Marc Pastor Mala Dona

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Inhaltsangabe zu „Mala Dona“ von Marc Pastor

Barcelona, die 1910er-Jahre: der Glamour der Reichen und Schönen überstrahlt das Elend der Armenviertel, eine Stadt wiegt sich im Rhythmus der Verführung. Doch seit einiger Zeit bringen Gerüchte über Kindesentführungen Unruhe ins süße Leben: Es sind Kinder aus den ärmeren Gegenden, und sie verschwinden spurlos ... Nach dem wahren Fall der "Vampirin vom Carrer Ponent."

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  • Rezension zu "Mala Dona" von Marc Pastor

    Mala Dona
    liebling

    liebling

    Das Buch fing ja schonmal sehr vielversprechend an und die ersten 100 Seiten lang habe ich es über den grünen Klee gelobt. Leider wurde die Geschichte dann immer verworrener und es gab immer mehr kleine Nebenhandlungen, welche dann doch nichts mehr mit der Hauptgeschichte zu tun hatten. Auch werden einfach zu viele Orte und Personen erwähnt, was für mich, die ich nicht der katalanischen Sprache mächtig bin, nur noch verwirrend war. Die Namen sind so lang und für mich unverständlich, dass ich auch kaum Möglichkeit hab, mir sie irgendwie zu merken. Und dann schreibt der Autor auch noch Sachen wie "In der soundso Straße Nummer soundso", statt einfach zu schreiben "In XXX's Wohnung" und ich saß nur noch mit einem großen Fragezeichen über dem Kopf da und wünschte mir, ich hätte mir Notizen gemacht, welche Person wo wohnt und welcher Ort für was steht. Dazu kommt noch, dass das Buch in der Buchhandlung unter "Horror" zu finden war. Einige Stellen sind auch durchaus spannend, aber dann doch eher eklig, statt gruselig. Und die Handlung mit den verschwundenen / getöteten Kindern gerät sogar in den Hintergrund, als noch eine weitere hinzukommt, welche ich eher unter "Krimi" einordnen würde. Dennoch ist es eine nette Lektüre, die durchaus ihre starken Momente hat. Nur muss man sich halt sehr gut konzentrieren.

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  • Rezension zu "Mala Dona" von Marc Pastor

    Mala Dona
    traumwald

    traumwald

    10. November 2010 um 18:32

    Barcelona zu Beginn des 20. Jahrhunderts Die Armenviertel werden vom Glamour der Reichen und Schönen überstrahlt. Im Klappentext heißt es: "Eine Stadt wiegt sich im Rhythmus der Verführung". Männer suchen das schnelle Abenteuer und lassen sich in düsteren und heruntergekommenen Spelunken den Abend nach einem anstrengenden Tag gegen ein paar Pesos versüßen. Wie auch der verheiratete Kommissar Moisés Corvo - was für ein Schuft. Auszug aus dem Klappentext: ... doch seit einiger Zeit bringen Gerüchte über Kindesentführungen Unruhe ins süße Leben. Es sind Kinder aus den ärmeren Gegenden, und sie verschwinden spurlos... LA VANGUARDIA schreibt: >> Ein großartiger Thriller, angesiedelt im Barcelona der Jahrhundertwende, im Stadtviertel der berühmten `Vampirin´ Enriqueta Marti.<< Der Leser wird in die düsteren Straßen Barcelonas entführt und trifft direkt zu Beginn auf einen der Hauptprotagonisten. Bocanegra ist sein Name. Ein Vollwaise und einem erscheint es fast so, als sei er aus einem Roman von Charles Dickens entsprungen. Arm, allein und völlig verwahrlost. Bocanegras einzige Zufluchtsstätte ist die bei Dr. von Baumgarten, für den er zusammen mit dem einäugigen Totengräber El Tuerto die verscharrten Leichen oben am Montjuic ausgräbt. Es interessiert nicht wofür Dr. von Baumgarten diese benötigt, denn was zählt ist die gute Bezahlung und eine anständige warme Mahlzeit. Mit dem Aussprechen von `Die Seniora´ fängt Bocanegra stets wie Espenlaub an zu zittern, denn er weiß wer sie ist und jeder der sich in ihrer Nähe befindet, fürchtet sie. Gerüchte kursieren, es seien wieder Kinder verschwunden. Angst und Schrecken machen sich breit. Auch Moisés Corvo ist dies nicht entgangen. Merkwürdigerweise ist noch keines der vermissten Kinder zur Anzeige gebracht worden. So ermittelt er auf eigene Faust und nicht nach Anordnung. Man spricht nur hinter vorgehaltener Hand über die schrecklichen Dinge, die sich zutragen. Jedermann kennt ihren Namen, denn sie ist "DIE BESTIE". "Sherlock Holmes und Dr. Watson" kommen mit einem grausamen Fund ins Spiel. Die Rede ist von Moisés und seinem Partner Juan Malsano. In einer stinkenden Gasse hat man eine Leiche entdeckt. Meinung: Der historische Hintergrund ist die Jagd auf die Anarchisten, auf die die Komissare ursprünglich angesetzt wurden - den so genannten "Pistoleros", die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Spanien aktiv waren. So auch die Vampirin und selbsternannte Hexe Enriqueta Martí i Ripollés, welche in Barcelona in dieser Zeit für sämtliche Kindermorde verantwortlich gemacht wurde. Das Foto oben rechts auf dem Buchcover zeigt die Frau, die für Angst und Schrecken in den Straßen der katalanischen Stadt sorgte. Insgesamt ist der Roman von Marc Pastor sehr Komplex ausgestattet. Das Leben im Armenviertel und die vielen Charaktere, die einem während des Lesens des gesamten Buches näher gebracht werden, sind vom Autor nahezu alle detailliert beschrieben worden. Die vielen spanischen Namen von Straßen und Personen und der komplizierte Schreibstil haben bewirkt, das ich mit "Mala Dona" leider nur stockend voran kam. Man muss schon konzentriert sein, um den Faden nicht zu verlieren. Wahrhaftig keine leichte Kost! Unter anderem wurde dies durch den Wechsel der beiden Handlungsstränge deutlich, welche nahtlos folgten. Dies erkannte man gelegentlich nur über einen einfachen Absatz. Die historischen Inhalte und auch die Geschichte um Bocanegra herum, haben mich so sehr interessiert, dass ich den Werdegang des Waisen unbedingt weiter verfolgen musste. Gerne hätte ich für diese Story 4 Sterne vergeben, doch die Sprache und der Schreibstil sind ausschlaggebend dafür, dass ich mich anders entschied. Für das Rezensionsexemplar bedanke ich mich beim Bastei Lübbe Verlag.

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