Marc Raabe Der Schock

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Inhaltsangabe zu „Der Schock“ von Marc Raabe

Ohne Rücksicht auf Verluste - Bestseller-Autor Marc Raabe garantiert schlaflose Nächte! Bei einem Unwetter an der Cote d’Azur begegnet Laura Bjely ihrem schlimmsten Alptraum. Ihr Freund Jan findet später nur noch ihr Smartphone – mit einem verstörenden Film im Speicher. Kurz darauf wird in Berlin die Leiche von Jans Nachbarin entdeckt. Auf ihrer Stirn steht eine blutige Nachricht. Allen Warnungen zum Trotz sucht Jan weiter nach Laura. Dabei stößt er auf einen Abgrund aus Wahnsinn und Bösartigkeit. Vom Autor des Spiegel-Bestsellers 'Schnitt'

Unfassbar schockierend! Reinster Nervenkitzel, der bis unter die Haut geht und schlaflose Nächte beschert!

— Alondria
Alondria

Spannend bis zum Schluss. Schreit nach Fortsetzung.

— Donnas
Donnas

Der Titel hält, was er verspricht.

— elohweih
elohweih

Marc Raabe versteht sein Werk von Psychothrillern. Spannend, atemlos und zum Ende kam wirklich ein Schock.

— Buecherseele79
Buecherseele79

nur das etwas offene ende gefällt mir nicht!

— Mariet
Mariet

Ich musste leider aufhören da mir das Buch zu heftig war. Mir sagte es gar nicht zu.

— MissRichardParker
MissRichardParker

Guter Schreibstil mit nicht ganz überzeugenden Motiven.

— buchkauz
buchkauz

Spannung ohne Ende, brutal, morbid, schockierend und ein Finale, welches einem den Atem nimmt!!

— Ambermoon
Ambermoon

... ein Thriller, der garantiert schlaflose Nächte bereitet

— Engel1974
Engel1974

spannende Spurensuche

— gesil
gesil

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    Der Schock
    Lesebegeisterte

    Lesebegeisterte

    09. August 2017 um 13:37

    Ein Thriller voller "Grausigkeiten" für Fans von harten Psychothrillergenre bestens geeignet

  • Spannender Thriller

    Der Schock
    KerstinTh

    KerstinTh

    22. March 2017 um 09:56

    Jan Floss ist Mitte dreißig und befindet sich gerade an der Côte d’Azur in dem Ferienhaus seines Vaters. Mit dabei sind seine Schwester Katy mit ihrer Affäre Greg und Laura – eine  alte Schulfreundin von Jan und Katy, die sie jahrelang aus den Augen verloren hatten. Als Katy, Greg und Laura einkaufen sind, verschwindet Laura spurlos. Katy und Greg nehmen dies zunächst nicht ernst, da Laura früher schon gerne abgehauen ist. Jan hingegen macht sich auf den Rückweg nach Berlin. Er kann Laura nicht erreichen. Und als Jan in seiner Wohnung ankommt, findet er im Tiefkühlschrank seine erstochene Nachbarin. Auf ihrer Stirn steht „nicht Laura“. Spätestens jetzt ist klar, dass Laura nicht einfach gegangen ist, sondern, dass ihr etwas Schlimmes passiert ist – doch was?   Bei diesem Psychothriller handelt es sich um einen sehr spannenden Thriller, eher weniger um einen Psychothriller. Wie immer bei Marc Raabe haben die Hauptcharaktere eine Geschichte beziehungsweise eine schlechte Vergangenheit – keiner ist ein unbeschriebenes Blatt. Meistens ist es genau diese Vergangenheit, die sie nun einholt. Auch wenn die Charaktere in ihrer Vergangenheit etwas Schlimmes getan haben, sind sie dennoch in der Gegenwart sympathisch. So auch Jan und Laura. Die Handlung dieses Thrillers ist sehr schnell, was durch den rasanten Schreibstil unterstrichen wird. Meist hat der Leser kaum Zeit Luft zu holen, da passiert schon das Nächste. Somit war es ein Leichtes die Spannung aufrecht zu erhalten. Sehr gut gefallen hat mir, dass ich bezüglich des Täters bis zum Schluss im Dunkel getappt bin. Mir hat dieser Thriller gefallen und er erhält von mir vier von fünf Sternen.

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  • Super spannend

    Der Schock
    book-slasher

    book-slasher

    12. August 2016 um 17:09

    Taschenbuchausgabe397 Seiten1. Auflage Juni 2013Ullstein Buchverlag GmbHUVP 9,99€Infos zum Autor:Marc Raabe wurde 1968 in Köln geboren und lebt noch heute mit seiner Familie dort.Beruflich ist er Gesellschafter und Geschäftsführer einerFernsehproduktionMeine Meinung zum Buch:Eigentlich bin ich nicht so der Fan von Psychothrillern, aber bereits nach der ersten Seite dieses Buches war ich so gefesselt dass ich das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen wollte.Marc Raabe schafft es den Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Seite oben zu halten. Immer wenn man denkt man kennt die wahre Identität des Killers macht die Geschichte eine Wendung und belehrt einem eines besseren.Im Laufe der Geschichte erfährt man viel von den Protagonisten und ihrer Vergangenheit, die bei den meisten sehr vielschichtig und immer wieder mit der Geschichte der anderen Charakter verwoben ist.Trotz der vielen Infos verwirrt einen die Geschichte nicht, sondern man behält gut den Überblick.Marc Raabe schafft es auch tief in die Psyche des Psychokillers einzudringen und dem Leser die dessen Beweggründe und Gedanken offenlegt.Ich hatte mehr als einmal beim Lesen eine Gänsehaut, auch habe ich mit den Figuren mit gefiebert und war über das Ende der Geschichte mindestens so Überrascht wie die Hauptcharaktere.Das Buch ist nichts für schwache Gemüter geeignet, denn der Autor seziert die Grausigen Szenen so ausführlich mit seinen Worten das es einem Vorkommt als ob man das Bild vor Augen hätte.Das sagen andere über das Buch:"Keine tiefgründige Geschichte, aber gnadenlos spannend, also ein Buch für das Wochenende, denn man legt es ungerne aus den Händen" - Andreas Kurth www.krimi.couch.de"Eine verwirrende, spannungsgeladene Geschichte, die mit Zahlreichen Überraschungen aufwartet und den Leser von der ersten bis zur letzten Seite mitreißt." - Christiane Demuth www.leser-welt.de"Spannend bis zu Atemlosigkeit" - www.wz-newsline.de"Gänsehaut-Feeling, schlaflose Nächte und viele offene Fragen bis zur letzten Seite."-C. Greifenberg http://kultur-base.deKurzfassung:Laura, Greg und die Geschwister Katy und Jan machen einen spontan Trip nach Südfrankreich an die Côt d´Azur.Zwischen Laura und Jan knistert es wieder, denn Laura war Jans heimliche Jugendliebe.Nach einem Streit mit Greg und Katy, verschwindet Laura aus dem Auto und stürmt in die Regnerische Nacht. Sie holt weder Ihre Kleidung aus dem Ferien Haus noch das Handy das sie im Auto verloren hat.Nachdem sie auch am nächsten Tag nicht wieder aufgetaucht ist macht sich Jan große Sorgen und schaut sich das Hany von Laura genauer an. Darauf findet er ein Video, von einem Wagen der Greg, Katy und Laura vor deren verschwinden erst bedrängt und dann langsam Überholt hat. Als er sich das Video Bild für Bild ansieht macht er eine verstörende Entdeckung. Der Fahrer hat ein grässliches Gesicht, Schwarze Streifen Zieren sein Gesicht und lassen es unheimlich wirken.Nun fährt Jan, gegen den Rat seiner Schwester, wieder zurück nach Berlin um Laura zu suchen. In seinem Gefrierschrank macht er eine Schreckliche Entdeckung die dafür Sorgt das nicht nur Laura und der Täter gejagt werden sondern auch Jan auf der Flucht ist.Es folgt eine Jagt auf Leben und Tot, mit vielen Kurven und vielem Blutvergießen.Fazit: Ein super spannendes Buch das ich jeder Leseratte nur empfehlen kann.

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  • Sehr spannend

    Der Schock
    Sonntag16

    Sonntag16

    07. June 2016 um 18:16

    "Der Schock" ist ein ebenso spannendes Buch wie "Der Schnitt" vom gleichnahmigen Autor. Die einzelnen Kapitel enden meist immer an hochspannenden Stellen, an denen man sofot wissen möchte wie es weiter geht. Es ist sehr spannend geschrieben und gut und leicht zu lesen. Auch die Story ist gut gewählt und nicht abgedroschen.

  • [Rezension] Marc Raabe: Der Schock

    Der Schock
    Alondria

    Alondria

    07. June 2016 um 13:53

    Das Buch Und dann, ganz plötzlich, blitzte aus dem Nichts ein Licht am Rand der Straße auf. Laura sog scharf die Luft ein. "Oh Gott", murmelte sie leise. [...] Kälte kroch ihr den Rücken empor. (S. 39)Bei einem Unwetter an der Côte d'Azur begegnet Laura Bjely ihrem schlimmsten Alptraum. Ihr Freund Jan findet später nur noch ihr Smartphone - mit einem verstörenden Film im Speicher.Kurz darauf wird in Berlin die Leiche von Jans Nachbarin entdeckt. Auf ihrer Stirn steht eine blutige Nachricht.Allen Warnungen zum Trotz sucht Jan weiter nach Laura. Dabei stößt er auf einen Abgrund aus Wahnsinn und Bösartigkeit. Das hat mir gefallen: Marc Raabe konnte mich mit seinem Debüt "Schnitt" schon von sich überzeugen, doch "Der Schock" hat nochmal einen draufgesetzt! Unglaublich spannend geschrieben, kann man als Leser in die Abgründe des menschlichen Bösen abtauchen und alles wie real miterleben. Die Spannung erreicht schon relativ früh ihren Höhepunkt und ebbt selbst nach dem letzten Wort des Buches nicht ab - zu viele offene Fragen bleiben zurück, als dass man das Buch einfach nach dem Lesen vergessen könnte.Die Story hat mir Herzrasen beschert. Einen Abend musste ich das Buch verschwitzt und vor allem verstört zur Seite legen, da es mich so mitgenommen hat. Diese Geschichte als Psychothriller zu verkaufen ist demnach mehr als gerechtfertigt. Dem Autor gelingt es mit seiner Story bis in die Psyche des Lesers vorzudringen und ihn sogar mitleiden zu lassen.Auch die Protagonisten haben mir unglaublich gut gefallen. Sie entwickeln im Laufe der Story ihre Charaktereigenschaften weiter - sowohl positiv als auch negativ, und oft auch anders als erwartet. Selbst der Täter scheint für den Leser greifbar zu sein, nicht unnahbar. Und der Täter ist es auch, der einen den Atem anhalten lässt - jedes Mal, wenn er in der Story auftaucht oder ein Teil aus seiner Sicht geschildert wird.Was mir noch besonders aufgefallen ist und mir im Nachhinein sehr gut gefällt, ist der Titel. Einen Schock hat man definitiv, nachdem man das Buch gelesen hat - und auch die Protagonisten erfahren den ein oder anderen Schock in diesem Thriller. Das hat mich enttäuscht: Nach längerer Überlegung fiel mir nichts ein, das mich an diesem Buch gestört hat. Fazit Ein rasanter Thriller, in dem sich Abgründe auftun und der die Psyche nicht in Ruhe lässt. Nichts für schwache Nerven! Für die weniger mutigen Psychothriller-Leser unter euch: Lest das Buch nicht nach Einbruch der Dunkelheit!

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  • Der Schock

    Der Schock
    Themistokeles

    Themistokeles

    31. March 2016 um 20:19

    Eine Sache, die Marc Raabe in meinen Augen auf jeden Fall sehr gut gelingt, in seinem ersten Roman "Schnitt", wie auch in diesem, ist es, den Leser zu fesseln und ihn dazu zu bringen das Buch relativ schnell zu lesen, da man auf jeden Fall neugierig wird, wie es weiter geht. Auch schafft er es einfach, dass der Roman spannend ist und man einfach in der Geschichte ist, obwohl ich selbst zugeben muss, dass ich die Bezeichnung »Psychothriller« auf dem Roman in meinen Augen nur wenig zutreffend ist. Denn obwohl eine gewisse Spannung vorherrscht und man einfach mitfiebert, weiß man für meinen Geschmack schon viel zu viel vom Täter, als dass es einen noch psychisch irgendwie stark berührt, sondern eher, wie ein einfach als Thriller zu bezeichnender Roman wirkt, denn wirklich diese psychischen Spiele, die ein richtiger Psychothriller auch mit dem Leser spielt, fehlen mir in diesem Roman einfach, auch wenn er einen manchmal mit diversen Wendungen und Ereignissen durchaus überrascht, aber nicht auf dieser psychischen Ebene. Es war zwar nicht so, dass mir diese psychischen Aspekte gefehlt hätten, da das Buch auch ohne sie sehr interessant war, nur kann einen die Aufschrift auf dem Cover doch schon ein wenig in die Irre führen, wenn man denn nun wirklich einen Psychothriller erwartet und etwas anderes erhält. Was mir zwar im Hinblick auf den Täter nur mäßig gefallen hat, nämlich, dass man ihn zu oft zu Wort kommen lässt und ihn als Leser einfach zu gut anfängt zu kennen, fand ich jedoch im Allgemeinen sehr gut, da es einfach spannend war, von Kapitel zu Kapitel den Erzähler zwischen Jan, Laura und dem Täter zu wechseln, auch wenn mir persönlich wohl Laura und Jan ausgereicht hätten, da ich es irgendwie immer spannender finde, wenn ich zwar etwas vom Täter weiß, aber das eher durch die subjektive Wahrnehmung eines anderen Charakters und nicht so direkt durch ihn selbst. Wobei ich sagen muss, dass ich die Charaktere in diesem Buch auf jeden Fall sehr gut und sehr interessant dargestellt fand, wobei ich es auch sehr mochte, dass es nicht zu überladen war und sich der Autor auf einige wichtige Charaktere sehr beschränkt hat und Randfiguren auch solche blieben. Als einziges wirkliches Manko am Roman an sich, wenn man ihn unabhängig von persönlichen Vorlieben und Genrezuordnungen betrachtet, war für mich nur das Ende. Irgendwie war es zwar in sich schlüssig konstruiert, aber dennoch muss ich zugeben, kam es mir so weit hergeholt und einfach extrem unglaubwürdig vor, dass ich es einfach nicht richtig stimmig fand, auch wenn irgendwie am Ende alles logisch aufgelöst wurde. Wobei das nicht die Gründe und Handlungen des Täters betrifft, sondern viel mehr die Verstrickungen, die noch um alles herumexistieren und eher einen riesigen Hintergrund zu seinen Taten bilden. Denn genau dieser Aspekt war für mich einfach zu abgehoben, auch wenn er, wie gesagt, irgendwie logisch im Roman erklärt wird und auch irgendwie insgesamt logisch bleibt. Ein spannender, unterhaltsamer und interessanter Thriller, der zwar in meinen Augen wenig mit der Psyche spielt, aber beim Lesen auf jeden Fall Spaß macht und den ich auf jeden Fall empfehlen kann, auch wenn mir das Ende ein bisschen dick aufgetragen war.

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  • Der Schock

    Der Schock
    Ela1989

    Ela1989

    07. February 2016 um 16:36

    Bei einem Kurzurlaub an die Côte d'Azur verschwindet Laura plötzlich. Freunde versuchen Jan zu beruhigen, er brauche sich keine Sorgen machen. Laura sei so. Das liege in ihrer Natur, hin und wieder einfach zu verschwinden. Doch Jan ist sich sicher, dass da etwas ganz und gar nicht stimmt. Es passt alles nicht zusammen. Als Laura wieder erwacht, ist sie schockiert. Sie befindet sich in einer Art Galerie. Überall um sie herum sind tote Frauen in Harz gegossen. Sie sehen sich alle zum Verwechseln ähnlich. Sie sind alle blond und ganz blass. Doch es gibt noch eine Ähnlichkeit. Eine Ähnlichkeit, die Laura das Blut in den Adern gefrieren lässt. Die toten Frauen haben alle eine große Ähnlichkeit mit Laura... Wieder ein Psychothriller der besonderen Art. Man hastet durch das Buch, weil man den Geheimnissen und Rätseln auf die Spur kommen will. Man möchte die Unklarheiten lösen. Man möchte die Gedanken verknüpfen und das große ganze erkennen. Ein hervorragendes Werk, bei dem jeder Leser bis zum Schluss grübeln und spekulieren kann. Ein Werk, bei dem man so manches Mal denken kann "wie krank manche Menschen doch sind". Ein Werk, bei dem man die Hände in die Luft werfen kann mit dem Gedanken auf den Lippen "warum bist du so doof und holst dir keine Hilfe?!". Ein gelungener Psychothriller.

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  • Der Schock

    Der Schock
    elohweih

    elohweih

    28. January 2016 um 14:45

    Jan Floss macht mit seiner Schwester Katy, ihrem Lover Greg und Laura, einer alten Schulfreundin Urlaub in Frankreich. Nach einem Streit schmeißt Greg Laura mitten auf einer Landstraße bei strömendem Regen aus dem Auto. Jan, der schon seit der Schulzeit in Laura verliebt war, macht sich Sorgen, da Laura nicht wieder auftaucht. Ihre Spuren führen wieder zurück nach Berlin, wo er sich auf die Suche nach ihr macht, denn alle Anzeichen deuten auf eine Entführung hin. Als Jan die Leiche seiner Nachbarin in seiner Wohnung findet, auf deren Stirn geschrieben steht: "Nicht Laura", wird ihm klar, dass es dem Entführer um mehr geht, als anfangs gedacht. Nach und nach kommt Jan Lauras Vergangenheit auf die Spur... Obwohl der Anfang etwas langatmig war, konnte ich das Buch schon nach den ersten paar Kapiteln nicht mehr aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Durch den Perspektivenwechsel zwischen Jan und dem Entführer wird noch mehr Spannung aufgebaut. Im Gegensatz zu vielen anderen Thrillern ist die Handlung nicht völlig unrealistisch und die Personen kommen sehr echt und lebhaft herüber. Das Ende des Buches war, wie der Titel schon verrät, ein Schock, da man mit so einem Ausgang nicht gerechnet hat.

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  • Passender Titel zur Story!

    Der Schock
    Buecherseele79

    Buecherseele79

    06. January 2016 um 22:17

    Jan braucht eine Auszeit und verbringt die Tage mit seiner Schwester Kathy, Greg und Laura an der Cote d'Azur. Jan ist seit Schultagen in Laura verliebt, diese wurde unerwartet , damals, von der Schule genommen und verschwand. Als Laura plötzlich verschwunden ist findet Jan ihr Handy mit einem Video darauf. Wieder daheim will Jan Laura unbedingt finden und sucht nach ihr. Doch der Täter ist ihm auf der Spur und hat die Nachbarin von Jan ermordet und in den Kühlschrank gezwängt...  Auf der Flucht vor der Polizei und vom Täter gejagt sucht er gemeinsam mit seiner Schwester Kathy nach Laura. Immer weiter dringen sie in die Vergangenheit von Laura ein...und was weiss ihre Mutter wirklich? Eine Mutter die ihre Tochter abgrundtief hasst und will dass sie aus ihrem Leben verschwindet? Und wo ist Laura? Der Kreis beginnt sich tödlich zu schliessen.... Dieses Buch von Marc Raabe hat den Titel auf jeden Fall verdient da mich das Ende bzw. die Auflösung wirklich schockiert hat. Damit hätte ich nicht gerechnet. Die Story liest sich super und sehr spannend, der Autor versteht sein Werk. Eine absolute Leseempfehlung.

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  • Boaahh..

    Der Schock
    smutcop

    smutcop

    19. December 2015 um 08:21

    Mein Raabe Erstversuch und ein Volltreffer. Boaah ey, ist der spannend, verstörend, ein Stern am Genrehimmel!

  • Ein super Psychothriller, der einen in den Bann zieht!

    Der Schock
    lauja01

    lauja01

    16. October 2015 um 21:48

    Über das Buch: Genre: Psychothriller Verlag: Ullstein Preis: 9,99 Euro Erschienen: Juni 2013 Originalsprache: Deutsch ISBN: 9783548285245 Seiten: 395 Inhalt: Bei einem Unwetter an der Côte d'Azur begegnet Laura Bjely ihrem schlimmsten Alptraum. Ihr Freund Jan findet später nur noch ihr Smartphone - mit einem verstörenden Film im Speicher. Kurz darauf wird in Berlin die Leiche von Jans Nachbarin entdeckt. Auf ihrer Stirn steht eine blutige Nachricht. Allen Warnungen zum Trotz sucht Jan weiter nach Laura. Dabei stößt er auf einem Abgrund aus Wahnsinn und Bösartigkeit. Das Cover: Das Buch habe ich gekauft, weil mir das Cover so gut gefiehl. Es strahlt irgendwie was unheimliches aus. Die ersten 3 Sätze: Froggy war zehn Jahre alt, oder, um genau zu sein: 3709 Tage. Und Tag für Tag wünschte er sich verzweifelt, dass sich etwas änderte. Froggy war nicht blöd. Schreibstil & Aufbau: Der Thriller hat 395 Seiten und 56 Kapitel. Jedes Kapitel ist spannend geschrieben und man möchte sofort das nächste Kapitel lesen. Die Kapitel sind schön kurz, so konnte ich schnell zwischendurch 1 oder 2 Kapitel weglesen. Es ist flüssig geschrieben und man kommt gut mit den Text mit. Marc Raabe versteht es so zu schreiben, das mein Herz schnell shlägt, weil es so aufregend ist. Meine Meinung: Jeder der gute Thriller liebt, sollte diesen hier gelesen haben. Man weiß bis zum Schluß nicht, wer der Mörder ist oder was eigentlich los ist. Ich liebe es ja mitzuraten, wer es wohl sein könnte. Hier bin ich da nicht draufgekommen. Die Protagonisten sind sehr verschieden. Am schlimmsten fand ich Lauras Mutter. Wie kann man nur so kühl sein zu seiner Tochter? Wie kann es einer Mutter egal sein, was mit dem eigenen Kind passiert? Am liebsten hätte ich ihr mal richtig die Meinung gesagt. Jan fand ich super. Egal was passiert, er gibt einfach nicht auf nach Laura zu suchen. Er macht alles für sie, obwohl alle sagen, das Laura sowiso nur wieder abgehauen sei. Aber er hört nicht darauf. Das finde ich richtig sympathisch an ihn. Ich finde es schön, wenn man Bücher lesen kann, die einen richtig in den Bann ziehen. Das ist hier der Fall. Man hofft und bangt mit Jan und Laura mit, das es ein gutes Ende findet. Fazit: Ein super Psychothriller, der einen in den Bann zieht! Über den Autor: Marc Raabe, 1968 geboren, ist Geschäftsführer und Gesellschafter einer Fernsehproduktion. Schnitt war sein Debüt und wurde sofort zum Bestseller. Marc Raabe lebt mit seiner Familie in Köln.

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  • Hochspannung - auch für Leser, die die härtere Gangart mögen

    Der Schock
    JDaizy

    JDaizy

    „Als sie ihre Lippen öffnete, floss ein elektrischer Strom, schon bevor sie seine Lippen berührte. Sie wusste, dass sie nach Rauch schmeckte, aber es schien ihn nicht zu stören. Er war vorsichtig, als ob er sich selbst nicht sicher war, und das erregte sie nur noch mehr. Sie taumelte, hielt sich an ihm fest und spürte, wie ihr Regenwasser in den Kragen lief. Sie musste lachen, hielt inne und - konnte ich anders, als seine Lippen anzustarren und ihn dann wieder zu küssen, viel heftiger, als sie wollte.“ „Bei einem Unwetter an der Côte d`Azur begegnet Laura Bjely ihrem schlimmsten Alptraum. Ihr Freund Jan findet später nur noch ihr Smartphone - mit einem verstörenden Film im Speicher. Kurz darauf wird in Berlin die Leiche von Jans Nachbarin entdeckt. Auf ihrer Stirn steht eine blutige Nachricht. Allen Warnungen zum Trotz sucht Jan weiter nach Laura. Dabei stört er auf einen Abgrund aus Wahnsinn und Bösartigkeit.“ (Klappentext) Als Jan mit seiner Schwester, ihrem Liebhaber und seiner Jugendliebe Laura die Reise an die Côte d`Azur antritt, stehen alle Zeichen auf Sturm. Nicht nur, dass es wie aus Kannen regnet, nein … bei einem Streit steigt Laura mitten auf der Rückfahrt vom Supermarkt aus dem Auto aus und ist plötzlich verschwunden. Hat der kranke Typ, der sie auf der Fahrt auf der Straße bedrängt hat etwas damit zu tun oder ist sie tatsächlich, wie so oft, einfach nur abgehauen? Auf seiner Suche nach Laura gerät Jan ins Fadenkreuz der Polizei und muss flüchten. Doch er wird nicht nur von der Polizei gejagt. Ist Laura wirklich das Opfer einer Entführung geworden? Welche Rolle spielt Jan in diesem Geflecht aus Liebe, Hass und Rache? Und wie viele Menschen müssen sterben, bevor Jan dem Rätsel auf die Schliche kommt? Nach „Schnitt“ war ich gespannt, ob der Autor auch mit seinem zweiten Buch meine - doch sehr hohen - Erwartungen erfüllen können würde. Und „JA“, ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefangen und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Seine Figuren sind bis ins Detail ausgearbeitet, greifbar und ich habe vor allem mit Jan mitgefiebert und mitgefühlt. Ein Mann, der nicht auf der Sonnenseite des Lebens geboren ist, der mit einem äußeren sichtbaren Makel und einem Vater leben muss, dessen Erwartungen unerfüllbar erscheinen. Und es sind gerade diese subtilen Anmerkungen, die - neben einem fulminanten Psychothriller - nachdenklich stimmen. Doch auch atmosphärisch schafft es der Autor zu fesseln. Manchmal würde ich mir wünschen, keine so rege Phantasie zu haben, die unwillkürlich Bilder in meinem Kopf entstehen lässt. Und manchmal möchte ich einfach nicht glauben, dass so etwas tatsächlich im realen Leben möglich sein kann. Aber wie heißt es doch so schön: „Mehr Schein als Sein!“. Traurig aber wahr. Jeder ist nur mit sich selbst beschäftigt und obwohl klare Zeichen zu erkennen sind, schaut man viel zu oft darüber hinweg. Etwas verwirrt - und kurzzeitig überfordert - haben mich die familiären Verstrickungen am Ende. Da hätte ich mir mehr Klarheit - und vielleicht eine etwas andere Auflösung - gewünscht. Aber das ist rein subjektiv und in der Literatur ist alles möglich. Das ist ja das Schöne am Schreiben (und Lesen). Das Taschenbuch ist 2013 im Ullsteinverlag erschienen. 395 Seiten und 56 Kapitel waren leider viel zu schnell gelesen und es stimmt mich traurig, dass ich jetzt wieder ein Jahr auf das nächste Buch des Autors warten muss. Das Cover ist - wie bei seinem ersten Roman - wieder in Grau- und Rot-Tönen gehalten, so dass man im Bücherregal schon am Buchrücken erkennt, dass sie zusammengehören. Man erkennt eine Frau (Laura?) deren Augen mit einem Tuch bedeckt sind. Ob sie jetzt entführt wurde oder die Augen nur vor etwas verschließt, bleibt dabei offen. Zum Titel habe ich mir wieder viele Gedanken gemacht. Der Verlag und der Autor scheinen sich für „Ein-Wort-Titel“ entschieden zu haben, was mir persönlich sehr gut gefällt. Damit sind es - mit dem Cover und dem Titel - schon zwei prägnante Wiedererkennungsmerkmale. Und natürlich folgt ein drittes: psychologisch durchdachte Hochspannung! Fazit: Ein Psychothriller, besonders für Leser, die auch härteren Szenen nicht abgeneigt sind. Gänsehaut garantiert! Meine absolute Leseempfehlung. 

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    • 3
    JDaizy

    JDaizy

    03. October 2015 um 20:45
  • Starker Anfang... Zum Ende aber schwach.

    Der Schock
    buchkauz

    buchkauz

    22. August 2015 um 12:12

    Der Beginn des Buches überraschte mich tatsächlich sehr positiv. Raabes Stil ist sehr gut. Er liest sich flüssig und vor allem liest er sich mit komplexen, aber nicht umständlichen Satzkonstruktionen. Die Dialoge sind überzeugend, auch wenn ich in die Geschichte hineingeworfen werde. Der Titel hilft dabei nicht, zu erahnen, wohin die Geschichte mit mir gehen will. Spannung baut der Autor sehr gut auf. Es gibt schon am Anfang wirklich fesselnde Stellen, die mich überzeugten. Viel Atmosphäre. Und das zu Beginn des Buches zu schaffen, erfordert viel Schreibvermögen. Sonst wirkt es entweder aufgesetzt oder langweilig. Auch die Perspektivenwechsel, bei dem Raabe Schwerpunktmäßig aus Jans Sicht erzählt, überzeugten mich allesamt. Bis zur Mitte des Buches strickt Raabe ein Konstrukt von Zusammenhängen, bei dem mich nur die Offensichtlichkeit der ein oder anderen Tatsache störte. So zum Beispiel die auffallend roten Augen des Unbekannten, die scheinbar Gott und die Welt bemerkt. Bis Jan dann den Stein der Weisen offenbart. Etwas, was mir als Leser schon lange vorher klar war. Ansonsten war ich tatsächlich von der Geradlinigkeit und dem Einfallsreichtum völlig überzeugt. Leider kommt Raabe meinem Gefühl nach dann von einer handfesten, geradlinigen Psycho-Thriller-Story ab. Er streift in viele Richtungen und vernachlässigt dabei die Person des Unbekannten zu Gunsten anderer Plots. Mir fehlte ab dem Punkt so Recht das Eintauchen in die Geschichte. Wo waren die ganzen potentiellen Geschichten, die ich mir ausgemalt hatte? Spannung war immer noch vorhanden, denn die Geschichte geht schließlich um Leben und Tod. Aber umso weiter sie fortschritt, umso mehr floss ein Handlungsstrang in den Anderen. Das mögen die einen, für mich verlor damit der PSYCHO- Thriller an Überzeugungskraft im Hinblick auf die Psyche aller Beteiligten. Das Finale besteht aus viel Action (Wieder sehr gut beschrieben!). Aber es wirkte alles ‚zu viel‘ und damit war auch nicht genügend Zeit, aufgeworfene Fragen ausreichend zu beleuchten. Was Raabe am Anfang bei den psychologischen Profilen der Charaktere gut gelungen war, wurde mir zum Ende hin zu gehetzt, zu oben auf, zu einfach. Dadurch verloren die Protas und ihre Gegenspieler an Glaubwürdigkeit und es gab hier und da Plot-Holes (Löcher ;) ), die einfach überschrieben waren. Das Detail hat mir gefehlt. Diese Verliebtheit in Details der Story, die im Setting so wunderbar hervor kam. Denn hier punktete Raabe natürlich mit der absolut natürlichen Beschreibung Berlins. Fazit: Der Schock ist ein Psychothriller bei dem ich noch immer den Zusammenhang von Titel und Inhalt suche.  Sehr guter Titel. Sehr gutes Buch, was mich von Anfang an sich gebunden hat. Aber eben auch irgendwas dazwischen. Es fühlte sich an, als liefe ich gegen eine Mauer und tastete mich an dieser entlang, ohne den Lichtschalter zu finden. Und als der Autor ihn dann für mich umlegte, blendete mich das Finale ein bisschen zu… sehr. Eines erreichte Der Schock ganz sicher: Ich werde auch die anderen Bücher von Marc Raabe lesen, um festzustellen, wie er diese Storys verlaufen lässt. Denn dafür ist Raabes Schreibstil wirklich ein Lesegenuss.   

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  • Ein spannender u. brutaler Psychothriller der etwas härteren Gangart

    Der Schock
    Ambermoon

    Ambermoon

    18. June 2015 um 12:29

    Bei einem Unwetter an der Cote d’Azur begegnet Laura Bjely ihrem schlimmsten Alptraum. Ihr Freund Jan findet später nur noch ihr Smartphone – mit einem verstörenden Film im Speicher. Kurz darauf wird in Berlin die Leiche von Jans Nachbarin entdeckt. Auf ihrer Stirn steht eine blutige Nachricht. Allen Warnungen zum Trotz sucht Jan weiter nach Laura. Dabei stößt er auf einen Abgrund aus Wahnsinn und Bösartigkeit. --------------------------------------------- Die Geschichte zieht einen ab der ersten Seite in ihren Bann und es ist unmöglich mit dem Lesen aufzuhören. Außer Klopausen war für mich nix drin *g*. Der äußerst brutale Psychothriller ist in mehrere Handlungsstränge aufgeteilt, in denen man zwischen den Sichtweisen und Handlungen von Jan, Laura und dem Täter wechselt. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und deren Hintergrund interessant. Man entwickelt Sympathie und Antipathie zu den jeweiligen Personen und fiebert mit ihnen mit. Der Leser wird animiert zu spekulieren und Theorien aufzustellen und wenn man meint, man hätte die Lösung, ist es doch wieder ganz anders und man beginnt wieder von vorne. Der Schreibstil ist rasant und der Autor schafft es alles sehr plastisch zu schildern. Für Leser mit schwachen Magen und Nerven könnten manche Szenen zusetzen. Für mich war es genau richtig und ich kam voll auf meine Kosten. Die Auflösung ist sowas von überraschend, das Finale ist Spannung pur, lässt einem den Atem stocken und ist einfach nur grandios. Am Ende schließt sich alles zu einem Kreis und man lehnt sich erleichtert und zufrieden zurück. Die einzige Frage, die unbeantwortet im Raum schwebt ist die nach den letzten Worten. Fazit: Ein extrem spannungsgeladener und brutaler Psychothriller der etwas härteren Gangart. Ich kam voll auf meine Kosten und kann daher eine absolute Leseempfehlung aussprechen. Mein erster Psychothriller von Marc Raabe war "Heimweh" und hat mich auf den Geschmack dieses Autors gebracht. "Der Schock" finde ich sogar einen Tick besser, da brutaler und morbider. Nun werde ich mir auch noch "Schnitt" zulegen und hoffen, dass sich Marc Raabe nicht zu lange Zeit für einen neuen Psychothriller nimmt *g*

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  • An den Abgründen der menschlichen Seele

    Der Schock
    StMoonlight

    StMoonlight

    01. June 2015 um 06:25

    "Froggy" wird in der Schule gehänselt. Sein Leben ist ohnehin nicht einfach, denn er leidet an Albinismus. Seine Mutter will eben dieses verbergen, so dass ihr Sohn nicht ungeschminkt das Haus verlassen darf. Da das MakeUp nicht alles aushält, darf er auch bald außer Haus nicht mehr toben oder gar essen. Dies erfährt der Leser aus dem Prolog und damit wurde bei mir auch sofort eine Mischung aus Mitleid und Verständnis geweckt. Was für ein Leben für Kind! Das er geschminkt wird kann ja durchaus noch etwas gutes haben, nämlich das keiner seinen Albinismus bemerkt und er somit eben nicht gehänselt wird. Aber das er sonst nichts darf, stets aufpassen muss,... Ein kleiner Junge der nicht toben darf? Das ist keine schöne Kindheit und das seine Mutter ihn so versteckt muss irgendwann Störungen und Neurosen bei Fjodor auslösen. Wirklich sehr traurig, aber auch ein sehr schönes Beispiel was "falsche" Erziehung anrichten kann. Sehr schön finde ich das sich der Autor hier mit dem Thema Albinismus, ebenso wie über die Zwangsstörungen wirklich sehr gut informiert hat. Fachbegriffe werden so erklärt, dass sie jeder verstehen kann uns auch die Hintergründe (Wieso macht der Täter genau das, was er eben macht.) sind sehr gut ausgearbeitet. So lernt der Leser auch gleich noch etwas während er in einem spannenden Roman versinkt.Auch Jan hat es nicht leicht, denn er ist mit einem Feuermal gezeichnet. Dennoch hat es ihn nicht davon abgehalten Psychologie zu studieren. Durch ihn erfährt der Täter oft die Hintergründe, denn wie es sich für ein Psychologenklischee gehört, hat Jan den Drang immer alles zu analysieren. Mit einigen Freunden möchte Jan an der Cote d’Azur ein paar schöne Tage verbringen. Doch dann verschwindet plötzlich Laura, seine Jugendliebe. Er macht sich große Sorgen und begibt sich auf die Suche, diese führt ihn zurück nach Deutschland. Doch kaum dort angekommen wird er von der Polizei gesucht und befindet sich mitten in den psychischen Abgründen eines psychisch Gestörten. Der Leser bekommt hier Einblick in drei verschiedene Personen (physisch wie psychisch), die doch auf eine Art gleich sind: Ihnen fehlte in frühster Kindheit die Anerkennung. Sie alle liebten und litten. Alle Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, aber diese drei ganz besonders. Der Leser lernt sie mit jeder Seite so gut kennen, dass er sich letzten Endes in sie hineinversetzen kann. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, was aber dem Stil entspricht, denn sie sind wie ein Protokoll aufgebaut. Jedes beginnt mit Datum, Uhrzeit und Ort. Beispiel: "17. Oktober 21:55 Uhr, Èze an der Cote d’Azur". Eine etwa andere, aber wirklich sehr passende Art. Der Schreibstil ist flüssig. Ab und an wird Slang benutzt, glücklicherweise ist dieser Roman aber nicht voll davon. Immer wieder schafft Marc Raabe es falsche Spuren zu legen und den Leser in die Irre zu führen. Das Ende ist überraschend, aber äußerst genial. (Und wird an dieser Stelle natürlich NICHT verraten! ;)) ~°~ Fazit ~°~Ein super schauriger schöner Thriller der tief in die Abgründe der menschlichen Seele blicken lässt.

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