Marc Levy Das Geheimnis des Schneemädchens

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Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis des Schneemädchens“ von Marc Levy

Im Wrack eines Flugzeugs, das im ewigen Eis des Montblancs gefangen ist, findet Suzie Backer den Beweis dafür, dass ihre Großmutter zu Unrecht des Hochverrats beschuldigt wurde. Als der Reporter Andrew Stillmann ihr begegnet, wittert er nicht nur eine einzigartige Geschichte, sondern ist auch von dieser geheimnisvollen Frau fasziniert. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Wahrheit – und bringen sich dabei in tödliche Gefahr. Denn ihre Nachforschungen führen sie auf die Spur einer unmöglichen Liebe und eines Mannes, der für ein gewisses „Schneemädchen“ sein Land und alles, woran er glaubte, verriet …

ein genialer Sprecher, der diese mitreißende Story perfekt liest,

— Antek

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  • Spannend, aber auch sehr anspruchsvoll - nichts zum nebenbei hören

    Das Geheimnis des Schneemädchens

    Buchbahnhof

    06. July 2016 um 21:12

    Der Roman von Marc Levy ist spannend, aber auch sehr anspruchsvoll. Es geht um Landesverrat, Intrigen und ein großes Geheimnis. Die Geschichte ist teilweise fast schon verwirrend, denn Levy lässt den Leser genauso im Dunkeln tappen, wie es die Hauptpersonen Suzie Backer und Andrew Stillmann tun.Beide Charaktere sind sehr spannend ausgeführt und werden mit einer Tiefe beschrieben, die den Leser an die Figuren fesselt. Und das, obwohl sie beide nicht sonderlich sympathisch sind. Suzie ist zwar eine starke Frau, ihr fehlt aber irgendwie das weibliche. Selbst die etwas intimeren Szenen mit Andrew machen sie irgendwie nicht weich und verletzlich. Sie ist und bleibt, sowohl für Andrew, als auch für den Leser distanziert und unnahbar.Andrew hat viel Schweres im Leben durchgemacht und ist kurz davor, oder vielleicht auch mittendrin, den Lebensmut zu verlieren. Die spannende Geschichte, in die er hier verwickelt wird, gibt ihm aber seinen Lebensmut zurück. Man merkt richtig, wie er sich Tag für Tag ins Leben zurück kämpft.Die Geschichte insgesamt ist extrem spannend und der Spannungsbogen wird die meiste Zeit extrem hoch gehalten. Dabei passieren keine großartigen Dinge, die Welt explodiert nicht, oder sowas. Nein, man deckt nach und nach die Geheimnisse des Schneemädchens auf und wird in eine Welt aus Lügen, Korruption und Machtspielen verwickelt. Dabei ist an keiner Stelle sicher, wer Freund und wer Feind ist. Der Leser sollte sich lieber, genau wie Andrew und Suzie, nicht zu sicher sein, dass er weiß, wer zu den Guten gehört.Der Sprecher, Herbert Schäfer, wird auf der Rückseite des Hörbuches als „unverwechselbar im Ton und dennoch angenehm zurückhaltend im Vortrag“ beschrieben. So kann man das durchaus sagen. Mir persönlich hat diese zurückhaltende Erzählweise nicht so gut gefallen, da es meiner Meinung nach das Tempo dieses Romans deutlich ausbremst. Stellenweise fand ich es recht langweilig, obwohl die Geschichte eigentlich nicht langweilig ist. Von daher muss ich gestehen, dass ich eher nicht wieder zu diesem Sprecher greifen würde.Von mir gibt es 4 Sterne für das Hörbuch.

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  • Ein Hörbuch, das mich so richtig mitgerissen hat

    Das Geheimnis des Schneemädchens

    Antek

    02. May 2016 um 18:10

    Die Geschichte startet mit einem Flugzeugabsturz über dem Mont-Blanc, wenig später findet man sich im Lesesaal der Bibliothek wieder. Journalist Andrew Stilman verbringt hier seit einer Messerattacke, die er nur knapp überlebt hat, seine Tage. Zum Arbeiten ist er noch nicht fähig. Dort trifft er auf Suzie Backer, eine Frau, die ihn von Anfang an fasziniert. Nach und nach erfährt Andrew und damit der Hörer mehr über sie. Durch Hochverrat gesellschaftlich stigmatisiert ist Suzie Backer unter falschem Namen aufgewachsen, ist auf Hinweise gestoßen, dass ihre Großmutter zu Unrecht beschuldigt wurde und ist nun auf der Suche nach weiteren Beweisen um deren Unschuld zu beweisen. Ist das Treffen in der Bibliothek Zufall oder Absicht? Man weiß es nicht. Auf jeden Fall soll ihr der Journalist bei ihrer Suche helfen. Andrew beginnt sich seit langem endlich wieder für etwas zu interessieren, nicht zuletzt, weil ihn diese geheimnisvolle Frau reizt. Die beiden beginnen mit ihren Nachforschungen, wecken dabei aber schlafende Hunde. Wer will unter allen Umständen verhindern, dass das Geheimnis ans Tageslicht kommt? Eine aufregende und lebensgefährliche Recherchereise beginnt. Der Autor hat hier eine temporeiche, super spannende Geschichte gestrickt. Die Charaktere sind so geheimnisvoll gezeichnet, dass man unbedingt mehr erfahren will. Es herrscht eine Atmosphäre des Misstrauens, die Verwirrung schafft und unglaublich an die Story fesselt. Ich habe abschnittsweise wirklich nicht mehr gewusst, wem kann man glauben, wer meint es gut und wer nicht. Gerade noch der liebevolle Aufpasser, dann schon der Verräter, oder doch nicht? Die Suche nach Hinweisen, die die Großmutter geschickt zu verstecken gewusst hat, ist dramatisch, gefährlich und sehr erlebnisreich. Nicht selten, geht es gerade noch gut aus und man ist richtig am Bibbern. Richtig gut haben mir die unzähligen und unverhofften Wendungen gefallen, nie hätte ich anfangs mit solchen Ausmaßen und Zusammenhängen gerechnet. Das Finale hat es noch einmal geschafft, mich völlig zu überraschen. Richtig gut finde ich auch die geschickt in die Story eingebundene Gesellschaftkritik. Die Charaktere sind interessant und vor allem geheimnisvoll dargestellt. Andrew, der sehr darunter leidet, dass sich seine Frau von ihm getrennt hat, greift gern zum Alkohol. Über ihn weiß man eigentlich am meisten und daher war er für mich die einzige, der mich nie zweifeln hat lassen. Sogar Suzie, die nichts Böses im Schilde führt, hat mich anfangs argwöhnen lassen. Sie hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, die Unschuld ihrer Großmutter zu beweisen, koste es was es wolle und diesem Ziel folgt sie mehr als konsequent. Sie leidet darunter, dass ihr Freund bei der Suche nach dem Flugzeugwrack am Mont-Blanc ums Leben gekommen ist und die Suche Menschenleben kostet. Ihr Tick stets am Boden zu schlafen, hat mich amüsiert. Scheinbar ist auch sie von Andrew fasziniert. Die gegenseitige Anziehung ist szenenweise zu spüren, die beiden haben auch etwas miteinander, aber von einer Liebesgeschichte kann man nicht reden. Zum Glück, die hätte auch gar nicht zu dem spannungsgeladenen Abenteuer gepasst. Auch die Nebendarsteller sind interessant gezeichnet. Suzies Beschützer Knopf, mit seinem Gewissenskonflikt, hat mich oft verwirrt. Meine allerliebste Nebenrolle jedoch hatte Dolores inne. Die witzige, wordgewandte Informantin von Andrew hat mich ganz oft zum Schmunzeln gebracht. Herbert Schäfer hat mich mit seinem mitreißenden Vortrag von Anfang an in seinen Bann gezogen. Dem Sprecher gelingt es eine solche Atmosphäre zu schaffen, die besser einfach nicht zu der dramatischen Story passen könnte. Gefährliche Situationen, Überraschung bei ungeahnten Wendungen, das Misstrauen, das wie ein Damoklesschwert über der Geschichte hängt, aber auch humorvolle Szenen sind grandios eingesprochen. Begeistert bin ich auch davon, wie er es versteht jedem Charakter seine ganz eigene Stimme zu verleihen, bei der rauchigen Stimme des Vizepräsidenten angefangen, bis hin zum bedrohlichen Tonfall Ashtons.

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