Kinder der Hoffnung

von Marc Levy 
3,9 Sterne bei73 Bewertungen
Kinder der Hoffnung
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (52):
Valabes avatar

dieses Buch lässt einen Nachdenken über die Greueltaten der Menschheit, gibt aber auch gleichzeitig Hoffung. Sehr schön geschrieben.

Kritisch (8):
S

leider bin ich gar nicht reingekommen ins Buch - kann aber auch nicht genau sagen woran es lag

Alle 73 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Kinder der Hoffnung"

Ein einzigartiger Roman über die Kraft der Hoffnung, die Sehnsucht nach Freiheit und den Mut derer, die für den Frieden alles riskieren ...
»Wir kämpfen nicht, um zu sterben, sondern um zu leben.« Das ist die erste Lektion, die der achtzehnjährige Jeannot lernt, als er sich mit seinem Bruder während des Zweiten Weltkrieges der Résistance in Toulouse anschließt. Seite an Seite kämpfen sie mit mutigen jungen Frauen und Männern für den Frieden in Europa. Doch dann werden die Brüder während einer gefährlichen Aktion verhaftet und in ein berüchtigtes Gefängnis gebracht. Was ihnen bleibt, ist die Hoffnung, dass irgendwann eine Zukunft ohne Hass und Gewalt möglich sein wird ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734105494
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:17.09.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 12.08.2008 bei Lübbe erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    suryas avatar
    suryavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Leider war dieses Buch gar nicht mein Fall, so dass ich es nach ca. 200 Seiten abgebrochen habe. Leseflaute war schon in Sicht...
    Abgebrochen

    Dieses Buch war für mich das erste von Marc Levy und ich habe mich - gerade auch aufgrund der guten Kritik ("Der Nr. 1-Bestseller aus Frankreich") sehr auf dieses Buch gefreut. Leider habe ich es jedoch nach ca. 200 Seiten abgebrochen. Ich habe es ein paar Tage mit mir herum geschleppt und als ich mir eingestand, dass ich zunehmend weniger gerne ans Lesen dachte, beschloss ich, es nun doch schweren Herzens abzubrechen.

    Das Buch handelt von jungen Burschen, die in den vierziger Jahren in der Resistance kämpfen. Sie kämpfen für eine gerechtere Welt und riskieren dabei nicht nur einmal ihr Leben. Und genau diese Tatsache war wahrscheinlich der Grund für meinen Abbruch. Zu viel, zu sehr im Mittelpunkt stehen die diversen Attentate ihrerseits. Dies mag damals die Realität gewesen sein, für mich war es jedoch wohl der falsche Augenblick, mich so intensiv mit diesen Attentaten auseinander zu setzen. Hätte es schöner gefunden, wenn diese in eine andere Rahmengeschichte eingebettet gewesen wären.

    Fazit: Vielleicht hätte das Buch noch an Fahrt gewonnen, wenn ich ihm eine weitere Chance gegeben hätte; da ich jedoch eine Leseflaute in großen Schritten herbei eilen sah, habe ich mich entschlossen, dieses Buch abzubrechen.

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    Alondrias avatar
    Alondriavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Berührend, schonungslos, real.
    Kinder der Hoffnung

    Inhalt

    Toulouse in den vierziger Jahren: Der achtzehnjährige Raymond besteigt eine Straßenbahn. Als er wieder aussteigt, nennt er sich Jeannot – und schließt sich mit seinem Bruder der Résistance an, einer Widerstandsgruppe im Untergrund Frankreichs gegen die deutsche Besetzung.
    Das Leben in der Illegalität und die Gefahr aufzufliegen zehren an Raymond und seinen Kameraden, denn nur allzu oft müssen sie miterleben, wie einer von ihnen sein Engagement mit dem Tod bezahlt. Doch Raymond und sein Bruder Claude wissen, wofür sie kämpfen: für ein freies Land, für eine Zukunft ohne Hass und Gewalt – und dafür, dass sie und ihre Kinder einstmals die Chance haben werden, die Liebe kennenzulernen.
    Jahre später erzählt Raymond seinem Sohn von jener Zeit, der bis dahin nichts von der Vergangenheit seines Vaters und dessen Verdiensten um sein Land ahnte. Der Sohn heißt Marc Levy.

     

    Meine Meinung

    Marc Levy erzählt die fesselnde und berührende Geschichte seines Vaters, der während des 2. Weltkriegs in Frankreich Widerstand leistete. Die Lebensgeschichte von Raymond nimmt den Leser mit in eine Zeit, die bis heute nicht komplett verarbeitet ist und die detailreichen Beschreibungen des Lebens im Untergrund verschaffen ein reales Bild von den Gefahren und Ängsten, in denen die Widerstandskämpfer täglich leben mussten.

    Marc Levy schafft es, die damalige Realität schonungslos darzulegen und den Leser dennoch zu fesseln.

    Als ich das Buch durchgelesen hatte und mir wirklich noch einmal bewusst wurde, dass es sich dabei um eine wahre Geschichte handelt, hatte ich doch ein sehr bedrückendes Gefühl, das auch während des Lesens immer wieder auftrat. Trotzdem oder gerade deswegen kann ich dieses Buch nur empfehlen, da es einem zeigt, dass Widerstand sich immer lohnt.

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    Nats avatar
    Natvor 5 Jahren
    Marc Levy - Kinder der Hoffnung

    Klappentext:

    Toulouse in den vierziger Jahren: Frankreich ist von den Deutschen besetzt, es herrscht ein Klima des Misstrauens und der Bespitzelung.
    Der achtzehnjährige Raymond steigt in eine Straßenbahn. Als er wieder aussteigt, nennt er sich Jeannot – und beschließt, zusammen mit seinem jüngeren Bruder Claude in der Résistance zu kämpfen…

    Zum Inhalt:

    Das Buch basiert auf einer wahren Lebensgeschichte, nämlich der des Vaters von Marc Levy. Erst sehr spät erfuhr der Autor, dass sein Vater ein aktives Mitglied der Résistance gewesen ist und er entschloss sich, diese Geschichte zu Papier zu bringen.

    Die Brüder Raymond und Claude sind noch halbe Kinder und setzten bei der Durchführung ihrer Aktionen dennoch regelmäßig ihr Leben aufs Spiel. Für jeden getöteten Widerstandskämpfer aus ihren Reihen nehmen sie Rache an den deutschen Besatzern. Außerdem sabotieren sie den Fortgang des Krieges, so gut sie können. Doch nach und nach werden viele Mitkämpfer verhaftet – so auch Raymond und Claude. Die Zustände im Gefängnis sind menschenunwürdig. Stets müssen sie mit ihrer Hinrichtung rechnen. Als die Alliierten schließlich immer weiter vorrücken, werden die Gefangenen in Waggons gesperrt und eine Fahrt Richtung Deutschland beginnt. Spätestens jetzt geht es um das nackte Überleben und darum, aus den Fängen der Nazis doch noch im letzten Moment zu entkommen…

    Meine Meinung:

    Die Geschichte um Raymond alias Jeannot hat mich sehr gefesselt und in ihren Bann gezogen. Man hinterfragt automatisch seine Einstellung zur Ausübung von Gewalt. Ist Gewalt immer schlecht? Rechtfertigt das Aufbegehren gegen ein unmenschliches Regime Gewalt und das Töten von Menschen? Dieses Thema ist für mich moralisch sehr schwer einzuordnen. Meiner Meinung nach ein sehr lesenswertes Buch!

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    -sabine-s avatar
    -sabine-vor 5 Jahren
    Kinder der Hoffnung

    Eine biographische Geschichte aus der Sicht des jungen Raymond, der sich der Résistance anschließt, um gegen die deutsche Besatzung und die kollaborierende französische Miliz zu kämpfen.

    Ich fand das Buch sehr bedrückend, da es schonungslos und ehrlich die Erlebnisse des jungen Raymond und seinem kleineren Bruder erzählt. Ohne Rücksicht auf Verluste kämpfen die beiden, nehmen dabei auch den Tod in Kauf. Dabei geht es in der ersten Hälfte vor allem um verschiedene Aktionen, mächtige Personen zu schädigen oder auch eigene Verluste zu rächen. Dann jedoch werden die beiden gefasst und erleben eine schreckliche Zeit im Gefängnis, doch auch hier ist der Kampfgeist weiter vorhanden. Gegenseitig steht man sich bei und hilft dem, der in größerer Not ist. Viele der Freunde werden exekutiert, doch für Trauer bleibt kein Platz, denn es geht ums Überleben und nur die Starken kommen durch. Nach langer entbehrungsreicher und gefährlicher Zeit sollen sie deportiert werden, doch die Zugfahrt wird zum puren Kampf ums Überleben.

    Eine Biographie zu bewerten widerstrebt mir, denn es ist die Geschichte eines Menschen, was er erlebt und wie er gelebt hat. Erschütternd fand ich das Buch und bedrückend, zeigt es mir doch wieder, wie schauerlich die Kriegszeit gewesen ist und wie viele Bemühungen von verschiedensten Seiten ausgegangen sind, um das Leid zu unterbrechen. Der Schreibstil von Marc Levy ist gewohnt angenehm und leicht zu lesen, der Inhalt jedoch diesmal schwere Kost. Ich musste das Buch immer wieder pausieren und beiseite legen, dennoch war es ein interessantes und aufschlussreiches Werk.

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    Midnights avatar
    Midnightvor 5 Jahren
    Schockierend und einfühlsam

    Inhalt:

    Frankreich in den Vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Der 18jährige Raymond und sein Bruder schließen sich der Wiederstandsgruppe “Résistance” an, die zum größten Teil aus Kindern und jungen Erwachsenen besteht. Gemeinsam sprengen Sie Gebäude, in denen sich Nazis oder die kollaborierende französische Miliz aufhalten, üben Attentate auf deren Anrührer aus uns sabotieren Züge und Waffen. Doch eines Tages wird die Bewegung verraten und die Freunde werden gefangen genommen. Raymond, sein Bruder und einige andere Mitglieder der Wiederstandsbewegung werden nach einem schrecklichen Aufenthalt in einem Gefängnis in einen Zug gesteckt und fahren scheinbar endlos unter entwürdigenden Bedingungen durchs Land.

    Meine Meinung:

    An dieses Buch, welches in der Ramschecke für 2,99€ zu erwerben war, hatte ich keine allzu hohen Ansprüche. Beim Lesen wurde mir jedoch schnell klar, dass diese unglaubliche Geschichte in der Ramschecke alles andere als gut aufgehoben war.

    Marc Levy hat in diesem Buch die Geschichte seines jüdischen Vaters Raymond, seines Onkels Claude und die von vielen anderen Mitgliedern der 35. Brigade aufgeschrieben. Relativ nüchtern und schockierend ehrlich und detailgetreu beschreibt er das Leben der jüdischen und ausländischen Kinder in Frankreich in der NS Zeit. Er schildert die Missionen der Kinder, die gefährlich und tollkühn sind und vergisst dabei auch nicht die zweifelhafte Moral der Taten zu beleuchten. Er schildert die Gedankengänge seines Vaters, während er seinen Teil zur Bekämpfung der Nazis und der Miliz beiträgt – mit Gewalt und Tod. Mädchen und Jungen fühlen sich verpflichtet Offiiziere zu erschießen und ganze Gebäude in die Luft zu jagen.

    Besonders beeindruckt hat mich Levys Schreibstil, mit dem er so übergangslos die grausamen Taten der Brigade beschreibt, ganz alltägliche Probleme beschreibt und auf das Miteinander der so unterschiedlichen Menschen eingeht.

    Mich hat das Buch sehr gefesselt und berührt und mich an einer Zeit teilhaben lassen, die ich glücklicherweise nicht miterleben musste. Ein paar Seiten weniger hätten es allerdings auch getan, hier und da hätte ich besonders ausführlich beschriebene Missionen gerne etwas gekürzt gesehen.

    Fazit:

    Eine schockierende und berührende Geschichte über mutige Kinder, die aufeinmal zu schrecklichen Taten in der Lage sind und trotzdem niemals ihre Zusammengehörigkeit und Hilfsbereitschaft vergessen. Sehr zu empfehlen, auch wenn an einigen Stellen ruhig hätte gekürzt werden können.

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    blueberry7s avatar
    blueberry7vor 6 Jahren
    Rezension zu "Kinder der Hoffnung" von Marc Levy

    Eine gut erzählte Geschichte über die Todeszüge von Menschen, die die Nazis in den letzten Kriegmonaten aus jedem Teil Europas in die KZ nach Deutschland und Polen schickten. Hier eine Betrachtung aus französischer Sicht und eindrucklsvoll beschrieben...............

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Kinder der Hoffnung" von Marc Levy

    Ein ergreifendes Buch über den Widerstand verfolgter Jugendlicher in Frankreich. "Die Kinder der Hoffnung" sind verfogte Juden, oder andere nicht gedultete Menschen zur Zeit des besetzten Frankreichs duch Hitler. Sie schließen sich zu einer Widerstandsgruppe zusammen. Hauptakteuere sind 2 Brüder, Vater und Onkel des Bestsellerautors Marc Levy. Dieser erzählt die Geschichte seines Vater.
    Die Sprache ist einfach, jedoch anschaulich und so entstehen ergfreifende Bilder die einem wieder und wieder den Atem stocken und mit den Tränenn ringen lassen. Da es auf einer wahren Begebenheit beruht, lässt einen das Schicksal der jungen Leute nicht so schnell los.

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    Kerrys avatar
    Kerryvor 7 Jahren
    Rezension zu "Kinder der Hoffnung" von Marc Levy

    Raymond ist ein Flüchtling, der in den 40er Jahren zusammen mit seinem jüngeren Bruder Claude und seinen Eltern im besetzten Paris lebt. Sie sind (nicht praktizierende) Juden und mussten aus ihrer Heimat fliehen, doch auch in Frankreich werden sie denunziert und geächtet. Raymond, der an eine bessere Zukunft glaubt, beschließt, sich der Résistance anzuschließen, Claude nimmt er mit. Zum Glück, denn nur auf diese Weise wurden beide vor der Deportation gerettet.

    Raymond braucht lange, um Kontakt zum Untergrund herzustellen. Doch nachdem das geglückt ist, ändert er scheinen Namen in Jeannot und beginnt, sich im Untergrund zu engagieren. Bereits nach kurzer Zeit ist er voll in die Gruppe integriert, er und Claude werden jedoch bald getrennt, aus Sicherheitsgründen, damit der eine den anderen nicht verraten kann, wenn er geschnappt wird. Lange Monate haben er und seine Gruppe Erfolg mit ihren Sabotageakten, doch immer wieder kommt es zur Verhaftung von Mitgliedern und deren Hinrichtung.

    Durch widrige Umstände wird Claude inhaftiert - und auch Jeannot wird festgenommen, man fand bei Claude im Ofen einen Brief an seinen Bruder, mit der gesamten Adresse. Claude hatte zu dem Zeitpunkt kein Geld für Kohle gehabt. Im Gefängnis begegnen sich die Brüder wieder - und hier beginnt der wahren Kampf um´s Überleben ...

    In diesem Buch erzählt Marc Levy, bekannt als Autor von, naja, sagen wir mal Frauenliteratur, die Geschichte seines Vaters Raymond Levy und seines Onkels Claude Levy und erfüllte damit ein Versprechen, dass sein Vater einem Kameraden der Résistance, kurz vor dessen Tod gab. Das Buch hatte mich von der 1. Seite an in seinen Bann gezogen, immer mit dem Wissen im Hintergrund, dass alles auf Erinnerungen und Fakten basiert und bis zur letzten Seite hat mich dieses Buch gefesselt. Ein Buch über ein ernstes und reales Thema der Vergangenheit Frankreichs, dem Marc Levy teils einfühlsam, teils brutal zu Leibe rückt. Trotz einer erstaunlichen Fülle an Handelnden, fiel es mir nicht schwer, diese auseinander zu halten, da alle einzigartig und unvergleichlich dargestellt wurden.

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    S
    Stephenievor 8 Jahren
    Rezension zu "Kinder der Hoffnung" von Marc Levy

    Mal was anderes, aber dann doch etwas zu lang gezogen.
    (Mich haben auch die vielen Namen etwas verwirrt.)

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    laura_marisas avatar
    laura_marisavor 8 Jahren
    Rezension zu "Kinder der Hoffnung" von Marc Levy

    2. Weltkrieg,Juden,Frankreich,Geschichte

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