ZERO - Sie wissen, was du tust

(373)

Lovelybooks Bewertung

  • 322 Bibliotheken
  • 36 Follower
  • 20 Leser
  • 138 Rezensionen
(120)
(153)
(80)
(17)
(3)

Inhaltsangabe zu „ZERO - Sie wissen, was du tust“ von Marc Elsberg

Wer sich im Netz bewegt, für den gibt es kein Entkommen London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones kann man sich nicht verstecken …

Leider nur 3,5 Sterne. Hat mich nicht ganz so gepackt. Schade.. Das Thema an sich ist dennoch sehr brisant.

— aufgehuebschtes
aufgehuebschtes

Sehr tolles Buch

— sunshineladytestet
sunshineladytestet

Ein modernes 1984, eine Dystopie, die uns näher ist als uns lieb ist.

— Crimehands-com
Crimehands-com

was viel versprechend klang scheitert leider an mangelnder Spannung und vielen technischen Begriffen

— Buchmagie
Buchmagie

Rasant, Spannend, eine sympathische Protagonistin und man kann wunderbar in Verschwörungstheorien schwelgen! Lesenswert!

— CarinaCaro
CarinaCaro

Ein rasanter Roman mit vielen spannenden Aspekten. Auf jeden Fall lesenswert!

— Elizzy
Elizzy

Es ist eines der Bücher, die einen auch nach dem Lesen nicht loslassen.

— NicoleP
NicoleP

Datenmissbrauch vor Augen geführt

— thesmallnoble
thesmallnoble

Spannend und erschreckend! Was macht LovelyBooks mit unseren Daten? :)

— FräuleinBriest
FräuleinBriest

Euer Ernst? Das soll BLACKOUT nach kommen? NIEMALS

— notthatkindofagirl
notthatkindofagirl

Stöbern in Krimi & Thriller

Backfischalarm

Ein Insel-Krimi der süchtig macht

Lilofee

Ragdoll - Dein letzter Tag

Lesen! Ein Thriller-Debüt mit einer erfrischend anderen Auflösung!

Janna_KeJasBlog

AchtNacht

3,5 * eine Geschichte mit Potenzial, das aber nicht richtig herrausgeholt wurde. Nicht das beste Buch von Sebastian Fitzek.

Naden

Das Mädchen im Dunkeln

Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten ein super Thriller. Spannend und überraschend.

MissRichardParker

Der zweite Reiter

Spannender Krimi. Super recherchiert & authentisch.

catching_words

Die Schatten von Edinburgh

Ein versnobter Engländer und ein bärbeißiger Schotte ermitteln 1888 in Edinburgh. Mir hat's gefallen.

OmaInge

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Top und spannend

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    sunshineladytestet

    sunshineladytestet

    07. March 2017 um 21:20

    Zero sie wissen was du tust Marc elsberg Ist ein Buch was momentan einen ziemlichen Hype hat . Was zugegeben neugierig macht , andererseits mich immer vorsichtig , da das nicht immer ein garant für gut ist. Andererseits packte mich dann der Klappentext so sehr das ich neugierig war. Das Cover naja ganz nett, aber hätte mich jetzt ohne guten klappen Text nicht zum kaufen überredet . Die Gefahren des Internet werden gut deklariert . Eine neue Internet Plattform ist quasi Hauptthema dieses Buches . Eine Plattform wo jeder gespeichert wird . Klar wird einem anfangs sugeriert das dies soo viele Vorteile mit sich bringt. Klar erleichtert dies einiges aber dann wird auch klar im Laufe der Story wie gefährlich es auch ist und das untertauchen in so einem Falle garnicht machbar wäre . Smartphones etc. Wir sind heutzutage ja überall vernetzt. Dies ist in dem Buch einfach noch krasser dargestellt und das Thema finde ich sehr zeitgemäß aufgefasst. Natürlich gibt es auch dort Leute die nicht nur dafür sind und einer der besonders gegen all das ist lebt sehr gefährlich . Man hibbelig sehr mit und man kann sich sehr viel selber dazu denken wie man selber noch handeln würde. Aber eben das fiel mir auch so leicht , weil es eben genau mein Thema ist. Finde ich halt alles sehr auf den Punkt und geht für mich nicht in Science Fiction . Denn es ist ja schon alles so digitalisiert . Ob das gut sein mag, sollte man nach diesem Buch für sich nochmal überlegen und selber entscheiden wieviel er von sich selber preisgeben möchte und was man dann doch lieber für sich behält. Aber selbst beim bloggen fängt es ja schon an, das man ein Impressum haben muss und alleine da schon für meinen Geschmack sehr viel preisgeben muss. Für meinen Teil gesehen leider . Aber naja alles hat seine vor und seine Nachteile nur man sollte grade im Netz bedacht vorgehen mit seinen Infos , das macht eben dieses Buch nochmal sehr deutlich . Fesselnd bis zur letzten Seite wie ich finde . Sehr happy damit .

    Mehr
  • Hochaktuell und hochspannend

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    Crimehands-com

    Crimehands-com

    22. February 2017 um 14:56

    Wer nichts anstellt, hat auch nichts zu verbergen, oder? Unsere Daten sind sicher, das Internet ist ein Segen. Nie wieder hinausgehen – wozu denn? Heute kann man von Zuhause arbeiten, einkaufen und seine Kontakte kann man auch pflegen – alles übers Internet. Man braucht nicht mal mehr einen PC, ein Smartphone genügt dafür. Das ist toll – oder etwa nicht? Marc Elsberg zeichnet in seinem Buch „ZERO – Sie wissen, was du tust“ ein düsteres Bild unserer Zukunft; einer Zukunft, die näher ist, als uns lieb ist. Einer Zukunft, in der uns soziale Netzwerke vorgaukeln, dass wir Herr über unsere Daten sind, dass nur wir über sie verfügen – und mit denen wir nicht nur Geld verdienen können, sondern unser ganzes Leben verbessern können. „ZERO“ ist ein modernes 1984, das frappierende Ähnlichkeiten mit der Folge „Abgestürzt“ der britischen Serie „Black Mirror“ hat. Die Entwicklungen, die Elsberg in seiner Dystopie zeichnet, gibt es teilweise schon – zum Beispiel in China, wo Menschen Punkte sammeln, die ihr Leben ausrichten; zu wenig Punkte – kein Kredit, keine schöne Wohnung, kein guter Arbeitsplatz. Elsberg übertreibt mit seiner Geschichte also keineswegs – denn das, was sie beschreibt, könnte unser Leben in fünf Jahren sein. Ich finde diese Thematik hochinteressant, Michael Hübner hat sie in „Todesdrang“ bereits angerissen, Elsberg behandelt sie noch intensiver – so intensiv, dass man meinen könnte, der Plot ist nur Mittel zum Zweck für das, was uns Elsberg eigentlich sagen möchte. Die Charaktere sind gut gelungen – Cynthia, die eher konservative Journalistin; ihre Tochter Vi, die voll in den sozialen Netzwerken aufgeht; Anthony, der typische Sensationsjournalist – und die Geschichte gut aufgebaut; mit Schauplätzen, die uns rund um die Welt führen. Elsberg verrät uns zwischen den Zeilen, wo er eigentlich herkommt, denn mir war völlig unbekannt, dass er Österreicher ist. Aber unter anderem baut er ein Zitat ein, das fälschlicherweise einem ehemaligen österreichischen Bundeskanzler zugeschrieben wird und er beschreibt Wien detaillierter als alle anderen Städte in dem Buch – diese Subtilität gefällt mir und macht den Autor sympathisch, denn weder geht er mit seiner Herkunft hausieren, noch biedert er sich beim deutschen Publikum an; besonders Letzteres passiert leider öfter. Das Buch hat keine nummerierten Kapitel, sondern ist in Tage und Absätze unterteilt – bei Szenenwechsel, die von einer Seite zur nächsten geschehen, kann es passieren, dass man den Szenenwechsel nicht auf Anhieb mitbekommt. Außerdem kommt bei manchen Strängen nicht klar heraus, welche Institutionen die dort auftretenden Figuren vertreten, und wenn es anfangs erwähnt wird, gerät es möglicherweise in Vergessenheit. Zwar gibt es am Ende ein Verzeichnis, in dem alle Charaktere und Institutionen aufgelistet sind, aber in der Regel findet man das erst, wenn man die Geschichte fertig gelesen hat. Fazit: ZERO ist ein hochaktuelles Buch mit einer soliden und spannenden Geschichte, in der komplexe Dinge plastisch erzählt werden. Dennoch könnte es für Internet-Noobs etwas kompliziert werden – man sollte also ein Mindestmaß an Interesse für das Thema mitbringen, selbst wenn im Glossar am Ende die meisten Begriffe erläutert werden.

    Mehr
  • was viel versprechend klang scheitert leider an mangelnder Spannung und vielen technischen Begriffen

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    Buchmagie

    Buchmagie

    20. February 2017 um 13:58

    In seinem Roman „Zero“ führt der Autor Marc Elsberg seinen Lesern wieder einmal ein sehr aktuelles und gut recherchiertes Thema vor Augen. Viele Menschen nutzen Kunden- und Kreditkarten oder tragen über ihr Smartphone persönliche Daten in die Welt hinaus, doch macht man sich dabei wirklich darüber Gedanken was mit diesen Daten noch weiter passiert? Marc Elsberg führt uns daher ein sehr erschreckendes und realistisches Szenario vor Augen. Das Schockierenste daran ist allerdings, das All dies bereits heute möglich ist. Inhalt des Buches: In London wird bei einer Verfolgungsjagd ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zur gefeierten Internetplattform Freemee. Diese Plattform sammelt und analysiert von mehreren Millionen Nutzern die Daten und verspricht so mehr Erfolg und ein besseres Leben. Einzig ZERO, der meistgesuchte Online – Aktivist der Welt warnt vor den Folgen. So fängt Cynthia genauer zu recherchieren und wird in einer Welt voller Kameras und Datenbrillen bald zur Gejagten. Meinung: Mit über 500 Seiten bietet der Autor seinen Lesern einen sehr komplexen Roman. Leider wirft er zu Anfang sehr viele Personen in die Handlung, es gibt zu viele Fachbegriffe und auch an Handlungsszenen gelangt man schnell von einer in die Nächste, alles wirkt hier sehr konfus und durcheinander gewürfelt. Es war sehr schwer den Einstieg in dieses komplexe Werk zu finden.  Ich musste förmlich mit mir ringen das Buch nicht einfach wieder in das Buchregal zurück zu stellen. Dabei klang die Story durchaus vielversprechend und spannend und da ich bereits ein anderes sehr spannendes Werk des Autoren gelesen hatte,  hatte ich mich auf diese Lektüre gefreut. Doch hier war es einfach von Allen zu viel, zu viel Wechsel der Erzählperspektiven, zu viele technische Begriffe und zu viele Personen und dazwischen nicht einmal Spannung. Das Konstrukt das der Autor uns liefert ist schon erschreckend, aber hier muss man sich wirklich beim Lesen durchkämpfen, es war insgesamt ein sehr anstrengendes Lesen und es viel mir schwer mich auf die Lektüre einzulassen. Dies sollte bei einem guten Roman nicht vorkommen.   Fazit: Aufgrund des sehr konfusen Einstieges, verliert man sehr schnell die Lust am weiterlesen. Ebenfalls mangelt es in diesem Roman enorm an Spannung, hier heißt es wirklich sich beim Lesen durchkämpfen, denn das Szenario das uns der Autor liefert ist hervorragend und führt uns so manches auf erschreckende Weise vor Augen.

    Mehr
  • Zero - Sie wissen was du tust!

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    Elizzy

    Elizzy

    15. February 2017 um 14:11

    Zusammengefasst Cynthia Bonsant ist noch eine Journalistin der alten Schule, deshalb tritt sie den vielen neuen technischen Hilfsmittel, die Sie zum Arbeiten erhält noch etwas misstrauisch gegenüber. Als Anthony, ihr Chefredakteur, ihr eine Datenbrille zur Verfügung stellt, weiss sie zu Anfangs nicht so recht, wie sie damit umgehen soll und muss sich dementsprechend von ihrer Tochter Vi so einiges anhören, als diese dann fragt, ob sie die Brille mal ausleihen darf, sagt Cyn ihr zu. Doch damit was danach geschieht, konnte sie nicht rechnen. Als die Datenbrille nämlich einen Verbrecher wieder erkennt, begeben sich Vi und ihre Freunde in tödliche Gefahr. Dies erreicht auch in den Medien grosse Aufmerksamkeit und plötzlich gerät Cyn ins Visier mächtiger Leute. Und da wäre dann auch noch Zero, der den Präsidenten ins lächerliche gezogen hat und sich durch seine Art nicht bei jedem beliebt macht. Als ob dies für Cyn nicht schon genug Rummel wäre, muss sie feststellen, dass ihre Tochter sich durch Apps, beeinflussen lässt und beinahe alles macht, was diese von ihr verlangen. Doch obwohl sich ihre Tochter durch diese Apps positiv verändert hat, muss sich Cyn fragen, wie viel Kontrolle ist zu viel und wann genügt es mal? Darüber Gedanken gemacht Zu Anfangs wird man durch den öffentliche Auftritt von Zero direkt ins Geschehen geworfen und sofort wird einem klar; hier geht es um Privatsphäre und Überwachung vom Staat. Denn Zero ist eine Untergrund Aktivisten Gruppe, die sich dafür stark macht, dass die Privatsphäre von Menschen besser geschützt wird - und dies mit dem Motto; Wer Überwacht eigentlich die Überwacher und wer diese? Eine spannende Frage, die öfters auftaucht aber durch die vielen zwischen Geschichten plötzlich immer mehr in den Hintergrund fällt. Denn die Geschichte handelt auch von Cyn und ihrer Tochter Vi, die sich durch verschiedene Apps einer Firma Namens Freemee sagen lässt, was sie wie und wann tun soll. Ihre Mutter ist zu Anfangs sehr mit der Situation überfordert und fragt sich immer mehr, wie es so weit kommen konnte. "Wir sind halt so aufgewachsen, Mobiltelefone und das Internet kamen vor meiner Geburt in die Welt. Eure Generation hat diese Welt für unsere gebastelt. Wir waren das nicht. Also regt euch nicht darüber auf." "Unsere Generation? Ich habe mein Tagebuch noch mit einem Schloss versperrt." S. 129 / Zero Doch sie realisiert, hinter dieser Firma muss mehr stecken. Hat Zero sogar recht? Werden unsere Daten ständig ausgewertet und sogar auch gegen uns verwendet? Als sich ihr Chefredakteur dazu entschliesst eine Jagt auf Zero zu veranstalten schliesst sich Cyn widerwillig dabei an, doch als sie ihrer ersten heissen Spur nachjagen gerät Cyn selbst plötzlich in grosse Gefahr und erhält dabei von unerwarteter Seite Hilfe. Kommt sie hinter die grosse Verschwörung oder werden noch weitere Menschen in Gefahr geraten? Gefiel mir sehr  Ich mochte zu Anfangs sehr, mit wie vielen Informationen Zero den Leser füttert und dabei immer Fragen aufwirft, die man sich viel zu selten stellt. Man geht heutzutage immer unvorsichtiger mit seinen Daten um und stellt von Anfang an viel zu viel Online. Auch ich bewege mich auf Social Media Plattformen und muss mir immer wieder selbst sagen; Dies geht nur mich was an und ist nicht für die Öffentlichkeit gedacht - diese Daten sind persönlich und werden nicht Online gestellt! Denn viele vergessen öfters, dass das Internet NIE vergiesst. "Und Kontrolle? In dieser vernetzten Welt ist Kontrolle über dein Leben eine Illusion! Willst du die Vorzüge der modernen Zivilisation geniessen, kannst du sie nicht ohne die andere Seite der Münze. Und das sind wir, die digitalen Vernetzer und Steuermänner." S. 338 / Zero Ausserdem mochte ich Cyn, denn im Gegensatz zu allen anderen war sie noch die einzige, die der ganzen Sache mit den Datenbrillen und Co. noch misstrauisch gegenüber war. Die einzige, die noch selbst dachte ohne sich alles von den Gadgets sagen zu lassen. Gefiel mir nicht Leider waren mir zu viele Menschen bzw. "Gruppen" an der Geschichte beteiligt. Es kamen so viele Namen vor und bei manchen bin ich mir jetzt noch nicht sicher zu wem sie gehört haben. Meiner Meinung nach hat dies die Geschichte unnötig verkompliziert und den Lesefluss gestört. Ausserdem hätte ich weitaus mehr von Zero gelesen und weniger über Freemee. Denn teilweise waren die Gespräche zwischen den Freemee Leuten so technisch, dass ich sie nur kurz überflog. Die Geschichte wurde so unnötig in die Länge gezogen und die Spannung, die zu Anfangs wirklich gut aufgebaut wurde floppte im letzten Drittel leider etwas ab. Obwohl gerade gegen Schluss ein Buch noch einmal alles geben sollte! Schreibstil & Cover  Der Schreibstil war im grossen und ganzen okay, manchmal zu technisch doch die  "Chats" an manchen stellen konnten dies ein wenig auflockern. Das Cover ist toll und passt perfekt zu den anderen beiden Büchern von Marc Elsberg. Fazit Alles in allem war dies ein spannendes Buch, dass aber hier und da so seine schwachen Stellen hatte. Obwohl ich das Thema wichtig finde und es vor allem in der heutigen Zeit eine grössere Bedeutung einnehmen sollte, fehlte mir der rote Faden. Deshalb gibt es auch gut gemeinte 3 von 5 Herzen. Bewertung Buchlänge ♥♥♥ (3/5) Schreibstil ♥♥♥ (3/5) Botschaft ♥♥♥♥ (4/5) Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5)

    Mehr
  • ZERO – Sie wissen, was du tust

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    NicoleP

    NicoleP

    05. February 2017 um 19:29

    Dank Freemee kann jeder Freemee-Nutzer sein Leben verändern. ActApps helfen bei Ernährung, Sport, Schule und vielem mehr. Also eine schöne neue Datenwelt? Dank Smartwatches, Smartphones und Datenbrillen weiß Freemee alles über seinen Nutzer und gibt Tipps für alle Lebenslagen. Hält sich der Nutzer daran, erhöht sich sein persönlicher Wert. Doch ist Freemee wirklich harmlos und eine echte Hilfe bei Problemen? Als ein Jugendlicher durch eine Datenbrille einen gesuchten Verbrecher entdeckt, begibt er sich auf Verfolgungsjagd. Diese bezahlt er mit seinem Leben. Aber was kann schon Freemee dafür? Der Mensch ist doch frei in seiner Entscheidung, oder? ZERO macht mit Videos darauf aufmerksam, was die Datensammlungen von Freemee und anderen bekannten Programmen anrichten und welche Macht diese durch die gesammelten Daten haben. Journalistin Cynthia Bonsant erhält den Auftrag, herauszufinden, wer hinter ZERO steckt. Doch je näher sie ZERO kommt, desto gefährlicher wird die ganze Angelegenheit auch für sie. Der Roman ZERO von Marc Elsberg spielt nicht in einer nahen Zukunft. Er spielt im Heute – oder vielleicht auch schon im Gestern, denn die Geschwindigkeit, mit denen sich die Technik ändert, ist rasant. Während sich die Journalistin erst mit den aktuellen technischen Möglichkeiten vertraut machen muss, gehört ihre Tochter zu den eifrigen Nutzern und Befürwortern von Freemee. Sie ist sich auch der Risiken bewusst. Beide Figuren stehen hier für die unterschiedlichen Meinungen, die man über die ganze Technologie haben kann. Überall beobachten Kameras das Geschehen. Smartwatches und Smartphones bestimmen den Alltag. In Echtzeit übertragen Menschen ihre Mitteilungen in das Internet. Jeder ist ein Reporter geworden und lässt andere Menschen an seinen Erlebnissen teilhaben. Niemand kann sich dem entziehen. Die Kapitel sind übersichtlich aufgebaut und der Schreibstil ist flüssig. Der Leser fliegt förmlich durch das Buch und erkennt wohl auch den ein oder anderen eigenen (?) Gedanken und wieder. In einem Glossar am Ende des Buches werden die wichtigsten Begriffe erklärt. Es ist eines der Bücher, die einen auch nach dem Lesen nicht loslassen. Der Leser sollte im Anschluss den Text „Macht und Wert“ am Ende des Buches lesen. Dieser packende Roman verursacht schon alleine dadurch eine leichte Gänsehaut, dass er aufzeigt, wer schon heute was über uns weiß und wie leicht der Mensch doch beeinflussbar ist. Gehören meine Gedanken wirklich noch mir? Sind es überhaupt noch meine Gedanken oder soll ich nur glauben, dass sie es sind? Weiß ein Computer-Programm mehr über mich als ich selbst? Wird man nun paranoid, nur weil man diese Gedanken hat? Viele Fragen bleiben. Für den ein oder anderen Leser mag die Geschichte erst mal ein Schreck sein, doch sie ist ein Abbild der heutigen Wirklichkeit. Vi, die Tochter der Journalistin, sagt dazu einige interessante Sätze, die ich natürlich hier nicht verraten werde. Lest das Buch und ihr werdet verstehen, was ich meine. Ich danke dem Bloggerportal und dem Blanvalet-Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplares. Weitere Rezensionen unter www.nicole-plath.de

    Mehr
  • Kein zurück

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    walli007

    walli007

    28. January 2017 um 12:31

    Von Drohnen erwischt werden der amerikanische Präsident und Sicherheitsleute. Schon bald taucht ein Video von der Aktion auf, das sich wie ein Lauffeuer verbreitet. Und der Präsident ist not amused, denn seine panische Reaktion wirkt im TV etwas lächerlich. Zero hat nicht nur dieses Video erstellt. Immer wieder tauchen seine Botschaften im Netz auf, in denen die Machenschaften der Datenkraken dokumentiert werden. Die Journalistin Cynthia Bonsant steht diesem ganzen Elektro-Internetkram sehr skeptisch gegenüber. Nur wiederwillig nimmt sie von ihrem Chef eine Datenbrille entgegen, die sie in ihrer Berichterstattung über Zero nutzen soll. Allerdings ist sie neugierig und probiert die Brille aus. Fast erliegt sie den gebotenen Möglichkeiten. Spannend ist die Jagd Cynthias und ihrer Kollegen nach Zero, die Suche nach kleinsten Hinweisen, die Zero vielleicht hinterlassen hat. Das sich hineindenken in einen Terroristen oder ist es doch eher ein Rebell. Cynthias Tochter Viola steht der Technik wesentlich aufgeschlossener gegenüber und sie erklärt ihrer Mutter die Arbeitsweise der Brille und der Datenkrake, die die Brillen verteilt. Wird Cynthia etwa alt, kommt sie nicht mehr mit? Oder sieht sie hier eine Entwicklung, die in eine üble Richtung führt? Immer tiefer steigt die Journalistin in die Recherche ein. Unbefangen geht man vielleicht an diesen Roman heran. Zunächst erscheinen die Erklärungen technischer Vorgänge, solche über Informatik und Statistik etwas hemmend für den Lesefluss. Doch wenn einmal der Bezug zur heute schon vorhandenen Computerwirklichkeit hergestellt ist, wird es einem so langsam aber sicher richtig unheimlich. Schließlich geht es nicht nur um die eher positiven Nutzen der irren Datensammelwut, der wir alle heute ausgesetzt sind. Jeder Computer, jedes Smartphone, jede Smartwatch, jede Kundenkarte und was nicht alles mehr. Unendliche Datenmengen, die freiwillig preisgegeben werden. Ist es dann nicht wirklich sinnvoll, selbst Herr über die Daten zu sein und sie zu vermarkten. Ein Gedanke, den sich in diesem Buch eine Firma zunutze macht. Doch natürlich endet es nicht damit, den Nutzern zu helfen, die Herrschaft über ihre Daten zu behalten. Nein, gegen ein geringes Entgelt, können die Nutzer sich auch verbessern. Und so geht es weiter, es werden die Psychotricks und Manipulationsmöglichkeiten angewandt, denen man sich eh kaum entziehen kann. Und hier werden sie dann auch noch bis zum Exzess angewandt und individualisiert. Je weiter man liest, desto unheimlicher wird die Geschichte und je mehr Vergleiche fängt man an zu ziehen mit dem Alltag, den man täglich erlebt. Man fragt sich, läuft sowas schon, ist man selbst lenkbar. Sollte man jegliches Internet meiden und sich einen Käfer kauten, um wenigstens nicht bei jedem Schritt geortet werden zu können. Man kann dem nicht mehr entgehen, aber wenn man sich einige Pressemeldungen dieser Tage anschaut, dann schaudert es einen, ob der Möglichkeiten, die vielleicht bestehen und die vielleicht auch schon genutzt werden. Ein Buch, an dem man nicht vorbeigehen sollte. 4,5 Sterne

    Mehr
  • Datenmissbrauch vor Augen geführt

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    thesmallnoble

    thesmallnoble

    19. January 2017 um 18:12

    Datenmissbrauch! Der Plot wurde realistisch und abwechslungsreich erarbeitet. Ich empfand es als erschreckend zu lesen, wie viel Wahrheit in dieser Geschichte steckt, denn ehrlich, geben wir nicht alle, viel zu viele private Daten preis, indem wir Apps nutzen oder uns bei diversen Bonus-Programmen anmelden? Dieses Buch beschreibt, was tatsächlich mit unseren Daten geschehen könnte, die so gesammelt werden. Die Figuren wurden authentisch und facettenreich erarbeitet. Besonders gut hat mir die Figur der Cynthia gefallen, die anfänglich dieser digitalen Welt skeptisch gegenüber steht und sich dennoch nicht dieser entziehen kann, trotz ihrer Recherchen, die so manches dunkle Geheimnis aufdecken, denn ist es nicht verführerisch einfach, jemand anderen um Rat zu fragen und dafür nur ein paar Fragen zu beantworten und ein paar Daten zu hinterlegen? Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.

    Mehr
  • Im Bann medialer Gehirnwäsche

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    Patno

    Patno

    15. January 2017 um 19:51

    Schon lange steht der Autor Marc Elsberg auf meiner "Muss-ich-unbedingt-lesen-Liste". Herzlichen Dank an dieser Stelle an den Blanvalet-Verlag für das Rezensionsexemplar. Cynthia Bonsant ist Jounalistin bei der Zeitschrift Daily und arbeitet bevorzugt mit altbewährter Technik. Doch dann bekommt sie eine neue Datenbrillen zum Testen. Cynthia überlässt sie kurz ihrer Tochter Viola. Kurz darauf identifiziert Violas Freund mit der Brille einen Verbrecher. Bei dessen Verfolgung kommt es zu einem folgenschweren Ereignis. Cynthia ist total fertig und beginnt zu recherchieren. Dabei stößt sie auf die Internetplattform Freemee, die die Daten von Millionen Nutzern sammelt und analysiert. Die Nutzer versprechen sich von Freemee ein besseres Leben und übersehen die Gefahr. Nur Zero, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt warnt vor der enormen Macht der Plattform. Aufgrund Cynthia's aktiver Spurensuche wird sie bald selbst zur Zielschreibe. Die Kernbotschaft des Buches ist deutlich, schockiert und regt zum Nachdenken an. Doch sie wissen, wer du bist, wo du bist und was du als Nächstes tun wirst... Sind wir bereits heute der gläserne Mensch? Wie weit schreitet die Überwachung via Medientechnik voran? Werden wir unser Gegenüber bald per Datenbrille identifizieren können? Gibt es Grenzen und welche Gefahren bringt das mit sich? Wahnsinn oder Genialität? Marc Elsberg nimmt sich dieser Thematik auf bemerkenswerte Weise an. Dahinter lässt sich eine enorme Recherchearbeit vermuten. Er entwirft ein dystopisches Szenario, welches den Leser ständig zwischen Realität und Fiktion wanken lässt, denn vermutlich existieren ähnliche Technologien bereits. Gleich zu Beginn des Buches bringt Marc Elsberg einige Kracher in die Story. So steigt die Spannung innerhalb weniger Seiten von 0 auf 100. Dabei ist der intelligente und flüssige Schreibstil des Autors angenehm zu lesen. Später verstrickt sich die Story ein wenig in der Tiefe der fachspezifischen Details. Da die Handlung zudem hin und zerspringt, muss man sich sehr konzentrieren, um alles genau zu erfassen. Das lähmte bei mir etwas den Lesefluss. Mit Cynthia hat der Autor einen starken Charakter geschaffen. Unerschrocken kämpft sie sich durch scheinbar ausweglose Situationen. Auch Tochter Viola finde ich klasse inszeniert. Das reißt mit, eben Frauenpower! Insgesamt hat mich dieser Thriller begeistert, so dass ich auch die anderen Bücher von Marc Elsberg lesen möchte. Wer anspruchsvolle und intelligente Leselektüre sucht, ist mit "Zero" bestens beraten! Meine 4 Sterne-Leseempfehlung!

    Mehr
  • George Orwells 1984 … Marc Elsbergs Zero …

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    sapperlot

    sapperlot

    07. January 2017 um 16:19

    Bei den Büchern von Marc Elsberg hinke ich zeitlich ein paar Jahre hinterher. Blackout habe ich im Herbst 2016 gelesen und nun zu Beginn des Jahres 2017 endlich Zero. Naja, besser spät als gar nie lesen. Thematisch finde ich seine Werke extrem spannend und ich folge mit grossem Interesse seinen Gedankengängen zu heutigen Technologien und ihren Nutzen und Gefahren. Viele Neuerungen halten Einzug in unser Leben, verändern es und machen es (meistens) bequemer. Nehmen wir als einfaches Beispiel mal die E-Books und deren Beschaffung. Ich hatte spontan Lust dieses Buch zu lesen, eine kurze Nameneingabe auf dem Kindle, den Kauf Knopf drücken und schwupps konnte ich mit Lesen beginnen. Ein perfektes Beispiel für die technologischen Annehmlichkeiten die einem heutzutage geboten werden. Das allein dieser Kauf im Internet Spuren hinterlässt ist mir bewusst und das ein Spionageprogramm von Amazon auswertet, wann und wie schnell ich das Buch gelesen habe nehme ich billigend in Kauf. By the way, hätte der Autor Marc Elsberg Zugang zu Amazons Auswertungsprogrammen in Sachen Lesetempo wäre er von mir als Leser begeistert. Das ging wieder mal ratzfatz mit der Lektüre. Die Eingangssequenz ist gut gewählt und knotet die Leser an die Geschichte(n). Wie sich der amerikanische Präsident und seine Sicherheitsmannschaft von ein paar Nerds übertölpeln lässt zauberte ein hämisches Grinsen auf mein Gesicht. Eine unbekannte Gruppe namens "Zero" katapultiert sich in die internationalen Schlagzeilen und nutzt diese Aufmerksamkeit für eine massive Kritik an datensammelnden Grosskonzernen wie Apple, Google, Facebook und Konsorten. Je nach Blickwinkel und Gesinnung der Leser dürfte die fiktive Firma namens Freemee zum Hauptbösewicht der Geschichte avancieren. Die im Verborgenen agierenden Aktivisten von "Zero" zählen für mich zu den Guten. Das kann ein kleiner Teil der Leser womöglich anders sehen aber der Autor lenkt die Sympathien in die richtige Richtung. Das finanziell gut ausgestattete Start-up Freemee hat als Geschäftszweck sogar einen lobenswerten Grundgedanken. Das Leben der Nutzer mittels Analyse von Daten mit Tipps zur Lebensgestaltung via Handy zu verbessern. Die dazu verwendeten Logarithmen sind (noch) von Menschen programmiert und der Mensch neigt nun mal dazu Fehler zu machen. Zudem können falsche oder falsch verstandene Tipps für den Abonnenten fatale Folgen haben. Der Typus Mensch neigt nebst seiner Fehleranfälligkeit leider auch dazu, so einiges falsch zu verstehen. Spontane oder unbewusste Entscheidungen aufgrund des Hormonhaushalts ist eine weitere Unlogik der Evolution die auch ausgefeilte Programme vor unlösbare Probleme stellen. Nebst der lose verbundenen Untergrund Gruppierung Zero und Freemee werden die englische Journalistin Cynthia Bonsant, ihre Tochter Viola und der versierter Programmierer Chander zu den wichtigsten Protagonisten. Die in vielen Rezensionen erwähnte Kritik an der Figurengestaltung samt deren Tiefgang kann oder muss ich leider teilen. Alle Protagonisten haben ihre fix zugeteilten Rollen und spielen diese ganz okay. Aber da malen andere Schriftsteller deutlich nuanciertere und ambivalentere Personenbilder. Dann ist da ein permanentes und wuseliges kreuz und quer zwischen Freemee, Geheimdienst, Verlag und Cynthia und Co und diese schnellen Schnitte sorgen für Abwechslung und Tempo aber dieses Kuddelmuddel ging mir teilweise zu schnell hin und her. Der angenehme und leicht verständliche Schreibstil hilft dem Leser aber über diese Erschwernis hinweg. Inhaltlich halte ich ein paar der erwähnten Technologien noch für Zukunftsmusik die noch etliche Jahre an Entwicklungsarbeit benötigen bis sie so zuverlässig funktionieren wie vom Autor hier dargestellt. Eine gute Portion Science-Fiction enthält dieser Roman also auch. Vielleicht bin ich wissensmässig aber auch auf dem Irrweg oder nicht auf dem neuesten Stand. In Sachen Internetnutzung würde ich mich selbst in die Kategorie der Benutzer einsortieren, die sich bewusst ist, dass viele meiner Klicks irgendwo registriert werden aber da ich nix Unehrenhaftes oder Dummes mache, ist mir dies mehr oder weniger egal. Ja, ich weiss dass ich wahrscheinlich ein blödes Datenschaf bin dessen Nutzerwolle von wissbegierigen Konzernen geschoren, verwertet und verkauft wird. Ich nehme mal an, dass Amazon mir demnächst vermehrt Elsbergs neuestes Werk "Helix" verkaufen will und dieses öfters in Newslettern und Empfehlungen auftauchen wird. Jaja, diese verflixten Logarithmen … und irgendwann in einem schwachen Moment von mir werden sie Erfolg haben und das Buch landet auf meinem Kindle. Das ist das Leserleben im Jahre 2017.

    Mehr
  • Guter Roman, aber kein Thriller

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    _hellomybook_

    _hellomybook_

    06. January 2017 um 23:03

    ZERO ist das erste Buch, das ich von Marc Elsberg gelesen habe. Da er als "Meister des Science-Thrillers" angepriesen wird, waren die Erwartungen an das Buch dementsprechend hoch. Hat es diese Erwartungen eingehalten? - Jein, würde ich sagen. Ich finde, dass dieses Buch nicht wirklich als Thriller ausgegeben werden darf, denn wirkliche Thrill-Elemente enthält es nicht. Vielmehr etabliert es sich zu einem Wissensbuch über eine dystopische Zukunft rund um das Thema "Big Data", das es in sich hat und den Leser erschreckt. Diese Technologien existieren höchstwahrscheinlich bereits und Marc Elsberg führt uns die Folgen der Zukunft, die eigentlich schon Gegenwart ist, ohne dass wir es wirklich merken, eindrucksvoll vor Augen. Der Schreibstil ist angenehm und trotz den technischen Begriffen gut zu lesen, dennoch konnte ich beobachten, dass er mich nicht komplett fesseln konnte, weil er mir manchmal zu anstrengend war und man Sätze zwei-, dreimal lesen musste, um sie technisch zu durchblicken. Das war jedoch nur an wenigen Stellen der Fall. Der Autor verbindet viele verschiedene Stränge in dieser Geschichte miteinander, sodass nicht der Hauptfokus auf der Organisation ZERO liegt, sondern noch viel mehr dahintersteckt. Mit der Hauptperson aber hatte ich meine Probleme. Nicht weil sie mir unsympathisch war o.Ä. , sondern weil ihre Charakterzüge überhaupt nicht zu meiner Vorstellung einer Journalistin passen. Ich als Leser konnte keinen Ehrgeiz ihrerseits spüren, einer neuen Story auf den Grund zu gehen, selbst in den vielversprechenden Situationen, in denen sie sich später befindet. Eher wirkte es so, als wäre sie manchmal wirklich genervt von ihrer Arbeit und würde sie nur des Geldes wegen beim Daily arbeiten. Wie ich oben bereits kurz angesprochen hatte, fehlen hier jegliche Thrill-Elemente. Die ersten beiden Drittel stellen eindrucksvoll das Thema rund um "Big Data" dar, welches ich sehr spannend finde, und im letzten Teil kommen nur sehr gehetzt und auch nur spärlich Spannungselemente vor. Als Thriller kommt ZERO bei mir nicht durch. Vielmehr jedoch gipfelt sich das Geschehen am Ende zu fast schon einem Medienkrieg hinauf, und zeigt, wie über das Internet und technische Geräte der Austausch zwischen den Menschen stattfindet und wie uns verschiedene Firmen jegliche Privatsphären nehmen. Auch ansonsten finde ich den Roman wirklich gut gelungen, er zeigt uns auf eine spannende Art und Weise, wie Medien und elektrische Fortschritte unsere Gesellschaft ändert. Wie die Menschen kategorisiert werden, nach verschiedenen Kriterien, ist zwar noch ein Gedankenspiel in dem Buch, kann aber sehr schnell zur Realität werden. Denn die Menschheit ist nach Ehrgeiz aus, immer besser zu sein als andere. Das sieht man doch an ganz alltäglichen Beispielen wie Instagram. Jeder ist nach der Anzahl der Likes und Abonnenten aus. Das zeigt, wie mich dieses Buch auch im Nachhinein noch fesselt und zum Nachdenken anregt.    Fazit: ZERO ist ein gutes Buch mit einer spannenden Grundthematik, zeigt den Lesern eindrucksvoll eine sehr realitätsnahe Zukunft und regt zum Nachdenken an. Ein Thriller ist es meines Erachtens nicht.    Humor  Spannung ** Action * Gefühl   Genrewertung: 6,5/10 Gesamtwertung: 7,5/10   Das entspricht insgesamt knapp vier von fünf Sternen für Marc Elsbergs ZERO - Sie wissen was du tust. 

    Mehr
  • Mini-Challenge 2017

    LovelyBooks Spezial
    querleserin_102

    querleserin_102

    Hier könnt ihr euch für die Jahreschallenge anmelden. Die Anmeldebeiträge bitte folgendermaßen gestalten:           Ich nehme mit 12 Büchern Teil. 1/12 beendet: Buchtitel, Autor 2/12 beendet: Buchtitel, Autor 3/12 beendet: Buchtitel, Autor 4/12 beendet: Buchtitel, Autor … Danke und viel Spaß! Teilnehmer: ChattysBuecherblog (12/200)xxlxsa (4/50)Hortensia13 (6/100)YaBiaLina (7/75)FrauSchafski (4/50)Yolande (6/70)misery3103 (15/200)annlu (23/250)Tina2803 (0/90)Ayda (8/100)Buchgespenst (15/200)Kuhni77 (10/100)samea (2/50)YvetteH (8/100)Meine_Magische_Buchwelt (8/70) LadySamira091062 (19/180)QueenSize (8/80)Kodabaer (7/30)Iris_Fox (5/24)Amy_de_la_Soleil (3/35)tigerbea (10/150)Lucinda4 (4/25)Bellis-Perennis (34/360)Leseratte2007 (12/100)hannelore259 (8/65)pamN (11/104)leucoryx (9/11)KruemelGizmo (9/95) Seelensplitter (15/150) Shanlira (2/30) Argentumverde (20/200) dreamily1 (4/30) Mali133 (8/50) aufgehuebschtes (19/40) MrsCorina (0/17) MelE (17/200) dia78 (26/180) BeaSurbeck (16/100) MissTalchen (2/43) DieBerta (9/50) walli007 (18/168) paschsolo (12/80) Ascardia (1/30)  Dominic32 (0/20)  book_lover_6 (1/40) kathi_liebt_buecher (3/90) kleine_welle (5/70) Mausimau (4/40) fantafee (2/25) loralee (1/40) steinchen80 (9/60) Sxndy_03 (10/50) janaka (13/144) haTikva (5/12)  MaLaPe (5/55) kalestra (3/30 )                

    Mehr
    • 612
  • Wenn Fitkion sich mit der Realität vermischt

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    vk_tairen

    vk_tairen

    20. December 2016 um 16:58

    Willkommen in Paranoia. Ja, dieser Satz geht nicht nur durch den Kopf einer der Protagonistinnen.Auch mir ging er beim Lesen mehrmals durch den Kopf. Fiktion vermischt sich mit Realität. Anonymus und eine neue Hacker-Aktivisten-Gruppe namens Zero. Facebook, Google, neben FreeMe. FBI, Polizei und die Medien. Daten Klau und Daten Verkauf. Eine Verschwörung. Ein Experiment. Ein Anschlag. Bekannte Namen aus unserer Realität stehen neben denen der fiktionalen Geschichte, geben das Gefühl, das alles greifbar wird, es wird echt und fast schon erschreckend real. Geschickt beginnt die Geschichte. Ein Drohnenanschlag auf den amerikanischen Präsidenten. Die Hacker-Organisation Zero bekennt sich. Worum geht es? Um Datendiebstahl und Datenkraken - Zero will diese zerschlagen. Der ausgesuchte Feind? FeeMe. FreeMe ist eine Datenkrake - und angeblich wieder nicht. Denn zwar sammeln die User die Daten, aber sie verkaufen sie selbst, machen Gewinn durch den Verkauf ihrer Daten. Und je mehr Daten sie sammeln, desto mehr sind sie wert. Also heißt es sich ausstatten mit Smartwatch, Datenbrille - alles wird dokumentiert und gemessen. Warum? Weil es ActApps gibt, die zu allen Lebenssituationen Ratschläge geben. Wie sich kleiden, was sagen? Wie das Verhalten verändern - damit die Daten mehr an Wert gewinnen. Das ist die Ausgangssituation. Die Hintergrundinfos werden perfekt in die Story eingegliedert. Denn der/die LerserIn nimmt hier die Position von Sin ein. Sie ist Journalistin, mit einer Tochter im Teenager Alter. Sin hat keine Ahnung über all das. Die technischen Neuerungen sind an ihr vorüber gegangen. Doch nun muss sie sich damit auseinander setzen und wird immer tiefer in den Strudel hinein gezogen.Skepsis, Pro und Contra, Nutzen, Gefahr oder Sicherheit - all das mischt sich. Wem kann sie noch trauen? Wie sicher ist sie? Wer weiß was über sie? Kann man überhaupt noch untertauchen?Steffen Groth liest die Geschichte grandios. Von Hysterie bis Sarkasmus spielt alles in seiner Stimme mit. Es entstehen keine Längen, der Spannungsbogen wird gehalten. Die Stimme ist angenehm zu hören und fesselt bis zum Schluss. 

    Mehr
  • Gar nicht so unrealistisch ...

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    30. November 2016 um 20:16

    Die Geschichte: Aus unserer global vernetzten Welt ist die moderne (Kommunikations-)Technik nicht mehr wegzudenken. Doch welche Gefahren birgt diese ständige Überwachung durch Kameras, Internet und alle möglichen Datengeräte, wie beispielsweise Cyberbrillen? Die Journalistin Cynthia Bonsant erlebt die negativen Auswirkungen dieser Entwicklung am eigenen Leib. Durch den Tod eines Bekannten wird sie auf die Internetplattform “Freemee” aufmerksam, die ihren Nutzern unter anderem durch sogenannte “ActApps” mehr Erfolg, ein besseres Leben und durch die Sammlung und den Verkauf eigener Daten sogar noch einen Zusatzverdienst verspricht. Selbst Cyns eigene Tochter Viola nutzt diese Apps und hat sich in den letzten Monaten sehr verändert. Der Internetaktivist ZERO wird indes nicht müde, mittels aufrüttelnder Videos und anderer Maßnahmen auf die Gefahren von “Freemee” und ähnlichen Datensammlern aufmerksam zu machen. Als auch Cyn genauer recherchiert und auf erschreckende Dinge stößt, wird sie – genau wie Zero – zur Gesuchten. Und sie stellt schnell fest, dass man sich heutzutage kaum noch irgendwo verstecken kann: die Jagd ist eröffnet und es geht um Leben oder Tod … Meine Meinung: Wieder einmal nimmt uns Marc Elsberg mit in eine Welt, die durchaus im Bereich des Möglichen liegt und im Fall von “Zero” gar nicht mal mehr so weit in der Zukunft. Eigentlich ist sogar heute schon alles real, bis auf wenige Ausnahmen, wie eine internationale Rankingseite für alle Menschen. Die “ActApps” sind in Zeiten von Fitnessarmbändern und entsprechenden Apps eigentlich bereits teilweise in unser tägliches Leben eingezogen. Abgesehen von dem nicht wirklich futuristischen, dafür umso realistischeren Szenario dreht sich in dem Buch fast alles um Cynthia Bonsant, mit der ich mich aber nicht so recht anfreunden konnte. Warum das so war, kann ich gar nicht wirklich sagen. Es gab irgendwie überhaupt keinen richtigen Sympathieträger in der Story, was ich etwas schade fand. Cyn sorgt sich sehr um ihre Tochter und legt dabei viel Misstrauen an den Tag, was angesichts ihrer späteren Lage wohl absolut berechtigt ist. Trotzdem fand ich ihr Handeln manchmal komisch. Stellenweise zieht sich die Geschichte durch gefühlte Wiederholungen und manche Sprüche konnte ich irgendwann nicht mehr hören. Trotzdem liest sich das Buch noch recht gut und insgesamt interessant. Kleine Überraschungen und zwei actionreiche Verfolgungsjagden bringen etwas Auflockerung. Fazit: Nicht so gut wie “Blackout”, aber durch die recht realistische Szenerie interessant und unterhaltsam. Bewertung:3,5 Sterne

    Mehr
  • Zukunft oder Gegenwart?

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    daydreamin

    daydreamin

    28. November 2016 um 20:49

    ZERO ist mein erstes Buch von Marc Elsberg und wurde mir empfohlen, nachdem ich Der Circle von Dave Eggers gelesen hatte, ein Buch mit ganz ähnlicher Thematik also. Grob gesagt geht es um die allgegenwärtige Sammlung und Analyse unserer Daten, welche längst keine Zukunftsmusik mehr ist. Dieses Thema ist dementsprechend wichtig und ZERO bietet nicht nur interessante und gut recherchierte Hintergrundinfos, sondern auch eine spannende Geschichte drumherum.Protagonistin Cynthia Bonsant arbeitet als Journalistin bei der Tageszeitschrift Daily in London. Sie ist eher altmodisch und interessiert sich nicht wirklich für technische Innovation, bis sie eines Tages dazu gezwungen wird. Ein Freund ihrer Tochter kommt bei der Nutzung einer Datenbrille ums Leben und Cynthia wird zum ersten Mal mit all den Methoden der Datensammlung konfrontiert, die ihre Tochter freiwillig nutzt. Zentral ist dabei die Firma Freemee, welche damit wirbt, den Überblick über die eigenen Daten zu behalten und sie selbst verkaufen zu können. Freemee betreibt dafür tausende verschiedene ActApps, welche Daten in allen Lebenslagen sammeln und analysieren, um dem Benutzer personalisierte Empfehlungen auszusprechen. Das beginnt bei der Aufzeichnung aller körperlichen Aktivitäten per Smartwatch und endet noch lange nicht bei Dating-Ratschlägen. Den Gegenpol zu Freemee bildet ein Gruppe Online-Aktivisten namens Zero, welche Namensgeber dieses Romans sind. Zero veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen Aufklärungsvideos, welche die Leute wachrütteln und schocken sollen. Cynthia findet sich mit einem Mal mitten in diesem Wettkampf wieder. Zunächst wird sie nur mit der öffentlichen Darstellung der Suche nach Zero beauftragt, doch nach und nach recherchiert sie immer mehr Details über Freemee. Und genau damit begibt sie sich in große Gefahr.Die Charakter haben mir alle sehr gut gefallen, sie wirken gut platziert und glaubwürdig. Was ich sehr schön fand, sind die Entwicklungen, die man als Leser gut mitverfolgen kann. Während Cynthia sich langsam an die aktuelle Technik herantastet, beginnt ihre Tochter Viola diese erstmals zu hinterfragen und bewusster zu nutzen. Beide Seiten machen einen Schritt aufeinander zu und lernen Vor- und Nachteile der aktuellen Konzepte kennen. Dabei wirkt keine Seite belehrend oder wird als klar im Rechten herausgestellt, sondern Marc Elsberg überlässt dem Leser selbst die Meinungsbildung, was ich sehr wichtig finde. Die Story ist spannend und je weiter die Handlung voranschreitet, desto mehr fiebert man mit. Ich muss allerdings zugeben, dass ich die häufigen Szenewechsel in der Mitte des Romans ein bisschen zu schwierig fand. Gerade, wenn man noch nicht so ganz vertraut mit all den Charaktern ist, können die Ortswechsel ein wenig verwirrend sein. Was ich leider erst gegen Ende des Buches durch Zufall entdeckt habe, ist das Personenregister auf den letzten Seiten. Während ich Cynthias privates und berufliches Umfeld schnell erfassen konnte, bin ich bei den Mitarbeitern von Freemee, dem FBI und der privaten Sicherheitsfirma EmerSec doch etwas durcheinander gekommen.Am Ende des Buches findet sich außerdem ein Glossar mit wichtigen Begriffen für die etwas weniger Technikversierten. Dort wird beispielsweise erklärt, was es mit einem Raspberry Pi, einem VPN oder Crowdsourcing auf sich hat. Dieses habe ich während des Lesens zwar nicht vermisst, da mir die gesamte Materie rund um das Thema Data Mining nicht fremd ist, jedoch hätte ich mir Glossar und Personenregister (oder zumindest einen Hinweis darauf) am Anfang des Buches gewünscht. In der Taschenbuchausgabe von 2016 finden sich als Bonus übrigens auch noch ein aktualisiertes Nachwort des Autors, ein Bonuskapitel über ein Video von Zero und eine Rede von Marc Elsberg. Diese Kapitel fand ich auch ungeheuer spannend und wichtig. Ich lese hier viel von "Krasse Zukunftsvision", dabei sind wir mittlerweile gar nicht weit von all den Techniken und Methoden entfernt, die Marc Elsberg 2014 beschrieben hat. Den meisten scheint gar nicht bewusst zu sein, wie selbstverständlich sie ihre Daten an alle möglichen Unternehmen weiterreichen, und wie viele der im Roman angesprochenen Ansätze bereits Gegenwart sind. Fazit ZERO hat mir ausgesprochen gut gefallen. Es ist unterhaltsam und spannend und natürlich in erster Linie ein Roman. Trotzdem lässt sich ein Realitätsbezug nicht leugnen und im Big Data Zeitalter sollte sich jeder Gedanken über diese Thematik machen. Die von Marc Elsberg dargestellten Hintergründe sind informativ und keineswegs übertrieben. Außerdem zwingt der Roman keine Meinung auf, sondern lässt genug Platz für eigene Meinung und Gedanken. Für mich das beste Buch, welches ich bis jetzt zu diesem aktuellen und wichtigen Thema gelesen habe. Dafür gibt es 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung! 

    Mehr
  • Unfassbar real und doch nur Fantasie

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    Benni_Cullen

    Benni_Cullen

    28. November 2016 um 12:20

    Klappentext laut Amazon:London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones kann man sich nicht verstecken …Meine Meinung:Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt - an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön dafür!Cyn hat eigentlich gar keine Lust auf ihre neuen Kollegen im Office - denn als alteingesessene Journalistin hat sie beim Daily schon viele kommen und gehen sehen. Doch dieser Fall ist anders: Der Online-Aktivist ZERO greift den Präsidenten vor den Augen der gesamten Welt an und Cyn's Aufgabe ist es jetzt, zu ermitteln, wer dafür verantwortlich ist. Als ZERO die Tat gesteht, eröffnet nicht nur ihre Nachrichtenplattform Daily die Suche nach dem Täter, sondern auch die CIA, das FBI und die Datenplattform Freemee. Was diese mit den Ereignissen zu tun hat zeigt sich im Laufe der Geschichte. Aus einer anfänglich naiven Recherche wird eine Hetzjagd rund um die Welt - die von allen Menschen live im Internet verfolgt werden kann.Eigentlich habe ich ja nur ein Wort für dieses Buch: Atemlos. Das war ich nämlich gefühlt immer als ich die Geschichte gelesen habe. Alles fängt noch so ruhig, so naiv und so dezent an, dass man anfangs gar nicht mit einer solchen turbulenten Geschichte rechnet. Cyn ist nämlich gar nicht bewusst, was für eine Macht das Internet und alle gängigen Social Media-Plattformen haben. Gemeinsam mit ihr lernt man daher all die bestehenden Formen des Internets kennen, die einem teilweise aus der Realität bekannt sind, sich teilweise aber auch in einer weiterentwickelten Form präsentieren - und doch gar nicht so weit weg sind von dem, was man selber bereits kennt.Das Buch bringt einen durch diese Mischung aus Realität und Fantasie wirklich zum Nachdenken und ist viel mehr als eine fiktive Geschichte. Man denkt über sein eigenes (Online-)Verhalten nach und über die derzeitigen Entwicklungen des Internets - die (schockierenderweise) tatsächlich in die Richtung des Buches gehen. Dabei ist die Geschichte ein guter Mix aus erzählenden und erläuternden Teilen und Einblicke in die Gefühlswelt der betroffenen Personen. Man merkt ganz genau, wenn sich Cyn unwohl fühlt und liest auch sehr gut die Einstellungen der jüngeren Figuren, wie beispielsweise Cyn's Tochter Vi und deren Freund Eddie, heraus. Dadurch werden die Figuren sehr nahbar und man fiebert mit. Besonders im letzten Drittel nimmt die Geschichte so richtig Fahrt auf, womit ich gar nicht gerechnet hätte, denn die Geschichte weist über die ganze Story hinweg sehr viele spannende Parts auf. Doch das Finale lässt einen einfach atemlos die Seiten lesen, weshalb man es gar nicht aus der Hand legen kann.Mein Fazit:In den Tagen als ich das Buch gelesen habe hatte ich eine spannende, tiefgreifende und sehr lehrreiche Geschichte, bei der mir die Figuren ans Herz gewachsen sind und man wirklich darüber nachdenken musste, wer gut und wer böse ist. Dieser positive Eindruck blieb während des ganzen Lesens erhalten, auch wenn ich das Buch ab und zu weglegen musste, weil einfach zu viele Gedanken zu der Thematik in meinem Kopf rumschwirrten. Es war kein Buch, in welches man sich total verliebt, weil die Geschichte so einnehmend ist, sondern eher eins, was zum Nachdenken animiert und welches einen wirklich in so viele Richtungen denken lässt. Eben denken und nicht zwangsweise fühlen. Dafür gibt es von mir gute 4 Punkte und ja, ich habe mir auch "Blackout" und "Helix" mal auf meine Wunschliste gepackt - denn ab und an tut so ein Buch mit einer solchen Thematik wirklich gut!

    Mehr
  • weitere