Marc Kemper Schmerzflimmern

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Inhaltsangabe zu „Schmerzflimmern“ von Marc Kemper

Wir rennen unserem unvermeidbaren Ende entgegen. Manche schneller als andere, viele sogar mit offenen Armen. Doch wie würden wir uns wohl verhalten, wenn wir exakt voraussehen könnten, wann, wo und wie jeder einmal stirbt? Gregor, ein junger Rettungssanitäter, muss mit genau diesem Wissen leben. Allgegenwärtige Visionen skurrilster Todesszenarien lassen ihn zynisch und teilnahmslos durch das Leben gehen, ehe eine verblüffende Begegnung nicht nur seine Perspektive, sondern auch den Verlauf seines eigenen Lebens verändert ... "Schmerzflimmern" ist eine lebensverneinende Mystery-Komödie, der es definitiv nicht an Sarkasmus und Wortwitz mangelt. Der Tod, als ultimative Unannehmlichkeit im sonst so tristen Tagesablauf, tritt dabei in all seinen Facetten auf - er amüsiert, erschreckt, verstört und animiert zum Blick in das eigene Innere.

Schwarzer Humor und unterhaltsame Anspielungen - absolute Leseempfehlung

— sansol
sansol

Wer auf schwarzen Humor steht, kommt hier auf seine Kosten

— Hannasbuecherwelt
Hannasbuecherwelt

Empfehlung für jeden, der seinen Humor gern schwarz zu sich nimmt!

— Plush
Plush

schwarzer Humor und ein bisschen Final Destination in einem Buch vereint

— Ripper_books
Ripper_books

Ein Buch, das den Tod auf die Schippe nimmt. Humor der schwarzen Art, der mich begeistern konnte.

— AdelheidS
AdelheidS

Ein (relativ) kurzes Buch für alle die Mystery, aber vor allem schwarzen Humor lieben.

— SaintGermain
SaintGermain

Tolle Story mit viel schwarzem Humor und einer interessanten Weltsicht. Lesetipp!

— JoJansen
JoJansen

Super!

— nancyhett
nancyhett

NeoNoirMystery, unterhaltsam, spannend & mit viel schwarzem Humor, alles kurz durchgerührt und intravenös in 176 Seiten gespritzt. Lesetipp!

— fantafee
fantafee

Das Buch macht einfach Spaß. Überzogen und gemein, großartig.

— ClaraOswald
ClaraOswald

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  • Tiefsinnige Geschichte mit allerschwärzestem Humor - sehr lesenswert!

    Schmerzflimmern
    Bookilicious

    Bookilicious

    08. September 2017 um 17:50

    *Inhalt*"Wir rennen unserem unvermeidbaren Ende entgegen.Manche schneller als andere, viele sogar mit offenen Armen. Doch wie würden wir uns wohl verhalten, wenn wir exakt voraussehen könnten, wann, wo und wie jeder einmal stirbt? Gregor, ein junger Rettungssanitäter, muss mit genau diesem Wissen leben. Allgegenwärtige Visionen skurrilster Todesszenarien lassen ihn zynisch und teilnahmslos durch das Leben gehen, ehe eine verblüffende Begegnung nicht nur seine Perspektive, sondern auch den Verlauf seines eigenen Lebens verändert ..."Schmerzflimmern" ist eine lebensverneinende Mystery-Komödie, der es definitiv nicht an Sarkasmus und Wortwitz mangelt. Der Tod, als ultimative Unannehmlichkeit im sonst so tristen Tagesablauf, tritt dabei in all seinen Facetten auf - er amüsiert, erschreckt, verstört und animiert zum Blick in das eigene Innere." (Quelle: Amazon)*Erster Satz des Buches*"Sie lächelte sanft, während sie unauffällig ihre Hand ausstreckte, um meine zu berühren."*Zitate*"Allerdings war es auch dafür bereits zu spät. Sie war tot. Erstickt. Die Körperfunktionen dauerhaft abgeschaltet. Keine Chance, noch etwas zu erfahren. Aus dem Gespräch war eindeutig die Luft raus." (S. 11)"Mich über die Menschen lustig machen zu können war jedoch der seidene Faden, der das über mir baumelnde Schwert daran hinderte, mich mit Schwung zu erstechen. Andererseits dachten andere Menschen insgeheim sicherlich ebenfalls den gemeinsten Scheiss über mich, wozu also die Selbstzensur?" (S. 21)">Ich mag alle Tiere<, erklärte sie, >Aber wenn ich selbst eins sein könnte, wäre ich vermutlich ein Shrimp.< >Ein was?<, fragte ich verblüfft.>Ein Shrimp. Eine kleine Garnele. Du weißt schon, diese kleinen Krabbentierchen, die am Meeresboden rumkrebsen und ein bisschen wie Penisse von alten Männern aussehen. Ich weiß, was Shrimps sind. Aber warum möchtest Du ausgerechnet das sein?<>Ich hab mal gelesen, Shrimps haben ihr Herz im Kopf. Und jetzt überlege mal, wie viele schlechte Entscheidungen Dir erspart geblieben wären, wenn Du sie ausschließlich mit dem Kopf getroffen hättest!< (S. 35)-> Seitenzahlen bedingt durch "iBooks", keine Angabe auf Gewähr, dass dies mit der Printausgabe übereinstimmt. *Infos zum Buch*Seitenzahl: 176 SeitenVerlag: Books on DemandISBN: 978-3743100503Preis: 9,99 € (Taschenbuch) /  4,99 € (E-Book)*Infos zum Autor*"Marc Kemper:Marc Kemper ist ein junger Autor aus Dortmund. Seine literarischen Vorbilder sind Chuck Palahniuk, Henry Rollins und Franz Kafka." (Quelle: Amazon)*
Fazit*-> Wieso wollte ich dieses Buch lesen? Nachdem der Autor durch den Buchblogger Award 2017 auf mich aufmerksam geworden war, warf er mir einfach ein freundliches "Hallo" in den Posteingang, worauf eine sympathische Unterhaltung stattfand. Sein Buch faszinierte mich schon von Anfang an und als medizinisch interessierte, wie auch bewanderte Person konnte ich zu so einem Roman natürlich erst recht nicht nein sagen.

-> Cover:  Ich mag dieses eher schlicht gehaltene Cover unglaublich gerne - warum? Weil es perfekt zur Geschichte passt.
-> Story + Charaktere: Du leidest unter einer morbiden Faszination, hast einen tiefschwarzen Humor, oder willst einfach mal was anderes Lesen? Herzlichen Glückwunsch, dann erfüllst Du genau die Voraussetzungen um Dich als nächstes an "Schmerzflimmern" heranzutrauen!Gregor ist 26 Jahre alt und Rettungssanitäter, außerdem ist er tollpatschig, zynisch und hat wohl etwas mehr als den üblichen schwarzen Humor, als den, den man in diesem Beruf braucht - oder jedem anderen, in dem man mit Menschen zu tun hat. Doch das ist nicht das einzige, denn Gregor kann den Tod der Menschen vorhersehen, die irgendwie mit seiner nackten Haut in Berührung kommen, was ihm natürlich den Anlass gibt, dies so häufig wie möglich zu vermeiden. Nun ist es aber so, dass man sich als Mensch ja auch nicht komplett isolieren kann, also nimmt Gregor das Übel ab und an dann doch in Kauf, denn immer und überall kann man den persönlichen Kontakt nunmal nicht verweigern. Da es allerdings auch nicht besonders erotisch ist, beim Sex mit seiner Freundin ständig deren Tod im Detail vor Augen zu haben, könnt ihr euch vorstellen, dass sich die amourösen Abenteuer des 26-jährigen in Grenzen halten und so bestreitet Gregor sein Leben mit einer großen Portion Sarkasmus und einer noch viel größeren Portion schwarzem Humor.Jedoch ist das Leben nicht immer nur mit Humor zu überwinden und so wird schnell klar, dass der Gute es mit seiner "Gabe" nicht immer leicht hat. Zu Beginn versucht er noch, die Tode zu verhindern und irgendwie einzugreifen, mit der Zeit muss er jedoch erkennen, dass man dem Tod nicht von der Schippe springen kann und so resigniert er und akzeptiert sein Schicksal -  bis er Elise trifft, die sein Leben komplett auf den Kopf stellt...Der Autor Marc Kemper schafft es, das ernste Thema "Tod" ganz herrlich auf die Schippe zu nehmen und einen gleichzeitig noch zum Nachdenken anzuregen, denn die Vergänglichkeit des Lebens wird durch diesen Roman ungemein greifbarer. Was würden wir tun, wenn wir die Möglichkeit hätten, den Tod unserer Freunde, unserer Familie oder von völlig Fremden vorauszuahnen? Würden wir diese Last auf unsere Schultern nehmen wollen, nur um beim Versuch, etwas dagegen zu unternehmen immer wieder zu scheitern? Oder würden wir die Hoffnung, dass es irgendwann funktioniert, niemals aufgeben?Neben jeder Menge Stoff zum nachdenken bietet uns "Schmerzflimmern", nicht nur absolut grandiose Szenen, die mich Tränen lachen ließen, sondern auch spritzige Dialoge, einen fantastischen Protagonisten und eine Story, die man so noch nie gelesen hat. Besonders Gregors  abschweifende Gedankengänge über Gott und die Welt (im wahrsten Sinne des Wortes), gefielen mir unwahrscheinlich gut, denn auch - oder gerade weil? - man spätestens nach dem dritten Satz vergessen hatte, wie er nun eigentlich auf diese Gedanken kam, weil man sich viel zu sehr darin verlor, steckten darin einige wahre Worte. Die Todesszenarien, die man sich gemeinsam mit Gregor anschauen "durfte", entlockten mir mehr als einmal ein Grinsen, denn die Ideen, die dahintersteckten gefielen mir unwahrscheinlich gut - ich sags ja, morbide Faszination.Dennoch ist "Schmerzflimmern" andere als ein Roman voller aneinandergereihter Semi-Lustigkeiten, vielmehr steckt darin eine geradezu vortreffliche Geschichte mit einem zynischen Charakter mit einer bitterbösen - oder soll ich sagen realistischen? - Weltanschauung.-> Schreibstil: Der Schreibstil ist angenehm, gut verständlich und lässt einen das Buch sehr flüssig lesen. Verfasst wurde es in Ich-Form aus Sicht des Protagonisten Gregor.-> Gesamt: Ein unglaublich genialer Roman, mit einem tollen Protagonist, genialen Dialogen, skurrilen Todesszenen aber auch einem ernsten Thema, das hinter all dem Geplänkel gut hervorgehoben und würdevoll behandelt wird. Sehr lesenswert!Wertung: 5 von 5 Sterne!

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  • Unfreiwillige Todesvisionen

    Schmerzflimmern
    Lia_Luna

    Lia_Luna

    01. July 2017 um 20:42

    Gregor, 26 Jahre jung und von Beruf Rettungssanitäter.Zusammenfassend betrachtet klingt das nach einem relativ unspektakulären jungen Mann, der einem normalen Beruf nachgeht.Wenn, ja wenn da nicht Gregors Fähigkeit wäre, die ihm sein Leben fast zur Hölle macht.Denn sobald ein Mensch ihn berührt, bekommt er umgehend eine Vision die ihn an dem Todesvorgang des jeweiligen Menschen, der ihn angefasst hat, teilhaben lässt.Das Dumme daran ist, er ist lediglich Zaungast und kann währenddessen nicht eingreifen, obwohl er dies doch so gerne möchte - als Rettungssanitäter, mit Helfersyndrom.Wie z.B. beim Speed-Dating.An dem er teilnimmt und der jungen Jeanette gegenüber sitzt, die ihn, wie solls auch anders sein, alsbald mit ihren Händen berührt. Umgehend landet er mit ihr, in einem Sarg liegend, 2 Meter unter der Erde.Verbuddelt von ihrem Exfreund, der ihr überdrüssig wurde.Und da ahnt er natürlich sofort wie es für sie ausgehend wird, obwohl er doch noch gerne 2-3 Sätze mit ihr gewechselt hätte..Leider war es dafür bereits zu spät."Sie war tot. Erstickt.  .... Keine Chance, noch etwas zu erfahren.Aus dem Gespräch war eindeutig die Luft raus." (S.10)Eins hatten all die Visionen, die Gregor in seinem Leben so miterleben musste und in Zukunft noch durfte, auf jeden Fall gemeinsam:" Direkt daneben zu sitzen, macht definitiv keinen Spaß." (S.12)Fazit:Tja, was soll ich zu diesem wundervollen Büchlein namens Schmerzflimmern von Marc Kemper sagen ?Ich empfand es herzerfrischend darauf gestoßen zu sein, zwischen all den, mit Verlaub, für mich langweiligen, immer sehr ähnlich klingenden Geschichten, die sich aktuell so am Selfpuplisher Markt tummeln.Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, die fluffig leicht geschrieben sind.Habe geschmunzelt, gelacht und stellenweise den Kopf geschüttelt.Kurz gesagt, ich würde dieses Buch jedem ans Herz legen, der auch eine kleine feine Nische in seinem Herz hat, für bitterböse, aber immer mit einem Augenzwinkern bedachten, Geschichten.Von mir glatte 5 Sternchen, mit der Bitte - bitte mehr davon.

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  • Eine skurrile Geschichte mit tiefschwarzem Humor. Sehr empfehlenswert!

    Schmerzflimmern
    Bookmarked

    Bookmarked

    25. June 2017 um 13:03

    Gregor arbeitet als Rettungssanitäter und ist wirklich nicht zu beneiden. Denn bei jeder Berührung hat er eine Vision vom Tod seines Gegenübers. Eine Fähigkeit, die bei seiner Arbeit durchaus nützlich ist, sein Privatleben aber stark belastet. Die ständige Konfrontation mit dem Tod hat Gregor zu einem zynischen Menschen gemacht, der seine schrecklichen Visionen nur durch emotionaler Distanz und schwarzen Humor erträgt. Eines Tages begegnet er allerdings einem Menschen, der sein Leben völlig umkrempelt und damit auch seine Sicht auf die Welt und das Leben. Mein Eindruck:Der Autor beschreibt seinen Debütroman als Mystery-Komödie und der sarkastische Ton wird direkt zu Beginn der Geschichte deutlich. Die Art wie Gregor seine Umwelt und Mitmenschen wahrnimmt und beurteilt ist bitterböse und zeigt, dass er schon einiges in seinem Leben erlebt und gesehen hat. Und so sind auch die Tode, denen er in seinen Visionen unfreiwillig beiwohnt, alles andere als gewöhnlich oder gar natürlich. Bei den Beschreibungen kommt jeder auf seine Kosten, der die Final Destination Filme, wegen ihrer absurden Tode mochte. Ich muss wohl nicht dazu sagen, dass dies sicherlich nichts für schwache Nerven ist. Da Gregor in diesem Buch auch fast ausschließlich auf skurrile Figuren trifft, mag eine solche Häufung spektakulärer Todesumstände durchaus passen, mir erschien es aber etwas übertrieben. Andererseits würde sich diese Thematik für ein Buch auch nicht lohnen, wenn alle Todesvisionen auf ein friedliches Einschlafen hinausliefen.Humoristische Bücher sind immer Geschmackssache und so gab es in dieser Geschichte einige Stellen an denen ich richtig schmunzeln musste, weil der Autor meinen Humor traf (was für mich außergewöhnlich ist, da ich bei Filmen und Büchern im Normalfall nie lachen muss) und andererseits Passagen, in denen der Zynismus für mich in die Geschmacklosigkeit abrutschte. Nichtsdestotrotz war mir der Protagonist unheimlich sympathisch, da seine nüchterne Betrachtung der Welt lediglich als Selbstschutz dient und seine Seele in Wahrheit stark unter den Visionen leidet, die er bereits als Kind ertragen musste. Ich hatte den Eindruck, dass der Autor recht viel seiner eigenen Persönlichkeit in Gregor einfließen ließ, zumindest fühlte er sich als Person sehr echt an.Bis Seite 100 (von 175) hatte ich den Eindruck, dass das Buch keinen Plot besitzt. Es ging bis dahin ausschließlich um das ungewöhnliche Leben von Gregor. Es wird beschrieben wie er auf Menschen trifft und deren Tod sieht, was er allgemein vom Leben hält und erwartet, wie sein Arbeitsalltag aussieht, welches Verhältnis er zu seinen Eltern hat usw. Erst nach etwa der Hälfte verbinden sich einige der Ereignisse zu einem großen und unheimlich spannenden Finale. Mich konnte das Buch aber trotzdem durchgängig unterhalten und auch das Ende fand ich gelungen.Meines Erachtens handelt es sich hier um ein sehr gutes Debüt. Fazit:Eine kurze und sehr unterhaltsame Geschichte für Freunde des tiefschwarzen Humors und Fans der Final Destination Filme. Witzig, böse und äußerst sympathisch. 

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  • absolute Leseempfehlung

    Schmerzflimmern
    sansol

    sansol

    23. January 2017 um 09:56

    Gregor hat eine besondere Gabe. Der junge Rettungssanitäter wird jedesmal wenn er jemanden berührt in die letzten Lebensminuten genau dieser Person katapultiert. Dadurch hat er bereits die ungewöhnlichsten Tode miterlebt, besonders schwer ist dies natürlich bei Menschen die ihm nahe stehen. Eine Beziehung wird unmöglich, auch wenn er versucht subtil die ein oder andere Person ein wenig von dem unabwendbaren Schicksal abzuhalten. Daher ist es für ihn absolut ungewöhnlich als er Elise trifft und keinen Tod vorhersehen kann. Als Leser ist man mitten in der Gedankenwelt des überaus sympathischen Gregor. Das ist alles so trocken und sarkastisch, einfach nur genial. Ich habe bei so vielen Anspielungen und Zitaten schmunzeln müssen und konnte gar nicht wirklich aufhören zu lesen.  OK, die Geschichte an sich ist nicht super spannend aber wer schwarzen Humor liebt, sich von klasse geschilderten Personen in einem flüssigen Schreibstil unterhalten lassen möchte der ist hier genau richtig. Mir hat die Geschichte von Gregor unheimlich gut gefallen – eines der Highlights in 2016!! Das einzig Negative: Schade, dass das Buch so kurz war. Ich hoffe doch sehr auf eine Fortsetzung.

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  • Wer auf schwarzen Humor steht, kommt hier auf seine Kosten

    Schmerzflimmern
    Hannasbuecherwelt

    Hannasbuecherwelt

    06. January 2017 um 12:11

    Über das Cover müssen wir uns nicht streiten. Es ist gruselig und schockiert mich sogar ein wenig. ABER das Buch ist nicht anders, nur um einiges lustiger und zu 100 Prozent voll von schwarzem Humor, also genau nach meinem Geschmack! Der Schreibstil ist super angenehm zu lesen und auch detailreich. Mich hat der Schreibstil und der Humor extrem an Stephen King und Markus Heitz erinnert und ich hatte echt Freude daran dieses Buch zu lesen, denn wie ihr sicher wisst, bin ich ein riesen Fan der beiden Autoren und die Mischung aus beidem hat mir wirklich gut gefallen. Zu Anfang beginnt das Buch eher ruhig und es bildet sich erst nach und nach ein Spannungsbogen. Der schwarze Humor ist allgegenwärtig und ich musste einige Male schmunzeln. Man lernt zusammen mit Gregor rein durch eine Berührung verschiedene Menschen und deren Tode kennen und man fragt sich dauerhaft, warum Gregor diese schrecklichen Bilder sehen muss. Mit Elise, die er kennen lernt, trifft er erstmals eine Person, deren Tod er nicht sehen kann und das stellt ihn wie auch den Leser vor die Frage warum ist das so. Durch einen seiner vorhergesehenen Tode kommt es zum Showdown, bei dem sich plötzlich alle verschiedenen Handlungsstränge verbinden und man als Leser endlich dahinter kommt, warum Gregor all diese Tode sehen kann. Ich empfand Gregor gleich mit den ersten Seiten als einen sympathischen Charakter, wobei ich sagen muss, dass ich Elise fast noch spannender fand als ihn. Ihre kühlen, abgebrühten Handlungen fand ich sehr erfrischend, da sie im Vergleich zu den meistens Protagonisten, von denen ich sonst in anderen Büchern lese, einfach mal erfrischend anders ist. Trotzdem sind mir Gregor und Elise beide gleich stark ans Herz gewachsen und ich bin schon ein bisschen traurig, dass dieses Buch wohl ein abgeschlossener Roman ist. Warum ich nur vier Sterne statt fünf vergebe? Weil ich die Geschichte ein klein wenig vorhersehbar fand. Ich hätte mir noch die ein oder andere überraschende Wendung gewünscht. Außerdem ist mir das Buch ein bisschen zu kurz gewesen, was aber ganz klar Geschmacksache ist ;) Fazit Wer auf schwarzen Humor steht, ist hier an der richtigen Adresse. Ich kann dieses Buch jedem Stephen King und Markus Heitz Fan nur wärmstens empfehlen und wer zufällig auf "Numbers" von Rachel Ward steht, sollte direkt in den Buchladen gehen und sich "Schmerzflimmern" besorgen. Von mir gibts ganz klar eine Kaufempfehlung! Von mir gibts 4 von 5 Sternen!

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  • Rezension zu "Schmerzflimmern" von Marc Kemper

    Schmerzflimmern
    Plush

    Plush

    14. December 2016 um 09:50

    Inhalt: Gregor, ein junger Rettungssanitäter, muss seit seiner Kindheit mit einer schaurigen Gabe leben: Sobald er einen Menschen berührt, wird er in eine Vision gerissen, die dessen Tod zeigt. Und die Tode sind oft nicht schön mit anzusehen… Doch dann trifft er eines Tages auf eine Person, die sein bisheriges Leben aus den gewohnten Bahnen reißt und eine skurrile Verknüpfung von Ereignissen setzt sich in Gang. Meine Meinung: Ich LIEBE schwarzen Humor! Und somit fühlte ich mich mit diesem Buch sofort super unterhalten. Hier wird nicht lang gefackelt, man wird direkt ins Geschehen geschmissen, wo einen die ersten bösen Todesszenarien erwarten. Protagonist Gregor, aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird, hat eine so trockene, sarkastische Art, uns seine Gedanken zu präsentieren, dass es eine wahre Freude ist. Dies wird unterstützt vom angenehmen Schreibstil, der mit ganz viel Wortwitz gespickt ist und Gregors Charakter großartig aufs Papier und somit in die Köpfe des Lesers bringt. Musik- und Filmliebhaber kommen hier doppelt auf ihre Kosten, dank jeder Menge eingestreuter Anspielungen und Zitate. Zunächst verfolgt die Geschichte keinen großen Spannungsbogen – diesen vermisst man aber auch nicht, weil die böse-humorvollen Schilderungen auch so wunderbar unterhalten. Doch dann kommt eine Frau ins Spiel und die Geschichte wird emotionaler und geht tiefer. Natürlich, ohne dabei ihren Humor einzubüßen! Nun kommen nach und nach Aspekte hinzu, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, im späteren Verlauf dann aber alle elegant miteinander verwoben werden. Zum Ende hin wird es sogar noch richtig gefährlich und läuft in einem großen Showdown zusammen. Und zum Schluss kann man das Buch mit einem Lächeln schließen. Ein Sternchen ziehe ich in meiner Bewertung ab, weil das Buch dringend nochmal einen Durchlauf durch ein gutes Korrektorat nötig hat. Die Geschichte ist es auf alle Fälle wert, sie in dieser Hinsicht auf Hochglanz zu polieren, damit nichts mehr das Lesevergnügen trüben kann. Fazit: Bitter-böse Mystery-Komödie, die prächtig unterhält und den Leser das ein oder andere Mal gar unfreiwillig auflachen lässt. Wer es gerne schwarz mag, wird das Buch lieben!

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  • Schmerzflimmern Marc Kemper

    Schmerzflimmern
    Ripper_books

    Ripper_books

    13. December 2016 um 15:53

    Inhalt: Wir rennen unserem unvermeidbaren Ende entgegen. Manche schneller als andere, viele sogar mit offenen Armen. Doch wie würden wir uns wohl verhalten, wenn wir exakt voraussehen könnten, wann, wo und wie jeder einmal stirbt? Gregor, ein junger Rettungssanitäter, muss mit genau diesem Wissen leben. Allgegenwärtige Visionen skurrilster Todesszenarien lassen ihn zynisch und teilnahmslos durch das Leben gehen, ehe eine verblüffende Begegnung nicht nur seine Perspektive, sondern auch den Verlauf seines eigenen Lebens verändert... Cover: Ein sehr ansprechendes Cover, was aber in keinster Weise Aufschluss über den Inhalt oder das Thema des Buchs preis gibt. Man erfährt lediglich dass es um den Tod, das Sterben und Ableben von Menschen geht. Trotzdem hat mich das Cover neugierig gemacht und im Zusammenhang mit dem Klappentext war ich sehr gespannt was mich hinter diesem Artwork erwartet.Meinung: Das Buch hat einen flüssigen Schreibstil mit viel, sehr viel schwarzem Humor. Man lernt direkt den Protagonisten Gregor kennen. Lediglich durch Berührung eines Menschen sieht er wie die Person sterben wird. Und das ist alles andere als friedliches Einschlafen. Mir kam direkt der Film Final Destination in den Sinn und ich finde das passt recht gut. Aber es macht Spaß zu lesen wie unterschiedlich und auf welch fantasiereich jemand sterben kann. Durch diese "Gabe" ist Gregor total abgestumpft und ist eigentlich beziehungsunfähig (nicht gerade sexy beim Akt der Liebe jemandes Tod zu sehen und, wie gesagt, meist nicht sehr friedvoll). Bis er Elise trifft, die verändert alles. Ab hier steigt der Spannungspegel gemächlich, aber das ist garnicht schlimm. Das Buch ist nicht da um spannend zu sein, sondern um Spaß zu machen. Und das tut es. Die Spannung ist die Story selbst, warum kann Gregor solch Dinge sehen, was ist so besonders an Elise? Viele Fragen die zum weiter lesen anregen und zum Schluss bekommt man auch noch einen schönen Schow-Down serviert.Ein schönes Buch, mit kurzen Kapiteln (wie ich es bevorzuge), einen sehr sympathischen Protagonisten den man gerne auf seinem Weg begleitet und Kapitelnamen die einem zum schmunzeln bringen.

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  • Leserunde zu "Schmerzflimmern" von Marc Kemper

    Schmerzflimmern
    MarcKemper

    MarcKemper

    Hallo Freude! Hiermit möchte ich jeden geneigten Leser zur Leserunde meines neuen Romans "Schmerzflimmern" einladen. Ich freue mich sehr, das fertige Werk endlich der Öffentlichkeit präsentieren zu können und bin gespannt auf die Meinungen und Anregungen der Lovelybooks-Community.  Natürlich werde ich diese Leserunde für die gesamte Zeit begleiten.  Hierzu verlose ich 20 mal den Roman als eBook! (wahlweise im PDF oder EPUB Format) Sendet mir dazu einfach nur eine kurze Begründung, was euer Interesse an dem Buch geweckt hat! Über den Autor: »Schmerzflimmern« von Marc Kemper ist ein schwarzhumoriger Mystery-Thriller und ab sofort im Handel erhältlich! Auf den Spuren des nihilistischen Galgenhumors von Chuck Palahniuk und der introspektiven Dramen Franz Kafkas, positioniert sich das erste Werk von Marc Kemper als moderner Versuch, dem Tod ein Lächeln aufzusetzen.  Antipopkultur trifft übernatürliche Geschehnisse Mit seiner wilden Mischung aus schwarzem Humor, Spuren eines Mystery-Thrillers und Zeitreise-Elementen bespielt »Schmerzflimmern« ungeniert die komplette Klaviatur der Emotionen. Manch ein Lachen bleibt auf halbem Weg im Halse stecken, während es an anderen fast widerwillig entweicht. Gleichzeitig dürften die geheimnisvollen Fähigkeiten von Protagonist Gregor speziell bei Fans von Werken wie »Fight Club«, »Donnie Darko« oder »Butterfly Effect« für aufregende Lesestunden sorgen. Klappentext: Wir rennen unserem unvermeidbaren Ende entgegen. Manche schneller als andere, viele sogar mit offenen Armen. Doch wie würden wir uns wohl verhalten, wenn wir exakt voraussehen könnten, wann, wo und wie jeder einmal stirbt? Gregor, ein junger Rettungssanitäter, muss mit genau diesem Wissen leben. Allgegenwärtige Visionen skurrilster Todesszenarien lassen ihn zynisch und teilnahmslos durch das Leben gehen, ehe eine verblüffende Begegnung nicht nur seine Perspektive, sondern auch den Verlauf seines eigenen Lebens verändert... »Schmerzflimmern« ist eine lebensverneinende Mystery-Komödie, der es definitiv nicht an Sarkasmus und Wortwitz mangelt. Der Tod, als ultimative Unannehmlichkeit im sonst so tristen Tagesablauf, tritt dabei in all seinen Facetten auf - er amüsiert, erschreckt, verstört und animiert zum Blick in das eigene Innere. ISBN: 978-3743100503 Seiten: 176 Preis: 9,99€ (Taschenbuch) / 5,99€ (eBook) (Leseprobe findet man z.B. bei Amazon)

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  • Leben und Tod

    Schmerzflimmern
    JoJansen

    JoJansen

    12. December 2016 um 10:49

    Gregor ist Rettungssanitäter mit einer besonderen Gabe: Sobald er einen Menschen berührt, bleibt scheinbar für alle anderen die Zeit stehen, nur Gregor findet sich in der Zukunft wieder. Und zwar exakt zum Zeitpunkt des Sterbens dieses Menschen. Das klingt abgefahren und ist in der Praxis auch so. Man stelle sich nur vor, beim Sex mit jemandem ständig diese Bilder vor Augen zu haben ... Das Buch beginnt mit Gregors Versuch, beim Speed-Dating eine passende Partnerin zu finden. Da die Damen dort recht offensiv vorgehen, dürfen wir mit ihm gleich mehrfach Zeugen ungewöhnlicher Tode werden. Viel schwarzer Humor und doch ist in diesem Buch noch mehr. Marc Kemper vermittelt eine leicht sarkastische Sicht auf das Sterben, das für jeden von uns unausweichlich ist. Richtig emotional wird es, als wir Gregor nahestehende Personen kennenlernen. Und all die Gedanken des Helden sind einfach herrlich, mitten aus dem Leben gegriffen, wunderbar formuliert und philosophisch angehaucht. Das Buch liest sich trotzdem oder genau deshalb mit einer verblüffenden Leichtigkeit. Gregor denkt, was irgendwo in unseren Köpfen auch umher spukt. Er tritt selbstsicher auf, hat immer einen coolen Spruch auf den Lippen und ist doch tief im Inneren voller Selbstzweifel. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Grundidee ist für mich wirklich neu und klasse beschrieben. Zwischen den Zeilen verbergen sich unzählige kleine Schätze: Zitate aus der Film- und Musikwelt, Gregors Sprüche und Gedanken, die ich mir teilweise wegen ihrer Treffsicherheit markiert habe, eine kunstvolle Verknüpfung von Personen und Handlungssträngen zu EINER Handlung und nicht zuletzt ein Ende, das glücklich macht, ohne kitschig zu wirken. Bei Marc Kempers Toden ist es wie im Leben: Nicht immer geht es gerecht zu, aber manchmal passiert den richtigen Leuten genau das, was sie verdient haben. Und für die Meisten von uns scheint es immer noch eine Chance zu geben, selbst aktiv zu werden, und alles zum Guten zu wenden. So kann ein schwarzhumoriges Buch mit vielen Toden sehr wohl Lust auf das Leben machen. Fazit: Genial! Absolute Leseempfehlung. 5*****

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  • Schwarzer Humor und David Bowie in Leggins

    Schmerzflimmern
    fantafee

    fantafee

    11. December 2016 um 15:20

    Gregor kann eigentlich nichts mehr schocken, denn seine besondere Fähigkeit (oder Fluch, wie er es nennt) hat ihn schon in jeden Abgrund der menschlichen Seele schauen lassen. Bei Hautkontakt mit anderen Menschen sieht Gregor die letzten Minuten und das Ableben seines Gegenübers. Dass das natürlich auch in ihm Spuren hinterlässt, ist klar. Gregor hat sich damit mittlerweile arrangiert. Er betrachtet die Welt um sich scheinbar pessimistisch und dem Schicksal sarkastisch ergeben. Doch tut er das mit viel trockenem und schwarzen Humor. Völlig überraschend begegnet er einer Person, die alle Regeln bricht und seine Neugier, Sehnsucht und größte Angst erweckt. Aus der subjektiven Sicht des Protagonisten kommt die Geschichte im neo-noir-Stil bereits auf den ersten Seite locker und flüssig in Gang. Skurrile Begegnungen und slapstickhafte Szenen, teilweise fast schon überzogen, locken mit seinem schwarzen Humor zwischen einem Dauergrinsen hörbare Lacher aus einem heraus. Bis man ganz überraschend von romantischen Gefühlen und traurigen Momenten berührt wird. Gegen Ende mischt sich eine immer weiter steigernde Spannung dazu, für die am Ende der kurzen 176 Seiten der Autor einen schönen Schlusspunkt gefunden hat. Wie nach einer genialen Wildwasserfahrt, pitschnass und glücklich, verlangt man jetzt nach mehr: NOCHMAL! bzw. bitte eine Fortsetzung! Die Mixtur von fantastischen, spannenden, lustigen und berührenden Elementen im urbanen Schauplatz ist, meiner Meinung nach, sehr gut gelungen. Die mit eingestreuten Anspielungen auf cineastische, popkulturelle und musikalische Werke werden Fans der 80/90er-Jahre freuen. Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen und ganz sicher werde ich demnächst den ein oder anderen damit beschenken. Nicht zuletzt passt das ansprechende und zum Inhalt passende Cover wie auch der Titel zum Gesamteindruck des Buches.

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  • You say 'morbid' like it's a bad thing..

    Schmerzflimmern
    Bad_Snow_White

    Bad_Snow_White

    11. December 2016 um 13:14

    Inhaltsangabe: Wir rennen unserem unvermeidbaren Ende entgegen. Manche schneller als andere, viele sogar mit offenen Armen. Doch wie würden wir uns wohl verhalten, wenn wir exakt voraussehen könnten, wann, wo und wie jeder einmal stirbt? Gregor, ein junger Rettungssanitäter, muss mit genau diesem Wissen leben. Allgegenwärtige Visionen skurrilster Todesszenarien lassen ihn zynisch und teilnahmslos durch das Leben gehen, ehe eine verblüffende Begegnung nicht nur seine Perspektive, sondern auch den Verlauf seines eigenen Lebens verändert... "Schmerzflimmern" ist eine lebensverneinende Mystery-Komödie, der es definitiv nicht an Sarkasmus und Wortwitz mangelt. Der Tod, als ultimative Unannehmlichkeit im sonst so tristen Tagesablauf, tritt dabei in all seinen Facetten auf - er amüsiert, erschreckt, verstört und animiert zum Blick in das eigene Innere. Bei diesem Buch war ich sehr gespannt was mich erwartet, da ich persönlich nämlich sehr auf schwarzen Humor stehe, hatte ich hohe Erwartungen. Und was soll ich sagen, sie wurden mehr als erfüllt. Die Erzählungen sowie die Wortwahl des Autors sind wirklich rabenschwarz und morbide und dennoch ist es ihm gelungen, dafür zu sorgen dass mir sowohl die verschiedenen Charaktere als auch die zahlreichen Schicksale ans Herz gehen. Das hätte ich so nicht erwartet. Der Schreibstil ist auch sehr angenehm und flüssig. An manchen Stellen hab ich mich gefragt: Darf er das? Und ja, er darf. Er soll sogar, es wäre schade gewesen, wenn mir dieses Buch vorenthalten geblieben wäre. Von mir also eine ganz klare Leseempfehlung.  

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  • Ein Buch, das den Tod auf die Schippe nimmt

    Schmerzflimmern
    AdelheidS

    AdelheidS

    10. December 2016 um 22:14

    Wir rennen unserem unvermeidbaren Ende entgegen. Manche schneller als andere, viele sogar mit offenen Armen. Doch wie würden wir uns wohl verhalten, wenn wir exakt voraussehen könnten, wann, wo und wie jeder einmal stirbt? Gregor, ein junger Rettungssanitäter, muss mit genau diesem Wissen leben. Allgegenwärtige Visionen skurrilster Todesszenarien lassen ihn zynisch und teilnahmslos durch das Leben gehen, ehe eine verblüffende Begegnung nicht nur seine Perspektive, sondern auch den Verlauf seines eigenen Lebens verändert... Zum Cover: Es macht sofort neugierig auf das, worum es im Buch geht. Es ist einfach mal was anderes und ich finde es gut.  Meine Meinung zur Story: Dieses Buch nimmt den Tod und viele verschiedene skurrile, aber nicht unmögliche Todesarten auf die Schippe in einer Form, die man noch als lustig empfinden kann. Der "schwarze" Humor ist stilsicher und der Schreibstil des Autors ist durchdacht und flüssig zu lesen. Das Buch in Printform mit knapp über 170 Seiten lässt sich an einem Tag auslesen - und das habe ich auch, da ich mich sehr gut unterhalten gefühlt habe.  Das Buch ist aber nicht nur makaber, sondern offenbart auch, dass man selber die Macht hat, sein Leben zu verändern, egal was andere sagen oder wie sie einen sehen. Man müsste das Buch schon mindestens 2x lesen, um überhaupt alle versteckten Anspielungen zu entdecken und zu verstehen, angefangen mit den Überschriften der einzelnen Kapitel und den Liedern die im Rettungswagen bei den Einsätzen gespielt werden und so weiter und so fort.  Fazit: Ein Buch voller schwarzem Humor, dass aber nicht gänzlich übertreibt und ich als witzig empfand. Mir hat es gefallen. Daumen hoch dafür.

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  • dunkle Mystery-Kömödie

    Schmerzflimmern
    SaintGermain

    SaintGermain

    10. December 2016 um 15:44

    Wir rennen unserem unvermeidbaren Ende entgegen. Manche schneller als andere, viele sogar mit offenen Armen. Doch wie würden wir uns wohl verhalten, wenn wir exakt voraussehen könnten, wann, wo und wie jeder einmal stirbt? Gregor, ein junger Rettungssanitäter, muss mit genau diesem Wissen leben. Allgegenwärtige Visionen skurrilster Todesszenarien lassen ihn zynisch und teilnahmslos durch das Leben gehen, ehe eine verblüffende Begegnung nicht nur seine Perspektive, sondern auch den Verlauf seines eigenen Lebens verändert... "Schmerzflimmern" ist eine lebensverneinende Mystery-Komödie, der es definitiv nicht an Sarkasmus und Wortwitz mangelt. Der Tod, als ultimative Unannehmlichkeit im sonst so tristen Tagesablauf, tritt dabei in all seinen Facetten auf - er amüsiert, erschreckt, verstört und animiert zum Blick in das eigene Innere. Das Cover des Buches ist sehr gut gemacht und passt sehr gut zum Buch. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, auch dieser schwarze, oft versteckte, ironische, trockene Humor.  Die Todesarten sind zwar mitunter skurril und makaber, aber das gefällt mir. Die Protagonisten und Orte sind gut beschrieben; ab und zu schlich sich der eine oder andere Schlampigkeitsfehler ein. Die ganze Story gefiel mir eigentlich ganz gut, aber das Ende wurde mir etwas zu schnell abgewickelt - ich hätte mir da etwas mehr erwartet und erhofft. Was mich noch störte, war, dass ich über das Inhaltsverzeichnis nicht in die Kapiteln springen konnte - diesbezüglich ist das ganze E-Book ein Kapitel.   Fazit: Ein (relativ) kurzes Buch für alle die Mystery, aber vor allem schwarzen Humor lieben.

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  • „Schmerzflimmern“ von Marc Kemper

    Schmerzflimmern
    nancyhett

    nancyhett

    09. December 2016 um 10:02

    Ein unterhaltsamer Roman gespickt mit schwarzem Humor von dem deutschen Autor Marc Kemper, erschienen im November 2016. Klappentext: Wir rennen unserem unvermeidbaren Ende entgegen.Manche schneller als andere, viele sogar mit offenen Armen. Doch wie würden wir uns wohl verhalten, wenn wir exakt voraussehen könnten, wann, wo und wie jeder einmal stirbt? Gregor, ein junger Rettungssanitäter, muss mit genau diesem Wissen leben. Allgegenwärtige Visionen skurrilster Todesszenarien lassen ihn zynisch und teilnahmslos durch das Leben gehen, ehe eine verblüffende Begegnung nicht nur seine Perspektive, sondern auch den Verlauf seines eigenen Lebens verändert..."Schmerzflimmern" ist eine lebensverneinende Mystery-Komödie, der es definitiv nicht an Sarkasmus und Wortwitz mangelt. Der Tod, als ultimative Unannehmlichkeit im sonst so tristen Tagesablauf, tritt dabei in all seinen Facetten auf - er amüsiert, erschreckt, verstört und animiert zum Blick in das eigene Innere. Meine Meinung: WOW, in diesem Buch kommt der schwarze Humor absolut zur Geltung. Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und sein trockener Erzählstil ist einfach nur erfrischen und genial. Ich komme auch aus dem medizinischen Bereich und beim Lesen, vielen mir wieder etliche skurrile Geschichten ein, die ich selbst erlebt habe. Marc Kemper versteht es seine Leser zu fesseln, zumindest erging es mir so, und ich bin schon ganz gespannt, auf sein nächstes Buch. Mein Fazit: Sehr Lesenswert!

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  • Schmerzflimmern

    Schmerzflimmern
    ClaraOswald

    ClaraOswald

    06. December 2016 um 21:00

    Wir rennen unserem unvermeidbaren Ende entgegen. Manche schneller als andere, viele sogar mit offenen Armen. Doch wie würden wir uns wohl verhalten, wenn wir exakt voraussehen könnten, wann, wo und wie jeder einmal stirbt? Gregor, ein junger Rettungssanitäter, muss mit genau diesem Wissen leben. Allgegenwärtige Visionen skurrilster Todesszenarien lassen ihn zynisch und teilnahmslos durch das Leben gehen, ehe eine verblüffende Begegnung nicht nur seine Perspektive, sondern auch den Verlauf seines eigenen Lebens verändert... »Schmerzflimmern« ist eine lebensverneinende Mystery-Komödie, der es definitiv nicht an Sarkasmus und Wortwitz mangelt. Der Tod, als ultimative Unannehmlichkeit im sonst so tristen Tagesablauf, tritt dabei in all seinen Facetten auf - er amüsiert, erschreckt, verstört und animiert zum Blick in das eigene Innere. [Klappentext] Meine Meinung: Der Fluch des Protagonisten ist interessant; sobald er Menschen berührt, sieht er in einer Vision, wie sie einmal sterben werden. Das ist furchtbar, doch Gregor hat gelernt, damit zu leben, darüber zu schweigen, um Unannehmlichkeiten zu vermeiden. Gregor ist wirklich ein sarkastischer Typ. Das könnte allerdings an seinem Fluch liegen. Als er beim Speed-Dating Elise trifft, fürchtet er zunächst sie zu berühren. Denn er will nicht sehen, wie sie sterben wird. Elise ist eine wunderbare junge Frau, die Gregor überrascht und genau das gefällt ihm so an ihr. Doch er muss um sie kämpfen. Er begreift, dass er nicht mehr alles so hinnehmen muss, wie er es sieht. Gregor bemerkt, dass er etwas verändern kann, wenn er will und das versucht er dann. Mal mehr, mal weniger erfolgreich. Natürlich gibt es auch bewegende Momente und Szenen, die dramatisch sind, bei dem man mitfiebern kann. Und lachen. Dieses Buch macht einfach Spaß. Zu Beginn dachte ich, dass es teilweise etwas zu viel des Guten ist, wenn man diese Art von Büchern nicht gewohnt ist. Denn natürlich ist es bewusst überzogen. Wer Dirk Bernemann mag, der wird auch Schmerzflimmern mögen. Lieblingszitat: Als den guten Gregor beim Speed-Dating eine Dame nach seinem Interesse für Gruppensex fragt: „Das ist in der Regel so ein Moment, in dem im Film dann die Nadel von der Schallplatte springt, der gesamte Raum in peinliches Schweigen verfällt und den Protagonisten urteilend anschaut. ‚Wenn ich zwei Leute gleichzeitig enttäuschen möchte, besuche ich einfach meine Eltern‘“, antworte ich abweisend.“ [S. 8]

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