Marc Meller

 4,3 Sterne bei 539 Bewertungen
Autor*in von Raum der Angst, Stadt des Zorns und weiteren Büchern.
Autorenbild von Marc Meller (©(c) vera drewke)

Lebenslauf von Marc Meller

Marc Meller ist das Pseudonym eines erfolgreichen Drehbuch- und Romanautors. Er spielt gerne mit der Angst und den Erwartungen seiner Leser, frei nach dem Motto: "Man muss immer mit allem rechnen - auch mit dem Guten." Der Escape-Room-Thriller "Raum der Angst" war Marc Mellers Debüt. Die Fortsetzung "Stadt des Zorns" erscheint Ende September 2021. Marc Meller lebt und arbeitet in Köln.

Alle Bücher von Marc Meller

Cover des Buches Raum der Angst (ISBN: 9783548063805)

Raum der Angst

 (293)
Erschienen am 31.08.2020
Cover des Buches Stadt des Zorns (ISBN: 9783548063829)

Stadt des Zorns

 (154)
Erschienen am 27.09.2021
Cover des Buches Das Schlaflabor (ISBN: 9783785727911)

Das Schlaflabor

 (69)
Erschienen am 28.10.2022
Cover des Buches Raum der Angst: Ein Escape-Room-Thriller (ISBN: B087D391MX)

Raum der Angst: Ein Escape-Room-Thriller

 (9)
Erschienen am 31.08.2020
Cover des Buches Raum der Angst (ISBN: 9783844926255)

Raum der Angst

 (8)
Erschienen am 07.09.2020
Cover des Buches Stadt des Zorns. Ein Escape-Room-Thriller (ISBN: B09J59YM1S)

Stadt des Zorns. Ein Escape-Room-Thriller

 (3)
Erschienen am 11.10.2021
Cover des Buches Stadt des Zorns (ISBN: 9783844929416)

Stadt des Zorns

 (2)
Erschienen am 08.10.2021
Cover des Buches Raum der Angst. Ein Escape-Room-Thriller (ISBN: B08HJD8G58)

Raum der Angst. Ein Escape-Room-Thriller

 (1)
Erschienen am 07.09.2020

Neue Rezensionen zu Marc Meller

Cover des Buches Das Schlaflabor (ISBN: 9783785727911)
Subidus avatar

Rezension zu "Das Schlaflabor" von Marc Meller

Wem kann man trauen?
Subiduvor 13 Tagen

Marc Meller schafft es von der ersten Seite an Spannung aufzubauen. Kurze Abschnitte, ein flüssiger Schreibstil ... Langeweile ist ein Fremdwort.   

Wieder hat der Autor sich ein interessantes Thema ausgesucht. Schlafstörungen. Und zwar so massiv, dass Tom, der Protagonist alles versucht um aus diesem Kreislauf auszubrechen um endlich mal wieder zu schlafen. Die Klinik in der Schweiz verspricht als letzter Strohhalm genau das.  

Gut recherchiert erfahren wir hier eine Menge zum Thema Schlafstörungen, ob aus medizinischer Sicht, neurologisch, neurowissenschaftlich oder auch psychosomatisch. Ein absolut interessantes Thema. Reales und Fiktives wurde hier gut vermischt, so dass ich teilweise überlegte, ob einige Methoden tatsächlich möglich sind oder nicht.    

In der Klinik beginnt dann der Alptraum: Tom lernt wieder zu schlafen, aber er wacht auf ohne Erinnerungen. Morde geschehen, die Spur führt zu ihm, doch er kann sich an nichts erinnern. Hat die Therapie sein Gehirn verändert? Ihn verändert?   

Tom weiß nicht mehr was er denken soll, wem er trauen soll, sich selbst eingeschlossen.  

Neben Tom hat der Autor ein sehr gutes  Händchen für die Erschaffung seiner Charaktere. Authentische Protagonisten, die nicht unterschiedlicher sein können, begleiten uns neben Tom und machen die Geschichte mehr als lesenswert. Teilweise weiß man bei diesen nicht, ob sie die Guten oder die Bösen sein könnten.   

Grandios schafft es der Autor viele falsche Fährten zu legen und wenn ich glaubte, alles für mich geklärt zu habe, kam es doch wieder anders, neu. Das Ende dann total überraschend. Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet. Aber alles stimmig.   

Trotzdem hatte ich mit dem Schluss etwas meine Probleme, es fehlte mir was, wollte einiges so nicht. Aber das ist meine persönliche Meinung. Vielleicht wurde ja so noch etwas offen gelassen für einen zweiten Teil. Da wäre ich dann gerne wieder mit dabei.

 Trotzdem ein wirklich spannender Thriller, den ich sehr empfehlen kann.   

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Cover des Buches Das Schlaflabor (ISBN: 9783785727911)
AClemenss avatar

Rezension zu "Das Schlaflabor" von Marc Meller

Dieser Thriller raubt Dir den Schlaf!
AClemensvor 15 Tagen

Tom Sonnborn leidet an Schlaflosigkeit. Sein Neurologe Dr Erik Hellmann kann ihm nicht mehr helfen, so daß sich Tom entschließt, das Angebot einer völlig neuen Behandlungsmethode einer Schweizer Klinik in Anspruch zu nehmen. Im Örtchen Gründlischwand angekommen begegnet er dem Patienten Mattis, der ihm von einem Todesfall in der Klinik berichtet. Dennoch läßt sich Tom in der Klinik unter Leitung der Ärztin Dr Regula Liechti behandeln mit dem Erfolg, dass er tatsächlich nach nur fünf Tagen wieder komplett durchschlafen kann. Allerdings hatte die Behandlung anscheinend auch eine böse Nebenwirkung: Tom leidet ab sofort an Amnesie, er hat enorme Gedächtnislücken.
Nachdem eine Patientin, die er bei seiner Ankunft kurz kennenlernte, im Rhein tot aufgefunden wird, wird er für die Kölner Kripo zum Hauptverdächtigen. Von da an ist Tom auf der Flucht, um seine Unschuld zu beweisen.
Wird es ihm gelingen oder ist er tatsächlich ein Mörder?

Marc Meller ist mit "Das Schlaflabor" ein tatsächlich Schlaf raubender Thriller gelungen. Bereits der Prolog mit dem Namen der Patientin Myriam und ihrem Geburtsdatum übertitelt bringt sofort die nötige Spannung ins Spiel. Von hier an zieht sich ein hervorragender Spannungsbogen durch den kompletten Thriller. Die Charaktere sind von dem Autor so überzeugend authentisch dargestellt, dass man ihnen als Leser/innen jedes Wort abnimmt und sie sich wunderbar leibhaftig vorstellen kann. Sehr schön habe ich es auch empfunden, dass der Thriller in einem sehr fliessenden Schreibstil aus der Sicht von Tom in der Ich-Form geschrieben ist. Dadurch ist es dem Autor gelungen, dass sich die Leser/innen komplett in Toms Lage hineinversetzen können und im Grunde mit ihm gemeinsam fliehen, um nur irgendwie herauszufinden, was tatsächlich während der Tiefschlafphasen von Tom passiert ist.

Mein Fazit:
Für alle Liebhaber/innen spannungsgeladener Lektüre, die auch das ein oder andere brutale und Angst treibende Bild und einen medizinischen Exkurs in die Thematik Schlaf und Erinnerungsvermögen mitliefert, eine unbedingte Leseempfehlung.

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Cover des Buches Stadt des Zorns (ISBN: 9783548063829)
lucatrkiss avatar

Rezension zu "Stadt des Zorns" von Marc Meller

Rezension zu „Stadt des Zorns“
lucatrkisvor 16 Tagen

Vorab: Da dies der zweite Teil ist, sollte man den ersten kennen, bevor man diese Rezension liest!


Anders als erwartet, gefiel mir die Fortsetzung nicht besser als der erste Band. Ja, eine ganze Stadt als Escape Room klingt erst einmal beeindruckend und spannend, das Schloss war eigentlich aber ein viel schönerer Schauplatz, das Setting dieses Buches war die meiste Zeit eher mäßig. Zu Beginn dauerte es erst einmal einige Zeit, bis es wieder richtig losging, und als es dann so weit war, kam es mir einfach total unrealistisch vor. (SPOILER) Okay, das Buch baut generell nicht auf Realismus, aber dass Hannah dem Mann die ganze Zeit allein folgte, obwohl sie hinter ihm Janus vermutete, konnte ich einfach nicht nachvollziehen. Auch noch in die dunkle Kammer zu steigen, war dann noch die Spitze von allem. Sie kam zwar noch zur Besinnung, aber dann fiel natürlich die Tür zu. Darauffolgend findet sie ihre „Mitspieler:innen“, diesmal kennen diese sich allerdings wenigstens grob und sie ist somit die Außenseiterin. Außerdem waren die Charaktere sich alle ziemlich ähnlich, beziehungsweise die Unterschiede wurden nicht wirklich herausgearbeitet, diesmal spielten ja auch ihre Eigenschaften keine große Rolle. Ich bemerkte hier zum ersten Mal, dass mich Hannahs dazugewonnenes Wissen stört. Sie war schon ein Profi und konnte irgendwie auch die meisten Rätsel ziemlich einfach lösen, da muss ich Gina recht geben. Von diesen hatten wir aber nicht einmal besonders viele (ich erinnere mich gerade nur an die Hunde und den Brückenkasten), im ersten Teil waren es deutlich mehr. Es schien gar nicht mehr wirklich um die Escape Rooms zu gehen, sondern eher um den absolut wirren Plan von Janus. Im ersten Teil war dieser noch eine Überraschung gewesen, die dann aber Sinn ergab, hier war es jedoch komplett komisch und es folgte seitens mir auch kein Staunen. Den neuen Komplizen mochte ich wirklich gar nicht und eigentlich hätte ich mir auch eine Geschichte ohne ihn gewünscht. Und noch etwas hätte ich besser gefunden: Hannah hätte ihre Erinnerung wieder verlieren müssen, denn dann wäre die Story deutlich spannender geworden und ihr Wissen hätte mich nicht ständig genervt. Der Autor gab sein Bestes, dies irgendwie zu übertünchen, indem er zum Beispiel alle anderen misstrauisch werden ließ, aber das störte mich nur noch mehr, weil es total plötzlich kam und auch immer wieder ging. (SPOILER ENDE) Das Ende gefiel mir auch nicht wirklich, (SPOILER) da die ganze Flucht für mich ziemlich blass blieb und auch nur wenig Spannung aufkam. (SPOILER ENDE) Insgesamt für mich also eher eine Enttäuschung, gerade wegen der hohen Erwartungen durch den ersten Teil, der ja auch davon lebte, dass immer mehr herauskam, wie weit Janus ging. Nun war das jedoch bereits klar, die Spannung blieb deshalb oft weg. Nach dem ersten Teil war dieser hier kein großes Finale, sondern eher eine langweilige Fortsetzung mit neuen, für mich weniger sympathischen und blasseren Figuren. Es wirkte alles weniger ausgearbeitete und mit weniger Liebe zum Detail geschrieben, denn, wie gesagt blieben auch die Charaktere blass. Dennoch war es auch irgendwie schon manchmal interessant oder spannend (zum Beispiel wieder die Polizeiarbeit oder der Handlungsstrang in der Stadt), weswegen ich das Buch auch nicht schlecht bewerte.

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