Das Geheimnis des Schneemädchens

von Marc Levy 
3,7 Sterne bei33 Bewertungen
Das Geheimnis des Schneemädchens
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Neue Kurzmeinungen

Buecherwurm1973s avatar

Verwirrender Einstieg, aber dann wird es immer spannender.

dieFlos avatar

einfach wieder eine geniale Story - Marc Levy kann es eben!

Alle 33 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Geheimnis des Schneemädchens"

Gefühlvoll und dramatisch – »Marc Levy ist ein begnadeter Geschichtenerzähler.« Le Figaro

Im Wrack eines Flugzeugs findet Suzie Baker den Beweis dafür, dass ihre Familie zu Unrecht des Hochverrats beschuldigt wurde. Auch der Reporter Andrew Stilman wittert eine einzigartige Geschichte und ist zudem von der geheimnisvollen Suzie fasziniert. Bei der Suche nach der Wahrheit wecken sie schlafende Hunde und bringen sich in tödliche Gefahr. Denn ihre Nachforschungen führen sie auf die Spur einer unmöglichen Liebe und eines Mannes, der für ein gewisses „Schneemädchen“ sein Land und alles, woran er glaubte, verriet …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734100574
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:16.10.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 25.04.2016 bei Audio Media Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    leaslesezaubers avatar
    leaslesezaubervor einem Jahr
    Sehr spannend trotz der vielen Perspektiven

    Ich habe schon länger kein Buch mehr des Autors gelesen und war dementsprechend gespannt. Außerdem hat mich das Cover neugierig gemacht, ein Mädchen ist zu sehen, dass auf einem Baum sitzt, winterlich angezogen und im Hintergrund der schneebedeckte Boden. Nicht unbedingt ein Cover das ich sofort in die Hand nehmen möchte aber es spricht mich doch an. Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war ich dann noch neugieriger und habe mich gerne für das Buch entschieden.

    Der Schreibstil ist interessant, sehr gradlinig und detailreich, er fesselt mich mit seiner Charakterbeschreibung und dazu die spannende Atmosphäre. Ich musste immer weiter lesen da ich wissen wollte wie es weiter geht. Schon alleine der dramatische Aufstieg des Mont Blanc hat mich gefesselt und zu der Zeit sind die Seiten nur so verflogen. Leider wurde das gegen Ende des Buches weniger, denn die Theorien, die der Leser da so erfährt sind nicht nur verwirrend sondern manchmal auch ziemlich unrealistisch, meiner Meinung nach.

    Die Charaktere haben mich nicht alle mitreißen können und ich fand es teilweise unschön, die Perspektiven so schnell zu wechseln. Wir reden hier nicht von 2 Perspektiven, die sich abwechseln denn manchmal bekommen auch Nebencharakter ihre Chance und wir tauchen in ihre Perspektive ein. Keine Frage es war alles wunderbar geschrieben und auch nicht uninteressant aber dadurch bekam ich Schwierigkeiten so richtig einen Draht zu den Protagonisten zu bekommen. Suzie ist jetzt nicht unbedingt sehr sympathisch und ich hatte die Hoffnung, durch ihre Perspektive, sie besser kennen zu lernen, durch die häufigen Wechsel bekommt man aber nicht den Eindruck von ihr, den ich mir gewünscht hätte.

    Die Geschichte verläuft spannend, es gibt Verschwörungen, die aufgedeckt werden und zu keiner Zeit ist die Story vorhersehbar sodass die Spannung erhalten bleibt. Das Ende ist nicht so ausgefallen wie erwartet, war aber sehr gut geschrieben und hat mich positiv überrascht.


    Fazit:


    Eine sehr spannende Geschichte, die mich sehr mitgerissen hat und ich habe das Buch recht schnell durch gelesen. Durch die häufigen Wechsel der Perspektiven und vor allem der Anzahl der Perspektiven bekommt man aber nicht so wirklich einen Draht zu den Protagonisten weshalb ich etwas enttäuscht war. Ich hätte mir gewünscht, mehr über Suzie zu erfahren bzw. sie besser zu verstehen. Das ist jedoch der einzige Kritikpunkt dieser spannenden Geschichte.

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    Kerrys avatar
    Kerryvor 2 Jahren
    ein eher Levy-untypisches Werk

    Suzie Backer ist eine junge Frau, die genau weiß was sie will: Gerechtigkeit. Auf dieses Ziel arbeitet sie verbissen hin. So trainiert sie eisern, um den Mont-Blanc zu besteigen, denn dort währt sie die Antwort auf ihre Fragen. Tatsächlich erreicht sie dieses Ziel und begibt sich zusammen mit ihrem Bergführer Shamir, der sie auch trainierte und mehr war, als nur ihr Bergführer, auf dieses gefährliche Abenteuer. Zwar findet Suzie das Wrack eines abgestürzten Flugzeuges und in diesem Hinweise darauf, dass sie auf der richtigen Spur ist, doch der Preis dafür ist hoch, verdammt hoch. Sie und Shamir stürzen ab, Shamir stirbt, Suzie überlebt den Unfall.


    Suzie erholt sich gut von den traumatischen Vorkommnissen und lernt den Journalisten Andrew Stilman kennen, der vom ersten Augenblick an fasziniert von der jungen Frau ist. Suzie erhofft sich Hilfe von Andrew, denn ihr Lebensziel ist es zu beweisen, dass ihre Großmutter, welche bei dem Flugzeugabsturz ums Leben kam, keine Spionin war und ihre Familie keine Verräter sind. Allerdings muss sie feststellen, dass Andrew nicht ganz dem entspricht, was sie sich vorgestellt hat. Anstelle eines furchtlosen Rächers der Unschuldigen hat sie einen Alkoholiker vor sich, der erst vor kurzem aus dem Krankenhaus entlassen wurde, nachdem er bei einer Messerattacke schwer verwundet wurde.


    Andrew ist wirklich in einer schlechten Verfassung, doch der eingefleischte Journalist weiß, wann er eine gute Story wittert und hier erahnt er sogar die Chancen auf den Pulitzer-Preis. Zusammen begeben sie sich auf die Spuren von Suzies Großmutter, um endlich Licht ins Dunkel zu bringen, was vor 47 Jahren wirklich geschah. Hier geraten sie jedoch in das Kreuzfeuer einiger gefährlicher Menschen ...



    Ich muss gestehen, ich lese ab und an sehr gerne ein Buch des Autors, sodass ich um dieses nicht herum kam. Der Plot des Buches wurde abwechslungsreich  erarbeitet, ist mir jedoch etwas zu politisch geraten, sodass hier aus meiner Sicht der Spannungsbogen mitunter abflachte. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet, wobei ich auch hier zugeben muss, dass mich hier keine sonderlich angesprochen hat. Es fehlte aus meiner Sicht einfach das gewisse Etwas, das mich veranlasst hätte, mich direkt in die Figuren einzufühlen. Der Schreibstil war abwechslungsreich erarbeitet, konnte mich allerdings nicht durchgehend fesseln, sodass ich abschließend sagen kann, dass es sich hier durchaus um eine interessante Lektüre handelt, es jedoch ein eher Levy-untypisches Werk ist.

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    krimielses avatar
    krimielsevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Hervorragender Plot, spannend erzählte Geschichte, blasse Charaktere
    Spannend erzählte Verschwörung

    Ein skandalöses politisches Komplott, Spannung und viele überraschende Wendungen machen den neuen Roman von Marc Levy "Das Geheimnis des Schneemädchens" aus. Es war mein erster Roman dieses für seine Liebesromane bekannten Autors Buch hat mich positiv überrascht.

    Klappentext
    Im Wrack eines Flugzeugs, das im ewigen Eis des Mont-Blancs gefangen ist, findet Suzie Backer den Beweis dafür, dass ihre Familie zu Unrecht des Hochverrats beschuldigt wurde. Als der Reporter Andrew Stilman ihr begegnet, wittert er nicht nur eine einzigartige Geschichte, sondern er ist auch von dieser geheimnisvollen Frau fasziniert. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Wahrheit, doch dabei wecken sie schlafende Hunde und bringen sich in tödliche Gefahr. Denn ihre Nachforschungen führen sie auf die Spur einer unmöglichen Liebe und eines Mannes, der für ein gewisses „Schneemädchen“ sein Land und alles, woran er glaubte, verriet …

    Mit sehr unkomplizierter Sprache und einer überschaubaren Anzahl von Charakteren schafft es der Autor, sehr viele Spannungsmomente zu erzeugen, indem er für den Leser undurchsichtige Verwicklungen konstruiert. Für zusätzliche Spannung sorgt die unterschiedliche Sichtweise, aus der die Geschichte erzählt wird, hauptsächlich folgt man als Leser der Sicht der beiden Hauptcharaktere Suzie Backer und Andrew Stilman.
    Suzie ist als kraftvoller, willensstarker, sturer Charakter dargestellt, die alles daran setzt, das Geheimnis ihrer Familie zu lüften. Ihr Weg beginnt im ewigen Eis des Mont Blanc, dessen Besteigung durch Suzie der ersten Schritt auf dem Weg zur Wahrheit ist.

    Diese anfänglichen Buchszenen im ewigen Eis des Berges, bei denen Suzie unter Lebensgefahr das verschollene Flugzeugwrack aus den 1960er Jahren sucht, haben mir sehr gut gefallen, zum einen wegen der hervorragenden Beschreibung, zum anderen wegen der subtilen Geschichte, die hier ihren Anfang nimmt.
    Im weiteren Verlauf der Handlung flacht die Geschichte für meinen Geschmack leider zu sehr ab, bedient reichlich Gemeinplätze und malt zu sehr schwarz und weiß. Die anfängliche Subtilität geht immer mehr verloren, obwohl der Spannungsbogen weiter aufgebaut wird.

    Der Journalist Andrew steht mental auf weniger festen Beinen als Suzie, er schlägt sich mit einer alten Liebesgeschichte und mit einem Alkoholproblem herum. Er wittert eine große Story für sich und lässt sich dafür von Suzie in ihren Bann ziehen, begleitet sie bei ihrer Suche nach der Wahrheit und begibt sich gemeinsam mit ihr in Lebensgefahr und stellt sich zugleich seinen eigenen Dämonen aus der Vergangenheit.

    Trotz des hervorragenden Plots mit einer wahrhaft skandalösen politischen Verschwörung, der vielen Spannungsmomente und der recht gut angelegten Charaktere bleibt das Buch für mich etwas blass. In Bezug auf die Handlung gibt es zwar sehr viele unerwartete und für mich als Leser wirklich überraschende Wendungen, doch die handelnden Personen verhalten sich klischeehaft ohne Ecken und Kanten, was sie leider nicht dreidimensional erscheinen lässt. Dadurch verliert der Roman in meinen Augen viel Potenzial. Dennoch ist es ein spannendes Buch, das der französische Autor Marc Levy basierend auf fundierter Recherche geschrieben hat. Ich vergebe dafür drei Sterne.

    Kommentare: 1
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    nicigirl85s avatar
    nicigirl85vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannungsgeladener Roman...
    Anders als gedacht, aber gut…

    Marc Levy ist mir bekannt durch diverse Liebesgeschichten, die ich schon von ihm gelesen habe und die mir sehr gut gefallen haben, so dass ich den neuen Roman von ihm nur zu gern lesen wollte.

    In der Geschichte geht es um Suzie Backer, die unbedingt das Unrecht, welches ihrer Familie angetan wurde, aus der Welt schaffen möchte. Dafür schreckt sie auch nicht davor zurück den Mont- Blanc zu besteigen, der ihr mehr abverlangt als ihr lieb ist. Wird es ihr gelingen, dass Ansehen ihrer Familie wiederherzustellen? Und wird sie den Verlust jemals verwinden können?

    Marc Levy nimmt den Leser mit einer Szene im ewigen Eis des Mont- Blancs direkt gefangen. Auch wenn wir gerade Sommer haben, konnte ich den eisigen Wind und die Kälte, die jeden Punkt des Körpers erfasst, förmlich selbst spüren.

    Die Handlung wird uns aus mehreren Perspektiven nahe gebracht, so dass man als Leser vielschichtige Eindrücke erhält, die zwar anfänglich verwirren, aber im Verlauf der Geschichte immer mehr Sinn ergeben.

    Der Autor legt zudem nicht nur den Fokus auf seine Hauptfigur, sondern lässt auch Nebendarsteller zu Wort kommen, so dass ich der Ansicht bin, dass jeder Leser eine Figur finden wird, mit der er sich identifizieren kann.

    Völlig unerwartet las sich der Roman für mich eher wie ein Thriller oder Krimi, da der Autor hier mit diversen Spannungselementen aufwartet, die für Gänsehaut pur sorgen. Das hat mir gut gefallen.

    Das was Suzie da aufdeckt, kann man nur als Skandal bezeichnen und mich wunderte es nach der Offenbarung kaum, dass sie dafür so viel riskiert.

    In meinen Augen ist dieser Roman anspruchsvoller als andere Bücher des Autors, einfach weil man unheimlich aufpassen muss und oft in die Irre geführt wird. Da glaubt man nun endlich etwas zu wissen und dann erfährt man später, dass es doch ganz anders war.

    Ich bin durch diesen Roman jedenfalls wieder total auf den Geschmack gekommen, was diesen Autor betrifft.

    Fazit: Unterhaltsame Lektüre für jede Jahreszeit. Wer einen Levy mal mit anderen Facetten erleben will, der sollte hier zugreifen. Gern spreche ich eine Leseempfehlung aus. Prädikat gut!

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    tinstamps avatar
    tinstampvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannungsroman mit politischem Hintergrund, der interessant beginnt und auch Spannung aufweist, mich aber trotzdem nicht ganz fesseln konnte
    Absturz der Kanchenjunga

    Der neue Roman von Marc Levy "Das Geheimnis des Schneemädchens" ist eigentlich mehr ein Spannungsroman/Krimi mit politischen Sequenzen (Geheimdienst) und kein Liebesroman, wie man vermutet oder auch als Genre angegeben wird.
    Der Prolog spielt im Jahr 1966 und endet tragisch mit dem Absturz einer Boing 707 der Air India, mit den Namen Kanchenjunga.
    Danch befinden wir uns 47 Jahre später in den französischen Alpen, genau dort, wo das Flugzeug damals abgestürzt ist. Suzie Backer, eine junge Amerikanerin, besteigt gemeinsam mit ihrem Freund und Bergführer Shamir, den Montblanc. Die junge Frau ist besessen davon den Beweis zu finden, dass ihre Großmutter zu Unrecht der Spionage angeklagt wurde. Und dieser soll sich ihrer Meinung am Absturzort befinden. Ein schwieriges Unterfangen, das mit einem weiteren dramatischen Ereignis endet.
    Doch Suzie gibt nicht so schnell auf und sucht Hilfe beim New York Times Journalisten Andrew Stilman, einer der Besten seines Faches. Leider ist dieser ist Alkoholiker und nach einem Messerattentat gerade erst aus dem Krankenhaus entlassen worden. Doch Suzie gelingt es Andrew in ihren Bann zu ziehen. Bald sind die Beiden etwas Großem auf der Spur und Andrew hofft auf eine großartige Story. Doch je näher sie der Wahrheit kommen, umso gefährlicher wird es für sie und bald schweben die Bergsteigerin und der Journalist in Lebensgefahr....

    Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Suzie und von Andrew erzählt. Allerdings auch aus der Perspektive anderer Nebencharaktere, was zusätzlich etwas verwirrt.
    Als Leser hat man einige Schwierigkeiten nachzuvollziehen, wer hier welches Spiel spielt, was jedoch zunehmend für Spannung sorgt. Bald sind Suzie und Andrew auf der Flucht, nichts ahnend, wer hier wirklich die Finger im Spiel hat und noch nach 47 Jahren alles daran setzt, dass das Geheimnis von damals nicht gelüftet wird.
    Der Anfang in den französischen Alpen und der Beginn, wie geschickt Suzie Andrew dazu bringt ihr bei der Suche zu helfen, fand ich sehr interessant. In der Folge wurde die Geschichte rund um das große Geheimnis um Suzies Großmutter immer spannender, jedoch gleichzeitig auch furchtbar verwirrend. Die vielen Perspektivwechsel und Sprünge machten es mir nicht einfach der Geschichte zu folgen. Trotz der Spannung gab es leider auch einige Längen. Überraschende Wendungen und die gesellschaftskritischen Themen, die hier angesprochen werden, haben mir gut gefallen. Das Ende und die Auflösung sind ebenfalls stimmig.

    Charaktere:
    Sowohl Suzie, als auch Andrew, sind nicht unbedingt Sympathieträger. Suzie ist eine starke Frau, die ihre Ziele verfolgt...komme, was wolle. Sie blieb mir allerdings auch rätselhaft und unnahbar. Andrew kam mir manchmal etwas verloren vor. Doch mit seinen journalistischen Beziehungen und den richtigen Riecher erkannte er viel schneller die Zusammenhänge und vorallem die große Gefahr, in der sie unwillkürlich schweben... Die Nebencharaktere sind sehr undurchsichtig und schwer durchschaubar.

    Schreibstil:
    Irgendwie habe ich doch kleine Schwierigkeiten mit Levy's Schreibstil. Einerseits begeistern mich seine Romane, andererseits werde ich trotzdem nicht ganz warm mit seiner Art zu schreiben. Irgendwie verbindet mich eine Hass-Liebe zum Autor. Die Geschichte ist sehr dialoglastig und lebendig geschrieben.

    Fazit:
    Ein Spannungsroman mit politischen Hintergrund, der sehr interessant beginnt und auch Spannung aufweist, mich aber trotzdem nicht ganz fesseln konnte. Die vielen Perspektiven verwirren, die Charaktere blieben mir zu unnahbar. Nicht schlecht, aber eher Durchschnitt.....somit 3 1/2 Punkte.

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    Jares avatar
    Jarevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gewohnt gut mit kleinen Längen!
    Roman mit Tiefgang und einigen kleinen Längen!

    Das Leben von Suzie Becker ist durch einen politischen Skandal geprägt, in dem ihre Großmutter verwickelt war. Suzie wächst daher unter falschen Namen auf und will jetzt, als junge Frau, die Schmach ihrer Familie tilgen. Die Suche nach Beweisen führt in ein Flugzeugwrack am Fuß des Mont Blanc und nach New York, wo sie den Journalisten Andrew Stilman trifft. Dieser ist sofort fasziniert von Suzie und beschließt, ihr zu helfen. Eine folgenreiche Entscheidung, denn sehr schnell geraten Suzie und Andrew in Gefahr, da es im Hintergrund jemanden gibt, der das Geheimnis des Schneemädchens bewahren möchte. 


    Mit "Das Geheimnis des Schneemädchens" legt der französische Bestsellerautor Marc Levy einen durchaus interessanten und vielschichtigen Roman vor, der sich nur schwer in eine Genre-Schublade packen lässt. Der Roman spielt mit Elementen des Gesellschaftsromans und verbindet diese mit packenden Krimi-, Thriller- und Abenteuerelementen. 


    Mit einer spannenden Bergsteigerszene am Mont Blanc, in der Suzie versucht ein Flugzeugwrack zu finden, startet der Roman ausgesprochen gut. Dank des flüssigen und klaren Erzählstils hat Marc Levy von der ersten Seite an die Aufmerksamkeit des Lesers. Allerdings flacht nach dieser Einstiegsszene die Handlung etwas ab. Für den regelmäßigen Levy-Leser gibt es zwar ein Wiederlesen mit Andrew Stilman (der Hauptfigur des letzten Levy-Romans "Mit jedem neuen Tag“), doch gerade das Kennenlernen von Suzie und Andrew zieht sich in die Länge. Hier war ich ein ums andere Mal geneigt, ein paar Seiten quer über lesen. Hinzu kommt, dass ich weder mit Andrew noch mit Suzie über die gesamte Romandauer wirklich warm geworden bin. Beide Figuren waren mir zu distanziert und kühl. 


    Trotzdem gelang es Marc Levy, mich als Leser zurückzugewinnen. Dafür ist der wirklich durchdachte, stellenweise überraschende Plot verantwortlich, der immer besser wird und am Ende mit einer tollen Auflösung aufwarten kann. Hier zeigt sich einfach, dass der Franzose ein ausgesprochen gutes Händchen für tolle Geschichten hat. 


    Fazit:

    Wer die Romane von Marc Levy bisher mochte, wird auch von "Das Geheimnis des Schneemädchens" nicht enttäuscht. Auch wenn es nicht Levys bester Roman ist, birgt er mehr als genug Stoff für unterhaltsame Lesestunden auf hohem Niveau. Insgesamt kann ich daher erneut eine Empfehlung für einen Roman von Marc Levy aussprechen. 



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    gaby2707s avatar
    gaby2707vor 2 Jahren
    Fesselnd ab der ersten Seite

    Suzie Baker (Walker) will unbedingt das Ansehen ihrer Großmutter wieder herstellen, die vor 40 Jahren des Landesverrats angeklagt werden sollte, aber kurz davor verschwand.
    Der Journalist der New York Times Andrew Stilman wittert hier die Chance für die Geschichte seines Lebens...


    Gleich im Prolog erfahre ich von einem Flugzeugabsturz im Montblanc Felsmassiv vom Januar 1966. Bereits hier setzt die erste Spannung ein.

    Dann lerne ich Suzie Baker kennen, die zusammen mit ihrem Bergführer und Freund Shamir im Montblanc Massiv klettert und in einer Höhle nach dem 1966 abgestürzten  Flugzeugwrack sucht. Bei dieser Suche kommt ihr Freund ums Leben. Hier habe ich mit den Beiden mitgefiebert und mit gelitten. Ich war mit ihnen im Eis gefangen.

    In einer Bücherei beginnt dann die eigentliche Geschichte, in der Suzie und Andrew die Hauptrollen spielen. Beide haben ihre Vergangenheit, die ich hier Schritt für Schritt kennenlerne. Ich kann aber nicht sagen, dass sie mir ans Herz wachsen. Sympathie ja, aber beide bleiben für mich irgendwie unnahbar. Besonders bei Suzie geht es mir so, dass ich keinen Zugang zu der emotional sehr starken jungen Frau finde. 

    Die Geschichte selbst ist äußerst spannend aufgebaut, wobei der Autor immer wieder Wendungen einbaut, die meine Gedanken in eine falsche Richtung laufen lassen. Allerdings lässt hier für mich die Spannung merklich nach, als sich die Sache zu einem politisch hoch brisanten Thema auswächst. Auch die verschiedenen Perspektivwechsel in denen andere Personen zur Sprache kommen und sich des Themas annehmen, lösen die Spannung etwas auf.

    Der Schreibstil an sich gefällt mir gut und ich kann dem Geschehen, bis auf die hoch politischen Diskussionen, gut folgen.

    Insgesamt habe ich ein spannendes Buch gelesen, dass gerade zum Schluss mit einer interessanten Auflösung aufwartet, mit der ich nicht gerechnet hatte.

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    chellytheglubschs avatar
    chellytheglubschvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Auf den Spuren eines wohlgehüteten Familiengeheimnisses
    Wenn Familie über alles geht

    Inhalt: Im Wrack eines Flugzeugs, das im ewigen Eis des Mont-Blancs gefangen ist, findet Suzie Backer den Beweis dafür, dass ihre Familie zu Unrecht des Hochverrats beschuldigt wurde. Als der Reporter Andrew Stilman ihr begegnet, wittert er nicht nur eine einzigartige Geschichte, sondern er ist auch von dieser geheimnisvollen Frau fasziniert. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Wahrheit, doch dabei wecken sie schlafende Hunde und bringen sich in tödliche Gefahr. Denn ihre Nachforschungen führen sie auf die Spur einer unmöglichen Liebe und eines Mannes, der für ein gewisses „Schneemädchen“ sein Land und alles, woran er glaubte, verriet …

    Das Cover ist sehr simpel gehalten, aber trotzdem gefällt es mir sehr gut.

    Am Anfang hab ich lange gebraucht um mich in die Geschichte hineinzufinden. Bis zu Kapitel 5 war ich mir nicht sicher ob mir das Buch überhaupt gefällt. Zudem war mir leider nur eine einzige Figur sympathisch und das war der Reporter Andrew Stilman. Aus Suzie Backer bin ich nicht wirklich schlau geworden, in einem Moment war sie ziemlich nett und im nächsten hab ich wieder nicht verstanden warum sie das getan hat. Für mich passt das alles nicht wirklich zusammen. Sie nutzt einen nach dem andern aus um ihr Ziel zu verwirklichen und lügt die ganze Zeit, bis sie am Ende merkt, dass sie selbst Jahrelang angelogen wurde. Mir persönlich ging in der Geschichte alles etwas zu schnell und wirkte dadurch unglaubwürdig. Trotzdem fand ich die Geschichte interessant und war sehr gespannt welches Geheimnis die Familie von Suzie verbirgt.

    Etwas verwirrt haben mich die  perspektiv Wechsel. Erzählt wird die Geschichte nicht nur von Andrew und Suzie sondern auch von ein paar Nebencharakteren. Ansicht eine gute Idee, bei der Umsetzung fand ich nur Schade das man als Leser nicht wirklich erkennen konnte wann er stattfindet. Ich hab mich manchmal gewundert und er zwei drei Sätze weiter gemerkt das jemand anders jetzt der Erzähler ist.

    Der Schreibstil in dem Buch gefällt mir sehr gut, es lässt sich flüssig lesen und man merkt gar nicht wie die Seiten verfliegen.

    Den Schluss fand ich gut, nicht perfekt für ein Disney-Herz, aber trotzdem gut. Es war sehr überraschend, so hätte ich es mir auf keinen Fall vorgestellt.

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    fraeulein_lovingbookss avatar
    fraeulein_lovingbooksvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannende Story, aber leider mit einigen Schwachstellen
    Das Geheimnis des Schneemädchens

    Inhalt

    Im Wrack eines Flugzeugs, das im ewigen Eis des Mont-Blancs gefangen ist, findet Suzie Backer den Beweis dafür, dass ihre Familie zu Unrecht des Hochverrats beschuldigt wurde. Als der Reporter Andrew Stilman ihr begegnet, wittert er nicht nur eine einzigartige Geschichte, sondern er ist auch von dieser geheimnisvollen Frau fasziniert. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Wahrheit, doch dabei wecken sie schlafende Hunde und bringen sich in tödliche Gefahr. Denn ihre Nachforschungen führen sie auf die Spur einer unmöglichen Liebe und eines Mannes, der für ein gewisses „Schneemädchen“ sein Land und alles, woran er glaubte, verriet …
    (Quelle: Bloggerportal )

    Meine Meinung

    Das Buch beginnt mit einem Prolog, der 1966 am Flughafen in Bombay beginnt und mit dem Absturz der Maschine endet. Danach reisen wir ins Jahr 2013, wo Suzie mit im Bergsteiger-Trainer und Freund Shamir den Montblanc besteigt. Sie stürzen ab – Suzie beleibt unverletzt, doch Shamir hat sich schwere Verletzungen zugezogen. Nach ein paar Tagen versuchen sie den Aufstieg aus der Gletscherspalte, in die sie gefallen sind. Doch zusammen schaffen sie es nicht. Shamir durchtrennt das Seil und rettet dadurch Suzie das Leben. Sie schafft es alleine  – überlebt, allerdings mit schweren Erfrierungen.
    In Kapitel 4 tritt Andrew ins Rampenlicht – es beginnt mit seiner Beerdigung, die sich als Traum herausstellt. Im nächsten Kapitel trifft er zum ersten Mal auf Suzie. Dort beginnt ihre gemeinsame Geschichte und gemeinsame Reise in die Vergangenheit. Nebenbei lernen wir noch weitere Personen kennen, die mit in die Geschichte um die Vergangenheit der Großmutter von Suzie verwoben sind.

    Suzie war mir anfangs noch symmpathisch – sie wirkte wirklich bedacht auf ihre Handlungen und ihre Planungen. Doch nach dem Tod von Shamir veränderte sie sich – sie wurde unüberlegter und unkoordinierter als früher. Trotzdem bleib sie konstant eine starke Frau, die beweisen möchte, das ihre Familie zu unrecht dem Hochverrat beschuldigt wurde.
    Mit Andrew konnte ich mich auch nicht so richtig anfreunden, da er mir einfach zu schwach war – mental gesehen. Er ist ein nicht-trockener Alkoholiker, der bei der kleinsten Problematik oder Gelegenheit wieder zur Flasche greift, obwohl er eigentlich trocken werden möchte. Körperlich passte es – er beschützt sie und kümmert sich auch um sie.
    Beide sind gut ausgearbeitet, wie auch die anderen beteiligetn Charaktere. Jeder hat seine eigenen Stärken und Schwächen. Auch Knopf oder Dolores haben mir sehr gut gefallen.

    Die Story hat mich einfach umgehauen, aber ich möchte hier nicht ins Detail gehen – ich will euch ja nicht die Spannung nehmen. Ich hätte niemals gerechnet, das es um so etwas großes und weltbewegendes geht.

    Leider hatte ich ein großer Problem mit dem Perspektivwechseln und den Sprüngen innerhalb der Story – es wirkte nicht immer sehr realistisch. Zusätzlich passt der Titel für mich nicht zum Buch, ich finde keinen Bezug zum Schneemädchen innerhalb der Geschichte. Trotzdem ist es aber eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Spannung und unerwartete Wendungen von Anfang bis Ende. Ich konnte es kaum aus den Händen legen – Hut ab vor der Leistung! Es war mein erstes Buch von dem Autor und es wird auf jeden Fall nicht das letzte sein.

    Klare Lese- und Kaufempfehlung, auch wenn es ein paar größere Schwachstellen hat

    Schönstes Zitat

    gab leider keins

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    B
    BlueOcean8519vor 2 Jahren
    Anfangs eine verwirrende, später spannende Handlung !!


    Klappentext:
    "Im Wrack eines Flugzeugs, das im ewigen Eis des Mont-Blancs gefangen ist, findet Suzie Backer den Beweis dafür, dass ihre Familie zu Unrecht des Hochverrats beschuldigt wurde. Als der Reporter Andrew Stilman ihr begegnet, wittert er nicht nur eine einzigartige Geschichte, sondern er ist auch von dieser geheimnisvollen Frau fasziniert. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Wahrheit, doch dabei wecken sie schlafende Hunde und bringen sich in tödliche Gefahr. Denn ihre Nachforschungen führen sie auf die Spur einer unmöglichen Liebe und eines Mannes, der für ein gewisses „Schneemädchen“ sein Land und alles, woran er glaubte, verriet …"

    Meine Meinung:
    Das Cover ist recht schlicht gestaltet. Mich hat es leider in diesem Fall nicht so angesprochen, wobei es durchaus zum Inhalt des Buchs passt. Man sieht einen Teil des Körpers von einer Frau, die auf einem Baum sitzt. Der Boden ist schneebedeckt und man kann Fußspuren erkennen.
    Das Thema, das Marc Levy hier anspricht, ist wirklich spannend gewählt. Alles dreht sich um ein Geheimnis eines Menschen, der sehr viel Macht besitzt. Mittels des Geheimnisses wäre er erpressbar, was auf keinen Fall geschehen darf und so werden in seinem Auftrag unheimlich viele Dinge erledigt, Menschenleben sind ihm nicht viel wert. Ich finde es immer wieder erschreckend zu sehen, zu welchen Taten manche Menschen ohne mit der Wimper zu zucken, fähig sind. Oftmals werden solche Taten für eine geringe Summe an Geld durchgeführt, was ich in manchen Ländern unserer Welt gar nicht abwegig finde :-(. Der Autor baut die Handlung langsam auf, teilweise fand ich die verschiedenen Erzählstränge leider verwirrend. Ich glaube in diesem Falle wäre weniger mehr gewesen, wie man so schön sagt. Es hätte mir gereicht, wenn die Perspektiven zwischen den beiden Protagonisten gewechselt hätten. Die ersten paar Kapitel fand ich super fesselnd, danach war ich erstmal raus. Ich wusste zwischenzeitig nicht wirklich, worum es geht. Dadurch hat es für mich auch einige Zeit gedauert, bis die Geschichte wirklich spannend und fesselnd wurde. Marc Levy versteht es den Leser falsche Spuren zu legen und oftmals hat er mich mit den Wendungen sehr überrascht. Mit den Charakteren konnte ich mich nicht so wirklich anfreunden oder gar identifizieren. Mir erschienen sie beide ein wenig unnahbar. Beide haben sie ihre Vergangenheit, die sie mehr oder weniger gut bewältigen oder verdrängen. Sowohl Suzie als auch Andrew sind interessant gestaltet worden, haben sich aber keinen Platz in meinem Herzen erobern können.

    Da ich für meinen Geschmack zu lange gebraucht habe, um einen Einstieg in die Handlung zu finden und die Spannung daher auf sich warten lässt, kann ich leider in diesem Fall nur 3,5 von 5 Sternchen geben.

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