Marc Levy Mit jedem neuen Tag

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Inhaltsangabe zu „Mit jedem neuen Tag“ von Marc Levy

Was wäre, wenn Sie den schlimmsten Fehler Ihres Lebens wiedergutmachen könnten? Der hochkarätige und erfolgreiche Journalist Andrew Stilman, der bald heiraten wird, lernt eines Abends in einer Bar in Manhattan eine wunderschöne Frau kennen. Als er ein paar Wochen später, am 9. Juli 2012, wie jeden Tag joggen geht, wird er von hinten angegriffen. Das Letzte, was er spürt, bevor er zusammenbricht, ist ein durchdringender Schmerz im Rücken. Als er wieder aufwacht, schreibt man den 9. Mai 2012 – zwei Monate vor seiner Hochzeit, zwei Monate, bevor er seiner Frau das Herz brach. Von nun an hat er sechzig Tage, um seinen Mörder zu finden, sein Schicksal zu verändern – und die Liebe seines Lebens zu retten …

Eine gute Geschichte mit immer wieder überraschenden Wendungen und interessanten Protagonisten.

— Alanda_Vera
Alanda_Vera

Nicht sein bestes Werk: nette Dialoge, aber grausamer, detaillierter Bericht. Das Ende hat mir nicht so gefallen.

— RhinaLenn
RhinaLenn

Leider zu viele Klischees mit einem Protagonisten, der mir nicht gefallen hat. Schade.

— HappySteffi
HappySteffi

Spannende Idee! Leider Figuren mit zu berechenbaren Charakterzügen und viel zu platten Dialogen. Ende hat den Gesamteindruck etwas gehoben!

— Elbenwind
Elbenwind

Abgesehen vom Ende ein gutes Buch

— vicky_1990
vicky_1990

Mehr Krimi als Roman

— Vossi
Vossi

Gutes Buch. Habe ich gerne gelesen.

— UlliAnna
UlliAnna

Marc Levy kommt an Musso nicht mal ansatzweise heran. Ein gescheiterter Versuch ihn nachzuahmen. Das war nichts.

— Federzauber
Federzauber

anders als alle anderen Bücher, aber doch ehrlich, traurig, schön

— dieFlo
dieFlo

Wie immer sehr gut

— Marie1971
Marie1971

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  • Mit jedem neuen Tag

    Mit jedem neuen Tag
    fraeulein_lovingbooks

    fraeulein_lovingbooks

    19. September 2017 um 20:24

    Inhalt Der hochkarätige und erfolgreiche Journalist Andrew Stilman, der bald heiraten wird, lernt eines Abends in einer Bar in Manhattan eine wunderschöne Frau kennen. Als er ein paar Wochen später, am 9. Juli 2012, wie jeden Tag joggen geht, wird er von hinten angegriffen. Das Letzte, was er spürt, bevor er zusammenbricht, ist ein durchdringender Schmerz im Rücken. Als er wieder aufwacht, schreibt man den 9. Mai 2012 – zwei Monate vor seiner Hochzeit, zwei Monate, bevor er seiner Frau das Herz brach. Von nun an hat er sechzig Tage, um seinen Mörder zu finden, sein Schicksal zu verändern – und die Liebe seines Lebens zu retten …(Quelle: Klappentext)  Meine Meinung Andrew lernt an seinem Jungesellenabschied eine junge Frau kennen, die daraufhin seine Gedanken beherrscht. Er glaubt sich in sie verliebt zu haben, verrät seiner Verlobten aber auch nicht die Wahrheit. Erst als es zu spät ist, rückt er damit raus. Kurze Zeit später wird er Opfer einer Gewalttat und erlebt einen Reset – er bekommt zwei Extramonate und kann jetzt herausfinden, wer ihn umbringen möchte…Von Seite 1 an ist Andrew ein arrogantes Arschloch, das seine Frau wenige Stunden nach der Trauung verlässt. In seinem Job ist er überheblich geworden und schaut auf alle anderen herab. Wie es sein bester Freund mit ihm aushält ist mir schleierhaft – ich mochte ihn nicht. Und das hat sich auch im Laufe der Geschichte nicht geändert. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird aus der Sicht von Andrew, aber da seine Sichtweise sehr distanziert dargestellt wird, konnte man keinen Einblick in seine Gedankenwelt erhaschen. Oder seine Gefühle verstehen. Ich habe mir das Buch trotz der vielen schlechten Rezensionen geholt, weil mir „Das Geheimnis des Schneemädchens“ so gut gefallen hat und ich gerne ein weiteres Buch des Autors lesen wollte. Allerdings kann ich allen negativen Meinungen nur zustimmen – ich habe selten ein so distanziertes und kühles Buch gelesen, das mir keine Gefühlsregung entlocken konnte. Die Grundidee ist nicht schlecht und wäre mit Sicherheit mehr Sterne würdig gewiesen, wenn die Umsetzung nicht so schrecklich langweilig gewesen wäre.Das einzig Positive war die Geschichte über die Adoptionen und China – die Story rund um Südamerika und dem Militär wirkten auf mich wie ein Platzhalter. So als wäre dem Autor nicht besseres eingefallen. Von mir gibt´s keine Lese- und Kaufempfehlung.  Sterne

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  • Und täglich grüßt das Murmeltier

    Mit jedem neuen Tag
    Engelchen07

    Engelchen07

    27. October 2016 um 12:05

    Andrew Stilman ist Journalist und schafft es viele Skandale aufzudecken, was ihm nicht nur Bewunderer einbringt. Eines abends sitzt er in seiner Stammkneipe und erkennt an einem unverkennbaren Lachen seine Jugendliebe wieder. Schnell entfacht die Liebe wieder und seine Jugendliebe zieht bei ihm ein. Kurzerhand wird ein Hochzeitstermin ausgemacht und alles scheint perfekt zu sein. Doch am Abend vor seiner Hochzeit lernt Andrew in einer Bar eine ziemlich attraktive und bemerkenswerte Frau kennen, in die er sich sofort verliebt. Am Abend der Hochzeit gesteht Andrew seiner Frau, dass er sich in eine andere verliebt hat. Dann geht Andrew joggen und wird von hinten mit einem Messer niedergestochen. Als Andrew aufwacht, befindet er sich drei Monate zuvor... Er ist noch nicht verheiratet... Andrew durchlebt alles nochmals und hat nun die Zeit sein Schicksal zu ändern und seinen eigenen Mörder zu finden... Nett geschriebene Geschichte, stellenweise zu langatmig.

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  • Hat mich leider nicht überzeugen können

    Mit jedem neuen Tag
    HappySteffi

    HappySteffi

    18. October 2016 um 01:45

    Taschenbuch: 368 SeitenVerlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag Erscheinungstermin: 18. April 2016ISBN-10: 3734100569KlappentextWas wäre, wenn Sie den schlimmsten Fehler Ihres Lebens wiedergutmachen könnten?Der hochkarätige und erfolgreiche Journalist Andrew Stilman, der bald heiraten wird, lernt eines Abends in einer Bar in Manhattan eine wunderschöne Frau kennen. Als er ein paar Wochen später, am 9. Juli 2012, wie jeden Tag joggen geht, wird er von hinten angegriffen. Das Letzte, was er spürt, bevor er zusammenbricht, ist ein durchdringender Schmerz im Rücken. Als er wieder aufwacht, schreibt man den 9. Mai 2012 – zwei Monate vor seiner Hochzeit, zwei Monate, bevor er seiner Frau das Herz brach. Von nun an hat er sechzig Tage, um seinen Mörder zu finden, sein Schicksal zu verändern – und die Liebe seines Lebens zu retten …AutorMarc Levy wurde 1961 in Frankreich geboren. Nach seinem Studium in Paris lebte er in San Francisco. Mit siebenunddreißig Jahren schrieb er für seinen Sohn seinen ersten Roman, Solange du da bist, der von Steven Spielberg verfilmt und auf Anhieb ein Welterfolg wurde. Seitdem wird Marc Levy in fünfundvierzig Sprachen übersetzt, und jeder Roman ist ein internationaler Bestseller. Marc Levy lebt zur Zeit mit seiner Familie in New York. CoverKurzum: Ich mag dieses Cover. Direkt beim ersten Anblick mochte ich es und mir war gar nicht bewusst, warum dieses Mädchen mit den wehenden Haaren auf dem strukturiert wirkenden, hellen Untergrund so meine Aufmerksamkeit gecached hat. Alles wirkt ein wenig überlichtet, fügt sich mit der eingearbeiteten Brücke wunderbar zu einem tollen Cover zusammen. Irgendwann dämmerte es mir dann. Ich kenne dieses Mädchen schon von anderen Covern. Unter anderem verkörpert dieses Model, das von einem russischen Fotografen abgelichtet wurde, die Sophie auf dem Cover von Laura Newman´s Coherent. Wenn ihr mal auf den Blog von Laura Newman schaut, hat Laura einige Cover mit diesem hübschen Mädchen zusammengetragen. Wirklich interessant wie ich finde :-)MeinungEhrlich gesagt fällt es mir bei diesem Buch gar nicht so leicht, mir eine Meinung zu bilden, da ich eine völlig andere Geschichte erwartet hatte, als ich sie letztendlich vorgefunden habe. Nicht immer finde ich das negativ, da ein gut geschriebenes Buch mit einer mitreißenden Story schnell mein Herz gewinnen kann, auch wenn es grade nicht das ist, was ich vielleicht erwartet habe. In „Mit jedem neuen Tag“ reiht sich allerdings vieles aneinander, was mir nicht gefallen hat:Dies ist mein erstes Buch von Marc Levy, daher kann ich nur beurteilen, wie mir der Schreibstil in diesem Buch gefallen hat. Dieser wirkte bereits vom Anfang her sehr nüchtern und fremd. Und genauso wurde auch Protagonist Andrew vorgestellt. Die Distanziertheit, die der Autor beim Schreiben aufbaut schlug sich in meinem Falle beim Lesen leider darauf nieder, das ich mit Andrew überhaupt nicht warm wurde. Nicht nur, das er mir aufgrund seiner Arroganz nicht gefallen hat, er hat es sich auch nicht nehmen lassen seiner Ehefrau in der Hochzeitsnacht das wohl schlimmste zu sagen, was man hätte sagen können. Damit war es dann leider besiegelt: Mit diesem Protagonisten und mir würde es wohl in keinem See der Sympathie enden. Leider gestalten sich die Hauptfiguren in „Mit jedem neuen Tag“ für mich überhaupt recht klischeehaft. So hat der erfolgreiche, talentierte und gut aussehende Andrew einen Traumjob, bei dem er sich mit nicht weniger als größten Enthüllungen zufrieden gibt und darf eine wunderschöne Frau an seiner Seite haben. Hier hätte mir ein wenig mehr Realität gut gefallen, denn das tadellos wirkende Leben macht es mir noch schwerer mich in Andrew hineinzufühlen. Der Weg bis zu seiner Ermordung dauert relativ lange und ich habe sehr gehofft, besonders in Bezug auf seine Ehefrau nach diesem Zeitsprung eine andere Seite Andrew´s zu entdecken. Leider dreht sich der Teil nach dessen Tod hauptrangig um die Suche nach seinem Mörder und weniger darum, die Fehler seiner sehr kurzen Ehe wieder auszubügeln und so findet sich hier wesentlich mehr Krimi als die erwartete Liebesgeschichte. Positiv überrascht hat mich jedoch das Ende des Buches, da ich mit dieser Wendung nicht gerechnet hatte und mich der Autor so -leider erst auf den letzten Seiten- doch einmal kurz überzeugen konnte. Ebenfalls sind die Elemente rund um die argentinische Militärdiktatur gut rüber gekommen und wirken ordentlich recherchiert. FazitLeider hat mir zu vieles an „Mit jedem neuen Tag“ nicht gefallen, als das ich hier eine klare Empfehlung aussprechen würde. Wer allerdings auf der Suche nach einem gut recherchierten Krimi mit überraschendem Ende und sich an dem von mir beschriebenen Protagonisten nicht stört, sollte auf jeden Fall einmal in die Leseprobe beim Verlag hinein lesen.

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  • Schaurig, Spannend !

    Mit jedem neuen Tag
    Vossi

    Vossi

    31. July 2016 um 11:21

    Der Klappentext gibt vom Inhalt schon sehr viel Preis.Dieses Buch war für mich mehr ein Krimi als ein Roman.Am Anfang war ich etwas irritiert. Erst passiert der Mord und dann gibt es mit einem mal ein Sprung. Da brauchte ich einige Seiten um den Zusammenhang zu verstehen.Der ermordete ist ein Enthüllungsjournalist. Diese Enthüllungen spielen eine große Rolle in dem Buch. Die Geschichten dazu sind ziemlich grausam und traurig.Bis zum Schluss weiß man nicht wer der Täter ist.Sehr spannend geschrieben.Die war mein erstes Buch von diesem Auto und bestimmt nicht das letzte. Auch wenn die anderen Bücher vielleicht keine Krimis sind.

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  • Verstörend bis genial

    Mit jedem neuen Tag
    stebec

    stebec

    23. May 2016 um 09:37

    „Mit der Menge verschmelzen, dieses seltsame Drama zu Ende bringen, ohne dass jemand etwas bemerkt oder sich an das Geringste erinnert.“ – Erster SatzDie Aufmachung:Dei Covergestaltung gefällt mir ausnahmslos gut. Hier ein großes Lob an den Grafiker, der hieran gearbeitet hat. Das Setting:Die Geschichte spielt bis auf ein paar Kapitel in New York. Die anderen Kapitel spielen in Argentinien.Der Plot: Der Einstieg ist allein schon deswegen spannend, weil erst einmal aus der Sicht des Mörders erzählt wird. Kurz darauf lernen wir den Protagonisten kennen, dessen Geschichte uns erzählt wird.Im weiteren Verlauf findet dann der Angriff statt und der Protagonist wird zwei Monate in der Zeit zurück geschleudert und muss sein Leben nochmal leben. Während er versucht seinen Mörder zu finden, durchlebt er die Tage wieder und verändert immer wieder Kleinigkeiten. Nach einiger Zeit wechselt dann der Schwerpunkt der Gesichte und der Artikel, den er über Argentinien schreibt rückt immer mehr in den Vordergrund.Ereignisse, die anfangs noch zurückhalten behandelt würden, bekommen zum Ende hin eine immer größere Bedeutung und dem Leser wird klar, das sich viel mehr hinter der Geschichte verbirgt, als anfangs angenommen.Auch wenn für mich die Auflösung am Ende nicht mehr sonderlich überraschend war, muss ich zugeben, dass gerade die zweite Hälfte des Buches sehr spannend war.Jedoch war das Ende ziemlich offen und hat auch ein paar Fragen nicht beantwortet.Der Romantikfaktor:Ist hier zwar gegeben, aber doch eher unglaubwürdig. Ich muss aber auch sagen, dass der Fokus der Geschichte nicht auf einer romantischen Geschichte liegt. Die Charaktere:Die Charaktere waren für mich schwer einzuschätzen. Das lag zum einen an den Dialogen, die sehr oft ziemlich abgehakt und gestellt wirkten. Zu anderen daran, dass sich weder der Protagonist noch der Erzähler viel Zeit genommen haben, um sich mit den Charakteren zu befassen. Trotzdem hat es der Autor geschafft in bestimmten Szenen gute Bilder von den Charakteren zu übermitteln, sodass sie immer mehr Form angenommen haben. Die Umsetzung/Der Schreibstil:Der Schreibstil war für mich am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig. Marc Levy hat einen sehr zackigen Stil und hält sich nicht viel mit Beschreibungen auf. Ereignisse und Fakten zählen hier mehr als Gefühle und Betrachtungen. Nachdem man sich aber einmal daran gewöhnt hat, kommt man gut durch das Buch. Fazit:Mir hat das Buch ziemlich gut gefallen. Vor allem der Artikel und die Argentinienreise, die erst spät an Bedeutung gewinnen, konnten mich überzeugen. Ich gebe hier eine klare Leseempfehlung. Vor allem Krimi bzw. Thrillerfans können hier auf ihre Kosten kommen. 

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  • Interessantes Konzept

    Mit jedem neuen Tag
    Jisbon

    Jisbon

    20. May 2016 um 21:15

    "Mit jedem neuen Tag" hat ein Konzept, das mich von Anfang an begeistert hat. Andrew, der Protagonist, wird ermordet, wacht aber in der Vergangenheit auf - zu einem Zeitpunkt, zu dem er eine Chance hat, das Unglück abzuwenden. Er versucht nun, seine Fehler auszubügeln und zugleich seinen Mörder zu finden, doch die Frage ist natürlich, ob ihm dies gelingen kann... Allein schon deshalb versprach die Geschichte, sehr interessant zu werden. Wer hat sich nicht schon mindestens einmal gewünscht, in die Vergangenheit reisen und etwas rückgängig machen zu können? Andrew hat nun diese Chance erhalten und natürlich war ich gespannt, was er daraus machen würde. Außerdem habe ich mich gefragt, wie seine Zeitreise überhaupt möglich ist und, was vielleicht am wichtigsten ist, ob er wirklich etwas verändern kann oder ob einfach alles wieder passieren würde.Bei meiner Lektüre war ich allerdings ein wenig ernüchtert. Die Geschichte war spannend und faszinierend, genau wie ich es erwartet hatte. Allerdings hatte ich ein Problem mit Andrew.Levys Schreibstil ist in diesem Buch sehr nüchtern, fast schon sachlich. Einerseits passt dies natürlich sehr gut zu einem Protagonisten, der Journalist ist, andererseits hatte ich so immer eine gewisse Distanz zu ihm, sodass ich nicht wirklich mit ihm mitfühlen konnte. Hinzu kam, dass ich seine Handlungen teilweise überhaupt nicht nachvollziehen konnte, vor allem gegen Ende des Buches, als er seine Fehler einfach zu wiederholen scheint. Es ist nicht so, dass Andrew ein unsympathischer Protagonist ist oder dass man ihm den Tod wünscht - er hat durchaus positive Charaktereigenschaften, aber ich konnte trotzdem keine richtige Verbindung zu ihm aufbauen. Auch die Nebenfiguren blieben leider ziemlich blass.Ich muss an dieser Stelle anmerken, dass die Inhaltsangabe irreführend ist; die Liebesgeschichte zwischen Andrew und seiner künftigen Frau Valery spielt eher eine untergeordnete Rolle, wichtig ist vor allem die Suche nach dem Mörder. Levy ist es hierbei gelungen, einen interessanten Fall zu konstruieren. Er präsentiert dem Leser verschiedene, durchaus plausible, Verdächtige mit unterschiedlichen Motiven. Bis zuletzt gibt es viele Wendungen, wodurch die Spannung bleibt hoch. Diese Krimi-Elemente haben mir sehr gut gefallen.Weiterhin spielt auch die Argentinische Militärdiktatur eine Rolle, da dies das Thema ist, zu den Andrew gerade recherchiert und er davon überzeugt ist, dass diese Recherchen mit seiner Ermordung zusammenhängen. Levy hat hier meiner Meinung nach sehr gut recherchiert und einige der Schilderungen waren wirklich beklemmend und tragisch.Ich bin mir noch nicht sicher, ob das Ende der Geschichte mir gefallen hat. Es war auf jeden Fall überraschend, was ich gut fand - ich mag es, wenn der Autor noch einmal alles so auf den Kopf drehen kann, dass es in sich stimmig ist, und das ist hier definitiv der Fall. Allerdings ist das Ende sehr offen. Dies passt zur Geschichte, trifft aber nicht meinen Geschmack. Ich hätte ein klareres Ende bevorzugt, so war es für mich etwas unbefriedigend.Insgesamt ist "Mit jedem neuen Tag" ein recht gutes Buch. Es hat ein faszinierendes Konzept und ich war von Anfang an dazu animiert, Theorien aufzustellen und mir Gedanken über mögliche Auflösungen zu machen. Das Ende hat mich leider nicht vollkommen überzeugt und auch mit den Charakteren hatte ich einige Probleme, doch trotzdem war es eine angenehme Lektüre.3,5/5 Sternen__________________Herzlichen Dank an den Verlag und Jellybooks.de, die das Buch für Testleser zur Verfügung gestellt haben.

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  • Gute Ansätze

    Mit jedem neuen Tag
    Kenda

    Kenda

    08. February 2016 um 20:38

    Der Roman ist einfach und verständlich geschrieben. Die Emotionen kamen nicht so richtig rüber, mit Ausnahme bei den Geschichten die Andrew recherchiert hat. Der Spannungsaufbau ist anfangs nicht ganz gelungen. Es wird ab der Mitte spannender, konnte mich aber nicht richtig fesseln. Stellenweise empfand ich das Lesen als ermüdend. Die Geschichte ist sehr interessant wobei mich die Lektüre nicht 100 %ig überzeugen konnte. Besonders angetan haben es mir die Geschichten in der Geschichte. Die Geschichte die hinter Andrews ersten großen Artikel steckt Und natürlich auch die Geschichte die bei der Recherche für den zweiten großen Artikel steckt. Andrew Stilman ist interessant und man erlebt das er in seinem „zweiten“ Leben eine starke Veränderung durchmacht. Er reagiert anders und ist mir dadurch sympathischer. Mir gefällt das Cover, es hat mich sehr angesprochen. MEIN FAZIT: Gute Ansätze, mich hat der Roman nicht ganz überzeugt. Ab der Mitte etwa legt Marc Levy Spannungsmäßig nach aber eh hat mich leider nicht so gefesselt wie ich es gewünscht hätte. Ich kann es dennoch empfehlen weil die Romanidee interessant ist.

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  • Liebesroman, Krimi...ja was denn eigentlich?

    Mit jedem neuen Tag
    Reebock82

    Reebock82

    31. January 2016 um 14:55

    Als ich angefangen habe, das Buch zu lesen habe ich fest mit einem Liebesroman gerechnet. Am Anfang schien es das auch zu sein. Doch je weiter die Handlung voranschritt, desto mehr entfernte sich das Buch von diesem Genre. Was an sich nicht weiter schlimm ist. Die Haupthandlung besteht also eigentlich nicht (wie der Klappentext vermuten lässt) darin, dass Andrew die Liebe seines Lebens zurückerobert, sondern vielmehr in dessen Nachforschungen bezüglich eines Artikels für die New York Times, denen er als Journalist nachgeht. Das hat mir gut gefallen, auch weil es um ein ziemlich brisantes Thema geht. Trotzdem konnte mich das Buch nicht so wirklich mitreisen. Ich kann nicht genau erklären warum. Vielleicht, weil der Autor versucht drei Handlungen miteinander zu verknüpfen und man als Leser (oder vielleicht auch nur ich) oft die Zusammenhänge nicht erkennt, oder verwirrt ist, ob überhaupt welche existieren. Gegen Ende wird es dann immer verwickelter und der Schluss hat mich etwas ratlos zurückgelassen. Zum einen war es dann doch ein sehr abruptes Ende, zum anderen bin ich mir nicht sicher, ob ich alles richtig verstanden habe. Auch war mir Andrew als Hauptperson unsympathisch. Er ist extrem wankelmütig und deswegen echt nervig. Gleichzeitig bekommt man aber auch das Bild eines Gentlemans vermittelt, das aber nicht so recht zu seinen Handlungen passen will. Einmal ist er selbstlos, heroisch und voller Verständnis, ein anderes mal perfide, gemein und ziemlich egoistisch. Ich konnte mit ihm nicht sehr viel anfangen und vor allem Valery (die Liebe seines Lebens) tat mir irgendwie leid. Sie war auch eine relativ blasse Figur, die mir oft etwas naiv erschien. Insgesamt würde ich sagen, dass das Buch ganz in Ordnung ist. Es ist nichts, was ich unbedingt weiterempfehlen würde, aber das ist auch Geschmacksache. Mir gefällt solch eine Art Roman nicht besonders. Ich empfand den Mix aus verschiedenen Genres eher als verwirrend und manchmal auch nicht passend, aber ich kann mir vorstellen, dass gerade das für viele den Reiz dieses Buches ausmacht.

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  • Wahnsinn

    Mit jedem neuen Tag
    dieFlo

    dieFlo

    Wahnsinn so viele Themen in einem Werk! Er spürt den Schmerz, plötzlich knicken seine Beine weg und sein Leben endet ... einfach so beim Joggen, wer hätte das gedacht. Der Journalist verlässt die Welt ....  oder doch nicht? Er wacht auf und alles ist anders - er zweifelt, doch der Kalender, die News, ja sogar seine geliebt Times verraten ihm, es ist 2 Monate vor dem Überfall - er bekommt die Chance alles anders zu machen aber auch die Chance seinen Mörder zu finden. Kann das gut gehen? Kann man in dem Weg der Zeit Änderungen einbringen,weil man weiß,was passiert - lebt man bewusster? Es sit nicht nur das, was mich an diesem Buch bewegt hat. Nein da ist auch die Story, an der er in Argentinien recherchiert hat, eine Story, die zu Tränen rührt, brutal, gewalttätig und ohne wenn und aber ... brutale Misshandlungen  und dann sind da noch diese kleinen chinesischen Kinder ...  Lust auf mehr? Lasst euch von einem meiner Lieblingsautoren verzaubern!!! Fazit: ereignisreich, spannend, wohltuend und traurig  @dieflo

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    • 2
  • Tolles Thema, langweiliger Schreibstil, unsympathischer Held, überraschendes offenes Ende

    Mit jedem neuen Tag
    Artemis_25

    Artemis_25

    17. January 2016 um 13:34

    Der passionierte Journalist Andrew Stilman trifft nach vielen Jahren seine einstige Jugendliebe Valery wieder. Die beiden sind sich zugleich wieder sehr vertraut und wollen nach relativ kurzer Zeit dann auch heiraten. Doch kurz vor seiner Hochzeit begegnet Andrew einer mysteriösen Frau in einer Bar und meint in ihr die große Liebe gefunden zu haben. Er zieht aber von dannen, ohne jemals ihre Kontaktdaten erfahren zu haben. Trotzdem heiratet er Valery, um ihr gleich darauf mitzuteilen, dass er sich in eine andere verliebt hat. Daraufhin wird er einige Tage später beim Joggen von hinten niedergestochen ... und erwacht ein paar Monate früher am Ort des Verbrechens. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn Andrew muss nun bis zum Zeitpunkt des Angriffs herausfinden, wer ihn unbedingt ermorden will. Und da gibt es nicht gerade wenig, die ihm den Tod wünschen würden. Wird er es rechtzeitig schaffen oder endgültig sterben? Als ich den Klappentext gelesen hatte, dachte ich nur: Wow, das klingt ja mal richtig spannend. Nach dem Lesen des Buches bin ich da nicht mehr so begeistert.Das Thema finde ich auch jetzt noch faszinierend. Man wird umgebracht und darauf in der Zeit zurück katapultiert und kann so seine vorherigen Fehler eventuell ausbügeln sowie seinen Mörder ausfindig machen. Super interessant. Die Umsetzung leider weniger.Der Schreibstil kam mir so vor, als würde ich einen endlos langen Bericht lesen. Das Gefühl blieb eher auf der Strecke. Dementsprechend waren mir die Charaktere auch nicht wirklich nah. Ich hatte das Gefühl, auf Distanz gehalten zu werden. Dabei ist es für mich wichtig von einer Geschichte auch emotional mitgerissen oder wenigstens mitgenommen zu werden. Das blieb hier leider aus.Andrew war mir zudem richtig unsympathisch. Wenn man sich plötzlich vor der Hochzeit in eine andere verlieben muss, dann heirate ich doch nicht erst, um in der Hochzeitsnacht damit rauszuplatzen. Nun gut, Menschen machen Fehler, Andrew hingegen scheint kaum aus ihnen zu lernen, denn auch nach dem Angriff betrügt er seine Zukünftige mit diesmal einer ganz anderen Frau. Was soll denn das?Zugutehalten muss man ihm dann aber, dass er zumindest als Journalist ein Gewissen entwickelt und sich nun auch fragt, was seine Artikel für Konsequenzen haben können. Wenigstens etwas.Die überraschende Wendung am Ende hat mich dann wieder etwas milder gestimmt. Das hätte ich so dann doch nicht erwartet und es erklärt ein wenig, warum dieser sachliche distanzierte Schreibstil gewählt worden ist; mir gefällt er allerdings immer noch nicht. Auch die Suche nach dem Täter hat mir Spaß gemacht, weshalb ich dann doch 3 statt 2 Sterne vergebe. Insgesamt gesehen hat mich dieser Roman nicht vom Hocker gehauen. Stellenweise musste ich mich auch zwingen weiterzulesen, weil die Erzählweise so langweilig war. Das Thema ist aber durchaus interessant und das Ende überraschend. Man muss das Buch aber nicht unbedingt gelesen haben, weshalb ich hier auch nur bedingt eine Leseempfehlung ausspreche.

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  • Buchverlosung zu "Der Sommer der Schmetterlinge" von Adriana Lisboa

    Der Sommer der Schmetterlinge
    aufbauverlag

    aufbauverlag

    Der Sommer der Schmetterlinge und die Unmöglichkeit des Vergessens Wir verlosen 20 Rezensionsexemplare von Adriana Lisboas Roman "Der Sommer der Schmetterlinge": Adriana Lisboa - Der Sommer der Schmetterlinge Die beiden Schwestern Clarice und Maria Inês wachsen wohlsituiert im brasilianischen Hinterland auf. Auf den ersten Blick verläuft ihre Kindheit harmonisch und behütet, tatsächlich aber teilen die Mädchen dunkle Geheimnisse, die jeden ihrer Schritte begleiten. Viele Jahre später, nach dem Tod der Eltern, treffen sie in einer schicksalhaften Nacht in ihrem Heimatdorf wieder aufeinander und bringen all die unausgesprochenen Wahrheiten endlich ans Licht. „Wir haben es mit einer Autorin zu tun, der die Zukunft gehört. Ihr Schreiben verspricht Großes und hat bereits eine Menge davon erreicht.“ José Saramago „Eine mitreißende Geschichte, ein eleganter Stil: Mit Der Sommer der Schmetterlinge gelingt der brasilianischen Schriftstellerin Adriana Lisboa der faszinierendste Roman der Saison.“ ELLE Zur Leseprobe Mehr Informationen zum Buch unter http://www.aufbau-verlag.de/index.php/der-sommer-der-schmetterlinge.html Was ihr tun müsst? Bewerbt euch über den blauen "Jetzt bewerben"-Button, indem ihr folgende Frage beantwortet: Welches Buch habt ihr zuletzt gelesen? Viele Grüße euer Team vom Aufbau Verlag * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum zeitnahen Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlich haben. ** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben.

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    • 295
  • nicht wirklich überzeugend

    Mit jedem neuen Tag
    CoffeeToGo

    CoffeeToGo

    12. January 2016 um 09:03

    Andrew ist ein erfolgreicher Journalist und wird in wenigen Tagen seine Jugendliebe Valery heiraten. Kurz vor der Hochzeit schmeißt er jedoch alles hin und bricht Valery das Herz. Als ihm kurz danach beim Joggen klar wird, dass er den größten Fehler seines Lebens gemacht hat, wird er von hinten angegriffen und stirbt. Aber Andrew ist nicht tot, sondern wacht zwei Monate vorher wieder auf. Nun hat er zwei Monate, um seinen Mörder zu finden und mit Valery glücklich zu werden. Mich konnte das Buch leider nicht begeistern. Andrew wird auch nicht direkt am Anfang angegriffen, sondern erst sehr viel später. Vorher wird noch lang und breit die dazugehörige Vorgeschichte erzählt, wie er so berühmt wurde und wie er Valery überhaupt kennengelernt hat. Hätte meiner Meinung nach ruhig etwas gekürzt werden können. Andrew hat Valery auch nicht wirklich betrogen, wie man vielleicht im ersten Moment annimmt, doch den Grund, warum er die Hochzeit hingeschmissen hat, fand ich mehr als lächerlich… aber gut, irgendwie muss man die Geschichte ja in die richtigen Bahnen lenken. Andrew war mir auch nicht wirklich sympathisch und zu Valery hat man gar kein Verhältnis aufbauen können. Dafür war Andrews bester Freund ganz witzig. Aber ansonsten bleiben die Charakter auch eher farblos. Vor allem von dem Kommissar habe ich mir mehr versprochen. Obwohl der Schreibstil flüssig war und man das Buch gut runterlesen konnte, hat es mich nicht richtig gepackt. Ich fand es, vor allem nach dem Ende, sehr unglaubwürdig. Eine Liebesgeschichte ist es auch nicht wirklich, da Andrew sich primär Gedanken um den Mörder macht und sich mit mehreren Personen auf die Suche nach demselben begibt. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass Marc Levy versucht hat irgendetwas übernatürliches und spannendes zusammen zu würfeln, mich konnte er damit jedoch nicht überzeugen. Da habe ich schon wesentlich bessere Bücher von Marc Levy gelesen. Wer also einen Liebesroman erwartet, der ist hier falsch. Das ist eher ein versuchter Krimi, mit übernatürlicher Einlage.

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  • Suche nach dem eigenen Mörder

    Mit jedem neuen Tag
    Gela_HK

    Gela_HK

    11. January 2016 um 10:24

    Der erfolgreiche Enthüllungsjournalist Andrew Stilman steht kurz vor der Veröffentlichung eines brisanten Artikels über Gräueltaten in Argentinien. Beruflich könnte es gerade nicht besser für ihn laufen und privat hält er um die Hand seiner wiedergewonnenen Jugendliebe an. Perfektes Glück, wäre da nicht der Abend des Junggesellenabschieds, an dem er eine wundervolle Frau kennenlernt, zu der er sich hingezogen fühlt. Trotz allem heiratet er und gesteht erst dann seiner Frau die Zweifel. Am nächsten Morgen wird er beim Joggen hinterrücks erstochen und wacht zwei Monate vor der Tat wieder auf. Eine Chance das Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, den Mörder zu finden und für seine Liebe zu kämpfen. Marc Levy hat einen ungewöhnlich fesselnden Schreibstil, der facettenreich und tiefgründig den Enthüllungsjournalismus beleuchtet. Andrew Stilman steht Pate für Journalisten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Missstände aufzudecken. Seine Recherchen führten zu einem unglaublichen Skandal in China: Gestohlene Kinder wurden als vermeintliche Waisen an amerikanische Eltern vermittelt. Doch wie so oft, hat die Medaille zwei Seiten. Die ahnungslosen Adoptiveltern erfahren aus einem Zeitungsartikel, dass ihre Kinder den leiblichen Eltern geraubt wurden und werden damit in eine unvorstellbar grausame Situation versetzt. Grund genug, ihn dafür zu töten? Zusammen mit Andrew begibt sich der Leser auf die Suche nach dem Mörder und dessen Motiv. Die letzten 60 Tage durchlebt er ein zweites Mal und doch verschieben sich Kleinigkeiten. Eine Auseinandersetzung mit einem neidischen Kollegen findet früher und intensiver statt. Auch die Reise nach Argentinien wird zu einem gefährlicherem Unterfangen mit überraschenden Details. Reichen die Fäden der ehemaligen Militärfunktionäre bis nach New York? Andrew läuft die Zeit davon und obwohl er Unterstützung durch einen ehemaligen Polizisten bekommt, nimmt die Zahl der mutmaßlichen Täter zu. Intensiv erlebt man als Leser den innerlichen Kampf, den Andrew durchleidet. Sich dem Tod ein zweites Mal stellen zu müssen, die geliebte Frau zu verlieren und einen Artikel nicht abschließen zu können raubt ihm die Kraft. Eine Story, die einen Toten zurück ins Leben holt, um das Schicksal zu verändern ist schon gewagt. Trotzdem lässt man sich durch die spannende Handlung auf das Abenteuer ein. Das Ende ist deshalb um so überraschender und unvorhersehbar, offen für eigene Interpretationen.

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  • Surreale Realität

    Mit jedem neuen Tag
    Marie1971

    Marie1971

    10. January 2016 um 20:54

    Andrews Lebenuhr wird an einem wichtigen Punkt zurückgedreht. Schafft er das unvermeidbare zu vermeiden? Wie so oft bringt Levy uns auf sureale Pfade, die wie Parallelwelten, den Lesen ins Lesen abtauchen lassen und ihn mal in der einen, mal in der anderen Welt wieder ausspucken. Ich bin immer wieder fasziniert mit welcher Leichtigkeit Levy seine Geschichten schreibt. Und wie das Ende immer wieder unvorhersehbar und offen bleibt, ohne den Leser ins moralisch literarische Tief zu stürzen. Das gelingt auch bei diesem Buch, was mir dennoch verschiedenen ungeklärte Lücken auftut. Aber ist nicht gerade das die Kunst des Schreibens, mit leichter Feder den Leser zu verzücken und ihn dann ins Grübeln zu bringen. Toll erzählt und lesenswert!

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  • Spannender Roman

    Mit jedem neuen Tag
    BiancaWoe

    BiancaWoe

    03. January 2016 um 23:02

    60 Tage, um sein Leben zu ändern. 60 Tage, um sein Leben zu retten. Andrew Stilman ist ein erfolgreicher Journalist bei der New York Times, was ihm nicht nur Freunde einbringt. Auf dem Weg zum Erfolg interessiert ihn dies jedoch nicht. In einer Bar trifft er seine Jugendliebe Valery wieder und beginnt ein scheinbar glückliches Leben mit ihr. Kurz nach ihrer Hochzeit wird er beim Joggen ermordet und findet sich im nächsten Moment zwei Monate in der Vergangenheit wieder. Das Leben scheint ihm eine zweite Chance gegeben zu haben… Marc Levy hat seinen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil. Ich empfand den Roman von Anfang an als spannend, konnte es kaum aus der Hand legen. Die Idee, sich in der Vergangenheit wiederzufinden und das Geschehen neu beeinflussen zu können, fesselte mich von Seite zu Seite mehr. Lediglich mit einer kriminalistischen Liebesgeschichte rechnend, fand ich auch politische, historische Themen wie die Militärdiktatur in Argentinien und der Gestohlenen Kinder in China, welche sehr interessant dargestellt wurden. Der Hauptprotagonist Andrew war nicht unbedingt ein sympathischer Charakter, kam eher arrogant und selbstverliebt rüber, jedoch passte dies auch perfekt in die Geschichte. Für ein wenig Humor und den ein oder anderen Lacher sorgte dafür Andrews Freund Simon. Lediglich 4 von 5 Sternen gibt es aufgrund des überraschenden Endes des Buches. Hier hatte ich mir ehrlich gesagt ein wenig mehr Aufklärung erhofft und nicht mit einem so abrupten Ende gerechnet. Dennoch kann ich das Buch weiterempfehlen. 

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