Marc Höpfner Trojaspiel

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Inhaltsangabe zu „Trojaspiel“ von Marc Höpfner

"Trojaspiel" erzählt die abenteuerliche Suche nach T. L., dem Baumeister geheimnisvoller Labyrinthe, die Ende des zwanzigsten Jahrhunderts in einem mysteriösen New Yorker Hotel beginnt und im Jahr 1899 in Odessa endet. Ein fesselnder Roman, großartig erzählt und so geheimnisvoll wie die Suche nach dem Gral. "Ein Schmöker, der die Gattungsbezeichnung Roman wahrlich verdient." Frankfurter Rundschau "Wie stimmungsvoll Atmosphäre erzeugt wird, zählt schon zu den Perlen deutscher Erzählkunst." Hannoversche Zeitung "Der Autor versteht es dabei, atmosphärisch dichte Szenen und eine Fülle teilsweise sehr komplexer Charaktere zu zeichnen." Frankfurter Neue Presse

Faszinierend

— Lesefexin
Lesefexin

Labyrinthisch verschlungene und faszinierende Lektüre!

— labyrinthix
labyrinthix

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  • Faszinierender Roman

    Trojaspiel
    Lesefexin

    Lesefexin

    13. February 2017 um 10:39

    Mit Sicherheit eines der faszinierendsten Bücher, das ich je gelesen habe. Man braucht einen langen Atem, aber am Ende ist es so, wie man sich ein spannendes Buch eigentlich immer wünscht: eine eigene Welt, in der man sich verlieren kann, und doch irgendwie aufgehoben ist. Genau das ist es wohl was auch das Bild des Labyrinths bedeutet, das über der ganzen Romanhandlung steht.„Trojaspiel“ bietet ein Labyrinth an Geschichten - spannend, exotisch, tieftraurig und dann wieder irrwitzig komisch - aus denen immer wieder neue Geschichten entstehen, bis man am Ende begriffen hat, dass es das Lesen selbst ist, das einen zur Auflösung dieser ungewöhnliche Fabel bringt, während man die Helden des Romans begleitet, die die Spuren des Baumeisters „T.L.“ verfolgen. Ein Buch für Bücherliebhaber und Menschen, die das Lesen lieben und dabei etwas entdecken wollen, was auf den Seiten steht und doch jenseits dieser Seiten liegt. „Trojaspiel“ hat mir ein Stück Weisheit für mein Leben mitgegeben - auch wenn das jetzt wahnsinnig tiefgründig und philosophisch klingen mag – und eine unvergessliche, phantastische Geschichte.

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  • Faszinierendes Lesefutter

    Trojaspiel
    labyrinthix

    labyrinthix

    08. January 2017 um 15:01

    Der junge Tonio Ludwig, kommt nach New York, in ein heruntergekommenes Hotel, das von einer bunten Gruppe ungewöhnlicher  junger Leute bewohnt wird. Der Besitzer des Hotels, ein armenischer Millionär namens Mahgourian, beherbergt diese Kolonie der Gestrandeten umsonst in seinem Haus. Wie eine Spinne im Netz scheint er aber gerade auf den Neuankömmling gewartet zu haben. Der nicht zufällig aufgetauchte Gast besitzt die Baupläne für das Gebäude, in dessen rätselhafter Konstruktion sich ein Geheimnis verbirgt. Zusammen mit Tonio hofft der undurchsichtige Alte endlich den verschollenen Baumeister des Hotels aufzuspüren. Begleitet von Laura, in die sich der Deutsche verliebt hat und dem geheimnisvollen Obdachlosen Zack, begeben sich die beiden auf eine abenteuerliche Reise: Sie verfolgen die letzten Spuren des mysteriösen Architekten T.L., dessen unglaubliches Schicksal sie (und den Leser) bald mit Macht in seinen Bann zieht. Ihre Suche führt sie von New York nach Deutschland, nach Rom und schließlich auf die Insel Kreta, sie fördert mehr und mehr verblüffende Fragmente aus dem Leben des Baumeisters zu Tage, und schließlich hat sich aus diesen Bruchstücken eine beispiellose Lebensgeschichte zusammenfügt, die, wie sich herausstellt, mit der von Mahgourian und Tonio schicksalhaft verknüpft ist... Der Autor erzählt einen komplexen Abenteuerroman der verschlungen wie ein Labyrinth entwickelt wird und für den man Ausdauer braucht.  Ungewöhnlich und faszinierend habe ich gefunden, dass das Buch nicht nur über ein Labyrinth erzählt, sondern der Roman auch in seiner Schreibweise das Labyrinth nachahmt. Wenn man sich auf die vielen Geschichten, die das Buch anbietet eingelassen hat, wird man am Ende allerdings auch belohnt. Eine schöne, aber auch anspruchsvolle Lesereise und ein Muss für Labyrinthfans.

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