Marc Fehse Feeder (Schrei der Angst 1)

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Inhaltsangabe zu „Feeder (Schrei der Angst 1)“ von Marc Fehse

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    Feeder (Schrei der Angst 1)
    sabisteb

    sabisteb

    05. July 2013 um 12:31

    FBI Agent Dell rettet in einem seiner ersten Fälle eine längere Zeit verschwundene FBI Agentin Doris Debrochet aus einem abgewrackten Crack-Haus, das in eine Todesfalle verwandelt worden war. Die Frau war gefesselt und an eine Fütterungsmaschine angeschlossen, die sie mittels Masteron und Zwangsernährung auf 250 kg gemästet hatte. Jahre später taucht eine Leiche einer fas 300 kg schweren Frau auf, die sich als ehemalige Miss NY herausstellt, auch sie ein Opfer des Feeder, des Fütterers, der seine weiblichen Opfer zu Tode mästet, weil er dicke Frauen erotisch findet. Agent Del Canto nimmt Kontakt zu Doris Debrochet, die nun als Dorfpolizistin in einem kleinen Kaff namens Seclusion arbeitet, denn er ist überzeugt, sie weiß mehr, als sie damals verraten hat.   Schrei der Angst ist ein Hörspiel des Labels Marctropolis, von dem ich noch nie gehört habe. Die Webseite des Labels funktioniert zum Großteil nicht (mehr). Nach einigem Suchen fand ich dann man aber blogderangst.de, wo man mehr über die Serie erfahren kann. Anscheinend hat das Hörspiel schon so einige Preise eingeheimst, obwohl es auf den ersten Blick doch eher wie eine Hobbykellerproduktion wirkt. Der Schein trügt jedoch. Dieses Hörspiel ist ein knallharter, ekliger und blutiger Thriller Mehrteiler, über den perversen Serienmörder Philipp Schwarz, der seine weiblichen Opfer zu Tode Mästet und durchdachte mechanische Fallen entwickelt und seine Schlupfwinkel so zu Todesfallen macht. Ich würde jetzt nicht sage, dass das nicht für schwache Nerven ist, es ist blutig, eklig und spannend, aber nicht deutlich schlimmer als normale Fernsehkrimis, an denen das Hörspiel sich auch orientiert. Man hat das Gefühl, eine der normalen amerikanischen Serienproduktionen mit FBI und abgefahrenen Serienmorden vor sich zu haben. Der Soundtrack ist stimmig und vor allem die Sprecher sind durchweg Profis, obwohl einige wenige Dialoge etwas hölzern wirken (wer beschimpft jemanden als Made?) und nach geschrieben aber nicht nach spontan gesprochen klingen. Das kann man aber gut verschmerzen. Die 70 min wird es nie langweilig und man hat auch nicht das Gefühl, dass hier etwas unnötig gezogen oder gestreckt würde. Das Hörspiel lief am 24.6.2013 auf HörbuchFM. Der Sender sendet auch weitere Hörspiele der Reihe, die ich nach dem ersten Teil definitiv weiter hören und verfolgen werde.

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