Marc Raabe

 4.3 Sterne bei 974 Bewertungen
Autor von Schnitt, Der Schock und weiteren Büchern.
Marc Raabe

Lebenslauf von Marc Raabe

Marc Raabe wurde 1968 in Köln geboren. Mit 15 Jahren entdeckte er seine Leidenschaft fürs Geschichtenerzählen und begann mit einem Freund Filme zu drehen. Drei Jahre später entstand daraus eine Produktionsfirma für Industriefilme, Musikvideos und Fernsehen. Zusätzlich studierte er Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften sowie Germanistik, beendete jedoch das Studium vorzeitig, um sich ganz seiner Firma zu widmen. Heute ist er Gesellschafter und Geschäftsführer einer Fernsehproduktion und lebt mit seiner Familie in Köln. Sein Thriller-Debüt »Schnitt« erschien 2012 im Ullstein Verlag und stand mehrere Wochen auf der Spiegel Online Bestsellerliste, ebenso wie sein zweiter Thriller »Der Schock«. Seine Bücher erscheinen in zehn Sprachen, »Schnitt« stand 2012 auf der Krimi Short-List des LovelyBooks Leserpreises und wurde zudem beim Krimi Blitz 2012 von Krimi-Couch.de zum drittbesten deutschen Krimi gekürt.

Alle Bücher von Marc Raabe

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Marc RaabeSchnitt
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Schnitt
Schnitt
 (277)
Erschienen am 10.03.2014
Marc RaabeDer Schock
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Der Schock
Der Schock
 (266)
Erschienen am 10.06.2013
Marc RaabeSchlüssel 17
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Schlüssel 17
Schlüssel 17
 (235)
Erschienen am 09.02.2018
Marc RaabeHeimweh
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Heimweh
Heimweh
 (166)
Erschienen am 13.01.2017
Marc RaabeSchnitt
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Schnitt
Schnitt
 (12)
Erschienen am 11.05.2012
Marc RaabeSchlüssel 17
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Schlüssel 17
Schlüssel 17
 (9)
Erschienen am 09.02.2018
Marc RaabeDer Schock
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Der Schock
Der Schock
 (8)
Erschienen am 10.06.2013
Marc RaabeSchlüssel 17 (Tom Babylon 1)
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Schlüssel 17 (Tom Babylon 1)
Schlüssel 17 (Tom Babylon 1)
 (1)
Erschienen am 09.02.2018

Interview mit Marc Raabe

6 Fragen an Marc Raabe

1) Wie bist Du zum Schreiben gekommen und was begeistert dich daran besonders?

Geschichten habe ich schon immer geliebt. Mit 15 Jahren habe ich mit einem Freund zusammen angefangen, Super 8 Filme zu drehen, mit selbst gebauten Figuren, Kulissen und Wagen für Kamerafahrten. Ich fand es immer faszinierend, eine eigene Welt zu schaffen. Mit zwanzig habe ich versucht ein Buch zu schreiben – und bin gescheitert, auf Seite 70 ist mir die Geschichte um die Ohren geflogen. Dann habe ich zwei Jahrzehnte ausschließlich „Geschichten“ fürs Fernsehen erzählt, als Cutter. Filmtrailer, Reportagen, Magazin-Beiträge, Unterhaltung, Imagefilme … im dunklen Schneideraum konnte ich alles ausprobieren. Bis ich irgendwann gemerkt habe: Film ist immer Teamwork. Wenn ich meine ganz eigene Geschichte erzählen will, dann muss ich schreiben. Also habe ich es noch einmal probiert – und mich dabei gefühlt, wie ein Fisch im Wasser. Beim Schreiben gibt es für mich keine Grenze. Nur die Grenzen, die aus meiner eigenen Geschichte resultieren. Ich kann eine Welt erfinden, mit Menschen, die ein Eigenleben entwickeln und mir irgendwann zuflüstern: »Hey, das würde ich doch niemals tun, das musst Du anders schreiben.« Dann sage ich: »Mensch, jetzt stell dich nicht so an, ich hab dich schließlich erfunden. Jetzt mach einfach was ich will.« »Na hör mal«, kommt dann zurück, »DU hast mich doch so gewollt. Nimm mich also gefälligst so wie ich bin – oder schreib mich um!« Das ist dann der Punkt, wo ich mich meiner eigenen Figur ergebe, oder aber sage: »Bitte, kannste haben. Du wirst umgeschrieben.«

2) Welche Bücher/Autoren liest Du selbst gern und wo findest bzw. suchst Du Empfehlungen für den privaten Buchstapel?

Jo Nesbo, Michael Robotham oder Zoran Drvenkar fallen mir da spontan ein, oder Don Winslow und Sebastian Fitzek. Da Nesbo und Drvenkar auch bei Ullstein verlegt werden, hat mich das Angebot von Ullstein auch besonders gefreut. Mein privater Buchstapel ist ein permanentes Ausprobieren. Ab und zu springe ich auf ein gutes Cover und einen spannenden Klappentext an, aber meistens stöbere ich in den Foren nach Neuheiten und lade dann Leseproben herunter.

3) Wo holst Du Dir die Ideen und Inspiration fürs Schreiben?

Ich habe ganz oft das Gefühl, die Ideen liegen überall herum. Interessante Gesichter auf der Straße, unangenehme Begegnungen, kleine Gegenstände, Zeitungsartikel, gute Bücher, Absurditäten, die ich selbst erlebe oder von Freunden beschrieben bekomme, Gespräche mit meiner Frau, die Geschichten genauso liebt wie ich … Es gibt Tage, da fällt mir das alles nicht auf. An anderen Tagen dafür umso mehr. Oft gehe ich mit einer offenen Frage aus einer meiner eigenen Geschichten durch den Tag und irgendwann sehe ich etwas, bei dem es plötzlich Klick macht und ich denke: Genau – das ist es, das habe ich gesucht. Einen Tag später stellt sich dann leider manchmal heraus: Alles Blödsinn. War doch die falsche Idee. Such weiter!

4) Welche Wünsche hast Du im Bezug auf Deine Bücher und Deine Arbeit für die kommenden Jahre?

Zuallererst, dass ich mich beim Schreiben weiter so gut fühle. Und dann hoffe ich, dass ich viele Leser finde, die meine Geschichten gerne lesen und die Lücken zwischen den Worten mit ihren eigenen Bildern füllen. Ich würde mich freuen, wenn meine Leser nach der letzten Seite den Buchdeckel zuklappen und ein Gefühl haben zwischen gelöster Spannung und dem Bedauern, dass das Buch schon zu Ende ist.

6) Wie und wann schreibst Du normalerweise, kannst Du dabei diszipliniert vorgehen oder wartest, bis Dich in einer schlaflosen Nacht die Muse küsst?

Schreiben ist für mich eine Grätsche zwischen totaler Freiheit und enormer Genauigkeit. Phantast und Buchhalter. Phantast kann ich ganz gut Abends oder Nachts sein. Buchhalter, das geht dann mit Kaffee am früheren Abend oder am Wochenende. Ich bin ja kein Vollzeit Autor sondern habe auch meinen Job beim Fernsehen. So schreibe ich also oft dann, wenn andere Leute ein Buch lesen. Was leider dazu führt, dass ich nicht genug lesen kann. Aber es geht halt nicht alles.

5) Wie fühlt man sich, wenn man erfährt, dass das erste eigene Buch veröffentlicht wird?

Großartig! So richtig begriffen habe ich das allerdings immer noch nicht. Ich gucke dann ab und an mal im Internet, ob mein Buch dort auch wirklich angeboten wird. Früher hieß es: kneif mich mal, damit ich weiß, ob ich träume. Heute heißt es: Google mich mal. Und da sehe ich’s dann – das ich nicht träume.

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