Marc Fitten Valerias letztes Gefecht

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Inhaltsangabe zu „Valerias letztes Gefecht“ von Marc Fitten

»Marc Fittens skurrile Komödie bezaubert.« Freundin Valeria würde niemals pfeifen. Sie ist nicht mehr jung und hat dezidierte Anschauungen über die Menschen und das Leben. Das Gemüse auf dem Markt ist nicht knackig genug, die Bauern, die um Ibolya in ihrer immer geöffneten Kneipe herumscharwenzeln, sind so nichtsnutzig wie die Christdemokraten, die protzigen Kapitalisten und dieser linke Schimpanse von einem Bürgermeister mit seiner langbeinigen, kapriziösen Frau. Alle sind sie stillos. So wie Menschen, die pfeifen. Doch als sie sich in den Töpfer des kleinen ungarischen Dorfes verliebt, gerät alles durcheinander. Das eigene und das Leben der anderen.

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    Valerias letztes Gefecht
    Martin-Martial

    Martin-Martial

    10. March 2014 um 17:42

    Das hatte Spass gemacht!

  • Rezension zu "Valerias letztes Gefecht" von Marc Fitten

    Valerias letztes Gefecht
    libri

    libri

    22. May 2011 um 18:38

    Wenns bei uns im Dorf so zugehen sollte, möchte ich das nie im Leben erfahren :) Zustände waren das - unglaublich. Locker, lustige Sonntagslektüre.

  • Rezension zu "Valerias letztes Gefecht" von Marc Fitten

    Valerias letztes Gefecht
    Beagle

    Beagle

    24. February 2011 um 13:46

    Ein Amerikaner, der aus Panama stammt, in den USA lebt und über Ungarn schreibt. Kann das gut gehen? Ja! Dieser Roman sprüht geradezu vor Leben! Marc Fitten legt hier ein Meisterwerk in Parabelform vor. Ein Buch, das uns belehren soll, aber doch nicht ganz ernst zu nehmen ist. Was es vor allem ausmacht, sind seine Lebhaften Figuren. Zum Einen ist da Valeria, unbestreitlich die Protagonistin der Geschichte. Sie ist 68 Jahre alt, lebt in dem Ort Zivatar in der Ungarischen Provinz. Ihre Streitlust und Verbissenheit lässt das ganze Dorf zittern, wenn sie auf den Markt geht. Sie ist eine Hexe, die mit Steinen nach Kindern und Hunden wirft, um ihre Ruhe haben zu können. Kurz nach dem 2. Weltkrieg war sie unheimlich verliebt, seither lebt sie als alte Jungfer. Doch das ändert sich, als sie den Töpfer kennenlernt. Zum ersten Mal seit vielen Jahren fühlt sie sich wieder frei, sie ist verliebt. Der Töpfer ist Witwer, mit Leib und Seele Handwerker. Seit einiger Zeit führt er eine lockere Beziehung zur Dorfwirtin Ibolya, doch auch ihn erwischt die Liebe, als er Valeria kennenlernt. Sie entfacht seine schöpferische Kraft, lässt ihn mit einem Mal zum Künstler werden. Ibolya ist der Mittelpunkt des Ortes. Ihre Kneipe ist Versammlungsraum und Ort für Gerüchte. Zu diesem Zweck hat sie kurz nach dem Tod ihres Mannes die Eingangstüre entfernen lassen, damit die Leute schon von der Straße aus sehen, wer drinnen sitzt und sich so dazusetzen "muss". Sie ist eine Meisterin im Ziehen von Fäden, scheinbar hält sie das Dorf zusammen. Andere Randfiguren sind der Bürgermeister, der das Dorf nach dem Ende des Kommunismus zu Ruhm führen möchte, einen Bahnhof baut und ausländische Investoren einlädt, die hier Fabriken bauen sollen. Er und seine schöne Frau sind das Glamourpaar des Dorfes. Daneben gibt es noch den Töpferlehrling, der die Liebe zu Zsofi nicht erwiedern möchte, die unsterblich in ihn verliebt ist. Der Schornsteinfeger auf Durchreise bringt das ganze ruhige Leben aus der Fassung und nahe an den Stress-Wahnsinn. "Valerias letztes Gefecht" lebt durch die schrulligen Bewohner dieses Dorfes. Man mag das Buch kaum aus der Hand legen, da man immer wissen möchte, was als nächstes passiert. Für Freunde des Humors und auch der hochwertigen Literatur eine uneingeschränkte Empfehlung, die Lesespaß garantiert.

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  • Rezension zu "Valerias letztes Gefecht" von Marc Fitten

    Valerias letztes Gefecht
    suse9

    suse9

    Schade. Schade, dass ich an diesem Buch vorbeigegangen wäre, wenn es mir nicht eine Freundin in die Hand gedrückt hätte. Schade, dass ich mich von dem ungewöhnlichen Cover hätte abschrecken lassen. Schade, dass ich den Roman nie gelesen hätte, wenn ich nicht dazu aufgefordert worden wäre. Ein Glück, dass ich eine Freundin hatte, die darauf bestand. Valeria ist nicht mehr jung und schön schon gar nicht. Ihr wirkliches Alter erschließt sich erst im Laufe des Romans. Man erfährt lediglich, dass sie wie eine alte Kartoffel aussieht und alles andere als charmant mit ihren Dorfmitbewohnern umgeht. Als sie jedoch dem Töpfer begegnet, der mit seinen Händen mehr als simple Teller formen kann, wird ihr bewusst, dass sie noch lange nicht am Ende ist. Mit leisem gut dosiertem Humor gespickt mit einem Tupfer Erotik erzählt der Autor die Geschichte Valerias. Begeistert folgte ich ihm in das verschlafene Dorf und lernte dessen Bewohner kennen. Das Lesen war eine wahre Freude und bereitete mir manch amüsante Stunde. Jedoch fast unbemerkt veränderte sich die Stimmung. Kopfschüttelnd verfolgte ich die Wankelmütigkeit der leicht zu beeinflussenden Menschen. Kleinigkeiten – richtig in Szene gesetzt – verursachten teilweise Massenhysterie, wobei Sympathie und Ablehnung ständig schwankend von einem zum anderen wechselten. Der dramatische Schluss des Romans lässt die Handlung noch einmal zuspitzen und verwundert schloss ich das Buch. Was als leichte lockere Lektüre daherkam, wurde zunehmend dramatisch, und – versteckt unter humorvoller Betrachtung des Dorfes – prangert der Autor Korruption, Ignoranz, Unehrlichkeit und Intoleranz an. Dieses Buch lässt mich mit der richtigen Mischung aus Nachdenklichkeit und Freude über eine gut erzählte Geschichte zurück. Es verdient, gelesen zu werden.

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  • Rezension zu "Valerias letztes Gefecht" von Marc Fitten

    Valerias letztes Gefecht
    siggi88

    siggi88

    20. January 2011 um 09:04

    Es geht um Sex, Liebe und innere Schönheit in einem kleinen Dorf in Ungarn, das vom Krieg verschont geblieben ist.

  • Rezension zu "Valerias letztes Gefecht" von Marc Fitten

    Valerias letztes Gefecht
    Jari

    Jari

    01. November 2009 um 11:35

    Zivatar heisst übersetzt "Gewitter". Und wie der Name des kleinen ungarischen Dorfes am Ende der Welt, an dem sogar die russischen Panzer desinteressiert vorbeirollten, lautet, braut sich über dem Dörfchen etwas zusammen. Es beginnt damit, dass Valeria, die strenge und gehässige Dorfhexe, die an nichts und niemandem ein gutes Haar lassen kann, sich auf dem Markt Hals über Kopf in den Töpfer verliebt. Auf einmal verhält sie sich merkwürdig. Die beinahe schon 70-jährige Valeria mischt sich auf einmal unters Volk, zieht Kleider mit Blümchenmuster an und lächelt sogar! Auch der Töpfer scheint nicht abgeneigt zu sein und nimmt sich vor, Valeria den schönsten Wasserkrug zu töpfern, den er je zustande gebracht hat. Und von Valeria inspiriert, entdeckt er sogar den Künstler in sich. Doch eine sieht dieses Geschehen gar nicht gerne: Ibolya. Ihres Zeichen Besitzerin der einzigen Kneipe im Dorf und knallharte Geschäftsfrau. Zwar hat sie mit dem Töpfer eine Affaire, doch nie wollte sie etwas Ernstes. Doch jetzt, da sie plötzlich eine Konkurrentin hat, merkt sie, wie viel ihr der Töpfer bedeutet. Ausserdem mag Ibolya es gar nicht, wenn ihr etwas weggenommen wird. Als dann auch noch der etwas kleinwüchsige Schornsteinfeger auftaucht, steht das kleine Dorf erst recht Kopf. In Marc Fittens "Valerias letztes Gefecht" geht es drunter und drüber. Mag man Zivatar anfangs noch als kleines, verschlafenes Nest sehen, ist es mit der Ruhe bald vorbei. Intrigen werden geschmiedet, es wird betrogen und bestochen und sich geprügelt. Aber es wird sich auch geliebt, Veränderungen werden in Gang gesetzt und schlussendlich kommt doch alles so, wies kommen muss. Die Geschichte lebt vor allem durch ihren Charme. Man leidet mit den Charakteren und kann sogar die resolute und etwas egoistische Ibolya verstehen, die alles versucht, um den Töpfer zurückzubekommen. Ebenso liest sich das Buch sehr leicht, was auch am einfachen und luftigen Schreibstyl von Marc Fitten liegt. Wer keine Ungarischkenntnisse aufweisen kann, muss sich nicht scheuen, das Buch zur Hand zu nehmen, denn auf ungarische Sätze wird verzichtet. Und wenn man daran denkt, dass ein "s" ein "sch" und ein "c" ein "z" ist, kann man auch die ungarischen Vornamen ohne weiteres aussprechen. Bei diesem Buch handelt es sich sehr wohl um eine Liebesgeschichte mit all ihren Tücken und Schönheiten, doch mit dem Unterschied, dass sich die Protagonisten alle schon in etwas gehobenerem Alter befinden. Auch dies gibt dem Buch einiges an Pluspunkten und dadurch hebt dich der Titel auch aus den anderen Titel des Genres ab. Das Buch geht einem sehr ans Herz und man ist mitten in der Geschichte drin. Auch wird sie nie langweilig oder kitschig (Valeria verhindert das in ihrer alles anderen als romantischen Art). Wer eine Geschichte lesen möchte, die den Sommer zurückbringt und in der er richtig schwelgen kann, sollte zu "Valerias letztes Gefecht" greifen. Man sollte sich weder vom Alter der Personen, noch von den beschriebenen Sexszenen abschrecken lassen. "Valerias letztes Gefecht" ist ein Buch für Herz und Seele!

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  • Rezension zu "Valerias letztes Gefecht" von Marc Fitten

    Valerias letztes Gefecht
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. August 2009 um 19:19

    Recht unterhaltsame Gechichte über "das Begehren und die Gier, über Gewinnen und Verlieren und vor allem über die Hoffnung" (Klappentext). Außerdem eine "Parabel": Dieser Charakter, der auch an den Erzählstil von Märchen erinnert, ließ mich aber durch die gesamte Lektüre hindurch auf Abstand zum Text und zum Geschehen. Die versprochene Sinnlichkeit kam mir - vielleicht lag's auch an besagtem Abstand - zu kurz. Trotzdem schön, solche Sätze wie diesen zu finden: "Er erkannte sie sofort. Sie stand vor ihm, wie ein Zugunglück, das sich erst noch ereignen würde - eine gehässige, eigensinnige Lokomotive, erpicht darauf, alle Engel zu zerquetschen, die ihr in die Quere kamen. Hier war eine Frau, die er begehren konnte."

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  • Rezension zu "Valerias letztes Gefecht" von Marc Fitten

    Valerias letztes Gefecht
    Sabini

    Sabini

    21. June 2009 um 13:30

    Ein unterhaltsames Buch über eine Dorfgemeinschaft in Ungarn. Alle kennen sich schon ein Leben lang und dennoch finden sich neue Liebschaften im fortgeschrittenen alter. Das Buch ist frisch und leicht geschrieben, beschreibt auch (ungarische) Eigenarten, könnte aber sicherlich in jedem Dorf spielen.

  • Rezension zu "Valerias letztes Gefecht" von Marc Fitten

    Valerias letztes Gefecht
    yoko

    yoko

    02. May 2009 um 22:09

    Ein wunderbares Buch, das wirklich bezaubert. Es ist herrlich geschrieben, sehr unterhaltsam, manchmal ein bisschen nachdenklich und eine tolle Geschichte über die große Sache dieser Welt: Die Liebe. Einmal ganz anders erzählt.