Marc Mielzarjewicz

 4,8 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor*in von Lost Places Leipzig, Lost Places Beelitz-Heilstätten und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Marc Mielzarjewicz

Cover des Buches Lost Places Harz (ISBN: 9783954620104)

Lost Places Harz

(1)
Erschienen am 18.08.2016
Cover des Buches Lost Places Beelitz-Heilstätten (ISBN: 9783898126526)

Lost Places Beelitz-Heilstätten

(4)
Erschienen am 01.03.2010
Cover des Buches Lost Places Leipzig (ISBN: 9783954627523)

Lost Places Leipzig

(4)
Erschienen am 12.08.2016
Cover des Buches Lost Places Leipzig (ISBN: 9783898126519)

Lost Places Leipzig

(3)
Erschienen am 08.12.2009
Cover des Buches Lost Places Chemnitz (ISBN: 9783954621606)

Lost Places Chemnitz

(1)
Erschienen am 01.03.2014

Neue Rezensionen zu Marc Mielzarjewicz

Cover des Buches Lost Places Leipzig (ISBN: 9783898126519)
Yoyomauss avatar

Rezension zu "Lost Places Leipzig" von Marc Mielzarjewicz

Yoyomaus
Superschön

Zum Inhalt:
Der Bildband entführt in das Reich der Leipziger Ruinenwelten, an Orte, die sich heute schon fast mystisch dem Auge des Betrachters entziehen – in verborgene Welten. Mit dem Beginn der Industrialisierung haben diese Bauten maßgeblich das Stadtbild mit ihrer wunderschönen und raumgreifenden Architektur geprägt, heute warten sie auf Investoren, befinden sich im Umbau oder fristen als Spekulationsobjekt ihr Dasein. Von Marc Mielzarjewicz in ästhetischem Schwarz-Weiß eingefangen und durch eine wirkungsvolle Lichtregie zu neuem, düsterem Leben erweckt, offenbaren sie ihre einstige Schönheit, die ihnen selbst der Verfall nicht zu nehmen vermag.

Als Fan von schönen Fotografien und dadurch, dass mich der Band "Beelitz Heilstätten", welcher auch schon von Marc Mielzarjewicz veröffentlicht wurde, habe ich mir auch dieses Fotobuch über die Lost Places in Leipzig gekauft. Dabei führt der Fotograf durch verschiedene Gebäude, die im Umkreis und in Leipzig verlassen und dem Verfall überlassen worden sind. Mit einem wunderbaren Spiel zwischen Licht und Schatten präsentiert der Fotograf hier wunderschöne Schwarz-Weiß-Fotografien, die dazu einladen zu träumen. Ich persönlich kann mich an diesen Bildern nicht satt sehen. Sie faszinieren mich immer und immer wieder. Die Urbane Fotografie gefiel mir sowieso schon immer gut. Durch die verschiedenen Schauplätze, die der Fotograf aufgesucht hat, kann man in seinem Kopf interessante Szenen entstehen lassen. Wie kann es dort einmal gewesen sein. Wie ist es wohl, wenn man jetzt durch die Räumlichkeiten gehen würde. Es ist schaurig, es ist schön, es ist einfach der Wahnsinn. Ich mag die Fotobände ungemein.

Cover des Buches Lost Places Harz (ISBN: 9783954620104)
Leuchtturmwaerterins avatar

Rezension zu "Lost Places Harz" von Marc Mielzarjewicz

Leuchtturmwaerterin
Der Charme des Vergänglichen

Inhalt:

Erneut begibt sich Marc Mielzarjewicz auf die Spur verlassener und verfallener Gebäude, diesmal quer durch den Harz jenseits der Touristenströme. Heilstätten, Sanatorien, Industrieanlagen, verfallene Schlösser und Bahnhöfe, Eisenhütten und Ferienheime geraten dabei in seinen unverwechselbaren Fokus. Wie schon in den Bänden zuvor entdeckt der Fotograf die reizvollen Details fernab der Totale. Sein einzigartiges Spiel mit Licht, Schatten und Formen sowie sein archäologischer Blick machen auch diesen fünften Band zu einem außergewöhnlichen Betrachtungserlebnis. In prägnanten Texten stellt Sabine Ulrich die fotografierten Objekte vor.


Fotograf:

Marc Mielzarjewicz, geb. 1971 in Halle, Studium der Wirtschaftswissenschaften. Fotografiert seit Mitte der 80er Jahre mit Schwerpunkt Architektur- und Detailfotografie, marode (Industrie-)Architektur, Ausstellungen zum Thema Industrieromantik (www.marodes.de). Er lebt heute in Halle und arbeitet in Leipzig.


Autorin:

Sabine Ullrich, geb. 1966, Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Neueren Deutschen Literatur an der LMU München. Lebt und arbeitet in Magdeburg. Zahlreiche Veröffentlichungen über Architektur und lokalgeschichtliche Themen.


Quelle: Mitteldeutscher Verlag


Meinung:

"Dieser gänzlich andere Bildband zum Harz - eine Tourismusregion, die man sonst nur aus farbigen Publikationen kennt - führt Sie an jene Orte, die einst mit Leben erfüllt waren, heute größtenteils verwaist und zu dem geworden sind, was man Lost Places nennt: die verlorenen Orte des Harzes." (Zitat, S. 5)


Von Heilstätten bis Industriegebäuden ist in diesem Buch eine "bunte" Mischung an längst vergessenen urbanen Bauwerken zu finden. Bunt wird deshalb in Anführungsstriche gesetzt, da es sich ausschließlich um schwarz-weiß Aufnahmen handelt.


In den kurzen, knackigen Textbeschreibungen der jeweiligen Orte, die zudem nicht nur auf deutsch, sondern auch auf englisch daherkommen, erfährt man einen groben Umriss der einstigen Verwendung. Diese Infos sind zum größten Teil wirklich gut und nur in wenigen Fällen wage gehalten.

Gerade die Infos über das Albrechtshaus haben mich besonders interessiert, da ich zu diesem Gebäude eine ganz eigene Verbindung habe.


Die Bilder sind wunderschön, durch ihren binäre Farbwahl auf das Wesentliche reduziert und durch die oft schlicht gehaltene Perspektive sehr realistisch. Ich persönlich bin kein Fan von "gestellten" Lost-Places-Bildern, wie Rollstühlen auf dem Gang oder Gläsern auf einem Tisch oder ähnlichem. Ich will sehen, wie es wirklich in einem Raum, einem Gebäude aussieht und wie die Natur sich alles zurückholt.


Ein tolles Buch mit eindrucksvollen Bildern, verschiedenen spannenden Orten und gut recherchierten Beschreibungen.

Manchmal hätte ich gerne noch mehr über den jeweiligen Ort erfahren, aber es handelt sich hier ja um einen Bildband und kein Geschichtsbuch. Daher vollkommen richtig so wie es ist.


5 von 5 Sternen dafür.

Cover des Buches Lost Places Chemnitz (ISBN: 9783954621606)
-Anett-s avatar

Rezension zu "Lost Places Chemnitz" von Marc Mielzarjewicz

-Anett-
Toller Bildband

 Ich bin ein Fan von guten Bildbänden, tue mich allerdings immer schwer, diese auch zu erklären. Denn im Grunde müssen Bildbände allein durch ihre Fotos sprechen.

Einer dieser genialen Bildbände ist die Reihe „Lost Places“ aus dem Mitteldeutschen Verlag.

Auf der letzten Leipziger Buchmesse habe ich diesen Verlag mit seinen Büchern neu entdeckt und bin begeistert. Natürlich musste für mich der erste Bildband aus der Serie „Chemnitz“ sein – schliesslich lebe ich schon seit über 45 Jahren in dieser Stadt und verbinde hier auch sehr viel mit.

Schon das erste durchblättern des Buches brachte mir erstaunte „Ahs“ und „Ohs“ heraus. Es sind beeindruckende Bilder, die teilweise auch Erinnerungen weckten. Es gab alte Fabriken, ein Gaswerk und auch der Kulturpalast waren dabei. Außerdem weckten die Bilder des alten Hauses „Einheit“ jugendliche Erinnerungen bei mir und auch ein bisschen Melancholie.

Auch gab es beispielsweise die Spezialmaschinenfabrik. Diese habe ich im Jahr 2017 von innen ganz neu betrachten können, denn da war die IBUGzu Gast. Die IBUG ist ein Festival für urbane Kunst und nationale und internationale Künstler durften in dieser alten Fabrik ihre Kunst präsentieren.
Das Gleiche passierte nochmals 2018 in der alten Textima Nadelfabrik, welche sich ebenfalls in diesem Bildband wiederfand.

Der Fotograf des Bildbandes ist Marc Mielzarjewicz, geboren in Halle 1971, der seit Mitte der 80er Jahre mit Schwerpunkt Architektur- und Detailfotografie fotografiert.

Aber außer Bilder stehen auch zu jeder Fabrik kurze Texte über Entstehung und Untergang der Fabriken (in deutsch und in englisch). Autorin ist Sabine Ullrich, geboren 1966, lebt und arbeitet heute in Magdeburg.

Diese „Lost Places“ Bildbände gibt es außerdem von folgenden Regionen:
  • Harz
  • Halle/Saale
  • Magdeburg
  • Leipzig
  • Beelitz/Heilstätten
  • sowie weitere Bildbände zum Thema „Verlassene Orte“

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