Marc Höpfner

 3.6 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Trojaspiel, Das Haus in der Parkallee und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Marc Höpfner

Trojaspiel

Trojaspiel

 (7)
Erschienen am 05.03.2007
Ukrainischer Sommer

Ukrainischer Sommer

 (3)
Erschienen am 11.12.2013
Das Haus in der Parkallee

Das Haus in der Parkallee

 (3)
Erschienen am 17.12.2014
Pumpgun

Pumpgun

 (2)
Erschienen am 01.03.2001
Amazone

Amazone

 (1)
Erschienen am 12.09.2016

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Rezension zu "Trojaspiel" von Marc Höpfner

es könnt' mich nicht weniger interessieren ob du tot bist oder lebst
Keksisbabyvor 5 Monaten

Ein schrulliger Hotelier mit einem Hotel, dass nur partiell benutzt wird, ein gescheiterter Deutscher, ein Obdachloser und ein verkorkstes Mädchen machen sich auf einen Roadtrip, um das Leben des Architekten des Hotels nachzuvollziehen. T.L. ein verkanntes Genie, dem es gelang ein Labyrinth in ein Bauwerk zu packen und über den heute kaum noch etwas bekannt ist. Es gibt eine unerklärliche Verbindung zu ihm und Toni. Je weiter die Reise geht, desto klarer erkennen sie, wie T.L. jeden den er getroffen hat, berührt hat. Entweder auf positive oder auf negative Weise, aber keinen ließ er kalt.

 

„Das Trojaspiel“ habe ich mir vor ein paar Jahren als Freebie heruntergeladen, weil mich die Inhaltsangabe an „Schatten des Windes“ denken lies. Und zu Beginn hatte ich auch noch die Hoffnung, dass die Reise mich irgendwohin führen würde, aber der Roman ist wirklich ein Labyrinth. Ich habe mich darin verlaufen und nach Dreiviertel des Buches habe ich einfach abgebrochen. Ich mochte nicht mehr in den selbstverliebten langen Sätzen des Autors herumirren. Ich mochte den Figuren nicht mehr folgen, weil es mir egal war wie die Geschichte ausging. Ja ich mochte nicht einmal die Charaktere und ihre wirren Gedanken, Rückblenden, Begegnungen. Selbstherrlich reiht der Autor Satzteile aneinander, die mich als Leser leicht ermüdeten. Was mich eher fasziniert, wenn es Autoren gelingt eine Welt mit wenigen Worten zu entwerfen, in der ich mich verlieren und wieder finden kann. Vielleicht wäre es etwas anderes gewesen, wenn ich auch nur etwas Sympathie für auch nur eine der handelnden Figuren gehabt hätte. Aber weder der schrullige Hotelier, noch der getriebene Toni haben den Weg in mein Herz gefunden. Ich gebe nicht schnell auf und ich hatte lange die Hoffnung, dass ich endlich den Aha-Moment bekäme, an der Seite ankommen würde, wo das Ganze plötzlich einen Sinn ergibt. Also wo ich das Labyrinth von oben sehen kann und erkennen kann, wohin es mich führt, aber wenn es einen gab muss er nach Seite 375 gewesen sein.

 

Weder der Autor noch das Buch waren meins. Immerhin hat es mich nichts gekostet, als ein paar Stunden Lesezeit. Aber immerhin hatte ich die Erkenntnis, dass ich ohne schlechtes Gewissen, manche Bücher einfach von meinem Kindle löschen kann, ohne sie zu Ende gelesen zu haben.

 

 

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Rezension zu "Trojaspiel" von Marc Höpfner

Faszinierender Roman
Lesefexinvor 2 Jahren

Mit Sicherheit eines der faszinierendsten Bücher, das ich je gelesen habe. Man braucht einen langen Atem, aber am Ende ist es so, wie man sich ein spannendes Buch eigentlich immer wünscht: eine eigene Welt, in der man sich verlieren kann, und doch irgendwie aufgehoben ist. Genau das ist es wohl was auch das Bild des Labyrinths bedeutet, das über der ganzen Romanhandlung steht.
„Trojaspiel“ bietet ein Labyrinth an Geschichten - spannend, exotisch, tieftraurig und dann wieder irrwitzig komisch - aus denen immer wieder neue Geschichten entstehen, bis man am Ende begriffen hat, dass es das Lesen selbst ist, das einen zur Auflösung dieser ungewöhnliche Fabel bringt, während man die Helden des Romans begleitet, die die Spuren des Baumeisters „T.L.“ verfolgen. Ein Buch für Bücherliebhaber und Menschen, die das Lesen lieben und dabei etwas entdecken wollen, was auf den Seiten steht und doch jenseits dieser Seiten liegt. „Trojaspiel“ hat mir ein Stück Weisheit für mein Leben mitgegeben - auch wenn das jetzt wahnsinnig tiefgründig und philosophisch klingen mag – und eine unvergessliche, phantastische Geschichte.

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Rezension zu "Trojaspiel" von Marc Höpfner

Faszinierendes Lesefutter
labyrinthixvor 2 Jahren

Der junge Tonio Ludwig, kommt nach New York, in ein heruntergekommenes Hotel, das von einer bunten Gruppe ungewöhnlicher  junger Leute bewohnt wird. Der Besitzer des Hotels, ein armenischer Millionär namens Mahgourian, beherbergt diese Kolonie der Gestrandeten umsonst in seinem Haus. Wie eine Spinne im Netz scheint er aber gerade auf den Neuankömmling gewartet zu haben. Der nicht zufällig aufgetauchte Gast besitzt die Baupläne für das Gebäude, in dessen rätselhafter Konstruktion sich ein Geheimnis verbirgt. Zusammen mit Tonio hofft der undurchsichtige Alte endlich den verschollenen Baumeister des Hotels aufzuspüren. Begleitet von Laura, in die sich der Deutsche verliebt hat und dem geheimnisvollen Obdachlosen Zack, begeben sich die beiden auf eine abenteuerliche Reise: Sie verfolgen die letzten Spuren des mysteriösen Architekten T.L., dessen unglaubliches Schicksal sie (und den Leser) bald mit Macht in seinen Bann zieht.
Ihre Suche führt sie von New York nach Deutschland, nach Rom und schließlich auf die Insel Kreta, sie fördert mehr und mehr verblüffende Fragmente aus dem Leben des Baumeisters zu Tage, und schließlich hat sich aus diesen Bruchstücken eine beispiellose Lebensgeschichte zusammenfügt, die, wie sich herausstellt, mit der von Mahgourian und Tonio schicksalhaft verknüpft ist...

Der Autor erzählt einen komplexen Abenteuerroman der verschlungen wie ein Labyrinth entwickelt wird und für den man Ausdauer braucht.  Ungewöhnlich und faszinierend habe ich gefunden, dass das Buch nicht nur über ein Labyrinth erzählt, sondern der Roman auch in seiner Schreibweise das Labyrinth nachahmt. Wenn man sich auf die vielen Geschichten, die das Buch anbietet eingelassen hat, wird man am Ende allerdings auch belohnt. Eine schöne, aber auch anspruchsvolle Lesereise und ein Muss für Labyrinthfans.

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