Marc Levy Die zwei Leben der Alice Pendelbury

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Inhaltsangabe zu „Die zwei Leben der Alice Pendelbury“ von Marc Levy

Kann man der Liebe seines Lebens zweimal begegnen?Brighton, Dezember 1950. Alice verbringt mit ihren Freunden einen wunderbaren Tag am Meer. Als sie aus Spaß auf dem Jahrmarkt eine Seherin besucht, ahnt sie nicht, dass deren Worte ihr Leben für immer verändern werden: »Der Mann, der am Wichtigsten für dich sein wird, derjenige, den du seit jeher suchst, ist gerade hinter dir vorbeigegangen. Um ihn zu finden, wirst du sechs bestimmten Personen begegnen müssen. In dir stecken zwei Leben – das, das du bereits kennst, und das andere, das noch auf dich wartet …« Für Alice ist es der Beginn einer außergewöhnlichen Reise zu sich selbst – und zu der großen Liebe.

Mein erstes Buch von Marc Levy und wirklich gut geschrieben. Eine spannende Geschichte, aber nicht so leicht zu lesen.

— UlliAnna
UlliAnna

Beeindruckende Geschichte, schön geschrieben

— Buderballa
Buderballa

Ein schönes Buch für gemütliche Stunden, egal ob auf der Couch oder am Strand.

— NicoleP
NicoleP

Eine atmosphärische Geschichte mit interessanten Charakteren, spannend und nachdenklich zugleich.

— Cara_Elea
Cara_Elea

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  • Traumhaft

    Die zwei Leben der Alice Pendelbury
    Buderballa

    Buderballa

    19. October 2016 um 10:01

    Dieses Buch hat mich sehr gefesselt. Die Art, so zu schreiben, finde ich sehr schön. Die einzelnen Charaktere werden recht gut geschildert. Man kann sich gut in diese Geschichte hinein versetzen. Besonders gut gefallen hat mir die Beschreibung der Stadt Istanbul, mit den dazugehörigen Details.

  • Eine absolute Überraschung!

    Die zwei Leben der Alice Pendelbury
    lievke14

    lievke14

    25. August 2016 um 09:32

    Brighton, Dezember 1950. Alice verbringt mit ihren Freunden einen wunderbaren Tag am Meer. Als sie aus Spaß auf dem Jahrmarkt eine Seherin besucht, ahnt sie nicht, dass deren Worte ihr Leben für immer verändern werden: »Der Mann, der am Wichtigsten für dich sein wird, derjenige, den du seit jeher suchst, ist gerade hinter dir vorbeigegangen. Um ihn zu finden, wirst du sechs bestimmten Personen begegnen müssen. In dir stecken zwei Leben – das, das du bereits kennst, und das andere, das noch auf dich wartet … Dies war mein erstes Buch von Marc Levy und es wird nicht das letzte sein. Ich bin ohne große Erwartungen an die Geschichte herangegangen und wurde völlig überrascht. Die Hauptfigur in diesem Roman ist Alice, die als Parfumerin in London lebt und ein beschauliches Leben führt. Der Mittelpunkt in ihrem Leben stellt zum einen ihre Arbeit und zum anderen ihre Freunde dar. Eines schönen Tages wird ihr auf einem Jahrmarkt eine Prophezeiung gemacht, die Alice ganzes Dasein auf den Kopf stellt. Diese macht sich nämlich auf die Suche nach „dem Mann, der für sie das Wichtigste im Leben ist“ und entdeckt nebenbei auch ihre eigene Geschichte. Begleitet wird sie von ihrem Nachbarn, den sie eigentlich extrem nervig findet; der sie aber mit jeder Menge Ratschläge und Motivation auf Trapp hält und schließlich regelrecht zu AliceTriebfeder motiert. Die Geschichte verläuft ausgesprochen ruhig und leise. Wir begeben uns mit Alice auf eine Reise in die Vergangenheit, die für sie sowohl viele erfreuliche und unerwartete Momente aber auch einige sehr schmerzliche Erfahrungen bereithält. Der Leser wird mit dieser herzerfrischenden Geschichte köstlich unterhalten. Besonderen Unterhaltungswert hatte für mich der ständige Schlagabtausch zwischen Alice und ihrem Nachbarn. Beide Figuren sind mit einem recht losen Mundwerk ausgestattet und haben sich nichts geschenkt. Sowohl die Geschichte als auch der Schreibstil haben mich vollends überzeugt. Die witzigen Dialoge und die daraus entstehende Situationskomik haben für mich zur eigentlichen Klasse des Romans beigetragen. Überraschende 5 Sterne für ein kleines feines Büchlein!

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    • 3
  • Die zwei Leben der Alice Pendelbury

    Die zwei Leben der Alice Pendelbury
    NicoleP

    NicoleP

    04. December 2015 um 17:03

    England, 1950: Alice Pendelbury ist Parfümeurin und lebt in London. Sie verbringt einen Tag mit ihren Freunden in Brighton. Auf dem Heimweg kommen sie an dem Wohnwagen einer Hellseherin vorbei. Alice glaubt nicht an Wahrsagerei und Kartenlegen. Trotzdem lässt sie sich von ihren Freunden zu einem Besuch überreden. Die merkwürdige „Prophezeiung“ dieser Frau lässt sie nicht mehr los. Gemeinsam mit ihrem Flurnachbarn Mister Daldry, einem eingefleischten Junggesellen, begibt sie sich auf eine Reise nach Istanbul. Während Alice auf der Suche ist, wird die Beziehung zwischen ihr und Mister Daldry immer intensiver. Nachts wird Alice von Albträumen gequält, die im Laufe der Geschichte immer mehr Sinn bekommen. Ihrem Freund Anton schreibt sie Briefe, die sie aber nie abschickt. Später im Buch findet ein reger Briefaustausch mit Mister Daldry statt. Diese Briefe bringen eine sehr persönliche Note in den Roman. Wenn die Geschichte in dieser Briefe-Form weitererzählt wird, spürt man die Gefühle des jeweiligen Verfassers besser, als wenn der Autor in der eigentlichen Erzählweise geblieben wäre. In Istanbul lernt Daldry den „besten Führer und Dolmetscher von Istanbul“, Can, kennen. Can wird engagiert und weicht ihnen nicht mehr von der Seite. Er bring Alice auch mit einem Parfümeur aus Cihangir zusammen. Von ihm ist Alice begeistert. Denn er hat, als Hobby nebenbei, viele wunderbare Raumdüfte kreiert. Doch Alice vergisst den eigentlichen Grund ihrer Reise nicht und begibt sich gemeinsam mit Can auf Spurensuche. Oft landen die Beiden in einer Sackgasse, was sich jedoch nicht immer als Nachteil herausstellen wird. Je mehr man sich dem Ende des Buches nähert, desto klarer wird das Bild, was sich in Alices Vergangenheit abgespielt hat. Sie findet Hinweise auf ihre Eltern, die vor ihrer Rückkehr nach London in Istanbul gelebt hatten. Diese Spuren führen Alice und Can auf einen Weg, den niemand am Beginn der Reise erahnen konnte. Ein schönes Buch für gemütliche Stunden, egal ob auf der Couch oder am Strand. Interessant ist auch, was hinter den zwei Leben von Alice steckt. In diesem Roman greift Levy auch das damalige Zeitgeschehen auf und verarbeitet es unter anderem in der Hauptfigur Alice.

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  • Marc Levy

    Die zwei Leben der Alice Pendelbury
    Sara_1801

    Sara_1801

    29. August 2015 um 12:48

    Dies war mein erstes Buch von Marc Levy und ich denke auch nicht mein letztes. Mochte sein Art zu schreiben sehr, trotz ein paar Längen.

    Vor allem war es eine Reise nach Istanbul zurück. Diese tolle Stadt habe ich im April besuchen dürfen, das Buch hat mich zurückgebracht - ähnlich wie die Protagonistin.

  • Schnitzeljagd in Istanbul

    Die zwei Leben der Alice Pendelbury
    Cara_Elea

    Cara_Elea

    10. December 2014 um 20:48

    INHALT Dezember 1950. Alice Pendelbury, thirtysomething, lebt in Brighton und kommt mit dem Erfinden von Parfums mal mehr mal weniger gut über die Runden. Doch nun ist Dezember und Alice und ihre Freunde wollen am Brighton Pier die Alltagssorgen ein wenig vergessen. Doch dann besucht Alice dort das Zelt einer Hellseherin, deren Prophezeiung ihr Leben komplett auf den Kopf stellen wird: „Der Mann, der der wichtigste Mensch für dich sein wird, derjenige, den du seit jeher suchst, ist gerade hinter dir vorbeigegangen. Um ihn zu finden, wirst du sechs bestimmten Personen begegnen müssen. In dir stecken zwei Leben – das, das du bereits kennst, und das andere, das noch auf dich wartet …“ Alice kann diese Prophezeiung schließlich nicht mehr vergessen und reist (mit männlicher Begleitung!) nach Istanbul, um dort Antworten auf ihre Fragen zu finden. Eine spannende Suche beginnt! MEINE MEINUNG Mit Alice Pendelbury ist Marc Levy eine außergewöhnliche Protagonistin gelungen. Feinfühlig, neugierig, unkonventionell und dabei sehr charmant spielt sie sich dem Leser schnell ins Herz. Aber auch der männliche Hauptcharakter, Ethan Daldry, erhält durch seine leicht hölzerne, verschrobene aber liebenswerte Art schnell die Sympathien der Leser. Levy hat hier nicht bloß Charaktere, sondern Menschen geschaffen, und allein deshalb erhält der Roman Pluspunkte. Aber nicht nur die Charaktere, auch die Dialoge sind faszinierend. Hier und da vielleicht ein wenig außergewöhnlich oder teils unglaubhaft, aber auch sie machen diesen unglaublichen Charme der Geschichte aus. Als dritter Aspekt muss die Atmosphäre, welche das Buch vermittelt, gelobt werden. Zugegeben, ich war noch nie in Istanbul, aber Levy vermittelt ein sehr authentisches Bild dieser Stadt und nie habe ich an seinen Darstellungen gezweifelt. Zu gern würde ich jetzt nach der Lektüre selbst dorthin reisen! Die Geschichte funktioniert in großen Passagen sehr gut: Levy kann sich auf seine Protagonistin und auf atmosphärische Details konzentrieren, ohne das der Spannungsbogen abflacht. Im letzten Viertel funktioniert dies leider nicht mehr: indem Levy die Geschichte auf 36 Seiten in Folge als Briefroman gestaltet, verspielt er leider teilweise die Aufmerksamkeit des Lesers. Das Ende hingegen kommt dann wieder viel zu schnell. Zwar ist die Auflösung keineswegs an den Haaren herbeigezogen, aber im Verhältnis zum Tempo der Seiten 1-250 geht am Ende alles ein bisschen schnell. Sehr gern hätte ich 100 Seiten mehr gelesen! FAZIT Eine atmosphärische Geschichte mit interessanten Charakteren, die perfekt in diese Jahreszeit passt. Spannend erzählt, aber auch zum Nachdenken anregend. Einen Stern Abzug gabs Aufgrund der etwas zu schnellen Handlungsauflösung, ansonsten aber uneingeschränkt zu empfehlen. Ich werde definitiv mehr von Marc Levy lesen!

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  • Der Gerucht der Erinnerungen

    Die zwei Leben der Alice Pendelbury
    Bellexr

    Bellexr

    27. June 2014 um 16:27

    Kurz vor Weihnachten im Jahre 1950 verbringt Alice Pendelbury mit ihren Freunden einen Tag in Brighton auf dem Jahrmarkt. Kurz bevor sie nach Hause fahren wollen, lässt sich Alice überreden, eine Wahrsagerin aufzusuchen, obwohl sie daran überhaupt nicht glaubt. Deren Weissagung ist für Alice äußerst rätselhaft: „… Der Mann, der der wichtigste Mensch für dich sein wird, derjenige, den du seit jeher suchst, ist gerade hinter dir vorbeigegangen. Um ihn zu finden, wirst du sechs bestimmten Personen begegnen müssen. In dir stecken zwei Leben – das, das du bereits kennst, und das andere, das noch auf dich wartet …“ Alice lässt dies keine Ruhe mehr. Als ihr Nachbar, der Maler Ethan Daldry ihr ein verlockendes Angebot unterbreitet, kann Alice nicht widerstehen und macht sich auf zu einer abenteuerlichen Reise, um ihr zweites Leben und den Mann, der für sie der wichtigste Mensch werden soll, zu finden.  Alice ist Ende Dreißig und arbeitet als Parfümeurin, lebt alleine in London und genießt ihre freie Zeit mit ihren Freunden. Doch irgendwie spürt Alice, dass etwas in ihrem Leben fehlt. So nimmt die Weissagung für Alice in ihrer Gedankenwelt immer mehr Raum ein. Als Waise ist es Alice gewohnt, den Heiligen Abend allein zu verbringen und genau an diesem Tag trifft sie nach dem Einkaufen auf ihren eigenwilligen, egozentrischen Nachbarn Daldry. Kurzentschlossen verbringen beide den Abend zusammen und Alice erzählt ihm von der Weissagung. Gemeinsam beschließen sie, hinter das Geheimnis zu gelangen und den Mann des Lebens für Alice zu finden. Wer glaubt, es handelt sich hier um eine ganz normale Liebesgeschichte, der täuscht. Im Prolog erfährt man bereits, dass Alice einen gewissen Rafael kennengelernt hat und spürt sehr deutlich, dass dieser Mann ihr sehr wichtig ist. Doch ist er wirklich der wichtigste Mensch ihres Lebens? Die Suche nach dem zweiten Leben von Alice führt sie zusammen mit Daldry auf eine abenteuerliche Reise, bei der Alice viel über sich und ihr früheres Leben erfährt. Marc Levy ist ein fantastischer Geschichtenerzähler. Auch in diesem Roman gelingt es dem Autor wieder problemlos seine Leser von der ersten Seite an neugierig zu machen, ob dem Ausgang der Geschichte. Die Dialoge und oft auch Diskussionen zwischen der neugierigen, sympathischen wie dickköpfigen Alice und dem Raubein Daldry, der Alice in Sachen Sturheit locker das Wasser reichen kann, sind herzerfrischend und oft äußerst humorvoll. Gelungen ist auch die Figur von Can, einem Dolmetscher. Marc Levy legt dem jungen Mann, der nicht gerade wenig von sich eingenommen ist, dafür aber herzensgut, Sätze in den Mund, die einfach nur köstlich sind. Man weiß als Leser zwar sofort, was Can meint, doch ein Muttersprachler würde solch eine Wortwahl niemals verwenden. Da Daldry ihm hierbei Absicht unterstellt, sind Kabbeleien der beiden zudem ständig vorprogrammiert. Die Geschichte entwickelt sich sehr wendungsreich und meinte man anfangs noch, Marc Levy hätte mit seinem Prolog bereits zu viel verraten, wird im Verlauf der packenden Geschichte eines besseren belehrt.  Fazit: Eine wunderschöne, wendungsreiche und fesselnde Geschichte über die Suche nach dem wichtigsten Menschen in Alice Leben.          

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  • Nicht mysteriös, sondern nur langweilig !

    Die zwei Leben der Alice Pendelbury
    Bellami

    Bellami

    Das war definitv mein letztes Buch von Marc Levy ! Wie langweilig und das bei so einer guten Idee für ein Geschichte. London 1951, Nachkriegzeit, nichts spürte man von der Zeit, außer dass einmal erwähnt wurde, dass der Strom noch ab und zu mal ausfällt. Die Hauptfigur Alice Pendelbury fährt mit ihren Freunden, darunter ein Freund aus Kindertagen nach Brighton auf den Weihnachtsmarkt. Dort lässt sie sich überreden zu einer Wahrsagerin zu gehen und erfährt folgendes “Der Mann, der der wichtigste Mensch für dich sein wird, derjenige, den du seit jeher suchst, ist gerade hinter dir vorbeigegangen. Um ihn zu finden, wirst du sechs bestimmten Personen begegnen müssen. In dir stecken zwei Leben – das, das du bereits kennst, und das andere, das noch auf dich wartet …” Mit ihrem Nachbarn, der zufällig gerade 50.000 Pfund von seinem Vater geerbt hat, obwohl beide seit vielen Jahren zerstritten waren und sich nicht gesehen haben ( sehr an den Haaren herbeigezogen) fährt sie nach Instanbul auf der Suche nach der Erfüllung der Prophezeihung. Alle gehen gleich davon aus, dass es ein Mann, der Mann, sein wird. Auch in Instanbul kann Marc Levy nichts von der Pracht der Stadt, von der Atmosphäre oder dem Flair an den Leser rüberbringen. Die ganze Geschichte dümpelt langweilig vor sich hin. Alice hat Alpträume, ihr Nachbar verwöhnt sie mit schönen Sachen, teuren Restaurantsbesuchen oder bringt sie mit türkischen Parfümeuren zusammen, denn Alice kreiert Düfte und verdient damit ihren Lebensunterhalt. Weiter auszuholen, was die Story anbelangt, ist jetzt sowas von nebensächlich, denn insgesamt hat Marc Levy nichts aus dieser Grundidee herausgeholt. Alles ist so banal erzählt, so ausschweifend, sich andauernd wiederholend, dass ich in der Mitte des Buches die Geduld verloren und den Rest nur überflogen habe. Und ich hatte wirklich kein Problem damit, gleich die Stelle zufinden, was Alice mit Instanbul verbindet oder ob sie nun das Kind ihrer Eltern ist oder wer der mysteriöse Rafael ist, der gleich am Anfang erwähnt wird. Wer dann "der Mann" ihrer Liebe wird... schrecklich langweilig und einfallslos !

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    • 3
  • Beaubernd

  • Leserunde zu "Die zwei Leben der Alice Pendelbury" von Marc Levy

    Die zwei Leben der Alice Pendelbury
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Kann man der Liebe seines Lebens zweimal begegnen? Brighton, Dezember 1950. Alice verbringt mit ihren Freunden einen wunderbaren Tag am Meer. Als sie aus Spaß eine Seherin besucht, ahnt sie nicht, dass deren Worte ihr Leben für immer verändern werden: „Der Mann, der der wichtigste Mensch für dich sein wird, derjenige, den du seit jeher suchst, ist gerade hinter dir vorbeigegangen. Um ihn zu finden, wirst du sechs bestimmten Personen begegnen müssen. In dir stecken zwei Leben – das, das du bereits kennst, und das andere, das noch auf dich wartet …“ Für Alice ist es der Beginn einer außergewöhnlichen Reise zu sich selbst – und zu der großen Liebe. Leseprobe Der Autor Marc Levy ist 1961 in Frankreich geboren. Mit achtzehn Jahren engagiert er sich beim französischen Roten Kreuz, für das er sechs Jahre tätig ist. Gleichzeitig studiert er Informatik und Betriebswirtschaft an der Universität in Paris. Von 1983 bis 1989 lebte er in San Francisco, wo er sein erstes Unternehmen gründete. 1990 verließ er die Firma und eröffnete mit zwei Freunden ein Architektenbüro in Paris. Er entdeckte schon früh seine Liebe zur Literatur und zum Kino und schrieb mit siebenunddreißig Jahren seinen ersten Roman, Solange du da bist, der von Steven Spielberg verfilmt und auf Anhieb ein Welterfolg wurde. Seitdem wird Marc Levy in fünfundvierzig Sprachen übersetzt, und jeder Roman ist ein internationaler Bestseller. Marc Levy, der mit seiner Familie in New York lebt, ist mit 20.000.000 verkauften Büchern der erfolgreichste französische Autor weltweit. Nun endlich erscheint sein neuer Roman "Die zwei Leben der Alice Pendelbury", zu dessen Leserunde wir Euch ganz herzlich einladen möchten. 25 Exemplare vergeben wir zusammen mit dem blanvalet Verlag an die Leser, die Zeit und Lust auf eine gemeinsame Diskussion und Rezension haben. Fühlst Du Dich angesprochen? Dann bewirb Dich einfach - wir freuen uns auf Deinen Beitrag!

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    • 504
  • Ein Roman voller Düfte und Gefühle

    Die zwei Leben der Alice Pendelbury
    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    24. September 2013 um 18:22

    London 1950. Alice besucht mit ihren Freunden einen Jahrmarkt. Angestichelt von ihren Freunden beschliesst sie, kurz vor Abfahrt des Zuges, zur Wahrsagerin zu gehen. Diese prophezeit ihr, dass der Mann, der der wichtigste Mensch ihrem Leben werden wird, sei gerade hinter ihr vorbeigegangen. Sie werde sechs anderen wichtigen Menschen, bis ihn wieder treffen werde. Eigentlich hält Alice nichts von Hellseherei. Doch diese Prophezeiung lässt sie nicht los. Sie vertraut sich ihrem Nachbar Daldry an. Dieser kann sie zu einer Reise nach Istanbul überreden. Obwohl sie glaubt, noch nie in dieser Stadt gewesen zu sein, kommt ihr einiges bekannt vor. Wird sie diese Menschen in der Türkei finden? Ich habe dieses Buch mit gemischten Gefühlen angefangen zu lesen. Noch nie habe ich so viele kontroverse Kritiken über ein Buch von Marc Levy gelesen. Ich kenne allerdings einige Leser, die ihn nicht mögen. Also habe ich diese Gefühle beiseitegeschoben und habe mich in die Geschichte fallen lassen. Um es vorwegzunehmen, ich habe es nicht bereut. Wie vom Autor gewohnt erzählt er eine grandiose Geschichte von einer Frau, die sich selber noch finden muss, von Freundschaft und der Erkundung einer Stadt. Ich bin in die Rolle von Alice geschlüpft. Ich hatte in Istanbul das Gefühl ich könnte alles riechen, schmecken und fühlte grenzenlose Freiheit. Das vermittelten mir die Worte und Sätze von Marc Levy. Das macht meiner Meinung nach die Romane von ihm aus. Während des Lesens kann man sich wegbeamen in eine andere Welt, vielleicht sogar in eine unbekannte Welt, Gefühle erleben etc.. Fazit: Wer in die Welt von Alice Pendelbury eintauchen möchte. In eine Welt voller Düfte und Gefühle, dem sei das Buch nahegelegt.  

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  • Eine Reise zum Ich - wie eine schicksalhafte Begegnung ein ganzes Leben verändert...

    Die zwei Leben der Alice Pendelbury
    lovelylieschen

    lovelylieschen

    20. August 2013 um 16:20

    Die Geschichte spielt in London im Dezember des Jahres 1950. Alice und ihre Freunde reisen gemeinsam nach Brighton, um einen Tag am Strand und auf dem Jahrmarkt zu verbringen. Kurz bevor sie wieder in den Zug Richtung Heimat steigen wollen, sticheln sie ihre Freunde an, eine Hellseherin zu besuchen. Erst sträubt sich Alice, doch sie will auch nicht weiter von ihren Freunden aufgezogen werden. Also beschließt sie, die Seherin aufzusuchen. Was soll schon Großartiges passieren? Die alte Dame prophezeit ihr, den für sie wichtigsten Mann zu treffen. Nachdem sie zuvor sechs anderen Menschen begegnet sei. Für Alice klingt das alles nur nach albernem Geschwafel. Außerdem erzählt die Alte von zwei Leben, die in ihr stecken würden. Eins, das sie bereits kenne und ein noch unbekanntes. Kein Wort glaubt sie der Seherin. Doch auf dem Weg zum Bahnhof wird die erste Prophezeiung wahr. Ist etwa doch ein Fünkchen Wahrheit dran? Oder vielleicht noch viel mehr? Schon nach wenigen Tagen und noch immer zweifelnd, doch durch einen Freund ermutigt, macht Alice sich auf die Reise in eine unbekannte Zukunft und eine ebenso unbekannte Vergangenheit ... "Die zwei Leben der Alice Pendelbury" ist mein zweites Marc Levy Buch und erneut hat er mich mit seiner Geschichte berührt. Die Reise, die Alice gemeinsam mit ihrem Nachbarn und neuen Freund bestreitet, ist so unvorhersehbar und damit äußerst spannend. Alice begegnet unglaublichen Menschen, die sie auf ihrem Weg begleiten oder einfach nur als Wegweiser agieren.  Ich konnte das Buch nicht aus den Händen legen. Dennoch wollte ich es auch nicht beenden, weil es zu schön war. Es hat mich gefangen genommen und fasziniert. Hier treffen Liebesroman, Geschichte und Selbstfindung aufeinander. Und nebenbei hat die Story noch etwas Magisches. Nur zu empfehlen! ;)

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  • Marc Levy ist schlicht und einfach ein toller Erzähler

    Die zwei Leben der Alice Pendelbury
    safido

    safido

    06. August 2013 um 18:40

    Zum Inhalt: Alice Pendelbury lebt ein ruhiges Leben ist London. Sie kreiert Parfums und trifft sich gerne mit ihren besten Freunden zum Essen, Trinken und Musik hören. Im Dezember 1950 werden durch einen Besuch des Jahrmarktes in Brighton die Weichen für eine Reise gestellt, die Alices Leben komplett auf den Kopf stellen wird. Denn auf diesem Jahrmarkt geht sie zu einer Seherin. Diese prophezeit ihr: “Der Mann, der der wichtigste Mensch für dich sein wird, derjenige, den du seit jeher suchst, ist gerade hinter dir vorbeigegangen. Um ihn zu finden, wirst du sechs bestimmten Personen begegnen müssen. In dir stecken zwei Leben – das, das du bereits kennst, und das andere, das noch auf dich wartet …” Zusammen mit ihrem kauzig wirkenden Nachbarn Ethan Daldry begibt sich Alice auf diese Reise mit ungewissem Ausgang. Meine Meinung: Für mich war dieses Buch erst das zweite des französischen Bestsellerautors. Und so langsam verstehe ich, warum er das ist, warum er so unglaublich erfolgreich ist. “Die Laternen schaukelten im Wind und verliehen der riesigen Mole in dieser Winternacht den Anschein eines erleuchteten Ozeandampfers, der mit all seinen Lichtern das endlose Meer erhellte. Während die Gruppe dem Ausgang zustrebte, lächelte eine Wahrsagerin von ihrer Bude aus Alice zu.” (Seite 24/25) Ich muss gestehen, dass es ein wenig gedauert hat, bis ich das erkannt habe, aber Marc Levy ist schlicht und einfach ein toller Erzähler – auf leise Art und Weise. Anfangs verwechselte ich diese Unaufgeregtheit, die seine Geschichte ausstrahlt, noch mit Langeweile. Je mehr ich las, wurde mir aber bewusst, dass das genaue Gegenteil der Fall ist. Und schließlich verfiel ich nach und nach dem Charme seiner Worte. Schon auf den ersten Seiten offenbart sich scheinbar der Name des Mannes, den die Seherin erwähnt hat – Rafael. Was es mit diesem Mann auf sich hat erfährt man aber nicht sofort. Dafür muss man schon das Buch lesen. So ganz ohne Hintergedanken geht das nach dem kurzen, aber prägenden Prolog natürlich nicht. Der Name Rafael schwirrte zumindest bei mir immer im Kopf rum. Ich habe der Begegnung der beiden entgegen gefiebert und war auf des Rätsels Lösung gespannt. >>Mister Daldry, würden Sie freundlicherweise aufhören, sich ständig über mich lustig zu machen?<< >>Miss Pendelbury, ich verspreche Ihnen, es zu versuchen, aber verlangen Sie bitte nicht Unmögliches von mir.<< (Seite 47) Zu Beginn lernen wir Alice, ihre Freunde und natürlich ihren Nachbarn Mr. Daldry kennen. Und genauso unspektakulär und dennoch schön wie die Geschichte an sich, sind auch die Charaktere niedergeschrieben. Sie wirken natürlich und lebensecht. Das Leben in der Nachkriegszeit, den Flair der 50er Jahre, und die damaligen gesellschaftlichen Regeln für Freundschaften zwischen Männern und Frauen lässt Marc Levy wunderbar einfließen, ohne es einem direkt unter die Nase zu reiben. Je weiter der Verlauf voranschreitet, zieht die Geschichte immer größere Kreise, bis weit in die Vergangenheit hinein. Ein kleines bisschen führte mich der Autor in die Irre. Das habe ich aber erst zum Schluss des Buches gemerkt, welches mich emotional sehr berührt hat. Ohne großen Firlefanz, aber dennoch detailliert beschrieben, ohne dabei überladen zu wirken, hat mich Marc Levy in dieses Buch, in das Leben von Alice, hineinkatapultiert. Es ist keine spannende Geschichte, obwohl im Laufe des Buches natürlich viele Fragen aufkommen. Es ist keine romantische Geschichte, obwohl die Liebe eine große Rolle spielt. Und doch ist dieses Buch genau das. Nur eben auf Levy-Art – unaufdringlich, aber einnehmend. “Als sie sich auf dem Treppenabsatz verabschiedeten, machte Daldry Alice darauf aufmerksam, dass sie guten Grund habe, dich zu freuen, denn Ogüz Zemirli war zwangsläufig die dritte, wenn nicht sogar die vierte der sechs Personen, von denen die Hellseherin in Brighton gesprochen hatte.” (Seite 247) Das Cover passt mit dem tollen Ausblick, den auch Alice Pendelbury und Ethan Daldry während ihres Aufenthaltes in der Türkei immer wieder genießen dürfen, perfekt zu dem Inhalt. Und auch der deutsche Titel passt wunderbar zu dem Buch. Wenn auch in einem völlig anderen Sinn, als ich es vorher für möglich gehalten hätte. “Die zwei Leben der Alice Pendelbury” ist ein leises Buch, das eine tiefe Wirkung bei mir erzielt hat. Tolle Charaktere ergeben zusammen mit einem ungewöhnlichen Grund für eine Reise einen Roman, der durch seine Schlichtheit besticht, aber alles andere als das ist. BOOKWIVES

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  • Für Levy-Fans und die, die es noch werden wollen

    Die zwei Leben der Alice Pendelbury
    books-and-art

    books-and-art

    06. August 2013 um 12:30

    Für dieses Buch habe ich heute mal etwas neues geplant :) Ich hoffe, es gefällt euch und über Feedback würde ich mich sehr freuen. Vielleicht mache ich das öfters mal :) Die Handlung: Was für Alice eigentlich nur ein schöner Abend mit ihren Freunden auf dem Jahrmarkt sein sollte, entpuppt sich als der Beginn einer spannenden Reise zu sich selbst. Aus Spaß besucht sie eine Wahrsagerin, die ihr offenbart, dass sie den Mann, der der wichtigste in ihrem Leben sein wird, durch die Hilfe von 6 weiteren Personen, finden wird. Dafür muss sie nur eine Reise machen. Alice ist misstrauisch und neugierig zugleich und begibt sich, auf das Drängen ihres Nachbarn hin, mit diesem auf diese spannende Reise und ihren Wurzeln... Meine Meinung in einer Geschichte verpackt: Die Bloggerin saß in dem Internetcafe, wie jeden Sonntagmorgen. Wie immer bestellte sie ihren Chailatte und eine Schokotarte, die außen weich und innen die Schokolade zerlief. Sie blickte auf und erkannte einen ihrer Leser. "Hallo, ich habe mich schon gefragt, wo du geblieben bist. Sitze hier schon eine geschlagene Stunde und von dir ist keine Spur in Sicht. Was, du wusstest nicht, dass du mich hier treffen solltest? Tja, jetzt weißt du es ja, also mache es dir bequem und höre mir einfach zu. Heute erzähle ich dir nämlich mal ein bisschen über ein Buch meines Lieblingsautors Marc Levy. Vielleicht kennst du es ja schon oder hast sogar mal davon gehört. Wenn nicht, ist auch nicht weiter schlimm, denn hier wirst du gleich einiges erfahren." "Du bist komisch, weißt du das?", fragte der Leser. "Danke, ich glaube, dieses Kompliment behalte ich lieber für mich. Also hör gut zu. In diesem Buch geht es darum, dass sich für Alice, die Hauptprotagonistin, schlagartig alles verändert...", setzte die Bloggerin an. "Was in jedem zweiten Buch passiert. Ja ja, das kennen wir Leser doch alle schon und haben es eindeutig zu oft durchgekaut. Komme doch mal mit etwas neuem!", unterbrach sie der Leser. "Und du komme mal mit etwas mehr Geduld... Denn hier ändert sich nicht die Gegenwart der Protagonistin, sondern ihre Vergangenheit und Zukunft." "Was redest du eigentlich für einen Müll? Man kann diese beiden nicht einfach ändern." "Tja, für Alice tritt genau das aber ein." "Ok, du hast mich gekriegt. Erzähl mehr.", sagte der Leser und lehnte sich in seinem Stuhl zurück. "Die Hauptprotagonistin ist Alice, eine Frau Anfang 30, die auf eigenen Beinen steht und, ok, hier hast du schon recht, single ist, was wirklich in jedem zweiten Buch anzutreffen ist. Doch das ist auch schon das einzige... Sie war mir sehr sympathisch und wegen ihres Charakters, der sich wie ein Fächer ausbreiten ließe! Diese höfliche, aber doch dickköpfige, gutherzige und strebsame Art von Alice katapultiert sie nicht nur in die Herzen der Männer in diesem Buch, sondern auch in dein Herz, das Herz des Lesers. Was mir aber am meisten daran gefallen hat, war, dass man als Leser mitbekommt, wie sich diese Charakterzüge entwickeln und sich durch die verschiedenen Begebenheiten verändern und verformen und sind nicht, wie in anderen Büchern, einfach da. Man spürt diese Entwicklung einfach und fühlt sich somit noch mehr mit dieser Person verbunden." "Aaaaw, hat da jemand vielleicht eine neue beste Freundin gefunden?", fragte der Leser trocken. "Nein, aber eine Heldin, die es Wert ist, so genannt zu werden. Also wo war ich stehen geblieben... Ach ja, jetzt habe ich es! Alice ist also ein wunderbarer Charakter und was könnte so eine Frau wohl als Beruf ausüben?" "Mhm... vielleicht Betriebskauffrau?" "Betriebskauffrau?" "Ja, warum nicht, das macht doch jeder hier zurzeit..." "Nur leider spielt dieses Buch in den Fünfzigern. Und das auch noch in London, bzw. später in Istanbul, aber dazu später mehr. Jetzt hast du mich wieder vom eigentlichen abgebracht! Alice hat den Beruf als Parfumeurin gewählt und kommt mehr schlecht als recht über die Runden. Dennoch liebt sie es, neue Düfte zu kreieren und mit den einzelnen Molekülen herum zu experimentieren. Nachdem ihr die Wahrsagerin aber gesagt hat, dass sie in den Orient reisen soll, überredet ihr Nachbar Ethan Daldry sie kurzerhand mit ihm nach Istanbul zu fliegen. Sie willigt nach langem Zögern ein und reisen zusammen kurze Zeit später in die Türkei." "Zwar war ich noch nie in der Türkei, würde aber sehr gerne einmal dorthin fliegen.", entgegnete der Leser betrübt. "Das war ich auch, aber keine Sorge. Der Schreibstil des Autors ist eine Perle. Er schmückt seine Sätze mit Beschreibungen, die kleine Details hervorheben und man das Gefühl hat, selbst am Bosporus spazieren zu gehen. Ein guter Schachzug war da auch Alices Beruf. Die Beschreibungen werden so nämlich auch mit Gerüchen untermalen, die einen noch mehr in die Türkei versetzen. Es artet aber nicht so stark aus, dass ellenlange Sätze entstehen und man die Lust am Lesen verliert." "Gut, vielleicht hast du mich bis jetzt noch überzeugt, aber was ist mit Spannung? Das Feuer, das die Geschichte vorantreibt und die Seiten in Flammen setzt.", warf der Leser ein. "Auch das gibt es. Zwar erst ganz zum Schluss, aber dein Feuer sollst du haben. Bis dahin gibt es eher lauter kleine Flämmchen, kleine Höhepunkte, Ereignisse, die die Handlung vorwärtstreiben. Diese verknüpfen sich schließlich zu einem einzigen roten Faden und schüren somit das Feuer." "Und was ist mit Nebencharaktere? Ich habe gelesen, dass es da 6 besondere Personen geben soll, die Alice helfen sollen, ihren Mr. Perfekt zu finden.", entgegnete der Leser. "Das ist wahrscheinlich auch ein kleiner Schwachpunkt dieses Buches. Nebencharaktere gibt es viele und der Autor hat jedem eine Seele eingehaucht. Doch genau diese 6 Personen, oder eher 3-4 von ihnen, sind sehr platt und nur oberflächlich angekratzt. Sie spielen eher Nebenhandlungen und man bekommt beim Lesen nicht sehr viel von ihnen mit. Das fand ich sehr schade, weil ich mir mehr davon erwartet hatte. Ach ja, bevor ich es vergesse! Ich habe noch eine wichtigen Protagonisten vergessen! Nämlich Daldry, den Nachbarn von Alice, der mit nach Istanbul reist. Er ist die facettenreichste Person, die mir je in einem Buch untergekommen ist! Er ist mürrisch, ironisch und sarkastisch, liebenswert, aber gibt sich distanziert. Und seine "leichte" Alkoholabhängigkeit setzt dem ganzen noch die Krone auf. Eine perfekte Mischung also für einen perfekten Charakter. Er gefiel mir sogar noch besser als Alice selbst. Und weiß du, was ich an Marc Levys Charakteren so mag?" "Was?" "Dass er nie ihre Gedanken und Gefühle beschreibt. Er schreibt nur ihre Handlungen und Entscheidungen. Ich weiß nicht, wie er es macht, aber so wird der Charakter der Person auch genau deutlich. Nicholas Sparks macht ersteres, Marc Levy letzteres und doch funktionieren beide Weisen sehr gut!" "Gut, vielleicht werde ich mir mal dieses Buch genauer ansehen. Scheint dich ja doch sehr überzeugt zu haben. Und jetzt bestelle mir lieber auch so eine Schokotarte. Sonst musst du mir nachher noch meinen ganzen Sabber vom Tisch wegwischen..." Und so bestellte die Bloggerin für den Leser die Schokotarte und schwärmt noch heute von diesem Buch. Fazit: Ein schönes Buch, für gemütliche Abende, das ich jedem Marc Levy-Fan empfehlen würde oder denjenigen, die es werden wollen. Und die, die es nicht werden wollen, sollten diesen Gedanken noch einmal überdenken und Levy-Fan werden wollen. Ich hoffe, ich habe euch nicht zu sehr verwirrt...

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  • Lebensnahe Charaktere und eine einnehmende Atmosphäre

    Die zwei Leben der Alice Pendelbury
    Marcuria

    Marcuria

    30. July 2013 um 21:37

    "Es gibt zwei Leben in dir, Alice. Das, das du kennst und ein anderes, welches dich seit Langem erwartet. Und beide haben nichts miteinander zu tun." (S.51/52) Alice Pendelbury lebt zu Beginn der 1950er Jahre in einer kleinen Dachgeschosswohnung in London. Gemeinsam mit ihren Freunden besucht sie um die Weihnachtszeit einen Jahrmarkt und wird von ihnen gedrängt, sich zum Spaß von einer Wahrsagerin die Zukunft weisen zu lassen. Die schrullige Dame prophezeit ihr, dass soeben der Mann, der ihr im Leben am meisten bedeuten würde, hinter ihr vorbeigelaufen sei. Alice hätte nun die Wahl, ihr Leben wie gewohnt weiterzuleben, oder sich aber auf die Reise ins Ungewisse zu begeben. Bevor sie allerdings den geheimnisvollen Mann wiedersehen könne, müsse sie sechs weiteren Fremden begegnen... Marc Levy versteht es meisterhaft, die Umgebungen und Personen in seinen Romanen auszuschmücken. Für gewöhnlich passiert es nur selten, dass einem die Charaktere schon auf den ersten Seiten ans Herz wachsen und es fällt schwer zu beschreiben, wie Levy dies gelingt. Nicht nur die Individuen an sich, sondern vor allem auch ihre Beziehungen untereinander wirken sehr lebensnah. Dabei werden sie nicht durch trockene Beschreibungen lebendig und liebenswürdig, sondern, so wie es sein soll, durch ihre Art zu handeln und zu denken. Die unterschiedlichen Orte werden sehr bildhaft beschrieben, wodurch beim Lesen immer wieder wie von selbst schöne Bilder entstehen. Beispielsweise hat man in einer Szene das Gefühl, eine innere Kamerafahrt entlang einer Kreuzung zu erleben, an der an vielen Stellen gleichzeitig völlig unterschiedliche Dinge geschehen. Kurzum fällt es nicht schwer, in die Atmosphäre der Geschichte einzutauchen, sich in die Personen hineinzuversetzen und sich so schon bald selbst im Roman wiederzufinden. Inhaltlich klingt die Geschichte laut Klappentext leider etwas mysteriöser, als sie letzten Endes tatsächlich ist. Nach dem spannenden, andersartigen Einstieg geht es im Rest des Buches vergleichsweise ruhig und gewöhnlich zu. Neben einer gemächlich dahinschreitenden Entdeckungsreise entspinnt sich auch eine leichte Liebesgeschichte, die aber aufgrund der Charakterentwicklung nicht sonderlich überzeugend wirkt. So manch eine Passage zieht sich etwas in die Länge und im Grunde ist der Verlauf und Ausgang der Reise leicht vorherzusehen. Dennoch ist "Die Zwei Leben der Alice Pendelbury" ein angenehmes Buch zum Entspannen, mit einer ruhigen Geschichte, die ohne große Spannung auskommt und vielmehr durch eine einnehmende Atmosphäre und großartige Charaktere fesselt.

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  • Die schönsten Sprüche und Zitate über die Liebe aus euren Lieblingsbüchern

    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Du bist verliebt oder hast gerade Liebeskummer? Wir sammeln für Dich und mit Dir die schönsten Zitate und Sprüche über die Liebe aus unseren Lieblingsbüchern! In den letzten Wochen haben wir auf Facebook jede Menge Buchzitate gesammelt und diese stießen auf großen Anklang bei den Lesern. Deswegen würden wir das nun gerne auch auf LovelyBooks machen und sammeln hier mit Euch gemeinsam die besten, schönsten, kreativsten und romantischsten Sprüche und Zitate zum Thema Liebe und Liebeskummer aus Euren Lieblingsbüchern. So können wir uns gegenseitig besonders schöne Bücher aus dem Bereich Liebe empfehlen und man hat auch immer ein Zitat, wenn man es mal für Karten etc. benötigt. Ich entdecke über solche Sprüche und Zitate auch sehr oft Bücher für mich, die ich erst wegen dem Cover gar nicht gelesen hätte. Wenn aber jemand einen Spruch daraus twittert oder in einer Rezension etwas zitiert, dann macht mich das neugierig auf den Roman.  Hier drei wunderbare Beispiele: ......................................................................................................... "Du bist so vertieft darin, du zu sein, dass du keine Ahnung hast, wie absolut nie da gewesen du bist." John Green "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" “Manchmal gehen zwei Menschen aneinander vorbei, sehen sich kurz in die Augen, und alles, was bleibt, ist ein Wunsch. Ein Traum von dem, was hätte geschehen können. Und dann gehen sie mit jedem Schritt weiter voneinander fort und von all ihren Träumen.“ Kai Meyer "Arkadien fällt" Du bist wunderschön. Ich gehe langsam auf Dich zu und bemerke, dass auch andere Dich beobachtet haben. "Kennen Sie diese Frau?" fragen sie mich neidisch, und während Du mir zulächelst, sage ich einfach nur die Wahrheit: "Besser als mein eigenes Herz." Nicholas Sparks "Weit wie das Meer" .......................................................................................................... Wie es geht? Einfach beim Lesen den Spruch zum Thema Liebe merken & danach hier eintragen sowie das Buch anhängen! Bitte nicht mehr als fünf Sätze bzw. keine ganzen Textpassagen posten. Inspiration gefällig - ab in unsere Stöberecke Liebesromane und weiteren Nachschub fürs Herz entdecken!

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