Marc Pain Das letzte Bild

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Inhaltsangabe zu „Das letzte Bild“ von Marc Pain

Ein neuer Job. Ein altes Haus. Und ein dunkles Geheimnis. Das Leben einer alleinerziehenden Frau stellt sie vor eine scheinbar unlösbare Aufgabe. Ist sie ihrem Schicksal gewachsen? Ihre neugierige Natur lässt sie Geheimnisse aufdecken, welche lieber in den verstaubten Kisten des alten Hauses versteckt geblieben wären. Wird sie es schaffen, sich den drohenden Gefahren mutig entgegen zu stellen und ihren elfjährigen Sohn vor dem sicheren Tod zu retten?

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    Das letzte Bild
    anja_bauer

    anja_bauer

    01. February 2016 um 13:11

    Sandra hat mal wieder Pech im Leben. Erst verlässt sie ihr Mann und dann verliert sie noch ihre Stelle Kassiererin. Wie soll sie jetzt sich und ihren kleinen Sohn Aaron durchbringen?  Sie schreibt fleißig Bewerbungen, doch es hagelt nur absagen. Dann entdeckt sie eine Stellenausschreibung als Haushaltshilfe und bekommt sogar die Stelle.  Reinhold ist ein sehr netter Arbeitsgeber und verlangt nicht viel. Außer dass sie das große Haus sauber hält und ab und zu einkaufen geht. Schnell lebt sich Sandra in dem Haus ein und kommt mit der ihr anvertrauten Arbeit gut zurecht. Doch nachts hört sich Geräusche in diesem.  Und sie geht denen auf der Suche.  Das letzte Bild fängt harmlos an und steigert sich mit der gruseligen Spannung. Ein typischer Gruselroman, weniger ein Horror. Da sind die nächtlichen Geräusche, die Alpträume von Sandra und auch das ab und zu merkwürdige Verhalten des im Rollstuhl sitzenden Reinhold. Doch nach und nach bekommt man echt Gänsehaut.  Der Schluss ist allerdings mir ein wenig zu abgedreht, aber das macht dem Gesamtbild von „Das letzte Bild“ keinen Abbruch. Die Spannung hält sich jedenfalls und man kann das 134 Seiten dicke buch kaum aus den Händen legen. FAZIT: Ein guter spannender Horrorroman. Allerdings würde ich eher Grusel zu sagen, den das trifft es eher. Ich mag ja lieber Grusel anstatt Horror und so hat dieses kleine dünne Buch vollstens meinen Geschmack getroffen. Die mitwirkenden Protagonisten kommen klar rüber und auch die Gegend und das Haus sind realistisch beschrieben, so dass man meint, man ist an diesem Ort. Überhaupt schafft Marc Pain es in seinen Büchern den Leser so drin in die Geschichte zu vertiefen, das man meint, man ist mittendrin im Geschehen. (Siehe Rezension „Geh nicht dorthin“) Das Cover finde ich zwar gut und ist auch düster genug für einen Horrorroman, aber nicht ganz passend finde ich. Man sieht dort in der Nacht (weil es so dunkel ist, vermute ich nachts) Rasen. Der Titel „Das Letze Bild ist in grellen Weiß blutverschmiert. Vielleicht wäre da ein blutverschmiertes Gemälde besser gewesen. Aber trotzdem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen, denn es fesselt einen und hält einen in seinen „Buchklauen“

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