Marc Höpfner Das Haus in der Parkallee

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Inhaltsangabe zu „Das Haus in der Parkallee“ von Marc Höpfner

"Ein mysteriöser Toter, ein unheimliches Haus, und die Jagd auf ein Ungeheuer, aus Albträumen geboren." Der Münchener Polizeipsychologe Richard Tauber bekommt den Auftrag, den alternden Starermittler Robert Langer zu begutachten, der sich weigert, einen mysteriösen Todesfall zu den Akten zu legen. Tauber findet schnell heraus, dass Langer mehr über den geheimnisvollen Toten weiß, als er zugeben will. Der Psychologe beginnt selber Ermittlungen anzustellen, die ihn an seine eigenen Abgründe führen und ihn mit dem Rätsel einer alptraumhaften Villa konfrontieren, die Langer in ihren Bann geschlagen hat.

Abgründiger Thriller mit Gänsehautgarantie

— Monsterbounty
Monsterbounty
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    Das Haus in der Parkallee
    Monsterbounty

    Monsterbounty

    05. January 2017 um 21:13

    Der Münchener Polizeipsychologe Richard Tauber hat einen ungewöhnlichen Patienten: Er soll den alternden, legendären Kommissar Robert Langer begutachten, dessen Ermittlungseifer in einem mysteriösen Todesfall seinen Vorgesetzten ein Dorn im Auge ist. Tauber findet heraus, dass bei dem Todesfall, in dem Langer zuletzt ermittelt hat, nicht alles mit rechten Dingen zugegangen zu sein scheint. Langer weiß offenbar nicht nur mehr über den Fall, als er zugeben will, er scheint auch im Bann des gespenstischen und geheimnisvollen Hauses zu stehen, in dem der Tote gefunden wurde. Tauber, zunehmend fasziniert von der ungewöhnlichen Geschichte seines Patienten und dem Todesfall, dessen Umstände Langer in den Wahnsinn zu treiben scheinen, beginnt selber Nachforschungen anzustellen, bei denen der gestandene Psychologe auch an seine eigenen Grenzen gelangt und die schließlich im "Haus in der Parkallee" zu einem so schrecklichen wie unglaublichen Finale führen.Meinen Respekt für diese hochspannende und gleichzeitig überaus raffiniert geschriebene Story. Ich habe schon lange keinen so fesselnden Krimi/Thriller mehr gelesen. Besonders gelungen ist die Verknüpfung des Krimiplots mit Horrorelementen in einer insgesamt völlig realistischen Erzählumgebung. Normalerweise ist "Horror" im Genrefach des Kriminalromans nicht so mein Fall, weil er meistens auf Kosten des Realismus geht, der für mich einfach notwendig für die Glaubwürdigkeit einer Krimistory ist. Aber "Das Haus in der Parkallee" macht seine Ausflüge ins "Übersinnliche" des Horrorgenres so beiläufig und überzeugend, dass es auch mich gegruselt hat. Hut ab. Den fünften Punkt gibt es für die gelungenen und sympathischen Hauptfiguren, sowie die Tatsache, dass in diesem abgründigen Thriller-Spektakel trotzdem der Humor nicht zu kurz kommt.

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  • Psychothriller mit vielschichtigen Figuren, Humor und Gruselfaktor

    Das Haus in der Parkallee
    Lesefexin

    Lesefexin

    25. October 2016 um 13:00

    Dicke Leseempfehlung von mir, das Buch hat mich über die Lametta-Langeweile der Feiertage gerettet und das war eine echte Überraschung für mich. Ich lese zur Zeit zwar viele Krimis und Thriller, weil ich beruflich viel unterwegs bin und dabei auch viel Zeit im Zug verbringe. Leider fehlt es mir bei dieser Gattung Buch häufig an Figuren, die realistisch sind, einen wirklich berühren und auch noch in einer lebendigen Sprache sprechen. Was folgt ist daher häufig ein gewisser Lesekater, wenn man den Krimi aus der Hand legt. Man ist zwar spannend unterhalten worden, aber das war es auch schon, die Figuren bleiben nicht hängen, die Geschichte hat keinen Nachhall, und man fragt sich, ob man nicht lieber etwas anderes hätte lesen sollen."Das Haus in der Parkallee" hat mich jedoch ziemlich umgehauen. Die Geschichte ist superspannend und originell, die Figuren sind menschlich glaubwürdig und gehen einem wirklich nahe. Sie besitzen Tiefenschärfe, eine nachvollziehbare Psychologie und sogar die Nebenfiguren sind gut ausgeleuchtet. Die Folge ist, dass einen die ohnehin schon faszinierende Handlung noch stärker berührt. Sehr gelungen, wenn nicht meisterlich fand ich auch die Balance zwischen Krimi und Horror, man weiß streckenweise wirklich nicht, ob hier alles noch "real" ist, oder ob man sich hier nicht eher in einer Horrorgeschichte à la Stephen King befindet. Mich hat das Buch jedenfalls eine schlaflose Nacht über die etwas zähen Feiertage gekostet und dafür gibt es 5 Punkte.

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