ZERO - Sie wissen, was du tust

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Inhaltsangabe zu „ZERO - Sie wissen, was du tust“ von Marc Elsberg

Wer sich im Netz bewegt, für den gibt es kein Entkommen London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones kann man sich nicht verstecken …

Zukunft oder schon längst Gegenwart? Ein zugleich spannender und aufschlussreicher Roman, den man gelesen haben sollte!

— daydreamin
daydreamin

Ein zum Nachdenken anregendes Buch, welches auch die persönlichen Aspekte der Figuren nicht vergisst - lesenswert!

— Benni_Cullen
Benni_Cullen

Ein genialer Roman mit einer sehr erschreckenden Zukunftsvorhersage

— katrin297
katrin297

Hier heißt es: Durchbeißen und Durchboxen für eine gute Story! Wenn man nicht aufgibt, wird das Buch ab Mitte gut.

— nickypaula
nickypaula

Das "1984" des 21. Jahrhunderts! Spannend, beängstigend, hochaktuell und toll geschrieben. Absolut Lesenswert

— P_Gandalf
P_Gandalf

Spannend, kurzweilig aber viele Klischees. Passt aber toll in unsere Zeit.

— hans-bubi
hans-bubi

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    ZERO - Sie wissen, was du tust
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    30. November 2016 um 20:16

    Die Geschichte: Aus unserer global vernetzten Welt ist die moderne (Kommunikations-)Technik nicht mehr wegzudenken. Doch welche Gefahren birgt diese ständige Überwachung durch Kameras, Internet und alle möglichen Datengeräte, wie beispielsweise Cyberbrillen? Die Journalistin Cynthia Bonsant erlebt die negativen Auswirkungen dieser Entwicklung am eigenen Leib. Durch den Tod eines Bekannten wird sie auf die Internetplattform “Freemee” aufmerksam, die ihren Nutzern unter anderem durch sogenannte “ActApps” mehr Erfolg, ein besseres Leben und durch die Sammlung und den Verkauf eigener Daten sogar noch einen Zusatzverdienst verspricht. Selbst Cyns eigene Tochter Viola nutzt diese Apps und hat sich in den letzten Monaten sehr verändert. Der Internetaktivist ZERO wird indes nicht müde, mittels aufrüttelnder Videos und anderer Maßnahmen auf die Gefahren von “Freemee” und ähnlichen Datensammlern aufmerksam zu machen. Als auch Cyn genauer recherchiert und auf erschreckende Dinge stößt, wird sie – genau wie Zero – zur Gesuchten. Und sie stellt schnell fest, dass man sich heutzutage kaum noch irgendwo verstecken kann: die Jagd ist eröffnet und es geht um Leben oder Tod …Meine Meinung: Wieder einmal nimmt uns Marc Elsberg mit in eine Welt, die durchaus im Bereich des Möglichen liegt und im Fall von “Zero” gar nicht mal mehr so weit in der Zukunft. Eigentlich ist sogar heute schon alles real, bis auf wenige Ausnahmen, wie eine internationale Rankingseite für alle Menschen. Die “ActApps” sind in Zeiten von Fitnessarmbändern und entsprechenden Apps eigentlich bereits teilweise in unser tägliches Leben eingezogen.Abgesehen von dem nicht wirklich futuristischen, dafür umso realistischeren Szenario dreht sich in dem Buch fast alles um Cynthia Bonsant, mit der ich mich aber nicht so recht anfreunden konnte. Warum das so war, kann ich gar nicht wirklich sagen. Es gab irgendwie überhaupt keinen richtigen Sympathieträger in der Story, was ich etwas schade fand. Cyn sorgt sich sehr um ihre Tochter und legt dabei viel Misstrauen an den Tag, was angesichts ihrer späteren Lage wohl absolut berechtigt ist. Trotzdem fand ich ihr Handeln manchmal komisch.Stellenweise zieht sich die Geschichte durch gefühlte Wiederholungen und manche Sprüche konnte ich irgendwann nicht mehr hören. Trotzdem liest sich das Buch noch recht gut und insgesamt interessant. Kleine Überraschungen und zwei actionreiche Verfolgungsjagden bringen etwas Auflockerung.Fazit: Nicht so gut wie “Blackout”, aber durch die recht realistische Szenerie interessant und unterhaltsam.Bewertung:3,5 Sterne

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  • Zukunft oder Gegenwart?

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    daydreamin

    daydreamin

    28. November 2016 um 20:49

    ZERO ist mein erstes Buch von Marc Elsberg und wurde mir empfohlen, nachdem ich Der Circle von Dave Eggers gelesen hatte, ein Buch mit ganz ähnlicher Thematik also. Grob gesagt geht es um die allgegenwärtige Sammlung und Analyse unserer Daten, welche längst keine Zukunftsmusik mehr ist. Dieses Thema ist dementsprechend wichtig und ZERO bietet nicht nur interessante und gut recherchierte Hintergrundinfos, sondern auch eine spannende Geschichte drumherum.Protagonistin Cynthia Bonsant arbeitet als Journalistin bei der Tageszeitschrift Daily in London. Sie ist eher altmodisch und interessiert sich nicht wirklich für technische Innovation, bis sie eines Tages dazu gezwungen wird. Ein Freund ihrer Tochter kommt bei der Nutzung einer Datenbrille ums Leben und Cynthia wird zum ersten Mal mit all den Methoden der Datensammlung konfrontiert, die ihre Tochter freiwillig nutzt. Zentral ist dabei die Firma Freemee, welche damit wirbt, den Überblick über die eigenen Daten zu behalten und sie selbst verkaufen zu können. Freemee betreibt dafür tausende verschiedene ActApps, welche Daten in allen Lebenslagen sammeln und analysieren, um dem Benutzer personalisierte Empfehlungen auszusprechen. Das beginnt bei der Aufzeichnung aller körperlichen Aktivitäten per Smartwatch und endet noch lange nicht bei Dating-Ratschlägen. Den Gegenpol zu Freemee bildet ein Gruppe Online-Aktivisten namens Zero, welche Namensgeber dieses Romans sind. Zero veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen Aufklärungsvideos, welche die Leute wachrütteln und schocken sollen. Cynthia findet sich mit einem Mal mitten in diesem Wettkampf wieder. Zunächst wird sie nur mit der öffentlichen Darstellung der Suche nach Zero beauftragt, doch nach und nach recherchiert sie immer mehr Details über Freemee. Und genau damit begibt sie sich in große Gefahr.Die Charakter haben mir alle sehr gut gefallen, sie wirken gut platziert und glaubwürdig. Was ich sehr schön fand, sind die Entwicklungen, die man als Leser gut mitverfolgen kann. Während Cynthia sich langsam an die aktuelle Technik herantastet, beginnt ihre Tochter Viola diese erstmals zu hinterfragen und bewusster zu nutzen. Beide Seiten machen einen Schritt aufeinander zu und lernen Vor- und Nachteile der aktuellen Konzepte kennen. Dabei wirkt keine Seite belehrend oder wird als klar im Rechten herausgestellt, sondern Marc Elsberg überlässt dem Leser selbst die Meinungsbildung, was ich sehr wichtig finde. Die Story ist spannend und je weiter die Handlung voranschreitet, desto mehr fiebert man mit. Ich muss allerdings zugeben, dass ich die häufigen Szenewechsel in der Mitte des Romans ein bisschen zu schwierig fand. Gerade, wenn man noch nicht so ganz vertraut mit all den Charaktern ist, können die Ortswechsel ein wenig verwirrend sein. Was ich leider erst gegen Ende des Buches durch Zufall entdeckt habe, ist das Personenregister auf den letzten Seiten. Während ich Cynthias privates und berufliches Umfeld schnell erfassen konnte, bin ich bei den Mitarbeitern von Freemee, dem FBI und der privaten Sicherheitsfirma EmerSec doch etwas durcheinander gekommen.Am Ende des Buches findet sich außerdem ein Glossar mit wichtigen Begriffen für die etwas weniger Technikversierten. Dort wird beispielsweise erklärt, was es mit einem Raspberry Pi, einem VPN oder Crowdsourcing auf sich hat. Dieses habe ich während des Lesens zwar nicht vermisst, da mir die gesamte Materie rund um das Thema Data Mining nicht fremd ist, jedoch hätte ich mir Glossar und Personenregister (oder zumindest einen Hinweis darauf) am Anfang des Buches gewünscht. In der Taschenbuchausgabe von 2016 finden sich als Bonus übrigens auch noch ein aktualisiertes Nachwort des Autors, ein Bonuskapitel über ein Video von Zero und eine Rede von Marc Elsberg. Diese Kapitel fand ich auch ungeheuer spannend und wichtig. Ich lese hier viel von "Krasse Zukunftsvision", dabei sind wir mittlerweile gar nicht weit von all den Techniken und Methoden entfernt, die Marc Elsberg 2014 beschrieben hat. Den meisten scheint gar nicht bewusst zu sein, wie selbstverständlich sie ihre Daten an alle möglichen Unternehmen weiterreichen, und wie viele der im Roman angesprochenen Ansätze bereits Gegenwart sind.FazitZERO hat mir ausgesprochen gut gefallen. Es ist unterhaltsam und spannend und natürlich in erster Linie ein Roman. Trotzdem lässt sich ein Realitätsbezug nicht leugnen und im Big Data Zeitalter sollte sich jeder Gedanken über diese Thematik machen. Die von Marc Elsberg dargestellten Hintergründe sind informativ und keineswegs übertrieben. Außerdem zwingt der Roman keine Meinung auf, sondern lässt genug Platz für eigene Meinung und Gedanken. Für mich das beste Buch, welches ich bis jetzt zu diesem aktuellen und wichtigen Thema gelesen habe. Dafür gibt es 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung! 

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  • Unfassbar real und doch nur Fantasie

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    Benni_Cullen

    Benni_Cullen

    28. November 2016 um 12:20

    Klappentext laut Amazon:London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones kann man sich nicht verstecken …Meine Meinung:Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt - an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön dafür!Cyn hat eigentlich gar keine Lust auf ihre neuen Kollegen im Office - denn als alteingesessene Journalistin hat sie beim Daily schon viele kommen und gehen sehen. Doch dieser Fall ist anders: Der Online-Aktivist ZERO greift den Präsidenten vor den Augen der gesamten Welt an und Cyn's Aufgabe ist es jetzt, zu ermitteln, wer dafür verantwortlich ist. Als ZERO die Tat gesteht, eröffnet nicht nur ihre Nachrichtenplattform Daily die Suche nach dem Täter, sondern auch die CIA, das FBI und die Datenplattform Freemee. Was diese mit den Ereignissen zu tun hat zeigt sich im Laufe der Geschichte. Aus einer anfänglich naiven Recherche wird eine Hetzjagd rund um die Welt - die von allen Menschen live im Internet verfolgt werden kann.Eigentlich habe ich ja nur ein Wort für dieses Buch: Atemlos. Das war ich nämlich gefühlt immer als ich die Geschichte gelesen habe. Alles fängt noch so ruhig, so naiv und so dezent an, dass man anfangs gar nicht mit einer solchen turbulenten Geschichte rechnet. Cyn ist nämlich gar nicht bewusst, was für eine Macht das Internet und alle gängigen Social Media-Plattformen haben. Gemeinsam mit ihr lernt man daher all die bestehenden Formen des Internets kennen, die einem teilweise aus der Realität bekannt sind, sich teilweise aber auch in einer weiterentwickelten Form präsentieren - und doch gar nicht so weit weg sind von dem, was man selber bereits kennt.Das Buch bringt einen durch diese Mischung aus Realität und Fantasie wirklich zum Nachdenken und ist viel mehr als eine fiktive Geschichte. Man denkt über sein eigenes (Online-)Verhalten nach und über die derzeitigen Entwicklungen des Internets - die (schockierenderweise) tatsächlich in die Richtung des Buches gehen. Dabei ist die Geschichte ein guter Mix aus erzählenden und erläuternden Teilen und Einblicke in die Gefühlswelt der betroffenen Personen. Man merkt ganz genau, wenn sich Cyn unwohl fühlt und liest auch sehr gut die Einstellungen der jüngeren Figuren, wie beispielsweise Cyn's Tochter Vi und deren Freund Eddie, heraus. Dadurch werden die Figuren sehr nahbar und man fiebert mit. Besonders im letzten Drittel nimmt die Geschichte so richtig Fahrt auf, womit ich gar nicht gerechnet hätte, denn die Geschichte weist über die ganze Story hinweg sehr viele spannende Parts auf. Doch das Finale lässt einen einfach atemlos die Seiten lesen, weshalb man es gar nicht aus der Hand legen kann.Mein Fazit:In den Tagen als ich das Buch gelesen habe hatte ich eine spannende, tiefgreifende und sehr lehrreiche Geschichte, bei der mir die Figuren ans Herz gewachsen sind und man wirklich darüber nachdenken musste, wer gut und wer böse ist. Dieser positive Eindruck blieb während des ganzen Lesens erhalten, auch wenn ich das Buch ab und zu weglegen musste, weil einfach zu viele Gedanken zu der Thematik in meinem Kopf rumschwirrten. Es war kein Buch, in welches man sich total verliebt, weil die Geschichte so einnehmend ist, sondern eher eins, was zum Nachdenken animiert und welches einen wirklich in so viele Richtungen denken lässt. Eben denken und nicht zwangsweise fühlen. Dafür gibt es von mir gute 4 Punkte und ja, ich habe mir auch "Blackout" und "Helix" mal auf meine Wunschliste gepackt - denn ab und an tut so ein Buch mit einer solchen Thematik wirklich gut!

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  • Wie die Sammlung der Daten esklaieren kann

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    katrin297

    katrin297

    31. October 2016 um 12:40

    Dieser Roman ist nichts für Menschen die paranoid sind vor allem alles was Datenschutz anbetrifft.Zero ist eine Gruppe Menschen, die im Internet Aufmerksamkeit auf sich ziehen, durch ihre Videos in denen sie sozialen Netzwerken ,vor allem dem Programm freeme, vorwerfen sie würden unsere Daten missbrauchen und die Menschen manipulieren ohne, dass sie es merken. Die Journalistin Cynthia Bonsant soll eigentlich nur darüber berichten. Dabei benutzt sie eine Datenbrille, die sie ihrer Tochter, Vi, leiht, dabei spüren die Jugendlichen einen Verbrecher auf und Vis Freund wird erschossen. Wenn Cynthia bereits das Ganze misstrauisch betrachtet hat, dann wuchs ihr Misstrauen jetzt noch mehr. Bei ihren Recherchen findet sie heraus, wie das Programm freeme durch die ActApps die Menschen manipuliert und sie verändert. Auch ihre Tochter hat sich dadurch verändert, zwar war die Veränderung postitiv trotzdem macht es Cynthia Angst. Durch ihre Verfolgung auf Zero findet sie mehr Informationen undwechselt die Seiten und wird selbst zur Zielscheibe.Es ist ein sehr spannender Roman, den man nicht aus der Hand legen will. Am liebsten würde man nach diesem Roman sich aus allen sozialen Netzwerken löschen. Hier wird einem bewusst wie sehr die sozialen Netzwerke uns manipulieren ohne das wir es merken. Andere Menschen manipulieren ihre Mitmenschen und verdienen damit sehr viel Geld. Dieses Buch stimuliert einen vieles zu hinterfragen und die Augen offen zu halten.

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  • Aktuelles Thema leider nicht allzu spannend verpackt

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    Steffi_the_bookworm

    Steffi_the_bookworm

    20. October 2016 um 21:17

    Vielen Menschen ist vermutlich bewusst, dass sie mit jeder Nutzung der Kreditkarte, der Kundenkarte oder des Smartphones ihre Daten in die Welt tragen. Es jedoch nochmal vor Augen geführt zu bekommen, ist schon ziemlich erschreckend. Noch erschreckender ist es zu sehen, welche weiteren Techniken diese Daten zu verwenden auch heute schon möglich ist.Marc Elsberg hat wieder einen Roman geschaffen, der wieder brandaktuell und gut recherchiert ist und den einen oder anderen Leser zum Nachdenken bringen wird. All dies hat mir wie schon bei Blackout, auch bei Zero sehr gefallen.Hier konnte mich die Handlung allerdings nur begrenzt begeistern. Thematisch war es nicht immer komplett meins, es geht viel um Technik und hier insbesondere um Computersprache. Dies war mir manchmal etwas viel.Auch habe ich mehr Spannungselemente vermisst und die Geschichte selbst konnte mich dadurch nicht völlig packen.Am Ende sind für meinen Geschmack auch zu viele Fragen offen geblieben.

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  • Hier heißt es: Durchbeißen und Durchboxen für eine gute Story!

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    nickypaula

    nickypaula

    09. October 2016 um 10:54

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Zero ist für mich das erste Buch, dass ich von Marc Elsberg lese. Weitere Werke sind z.B. Blackout   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones gibt es kein Entkommen … (Amazon)   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Gut, das Cover ist jetzt auf den ersten Blick nicht ganz so ansprechend. Man muss schon genauer hinsehen, um ein Zahlenmuster zu erkennen. Aber es passt zu Blackout von der Gestaltung her und wirkt recht neutral, warum es vermutlich viele Leser anspricht.   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meinung zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Uff… Das ist der erste Gedanke, den ich habe. Ich habe zuvor noch kein Buch von ihm gelesen und ich denke, wenn ich mich je an Blackout heranwage, dann nur an das Hörbuch. Es war mit seinen ca. 500 Seiten zwar nicht extrem dick, aber es war gerade zu Beginn ein wirkliches Kauderwelsch im Kopf - für mich. Der ständige Wechsel der Erzählperspektive hat mich teilweise halb wahnsinnig gemacht. Endlich war ich irgendwo drin, schon wurde ich wieder herausgerissen. Das ging bis fast zur Hälfte des Buches so. Manchmal hat ich einfach nur den Wunsch, das Buch in die Ecke zu stellen und nicht mehr anzuschauen… Aber ich bin eine Kämpferin und so habe ich mich letztlich von Kapitel zu Kapitel gekämpft und dann wurde es besser, übersichtlicher. Für alle, die ebenfalls mit zu vielen Perspektivwechseln ein Problem haben, ist das Buch sicherlich nichts. Die Story klang mega spannend und irgendwo ist sie es auch, aber durch die ständigen Sprünge, konnte ich mich schwer in das Buch hineinfallen lassen. Es war kein leichtes Eintauchen, wie ich es oft nach ein paar Kapiteln liebe und erlebt habe. Es war anstrengend und ich musste mich wirklich durchbeißen. Trotz allem war Cynthia für mich der rote Faden. An sie hab ich mich auch wirklich etwas geklammert ^^" um den Überblick nicht völlig zu verlieren. Außerdem gibt es viele technische Begriffe, die zwar jetzt nicht störend waren, aber für jemanden, der nicht viel Ahnung hat, könnten sie ein Hindernis sein. Dennoch muss ich sagen, gab es auch positive Dinge: Die Idee ist wirklich interessant, wenn auch in der heutigen Zeit nichts Neues mehr, die Protagonistin Cynthia mochte ich sehr, das rasante Tempo im Buch war angenehm, nachdem ich einmal hineingekommen bin und es gibt kein reines Schwarz und Weiß-Denken, was ich oft schon in Büchern erlebt hatte. Am coolsten fand ich, dass der Autor immer mal wieder ein paar Chatgespräche einfließen lassen hat, wodurch ich die Handlung besser genießen konnte. Es gab ein rundes Gesamtbild. Alles im allem ein solide Geschichte, die vielleicht auch wachrüttelt. Gerade Facebook und Co. sind ja nicht so die Datenschutzfreunde. Man sollte sich also immer überlegen, was man wo postet und ob man wirklich sein gesamtes Privatleben in der Öffentlichkeit teilen muss :) Aber davon bin ich eh kein Freund.   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Fazit des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Hier heißt es: Durchbeißen und Durchboxen für eine gute Story! Wenn man nicht aufgibt, wird das Buch ab Mitte gut.   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Allen Thrillerfans und Technikbegeisterten   Nicky von Nickypaulas Bücherwelt  

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  • Schöne neue Welt

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    Federfee

    Federfee

    31. August 2016 um 12:40

    Nachdem sein erster Roman 'Blackout' aufgezeigt hat, wie verletzlich unsere Stromversorgung und damit die Versorgung überhaupt ist und wie sich die sozialen Beziehungen und unsere Welt bei einem längeren Blackout verändern würden, welche Katastrophen drohten, geht es in seinem zweiten Buch um subtilere Gefahren: um die Beeinflussbarkeit und Manipulierbarkeit der Menschen, die allzu leichtfertig mit ihren Daten umgehen.Jeder, der das Internet nutzt, weiß, dass er sich auf dünnem Eis bewegt und dass es einen Schutz gegen Datenmissbrauch nur gäbe, wenn man gar nicht mehr an der digitalen Welt teilnähme. Aber wer will das schon wirklich? Wer will mit dem Bloggen aufhören, wer will keine freie E-Mail-Adresse nutzen oder andere kostenlose Dienste in Anspruch nehmen. Wir bezahlen dafür in einer anderen Währung: mit den Daten, die wir preisgeben."Ach, ich habe doch nichts zu verbergen", sagen viele, auch der Chef der Journalistin Cynthia, eine der Hauptpersonen des Buches. Ihre Rückfrage: "Wie viel verdienen Sie eigentlich?" und: "Wie sieht ihr bestes Stück aus?" ;-) Die meisten Menschen haben nichts Böses oder Kriminelles zu verbergen, aber darum geht es nicht.Viele Internet-Giganten kennen uns nur allzu gut, wissen um unsere Vorlieben und Abneigungen und versuchen uns in dem Sinne zu beeinflussen, etwas zu kaufen oder zu tun. Und darin liegt wahrscheinlich die Gefahr des Ganzen: in der potentiellen Möglichkeit, uns zu überwachen und zu steuern, auch in politischer Hinsicht. Das mag anfangs harmlos aussehen, aber der Spaß könnte schnell zu Ende sein, wenn es Ernst würde, wenn z.B. einzelne Personen Missbrauch damit treiben würden.Doch wo fängt die Beeinflussung und Überwachung an? Wo ist die Grenze? Was kann man dulden, wo müsste man einschreiten?Einer der Zero-Internet-Aktivisten erklärt in einem Video:"Es kümmert dich einen Scheißdreck, was die über dich wissen oder was sie mit diesem Wissen tun. Aber wehe, es passiert etwas! Dann jammerst du. 'Wie konnte das nur geschehen? Warum dürfen die das? Das habe ich nicht gewusst.' Falsch! Das wolltest du nicht wissen. Solange die Internetkonzerne dir irgendwelche lächerlichen Vorteile bieten, bist du dabei. Hauptsache, du hast es bequem." (Kapitel 'Dienstag')Das klingt wie: "Wehret den Anfängen" und so ist es auch gemeint. Jeder muss für sich selbst entscheiden, wie viel er preisgibt und wo er/sie sagt: "Bis hierhin und nicht weiter.""Wir formen unsere Werkzeuge, und dann formen unsere Werkzeuge uns." Marshall McLuhan

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  • Let's talk about … In was für einer Welt leben wir eigentlich?

    LovelyBooks Spezial
    aylareadsbooks

    aylareadsbooks

    Wir müssen reden! Herzlich willkommen bei "Let's talk about..."!Nachdem die erste Runde zu "Let's talk about …" so super bei euch angekommen ist und sich eine wirklich tolle Diskussion rund um das Thema der Generation Y entwickelt hat, geht es nun spannend bei "Let's talk about ..." mit einem neuen Thema weiter! (Und wer die erste Runde verpasst hat oder noch schnell bei unserem Gewinnspiel mitmachen möchte, der kann noch einmal hier nachschauen!)Worum gehts? Gemeinsam mit euch möchten wir in einem etwas weiter gefassten Rahmen über aktuelle und relevante Themen diskutieren. Dabei steht nicht wie gewohnt ein einzelnes Buch im Vordergrund, aber natürlich wird es auch um Bücher und Büchertipps zu den jeweiligen Themen gehen! Vorhang auf also, für die zweite Runde von "Let's talk about..."Was erwartet euch? Jedes Thema wird über mehrere Wochen hinweg auf LovelyBooks zur Diskussion gestellt, dabei laden wir euch zu verschiedensten Aspekten dazu ein, eure Meinung loszuwerden. Passend dazu präsentieren wir euch Bücherlisten, bei denen ihr für eure Favoriten abstimmen und euch von unseren Buchtipps zum Thema inspirieren lassen könnt. Aber damit nicht genug, spannende Interviews und Mitmachmöglichkeiten haben wir natürlich auch schon geplant, es lohnt sich also, hier vorbeizuschauen! Und für besonders fleißige oder engagierte Mitdiskutierer winkt am Ende natürlich auch ein gar nicht mal so kleiner Gewinn! In was für einer Welt leben wir eigentlich?Brexit, Black Lives Matter, Terrorismus, Pegida, … Das sind nur wenige der Stichworte, die uns tagtäglich in den Nachrichten begegnen und leider auch aktueller denn je erscheinen.Während noch vor einigen Jahren Phänomene wie ein erstarkender Nationalismus, IS-Terrorismus, Rassismus und Diskriminierungen meilenweit von uns entfernt schienen, rücken diese beunruhigenden Entwicklungen immer mehr ins Zentrum unserer Welt und unterlaufen unseren Alltag. Ob wir nun tolerant, emanzipiert, aufgeklärt oder vegan sind – in unserer Gesellschaft laufen einige Dinge falsch, vor denen auch vermeintliche Gutmenschen nicht länger die Augen verschließen können und sollen.Diskutiert mit, in was für einer Welt wir eigentlich leben. Wo ihr Chancen und wo Gefahren seht; wie ihr euch unsere unmittelbare und entferntere Zukunft vorstellt. Und vor allem, was wir aus unserer aktuellen Gegenwart machen können!

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    • 240
  • spannendes Thema, schwache Charaktere

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    derMichi

    derMichi

    20. June 2016 um 15:36

    Ein wenig erinnern Setting und Inhalt an Dave Eggers' Erfolgsroman "Der Circle", der kursioserweise im selben Jahr erschien wie "Zero". Auch hier dehnt sich ein Internetkonzern dank sozialer Netzwerke zu einer unheimlichen Macht aus, die das Leben der Menschen bald mehr beeinflusst, als es denen klar ist. Freemees "ActApps" bieten Lebensberatung auf Knopfdruck und sorgen für eine Verbesserung persönlicher Leistungen. Ganz nebenbei bestimmen sie per Statistiken den "Marktwert" eines jeden Menschen, der wiederum andere Unternehmen über dessen Zuverlässigkeit oder Kreditwürdigkeit informiert. Gerade das ist das vermutlich erschreckendste in diesem Thriller, denn so unrealistisch ist ein globales Netzwerk mit freiwillig zur Verfügung gestellten Daten seiner Nutzer nämlich gar nicht mehr. Hier offeriert der Anbieter sogar Geld und eine scheinbare Eigenkontrolle aller erfassten Werte.Dass wiederum Geheimdienste und Unternehmen die erhobenen Nutzerdaten mit Freuden für ihre ganz eigenen Zwecke verwenden, ist nichts Neues. Elsberg lässt einen gewissen Regierungsvertreter sogar noch ein ganzes Stück weiter gehen, aber das sollte der Leser selbst entdecken. Spannend ist die Jagd auf Zero allemal, denn oft wird dabei eine andere Richtung eingeschlagen, als man zunächst vermutet. Leider bleiben sämtliche Figuren, egal welche schlimmen Dinge sie durchmachen, oberflächlich und austauschbar. Gerade Cynthia, die die üblichen inneren und äußeren Narben einer potentiell gebrochenene Heldin mit sich herumträgt, wird auf keiner der knapp fünfhundert Seiten zur nachvollziehbaren Identifikationsfigur. Auch die Vertreter der verantwortlichen Firmen, Presse und Regierungsorganisationen bleiben holzschnittartige Standardtypen, wie sie in jeder durchschnittlichen Krimiserie zu finden sind.Fazit: Man braucht keine Killerroboter, um von Maschinen und den Menschen dahinter beherrscht zu werden. "Zero" ist ein inhaltlich äußerst relevanter Roman, der eindrücklich zeigt, wie schnell Menschenleben zu Datensätzen werden oder es bereits sind. Noch dazu gewinnt die Handlung durch einige wohlplatzierte Twists schnell an Fahrt, das sprachliche Präsens verdeutlicht die Relevanz des Themas zusätzlich. Und wer schon immer mal lesen wollte was passiert, wenn jemand unautorisiert den US-Präsidenten mit einer Drohne verfolgt, der ist hier genau richtig. Zeros anarchische Aktionen gehören eindeutig zu den besseren Momenten. Der gute Eindruck wird jedoch von unterentwickelten Charakteren getrübt, die sich nie voll entfalten können.

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  • Der LovelyBooks Lesesommer 2016

    Lesesommer
    nordbreze

    nordbreze

    In guter alter Tradition starten wir auch in diesem Jahr wieder in die sommerliche Jahreszeit mit unserem großen LovelyBooks Lesesommer! Ihr dürft euch dieses Mal wieder auf spannende Aufgaben und viele tolle Buchtipps freuen. Jede Woche findet ihr auf unserer Aktionsseite eine neue Verlosung mit großartigen Büchern für die Sommerzeit.Erneut möchten wir mit euch 10 Wochen lang über fesselnde Sommerlektüren diskutieren, Fotos austauschen und neue Bücher entdecken. Wir werden euch im Laufe des Lesesommers verschiedene Aufgaben stellen, die ihr bis zum 7. August in beliebiger Reihenfolge bearbeiten könnt. Für jede Aufgabe könnt ihr Punkte sammeln – bei einigen Aufgaben gibt es auch Extra-Punkte zu ergattern. Auf unserer Übersichtsseite findet ihr außerdem jede Woche neue Buchtipps und könnt sommerliche Buchpakete gewinnen!Wer bis zum Ende des Lesesommers am 7. August die meisten Punkte gesammelt hat, der gewinnt eine literarische Wochenendreise nach Verona (Anreise und 2x Übernachtung inkl. Frühstück)! Dort könnt ihr auf den literarischen Spuren von Romeo und Julia wandeln!Außerdem gibt es für die Plätze 2 - 5 je ein schönes Buchpaket mit neuem Lesestoff. Zusätzlich verlosen wir noch unter allen Teilnehmern 5 weitere Buchpakete unabhängig von der erreichten Punktezahl.Wenn ihr teilnehmen möchtet, dann meldet euch gleich hier im Thema "Ich bin dabei!" an und stellt euch gerne ein bisschen vor. Wer noch überlegt, ob er mitmachen möchte, der kann gern auch später noch einsteigen!Wenn ihr über Twitter, Instagram oder Facebook über den Lesesommer berichtet, darüber plaudert oder Fotos teilt, freuen wir uns, wenn ihr den Hashtag #LBlesesommer verwendet!Wir freuen uns auf viele sommerliche Buchtipps, sonnige Lesestunden – egal ob im Urlaub am Strand oder daheim auf dem Balkon – und natürlich aufs Lesen wundervoller Bücher!P.S.: Alle Blogger unter euch dürfen sehr gern die Grafik, die ihr hier oben im Thema findet, in ihrem Blog verwenden, falls ihr zur Aktion einen Blogbeitrag schreiben möchtet!

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    • 4589
  • Ich habe es verschlungen!

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    Melie99

    Melie99

    31. May 2016 um 14:54

    Das Buch hat ein sehr schönes aber auch schlichtes Cover. Dies ist meiner Meinung nach ein richtiger Eyecatcher mit dem schwarzen Hintergrund und der blauen Schrift darauf. "Zero - Sie wissen, was du tust" ist ein Einzelband von Marc Elsberg.Die Thematik, die im Buch behandelt wird, gefällt mir ganz gut, da sie sehr aktuell ist. Heutzutage gibt es auch viele Diskussionen über die Sicherheit im Internet bzw. wie unsicher man eigentlich ist. Daher habe ich dieses Buch richtig verschlungen. Einer der wenigen Kritikpunkte an dem Thriller ist der Schreibstil von Marc Elsberg. Ich finde, dass er ein bisschen zu trocken ist. Allerdings ist das Buch durchaus spannend. Die richtige Handlung vom Klappentext beginnt erst nach ungefähr 60 Seiten und trotzdem ist es vorher nicht langweilig gewesen.Ich muss ehrlich zugeben, dass mir die Charaktere eigentlich sehr gut gefallen haben, aber einfach zu viele aufgetaucht sind. Irgendwann konnte ich mir von manchen Personen den Namen nicht mehr merken und wusste nicht mehr, was sie eigentlich mit der ganzen Sache zu tun hatten. Für mich persönlich war das einfach verwirrend.Cynthia ist mir sehr sympathisch, doch ihre Tochter Vi hat mir vom Charakter her überhaupt nicht gefallen. Ich weiß nicht, ob ich mit dieser Meinung alleine da stehe, aber sie handelte einfach sehr unrealistisch. Ein Beispiel dafür wäre der Tod ihres Freundes. Sie ist kurz schockiert und traurig und dann greift sie wieder zu den Act Apps und tut das ganze einfach ein bisschen ab.Die Idee der Geschichte ist einfach nur faszinierend und ich finde, dass der Autor sie richtig gut umgesetzt hat. Das Ende mag ich auch sehr gerne. Es bleibt zwar irgendwie ein bisschen etwas offen, allerdings nicht so gravierend wie bei manch anderen Büchern.Ich gebe dem Buch 4 Sterne und kann nur sagen, dass es mich sehr überzeugt hat, die volle Punktzahl kann ich aufgrund der Charaktere aber leider nicht vergeben. Teilt mir bitte eure Meinungen mit.

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  • Datenmissbrauch

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    Kerry

    Kerry

    23. May 2016 um 01:53

    Journalistin Cynthia Bonsant ist eher das, was man ein Old-School-Journalistin nennen könnte, denn auch wenn sie mit digitalen Medien nicht unbedingt auf Kriegsfuß steht, so ist doch der herkömmliche Journalismus ihr Steckenpferd. Nun ist es allerdings so, dass sie einen neuen Job anfängt und hier digitalen Medien das A und O sind. So wird ihr zum Beispiel eine Datenbrille übergeholfen, mit der sie zukünftig arbeiten soll. Cynthia, Cyn genannt, ist davon so gar nicht angetan, ihre Tochter hingegen ist begeistert und leiht sich die Brille prompt aus. Als Cyns Tochter mit ihren Freunden unterwegs ist, natürlich mit der Datenbrille, stoßen sie auf einen Mann, der polizeilich gesucht wird. Einer der Jungen nimmt die Verfolgung auf und wird währenddessen getötet. Es ist der erste Todesfall im Zusammenhang mit einer Datenbrille.Cyn ist entsetzt und versucht ihre Tochter zu trösten, doch muss sie erstaunt feststellen, dass sie diesen Verlust besser wegsteckt, als eigentlich anzunehmen ist. Tatsächlich erfährt Cyn auf Grund dieser Situation, dass die App Freemee ihre Tochter mit guten Ratschlägen unterstützt. Cyn ist entsetzt - vertraut ihr eigenes Kind tatsächlich einer solchen App alles an? Ja schlimmer noch, schnell muss sie feststellen, dass ihr eigenes Kind seine Daten an Freemee zur Verfügung stellt und sich dafür Prämien aussuchen kann. Zwar wird betont, dass die Daten nur für eigene Zwecke genutzt werden, aber wie sieht es mit der Sicherheit der Daten ihres Kindes wirklich aus?Cynthias Spürsinn ist geweckt und sie beschließt zu recherchieren, was sich hinter diesem Freemee verbirgt. Tatsächlich ist auch ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist um die Sicherheit von Userdaten besorgt und macht in erschreckenden Onlinevideos immer wieder darauf aufmerksam. Cyn beginnt zu zweifeln, ob ZERO wirklich solch ein "Terrorist" ist, wie er immer dargestellt wird. Es scheint in der Tat so, dass Freemee die Daten seiner Nutzer lediglich zu ihrem besten nutzt, teils auch, um das beste aus ihnen herauszuholen. Zumindest erklärt sich für Cyn so endlich die positive Veränderung ihrer Tochter innerhalb des letzten halben Jahres, nicht nur in schulischer, sondern auch in sozialer Hinsicht. Doch ist die Verbesserung des Lebens via Fernsteuerung es wirklich wert, alles von sich preis zu geben? Datenmissbrauch! Der Plot wurde realistisch und abwechslungsreich erarbeitet. Ich empfand es als erschreckend zu lesen, wie viel Wahrheit in dieser Geschichte steckt, denn ehrlich, geben wir nicht alle, viel zu viele private Daten preis, indem wir Apps nutzen oder uns bei diversen Bonus-Programmen anmelden? Dieses Buch beschreibt, was tatsächlich mit unseren Daten geschehen könnte, die so gesammelt werden. Die Figuren wurden authentisch und facettenreich erarbeitet. Besonders gut hat mir die Figur der Cynthia gefallen, die anfänglich dieser digitalen Welt skeptisch gegenüber steht und sich dennoch nicht dieser entziehen kann, trotz ihrer Recherchen, die so manches dunkle Geheimnis aufdecken, denn ist es nicht verführerisch einfach, jemand anderen um Rat zu fragen und dafür nur ein paar Fragen zu beantworten und ein paar Daten zu hinterlegen? Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.

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  • Buchverlosung zu "ZERO - Sie wissen, was du tust" von Marc Elsberg

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    Marc_Elsberg

    Marc_Elsberg

    Zum Welttag des Buches möchte ich Euch – lieben Leserinnen und Lesern – eine Freude machen und verlose 2 Buchpakete (mit jeweils einem signierten/personalisierten ZERO und einem signierten BLACKOUT). BLACKOUT ist ein Thriller bei dem es um eine großflächigen Stromausfall aber eigentlich um die Verletzlichkeit unserer modernen Gesellschaft geht. Auch in ZERO geht es um ein aktuelles Thema: Das Sammeln und Auswerten unserer Daten und die Auswirkungen auf uns alle. Beide Thriller wurden in der Kategorie Unterhaltung zum „Wissensbuch des Jahres 2012 bzw. 2014“ gewählt, sind in zahlreiche Sprachen übersetzt worden und standen monatelang auf der Spiegel-Bestsellerliste.Im Herbst wird es wieder spannend: Da erscheint mein neuer Roman, an dessen Fertigstellung ich gerade arbeite. Auch in diesem Buch dreht sich wieder alles um ein brisantes, hochaktuelles Thema, das bereits große Auswirkungen auf unsere Gesellschaft hat bzw. in Zukunft noch größere haben wird. Mehr darf ich allerdings noch nicht verraten ...Um an der Verlosung teilnehmen zu können, poste bitte welches Thema Du für einen meiner nächsten Thriller spannend finden würdest! Ich freue mich auf Eure Vorschläge.HerzlichMarc Elsberg

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  • Sie wissen, was du tust

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    gemischtetueteglueck

    gemischtetueteglueck

    08. March 2016 um 13:02

    Alle sammeln deine Daten. Und du gibst sie bereitwillig her. Du erstellst Online-Profile mit Hobbies, allem was dir gefällt und was du tust. Fitnesstracker zeichnen deine Körperfunktionen auf. Und deinen Standort kennen sie sowieso alle schon. Ob Geschäfte, Autohersteller oder Online-Dienste. Sie sehen und wissen alles über dich.Nach dem Erfolg von „Blackout“ schreibt Marc Elsberg in seinem Thriller „Zero“ über den gläsernen Menschen und die Datensammler, die überall lauern.Cynthia Bonsant ist Journalistin beim Daily in London. Ihr neuester Auftrag: herausfinden, wer hinter der anonymen Internetaktivisten-Gruppe Zero steckt. Die will mit einigen Videos nämlich allen zeigen, wie man sich vor der allgemeinen Überwachung und dem Sammeln persönlicher Daten schützen kann. Da hat vor allem die aufstrebende Plattform Freemee was dagegen. Sie wirbt damit, dass die Nutzer ihre Daten jetzt selber verwalten und entscheiden können, an wen sie diese Daten verkaufen – als Belohnung winken Gadgets wie Datenbrillen, Smartwatches und Co. Also noch mehr Mittel, immer mehr Daten über dich zu sammeln.Nach einem tödlichen Zwischenfall mit einer Datenbrille und einem guten Freund ihrer Tochter findet sich Cynthia auf einmal mitten in der Berichterstattung rund um die neuesten Zero-Videos wieder. Doch je näher sie Zero kommt, umso mehr verfestigt sich der Eindruck, dass mit dieser Internetplattform Freeme irgendetwas nicht stimmt.Hochaktuell und komplex – Marc Elsberg schreibt einen Thriller über ein Thema, das die Gesellschaft mehr beschäftigt denn je. Dabei ist die Story gar nicht mal so überspitzt und übertrieben wie andere Romane zu dem Thema, sondern ziemlich nah an der Realität dran. Denn alles das was er aufzählt  – Smartphones, Datensammler und Kameras – gibt es genau in dieser Form schon und die Mittel, die hier angewendet werden um Daten zu sammeln, zu nutzen und zu manipulieren sind ohne Zweifel möglich und werden mit Sicherheit schon oft angewendet.Marc Elsberg macht aber keine Panik, zumindest zeichnet er nicht das Bild einer ganz düsteren Zukunft. Stattdessen macht er aufmerksam und sorgt vielleicht dafür, dass man das nächste Mal vielleicht zweimal überlegt, wem man welche Daten preisgibt. Das Buch ist zwar recht spannend, doch es hätte das Potential gehabt unfassbar spannend zu sein. Dank guter Recherche und vielen Erklärungen haben auch die Leser Spaß daran, die sich nicht so sehr mit der Thematik auskennen – gleichzeitig kann aber genau das auch bei denjenigen, die Ahnung von der Materie haben, zwischendurch zu Langweile führen.

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  • Hat mich geschockt. Einfach zu realistisch

    ZERO - Sie wissen, was du tust
    Lotta22

    Lotta22

    Wer online ist, der gibt alles Preis. Sie wissen, wo man ist, was man macht und auch sehr genau wer man ist. Cynthia ist Journalistin und kommt mit den "neuen" technischen Weiterentwicklungen nicht so klar, versteht es nicht so genau, warum sie sie nutzen soll.Als dann ein Freund ihrer Tochter auf einer Verfolgungsjagd umgebracht wird, vermehrt Videos im Netz auftauchen, die all das kritisieren, versucht sie genauer herauszufinden, was passiert, wenn man sich dem Netz hingibt.Marc Elsberg kreiert eine Welt, die gar nicht so weit in der Zukunft liegt. Programme, die in seinem Buch auftauchen gibt es bereits und auch der technische Schnickschnack ist entweder schon Alltagsgegenstand oder gerade stark im kommen. Somit ist die gesamte Handlung sehr realistisch.Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Auch die Story ist absolut gut durchdacht. Doch für mich zog sich das Buch so 100 Seiten vor Ende mal etwas. Es kam nichts Neues und das Prinzip blieb gleich. Doch danach und auch davor war es sehr spannend und man fieberte mit Cynthia mit.Insgesamt war ich von Elsbergs Welt geschockt. Es ist so nah an der Realität, dass man immer mal Inne halten muss, in sich geht und überlegt: Ist es das alles wert? Sollte ich mich nicht bei facebook doch abmelden? Leider alles nicht so einfach. Ich bewerte hier mit 4 von 5 Sternen, denn trotz Längen konnte mich das Buch noch überzeugen.

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