Marc Lynch Die neuen Kriege in der arabischen Welt

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Inhaltsangabe zu „Die neuen Kriege in der arabischen Welt“ von Marc Lynch

Als scharfer Beobachter der Aufstände im Nahen Osten seit dem Arabischen Frühling wagt der renommierte Politikwissenschaftler Marc Lynch starke Thesen: Es gibt keinen Weg zurück zu den alten autokratischen Systemen. Die Interventionen des Westens werden keinen Frieden bringen. Der arabische Aufstand Ist noch nicht zu Ende. Lynch analysiert, wie die politische Landschaft einer ganzen Region zerstört wurde. Er zeigt warum manche Staaten in Anarchie versanken und wie Stellvertreterkriege die Arabische Halbinsel erschüttern. Es Ist eine dramatische Geschichte mit weitreichenden Folgen für Europa und die Welt.

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  • Es wird lange keinen Frieden geben

    Die neuen Kriege in der arabischen Welt
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    09. January 2017 um 12:49

    Seit der Niederschlagung des Arabischen Frühlings hat sich die Situation für die Menschen von Marokko bis zum Oman dramatisch verschlechtert. In Ägypten herrscht eine Militärdiktatur; der libysche Staat existiert nicht mehr, im Jemen tobt ein Stellvertreterkrieg, und Syrien versinkt in einer humanitären Katastrophe. Keines der Probleme, die zu den Revolten führten, wurde behoben; die meisten haben sich noch verschärft. Der Nahost-Experte Marc Lynch bezweifelt, dass die Demokratie in Nahost überhaupt eine Chance hat und kommt damit zu einem ernüchternden Ergebnis, das vor ihm schon andere vor den Jahren vor den Aufständen prophezeit hatten.  Das Kalkül des Westens, die autokratischen Regimes könnten einen Rest Stabilität sichern, hält Lynch für eine gefährliche Illusion. Da auch in Zukunft westliche Interventionen kaum Aussicht auf Erfolg haben, liegt es nun endgültig an den Völkern der Region, zu entscheiden, welchen Weg sie einschlagen wollen. Dass es friedliche Wege sein werden, darauf wagt er nicht zu hoffen. Lynch analysiert, wie nach den Freiheitsrevolten die politische Landschaft einer ganzen Region zerstört wurde. Er zeigt, warum manche Staaten in Anarchie versanken und wie Stellvertreterkriege die Arabische Halbinsel erschüttern. Sein Buch erzählt eine dramatische Geschichte mit weitreichenden Folgen für Europa und die Welt.Diesen und insbesondere den USA rät er nach seinem pessimistischen Ergebnis, ihr Engagement in der Region weiter zu reduzieren und auf die Araber zu setzen, die eine demokratischere Zukunft anstreben. Doch die kann  man mit der Lupe suchen. Gegen die Schlussfolgerung, die Araber und mit ihnen ihre Religion seien nicht reif für die Demokratie, setzt er sich zur Wehr.  Er gibt die Hoffnung nicht auf, dass es nach dem IS und den vielen Bürgerkriegen eine neue Phase der inneren Entwicklung der arabischen Staaten geben wird.Ich selbst bin da viel skeptischer.

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