All die ungesagten Worte

von Marc Levy 
3,9 Sterne bei130 Bewertungen
All die ungesagten Worte
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Tolle Beschreibung der Beziehung von Vater Tochter und Freund/Mann ... aber doch ein bisschen anders als andere Bücher ... lesenswert

Kritisch (11):
Kelo24s avatar

Schade, aber dieses Buch hat mich total enttäuscht

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Inhaltsangabe zu "All die ungesagten Worte"

Kurz vor der Hochzeit erfährt Julia, dass ihr Vater an ihrem großen Tag nicht dabei sein kann. Dies wundert sie gar nicht, denn der erfolgreiche Geschäftsmann Anthony zeichnete sich schon immer durch Abwesenheit aus, die diesmal jedoch endgültig zu sein scheint: Er ist gestorben, und anstatt zu heiraten, muss Julia seine Beerdigung organisieren. Da bekommt sie ein seltsames Paket – einen »Gruß« des Verstorbenen. Aber ist er wirklich tot? Julia begibt sich auf eine Reise, die sie von Paris nach Berlin führt und an deren Ende sie nicht nur ihren Vater in einem neuen Licht sieht, sondern auch die wahre Liebe findet …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426512180
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Droemer Knaur
Erscheinungsdatum:01.06.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.08.2009 bei Argon Verlag erschienen.

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    Katzenpersonal_Kleeblatts avatar
    Katzenpersonal_Kleeblattvor 3 Jahren
    Nutze die Zeit

    Obwohl sie sich schon lange mit ihrem Vater nichts zu sagen hat, hofft Julia, dass er an ihrem großen Tag, ihrem Hochzeitstag, dabei sein werde. Aber es kommt ganz anders, die Hochzeit findet nicht statt, da statt Trauung an diesem Tag die Beerdigung ihres Vaters stattfindet.
    Sie kann es nicht glauben, es sieht aus, als wäre es mit Absicht geschehen.
    Als sie in ihr Appartement kommt, findet sie dort eine riesige Kiste vor. Der Inhalt ist ein Android, eine 1:1-Kopie ihres Vaters. Einmal in Gang gesetzt, erzählt er ihr, dass er der Prototyp einer neuen Produktionsreihe ist, deren Investor er war.
    Der Android hat eine Lebensdauer von 6 Tagen, wenn er nicht vorher deaktiviert wird, so dass der Verstorbene nach seinem Ableben noch einmal die Gelegenheit hat, mit unerledigten Sachen ins Reine zu kommen bzw. mit seinen Angehörigen noch einmal Kontakt aufnehmen kann.
    Julia ist stinksauer auf ihren Vater, auch wenn er als "neugeborener" Tote vor ihr steht, und ist nicht bereit zu verzeihen, dass er sie in den letzten Jahren mehr oder weniger vergessen hat.
    Ihr Vater bittet sie um die 6 Tage, eine letzte Chance für ihn, Zeit mit Julia zu verbringen. Widerwillig gibt sie ihm die Zeit, nicht ahnend, dass auch sie ihren Vater in der Zeit neu kennenlernen wird. Eine Zeit, die ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird...

    Was für eine schöne Idee, nach dem Ableben noch einmal Kontakt aufnehmen zu können und längst vergangenes ins Reine zu bringen.

    Vater und Tochter fahren gemeinsam nach Montreal ins gebuchte Hotel, in dem Julia eigentlich ihre Hochzeitsreise verbringen wollte.
    Von dort geht die Reise nach Berlin, um Vergangenes aufzuarbeiten. Vor 20 Jahren hatte sie dort ihre große Liebe Thomas zurücklassen müssen, als ihr Vater sie urplötzlich nach Hause holte. Viele Briefe folgten zwischen Julia und Thomas, bis er in Afghanistan einem Bombenattentat zum Opfer fiel.
    Vergessen konnte Julia ihn nie, aber das Leben ging weiter. Nun steht sie wieder in der Stadt, die sie vor 20 Jahren erlebte, als die Mauer zwischen Ost und West fiel.

    Eine ans Herz gehende Geschichte von Marc Levy hält man mit diesem Roman in Händen. Julias Vater ist bemüht, in den ihm verbleibenden 6 Tagen gemeinsam mit seiner Tochter vieles wieder gutzumachen, wo er als Vater versagt hat. Julia macht es ihm nicht leicht, zu tief sitzt der Schmerz, der sie immer wieder traf, wenn ihr Vater vor Abwesenheit glänzte.

    Durch die Konfrontation mit ihrem Vater wird ihre Vergangenheit wieder lebendig, sie erinnert sich an die Zeit von vor 20 Jahren, als sie jung und glücklich war. Wie wäre ihr Leben verlaufen, wenn ihr Vater damals nicht eingeschritten wäre?
    Was wäre wenn, eine Konstellation, die schwer nachzuempfinden ist.
    Was bezweckt ihr Vater, nun mit ihr nach Berlin zu reisen?

    Der Roman wurde aus der Sicht verschiedener Protagonisten geschrieben, die das Gesamtbild abrunden.
    Julia ist eine Frau, die man gern haben muss, mit dem Vater empfand ich nur Mitleid. Mitleid, dass es ihm erst nach seinem Tod gelungen ist, das Wichtige zu sondieren.
    Besondere Erwähnung möchte ich Julias schwulem Freund, Stanley, gewähren. Er ist für Julia der Fels in der Brandung, sei es beim Schuhekauf oder bei Ratschlägen. Wer so einen Freund hat, der ist fürs Leben gewappnet.

    Ein wunderbarer Roman, den man gelesen haben sollte, wenn man Fan von Marc Levy ist, aber auch, wenn man einfach nur gut unterhalten werden möchte mit einer Geschichte, die mich berührt hat.

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    j125s avatar
    j125vor 3 Jahren
    Nur die Idee war gut

    Inhalt:
    Kurz vor ihrer Hochzeit stirbt Julias Vater Anthony. Wie passend, dass er genau an ihrem Hochzeitstag beerdigt wird, wo er doch nie für sie da war und alles andere als einen guten Vater darstellte. Dann bekommt sie eine Art Gruß ihres Vaters und die Chance, einige ihrer Erlebnisse aus der Vergangenheit aufzuarbeiten…

    Meine Meinung:
    Eine Freundin ist sehr begeistert von diesem Buch und da es sich für mich nach einer netten Liebesgeschichte anhörte, hat sie es mir freundlicherweise ausgeliehen.

    Schon zu Beginn viel es mir schwer mich in die Handlung einzufinden. Julia wurde mir erst gegen Ende ein wenig sympathisch, da ich ihren Charakter so gar nicht mochte. Sie wirkt auf mich teilweise sehr unbeständig und irgendwie konnte ich keinen Zugang zu ihr finden.

    Auch ihr Vater hinterlässt bei mir kein positives Bild, weil er seiner Tochter zwar letztlich helfen will, dabei aber meiner Meinung nach immer wieder die gleichen Fehler macht. Beide machen sich ständig Vorwürfe und das war schon recht nervig. Außerdem hätte besonders Anthony für meinen Geschmack ein bisschen öfter direkt sagen können was Sache ist.

    Mehrmals gab es Stellen, an denen ich das Buch am liebsten in die Ecke geworfen hätte, weil es mich so dermaßen aufgeregt hat. Es gibt Zufälle in diesem Buch die gibt es gar nicht. Außerdem hab ich des Öfteren den Wunsch verspürt ins Buch zu springen und die Protagonisten zu fragen ob das tatsächlich deren Ernst ist. Es ist nicht so das ich sagen würde die Charaktere verhalten sich total unrealistisch, aber besonders überraschend oder überzeugend waren sie durch ihre Handlungen auch nicht. Solche schicksalhaften Wendungen gibt es in jeder zweiten Dailysoap.

    Das Ende war für mich nicht ganz so überraschend, ich hab mit den Entwicklungen gerechnet. Es passt auf jeden Fall zur Geschichte, konnte mich aber auch nicht so wirklich überzeugen. An einem Punkt hätte ich mir noch ein bisschen mehr Erklärungen gewünscht.

    Fazit:
    Mit den Charakteren bin ich nicht warm geworden und die Handlung konnte mich auch nicht wirklich überzeugen. Immerhin die Idee war ganz nett.

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    Cathy28s avatar
    Cathy28vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Dieses Buch zeigt, dass die wahre Liebe niemals aufhört. Zu empfehlen
    Und plötzlich war da die Vergangenheit..

    Julia lebt in New York und ist kurz davor ihren Verlobten Adam zu heiraten. Doch dann stirbt ihr Vater und genau am Hochzeitstag findet die Beerdigung statt. Dies scheint nur einer der ganzen Zufälle zu sein, die im Laufe der Handlung folgen. Mit der ganz speziellen Hilfe ihre Vaters beginnt Julia eine Reise in die Vergangenheit und wird mit für sie nicht vorstellbaren Situationen konfrontiert.
    Am Anfang fand ich das Buch etwas langweilig und lahm doch ab einem bestimmten Zeitpunkt wird es sehr tiefsinnig und wirft viele Fragen des Lebens auf. Die Liebesgeschichte hat etwas Ernsthaftes und bringt den Leser zum Nachdenken. Man sollte wirklich immer für das kämpfen was einem wichtig ist und was das Herz einem sagt.
    Für eine entspannte Lektüre mit etwas Tiefgang zu empfehlen.

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    dominonas avatar
    dominonavor 4 Jahren
    das war's

    Nun weiß ich, dass sich Marc Levy in einer Reihe mit Cecilia Ahern und Nikolas Sparks stellen lässt...leider.
    Wenn der Vater nach seinem Tod als Cyborg wieder auftaucht, um sich mit seiner Tochter auszusöhnen, aber er hat ziemlich viel Mist gebaut, weil er seine Tochter schützen wollte...
    Mehr gibt's eigentlich nicht zu sagen. Wer Kitsch zwischen New York und der Berliner Mauer mag, kann zugreifen, der Rest ist selbst mit einem zweitklassigen Krimi besser bedient.

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    buchjunkies avatar
    buchjunkievor 5 Jahren
    Hatte mir mehr erwartet

    Ich habe schon einige Bücher von Marc Levy gelesen, die mir auch sehr gut gefallen haben. 
    Aber nun zu diesem Buch: 
    Rückentext: 
    Kurz vor der Hochzeit erfährt Julia, dass ihr Vater Anthony an ihrem großen Tag nicht dabei sein kann.Die wundert sie gar nicht, schließlich zeichnet er sich immer schon durch Abwesenheit au as. Diesmal allerdings liegen die Dinge etwas anders: Anthony ist gestorben, und anstatt zu heiraten, muss Julia seine Beerdigung organisieren. Da bekommt sie ein seltsames Paket-einen Gruß des Verstorbenen.Ist Anthony wirklich tot? Julia begibt sich auf eine ungewöhnliche Reise in ihre Vergangenheit... 


    Ich hatte große Erwartungen an das Buch und freute mich auf ein bisschen Romantik und auch Kitsch a la Marc Levy. 
    Das Paket, das Julia erhält, ist zwei Meter hoch, und darin befindet sich ihr Vater.Wie sich schnell herausstellt, ist es eine Art Roboter mit dem Aussehen, den Erinnerungen und Gefühlen ihres Vaters. 
    Ihnen bleiben sechs gemeinsame Tage, dann schaltet sich die Maschine aus. 
    Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise, bei der Julia an ihre große Jugendliebe Thomas erinnert wird. 
    Nachdem sie von einem Brief erfährt, den ihr Vater ihr vor 20 Jahren nicht weiterreichte, begeben sich die beiden auf die Suche nach Thomas.Dabei arbeiten sie auch ihre Vater-Tochter Beziehung auf. 

    Das Buch hat mich nicht richtig gepackt und es fiel mir auch schwer, dran zu bleiben. 
    Ich finde es an vielen Stellen langatmig. 
    Der Schluss war irgendwann vorhersehbar, doch seine Plötzlichkeit und das Ungeklärte hat mich gestört. 

    Es war jedoch nicht ganz schlecht und hatte auch seine schönen Stellen. 
    Aufgelockert wurde es durch Stanley,den homosexuellen Freund von Julia. 

    Ich war von dem Buch ein bisschen enttäuscht, weil ich die Bücher von Marc Levy früher in einem Rutsch durchgelesen habe, aber vielleicht hat sich auch mein Büchergeschmack gewandelt. 

    Wer etwas von Marc Levy Lesen möchte, der sollte nicht mit diesem Buch einsteigen. Er hat definitiv bessere geschrieben. 

    Eine wirkliche Empfehlung kann ich dafür auch nicht aussprechen.

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    Meises avatar
    Meisevor 6 Jahren
    Rezension zu All die ungesagten Worte von Marc Levy

    Zum Inhalt:
    Die Grafikern Julia erfährt ein paar Tage vor ihrer Hochzeit mit Adam, dass ihr Vater Anthony bei ihrer Hochzeit nicht dabei sein wird. Dies wundert Julia nicht, denn ihr Vater hat sich die ganzen Jahre nicht um sie gekümmert. Doch diesmal hat er einen guten Grund: Er ist gestorben.
    Nun muss Julia die Beerdigung ihres Vaters organisieren, anstatt zu heiraten. Doch aufeinmal bekommt sie ein großes merkwürdiges Paket. Ein letzter Gruß ihres verstorbenen Vaters? Schließlich macht Julia sich auf eine emotionale Reise in ihrer Vergangenheit und trifft ihrer erste große Lieber wieder.

    Meinung:
    Vorab muss ich sagen das "All die ungesagten Worte" mein erstes Buch von Marc Levy ist. Dieses Buch ist leicht und flüssig geschrieben und lässt sich somit sehr angenehm lesen. Die 393 Seiten flogen nur so dahin.
    Die Geschichte wird aus der Sicht von mehreren Personen erzählt, wie z.B. von Julias Vater und Adam, was die Geschichte abwechslungsreich macht. Nur leider finde ich die Geschichte an manchen Stellen etwas unrealistisch aber trotzdem ist es eine großartige Geschichte und unbedingt zu empfehlen.

    Fazit:
    Mir hat dieses Buch im Großen und Ganzen gefallen, vor allem wie die vater-Tocher Beziehung dargestellt wird und manche Stellen regen einem zum nachdenken an. Nur das ich die Idee mit dem Roboter nicht realistisch finde.Trotzdem ist das Buch nur zu empfehlen und gebe ganze 4 von 5 Sternen. :)

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    K
    Kacyvor 6 Jahren
    Rezension zu "All die ungesagten Worte" von Marc Levy

    Langatmiges Buch mit einer schönen Botschaft

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    Gwendolyn2012s avatar
    Gwendolyn2012vor 6 Jahren
    Rezension zu "All die ungesagten Worte" von Marc Levy

    Ein paar Tage vor Julias Hochzeit stirbt ihr Vater und die Beerdigung findet an genau diesem Tag statt. Nicht das Julia der Tot ihres Vater groß beeindruckt, seit Jahren haben die beiden keinen Kontakt mehr. In ihrer Kindheit war der Vater nie für sie da, stets war die Arbeit wichtiger... Dennoch wäre es nicht grad passend auch an diesem Tag zu heiraten, also fällt die Hochzeit aus. Als Julia kurz nach der Beerdiung eine riesige Kiste geliefert bekommt, stellt der Inhalt ihr bisheriges Leben völlig auf den Kopf und lässt Julia in die Vergangenheit reisen und viele Dinge neu an ihrem Vater entdecken.
    Fazit:
    Ein tolles Buch, mit einer super Idee. Ich möchte gar nicht viel verraten, den die Ereignisse überschlagen sich beinahe... Leider ist es bisweilen etwas zäh. Dennoch ein tolles Leseerlebnis und eine tolle Lektüre für Zwischendurch.

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    steffis-und-heikes-Lesezaubers avatar
    steffis-und-heikes-Lesezaubervor 6 Jahren
    Rezension zu "All die ungesagten Worte" von Marc Levy

    Inhalt
    Ein paar Tage vor ihrer Hochzeit erfährt Julia, das ihr Vater nicht dabei sein kann. Dies ist aber für sie nicht verwunderlich, denn ihr lieber Herr Papa hat sich die ganzen Jahre nicht um sie gekümmert. Leider hat er diesmal einen trifftigen Grund: Er ist gestorben. Nun muß Julia seine Beerdigung vorbereiten, und ihre Hochzeit mit Adam absagen. Aufeinmal bekommt sie ein merkwürdig, großes Paket, welches sich als letzter Gruß des Verstorbenen herausstellt. Sogleich beginnt für Julia eine sehr emotionale Reise in ihre Vergangenheit.

    Meinung
    Mit diesem Roman hat er Levy mal wieder einen sehr emotionalen, tiefgründigen Roman über die Liebe und die Eltern-Kind-Beziehung geschrieben. Zärtlich und voller Humor lässt er die Leser in eine Welt gleiten, in der es sehr auf Gefühle und Emotionen ankommt. Liebevoll und phantasievoll beschreibt er die Protagonisten und ihre alltäglichen Probleme. Ich war einfach nur begeistert und konnte mich manchmal nicht entscheiden, ob ich schmunzeln oder schlucken sollte, so hat mich diese Geschichte in ihren Bann gezogen.

    „All die ungesagten Worte“ lässt sich angenehm und schnell lesen. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, teileweise etwas kitschig, was aber dem Buch nichts anhaben kann. Die 392 Seiten flogen nur so dahin und ich war etwas enttäuscht, als es schon zu Ende war. Es hätten ruhig noch ein paar mehr Seiten haben können. Am Schluß erfährt man auch, das nichts Zufall ist und alles seinen vorbestimmten Weg geht, auch wenn man manchmal etwas nachhelfen muß.

    Ganz toll fand ich auch die teils sarkastischen Dialoge zwischen Julia und ihrem Vater. Oft habe ich lauthals gelacht, wie die beiden so mit sich umgesprungen sind. Auch die Kapitel wurden kurz gehalten, was ich persönlich gerne mag.

    Nun zu den beiden Hauptprotagonisten. Julia, eine selbstbewusste, junge Frau, die glaubt, ihren Vater zu hassen. Im Laufe der Zeit merkt sie aber, wie sie ihn eigentlich liebt und versteht in langsam immer mehr, warum er damals so gehandelt hat.

    Am Anfang bekommt man den Eindruck das Mr. Walsh egoistisch und einfach ein schlechter Vater ist. Im Laufe der Geschichte, stellt sich aber heraus, das er ziemlich vorausschauend und liebevoll ist. Auch wenn er nicht immer für seine Tochter Zeit hatte und die meiste Zeit weg war, hat er ihren Lebensweg verfolgt und sie überalles geliebt.

    Cover
    Ein wunderschönes Cover, der blaue Himmel mit Wolken und ein roter Briefkasten deuten auf eine sehr wundervolle, romatische Geschichte hin. Man kann daran nicht vorbeigehen und es verführt einem sofort zu lesen.

    Fazit
    Mit „All die ungesagten Worte“ hat Herr Levy einen wundervollen, phantasievollen und einfach traumhaft schönen Roman mit allem Drum Herum geschrieben. Absolut empfehlenswert und somit erhält er von mir 5 von 5 Sternen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "All die ungesagten Worte" von Marc Levy

    Kurz vor der Hochzeit erfährt Julia, dass ihr Vater an ihrem großen Tag nicht dabei sein kann. Dies wundert sie gar nicht, denn der erfolgreiche Geschäftsmann Anthony zeichnete sich schon immer durch Abwesenheit aus, die diesmal jedoch endgültig zu sein scheint: Er ist gestorben, und anstatt zu heiraten, muss Julia seine Beerdigung organisieren. Da bekommt sie ein seltsames Paket – einen »Gruß« des Verstorbenen. Aber ist er wirklich tot? Julia begibt sich auf eine Reise, die sie von Paris nach Berlin führt und an deren Ende sie nicht nur ihren Vater in einem neuen Licht sieht, sondern auch die wahre Liebe findet …

    Der größte Schock den man wohl bekommen kann,m ob man nun im Kontakt steht oder nicht. Wenn der Vater kurz vor der Hochzeit stirbt, ist das schockierend. Noch schlimmer, wenn man sich anschließend um alles kümmern muss. Julia hat keine Mutter mehr, einzig ihr unzuverlässiger Vater ist ihr geblieben der nicht einmal auf die Hochzeitseinladung reagiert hat.
    Das Paket das Julia bekommt, hat mich schon einiges ahnen lassen, und nach der "Einführung" des Pakets, und ein paar weiteren Kapiteln, war mir klar, worauf das hinausläuft und dass das alles nur gesponnen ist. Die Geschichte an sich klingt ziemlich nett. Ein Paket dass man nach seinem Tod von seinem Vater geschickt bekommt, mit einer besonderen Überraschung. Ich werde hier nicht mehr verraten. ;)
    Mir hätte das Buch mit dem Paket schon gereicht. Spätestens, seit sich Julia auf den Weg nach Berlin gemacht hat, hat mich die Geschichte genervt. Das war mir zuviel des Guten, zu langweilig... Und irgend wie hat ein Trip nach Berlin auch gar nicht richtig in das Konzept gebracht. Bis zur Reise war alles klasse, danach ging es für mein Lesevergnügen leider steil bergab. Ich bin von Marc Levy gute Bücher gewohnt, hier wurde ich am Ende leider ziemlich enttäuscht.

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