Am ersten Tag

von Marc Levy 
4,0 Sterne bei95 Bewertungen
Am ersten Tag
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (67):
JessSouls avatar

Ich liebe Marc Levy...und mit diesem Buch hat er mich wieder völlig gefesselt <3

Kritisch (3):
meisterlampes avatar

sehr langatmig ...ich dachte schon, ich lege es weg, ohne es fertig gelesen zu haben.

Alle 95 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Am ersten Tag"

Zwei Menschen auf der Suche. Zwei Schicksale, die sich kreuzen. Ein Geheimnis, das alles verändern wird …

Wo erwacht der Morgen? Wo endet die Nacht? Er ist Astrophysiker und sucht den ersten Stern. Sie ist Archäologin und sucht den ersten Menschen. Zusammen finden sie einen rätselhaften Stein, der sie für immer aneinanderbinden wird. Doch jemand will um jeden Preis verhindern, dass sie das Geheimnis lüften, denn es würde unser Wissen über den Ursprung der Welt in Frage stellen. Für die beiden leidenschaftlichen Wissenschaftler beginnt ein gefährlicher Wettlauf um ihr Leben, aber auch um ihre Liebe …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442376582
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:16.01.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 19.08.2010 bei Random House Audio erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    allthesespecialwordss avatar
    allthesespecialwordsvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Abenteuerreise, die Archäologin und Astrophysiker zusammenführt. Das ergibt Spannung und Wissen pur - toll recherchiert.
    Archäologin und Astrophysiker auf den Spuren nach der Wiege der Menschheit

    Inhalt
    Ein Anhänger, der alles verändern kann, was die Menschen wissen. Eine Archäologin, die nach dem ersten Menschen sucht und ein Astrophysiker, der fragt, wo die Morgendämmerung anfängt.
    Lose Fäden einer Geschichte, die schließlich bei einem Forschungswettstreit zusammengeführt werden, denn der Anhänger ist etwas besonderes und Keira und Adrian wollen hinter sein Geheimnis kommen. Damit sind sie nicht die Einzigen, aber Vorsicht ist bei denen geboten, die auf keinen Fall wollen, dass das Geheimnis um die Wiege der Menschheit ans Licht kommt.

    Schreibstil
    Mein erstes Buch von Marc Levy, der sich meiner Meinung nach sehr leicht lesen lässt. Ich hätte mir manchmal eine etwas verträumtere, zitatwürdigere Sprache gewünscht, gerade bei diesem Thema. Was mich auch ein bisschen gestört hat, waren die teilweise holprigen Dialoge. Das hätte durchaus etwas runder sein können, aber ich meckere auf hohem Niveau.

    Meine Meinung
    Am ersten Tag ist ein dickes Buch mit viel Input und einem hübschen Cover. Die Idee ist nicht unbedingt neu. Ich habe schon einige Filme und Bücher gesehen, in denen jemand auf die Suche nach der Wiege der Menschheit geht, aber Marc Levy bereitet Freude auf diesem Weg.
    Er hat mit Keira und Adrian absolut glaubwürdige Charaktere geschaffen. Keira, die bissige Archäologin, die auf gar keinen Fall ihre Ausgrabungsstelle verlassen möchte, komme, was da wolle, überzeugt mit jede Menge Wissen und dem Durst nach noch mehr Wissen. Ihre Neugierde, was hinter dem merkwürdigen Anhänger steckt, wird durch den alten Professoren Ivory geweckt, so dass sie eigentlich gar keine andere Möglichkeit mehr hat, nach der Bedeutung zu forschen.
    Auch Adrian ist schlau und begabt auf seinem Gebiet: der Astrophysik. Manchmal haut er so sehr mit Wissen um sich (auf verständliche Art), dass jemandem schwindelig davon werden könnte, wenn man zu lange darüber nachdenkt. Wo beginnt die Morgendämmerung? Wie viele Sterne hat das Universum? Was ist Unendlichkeit? Und gibt es außer den Menschen noch mehr Lebewesen im Universum?
    Gerade diese schwindelerregenden Fragen und die Antworten, die Marc Levy dem Astrophysiker in den Mund gelegt hat, haben mich an diesem Buch so sehr begeistert. Es hat mich zum Nachdenken gebracht, hat mir wieder einmal bewusst gemacht, wie winzig der Mensch eigentlich ist und was noch viel wichtiger ist: ich habe wirklich viel gelernt, da Marc Levy eine außerordentlich gute Recherchearbeit vorzuweisen hat.
    Aber trotzdem war das Buch nicht langweilig, ganz im Gegenteil, die Spannung hat mich förmlich mitgerissen, das Ende hat mich nur teilweise überrascht. Es war typisch für einen Roman dieser Art, was mich nur bedingt zufrieden zurücklässt. Umso mehr freue ich mich auf die Fortsetzung, die ich gleich nach dem Lesen bestellen musste.

    Fazit
    Am ersten Tag konnte mich trotz einiger, kleinerer Schwächen mit seinem Wissensdurst überzeugen und ist für jeden zu empfehlen, der auf der Suche nach Antworten ist. Natürlich kann auch Marc Levy sie nicht geben, aber mit seinem Buch regt er auf traumhafter Weise das Nachdenken an.

    Findet meine Rezensionen auch auf meinem Blog.

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    buchjunkies avatar
    buchjunkievor 5 Jahren
    Am ersten Tag

    Klappentext:Wo erwacht der Morgen? Wo endet die Nacht? Seit seiner Kindheit beschäftigt Adrian die Frage nach der Entstehung des Universums. Nun arbeitet er als Astrophysiker und sucht nach dem ersten Stern. Bei einer Vergabe von Forschungsstipendien trifft er die Archäologin Keira. Monatelang hat sie bei Ausgrabungen in Äthiopien nach den Überresten gesucht,bis ein Sandsturm alles zerstört und sie gezwungen hsz, nach Europa zurückzukehren. Ihre einzige Erinnerung aus Afrika ist ein rätselhafter Stein. Laut einer alten Legende könnte Keiras Schicksal eng mit diesem Stein verknüpft sein... 
    Zwei Menschen auf der Suche. Zwei Schicksale, die sich kreuzen. Ein Geheimnis, das alles verändern wird. 

    Meine Meinung: Von Marc Levy habe ich schon einige Bücher gelesen, die mir gut gefallen haben. Dieses Buch empfinde ich nicht als typisches Werk von Marc Levy, es verbindet Abenteuerroman mit einer Liebesgeschichte und ein Hauch Fantasy ist auch dabei. 
    Die ersten 150 Seiten waren ziemlich langweilig und unspektakulär, doch dann gewann die Geschichte an Fahrt und hat richtig Spass gemacht. 
    Das Buch lässt sich gut lesen und ich freue mich schon auf den zweiten Teil “Die erste Nacht“, den ich auch schon zu Hause habe.

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    Bellexrs avatar
    Bellexrvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Fazit: Spannende, komplexe Story, ein faszinierender Schreibstil und Charaktere, die nicht nach Schema F agieren.
    Der Stern des ersten Tages

    Sie ist auf der Suche nach dem Ursprung der Menschheit, er auf der Suche nach fernen Galaxien, um so die Entstehung des Universums zu enträtseln. Ihre Suche führt sie zusammen und auf eine abenteuerliche Reise über Kontinente hinweg.

    Die Archäologin Keira muss ihr Forschungsprojekt in Afrika aufgeben, nicht anders ergeht es dem Astrophysiker Adrian mit seinem Forschungsprojekt in Chile. Durch Zufall trifft Keira in Paris auf den Wissenschaftler Jerome, der fasziniert von ihrem Anhänger ist, welcher ihr ein Freund in Afrika geschenkt hatte. Jerome lässt den Gegenstand analysieren und tritt damit eine Lawine in Gang, die kaum noch aufzuhalten ist. Plötzlich ist eine geheime wie weltweit agierende Organisation über ihren Anhänger informiert und observiert fortan Keira. Die Mitglieder wollen um jeden Preis weiterhin das Geheimnis, welcher der Gegenstand verbirgt, geheim halten.

     

    Da weder Keira noch Adrian ein neues Forschungsprojekt in Aussicht haben, lassen Beide sich überreden, an einem hochdotierten Ausschreibungswettbewerb teilzunehmen und dort begegnen sich die Wissenschaftler. Von da ab kreuzen sich ihre Wege und bald schon finden sich Beide in einem Abenteuer wieder, dessen Ausmaße sie lange Zeit nicht einmal erahnen können. Ihre Suche nach dem verborgenen, uralten Geheimnis dieses Gegenstands führt die Archäologin und den Astrophysiker von Afrika, über Europa nach China.

     

    Tatkräftig unterstützt werden sie hierbei von dem geheimnisvollen Jerome wie auch von Adrians Kollegen Walter. Jerome weiß definitiv mehr über den Anhänger als er zugeben mag, äußerst sich zumeist nur in rätselhaften Andeutungen und führt damit aber Keira wie auch Adrian immer wieder auf eine neue Spur. Klar ist von Anfang an, dass der betagte Wissenschaftler eng mit der geheimnisvollen Organisation in Verbindung steht und deren Interesse nur zu gut kennt. Walter dagegen entwickelt sich von einem zerstreuten Wissenschaftler zu einem Abenteurer, der Adrian immer wieder anspornt, sobald diesen der Mut verlässt.

     

    Marc Levy erzählt seine faszinierende Geschichte über den Ursprung der Menschheit emotional, lebendig, äußerst unterhaltsam und manchmal auch ein wenig tiefsinnig. Manche Szenen stecken so voller Situationskomik, dass man amüsiert auflachen muss, dann wieder sollten Taschentücher nicht zu weit entfernt liegen. Aber auch die Spannung kommt bei weitem nicht zu kurz und schon nach kurzer Zeit entwickelt sich der Roman äußerst fesselnd und mysteriös. Zwar ist die Beziehung zwischen Keira und Adrian ein wesentlicher Bestandteil der Geschichte, dennoch drängt sie sich niemals in den Vordergrund.

     

    Und dank dem bildhaften, prallen Schreibstil von Marc Levy hat man die unterschiedlichen Orte und Landschaften, welche Adrian und Keira im Verlauf ihrer Suche bereisen, problemlos vor Augen, spürt die trockene, staubige Luft Afrikas und kann das beklemmende Gefühl nachvollziehen, welches Adrian aufgrund des Sauerstoffmangels in den Chilenischen Anden empfindet. Aber auch Geschichtliches kommt hierbei nicht zu kurz und so erfährt man einiges über die Himmelsscheibe von Nebra, der geheimnisvollen weißen Pyramide in China wie auch über Lucy, dem bislang ältesten datierten Skelettfund von 1974 in Äthiopien.

     

    Fazit: Alles was ein hervorragender Roman benötigt: Spannende, komplexe Story, ein faszinierender Schreibstil und Charaktere, die nicht nach Schema F gezeichnet sind.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Spannender Roman, der durch Dramatik und Spannung überzeugt.

    Am ersten Tag ist ein Roman von Marc Levy. Er ist am 23. August 2010 im Blanvalet Verlag als gebundene Ausgabe erschienen. Das Buch umfasst 480 Seiten. Das französischsprachige Original Le premier jour erschien am 25. Juni 2009 bei Éditions Robert Laffons.

    Am ersten Tag ist der erste Teil einer Dilogie. Der zweite Teil Die erste Nacht erschien am 29. November 2010 im Blanvalet Verlag als gebundene Ausgabe.

    Inhalt

    Adrian ist Astrophysiker und sucht den ersten Stern. Keira ist Archäologin und sucht den ersten Menschen. Ein rätselhafter Stein, der im Krater eines afrikanischen Vulkans gefunden wird, bindet sie für immer aneinander und verändert den Lauf ihres Lebens. Denn jemand will um jeden Preis verhindern, dass sie das Geheimnis des Steins lüften, weil es alles in Frage stellen würde, was wir über den Ursprung der Welt zu wissen glauben. Für Adrian und Keira beginnt ein dramatischer Wettlauf um ihr Leben, aber auch ihre Liebe ist in Gefahr …

    (Klappentext)

    Erster Satz

    „Wo beginnt die Morgendämmerung?“

    Meinung

    Das Cover ist schlicht gehalten und lässt viel Spielraum für Interpretationen. Mir persönlich gefällt es ganz gut. Vor allem weil ich die Farbe mag und weil nachher beide Teile der Dilogie sehr gut zueinander passen. Für mich muss es nicht immer außergewöhnlich sein.

    Der Schreibstil von Marc Levy gefällt mir schon, seit ich mein erstes Buch von ihm gelesen habe, sehr gut. Er zieht den Leser immer in den Bann, regt zum Nachdenken an und berührt durch Emotionen. Gerade in diesem Buch bringt Levy viel Dramatik ans Licht, zeigt aber auch, dass Fachwissen durchaus spannend sein kann. Mir gefällt daher besonders, dass es hier nicht nur um Liebe und Gefühle geht, sondern um Forschungen und Entdeckungen zu einem sehr brisanten und noch immer aktuellen Thema.

    Das Buch ist etwas anders aufgebaut, als man es eigentlich kennt. Am Anfang steht ein Prolog und danach ist das Buch in „Erstes Heft“ und „Zweites Heft“ eingeteilt, wobei letzteres nur aus wenigen Seiten besteht. Das „Erste Heft“ ist in ca. 67 Kapitel eingeteilt, die jedoch nicht nummeriert sind, sondern immer die jeweilige aktuelle Ortsangabe, wo sich die Person gerade befindet, darstellen. Am Ende des Buches gibt es auch noch ein Glossar. Die Geschichte selbst ist in unterschiedlicher Form geschrieben. Es gibt die Handlung rund um Keira als alleinige Person, die in der Vergangenheit erzählt wird. Dann gibt es die Geschichte rund um Adrian, der in der Ich-Form selbst berichtet. Über bereits Geschehenes spricht er in der Vergangenheit. Wenn aber etwas noch gegenwärtig ist oder passiert, während er seine Geschichte erzählt, beschreibt Adrian dies im Präsens. Als letztes gibt es noch die Handlung um alle anderen Personen, die genauso wie bei Keira in der Vergangenheit erzählt wird. Hier wird zwischen mehreren Personen gewechselt.

    Die Handlung finde ich persönlich sehr interessant und sie nimmt gerade gegen Ende sehr an Spannung zu. Zu Beginn muss der Leser erst in die Geschichte eintauchen und weiß vermutlich gar nicht, wo die Handlung noch hinführen könnte. Umso mehr Informationen ich beim Lesen bekam, desto interessanter wurde die Geschichte für mich. Dadurch, dass es eine Fortsetzung gibt, ist das Ende natürlich ziemlich offen gestaltet und ich bin mehr als gespannt, wie die Geschichte fortgeführt wird.
    Durch Levys ausführliche Beschreibungen benötigt kein Leser irgendwelche Vorkenntnisse in der Archäologie oder Astrophysik. Jede Information wird sehr detailreich erklärt und diese Erklärung meist auch in die Handlung eingebunden.

    Fazit

    Ein spannender Roman rund um das immer noch aktuelle Thema vom Beginn der Welt und den ersten Menschen, der durch Dramatik und Spannung überzeugt.

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    -sabine-s avatar
    -sabine-vor 6 Jahren
    Rezension zu "Am ersten Tag" von Marc Levy

    Ein wunderbares Buch mit einer tollen Mischung aus Spannung, Abenteuer und Liebesgeschichte.
    Ein ungewöhnlicher und rätselhafter Stein führt die Archäologin Keira und den Astrophysiker Adrian zusammen – gemeinsam versuchen sie, dem Geheimnis des Steines auf den Grund zu gehen. Widersacher jedoch stellen sich ihnen in den Weg, so dass eine spannende Jagd rund um den Globus beginnt.
    Es ist mein erstes Buch von Marc Levy, und es konnte mich wirklich überzeugen. Die beiden Charaktere werden toll eingeführt, der Sprachstil ist einfühlsam und detailreich, die Geschichte eine spannende und abenteuerliche Jagd durch viele Länder. Durch die bildreiche Beschreibung fühlte ich mich in ferne Zonen versetzt, habe mitgefühlt und mitgelebt. Sowohl Keira als auch Adrian sind mir – wenn auch sehr verschieden – ungemein sympathisch, sie eine taffe gestandene Frau, er ein liebenswerter, manchmal verlegener Tollpatsch. Neben der abenteuerlichen Jagd entwickelt sich zwischen den beiden eine feine Liebesgeschichte, schön, liebevoll und unaufdringlich.
    Das Rätsel um den Stein wird in diesem Buch jedoch leider nicht gelöst – erst in der Fortsetzung „Die erste Nacht“ wird das Geheimnis hoffentlich gelüftet werden.
    Insgesamt ein toller Roman – ich freue mich auf die Fortsetzung!

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    Marakkarams avatar
    Marakkaramvor 6 Jahren
    Rezension zu "Am ersten Tag" von Marc Levy

    *Wenn wir im unendlichen Großen einen unendlich kleinen Punkt suchen, eine Lichtquelle, so weit sie auch entfernt sein mag, wenn wir auf ein Geräusch aus der Weite des Universums lauschen, dann gibt es nur eine einzige Gewissheit:
    Unseren Willen zu entdecken (S. 353)*

    ***************

    Lange bin ich um diesen Roman von Marc Levy herumgeschlichen und bin letztendlich positiv überrascht worden. Dieses Buch lebt von seiner Leichtigkeit, trotz des eher trockenen Themas der Astrophysik und Archäologie. Levy ist "amerikanischer" geworden (liegt wohl auch am Wohnort). Hatte ich hier Angst vor dem doch leider oftmals langatmigem und eher trockenen französischen Stil des Autors, wurde ich angenehm überrascht, fast schon seichte amerikanische Action.
    Es liest sich leicht, flüssig und in einem Rutsch weg. Die Hauptcharactere sind toll, sympatisch; aber mit viel mehr Liebe zum. Detail sind die Nebenfiguren ausgearbeitet und haben sehr viel Charme.

    **************

    Was mir leider gefehlt hat ist die Tiefe; das ins Detail gehen.... Thematiken wie Lucy, die Verschiebung der Kontinentalplatten, Pelikannebel, die Sternscheibe von Nebra etc. Das alles wird zwar hübsch erklärt, aber immer nur kurz angerissen, ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Das fand ich sehr schade (und wäre der 5. Stern gewesen). Natürlich wäre das Buch dann um einiges umfangreicher geworden, aber da es eh eine Fortsetzung gibt, durchaus machbar. Es werden sehr viele dieser Thematiken angerissen und es geht über England, Griechenland, Äthiopien, China...etc... Mir etwas zu oberflächlich, aber trotzdem sehr, sehr interessant.

    ***************

    Fazit: Wer mit einer schönen leichten Herbstlektüre mit Adrian und Kira auf die Suche nach dem Geheimnis der Steinfragmente und den Ursprung des Lebens gehen möchte, der sollte unbedingt zu "Am ersten Tag" greifen.

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    bookaholic_s avatar
    bookaholic_vor 6 Jahren
    Rezension zu "Am ersten Tag" von Marc Levy

    Inhalt
    Wir lernen Keira am Anfang der Geschichte kennen. Sie ist Archäologin und betreut mit ihrem Team eine Ausgrabungsstätte in Äthopien. Sie verfolgt ihren eigenen Traum: den ersten Menschen finden, der gelebt hat.
    Ein heftiger Sturm zerstört ihre ganze Arbeit und so ist sie gezwungen, zurück nach Europa zu gehen. Ein kleiner Junge schenkt ihr eine Art Amulett, dessen Anhänger aus einem Krater eines erloschenen Vulkans stammt …
    Zurück in Paris erlebt Keira während eines Gewitters ein überaus unerklärliches Phänomen und ist sich sicher, dass hinter dem mehr steckt…

    Auf der anderen Seite ist da Adrian, Astrophysiker aus London, der in einer Akademie arbeitet.
    Wir lernen ihn erstmals in der Atacama-Wüste in Chile kennen. Auch er verfolgt einen Kindheitstraum, nämlich eine Antwort auf die Frage “Wo beginnt die Morgendämmerung” zu erhalten. Aufgrund eines Unfalls muss er Chile verlassen und somit auch erstmal seinen Traum.

    Per Zufall treffen sich Keira und Adrian auf einer Veranstaltung [wieder]. Nach einer gemeinsam verbrachten Nacht, hinterlässt Keira den Anhänger bei Adrian, da sie der Meinung ist, dass das Geheimnis des Anhängers seiner “Materie” unterliegt.
    Auch Adrian kann demselben Spektakel zusehen, wie schon Keira zuvor.
    Beide begeben sich auf die Suche nach der Entschlüsselung des geheimnisvollen Amuletts. Ihr Abenteuer beginnt… doch ihre Reise verläuft nicht ohne Gefahren, denn hinter ihren Rücken gibt es Gegner, die die Aufdeckung verhindern wollen…

    Eigene Meinung
    Während des Lesens konnte ich viele Eindrücke wahrnehmen.
    Es hat einen sehr spannenden und mitreißenden Kern, ist aber in manchen Passagen sehr langatmig, jedoch nicht langweilig.
    Die geheimnisvolle Atmosphäre umhüllte mich auf ihre Weise.

    Der Autor muss sich viel Wissen angeeignet haben, damit er so ein Buch verfassen kann. Ein großes Thema ist das Universum, die Sterne und einfach das Weltall, in dem wir uns befinden. Besonders diese Kapitel waren sehr lehrreich, aber mit der Zeit habe ich es nur noch überlesen. Ich interessiere mich einfach nicht für Astronomie und Astrophysik. Daher fand ich viele Erklärungen langatmig. Einen Großteil nimmt auch die Geschichte und Kultur ein. Wir reisen durch viele Länder der Welt und entdecken Orte, an die wir in unserem Leben nie vorbei kämen. Unter anderen in Chile, Afrika und China um nur einige zu nennen.

    Mit der Protagonistin Keira bin ich leider während der ganzen Geschichte nicht warm geworden. Sie wirkte auf mich sehr distanziert, kühl und verkrampft. Anders dagegen Adrian. Er machte auf mich einen bodenständigen, ehrlichen und sehr freundlichen Eindruck.

    Die Perspektive wird aus verschiedenen Sichten geschildert.
    Das Cover finde ich zauberhaft und besonders schön finde ich die Verbundenheit zum 2. Teil, dessen Cover ähnlich ist, jedoch einen Männerarm und die Nacht mit ihrem Sternenhimmel zeigt. Die bildliche Darstellung hat einen deutlichen Zusammenhang mit der Geschichte.
    Ich hatte nicht unbedingt den Drang das Buch so schnell wie möglich zu beenden, was doch ein größerer Minuspunkt ist. Dennoch werde ich definitiv den zweiten Teil lesen. Ich erwarte, dass dies mich dann etwas mehr in den Bann zieht.

    Fazit
    Ein abenteuerliches Buch, dessen Nebenhandlung nicht unbedingt berührt, aber einen wesentlichen Kern ausmacht.
    Eine Geschichte für Sternenwandler, Geschichtsliebhaber und Entdecker. Man sollte nicht mit den größten Erwartungen herantreten, dann ist es äußerst lesenswert und ein wirklich schönes Buch.

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    Gluecksklees avatar
    Glueckskleevor 6 Jahren
    Rezension zu "Am ersten Tag" von Marc Levy

    Gerade eben habe ich "Am ersten Tag" von Marc Levy zu Ende gelesen und muss sagen, dass mir dieses Buch wirklich gut gefallen hat. Auch wenn ich mit Keira am Anfang so meine Probleme hatte (sie ist doch ein bisschen egozentrisch, finde ich), hat die sympathische Art von Adrian mich dazu bewogen, weiter zu lesen und der Geschichte, die sich im Kern mit der Suche nach dem Ursprung des Universums und der Suche nach dem Ursprung des Lebens beschäftigt, weiter zu folgen.

    Dies war übrigens auch mein erster Roman von Marc Levy, aber es wird bestimmt nicht der letzte sein. Ab und an haben mich die kurzen Sätze in einigen Abschnitten ein wenig irritiert, aber vielleicht liegt das auch an der Übersetzung aus dem Französischen? Denn andere Passagen enthalten geradezu Poesie in der Art und Weise, wie Landschaften oder Vorgänge beschrieben werden.
    Dass die Geschichte abwechselnd aus der Ich-Perspektive (Adrian) und durch einen auktorialen Erzähler berichtet wird, finde ich interessant. Auf der einen Seite weiß man als Leser immer ein bisschen mehr als die Hauptpersonen selbst, aber das treibt einen auch zur Weißglut, weil man ja als Leser nichts tun kann als weiter zu lesen, wenn sich eine brenzelige Situation anbahnt.

    Das Buch endet wie es begonnen hat: Mit einer Frage, die im Raum steht. Und ich freue mich ganz ehrlich auf den nächsten Band, um zu erfahren, inwieweit welche Frage aufgeklärt werden wird.

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    Kerrys avatar
    Kerryvor 7 Jahren
    Rezension zu "Am ersten Tag" von Marc Levy

    Keira ist Archäologin und leitet in Äthiopien seit 3 Jahren eine Ausgrabungsstätte. Sie ist auf der Suche nach dem ersten Menschen. Während ihrer Zeit in Äthiopien ist sie dem kleinen Waisen Harry eine Ziehmutter geworden. Doch ein Sandsturm zerstört die Ausgrabungsstätte und somit alle Träume Keiras, endlich auf die Spur des ersten Menschen zu stoßen. Resigniert und arbeitslos kehrt sie nach Paris zu ihrer Schwester Jeanne zurück. Harry muss sie in Äthiopien lassen, verspricht ihm aber, wieder zu kommen. Jeanne arbeitet im französischen Nationalmuseum für nichteuropäische Kunst und als Keira sie besucht, lernt sie dort Prof. Ivory kennen. Dieser ist fasziniert von einem Anhänger, den Keira von Harry geschenkt bekommen hat und bekommt ihn zu Untersuchungszwecken von Keira ausgehändigt. Allerdings gibt der Anhänger nur Rätsel auf - weder sein Alter noch seine Herkunft sind zu bestimmen.

    Der Astrophysiker Adrian verfolgt hingegen seinen eigenen Traum. Er will schon seit seiner Kindheit wissen, wo der Morgen erwacht und die Nacht endet. Er scheint seinem Ziel sehr nahe, doch im Plateau der Atacama-Wüste in Chile kommt es zu einem Unfall. Es ist ihm unmöglich, dort weiter zu arbeiten und er kehrt in seine Heimat nach London zurück. Hier überredet ihn ein Kollege, sein Projekt einem Forschungsausschuss vorzustellen, um eventuell das Preisgeld von 2 Mio. EUR zu gewinnen und damit seine Forschung zu finanzieren.

    Doch auch Jeanne hat Keira für diesen Wettbewerb angemeldet, damit ihre Schwester ihre Arbeit in Äthiopien weiterführen kann. Wie durch ein Wunder gewinnt Keira den Wettbewerb, muss sich den ersten Platz allerdings teilen. Dennoch, mit 1 Mio. EUR ist eine Finanzierung ihrer weiteren Arbeit gesichert. Durch Zufall begegnen sich Keira und Adrian und verbringen einen wundervollen Abend miteinander und schwelgen in Erinnerungen, denn beide waren vor Jahren einen Sommer lang zusammen. Bevor sich Keira auf den Rückweg nach Paris macht, lässt sie ihren Anhänger bei Adrian.

    Dieser macht durch Zufall eine erstaunliche Entdeckung und läuft damit Gefahr, die Welt zu verändern. Er weiß, das Rätsel um den Anhänger kann er nur mit Keira zusammen lösen - doch beide ahnen nicht, in was für eine Gefahr sie sich begeben, denn nicht jeder will, dass dieses gut gehütete Geheimnis aufgedeckt wird ...

    Eine Geschichte über die Entstehung der Menschheit, Mystik und die Vergangenheit. Gekonnt führt der Autor den Leser in die verschiedensten Regionen der Welt, immer auf der Jagd nach einem Geheimnis und gejagt von einem geheimen Gegner. Das Buch wird aus Sicht verschiedener Personen beschrieben, z. B. aus Sicht von Keira, Adrian oder auch Prof. Ivory. Der Schreibstil konnte durchaus mit spannenden Elementen aufwarten, jedoch empfand ich die Dialoge in diesem Buch als sehr hölzern bzw. gestellt. Auf Grund dieser für mich längeren Passagen, empfand ich zwischendurch nicht unbedingt den Drang, das Buch schnellstmöglich zu beenden. Mit Band 2 "Die erste Nacht" werde ich mir wohl noch etwas Zeit lassen.

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    Katzenpersonal_Kleeblatts avatar
    Katzenpersonal_Kleeblattvor 7 Jahren
    Rezension zu "Am ersten Tag" von Marc Levy

    Adrian ist Astrophysiker und Keira Archäologin. Sie kennen sich seit Jahren, sind sich aber nach einer kurzen Liebesaffäre seit 15 Jahren nicht mehr begegnet. Beide sind vom Wesen her ehrgeizig, so dass sie keine Gemeinsamkeiten für eine gemeinsame Zukunft gesehen haben.
    Keira ist Französin und arbeitet bei Ausgrabungen in Äthiopien, als sie aufgrund eines Sandsturmes, der ihre ganze Arbeit zunichte gemacht hat, das Land verlassen musste.
    Adrian, geborener Grieche, wohnhaft in London, arbeitet in Chile in der Atacama-Wüste, die auch er abbrechen muss, weil er höhenkrank wurde.
    Adrian und Keira treffen sich nach Jahren wieder, als sie beide sich mit einem Projekt bei der Walsh-Stiftung beworben haben.
    Keira, die von Harry, ihrem Ziehkind aus Äthiopien, eine Kette mit einem sonderbaren Stein erhalten hat, trifft sich vor der Preisverleihung mit Prof. Ivory, um ihm den Stein zu zeigen. Sie ahnt nicht, welche Welle sie damit in Gang setzt.
    Nachdem sie eine Nacht mit Adrian verbracht hat, hinterlässt sie ihm auf dem Nachtisch die Kette.
    Durch Zufall entdecken Adrian und sein Kollege Walter eine Eigenart des Steins, die sie animieren, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.
    Adrian fährt nach Äthiopien zu Keira, die aufgrund des Stiftungsgewinnes in der Lage war, ihre Forschungen dort fortzusetzen und gemeinsam machen sie sich auf, um das Geheimnis zu lüften.
    Anfänglich ist ihnen nicht klar, in welcher Gefahr sie schweben, denn es gibt eine Gruppe, die verhindern will, dass das Geheimnis um den Stein öffentlich gemacht wird.
    Diese schrecken auch vor Mord nicht zurück...

    Marc Levy hat ein Werk geschaffen, das man nicht aus der Hand legen kann. Es ist mitreißend, spannungsgeladen und keine Minute langweilig.
    Die beiden Protagonisten Adrian und Keira begeben sich auf die Suche nach dem Geheimnis des Steines und werden dabei rund um den Globus geschickt.
    Geschickt verknüpft der Autor geschichtliches mit der Handlung. So erfährt der Leser u.a. von der Ausgrabung von Lucy, der Himmelsscheibe von Nebra und dem Mythos um die weißen Pyramiden von China.
    Gekonnt verbindet er die beiden Wissenschaften Astrophysik und Archäologie miteinander.
    Die Handlung ist strukturiert aufgebaut und lässt sich gut nachvollziehen.
    Durch die Beschreibungen der Örtlichkeiten hat der Leser das Gefühl, mit den beiden zusammen unterwegs zu sein.
    Wunderbar bildlich hat er die Hängebrücken und Treppen auf der "Weißen Pyramide" beschrieben, so dass ich wusste, da gehe ich nicht rüber.
    Ein wirklich abenteuerliches Buch auf der Suche nach einem Geheimnis.

    Wer Marc Levy liebt, sollte sich dieses Buch auf keinen Fall entlgehen lassen. Aber auch jedem anderen kann ich dieses Buch wärmstens ans Herz legen.

    Ich bin nun auf den 2. Teil "Die erste Nacht" gespannt, wie es mit Keira und Adrian weitergeht, ob sie das Geheimnis lüften werden.

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