich von diesem Buch nichts abschrecken lassen. Mein erstes Buch von Marc Elsberg ist mein bisheriges Monatshighlight- 4 von 5 Sternen!

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    fliegende_zeilens avatar
    fliegende_zeilenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Durch eventuell zu hohe Erwartungen durch Black Out, etwas enttäuschend
    Leider enttäuschend

    Inhalt
    London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones kann man sich nicht verstecken.

    Bewertung
    Marc Elsberg brachte mit Black Out ein Buch herraus das  man nicht nicht so schnell wieder vergisst. Mit dieser Einstellung sollte man allerdings nicht Zero lesen. Leider hatte ich zu hohe Erwartungen und Zero konte mich nicht für sich gewinnen.
    Dabei lag es ganz sicher nicht am Recherchemangel von Seiten des Autors. Ganz im Gegenteil, ich hatte das Gefühl Elsberg hing sich zu sehr an technischen Details auf. So litt leider die Handlung. Auch die Idee eines gejagten Internetaktivisten machte mich neugierig und fixte mich total an. Ich hatte wirklich große Lust dieses Buch zu lesen. Doch dann merkte man schnell, die Handlung hatte sich irgendwann festgefahren. Wirklich neues kam nicht mehr hinzu und so wurde auch das weiterlesen zeitweise anstrengend.
    Das Thema ist dabei aber immernoch hoch aktuell. Datensammlung und Verwertung. Wie weit dürfen Firmen gehen bzw. wie weit gehen sie bereits? Wie viel bekomme ich als Nutzer/Mitglied einer solchen Firma überhaupt mit?
    Natürlich ist die Handlung fiktiv, ist damit aber sicherlich kein Märchen. So betrachtete ich mein Handy und alles was dazu gehört schon ganz anders, als man sich des großen Ganzen dahinter bewusst wurde.
    Das fiel mir auch positiv ins Auge. Marc Elsberg beschrieb auch die krankhafte Angst und Sorge des heutigen Alltags. Leute die den neuen Medien so kritisch entgegen sehen das sie hinter jeder Umfrage oder Ahnlichem eine Verschwörung vermuten.
    Auch wenn ich mich nicht so sehr für die Geschichte begeistern konnte, wie  ich es eigentlch wollte, danke ich naürlich dem blanvalet Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

    Fazit
    Zero ist kein schlechtes Buch, auch wenn man das aus meiner Rezension jetzt ableiten möge. Es kann für mich einfach nicht mit dem Erfolg von Black Out mithalten. Für Leute die von technischen Details nicht genug bekommen können ist es auf jeden Fall das richtige. Und auch Menschen die sich für das Thema Datensammlung begeistern,, wird Zero das Richtige sein.

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    Sigismunds avatar
    Sigismundvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Etwas enttäuschend im Vergleich zum Erstling "Blackout"
    Etwas enttäuschend

    Etwas ENTTÄUSCHEND, zumindest im Vergleich mit dem Debütroman "Blackout", fand ich den 2014 bei Blanvalet veröffentlichten Science-Roman "Zero" des Österreichers Marc Elsberg (50). Es geht darin um Datenspeicherung, -kontrolle und -missbrauch, dem wir Internet- und Socialmedia-Nutzer täglich wissentlich oder unwissentlich ausgesetzt sind. Es geht um uns "gläserne Menschen". Nicht allein Geheimdienste und Regierungen, vielmehr noch die IT-Konzerne nutzen und missbrauchen unsere persönlichen Daten, die wir im Internet allzu freiwillig und unschuldig naiv preisgeben, für ihre eigenen Zwecke. Im Roman geht es sogar so weit, dass wir User durch den Gebrauch von ActApps manipuliert werden: Pubertierende Jugendliche halten sich statt an [wohlmeinende] Ratschläge ihrer Eltern lieber an Empfehlungen der in sozialen Netzwerken angepriesenen ActApps und lassen sich so von Konzernen unbewusst manipulieren. So weit, so gut - oder schlecht. Im Gegensatz zu "Blackout" hält sich Elsberg bei "Zero" aber leider seitenlang mit Erklärungen technischer Details auf, um den unkundigen Leser über die gefährlichen Folgen seines unbedachten Internet-Gebrauchs zu informieren. Aber wollen wir Leser dies wirklich alles so genau in einem Roman lesen? Für diesen Fall würden wir ein Fachbuch wählen - oder eher im Internet surfen. 😏 Die langen, detailgenauen Abhandlungen zeugen zwar von wirklich guter Recherche des Autors, nehmen dem Leser aber leider allzu oft die Spannung, die Handlung wird manchmal fast zur Nebensache. Fieberte ich bei "Blackout" auf jeder Seite mit, ob das globale Chaos eintritt, habe ich bei "Zero" auch schon mal einige Seiten quergelesen, um endlich in der Handlung weiterzukommen. Alles in allem fand ich diesen zweiten Elsberg-Roman deshalb etwas UNBEFRIEDIGEND.

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    luna_5s avatar
    luna_5vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich liebe die Technologieromane von Marc Elsberg. Sehr spannend geschrieben und hinterlässt ein flaues Gefühl im Hinblick auf unsere Zukunft
    Spannender Technologieroman, beängstigende Zukunftsvisionen

    Ich liebe die Technologieromane von Marc Elsberg. Das Buch ist sehr spannend geschrieben und hinterlässt ein flaues Gefühl im Hinblick auf unsere Zukunft und im Wissen, dass all diese Technologien, die die fiktive Firma Freeme verwendet, bereits mehr oder weniger vorhanden sind. 

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    laraelainas avatar
    laraelainavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend erzählter Angriff auf die Privatsphäre
    Spannend erzählter Angriff auf die Privatsphäre

    "Sie wissen, wer wir sind, wo wir sind - und was wir als Nächstes tun werden..." Mark Elsberg nutzt den BigData-Wahnsinn des Onlinezeitalters zu einem alptraumhaften Szenario, in dem er seine Protagonisten immer "gläserner" werden lässt. Mit üblen Folgen. Ein visionärer Thriller, spannend erzählt und durchdacht. Hat mir gut gefallen, deshalb von mir fünf Sterne.

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    baronessas avatar
    baronessavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Der Inhalt ist perfekt!
    Digitale Welt

    „Vorsicht Spoiler!“

    In der Redaktion vom Daily sind alle erstaunt, als sie live auf einer Videowand erleben, wie eine Drohne den Präsidenten der USA verfolgt. Es stellt sich heraus, dass es das Werk von Zero ist, eine Untergrundorganisation gegen den Kampf von Onlineüberwachungen und das Sammeln von Daten.

    Cynthia soll die Story im Auge behalten und bekommt dafür eine moderne Datenbrille. Diese projiziert alle Daten eines Menschen auf die Gläser und des Handys. Ungern probiert Cynthia diese Brille auf dem Heimweg aus. Allerdings ist ihre Tochter davon hellauf begeistert und leiht sie sich von ihrer Mutter aus. Vi verbindet diese Brille mit den Smartphones ihrer Freunde, so kann jeder live verfolgen, was der Träger sieht. Als sie einen Typen mit Fahndungsbefehl verfolgen, wird einer der Freunde erschossen. Es stellt sich heraus, dass die Jugendlichen bei Freemee angemeldet sind und durch das Programm erschwerte Sachverhalte entstanden sind.

    Cynthia wird durch die Produzenten manipuliert, als sie versuchsweise sich selbst bei dem Onlineprogramm anmeldet. Auf der Suche nach Zero wird Cynthia fast selbst ein Opfer. Als dann noch ein Toter auftaucht, der sich Gedanken über Freemee machte, wird die Story zu einer Hexenjagd. Keiner der Personen rechnet damit, dass nicht nur die Hersteller hinter der Jagd stecken.

     

    „“Die meisten Unternehmen tun das inzwischen“, erläutert Jeff nachsichtig. „Übrigens schon lang! Du hast ein Handy, Kundenkarten bei Supermärkten, Tankstellen, Hotels, deine Kreditkarte, was weiß ich. Seit Jahren legst du eine breite Datenspur. Was glaubst du denn, wie Versicherungen, Banken und Kreditauskunfteien ihre Risiken berechnen?“

     

     

    Meine Meinung:

    Als ich den Klappentext gelesen hatte, wollte ich das Buch schon beiseitelegen. Nicht gerade mein Thema, aber die Neugier war stärker. Jetzt bin ich froh darüber, denn ich hätte wirklich ein gutes Buch verpasst. Ich bin kein Technikfreak, aber der Autor hat gut erläutert, sodass auch jeder Leser alles verstehen kann.

    Die Einteilung der Erlebnisse ist in Wochentagen angelegt. Dazwischen kurze Nachrichten zwischen den Zeromitgliedern. Der Titel passt zur Geschichte. Lasst euch nicht vom Cover ablenken. Es sieht zwar nicht berauschend aus, aber auf den Inhalt kommt es an.

     

    Am Ende des Buches findet man ein Glossar, wo Wörter erläutert sind. Ebenso gibt es ein Figurenverzeichnis. Über die Anmerkung kann man sich selbst Gedanken machen, denn ich wusste nicht, dass die Technologien wirklich existieren.

     

    Die Geschichte liest sich flüssig und garantiert Spannung bis zum Schluss. Der Werdegang ist realitätsnah und zeigt ein Szenario, was nicht von der Hand zu weisen ist. Jeder ist mit verschiedenen Geräten in der digitalen Welt unterwegs, keiner macht sich Gedanken darüber. Es ist erschreckend, welchen Gefahren man ausgesetzt ist, wenn man gedankenlos seine privaten Angelegenheiten durchgibt.

    Das Thema ist aktuell und deswegen ist es auch so beunruhigend.

     

    Ich finde die Protagonisten gut gewählt. Cynthia, die Zweifel an der digitalen Welt hat und dies ablehnt. Im Gegensatz zu ihrer Tochter, die mit der Verflechtung im digitalen Netz im Einklang ist. Bis die Gefahren persönlicher Natur werden und sich Bedenken äußern.

    Der Unterschied zwischen Anwendern und Erzeugern ist auffällig – es geht nicht um die Verbesserung, sondern Manipulation – ums Geld und Macht!

     

    Nicht nur die Protagonisten sind gut dargestellt, sondern auch der Sachverhalt und die Begleitumstände. Die Jagd nach einer Story und der Drang nach Erfolg.

     

     

     

    Fazit:

    Ich finde dieses Buch sehr lesenswert, denn es spiegelt das Risiko von der unachtsamen Nutzung von moderner Technik wieder. Aus einer frei erfundenen Geschichte kann die Zukunft abgeleitet werden.

     

    Einen Stern ziehe ich ab, weil mir das Cover nicht zusagt. Aber der Inhalt ist perfekt!

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    marielle_bookloves avatar
    marielle_booklovevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Marc Elsberg kreiert einen spannenden Politthriller mit einigen wenigen Tiefs, in dem Zukunft und Gegenwart miteinander verschmelzen!
    Packender Politthriller


    Titel: Zero
    Autor: Marc Elsberg
    Reihe: Nein
    Verlag: Blanvalet
    Seitenzahl: 471 Seiten
    Veröffentlichung: 17. Oktober 2016
    Preis: 9,99 €
    ISBN: 978-373-410-093-2


    Klappentext
     
    London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones gibt es kein Entkommen…


    Lieblingszitat
     
    „Letztlich sind den meisten Menschen Bequemlichkeiten und Sicherheit wichtiger als Freiheit und Unabhängigkeit. Damit wissen sie ohnehin nichts anzufangen.“ 


    Inhalt
     
    Die Journalistin Cynthia Bonsant befindet sich auf einem Tiefpunkt ihrer Karriere und taucht durch den Todes eines jungen Freundes ihrer Tochter in Welt von Datenspeicherung, Smartwatches und absoluter Kontrolle sowohl in der realen Welt als auch im Internet. Auf der Suche nach einer Erklärung für den Tod des Jungen gerät sie zwischen die Fronten von Regierung, Internetaktivisten und Datenspeicherdiensten. Es beginnt eine Jagd nach der Wahrheit, wobei sie nicht nur um ihr Leben bangen muss, sondern auch nicht Jedem trauen kann…


    Cover und Gestaltung
     
    Das Cover mit seinem schlichten in schwarz gehaltenen Cover trifft den Kern des Buches in meinen Augen perfekt. Ohne großen Schnick Schnack bildet der Titel „ZERO“ nicht nur den Charakter des Covers, sondern macht auch einen einschüchternden Eindruck. Genau dass, was ZERO im Buch auch erreicht oder erreichen möchte.
    Im Innenteil des Buchumschlages findet der Leser erste Eindrücke anderer Leser aus namenhaften Redaktionen. Nicht nur bei diesem Buch finde ich solche Zitate eine gute Einstimmung auf das Buch. Immer wieder gern. 
    Das Buch beginnt mit einem Chatverlauf, den man zu diesem Zeitpunkt gedanklich noch überhaupt nicht einordnen kann. Dies ändert sich aber schnell von Kapitel zu Kapitel, da vor jedem Kapitel ein solcher Chatausschnitt zu finden ist. Gestalterisch ein guter Schachzug, der inhaltlich wenig Mehrwert bringt, aber ein schöne Idee ist. 
    Auch mit Zusatzmaterial zum Inhalt spart Marc Elsberg in ZERO nicht.  Neben einem Glossar mit sämtlichen IT-Begriffen, welcher er sich bedient, lassen sich zusätzlich noch ein Bonusvideo der ZERO und ein Nachwort mit dem Titel „Macht und Wert“ finden. Grundsätzlich stehe ich ein solchem Bonusmaterial eher skeptisch entgegen, weil für mich die Geschichte mit dem letzten Satz erzählt werden sollte und keine Ergänzungen nötig sein müssten. Da der Inhalt, aber so nah an der Gegenwart ist und mich wirklich beeindruckt hat, habe ich das Zusatzmaterial wirklich verschlungen du hätte gern noch mehr gehabt. Hier werde ich definitiv weiter recherchieren.  


    Schreibstil


     ZERO beginnt neben dem bereits erwähnten Chatverlauf im ersten Kapitel mit der Überschrift „Montag“. Es wird schnell deutlich, dass das ganze Buch sich wohl jeden Wochentag uns dessen Geschehnisse vornimmt. An sich find ich dies eine gute Idee, jedoch wurden die Kapitel dadurch teilweise extrem lang. Ein Ausgleich gelingt Elsberg, aber durch viele kurze Absätze mit wechselnden Schauplätzen. Dadurch bleibt der Lesefluss nicht nur erhalten, sondern die Spannung dauerhaft auf einem hohen Level. Also eine runde Sache. Dabei macht es dem Buch auch nichts aus, dass die Sprünge von Ort zu Ort und Person zu Person gegen Ende des Buches immer rasanter werden. ZERO lässt sich mit nur kleinen Tiefs flüssig lesen und macht Spaß, wenn man das bei diesem leicht mulmigen Ausblick in die „Zukunft“ so nennen kann.


    Meinung
     
    Bevor ich mit ZERO begann, habe ich mir ehrlich gesagt recht wenig Gedanken über die sozialen Netzwerke, Privatsphäre im World Wide Web oder auch alltagerleichternde Apps gemacht. Na klar sucht man sich ein möglichst gutes Passwort und ist überrascht, dass Facebook genau weiß, was man gestern erst bei Amazon gesucht hat. Dabei bleibt es aber dann auch. Marc Elsberg hat mir mit ZERO einen neuen Blickwinkel eröffnet, der mir es schwer macht daran zu glauben, dass man im Internet noch sicher ist. Die Frage ist doch, wie weit ist die Technik heute schon und zu welchen Informationen hat die breite Masse nur Zugang. Ein gruseliger Gedanke.
    Während der gesamten Story hab ich mich immer wieder bei dem Gedanken erwischt, dass eine Welt mit kleinen Helferapps, die das gesamte Leben erleichtern, eigentlich gar nicht so schlecht ist. Bis mich Elsberg mit dem Verlauf der Story wieder auf den Boden der Gegenwart gebracht hat. Als Leser überlegt man immer wieder, wieviel der technischen Raffinessen, die er beschreibt sind heute schon gewohnte Praxis und was ist und bleibt zunächst Zukunftsmusik. Genau das macht ZERO auch so lesenswert – bekannte Fakten der heutige Zeit mit einem Hauch Fiktion machen das Buch spannend und regen gleichzeitig zum Nachdenken an.
    Doch nochmal zum Anfang. Da ich kein geübter Leser von Politthrillern bin und der Letzte auch schon eine Weile her ist, benötigte ich schlappe 80 Seiten um in das Gewirr von FBI, Weißem Haus, The Daily und der Geschichte allgemein einzutauchen. Für meine Begriffe ein wenig lang, aber das durchkämpfen hat sich gelohnt und der Funke ist schließlich doch übergesprungen. Nachdem ich die anfangs verwirrenden Charaktere auch ohne Nachblättern ihren Institutionen zuordnen konnte, begann das Buch mir Spaß zu machen. Dabei hätte ich mit trotzdem im Fließtext noch die ein oder andere Wiederholung der jeweiligen Position der Person gewünscht.
    Die Personen um Cynthia, die Journalistin mit dem Karriereknick und deren Redaktion, sowie FBI und Freemee wirkten für mich am Anfang noch recht oberflächlich. Auch konnte ich mir nicht so richtig erklären, warum Cynthia als Journalistin nur so wenig über den technischen Fortschritt zu wissen scheint. Wie es sich jedoch bei einem guten Buch gehört, gewannen die Charaktere zunehmest an Tiefe. Auch stellt man sich als Leser ständig die Frage, wer ist denn jetzt der Böse? ZERO, wie es anfangs den Eindruck macht oder doch das Startup Freemee oder die Regierung?
    Inhaltlich bleibt Elsberg ständig am Ball und die Story nimmt mehr und mehr an Fahrt auf. Zwar hatte ich persönlich auch einige Tiefs, aber in seiner Gesamtheit nur wenig Schwächen. Aufgefallen ist mit dabei die Verfolgungsjagd in der Mitte des Buches. Diese wirkte auf mich sehr plastisch und was wohl als ein Spannungshöhepunkt gedacht war, blieb für mich eher ein Tiefpunkt. Viel spannender gestalteten sich für mich da eher der Weg hin zur erwähnten Verfolgungsjagd und die Geschehnisse danach.
    Mit Beginn der letzten 100 Seiten nimmt die Geschichte extrem an Tempo auf und ließ mich das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Der große Showdown war für mich dann auch schneller da als gedacht und Elsberg nimmt sich recht wenig Zeit für das Ende. Dies empfand ich jedoch auf keinen Fall als negativ. Solch ein kurzer aber gelungener Abschluss ist mir viel lieber, als ein endloser Epilog und definitiv gelungen.
     Auch wird der Leser mit einigen offenen Fragen zurückgelassen. Wer steckt hinter ZERO und viele weitere Fragen, die an dieser Stelle zu stark spoilern würden bleiben offen und lassen den Leser ein wenig ratlos zurück. Ich persönlich bin ein Freund einer solchen Art von Enden in denen der Hauptstrang der Handlung geklärt ist und der Leser gleichzeitig noch viel Raum für eigene Gedanken hat.


    Fazit 


    Nach meiner ausführlichen Meinung zu ZERO möchte ich mich im Fazit kurz halten. Marc Elsberg kreiert einen spannenden Politthriller mit einigen wenigen Tiefs (zu Beginn des Buches) in dem Zukunft und Gegenwart miteinander verschmelzen. Tolles Buch!

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    Marc_Elsbergs avatar

    Zum Welttag des Buches möchte ich Euch – lieben Leserinnen und Lesern – eine Freude machen und verlose 2 Buchpakete (mit jeweils einem signierten/personalisierten ZERO und einem signierten BLACKOUT).

    BLACKOUT ist ein Thriller bei dem es um eine großflächigen Stromausfall aber eigentlich um die Verletzlichkeit unserer modernen Gesellschaft geht.

    Auch in ZERO geht es um ein aktuelles Thema: Das Sammeln und Auswerten unserer Daten und die Auswirkungen auf uns alle.

    Beide Thriller wurden in der Kategorie Unterhaltung zum „Wissensbuch des Jahres 2012 bzw. 2014“ gewählt, sind in zahlreiche Sprachen übersetzt worden und standen monatelang auf der Spiegel-Bestsellerliste.

    Im Herbst wird es wieder spannend: Da erscheint mein neuer Roman, an dessen Fertigstellung ich gerade arbeite. Auch in diesem Buch dreht sich wieder alles um ein brisantes, hochaktuelles Thema, das bereits große Auswirkungen auf unsere Gesellschaft hat bzw. in Zukunft noch größere haben wird. Mehr darf ich allerdings noch nicht verraten ...

    Um an der Verlosung teilnehmen zu können, poste bitte welches Thema Du für einen meiner nächsten Thriller spannend finden würdest! Ich freue mich auf Eure Vorschläge.

    Herzlich

    Marc Elsberg

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    http://www.zero-das-buch.de

    Gemeinsam mit dem Blanvalet Verlag präsentieren wir Euch in der Lesechallenge Mai den neuen Roman von Bestsellerautor Marc Elsberg! Nach "Blackout" - seinem spannenden Thriller rund um den Stromausfall - präsentiert er uns nun "Zero" und beschreibt mit einer erfundenen Handlung ein durchaus mögliches Szenario, das den Leser so schnell nicht mehr los lässt. Wir verlosen 50 Leseexemplare und stellen Euch wieder jede Woche spannende Aufgaben rund ums Buch! 
    Die Challenge dauert vom 05. Mai bis einschließlich 01. Juni 2014.
    http://www.lovelybooks.de/lesechallenge/
    Als Hauptpreis winkt diesmal eine SONY Smart Watch und der 2.-10. Platz enthält mal wieder tolle Buchpakete aus dem Blanvalet Verlag!

    Autor Marc Elsberg wird uns bei der gemeinsamen Diskussion begleiten und Eure Fragen beantworten! Er wurde 1967 in Wien geboren und war Kolumnist der österreichischen Tageszeitung »Der Standard« sowie Strategieberater und Kreativdirektor für Werbung in Wien und Hamburg. Heute lebt und arbeitet er in Wien.


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    Liebe LovelyBookerInnen,
    es gibt auf meinem Blog wieder mal ein Gewinnspiel, welches sehr bald wieder endet - und zwar am 29.5.2014.
    Die Gewinnspielfrage kann auf meinem Blog beantwortet werden :)
    Viel Erfolg!!
    http://www.buchwelt.co.at/2014/05/27/gewinnspiel-mai-2014/
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