Marc Gore The Terror Compilation

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Inhaltsangabe zu „The Terror Compilation“ von Marc Gore

Bei Marc Gore wird das gehalten, was der Name verspricht, denn der Name ist Programm. Gore und Splatter sind die Noten, die Marc Gore mit dem Taktstock des Terrors dirigiert. Seine Melodie des Grauens ist nicht auf Suspense ausgelegt, sondern trifft vielmehr die harten Töne und liefert die Hintergrundmusik zu einem Tanz aus Tod und Terror. Aber Marc Gore bringt nicht einen Tanz mit feinen oder ästhetischen Bewegungen, sondern es wird der grobe Tanz der Blutpolka zelebriert. Hart und ohne Tabus. Oftmals an der Grenze des guten Geschmacks, schreibt Marc Gore relativ geradlinige Geschichten voller Terror und Gewalt, oft mit eher harten Sexszenen unterlegt. Mit seinen Geschichten sorgt er immer wieder für heftige Kontroversen. Von einem Teil der Leserschaft werden seine Splatterstories glühend verehrt, der andere Teil der Leserschaft würde ihn am liebsten seines Schreibwerkzeugs beraubt in einer isolierten Gummizelle sehen. Verehrung oder Verachtung – dazwischen gibt es Nichts! Ein Autor, dessen ganze Werke voll sind von gefräßigen Monstern, hammerschwingenden Killern, sadistischen sexuellen Ausschweifungen und endlos zelebrierten Geschmacklosigkeiten, ist nun mal nicht jedermanns Sache. Wo andere Autoren dezent zurückweichen, fängt Marc Gore erst an und will nur noch Blut (Gore) sehen. Blutrünstigste Schocks und rabiate Darstellungen von Gewalt und Sex stehen bei den goreschen Machwerken höher im Kurs als Charakter- und Landschaftsdarstellungen. Seine Kurzgeschichten sind wahrhaftige Auslebungen von Gore und Splatter, triefend vor Blut und voller Gewalt. Dennoch sind die subtilen und grauenerregenden Geschichten des Autoren voller Spannung und Unterhaltung, die sich kurzweilig lesen und erlesen lassen. Folgen Sie uns nun in eine Welt des Terrors, in der das blanke Grauen und der Wahnsinn residiert. (Quelle:'Flexibler Einband/11.10.2012')
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    The Terror Compilation
    lord-byron

    lord-byron

    23. March 2013 um 15:07

    Da ich immer mal wieder gerne Bücher lese die vor Blut , Gewalt und Gedärm nur so triefen, habe ich mich wahnsinnig gefreut als der Autor Marc Gore ( der Name ist Programm) mich gefragt hat, ob ich sein Buch "The Terror Competition" rezensiere möchte. Natürlich wollte ich und ich habe es nicht bereut. 6 wundervoll blutige Geschichten erwarteten mich. In Monster Squad geht es um den Trucker Charles, der auf seiner Tour durch New Mexico in seiner Lieblingskneipe auf die völlig verängstigte Marcella trifft, die ihn um seinen Schutz anfleht. Sie wird von ihrem Ehemann Cesar Montanea verfolgt, den sie betrogen hatte. Doch ihr Ehemann ist nicht nur der Kopf der ansässigen Mafia sondern auch ein gefährlicher Nekromant. Der Informatiker Ron Kessler fährt in "Psycho Route 66" jedes Jahr die sehr beliebte Strecke. Dort gabelt er immer wieder Anhalterinnen auf oder "hilft" Frauen beim reparieren ihrer liegen gebliebenen Autos. "The Terror of Alabama" fand ich total klasse. In der Geschichte geht es um 2 junge Paare die gemeinsam zum Spring Break in Florida fahren wollen und unterwegs eine Autopanne haben. Kurz darauf ist einer der 4 plötzlich verschwunden. Meine absolute Lieblingsgeschichte ist "Creatur in the Cellar". Nach dem Tod ihrer Eltern muss die 9-jährige Helen bei ihrer Tante Ruth und Onkel Gordon leben. Ständig drohen ihr die Beiden mit dem Monster im Keller. Um Schmetterlinge und den Forscher Professor Gregory Francis geht es in der Story "The Butterfly Ladies" Und zu guter Letzt kommt noch Alien Carnage. Hier erfindet ein Forscher eine Maschine die unglaubliches kann. Mir haben ausnahmslos alle Geschichten sehr gut gefallen und sie hielten auch alle was sie versprachen. Sie waren brutal, es floss Literweise Blut und teilweise wurde auch Gedärm aus den Bäuchen gerissen. Ich bekam also genau das was ich wollte. Sehr schade finde ich, dass sich das Lektorat so wenig Mühe gegeben hat, denn es sind noch sehr viele Fehler im Buch enthalten. Aber dafür kann der Autor ja nichts. Ich hoffe, dass er für seine anderen Bücher ein besseres Lektorat bekommt, sonst würde ich mich ganz uneigennützig als Korrekturleser zur Verfügung stellen. ;o) Der Autor hat es geschafft mich ständig bei der Stange zu halten. Immer wollte ich wissen wie es weiter geht und was danach noch kommt. Einen Kleinen Kritikpunk gibt es allerdings und das sind die Beschreibungen, die mich ein klein wenig gestört haben. Ich muss nicht immer ganz genau wissen was jemand trägt oder welche Marke ein Auto ist. Aber da das nicht groß meinen Lesefluss gestört hat, vergebe ich für dieses Buch mit seinen sechs Geschichten, 5 von 5 Punkten und eine absolute Leseempfehlung für alle blutrünstigen Horrorfreunde. © Beate Senft

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  • Rezension zu "The Terror Compilation" von Marc Gore

    The Terror Compilation
    Wir-Lesen

    Wir-Lesen

    03. November 2012 um 23:26

    Tolle Geschichten zum Gruseln und Fürchten. Diese Anthologie bietet ein Rundumpakat, was ein Abend zum Angst einjagen und ein richtiger Horrorfan benötigen. Dabei lotet der Autor alle Möglichkeiten aus, die das Genre hergibt und verbindet die einzelnen Geschichten zu einer spannenden und blutrünstigen Sammlung miteinander. Den Leser erwarten eine Menge Überraschungen und meist auch unerwartete Spannungsbögen und Handlungen. Da ich im Ganzen weniger auf die einzelnen Geschichten eingehen möchte, kann ich abschließend sagen … ein Blick in dieses Werk lohnt sich auf jeden Fall! Der Autor Marc Gore hat einen neuen Fan dazugewonnen. Annette aus dem Team von Wir Lesen

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