Marc Ritter Herrgottschrofen

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Inhaltsangabe zu „Herrgottschrofen“ von Marc Ritter

'Kreizkruzifix, Depp, schau, dass d’weiterkommst!', schallt es dem Hartinger entgegen, als er beim Joggen in der Nähe des Felsens Herrgottschrofen
unvermutet auf eine Baustelle stößt. Hier soll ein Tunnel gebaut werden, erklärt ihm der Baggerführer. Nur dumm, dass der findige Journalist gleich einen Knochen im Baggerloch entdeckt, der ziemlich menschlich wirkt. Schon bald steht fest: Das Boandl gehört zum Skelett einer Frau, die offenbar keines natürlichen Todes starb …

Klüngeleien in Garmisch-Partenkirchen, gut geschrieben, aber etwas wirrer Plot.

— Lilith79

Gut beobachtet, macht einfach nur Spaß!

— Queenelyza

Astreine urbayrische Polit-Satire und ein spannender Krimi obendrein

— guybrush

Hartinger hat mal wieder viel Spaß gemacht!!!

— Thomas_Zi

Rasanter Regiokrimi

— Bella5

Fazit: Komplexe Story mit viel Lokalkolorit und originellen Charakteren, die viel Wert auf Lokalpolitik legt und dadurch Spannung einbüßt.

— Bellexr

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    Herrgottschrofen

    Lilith79

    05. September 2015 um 21:01

    "Herrgottschrofen" hat eigentlich alles was ein guter bayerischer Regionalkrimi braucht: ordentlich Lokalkolorit, einen sympathischen Hauptcharakter mit Ecken und Kanten, eine interessante Ausgangsstory und eine ordentliche Prise Humor und Ironie. Trotzdem hat mich der Roman nicht ganz so gepackt wie ich am Anfang erwartet hatte. Die Story fing sehr vielversprechend an, beim Joggen entdeckt der Journalist "Gonzo" Hartinger zufällig ein paar Menschenknochen. Während die Politiker und lokalen Größen vor allem darauf bedacht sind schlechte Presse für Garmisch zu vermeiden, ist Hartingers Neugier und Ehrgeiz geweckt. Es stellt sich heraus, dass die Knochen aus den 50er Jahren stammen und wohl einer jungen Frau gehörten. Als Hartinger weiter ermittelt gibt es bald einen neuen Mordfall und er selbst gerät unter Verdacht... Soweit so gut, leider verlor sich die Story dann für mich recht schnell in zu vielen Nebensträngen und in Beschreibungen von lokalpolitischen Irrungen und Wirrungen, die die Story so dominieren, dass die beiden Mordfälle geradezu zur Nebensache verkommen. Die ironische Darstellung der (sehr korrupt) dargestellen Politiker, Unternehmer und Polizisten ist zwar grundsätzlich gelungen, aber im Gegensatz zu den auch eher satirischen Krimis von z.B. Jörg Maurer dominiert der Stil und das Drumherum in diesem Krimi in so einem Ausmaß, dass die Handlung für mich zu kurz kommt. Auch waren es mir teilweise wirklich zu viele verschiedenen Charaktere in dem Buch, die auch nur eine kleine Rolle spielen, so dass ich zwischendrin mit einigen Namen nichts mehr anfangen konnte und überlegen musste, wer das nochmal war. In einem Buch für mich immer ein schlechtes Zeichen.  Insgesamt war der Krimi für mich trotzdem gut zu lesen für Zwischendurch, hat aber bei mir nicht das Bedürfnis geweckt noch mehr Regionalkrimis von diesem Autor zu lesen. Generell hätte mich das Buch mit etwas mehr Konzentration auf die Krimihandlung und mit etwas mehr Straffung besser gefallen.

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  • Umweltsünder, Moralapostel und andere unangenehme Zeitgenossen

    Herrgottschrofen

    Herbstrose

    24. August 2015 um 13:56

    Der Herrgottschrofen ist eine Felsformation bei Garmisch-Partenkirchen. Dort in der Nähe  soll ein neuer Tunnel erstellt werden. Probebohrungen sind bereits im Gange, als der Reporter Karl-Heinz „Gonzo“ Hartinger beim Joggen in einem Baggerloch einen menschlichen Knochen entdeckt. Bald wird klar, dass es sich um eine vor sechzig Jahren vermisste Frau handeln muss. Doch dieser Fund kommt Bürgermeister Meier und anderen Honoratioren der Stadt äußerst ungelegen, wird doch in einigen Tagen der Bayerische Ministerpräsident an der Tunnel-Baustelle erwartet. So deklariert man das Skelett kurzerhand zu einem Soldaten aus dem II. Weltkrieg um und sorgt dafür, dass der unbequeme Reporter Gonzo Hartinger für einige Zeit in Stadelheim hinter Schloss und Riegel verschwindet … Mit „Herrgottschrofen“ hat der in Garmisch-Partenkirchen aufgewachsene Autor Marc Ritter einen Regionalkrimi vom Feinsten geschaffen. Keine alberne Klamotte, wie man anhand des Covers vielleicht vermuten könnte, sondern ein intelligent aufgebauter, unterhaltsamer Krimi voller Spannung und scharfsinnigem Humor. Selbstverständlich dürfen auch eine gehörige Portion Lokalkolorit und gelegentlich eingefügte bayerische Mundart nicht fehlen. Subtil und hintergründig setzt der Autor Korruption, Sumpf und Vetternwirtschaft in der Kommunalpolitik in Szene. Einfach herrlich, den kollidierenden Interessen von Bürgermeister, Bauunternehmer, Polizeichef, Ministerpräsident und anderen zu folgen und mit Schadenfreude darüber zu schmunzeln. Leider sind manche dieser Passagen doch etwas langatmig ausgefallen, so dass ab und an der Krimicharakter verloren geht. Sehr überzeugend sind auch die Figuren. Allen voran Reporter Gonzo Hartinger, ein Mann mit Vergangenheit, mit Ecken und Kanten, einer der seinen Willen durchzusetzen versteht und gerne gegen den Strom schwimmt. Er liebt seine Heimatstadt mindestens genau so sehr wie das weibliche Geschlecht. Auch die anderen Protagonisten sind sehr überzeugend, jeder auf seine eigene Art und Weise. Die Story beginnt verhalten, die Spannung steigert sich erst allmählich. Überraschende Wendungen und Zufälle verleiten den Leser zu immer neuen Spekulationen bis zu einem erstaunlichen Ende, das man so keineswegs erwartet hätte. Fazit: Nicht von dem Titelbild in die Irre führen lassen! Es handelt sich hier keineswegs um Klamauk, sondern um einen gut durchdachten, vielschichtigen, lesenswerten Regionalkrim

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  • Leserunde zu "Herrgottschrofen" von Marc Ritter

    Herrgottschrofen

    MarcRitter

    Servus liebe Lovelybooks-Gemeinde, mein zweiter Kriminalroman "Herrgottschrofen" ist heute bei Piper erschienen. Im "Herrgottschrofen" geht es um Knochen aus den 1950er Jahren, die Hartinger beim Aushub einer Tunnelbaustelle der 2010er Jahre findet. Es geht um eine Geheimorganisation, die sich zum Richter über Moral, Leben und Tod aufschwingt, es geht um größenwahnsinnige Projekte im schönsten Alpenort Deutschlands und es geht um ein verhindertes Liebespaar, das gemeinsam 160 Jahre alt ist. Weitere Informationen zum Buch und zu mir gibt es hier.  Nachdem mir die Leserunde (oder war es ein Fragefreitag? - Egal ...)  zu meinem Thriller "Kreuzzug" vor einem Jahr so gut gefallen hat, möchte ich gerne wieder dazu einladen, mein Buch zu diskutieren. Ich handle gerade Freiexemplare für Euch beim Verlag raus und poste bald die Anzahl. Aber Ihr könnt Euch ja schon mal eintragen. Die Glücklichen, die ein Buch erhalten, ermittelt die Losfee in Gestalt meiner vierjährigen Tochter dann in ein paar Tagen und es geht dann zügig los. Ich freue mich auf Euch! Bis bald, Marc Ritter

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  • Ein absolut genialer Alpen-Krimi ♥

    Herrgottschrofen

    Wildpony

    01. April 2014 um 08:17

    Herrgottschrofen - Marc Ritter Kurzbeschreibung Amazon: »Kreizkruzifix, Depp, schau, dass d’weiterkommst!«, schallt es dem Hartinger entgegen, als er beim Joggen in der Nähe des Felsens Herrgottschrofen unvermutet auf eine Baustelle stößt. Hier soll ein Tunnel gebaut werden, erklärt ihm der Baggerführer. Nur dumm, dass der findige Journalist gleich einen Knochen im Baggerloch entdeckt, der ziemlich menschlich wirkt. Schon bald steht fest: Das Boandl gehört zum Skelett einer Frau, die offenbar keines natürlichen Todes starb …   Mein Leseeindruck:   Herrgottschrofen ist ein absolut genialer und perfekter "Alpen-Krimi". In Garmisch und Umgebung angesiedelt erinnert es mich sehr an meiner Ausbildungszeit in Oberammergau. Die Mundart passt einfach so klasse zu der Story, das ich mich immer sehr darüber amüsieren konnte. Aber ich mag den bayrischen Dialekt sowieso super gerne. Der Hauptprotagonist Karl-Heinz Hartinger ist mir schon nach kurzen Zeit ans Herz gewachsen und daher bin ich nun total neugierige auf die anderen Garmisch-Krimis von Herrn Ritter. Bluteis und Kreuzzug haben mich ebenfalls sehr begeistert.   Fazit:   Ein sehr lesenswerter und tollen Regional-Krimi. Kann ich jedem Leser, der die Bayrische Heimat liebt, sehr empfehlen! Spannend und fesselnd - und liebenswert mundartlich. Ein Lese-Spaß der 5 Sterne verdient!

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  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. 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    • 2011
  • Filz in Bayern

    Herrgottschrofen

    Gospelsinger

    15. May 2013 um 20:53

    Karl-Heinz Hartinger, genannt Gonzo, schafft es immer wieder, sich unbeliebt zu machen. Dabei wollte er doch nur einen alten Schulkameraden begrüßen, der mit seinem Bagger ein Großereignis in Garmisch-Partenkirchen vorbereitet. Anlässlich der Olympiabewerbung soll die Infrastruktur ausgebaut werden, und zum Anstich einer Probebohrung für einen geplanten Tunnel wird in wenigen Tagen der Ministerpräsident erwartet. Da gibt es viel vorzubereiten und zu baggern. Leider ist die Neugier des Lokalreporters Hartinger zu groß, und er findet – mal wieder – eine Leiche. Jedenfalls teilweise. Genauer gesagt, er findet ein unvollständiges Skelett auf der Baustelle. Natürlich werden daraufhin die Bauarbeiten sofort gestoppt, und Hartinger zieht einmal mehr den Zorn des profilierungssüchtigen Bürgermeisters Meier auf sich. Der allgegenwärtige Filz, äh, die gute Zusammenarbeit der Institutionen sorgt dafür, dass Hartinger erst einmal aus dem Verkehr gezogen wird. Denn nachdem sich abzeichnet, dass Garmisch-Partenkirchen nicht den Zuschlag für die olympischen Winterspiele bekommen wird, tauchen Ideen auf, wie man den nun nicht mehr für den Verkehr benötigten Tunnel trotzdem gewinnbringend einsetzen könnte. Aber Hartinger wäre nicht Hartinger, wenn er es nicht trotz aller Schwierigkeiten und trotz seines anstrengenden Privatlebens schaffte, die Planungen der örtlichen Honoratioren gehörig zu behindern. Dieser Krimi hat mir sogar noch besser gefallen als der erste Band. Marc Ritter schafft es wunderbar, den kommunalpolitischen Sumpf eines bayerischen Ortes mit seinen korrupten Akteuren und deren Hinterzimmerabsprachen darzustellen. Dabei prallen oft genug unterschiedliche Interessen aufeinander, sehr zur Freude der Beobachter. Wie schon im ersten Band der Reihe glänzt der Bürgermeister mit seiner Fähigkeit, durchweg in Worthülsen zu sprechen. Diesmal kommt auch der Ministerpräsident vor, und dessen, äh, eigenwillige, Art der Artikulation hat man beim Lesen ständig im Hinterkopf. Dieses Buch hat einen herrlichen Humor, der nicht ins Alberne abgleitet, und auch einmal ein wenig böse sein darf. Sehr schön fand ich auch die überraschenden Wendungen, bis hin zum unerwarteten, aber logisch-konsequenten, Ende. Dieses Buch hat mir sehr viel Spaß und angenehme Lesestunden bereitet.

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  • Hartinger ermittelt wieder!

    Herrgottschrofen

    Spatzi79

    Der zweite Fall um Reporter Gonzo Hartinger in Garmisch-Partenkirchen, man kann die beiden Bücher aber auch gut unabhängig voneinander lesen, die Fälle sind jeweils in sich abgeschlossen. Hier geht es nun um den Fund alter Knochen, pikanterweise genau an der Stelle, an der Probegrabungen für ein riesiges Tunnelprojekt durchgeführt werden sollen. Gonzo Hartinger wittert gleich ein Verbrechen, der Bürgermeister sieht das Großprojekt in Gefahr und weist daher die örtliche Polizei an, dass es hier gar nichts zu finden geben kann, schließlich ist der Ministerpräsident zur Eröffnung der Grabungstätigkeiten eingeladen und bei den Knochen kann es sich doch höchstens um einen Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg handeln. Doch da hat der Politiker die Rechnung ohne den Hartinger gemacht. Mithilfe seiner guten Beziehungen zur Münchner Rechtsmedizin stellt sich schnell heraus, dass das Skelett weiblich war. Doch mit seinen Einmischungen treibt es der gute Gonzo diesmal zu weit, als es eine weitere Leiche gibt, wird ihm ganz fix ein Mord angehängt und er findet sich in Untersuchungshaft wieder! Nun müssen sich seine Freunde ganz schön ins Zeug legen, um ihn zu entlasten und das Geheimnis um die gefundenen Knochen zu lüften! „Josefibichl“ hatte mir schon gut gefallen, der zweite Band konnte mich aber sogar noch mehr begeistern. Mit gekonnten Seitenhieben zieht der Autor die bayrische (Lokal)Politik durch den Kakao. Polizei, Presse und Unternehmer kommen nicht viel besser weg und es wäre eine Mordsgaudi – wenn es nicht so erschreckend realistisch (wenn natürlich auch ein wenig überzeichnet) klingen würde! Im ersten Band war mir die Story stellenweise ein wenig zu wirr, hier fand ich das deutlich besser und tat mich dementsprechend auch mit der Lektüre viel leichter. Auch der Hartinger als Figur kam in diesem Teil sympathischer und klarer rüber. Sehr interessant fand ich die Verknüpfung des fiktiven Falls mit historischen Fakten aus Garmischs Vergangenheit. Ich bin schon richtig gespannt auf Gonzos nächsten Fall und hoffe, die Reihe wird bald fortgesetzt!

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    • 2

    MarcRitter

    12. May 2013 um 11:11
  • Ein neuer Fall für Karl-Heinz „Gonzo“ Hartinger

    Herrgottschrofen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. May 2013 um 12:18

    Beim Joggen kommt Gonzo in der Nähe des Herrgottschrofens vorbei. Dort soll bald ein für den Tourismus wichtiger Tunnel entstehen. Doch ob das so bald geschieht noch in den Sternen, als der ehemalige Polizeireporter Gonzo in der Baugrube menschliche Knochen entdeckt. Ein Kamp entbrennt, in dem es heißt: Wahrheit und Aufklärung oder Geld und Macht! Den sympathischen ehemaligen Polizeireporter Gonzo Hartinger konnte ich letztes Jahr schon in seinem ersten Fall „Josefibichl“ kennenlernen. Und so hat ich wirklich Freude daran, wieder auf Gonzo und sein Umfeld zu treffen und das Rätsel um die Knochen zu lösen. Doch leicht wird es ihm dieses Mal natürlich auch nicht gemacht. Marc Ritters Schreibstil ist wieder sehr gut und leicht zu lesen. Es macht Spaß wieder mit Gonzo zu ermitteln, auch wenn es nicht ungestraft bleibt, dass er sich in die Angelegenheiten der Großunternehmer und der Politiker einmischt. Denn nachdem Gonzo mit Hilfe der Münchener Rechtsmedizin herausfindet, dass es sich nicht um einen Soldaten aus dem zweiten Weltkrieg, sondern um die Knochen einer Frau handelt und somit ermittelt werden muss, wird der für den Tunnelbau unliebsame Gonzo, nach dem auffinden einer zweiten Leiche in Untersuchungshaft genommen. Seine Freunde und seine neue Gespielin müssen einiges an Tatkraft aufbringen um Gonzos Unschuld zu beweisen. „Herrgottschrofen“ ist ein wunderbarer Regionalkrimi, der durch Lokalkolorit und Humor zu überzeugen weiß. Interessant sind die historisch gegeben Tatsachen, zum Beispiel die Garmisch Partenkirchener Eisrevue, die gekonnt in die Geschichte hinein gewoben werden! Auch haben mir die „literarischen Giftpfeile“ auf korrupte Politiker und Großunternehmer wieder sehr gut gefallen! Ich bin jetzt schon gespannt, mit welchen Intrigen es Gonzo in seinem nächsten Fall zu tun haben wird – bitte schnell Nachschub! Freunde von gut durchdachten und humorvollen Regionalkrimis sollten unbedingt Marc Ritters Krimis um seinen Ermittler Gonzo Hartinger lesen!

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  • Regionalkrimi aus Garmisch Partenkirchen

    Herrgottschrofen

    kampfsenf

    Herrgotschrofen ist ein Regionalkrimi, der in Garmisch Partenkirchen spielt. Mittlerweile gibt es ja für jede Region Deutschlands eigene Ermittlerteams. Ich habe noch nicht so viele gelesen (5 an der Zahl), aber ohne mich einschleimen zu wollen gehört dieser hier zu meinen Lieblingsregionalkrimis. Hier stimmt die Mischung aus Spannung und Humor und auch der bayerische Dialekt kommt weder zu kurz noch ist er im Überfluss vorhanden. Der Autor Marc Ritter hat mit Gonzo Hartinger einen sehr sympatischen Haupdarsteller kreeiert. Es kommen sehr viele Personen in dem Buch vor, da muss man aufpassen dass man den Überblick nicht verliert wer hier wer ist, aber der Autor hat das geschickt gemeistert, dass er immer mal wieder die Funktion der Person genannt hat. Diese Nennung hält sich wiederum aber auch in Grenzen, so dass es den Leser nicht nervt. Ich habe das erste Buch "Josefibichl" noch nicht gelesen, was ich aber bestimmt irgendwann noch machen werde, genauso wie zukünftige Bücher von Marc Ritter.

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    • 3
  • Mord, Filz und Eistanz in Garmisch

    Herrgottschrofen

    irismaria

    Was ich an Regionalkrimis und vor allem an Bayernkrimis mag ist die Verbindung von Spannung und Lokalkolorit, kriminellen Energien und traditionsbewussten Dörflern, Dialekt und Moderne, Vetternwirtschaft und redlichen Ermittlern. All das findet sich in „Herrgottschrofen“ von Marc Ritter. Die Geschichte spielt in Garmisch-Partenkirchen und beginnt ganz aktuell: für die Olympiabewerbung soll ein Tunnel gebaut werden, doch da tauchen Menschenknochen auf. Der Journalist Gonzo Hartinger ermittelt und wird selbst in einen weiteren Mord verwickelt. Doch auch der erfolgreiche Entsorgungsunternehmer, der Bürgermeister, die Pathologin und sogar der Ministerpräsident und eine Eistanzdiva hängen in der Geschichte mit drin. Die Story liest sich sehr flüssig und vor allem die Charaktere sind klasse dargestellt: Originell und schrullig, korrupt und kreuzbrav – für mich sehr authentisch! Ich kann „Herrgottschrofen“ von Marc Ritter allen Freunden von Regionalkrimis sehr empfehlen.

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    • 2
  • Rezension Herrgottschrofen

    Herrgottschrofen

    Linny

    10. April 2013 um 11:06

    Herrgottschofen, Marc Ritter   Das Cover zeigt eine Lederhose mit Hemd und Sonnenbrille. Ich finde dort trifft alt und Brauchtum auf neu und hipp. Das ist echt ein Blickfang.   Zum Inhalt, Karl – Heinz Hartinger trifft beim Joggen. Auf eine Baustelle, mitten im Naturschutzgebiet. Und als wäre dies nicht schon schlimm genug, findet er im Baggerloch einen Knochen. Durch seine frühere Arbeit als Polizeireporter hat er eine gute Nase und auch einen guten Blick. Das hier ist nicht nur ein Knochen der vielleicht mal einen Hund vergraben hat. Sondern wo ist der Rest des Toten und wer ist er?. Und ob er will oder nicht steckt Hartinger bald voll in dem Fall drin, der immer mehr in die Vergangenheit geht. Und wer muss jetzt Angst bekommen, weil die Vergangenheit wieder ans Licht kommt. Wie der Knochen in der Baggergrube.   Mein Fazit zu diesen Roman ist nur positiv, weil es von der ersten Seite an Spaß macht beim lesen mit Gonzo auf Tätersuche zu gehen. Und er Dialekt im Buch, gibt ihm die besondere Note.

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  • Knochenfund in Bayern

    Herrgottschrofen

    Dreamworx

    10. April 2013 um 10:57

    Da will man sich entspannen und dann das! Ausgerechnet beim Joggen findet „Gonzo“ Hartinger an der Baustelle zum Tunnel am Herrgottschrofen einen Knochen in der Baugrube. Sofort ruft er die Polizei, und wenig später steht fest, dass der Knochen zum Bein einer Frau gehört, die wohl nicht auf normale Art gestorben ist. Der Bürgermeister ist über den Baustopp überhaupt nicht erfreut, soll doch bald der bayerische Ministerpräsident zu Besuch kommen. „Herrgottschrofen“ ist mein erstes Buch von Marc Ritter. Der Schreibstil ist wunderbar locker-flockig und sehr gut zu lesen. Die bayerischen Redewendungen geben dem Buch den richtigen regionalen Anstrich und wirken im Kontext oft amüsant und witzig. Auch die lokalpolitischen Verwicklungen und Intrigen hat der Autor sehr gut dargestellt, so dass man innerlich denkt „Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind nicht gewollt und rein zufällig“. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt! Durch den langsam und intelligent aufgebauten Spannungsbogen hält Marc Ritter den Leser Seite für Seite gefangen und überrascht diesen mit einem Ende, was dieser nicht erwartet hätte. Die Charaktere sind durchweg sehr gut dargestellt, und schon schnell hat man als Leser seine Sympathien und Antipathien verteilt. Der Krimi hat mir sehr gut gefallen und auf den nächsten Band bin ich schon sehr gespannt. Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, der einen wirklichen Regionalkrimi mit genügend Lokalkolorit zu schätzen weiß.

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  • Sehr spannender Heimatkrimi

    Herrgottschrofen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. April 2013 um 17:14

    Hartinger, Karl Heinz genannt Gonzo entdeckt beim Joggen auf einer Baustelle am Herrgottschrofen Knochenteile. Es stellt sich raus, dass es sich um menschliche Knochen handelt. Einige Tage später kommt Svetlana, eine flüchtige Bekannte, von Gonzo auf merkwürdige Art ums Leben. Gonzo fängt an Fragen zu stellen und wird bestimmten Leuten unbequem. Die Leute haben sehr viel Macht in dem Ort und schneller als er schauen kann, findet Gonzo sich unter Mordverdacht im Gefängnis wieder. Schaffen Gonzo und seine Freunde es, den wahren Mörder zu finden? Entgegen meiner Annahme habe ich mit dem im Buch verstreuten bayerischen Dialekt keine Probleme gehabt. Das Buch ist flüssig und angenehm geschrieben. Und obwohl es ein Krimi ist, gibt es die ein oder andere witzige Stelle bei der man Schmunzeln muss. Man lernt sehr schnell die Charaktere des Buches kennen und lieben mit ihren Ecken und Kanten. Vor allem Gonzo, eigentlich ein Querulant, ist mir sehr sympathisch geworden. Die Spannung baut sich im Laufe des Buches stetig weiter auf und ich wusste bis zum Schluss nicht, wer der wahre Täter ist. Es gab so Anmerkungen zwischendurch, dass man sich seine Gedanken machen konnte, aber ich war mir nie sicher.  Es ist wirklich ein sehr schöner Krimi, welchen ich ohne Bedenken weiter empfehlen kann.

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  • Empfehlenswert!

    Herrgottschrofen

    tedua

    08. April 2013 um 22:10

    Ach, ich liebe Regionalkrimis! Auch dieser hat mich wieder sehr fesseln können, so dass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit ausgelesen hatte. Man möchte einfach wissen, was da passiert ist. Zudem ist der Hartinger so eine tolle Figur; ich mag ihn einfach. Auch der bayerische Dialekt ist perfekt in die Geschichte eingefügt worden – nicht zu viel, sondern genau richtig. Ich denke, so haben auch Leser, die den bayerischen Dialekt nicht beherrschen (so wie ich) keine Schwierigkeiten, der Handlung trotzdem folgen zu können und doch dieses „bayerische Gefühl“ aufbauen zu können. Die Handlung ist einfach spannend, dazu informativ und anspruchsvoll. Eine sehr gute Mischung! Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen!

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  • Krimi mit viel Lokalkolorit

    Herrgottschrofen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. April 2013 um 02:02

    Karl-Heinz „Gonzo“ Hartinger entdeckt beim Joggen nahe dem Herrgottschrofen, wo sich eine neue Baustelle zum Tunnelbau befindet, in deren Baugrube einen Knochen. Dieser sieht sehr menschlich aus und Hartinger ruft die Polizei. Der Baustopp am Tunnel kommt dem Bürgermeister äußerst ungelegen, wird doch in wenigen Tagen der Ministerpräsident an der Tunnel-Baustelle erwartet. Schon bald steht fest, dass das Bein zum Skelett einer Frau gehört, die offensichtlich nicht auf natürlichem Wege zu Tode kam…. Der Schreibstil ist sehr angenehm, flüssig, oft witzig und obwohl der bayerische Dialekt hier oft vertreten ist, für mich nicht schwer zu lesen. Ich denke aber, dass einige Leser hier eventuell etwas Schwierigkeiten haben werden. Die unterschiedlichen Charaktere nehmen schnell Gestalt an und haben alle ihre Ecken und Kanten und wirken durchweg überzeugend. Die Spannung wird nach und nach aufgebaut und erreicht am Ende hin ihren Höhenpunkt. Was mir sehr gut gefallen hat, ist dass man nicht schon nach der Hälfte des Buches ahnt, wer der Täter ist. Das Ende war für mich absolut überraschend und spannend. Leider habe ich Band 1 nicht gelesen und mir haben etwas die Hintergrundinformationen zu Karl-Heinz Hartinger gefehlt. Ein schöner Krimi mit viel Lokalkolorit den ich weiterempfehlen kann. 

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