Marc Prescher

 3.7 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Stiller Schrei, Nicht meine Tochter! (German Edition) und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Marc Prescher

Marc Prescher wurde am 7.4.1977 in Braunschweig geboren. Jeder Mensch hat eine dunkle Seite in sich. Ich gebe dieser Seite, durch meine Geschichten, ein Gesicht. Schauen Sie in die Fratze des Grauens! Wir mögen nach dem Guten streben, doch fasziniert sind wir nur vom Bösen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Marc Prescher

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Buchformat:
Cover des Buches Nicht meine Tochter! (German Edition) (ISBN: B0752B6MZ1)

Nicht meine Tochter! (German Edition)

 (2)
Erschienen am 21.08.2017
Cover des Buches Blutige Schuld (ISBN: 9781502454829)

Blutige Schuld

 (2)
Erschienen am 20.09.2014
Cover des Buches Stiller Schrei (ISBN: B01M4IGHGH)

Stiller Schrei

 (3)
Erschienen am 11.10.2016
Cover des Buches Haus des Bösen (ISBN: 9781519011428)

Haus des Bösen

 (2)
Erschienen am 09.09.2016
Cover des Buches Wald der Schmerzen (Gesamtausgabe) (ISBN: B00JNVX4JQ)

Wald der Schmerzen (Gesamtausgabe)

 (2)
Erschienen am 12.04.2014
Cover des Buches Engel des Todes  Gesamtausgabe (ISBN: B00HSNIBKI)

Engel des Todes Gesamtausgabe

 (1)
Erschienen am 10.01.2014
Cover des Buches Kalte Rache (ISBN: B01M217OF9)

Kalte Rache

 (1)
Erschienen am 06.10.2016
Cover des Buches Geisteskrank (ISBN: 9781973513513)

Geisteskrank

 (1)
Erschienen am 15.12.2017

Neue Rezensionen zu Marc Prescher

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Rezension zu "Nicht meine Tochter! (German Edition)" von Marc Prescher

Traumatisch und ergreifend
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Monaten

Thomas hatte alles; eine Frau, die gemeinsame Tochter Janine, ein Haus, einen guten Job… Doch irgendwas lief grundlegend falsch in seiner Ehe. Jedoch hat er das viel zu spät erkannt; nämlich erst, als seine Frau sich das Leben nahm und ihn mit der mittlerweile 14-jährigen Tochter allein ließ.

Seitdem läuft Thomas’ Leben aus dem Ruder. Er ertränkt seinen Kummer in Alkohol, kann und will nicht an den Verlust seiner Frau denken, versucht zu vergessen. Der Verdrängungsprozess ist also in vollem Gange; bis Janine ihren Vater am Geburtstag ihrer Mutter bittet, endlich mal mit ihr zum Grab zu gehen. Thomas verspricht es seiner Tochter, muss sich jedoch Mut antrinken. Als er sich in einer Tankstelle mit neuen Spirituosen eindeckt, macht er jedoch eine Begegnung, die sein Leben, und das seiner Tochter, für immer verändern soll.


Eine wahnsinnig brutale, traurige und nervenaufreibende Geschichte über die unendliche Liebe eines gebrochenen Vaters, der nichts im Leben mehr hat, außer seiner Tochter. Und wie tief Rache gehen kann, wenn das einzige, was dir geblieben ist, so schwer verletzt wird, ist so herzergreifend wie erschütternd. Was Vater und Tochter hier passiert und wie stark sie sein müssen, um das alles durchzustehen, ist wirklich Wahnsinn. Ich habe mich total in diesem Buch verloren und habe mit jeder weiteren Buchseite mit Thomas und Janine mitgefühlt. Und in mir hat sich auch regelrechter Hass gegen diese Bande entwickelt, die Janines Kindheit zerstört hat (denn nichts anderes als ein Kind ist sie mit ihren 14 Jahren) und Thomas immer tiefer in diese Abwärtsspirale getrieben hat.


Die Bande um Sven, Maik und Andre fand ich absolut abscheulich. Diese drei sind wirklich der allerletzte Abschaum der Gesellschaft; wie sie mit anderen Menschen umgehen, diese Gewaltbereitschaft untereinander und anderen gegenüber, ihre Wortwahl und ihr proletenhaftes Auftreten… Es ist einfach jämmerlich und macht diese drei Figuren einfach nur unsympathisch. Und ich hatte auch keine einzige Sekunde Mitleid mit ihnen, denn hätte man ihnen Gnade gewährt, hätten sie einem das Messer in den Rücken gerammt, um selbst zu überleben. Deshalb tut es mir um die drei absolut nicht leid.


Ich finde, dass der Schreibstil, die Erzählweise und dieser raue Ton, der hier in den Dialogen angestimmt wird, dieses Buch wirklich tiefgründig und ernsthaft machen. Als Leserin bin ich hier wirklich auf meine Kosten gekommen und diese Geschichte hat mich sehr berührt und absolut emotional mitgerissen. Dieses Schicksal, das Thomas und Janine ereilt hat, ohne Ehefrau und Mutter zu leben, und dann dieser Überfall, der das Leben der beiden, die es eh schon nicht leicht haben, fast zerstört hätte… 

Ich war mit jeder Faser meines Körpers gespannt, wie diese Geschichte ausgehen wird.


Dieses Buch, diese Geschichte wirkt absolut authentisch. Und ich habe jedes Gefühl und jedes gesprochene Wort dieses Buches aufgesogen und mitgefühlt. Für mich ein sehr sehr starkes 🌟🌟🌟🌟-Buch!

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Rezension zu "Stiller Schrei" von Marc Prescher

Stiller Schrei nach mehr!
Zombodyvor 2 Jahren

[Gelesen Januar 2017]


Wenn der eigentliche Horror erst hinterher beginnt, dann bist du mitten in die psychische Schlingfalle getappt. Tja, .. In »Stiller Schrei« passiert genau das.


Die Geschichte beginnt mit den Beobachtungen eines labilen Anfängerstalkers, der eigentlich nicht den Mumm hat seine kranken Fantasien auszuleben. Aber all der Frust der ihn belastet, gibt ihm den Schubser in die verkehrte Richtung und er findet sich als Einbrecher wieder, der sogar vor lauter Panik zum Mörder wird. Und so schnell wie er auf der Verbrecherleiter hinauf klettert, so schnell stürzt er wieder in die Tiefe und wird zum Opfer, das er ja eigentlich von Anfang an war. Und so fängt der eigentliche Psychothriller erst an.


Die Charaktere und deren Denken, vor allem das paranoide Gedankengut von Sandra, der Hauptprotagonistin, nahm mich völlig ein und ich wusste nicht mehr, wer hier wer war. Freund oder Feind? Jeder konnte alles sein. Leider wurde sie aber auch schnell nervtötend mit ihrer Hysterie und Anfällen, die ich natürlich nachvollziehen kann, dennoch ist ihr Verhalten dadurch nicht leichter zu ertragen. Aber mehr als die Gedanken der einzelnen Personen kam leider auch nicht rüber.


Insgesamt empfand ich alles sehr oberflächlich und nicht langanhaltend packend geschrieben. Und so flott die Geschichte eigentlich voranschreitet, so langsam kam es mir beim Lesen vor.

Brutal? Ja. Spannend? Weniger. Potenzial? Auf jeden Fall. Die Intensität, die Idee selbst und das Gesamtgefüge ist einfach ausbaufähig.

Das Cover find ich übrigens grandios! Ob es inhaltlich passt, sei mal dahingestellt.

2/5 Stille Schreie.

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Rezension zu "Stiller Schrei" von Marc Prescher

Wehe, wenn es dunkel wird...
Virginyvor 4 Jahren


Sandra ist allein, als sie nachts überfallen wird, eigentlich ist Sebastian gekommen, um sie zu vergewaltigen, doch alles läuft aus dem Ruder, denn plötzlich bekommt er Panik und Opfer des Überfalls wird Sandras geliebte Katze.
Sebastian kann fliehen und versteckt sich unter einem Auto, dummerweise erwischt ihn der Besitzer, betäubt ihn und verschleppt ihn in seinen Keller.
Sandra indessen hat in ihrem Haus keine ruhige Minute mehr, sie hört eine Katze miauen, kann nicht schlafen, fühlt sich verfolgt und Thomas, ihren Mann, quält das schlechte Gewissen, da er nicht da war, um seiner Frau zur Seite zu stehen.
Und dann sind da noch die neuen Nachbarn Kerstin und Ralph.
Kerstin scheint in Ordnung zu sein, aber Ralph legt Nachtschichten in seinem Keller ein und macht merkwürdige Anspielungen...

Ja, der Klappentext von Marc Preschers "Stiller Schrei" klang durchaus interessant, allerdings konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen.
Die Handlung springt zwischen Sandra, dem "Einbrecher" und Niels, dem Mann, der Sebastian entführt hat, hin und her, aber wirkliche Spannung entsteht dadurch nicht, zwischendurch werden noch ein paar kleine Folterszenen eingebaut, aber auch die machen das ganze nicht fesselnder.
Von mir gibts für "Stiller Schrei" 3 von 5 Sternen...

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