Marc Elsberg ZERO - Sie wissen, was du tust

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Inhaltsangabe zu „ZERO - Sie wissen, was du tust“ von Marc Elsberg

Wer sich im Netz bewegt, für den gibt es kein Entkommen London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones kann man sich nicht verstecken …

Der Inhalt ist perfekt!

— baronessa
baronessa

Marc Elsberg kreiert einen spannenden Politthriller mit einigen wenigen Tiefs, in dem Zukunft und Gegenwart miteinander verschmelzen!

— marielle_booklove
marielle_booklove

Das Buch regt mich zum Nachdenken an.

— BuecherEuleHH
BuecherEuleHH

Zero - wann passiert denn endlich was? Zu langatmig und wenig spannend. Schade, die Idee ist klasse und das Thema wäre interessant.

— buchpfote
buchpfote

Beklemmender Thriller über Überwachung und den gläsernen Staatsbürger

— cynthor
cynthor

Marc Elsberg weiß, wie man spannende Romane zu Top aktuellen Themen schreibt.

— Lichterregen
Lichterregen

Tolles Buch, dass mir sehr gut gefallen hat. Leider hat mir das gewisse etwas doch noch gefehlt. Wäre aber ein toller Actionfilm.

— KleineNeNi
KleineNeNi

Sehr interessantes Thema. Ein tolles Buch mit ein paar kleineren Längen.

— lenicool11
lenicool11

Am Anfang ein bissschen schleppend, am Ende hochspannend und ein sehr brisantes und ganz sicher bald aktuelles Thema! Empfehlenswert!

— SophieH
SophieH

Die Thematik gefällt mir gut, allerdings war mir die Handlung viel zu unübersichtlich und stellenweise nicht spannend genug.

— elohweih
elohweih

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    ZERO - Sie wissen, was du tust
    baronessa

    baronessa

    12. June 2017 um 16:47

    „Vorsicht Spoiler!“ In der Redaktion vom Daily sind alle erstaunt, als sie live auf einer Videowand erleben, wie eine Drohne den Präsidenten der USA verfolgt. Es stellt sich heraus, dass es das Werk von Zero ist, eine Untergrundorganisation gegen den Kampf von Onlineüberwachungen und das Sammeln von Daten. Cynthia soll die Story im Auge behalten und bekommt dafür eine moderne Datenbrille. Diese projiziert alle Daten eines Menschen auf die Gläser und des Handys. Ungern probiert Cynthia diese Brille auf dem Heimweg aus. Allerdings ist ihre Tochter davon hellauf begeistert und leiht sie sich von ihrer Mutter aus. Vi verbindet diese Brille mit den Smartphones ihrer Freunde, so kann jeder live verfolgen, was der Träger sieht. Als sie einen Typen mit Fahndungsbefehl verfolgen, wird einer der Freunde erschossen. Es stellt sich heraus, dass die Jugendlichen bei Freemee angemeldet sind und durch das Programm erschwerte Sachverhalte entstanden sind. Cynthia wird durch die Produzenten manipuliert, als sie versuchsweise sich selbst bei dem Onlineprogramm anmeldet. Auf der Suche nach Zero wird Cynthia fast selbst ein Opfer. Als dann noch ein Toter auftaucht, der sich Gedanken über Freemee machte, wird die Story zu einer Hexenjagd. Keiner der Personen rechnet damit, dass nicht nur die Hersteller hinter der Jagd stecken.   „“Die meisten Unternehmen tun das inzwischen“, erläutert Jeff nachsichtig. „Übrigens schon lang! Du hast ein Handy, Kundenkarten bei Supermärkten, Tankstellen, Hotels, deine Kreditkarte, was weiß ich. Seit Jahren legst du eine breite Datenspur. Was glaubst du denn, wie Versicherungen, Banken und Kreditauskunfteien ihre Risiken berechnen?“     Meine Meinung: Als ich den Klappentext gelesen hatte, wollte ich das Buch schon beiseitelegen. Nicht gerade mein Thema, aber die Neugier war stärker. Jetzt bin ich froh darüber, denn ich hätte wirklich ein gutes Buch verpasst. Ich bin kein Technikfreak, aber der Autor hat gut erläutert, sodass auch jeder Leser alles verstehen kann. Die Einteilung der Erlebnisse ist in Wochentagen angelegt. Dazwischen kurze Nachrichten zwischen den Zeromitgliedern. Der Titel passt zur Geschichte. Lasst euch nicht vom Cover ablenken. Es sieht zwar nicht berauschend aus, aber auf den Inhalt kommt es an.   Am Ende des Buches findet man ein Glossar, wo Wörter erläutert sind. Ebenso gibt es ein Figurenverzeichnis. Über die Anmerkung kann man sich selbst Gedanken machen, denn ich wusste nicht, dass die Technologien wirklich existieren.   Die Geschichte liest sich flüssig und garantiert Spannung bis zum Schluss. Der Werdegang ist realitätsnah und zeigt ein Szenario, was nicht von der Hand zu weisen ist. Jeder ist mit verschiedenen Geräten in der digitalen Welt unterwegs, keiner macht sich Gedanken darüber. Es ist erschreckend, welchen Gefahren man ausgesetzt ist, wenn man gedankenlos seine privaten Angelegenheiten durchgibt. Das Thema ist aktuell und deswegen ist es auch so beunruhigend.   Ich finde die Protagonisten gut gewählt. Cynthia, die Zweifel an der digitalen Welt hat und dies ablehnt. Im Gegensatz zu ihrer Tochter, die mit der Verflechtung im digitalen Netz im Einklang ist. Bis die Gefahren persönlicher Natur werden und sich Bedenken äußern. Der Unterschied zwischen Anwendern und Erzeugern ist auffällig – es geht nicht um die Verbesserung, sondern Manipulation – ums Geld und Macht!   Nicht nur die Protagonisten sind gut dargestellt, sondern auch der Sachverhalt und die Begleitumstände. Die Jagd nach einer Story und der Drang nach Erfolg.       Fazit: Ich finde dieses Buch sehr lesenswert, denn es spiegelt das Risiko von der unachtsamen Nutzung von moderner Technik wieder. Aus einer frei erfundenen Geschichte kann die Zukunft abgeleitet werden.   Einen Stern ziehe ich ab, weil mir das Cover nicht zusagt. Aber der Inhalt ist perfekt!

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  • Der gläserne Mensch

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    cynthor

    cynthor

    Inhalt Eine Hackertruppe spioniert unter dem Namen „ZERO“ dem US-Präsidenten hinterher – und überträgt die Videos live ins Internet. Die Reporterin Cynthia Bonsant berichtet – und gerät selbst in die Schlagzeilen, als ein Freund ihrer Tochter vor den Augen der Öffentlichkeit ums Leben kommt, weil er die eigentlich ihr zu Verfügung gestellte hochmoderne Datenbrille trägt.Gesponsert von Freemee, einem Unternehmen, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die von seinen Nutzern freiwillig zu Verfügung gestellten Daten zu versilbern, versucht sie, hinter die Identität des Hackerkollektivs zu gelangen. Gleichzeitig  benutzt ZERO die neu gewonnene Popularität und Aufmerksamkeit, um die Missstände in der digitalen Welt, angefangen von Datensicherheit bis hin zum gläsernen Menschen, anzuprangern. Bonsant entfesselt unabsichtlich ein perfides Katz-und-Maus-Spiel und wird selbst zum Spielball. Meinung Plotmäßig nicht ganz so überragend wie sein Vorgänger (die Parallelen zwischen Zero und Blackout sind nicht zu übersehen), nimmt sich Elsberg einem ebenso, vielleicht sogar wichtigeren  Thema an: den Umgang der Menschen mit ihren Daten. Auch wenn es etwas unglaubwürdig ist, dass Bosnant als Journalistin überhaupt keine Ahnung vom aktuellen Trend hat und damit ständig belehrt werden muss (was natürlich vor allem dazu dient, den Leser langsam in die Welt der 1en und 0en einzuführen). Hier liegt auch ein großer Pluspunkt: Elsberg hat eine Vielzahl netter Anekdoten und Beispiel von aktueller Überwachung und Datenanalyse recherchiert, beispielsweise den Fakt, dass Drogerieketten aufgrund der gekauften Produkte nicht nur die Schwangerschaft, sondern auch den ungefähren Geburtstermin ihrer Kundinnen kennen. Auch der Scareness-Faktor, die absichtliche Einspielung unpassender Werbung um den PC-Nutzer nicht zu sehr zu gruseln, wurde zu Recht ausgegraben. In seinem Bekanntenkreis wird man mit Sicherheit das eine oder andere Mal das (unzulässige) Argument gehört haben, man sei unbescholtener Bürger und habe nichts zu verbergen. Nach der Lektüre von Zero sollte klar sein, dass der Umgang mit den persönlichen Daten jeden betrifft – gerade diejenigen, die glauben, selbst von der Thematik überhaupt nicht betroffen zu sein. Gekonnt führt der Autor aktuelle Entwicklungen weiter und stellt Prognosen auf, die sich in den nächsten Jahren durchaus bewahrheiten könnten. Schon jetzt werden Daten als Gold der Zukunft bezeichnet, und dass naive Bürger ihre eigenen Daten für einen geringen Nebenverdienst an Unternehmen verkaufen, ist bloß eine konsequente Fortsetzung aktuellen Geschehens. Das gleiche gilt für die „ActApps“, kleine Programme, die Menschen bewerten und nach Maßstäben zu verbessern suchen, die angeblich von der Gesamtheit aller definiert werden, in Wahrheit aber (zumindest möglicherweise) von einigen wenigen vorgegeben werden können. Auch wenn wir von einer Freemee-ähnlichen Firma noch (ein bisschen) entfernt sind, sind uns die sozialen Netzwerke mit all ihren Strukturen bekannt, andere Menschen und deren kommunikative Beiträge zu loben, bestätigen oder abzustrafen. Wenn etwas umsonst ist, ist der Nutzer das Produkt, diesen Spruch sollte man in der digitalen Welt niemals vergessen. In Zeiten angeblich manipulierter Wahlkämpfe, FakeNews, WikiLeaks, Abhörskandalen etc. pp. gibt zumindest das Schlagwort Glasshole etwas Hoffnung. Vielleicht ist es noch nicht zu spät.Und vielleicht darf man Hoffnung aus Zeros Schlussworten schöpfen, aus der geschichtlichen Anspielung am Ende eines jeden Videos. Der Wunsch nach der Zerstörung der Datenkraken erinnert nicht von ungefähr an „Ceterum censeo Carthaginem esse delendam!, Catos Wunsch, Karthago endlich zu zerstören. 146. v. Christus wurde Karthago geschleift. Hoffen wir, dass sich auch Zeros Wunsch erfüllt.Sonnige Tage und erholsame Nächte!PS: Wem der Stil meiner Rezension bzw. die Auswahl der vorgestellten Bücher gefällt, findet auf meinem Blog (https://cynthor.wordpress.com) weitere „Bücherschätze“ und auch Infos zu meinem eigenen gesellschaftskritischen Fantasy-Roman Ethopia – Erwachen.

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  • Packender Politthriller

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    marielle_booklove

    marielle_booklove

    29. May 2017 um 17:57

    Titel: ZeroAutor: Marc ElsbergReihe: NeinVerlag: BlanvaletSeitenzahl: 471 SeitenVeröffentlichung: 17. Oktober 2016Preis: 9,99 €ISBN: 978-373-410-093-2Klappentext London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones gibt es kein Entkommen…Lieblingszitat „Letztlich sind den meisten Menschen Bequemlichkeiten und Sicherheit wichtiger als Freiheit und Unabhängigkeit. Damit wissen sie ohnehin nichts anzufangen.“ Inhalt Die Journalistin Cynthia Bonsant befindet sich auf einem Tiefpunkt ihrer Karriere und taucht durch den Todes eines jungen Freundes ihrer Tochter in Welt von Datenspeicherung, Smartwatches und absoluter Kontrolle sowohl in der realen Welt als auch im Internet. Auf der Suche nach einer Erklärung für den Tod des Jungen gerät sie zwischen die Fronten von Regierung, Internetaktivisten und Datenspeicherdiensten. Es beginnt eine Jagd nach der Wahrheit, wobei sie nicht nur um ihr Leben bangen muss, sondern auch nicht Jedem trauen kann…Cover und Gestaltung Das Cover mit seinem schlichten in schwarz gehaltenen Cover trifft den Kern des Buches in meinen Augen perfekt. Ohne großen Schnick Schnack bildet der Titel „ZERO“ nicht nur den Charakter des Covers, sondern macht auch einen einschüchternden Eindruck. Genau dass, was ZERO im Buch auch erreicht oder erreichen möchte.Im Innenteil des Buchumschlages findet der Leser erste Eindrücke anderer Leser aus namenhaften Redaktionen. Nicht nur bei diesem Buch finde ich solche Zitate eine gute Einstimmung auf das Buch. Immer wieder gern. Das Buch beginnt mit einem Chatverlauf, den man zu diesem Zeitpunkt gedanklich noch überhaupt nicht einordnen kann. Dies ändert sich aber schnell von Kapitel zu Kapitel, da vor jedem Kapitel ein solcher Chatausschnitt zu finden ist. Gestalterisch ein guter Schachzug, der inhaltlich wenig Mehrwert bringt, aber ein schöne Idee ist. Auch mit Zusatzmaterial zum Inhalt spart Marc Elsberg in ZERO nicht.  Neben einem Glossar mit sämtlichen IT-Begriffen, welcher er sich bedient, lassen sich zusätzlich noch ein Bonusvideo der ZERO und ein Nachwort mit dem Titel „Macht und Wert“ finden. Grundsätzlich stehe ich ein solchem Bonusmaterial eher skeptisch entgegen, weil für mich die Geschichte mit dem letzten Satz erzählt werden sollte und keine Ergänzungen nötig sein müssten. Da der Inhalt, aber so nah an der Gegenwart ist und mich wirklich beeindruckt hat, habe ich das Zusatzmaterial wirklich verschlungen du hätte gern noch mehr gehabt. Hier werde ich definitiv weiter recherchieren.  Schreibstil ZERO beginnt neben dem bereits erwähnten Chatverlauf im ersten Kapitel mit der Überschrift „Montag“. Es wird schnell deutlich, dass das ganze Buch sich wohl jeden Wochentag uns dessen Geschehnisse vornimmt. An sich find ich dies eine gute Idee, jedoch wurden die Kapitel dadurch teilweise extrem lang. Ein Ausgleich gelingt Elsberg, aber durch viele kurze Absätze mit wechselnden Schauplätzen. Dadurch bleibt der Lesefluss nicht nur erhalten, sondern die Spannung dauerhaft auf einem hohen Level. Also eine runde Sache. Dabei macht es dem Buch auch nichts aus, dass die Sprünge von Ort zu Ort und Person zu Person gegen Ende des Buches immer rasanter werden. ZERO lässt sich mit nur kleinen Tiefs flüssig lesen und macht Spaß, wenn man das bei diesem leicht mulmigen Ausblick in die „Zukunft“ so nennen kann.Meinung Bevor ich mit ZERO begann, habe ich mir ehrlich gesagt recht wenig Gedanken über die sozialen Netzwerke, Privatsphäre im World Wide Web oder auch alltagerleichternde Apps gemacht. Na klar sucht man sich ein möglichst gutes Passwort und ist überrascht, dass Facebook genau weiß, was man gestern erst bei Amazon gesucht hat. Dabei bleibt es aber dann auch. Marc Elsberg hat mir mit ZERO einen neuen Blickwinkel eröffnet, der mir es schwer macht daran zu glauben, dass man im Internet noch sicher ist. Die Frage ist doch, wie weit ist die Technik heute schon und zu welchen Informationen hat die breite Masse nur Zugang. Ein gruseliger Gedanke.Während der gesamten Story hab ich mich immer wieder bei dem Gedanken erwischt, dass eine Welt mit kleinen Helferapps, die das gesamte Leben erleichtern, eigentlich gar nicht so schlecht ist. Bis mich Elsberg mit dem Verlauf der Story wieder auf den Boden der Gegenwart gebracht hat. Als Leser überlegt man immer wieder, wieviel der technischen Raffinessen, die er beschreibt sind heute schon gewohnte Praxis und was ist und bleibt zunächst Zukunftsmusik. Genau das macht ZERO auch so lesenswert – bekannte Fakten der heutige Zeit mit einem Hauch Fiktion machen das Buch spannend und regen gleichzeitig zum Nachdenken an.Doch nochmal zum Anfang. Da ich kein geübter Leser von Politthrillern bin und der Letzte auch schon eine Weile her ist, benötigte ich schlappe 80 Seiten um in das Gewirr von FBI, Weißem Haus, The Daily und der Geschichte allgemein einzutauchen. Für meine Begriffe ein wenig lang, aber das durchkämpfen hat sich gelohnt und der Funke ist schließlich doch übergesprungen. Nachdem ich die anfangs verwirrenden Charaktere auch ohne Nachblättern ihren Institutionen zuordnen konnte, begann das Buch mir Spaß zu machen. Dabei hätte ich mit trotzdem im Fließtext noch die ein oder andere Wiederholung der jeweiligen Position der Person gewünscht.Die Personen um Cynthia, die Journalistin mit dem Karriereknick und deren Redaktion, sowie FBI und Freemee wirkten für mich am Anfang noch recht oberflächlich. Auch konnte ich mir nicht so richtig erklären, warum Cynthia als Journalistin nur so wenig über den technischen Fortschritt zu wissen scheint. Wie es sich jedoch bei einem guten Buch gehört, gewannen die Charaktere zunehmest an Tiefe. Auch stellt man sich als Leser ständig die Frage, wer ist denn jetzt der Böse? ZERO, wie es anfangs den Eindruck macht oder doch das Startup Freemee oder die Regierung?Inhaltlich bleibt Elsberg ständig am Ball und die Story nimmt mehr und mehr an Fahrt auf. Zwar hatte ich persönlich auch einige Tiefs, aber in seiner Gesamtheit nur wenig Schwächen. Aufgefallen ist mit dabei die Verfolgungsjagd in der Mitte des Buches. Diese wirkte auf mich sehr plastisch und was wohl als ein Spannungshöhepunkt gedacht war, blieb für mich eher ein Tiefpunkt. Viel spannender gestalteten sich für mich da eher der Weg hin zur erwähnten Verfolgungsjagd und die Geschehnisse danach.Mit Beginn der letzten 100 Seiten nimmt die Geschichte extrem an Tempo auf und ließ mich das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Der große Showdown war für mich dann auch schneller da als gedacht und Elsberg nimmt sich recht wenig Zeit für das Ende. Dies empfand ich jedoch auf keinen Fall als negativ. Solch ein kurzer aber gelungener Abschluss ist mir viel lieber, als ein endloser Epilog und definitiv gelungen. Auch wird der Leser mit einigen offenen Fragen zurückgelassen. Wer steckt hinter ZERO und viele weitere Fragen, die an dieser Stelle zu stark spoilern würden bleiben offen und lassen den Leser ein wenig ratlos zurück. Ich persönlich bin ein Freund einer solchen Art von Enden in denen der Hauptstrang der Handlung geklärt ist und der Leser gleichzeitig noch viel Raum für eigene Gedanken hat.Fazit Nach meiner ausführlichen Meinung zu ZERO möchte ich mich im Fazit kurz halten. Marc Elsberg kreiert einen spannenden Politthriller mit einigen wenigen Tiefs (zu Beginn des Buches) in dem Zukunft und Gegenwart miteinander verschmelzen. Tolles Buch!

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  • Marc Elsberg - Zero Sie wissen was du tust

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    BuecherEuleHH

    BuecherEuleHH

    26. May 2017 um 16:41

    Nach dem mir Blackout schon gefallen hatte, wollte ich mir Zero nicht entgehen lassen. Auch der Klappentext macht mich neugierig. In Zeiten von Facebook, Instagram & Co. finde ich alles nicht soweit her geholt. Die Geschichte liest sich flüssig und ist von der Handlung her auch leicht zu verstehen. Auf IT Fachausdrücke wurde hier so gut es geht verzichtet, so ist es auch für den Laien gut zu verstehen ist. Ohne das man ein Duden braucht. Die Spannung hält sich meiner Meinung nach von Anfang bis zum Ende. Und lässt nicht nach. Das Ende der Geschichte kam für mich ziemlich plötzlich. Hatte noch nicht mit dem Ende des Buches gerechnet.Ich fand es war eine schöne Geschichte und mich regt sie zum Nachdenken an. 

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  • Tolles Buch!

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    KleineNeNi

    KleineNeNi

    09. May 2017 um 16:06

    Zum Cover: Das Cover wirkt sehr interessant und ich finde auch die Farben gut gewählt. Der Hintergrund erinnerte mich sehr an Matrix, aber das ist ja passend zum Thema. Zum Inhalt: Das Buch ist nicht in typische Kapitel aufgeteilt, sondern beginnt einfach mit „Montag“. So geht aus auch weiter. Ein Tag = ein Kapitel. Leider waren die Kapitel dadurch teilweise sehr lang, ca. 50 Seiten, was mich etwas gestört hat. Trotzdem war es angenehm zu lesen, da es viele Abschnitte in den Kapiteln gab. Ansonsten viel mir der Einstieg ins Buch etwas schwer, aber nach ca. 50 Seiten war ich dann drin. Aufgrund des häufigeren Perspektivenwechsels, war ich während des Lesens öfter mal verwirrt und wusste nicht, wer jetzt wozu gehört.  Das viel mir leider etwas schwer. Später habe ich gesehen, dass hinten ein Figurenverzeichnis abgedruckt ist. Ich habe natürlich nicht hinten ins Buch geguckt, bevor ich angefangen habe zu lesen.Das Thema des Buches finde ich sehr interessant und hat mir gefallen. Durch dieses Buch habe ich mir mal wieder Gedanken über meine Daten gemacht und wo diese überhaupt alle gesammelt werden und von wem. Ein Buch, dass wirklich zum Nachdenken anregt! Cynthia, die Protagonistin, war mir sehr sympatisch und hat mich etwas an meine Mutter erinnert, obwohl meine Mutter noch nicht mal eine E-Mail schreiben kann. Obwohl viele technische Begriffe vorkamen, konnte ich der Geschichte gut folgen. Alles wurde, dank Cynthias Unswissenheit, super erläutert. Von Cynthias Unwissenheit habe ich also profitiert!  Und Cynthias Tochter Viola hat mich extrem an meine kleine 15-jährige Schwester erinnert! Eins zu Eins manchmal! Auch das Bonusmaterial hinten im Buch hat mir gut gefallen und war ein kleines Highlight!  Die Recherchen die Marc Elsberg dafür gemacht hat sind einfach unglaublich! Das Buch hat mich wirklich beeindruckt!Dennoch konnte es mich manchmal nicht fesseln. Ich finde es ist geschrieben wie ein richtig guter Actionfilm und ich hoffe sehr auf eine Verfilmung, da ich finde, dass die Spannung dann noch besser zur Geltung kommen würde.Fazit: Ein wirklich sehr spannendes und tolles Buch, aber ich kann dafür leider nur 4/5 Sternchen vergeben, da es mir dennoch nicht ganz umgehauen hat. Ich kann es jedem, der sich für Datensammler/- und verwerter interessiert, empfehlen.

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  • Das Internet sieht alles

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    lenicool11

    lenicool11

    01. May 2017 um 15:41

    InhaltWer sich im Netz bewegt, für den gibt es kein Entkommen. London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten –und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht,die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones kann man sich nicht verstecken …Meine MeinungDieses Buch ist nach Helix mein zweites Mark Elsberg Buch und ich glaube ich bin dadurch, dass Helix für mich ein absolutes Highlight war, mit zu hohen Erwartungen an dieses Buch heran gegangen und bin deswegen ein klein wenig entäuscht. Der Schreibstil war wieder klasse und auch das Wissen, das einem in diesem Buch übermittelt wurde wieder brillant. Die Protagonistin Cyn (Cynthia) war mir sympatisch und man hat bei ihr deutlich gemerkt,dass ihr das alles nicht geheuer ist, was die Technik da so alles über sie speichert und damit tut. Beim lesen kam es ab und zu Stellen wo ich dachte, warum geht es nicht weiter, es wird grade einfach alles 100 mal zerkaut. Ebenso habe ich noch 1 oder 2 Fragen die ich bis jetzt nicht beantworten konnte.Ich weiß nicht, ob ich sie einfach nicht verstanden habe oder sich einfach nicht wirklich herauskristallisiert hat wer diese beiden Personen waren. Das Ende war mir einfach zu schnell und ich hätte gerne mehr gewusst was mit Freemee und Co jetzt passiert und wie die Regierung handelt. Aber ansonsten war es wieder ein tolles Marc Elsberg Buch mit einem sehr spannenden realitischen Thema, das wirklich aufmerksam darüber macht was das Internet alles jetzt schon tut. Auch wenn Marc Elsberg es hier natürlich ein wenig auf die Spitze treibt.FazitTrotz mancher Länge bekommt dieses Buch 4 Sterne und sollte von allen gelesen werden die sich für Technik interessieren, die sozialen Netze verwenden und Marc Elsberg Bücher mögen. 

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  • Rezension - Zero – Sie wissen was du tust

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    NatisWelt

    NatisWelt

    16. April 2017 um 00:44

    Als ich das erste Mal von ZERO hört und den Klappentext gelesen hatte, war mir klar das ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Denn wie viele Millionen Menschen nutze ich auch aktiv das Internet. Was bei uns Facebook, Google+ und Co. sind, ist in diesem Roman von Marc Elsberg die Plattform Freemee. Wobei diese noch etwas extremer und weiterentwickelt ist als die uns bekannten. Auch haben die Online-Aktivisten eine parallele in der realen Welt und zwar Anonymous. Grob erklärt als Ergänzung zum Klappentext geht es um Datenkraken, ihre Machenschaften und die fehlende Privatsphäre. In ZERO wechseln die Perspektiven in rasender Geschwindigkeit, aber dennoch kann man die Geschichte nachvollziehen und verstehen. Allerdings ist es teilweise technisch gesehen erst ziemlich kompliziert und unverständlich, doch dann folgt meist eine einfachere Erklärung die jeder versteht bzw. verstehen sollte. Über den Schreibstil kann ich mich auch nicht beklagen. Was einem sofort auffällt ist das der Autor eher kurze als lange ausscheweifende Sätze nutzt. Die Kapitel sind nicht zu lang und jeweils durch einen ZERO-Chat erkennbar. Warum ich letztendlich trotz des einfachen Schreibstils und dem sehr aktuellen Thema, so lange an diesem Roman geknabbert habe, kann ich mir selbst einfach nicht erklären. Auf jeden Fall ist es eine Leseempfehlung von mir, da wir alle im Internet aktiv sind und dort das Thema „Daten sammeln“ und „Privatsphäre“ sehr aktuell sind.

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  • Top und spannend

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    sunshineladytestet

    sunshineladytestet

    07. March 2017 um 21:20

    Zero sie wissen was du tust Marc elsberg Ist ein Buch was momentan einen ziemlichen Hype hat . Was zugegeben neugierig macht , andererseits mich immer vorsichtig , da das nicht immer ein garant für gut ist. Andererseits packte mich dann der Klappentext so sehr das ich neugierig war. Das Cover naja ganz nett, aber hätte mich jetzt ohne guten klappen Text nicht zum kaufen überredet . Die Gefahren des Internet werden gut deklariert . Eine neue Internet Plattform ist quasi Hauptthema dieses Buches . Eine Plattform wo jeder gespeichert wird . Klar wird einem anfangs sugeriert das dies soo viele Vorteile mit sich bringt. Klar erleichtert dies einiges aber dann wird auch klar im Laufe der Story wie gefährlich es auch ist und das untertauchen in so einem Falle garnicht machbar wäre . Smartphones etc. Wir sind heutzutage ja überall vernetzt. Dies ist in dem Buch einfach noch krasser dargestellt und das Thema finde ich sehr zeitgemäß aufgefasst. Natürlich gibt es auch dort Leute die nicht nur dafür sind und einer der besonders gegen all das ist lebt sehr gefährlich . Man hibbelig sehr mit und man kann sich sehr viel selber dazu denken wie man selber noch handeln würde. Aber eben das fiel mir auch so leicht , weil es eben genau mein Thema ist. Finde ich halt alles sehr auf den Punkt und geht für mich nicht in Science Fiction . Denn es ist ja schon alles so digitalisiert . Ob das gut sein mag, sollte man nach diesem Buch für sich nochmal überlegen und selber entscheiden wieviel er von sich selber preisgeben möchte und was man dann doch lieber für sich behält. Aber selbst beim bloggen fängt es ja schon an, das man ein Impressum haben muss und alleine da schon für meinen Geschmack sehr viel preisgeben muss. Für meinen Teil gesehen leider . Aber naja alles hat seine vor und seine Nachteile nur man sollte grade im Netz bedacht vorgehen mit seinen Infos , das macht eben dieses Buch nochmal sehr deutlich . Fesselnd bis zur letzten Seite wie ich finde . Sehr happy damit .

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  • Hochaktuell und hochspannend

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    Crimehands-com

    Crimehands-com

    22. February 2017 um 14:56

    Wer nichts anstellt, hat auch nichts zu verbergen, oder? Unsere Daten sind sicher, das Internet ist ein Segen. Nie wieder hinausgehen – wozu denn? Heute kann man von Zuhause arbeiten, einkaufen und seine Kontakte kann man auch pflegen – alles übers Internet. Man braucht nicht mal mehr einen PC, ein Smartphone genügt dafür. Das ist toll – oder etwa nicht? Marc Elsberg zeichnet in seinem Buch „ZERO – Sie wissen, was du tust“ ein düsteres Bild unserer Zukunft; einer Zukunft, die näher ist, als uns lieb ist. Einer Zukunft, in der uns soziale Netzwerke vorgaukeln, dass wir Herr über unsere Daten sind, dass nur wir über sie verfügen – und mit denen wir nicht nur Geld verdienen können, sondern unser ganzes Leben verbessern können. „ZERO“ ist ein modernes 1984, das frappierende Ähnlichkeiten mit der Folge „Abgestürzt“ der britischen Serie „Black Mirror“ hat. Die Entwicklungen, die Elsberg in seiner Dystopie zeichnet, gibt es teilweise schon – zum Beispiel in China, wo Menschen Punkte sammeln, die ihr Leben ausrichten; zu wenig Punkte – kein Kredit, keine schöne Wohnung, kein guter Arbeitsplatz. Elsberg übertreibt mit seiner Geschichte also keineswegs – denn das, was sie beschreibt, könnte unser Leben in fünf Jahren sein. Ich finde diese Thematik hochinteressant, Michael Hübner hat sie in „Todesdrang“ bereits angerissen, Elsberg behandelt sie noch intensiver – so intensiv, dass man meinen könnte, der Plot ist nur Mittel zum Zweck für das, was uns Elsberg eigentlich sagen möchte. Die Charaktere sind gut gelungen – Cynthia, die eher konservative Journalistin; ihre Tochter Vi, die voll in den sozialen Netzwerken aufgeht; Anthony, der typische Sensationsjournalist – und die Geschichte gut aufgebaut; mit Schauplätzen, die uns rund um die Welt führen. Elsberg verrät uns zwischen den Zeilen, wo er eigentlich herkommt, denn mir war völlig unbekannt, dass er Österreicher ist. Aber unter anderem baut er ein Zitat ein, das fälschlicherweise einem ehemaligen österreichischen Bundeskanzler zugeschrieben wird und er beschreibt Wien detaillierter als alle anderen Städte in dem Buch – diese Subtilität gefällt mir und macht den Autor sympathisch, denn weder geht er mit seiner Herkunft hausieren, noch biedert er sich beim deutschen Publikum an; besonders Letzteres passiert leider öfter. Das Buch hat keine nummerierten Kapitel, sondern ist in Tage und Absätze unterteilt – bei Szenenwechsel, die von einer Seite zur nächsten geschehen, kann es passieren, dass man den Szenenwechsel nicht auf Anhieb mitbekommt. Außerdem kommt bei manchen Strängen nicht klar heraus, welche Institutionen die dort auftretenden Figuren vertreten, und wenn es anfangs erwähnt wird, gerät es möglicherweise in Vergessenheit. Zwar gibt es am Ende ein Verzeichnis, in dem alle Charaktere und Institutionen aufgelistet sind, aber in der Regel findet man das erst, wenn man die Geschichte fertig gelesen hat. Fazit: ZERO ist ein hochaktuelles Buch mit einer soliden und spannenden Geschichte, in der komplexe Dinge plastisch erzählt werden. Dennoch könnte es für Internet-Noobs etwas kompliziert werden – man sollte also ein Mindestmaß an Interesse für das Thema mitbringen, selbst wenn im Glossar am Ende die meisten Begriffe erläutert werden.

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  • was viel versprechend klang scheitert leider an mangelnder Spannung und vielen technischen Begriffen

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    Buchmagie

    Buchmagie

    20. February 2017 um 13:58

    In seinem Roman „Zero“ führt der Autor Marc Elsberg seinen Lesern wieder einmal ein sehr aktuelles und gut recherchiertes Thema vor Augen. Viele Menschen nutzen Kunden- und Kreditkarten oder tragen über ihr Smartphone persönliche Daten in die Welt hinaus, doch macht man sich dabei wirklich darüber Gedanken was mit diesen Daten noch weiter passiert? Marc Elsberg führt uns daher ein sehr erschreckendes und realistisches Szenario vor Augen. Das Schockierenste daran ist allerdings, das All dies bereits heute möglich ist. Inhalt des Buches: In London wird bei einer Verfolgungsjagd ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zur gefeierten Internetplattform Freemee. Diese Plattform sammelt und analysiert von mehreren Millionen Nutzern die Daten und verspricht so mehr Erfolg und ein besseres Leben. Einzig ZERO, der meistgesuchte Online – Aktivist der Welt warnt vor den Folgen. So fängt Cynthia genauer zu recherchieren und wird in einer Welt voller Kameras und Datenbrillen bald zur Gejagten. Meinung: Mit über 500 Seiten bietet der Autor seinen Lesern einen sehr komplexen Roman. Leider wirft er zu Anfang sehr viele Personen in die Handlung, es gibt zu viele Fachbegriffe und auch an Handlungsszenen gelangt man schnell von einer in die Nächste, alles wirkt hier sehr konfus und durcheinander gewürfelt. Es war sehr schwer den Einstieg in dieses komplexe Werk zu finden.  Ich musste förmlich mit mir ringen das Buch nicht einfach wieder in das Buchregal zurück zu stellen. Dabei klang die Story durchaus vielversprechend und spannend und da ich bereits ein anderes sehr spannendes Werk des Autoren gelesen hatte,  hatte ich mich auf diese Lektüre gefreut. Doch hier war es einfach von Allen zu viel, zu viel Wechsel der Erzählperspektiven, zu viele technische Begriffe und zu viele Personen und dazwischen nicht einmal Spannung. Das Konstrukt das der Autor uns liefert ist schon erschreckend, aber hier muss man sich wirklich beim Lesen durchkämpfen, es war insgesamt ein sehr anstrengendes Lesen und es viel mir schwer mich auf die Lektüre einzulassen. Dies sollte bei einem guten Roman nicht vorkommen.   Fazit: Aufgrund des sehr konfusen Einstieges, verliert man sehr schnell die Lust am weiterlesen. Ebenfalls mangelt es in diesem Roman enorm an Spannung, hier heißt es wirklich sich beim Lesen durchkämpfen, denn das Szenario das uns der Autor liefert ist hervorragend und führt uns so manches auf erschreckende Weise vor Augen.

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  • Zero - Sie wissen was du tust!

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    Elizzy

    Elizzy

    15. February 2017 um 14:11

    Zusammengefasst Cynthia Bonsant ist noch eine Journalistin der alten Schule, deshalb tritt sie den vielen neuen technischen Hilfsmittel, die Sie zum Arbeiten erhält noch etwas misstrauisch gegenüber. Als Anthony, ihr Chefredakteur, ihr eine Datenbrille zur Verfügung stellt, weiss sie zu Anfangs nicht so recht, wie sie damit umgehen soll und muss sich dementsprechend von ihrer Tochter Vi so einiges anhören, als diese dann fragt, ob sie die Brille mal ausleihen darf, sagt Cyn ihr zu. Doch damit was danach geschieht, konnte sie nicht rechnen. Als die Datenbrille nämlich einen Verbrecher wieder erkennt, begeben sich Vi und ihre Freunde in tödliche Gefahr. Dies erreicht auch in den Medien grosse Aufmerksamkeit und plötzlich gerät Cyn ins Visier mächtiger Leute. Und da wäre dann auch noch Zero, der den Präsidenten ins lächerliche gezogen hat und sich durch seine Art nicht bei jedem beliebt macht. Als ob dies für Cyn nicht schon genug Rummel wäre, muss sie feststellen, dass ihre Tochter sich durch Apps, beeinflussen lässt und beinahe alles macht, was diese von ihr verlangen. Doch obwohl sich ihre Tochter durch diese Apps positiv verändert hat, muss sich Cyn fragen, wie viel Kontrolle ist zu viel und wann genügt es mal? Darüber Gedanken gemacht Zu Anfangs wird man durch den öffentliche Auftritt von Zero direkt ins Geschehen geworfen und sofort wird einem klar; hier geht es um Privatsphäre und Überwachung vom Staat. Denn Zero ist eine Untergrund Aktivisten Gruppe, die sich dafür stark macht, dass die Privatsphäre von Menschen besser geschützt wird - und dies mit dem Motto; Wer Überwacht eigentlich die Überwacher und wer diese? Eine spannende Frage, die öfters auftaucht aber durch die vielen zwischen Geschichten plötzlich immer mehr in den Hintergrund fällt. Denn die Geschichte handelt auch von Cyn und ihrer Tochter Vi, die sich durch verschiedene Apps einer Firma Namens Freemee sagen lässt, was sie wie und wann tun soll. Ihre Mutter ist zu Anfangs sehr mit der Situation überfordert und fragt sich immer mehr, wie es so weit kommen konnte. "Wir sind halt so aufgewachsen, Mobiltelefone und das Internet kamen vor meiner Geburt in die Welt. Eure Generation hat diese Welt für unsere gebastelt. Wir waren das nicht. Also regt euch nicht darüber auf." "Unsere Generation? Ich habe mein Tagebuch noch mit einem Schloss versperrt." S. 129 / Zero Doch sie realisiert, hinter dieser Firma muss mehr stecken. Hat Zero sogar recht? Werden unsere Daten ständig ausgewertet und sogar auch gegen uns verwendet? Als sich ihr Chefredakteur dazu entschliesst eine Jagt auf Zero zu veranstalten schliesst sich Cyn widerwillig dabei an, doch als sie ihrer ersten heissen Spur nachjagen gerät Cyn selbst plötzlich in grosse Gefahr und erhält dabei von unerwarteter Seite Hilfe. Kommt sie hinter die grosse Verschwörung oder werden noch weitere Menschen in Gefahr geraten? Gefiel mir sehr  Ich mochte zu Anfangs sehr, mit wie vielen Informationen Zero den Leser füttert und dabei immer Fragen aufwirft, die man sich viel zu selten stellt. Man geht heutzutage immer unvorsichtiger mit seinen Daten um und stellt von Anfang an viel zu viel Online. Auch ich bewege mich auf Social Media Plattformen und muss mir immer wieder selbst sagen; Dies geht nur mich was an und ist nicht für die Öffentlichkeit gedacht - diese Daten sind persönlich und werden nicht Online gestellt! Denn viele vergessen öfters, dass das Internet NIE vergiesst. "Und Kontrolle? In dieser vernetzten Welt ist Kontrolle über dein Leben eine Illusion! Willst du die Vorzüge der modernen Zivilisation geniessen, kannst du sie nicht ohne die andere Seite der Münze. Und das sind wir, die digitalen Vernetzer und Steuermänner." S. 338 / Zero Ausserdem mochte ich Cyn, denn im Gegensatz zu allen anderen war sie noch die einzige, die der ganzen Sache mit den Datenbrillen und Co. noch misstrauisch gegenüber war. Die einzige, die noch selbst dachte ohne sich alles von den Gadgets sagen zu lassen. Gefiel mir nicht Leider waren mir zu viele Menschen bzw. "Gruppen" an der Geschichte beteiligt. Es kamen so viele Namen vor und bei manchen bin ich mir jetzt noch nicht sicher zu wem sie gehört haben. Meiner Meinung nach hat dies die Geschichte unnötig verkompliziert und den Lesefluss gestört. Ausserdem hätte ich weitaus mehr von Zero gelesen und weniger über Freemee. Denn teilweise waren die Gespräche zwischen den Freemee Leuten so technisch, dass ich sie nur kurz überflog. Die Geschichte wurde so unnötig in die Länge gezogen und die Spannung, die zu Anfangs wirklich gut aufgebaut wurde floppte im letzten Drittel leider etwas ab. Obwohl gerade gegen Schluss ein Buch noch einmal alles geben sollte! Schreibstil & Cover  Der Schreibstil war im grossen und ganzen okay, manchmal zu technisch doch die  "Chats" an manchen stellen konnten dies ein wenig auflockern. Das Cover ist toll und passt perfekt zu den anderen beiden Büchern von Marc Elsberg. Fazit Alles in allem war dies ein spannendes Buch, dass aber hier und da so seine schwachen Stellen hatte. Obwohl ich das Thema wichtig finde und es vor allem in der heutigen Zeit eine grössere Bedeutung einnehmen sollte, fehlte mir der rote Faden. Deshalb gibt es auch gut gemeinte 3 von 5 Herzen. Bewertung Buchlänge ♥♥♥ (3/5) Schreibstil ♥♥♥ (3/5) Botschaft ♥♥♥♥ (4/5) Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5)

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  • ZERO – Sie wissen, was du tust

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    NicoleP

    NicoleP

    05. February 2017 um 19:29

    Dank Freemee kann jeder Freemee-Nutzer sein Leben verändern. ActApps helfen bei Ernährung, Sport, Schule und vielem mehr. Also eine schöne neue Datenwelt? Dank Smartwatches, Smartphones und Datenbrillen weiß Freemee alles über seinen Nutzer und gibt Tipps für alle Lebenslagen. Hält sich der Nutzer daran, erhöht sich sein persönlicher Wert. Doch ist Freemee wirklich harmlos und eine echte Hilfe bei Problemen? Als ein Jugendlicher durch eine Datenbrille einen gesuchten Verbrecher entdeckt, begibt er sich auf Verfolgungsjagd. Diese bezahlt er mit seinem Leben. Aber was kann schon Freemee dafür? Der Mensch ist doch frei in seiner Entscheidung, oder? ZERO macht mit Videos darauf aufmerksam, was die Datensammlungen von Freemee und anderen bekannten Programmen anrichten und welche Macht diese durch die gesammelten Daten haben. Journalistin Cynthia Bonsant erhält den Auftrag, herauszufinden, wer hinter ZERO steckt. Doch je näher sie ZERO kommt, desto gefährlicher wird die ganze Angelegenheit auch für sie. Der Roman ZERO von Marc Elsberg spielt nicht in einer nahen Zukunft. Er spielt im Heute – oder vielleicht auch schon im Gestern, denn die Geschwindigkeit, mit denen sich die Technik ändert, ist rasant. Während sich die Journalistin erst mit den aktuellen technischen Möglichkeiten vertraut machen muss, gehört ihre Tochter zu den eifrigen Nutzern und Befürwortern von Freemee. Sie ist sich auch der Risiken bewusst. Beide Figuren stehen hier für die unterschiedlichen Meinungen, die man über die ganze Technologie haben kann. Überall beobachten Kameras das Geschehen. Smartwatches und Smartphones bestimmen den Alltag. In Echtzeit übertragen Menschen ihre Mitteilungen in das Internet. Jeder ist ein Reporter geworden und lässt andere Menschen an seinen Erlebnissen teilhaben. Niemand kann sich dem entziehen. Die Kapitel sind übersichtlich aufgebaut und der Schreibstil ist flüssig. Der Leser fliegt förmlich durch das Buch und erkennt wohl auch den ein oder anderen eigenen (?) Gedanken und wieder. In einem Glossar am Ende des Buches werden die wichtigsten Begriffe erklärt. Es ist eines der Bücher, die einen auch nach dem Lesen nicht loslassen. Der Leser sollte im Anschluss den Text „Macht und Wert“ am Ende des Buches lesen. Dieser packende Roman verursacht schon alleine dadurch eine leichte Gänsehaut, dass er aufzeigt, wer schon heute was über uns weiß und wie leicht der Mensch doch beeinflussbar ist. Gehören meine Gedanken wirklich noch mir? Sind es überhaupt noch meine Gedanken oder soll ich nur glauben, dass sie es sind? Weiß ein Computer-Programm mehr über mich als ich selbst? Wird man nun paranoid, nur weil man diese Gedanken hat? Viele Fragen bleiben. Für den ein oder anderen Leser mag die Geschichte erst mal ein Schreck sein, doch sie ist ein Abbild der heutigen Wirklichkeit. Vi, die Tochter der Journalistin, sagt dazu einige interessante Sätze, die ich natürlich hier nicht verraten werde. Lest das Buch und ihr werdet verstehen, was ich meine. Ich danke dem Bloggerportal und dem Blanvalet-Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplares. Weitere Rezensionen unter www.nicole-plath.de

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  • Kein zurück

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    walli007

    walli007

    28. January 2017 um 12:31

    Von Drohnen erwischt werden der amerikanische Präsident und Sicherheitsleute. Schon bald taucht ein Video von der Aktion auf, das sich wie ein Lauffeuer verbreitet. Und der Präsident ist not amused, denn seine panische Reaktion wirkt im TV etwas lächerlich. Zero hat nicht nur dieses Video erstellt. Immer wieder tauchen seine Botschaften im Netz auf, in denen die Machenschaften der Datenkraken dokumentiert werden. Die Journalistin Cynthia Bonsant steht diesem ganzen Elektro-Internetkram sehr skeptisch gegenüber. Nur wiederwillig nimmt sie von ihrem Chef eine Datenbrille entgegen, die sie in ihrer Berichterstattung über Zero nutzen soll. Allerdings ist sie neugierig und probiert die Brille aus. Fast erliegt sie den gebotenen Möglichkeiten. Spannend ist die Jagd Cynthias und ihrer Kollegen nach Zero, die Suche nach kleinsten Hinweisen, die Zero vielleicht hinterlassen hat. Das sich hineindenken in einen Terroristen oder ist es doch eher ein Rebell. Cynthias Tochter Viola steht der Technik wesentlich aufgeschlossener gegenüber und sie erklärt ihrer Mutter die Arbeitsweise der Brille und der Datenkrake, die die Brillen verteilt. Wird Cynthia etwa alt, kommt sie nicht mehr mit? Oder sieht sie hier eine Entwicklung, die in eine üble Richtung führt? Immer tiefer steigt die Journalistin in die Recherche ein. Unbefangen geht man vielleicht an diesen Roman heran. Zunächst erscheinen die Erklärungen technischer Vorgänge, solche über Informatik und Statistik etwas hemmend für den Lesefluss. Doch wenn einmal der Bezug zur heute schon vorhandenen Computerwirklichkeit hergestellt ist, wird es einem so langsam aber sicher richtig unheimlich. Schließlich geht es nicht nur um die eher positiven Nutzen der irren Datensammelwut, der wir alle heute ausgesetzt sind. Jeder Computer, jedes Smartphone, jede Smartwatch, jede Kundenkarte und was nicht alles mehr. Unendliche Datenmengen, die freiwillig preisgegeben werden. Ist es dann nicht wirklich sinnvoll, selbst Herr über die Daten zu sein und sie zu vermarkten. Ein Gedanke, den sich in diesem Buch eine Firma zunutze macht. Doch natürlich endet es nicht damit, den Nutzern zu helfen, die Herrschaft über ihre Daten zu behalten. Nein, gegen ein geringes Entgelt, können die Nutzer sich auch verbessern. Und so geht es weiter, es werden die Psychotricks und Manipulationsmöglichkeiten angewandt, denen man sich eh kaum entziehen kann. Und hier werden sie dann auch noch bis zum Exzess angewandt und individualisiert. Je weiter man liest, desto unheimlicher wird die Geschichte und je mehr Vergleiche fängt man an zu ziehen mit dem Alltag, den man täglich erlebt. Man fragt sich, läuft sowas schon, ist man selbst lenkbar. Sollte man jegliches Internet meiden und sich einen Käfer kauten, um wenigstens nicht bei jedem Schritt geortet werden zu können. Man kann dem nicht mehr entgehen, aber wenn man sich einige Pressemeldungen dieser Tage anschaut, dann schaudert es einen, ob der Möglichkeiten, die vielleicht bestehen und die vielleicht auch schon genutzt werden. Ein Buch, an dem man nicht vorbeigehen sollte. 4,5 Sterne

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  • Datenmissbrauch vor Augen geführt

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    thesmallnoble

    thesmallnoble

    19. January 2017 um 18:12

    Datenmissbrauch! Der Plot wurde realistisch und abwechslungsreich erarbeitet. Ich empfand es als erschreckend zu lesen, wie viel Wahrheit in dieser Geschichte steckt, denn ehrlich, geben wir nicht alle, viel zu viele private Daten preis, indem wir Apps nutzen oder uns bei diversen Bonus-Programmen anmelden? Dieses Buch beschreibt, was tatsächlich mit unseren Daten geschehen könnte, die so gesammelt werden. Die Figuren wurden authentisch und facettenreich erarbeitet. Besonders gut hat mir die Figur der Cynthia gefallen, die anfänglich dieser digitalen Welt skeptisch gegenüber steht und sich dennoch nicht dieser entziehen kann, trotz ihrer Recherchen, die so manches dunkle Geheimnis aufdecken, denn ist es nicht verführerisch einfach, jemand anderen um Rat zu fragen und dafür nur ein paar Fragen zu beantworten und ein paar Daten zu hinterlegen? Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.

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  • Im Bann medialer Gehirnwäsche

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    Patno

    Patno

    15. January 2017 um 19:51

    Schon lange steht der Autor Marc Elsberg auf meiner "Muss-ich-unbedingt-lesen-Liste". Herzlichen Dank an dieser Stelle an den Blanvalet-Verlag für das Rezensionsexemplar. Cynthia Bonsant ist Jounalistin bei der Zeitschrift Daily und arbeitet bevorzugt mit altbewährter Technik. Doch dann bekommt sie eine neue Datenbrillen zum Testen. Cynthia überlässt sie kurz ihrer Tochter Viola. Kurz darauf identifiziert Violas Freund mit der Brille einen Verbrecher. Bei dessen Verfolgung kommt es zu einem folgenschweren Ereignis. Cynthia ist total fertig und beginnt zu recherchieren. Dabei stößt sie auf die Internetplattform Freemee, die die Daten von Millionen Nutzern sammelt und analysiert. Die Nutzer versprechen sich von Freemee ein besseres Leben und übersehen die Gefahr. Nur Zero, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt warnt vor der enormen Macht der Plattform. Aufgrund Cynthia's aktiver Spurensuche wird sie bald selbst zur Zielschreibe. Die Kernbotschaft des Buches ist deutlich, schockiert und regt zum Nachdenken an. Doch sie wissen, wer du bist, wo du bist und was du als Nächstes tun wirst... Sind wir bereits heute der gläserne Mensch? Wie weit schreitet die Überwachung via Medientechnik voran? Werden wir unser Gegenüber bald per Datenbrille identifizieren können? Gibt es Grenzen und welche Gefahren bringt das mit sich? Wahnsinn oder Genialität? Marc Elsberg nimmt sich dieser Thematik auf bemerkenswerte Weise an. Dahinter lässt sich eine enorme Recherchearbeit vermuten. Er entwirft ein dystopisches Szenario, welches den Leser ständig zwischen Realität und Fiktion wanken lässt, denn vermutlich existieren ähnliche Technologien bereits. Gleich zu Beginn des Buches bringt Marc Elsberg einige Kracher in die Story. So steigt die Spannung innerhalb weniger Seiten von 0 auf 100. Dabei ist der intelligente und flüssige Schreibstil des Autors angenehm zu lesen. Später verstrickt sich die Story ein wenig in der Tiefe der fachspezifischen Details. Da die Handlung zudem hin und zerspringt, muss man sich sehr konzentrieren, um alles genau zu erfassen. Das lähmte bei mir etwas den Lesefluss. Mit Cynthia hat der Autor einen starken Charakter geschaffen. Unerschrocken kämpft sie sich durch scheinbar ausweglose Situationen. Auch Tochter Viola finde ich klasse inszeniert. Das reißt mit, eben Frauenpower! Insgesamt hat mich dieser Thriller begeistert, so dass ich auch die anderen Bücher von Marc Elsberg lesen möchte. Wer anspruchsvolle und intelligente Leselektüre sucht, ist mit "Zero" bestens beraten! Meine 4 Sterne-Leseempfehlung!

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