Marc Mielzarjewicz Lost Places Beelitz-Heilstätten

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Inhaltsangabe zu „Lost Places Beelitz-Heilstätten“ von Marc Mielzarjewicz

Erneut begibt sich Marc Mielzarjewicz auf die Spur verlassener und verfallener Gebäude. Diesmal gerät
der 'verlorene Ort' Beelitz-Heilstätten in seinen Fokus. Die zwischen 1898 und 1930 errichteten Arbeiter-
Lungenheilstätten mit 60 Gebäuden bilden eine der größten Krankenhausanlagen im Berliner Umland.
Zur Zeit seiner Erbauung ein hochmoderner Komplex ist dieser Ort heute noch immer ein gesamtarchitektonisches Denkmal, doch längst nicht vor Verfall geschützt. 'Lost Places Beelitz-Heilstätten'
konzentriert sich nicht nur auf die Totalen der Hallen, Gänge und Flure, sondern entdeckt, wie schon in den
Bänden zuvor, die reizvollen Details, die durch das fotografische Spiel mit Licht, Schatten und Formen und den archäologischen Blick zu einem ästhetischen Gesamtgenuss werden.

Genial, genialer, am genialsten!

— Yoyomaus

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  • Faszinierender Bildband

    Lost Places Beelitz-Heilstätten

    Marakkaram

    27. April 2017 um 19:41

    Faszinierender Bildband mit stimmungsvollen s/w Fotos der Beelitz-Heilstätten bei Berlin. Worüber ich mir beim Kauf nicht im Klaren war, es gibt keine Texte zu den Bildern. Der Band ist in 4 Teile gegliedert: Männersanatorium, Frauensanatorium, Männer-Lungenheilstätten, Frauen-Lungenheilstätten. Zu jedem Part gibt es eine ganz kurze deutsch/englische Einleitung und dann folgen Bilder mit kurzen Untertiteln (wie Pavillon, Badehaus etc.). Vorangestellt ist dem Ganzen noch eine einseitige Erläuterung zur Geschichte der Heilstätten.Und obwohl ich sage, ich hätte gerne sehr viel mehr Texte gehabt, haben mich die puren Fotografien völlig in ihren Bann gezogen. Es wird geschickt mit Licht und Schatten in Szene gesetzt und die s/w Aufnahmen auf schwarzem Hintergrund veröffentlicht, verstärken die Faszination des Verlassenen und Verfallenem. Die mystische Stimmung ist spürbar und hinterlässt beim Betrachter ein Gefühl der Verlorenheit.Fazit: Eine Bereicherung für jeden Fan von Lost Places und der (alten) Beelitz-Heilstätten, die so leider selbstständig nicht mehr erkundbar sind.

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  • Genial, genialer, am genialsten!

    Lost Places Beelitz-Heilstätten

    Yoyomaus

    01. November 2016 um 10:23

    Zum Inhalt: Erneut begibt sich Marc Mielzarjewicz auf die Spur verlassener und verfallener Gebäude. Diesmal gerät der 'verlorene Ort' Beelitz-Heilstätten in seinen Fokus. Die zwischen 1898 und 1930 errichteten Arbeiter- Lungenheilstätten mit 60 Gebäuden bilden eine der größten Krankenhausanlagen im Berliner Umland. Zur Zeit seiner Erbauung ein hochmoderner Komplex ist dieser Ort heute noch immer ein gesamtarchitektonisches Denkmal, doch längst nicht vor Verfall geschützt. 'Lost Places Beelitz-Heilstätten' konzentriert sich nicht nur auf die Totalen der Hallen, Gänge und Flure, sondern entdeckt, wie schon in den Bänden zuvor, die reizvollen Details, die durch das fotografische Spiel mit Licht, Schatten und Formen und den archäologischen Blick zu einem ästhetischen Gesamtgenuss werden. Als Fan von Fotografien verfallener Gebäude und aus der Faszination heraus für die Heilstätte, weil sie unweit meiner Heimat liegt, war es für mich eigentlich keine Frage mir dieses Buch zu kaufen, zumal man als "Normalsterblicher" nicht mehr die Möglichkeit hat die Heilstätte frei zu betreten. Dies ist teilweise nur noch durch geführte Fototouren möglich, um Vandalismus und eventuellen Unglücken vorzubeugen. Das ist natürlich für Fotoliebhaber schade, besonders, wenn sie die Fotografie nur als Hobby pflegen. Um so mehr habe ich mich gefreut, als dieses Buch auf den Markt gekommen ist und man so die verschiedenen Aspekte der Heilstätten trotzdem erleben kann. Neben Informationen zu Nutzung, Geschichte und Baustil sind es vor allem die Fotografien und das Spiel zwischen Licht und Schatten, die hier begeistern. Satt sehen kann ich mich an dem Buch bis heute nicht und ich freue mich immer wieder, wenn ich es mir ansehen kann. Zwar bin ich dann immer ein bisschen wehmütig, dass ich das alles so nicht selbst live sehen kann, aber durch die Fotografien fühlt man sich, als wäre man live vor Ort, quasi mitten drin und dabei. Da die Heilstätte nun teilweise saniert wird, denke ich, dass eventuell viele Fotomotive wegfallen werden, aber auf der anderen Seite ist es schön dieses architektonische Meisterwerk nicht vollkommen verfallen zu lassen. Es bleibt abzuwarten, was aus der Heilstätte einmal wird. Bis dahin kann man sich durch das Buch ein Bild machen, wie es dort ist und gewesen sein kann. Wirklich gut gemacht und vor allem eine Investition wert.

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