Marc Ritter Josefibichl

(22)

Lovelybooks Bewertung

  • 23 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 9 Rezensionen
(1)
(13)
(8)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Josefibichl“ von Marc Ritter

In Garmisch-Partenkirchen rumort es gewaltig: Die Olympischen Winterspiele entzweien den Ort. Reiche Araber reißen sich die besten Immobilien unter den Nagel. Und der ehemalige Polizeireporter Hartinger ist wieder da. Er gilt als jähzorniger Gerechtigkeitsfanatiker, der vor seinem Weggang aus dem »goldenen Landl« oft mit der Obrigkeit aneinandergeraten war. Als junger Mann verließ er über Nacht den Ort, nachdem er mit dem Kaplan bis aufs Messer gestritten hatte. Den Grund dafür weiß niemand mehr so genau. Nur, dass in derselben Nacht das Auto des Kaplans in Flammen aufging. Als nun zwanzig Jahre später ein Franziskanerpater auf dem heiligen Josefibichl erdrosselt aufgefunden wird, steht der Hauptverdächtige schnell fest.

Stöbern in Krimi & Thriller

Durst

Endlich wieder ein Hole, ich konnte ihn nicht zur Seite legen.

pandora84

Das Original

Typischer Grisham !!

Die-Rezensentin

Der Totensucher

Zitate:"In Ausnahmesituation können ganz friedliche und normale Menschen zu Monstern werden."

Selest

Die sieben Farben des Blutes

Ein spannender Thriller, der mit einem wahnsinnigen Mörder und interessanten Motiven glänzt. Zum Ende leider etwas lahm.

Svenjas_BookChallenges

Oxen. Das erste Opfer

Sehr spannend und aufregend; macht neugierig auf die folgenden zwei Bände

Leserin3

Kreuzschnitt

Bogart Bull ist ein Kommissar, den ich gerne weiter begleiten möchte und auf dessen nächstes Abenteuer irgendwo in Europa ich gespannt bin.

misery3103

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • [Rezension #36] Josefibichl

    Josefibichl
    KiraNear

    KiraNear

    06. March 2017 um 00:17

    Name: JosefibichlAutor: Marc RitterGenre: Krimi, LokalromanPreis: 9,99€ [D] | 10,30 [A] - Ich habs aus einem offenen BücherschrankSeiten: 303Sprache: DeutschErscheinungsjahr: 2011ISBN: 978-3-492-27290-2Verlag: Piper Verlag GmbH Rückentext:In Garmisch-Partenkirchen rumort es gewaltig: Die Olympischen Winterspiele entzweien den Ort. Waldbesitzer Veit Gruber bereitet einen Riesendeal vor. Bürgermeister Hans W. Meier hat seine eigenen Pläne. Und auch der ehemalige Polizeireporter Karl-Heinz Hartinger ist wieder da, der seit seiner Jugend als jähzorniger Gerechtigkeitsfanatiker gilt. Als junger Mann verließ er über Nacht den Ort. In derselben Nacht ging das Auto des Kaplans in Flammen auf. Als nun zwanzig Jahre später ausgerechnet Hartinger den erdrosselten Franzikanerpaten Engelbert auf dem heiligen Josefibichl auffindet, steht für die Garmisch-Partenkirchener Polizei der Hauptverdächtige schnell fest. Hartinger hat nur eine Chance: Er muss den Täter selbst finden ... Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):Ich bin jetzt mal ganz ehrlich: Sobald ein Buch bzw die Handlung darin irgendwo in Bayern spielt, ist mein Interesse bereits geweckt. Da ist es egal, ob es nun drüben in Kempten ist, unten in Garmisch, in München oder eher in den nördlichen Regionen von Bayern. Auf jeden Fall haben Bücher, die in meinem Heimatbundesland spielen, einen gewissen Bonuspunkt. Auch weckt es mein Interesse, wenn ich sehe, die Geschichte spielt sich in einer bekannten Gegend ab. Schöner ist es natürlich, wenn ich die Gegend nicht nur vom Namen her kenne, sondern sie auch zuordnen kann, weil ich selbst bereits dort einmal war. Das war auch der Grund, weshalb ich mir dieses Buch damals aus dem offenen Bücherschrank unter anderem genommen habe. Allerdings werde ich das Buch jetzt nicht durch eine rosarote Brille betrachten.Die Beschreibung des Krimis wirkt viel versprechend, verspricht aber ein bisschen mehr, als am Ende drin ist. Davon, dass Garmisch-Partenkirchen durch Olympia "entzweit" wird, merkt man herzlich wenig. Überhaupt trifft man nur wenig Bewohner, die eine Hälfte äußert sich gar nicht dazu, die andere hat entweder mit der Aufklärung des Mordes zu tun oder möchte die Geldgeber weiter bei Laune halten. Denn nicht nur Olympia ist geplant, auch so manche Großprojekte und die benötigen nun mal ein bisschen Geld.Mit dem Hauptcharakter wird man nicht wirklich warm, aber das mit den restlichen Charakteren genauso. Sie bleiben leider ein wenig blass, aber immerhin nicht so blass wie die Leute aus "Die Schuhliebhaberin" und die Story ist nicht so langweilig und unangenehm zu lesen wie "Tödlicher Chat". So viel mehr spannend ist das Buch allerdings auch nicht. Stattdessen beschäftige mich die Frage: Warum ist der Typ, also der Hauptcharakter, abgehauen und hat nicht einfach mit der Polizei zusammengearbeitet? So macht er sich doch erst recht verdächtig ... dessen wird er sich bewusst, aber es ist ihm wohl egal und er flüchtet weiter. Die Aufklärung des Ganzen wirkt ziemlich seltsam. Sowohl Hartinger, als auch die Polizei stoßen recht zufällig auf die Lösung, wobei es bei Hartinger noch logisch klingt. Bei der Polizei bzw Teilen davon wirkt es, als hätte der Autor mal eben schnell die Deus ex Machina auspacken müssen, damit es am Ende noch so hinhaut, wie es hingehauen hat. Was am Ende aus dem Täter wird, wird nicht so richtig geklärt, leider. Auch treten immer mehr Verschwörungen ans Tageslicht und es wird immer "komplexer", allerdings auch immer absurder, bis es einem am Ende einfach nur noch seltsam vorkommt.Es könnte ruhig ein wenig spannender sein und es hätte ruhig länger sein können, damit die Ermittlungsarbeit der Polizei auch genug Raum bekommt, um die nötige Lösung zu bekommen, anstatt einfach mal die Lösung per Cheatcode zu bekommen. Mag sein, dass es das in der Realität geben kann, aber Geschichten, in denen von A bis Z ermittelt wird, gefallen mir einfach besser. Wie es z.B. in der "Jette-Reihe" der Fall war. Was mir ein wenig gefehlt hat, war eine Kapiteltrennung, aber irgendwann gewöhnt man sich daran. Es gibt einen ständigen Wechsel zwischen den Charakteren, aber er ist ganz angenehm und man kommt nilcht durcheinander. Leseprobe (die ersten 10 Sätze):Genau so hatte er es sich immer vorgestellt.Schwitzend, keuchend, mit ziehenden Schmerzen in den Oberschenkeln den Berg hinauf. Mehr als mit der Hitze mit sich selbst kämpfend, die letzten zehn Höhenmeter doch noch durchzustehen. Dann, vor Freude, die Kuppe erklommen zu haben, mit letztem Atem "Hurra" schreien - um dann schockgefroren innezuhalten, weil da etwas, jemand lag. Etwas Totes, jemand Umgebrachter, ein ermorderter Mensch.Er wusste nicht mehr, wann sich diese Vorahnung in seinem Hirn festgefressen hatte. Erst vor wenigen Wochen hatte er mit den Bergläufen angefangen. Recht bald musste es gewesen sein, dass er jedes Mal, wenn er einen steilen Buckel mit letzter Kraft hinter sich brachte, sich kurz vor Erreichen der Kuppe sagte: Dort liegt gleich eine Leiche.Sein früheres Leben, all die schlimmen Bilder stiegen wohl bei großer körperlicher Anstrengung aus seinem Unterbewusstsein herauf. Andere verarbeiten durch Träumen. Fazit:Das Buch ist ok. Es ist jetzt etwas, das kann man lesen, muss man aber nicht. Dass das Buch hier in Bayern spielt, finde ich ganz toll, nur werde ich mich davon nicht sonderlich einlullen lassen ;-)Ich mag das Cover des Buches, der "Gürtelteil" ist auch leicht hervorgehoben, was sich auch leicht angenehm anfühlt. Vom Stil her ist es ganz angenehm zu lesen, aber ich weiß, ich werde dieses Buch auch wieder recht schnell vergessen und nur noch als "seltsames Buch über einen Mordfall unten in Garmisch-Partenkirchen" in Erinnerung behalten, wenn überhaupt. Insgesamt gebe ich dem Buch 3 Rubine.

    Mehr
  • Leserunde zu "Stieranger" von Marc Ritter

    Stieranger
    MarcRitter

    MarcRitter

    Hallo und servus, liebe Lesende, der über alles zu lobende Piper Verlag stellt 15 Taschenbücher meines im März 2014 erschienenen Kriminalromans "Stieranger" zur Verfügung. Über eine rege Beteiligung an der Leserunde, die ich natürlich selbst begleite, würde ich mich sehr freuen. Ich lerne immer unglaublich viel von euch. Bis bald und viel Glück bei der Auslosung, die ich am kommenden Sonntag (darum bitte: Bis Samstag bewerben!) unter Ausschluss sämtlicher Rechts- und Linkswege geheim vornehmen werde! Euer Marc Ritter

    Mehr
    • 301
  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. Teilnehmer: AefKaey, (3) Ajana, (2) Anendien (5/15) angiana, Anneblogt, Annilane, (2) battlemaus, (5/20) Bellchen, (2/20), Birnchen (0/14) Bluebell2004,  (2) BluevanMeer, (6/12) books4life, bookscolorsandflavor, (6/16) Buchrättin, (1) Buechermaus96, (1) Büchernische (0/12) Buecherwurm1973, (1/15) Carina2302, carooolyne, Caruschia, celynn, (4/15) christiane_brokate, CitizenWeasel, Clairchendelune, Clouud, Code-between-lines, Daniliesing, (1/18) Desaris,, die_moni (0/12) Dunkelblau, (4/15) Eatacatify, (2) eighttletters, (3) elena2607, (2/12) Elfendy, (9/24) Emma.Woodhouse, Eskarina*, (1) Fanny2011, (7/18) FantasyDream, Fay1279, (5) Federchen, (1/18) fireez, franzzi, (2) frozenhighways, (4/15) Ginger1986 (1/12), grinselamm (1/12) Gruenente, (2) HarIequin, (2), Hello-Jessi (0/35) irishlady, jana_confused (7/12) janaka, Jeanne_Darc, (6/20) jess020, (1) Juliaa, Julia_Ruckhardt, justitia, (2) kabahaas, Kajaaa, (0/12) Kanujga, (5/20) Karokoenigin, (3/20) Katesbooks, KatharinaJ, (4/12) kathrineverdeen, , katrin_langbehn (0/14) Kendall, (9/20), Kirschbluetensommer (0/12) kiwi_,  Kleine1984, (4/10) Kleines91, (11/15) kolokele, (1) kornmuhme, (1) Krisse, (2) kugelblitz85, Kurousagi, LaDragonia, (6/12) LadySamira091062, LaLecture, Larischen, (4) Leochiyous, , Leopudding (0/15) LeseAlissaRatte, lesebiene27 (1/20 Leselotteliese, (1) Lesemaus85, (1) Lialotta, LibriHolly, (1/12) Lilawandel, (6/15) Lilli33, (11/18) lilliblume, (4) lisam, (11/20) Literatur, (1/20) Lizzy_Curse, Loony_Lovegood, (2) Lovely_Lila (0/12) LuluCookBakeBook, (1) Lumpadumpa (0/12) Lyiane, (3) mamenu, (1) Manja82, (4) manu2581 (5/25) mareike91, (3), maristicated (0/12) mecedora, (1) merlin78, (5/12) MiHa_LoRe, (5) Mikki, (4/12) milasun, minnimaus, (1/12) Mira123, (1) MissMisanthropie, (4/12+1) MoniUnwritten, moorlicht, Moosbeere, (4/12) Morrighan, Naddlpaddl, (2) NaGer, (1) Nancymaus, (5/12) Ninasan86, Niob, (2/12) Normal-ist-langweilig, (6/12) NussCookie, (4/13) oOVioOo, pamN, (2/15) paschsolo, (12/12) passionelibro, (3/12) Philip, Phini, problembaum, (0/12) Queenelyza, (11) Rine, (5) RinoaHeartilly, Ritja, , Robsi (0/16) Rocio, (4/20) Roxy Malon, Salzstaengel, (1) samea, Schlehenfee, (7/12) schokoloko29, (4/12) SchwarzeRose, sechmet, (2/12) Seelensplitter, (3) sKy, (8/20) Sommerleser, (4/12) Starlet, sternblut, (2) sugarlady83, (3) summi686, (5/25) Sunny Rose, Sunny87, Sunshine_Books, (5/20) supertini, (1/12) Sweetybeanie, (5/12) Synic (0/12) The iron butterfly, (3/12) Tiana_Loreen, (1/15) Tini_S, (4/12) Tintenelfe, (2) viasera, (4/15), weinlachgummi (3/12) werderaner, (3) Wiebkesmile, (1) Wildpony, World_of_tears91, xXeflihXx, (1) Yvonnes-Lesewelt, (1) Zidisbuecherwelt, Zuellig, (5)

    Mehr
    • 2011
  • Rezension zu "Josefibichl" von Marc Ritter

    Josefibichl
    santina

    santina

    14. August 2012 um 23:07

    Kurzbeschreibung In Garmisch-Patenkirchen rumort es gewaltig: Die Olympischen Winterspiele entzweien den Ort, Waldbesitzer Veit Gruber bereitet einen Riesendeal vor. Bürgermeister Hans W. Meier hat seine ganz eigenen Pläne. Und auch der ehemalige Polizeireporter Karl-Heinz Hartinger ist wieder da, der seit seiner Jugend als jähzorniger Gerechtigkeitsfanatiker gilt. Als junger Mann verließ er über Nacht den Ort. In derselben Nacht ging das Auto des Kaplans in Flammen auf. Als nun zwanzig Jahre später ausgerechnet Hartinger den erdrosselten Franziskanerpater Engelbert auf dem heiligen Josefibichl auffindet, steht für die Garmisch-Patenkirchener Polizei der Hauptverdächtige schnell fest. Hartinger hat nur eine Chance: Er muss selbst den Täter finden… Zum Inhalt Der aus München zurück gekehrte Polizeireporter Karl-Heinz “Gonzo” Hartinger findet auf seiner Joggingtour einen Toten. Es handelt sich dabei um einen Möch aus dem nahegelegenen Kloster. Weil Gonzo schon in jungen Jahren mit der Kirche im Klinsch lag, ist er sofort der Hauptverdächtige seines ehemaligen Schulkameraden Bernbacher, der nun Polizeichef von GAP ist. Das LKA mit Bernd Schneider und Claudia Schmittheinrich wird hinzugezogen, doch zu diesem Zeitpunkt ist Gonzo schon auf der Flucht, denn eines ist ihm klar, wenn er nicht selbst seine Unschuld beweist, dann wird es keiner tun. Wie so oft scheinen auch hier die Schönen und Reichen ihre Finger im Spiel zu haben. Vom Großgrundbesitzer Veit Gruber, über die Politiker vor Ort und in München, bis zu den Scheichs und den Chinesen spielt jeder mit im Spiel um Geld und Macht. Wer nun wissen will, warum der junge Mönch getötet wurde, der muss das Buch lesen ;) Fazit: Marc Ritter hat einen humorvollen Schreibstil und auch wenn es hier um einen Mord geht, hatte ich desöfteren ein Schmunzeln auf den Lippen. Manchmal ist mir der Mord zu kurz gekommen, weil die Geschichte drum herum “aufgeplustert” wurde. Nur angerissen wurde dagegen die Sache, derentwegen Gonzo GAP damals Richtung München verlassen hat. Es wäre meines Erachtens genug Möglichkeit geblieben, darauf nochmal einzugehen, aber die wurde unter den Tisch fallen gelassen. Die Spannung war gegeben, aber mir hat manchmal das gewisse Etwas gefehlt und an anderen Stellen war es zuviel des Guten. 3,5 von 5 Sternen, weil 4 Sterne zuviel und 3 Sterne zu wenig gewesen wären.

    Mehr
  • Fragefreitag am 20. April - stellt Marc Ritter eure Fragen & Buchverlosung

    Kreuzzug
    Daniliesing

    Daniliesing

    In dieser Woche passt der Fragefreitag mal so richtig gut zu meiner aktuellen Lektüre "Kreuzzug". Ihr dürft morgen Marc Ritter Fragen stellen und er freut sich schon darauf euch die passenden Antworten zu liefern. Der Autor begeistert seine Leser mit seinen spannenden Krimis und Thrillern. Marc Ritter ist 1967 in München geboren. Er wuchs in Garmisch-Partenkirchen auf und arbeitete dort nach Abitur und Zivildienst bei einer Lokalzeitung. Danach studierte er in München Germanistik, Politikwissenschaften und Werbepsychologie und machte eine Marketingausbildung. Auch arbeitete der Autor als Manager für große amerikanische und deutsche Online- und Print-Medien, ist mittlerweile aber als Unternehmensberater tätig. Er lebt heute noch in München, zusammen mit seiner Familie. Nachdem Marc Ritter fast 20 Jahre nicht als Autor gearbeitet hatte, erschien im Oktober 2011 sein Krimi "Josefibichl", den einige von euch hier schon in einer Leserunde zusammen mit dem Autor kennen lernen durften. Sein neues Buch "Kreuzzug" erschien nur 5 Monate später im Droemer Verlag. Darin erzählt er die mitreißende Geschichte um ein Attentat direkt am Tunnel der Zugspitzbahn. Und so viel kann ich verraten: es ist extrem spannend! Ab sofort dürft ihr hier eure Fragen stellen - Marc Ritter beantwortet sie dann morgen zum Fragefreitag! Seid ihr neugierig auf seine vielen Jobs geworden? Möchtet ihr erfahren, wie seine Bücher entstanden sind? All das und noch viel mehr könnt ihr morgen herausfinden. Unter allen, die hier eine oder mehrere Fragen stellen, verlosen wir 3 Exemplare des Buches "Kreuzzug". Ich wünsche euch viel Spaß!

    Mehr
    • 110
    Ichbinswieder

    Ichbinswieder

    23. April 2012 um 23:40
  • Leserunde zu "Josefibichl" von Marc Ritter

    Josefibichl
    MarcRitter

    MarcRitter

    Servus mitanander! Lust auf ein spannendes, dabei auch lustiges Buch? Auf einen Heimatkrimi? Kriminalroman? Kriminellen Heimatroman? Eine Krimisatire? (Wurde alles schon dazu geschrieben - darüber sollten wir dann mal diskutieren ...) Für meinen Debütroman "Josefibichl", der am 7.10. bei Piper erschienen ist, möchte ich eine Leserunde durchführen. Bewerbt Euch für eines von fünf Testexemplaren. Und darum geht es in dem Buch: *** Kurzbeschreibung *** Ein krimineller Heimatroman – böse, vielschichtig, unterhaltsam
 Der erste Fall mit Expolizeireporter Karl-Heinz "Gonzo" Hartinger
 Für alle Leser von Heinrich Steinfest und Jörg Maurer In Garmisch-Partenkirchen rumort es gewaltig: Die Olympischen Winterspiele entzweien den Ort. Reiche Araber reißen sich die besten Immobilien unter den Nagel. Und der ehemalige Polizeireporter Hartinger ist wieder da. Er gilt als jähzorniger Gerechtigkeitsfanatiker, der vor seinem Weggang aus dem »goldenen Landl« oft mit der Obrigkeit aneinandergeraten war. Als junger Mann verließ er über Nacht den Ort, nachdem er mit dem Kaplan bis aufs Messer gestritten hatte. Den Grund dafür weiß niemand mehr so genau. Nur, dass in derselben Nacht das Auto des Kaplans in Flammen aufging. Als nun zwanzig Jahre später ein Franziskanerpater auf dem heiligen Josefibichl erdrosselt aufgefunden wird, steht der Hauptverdächtige schnell fest.  Das sagt der Autor ergänzend dazu: "Ich habe versucht, die Kulissen Garmisch-Partenkirchen und München, vor denen mein Held Karl-Heinz Hartinger seine Abenteuer erlebt, so realitätsnah wie möglich zu zeichnen. Natürlich nur, was Orte und historische Begebenheiten betrifft. Die handelnden Personen sind alle frei erfunden und die Handlung auch. Der Garmisch-Partenkirchner und der Münchner Leser werden ihr Kloster St. Anton, ihr Wettersteingebirge, ihr Schumann's (sic!) und ihr Glockenbachviertel wiedererkennen. Die Handlung wird sie aber überraschen. Wie bringt man das Franziskanerkloster St. Anton und Schumannsche Bar zusammen? Wie den Trachtenverein und den Bundesnachrichtendienst? Wie Araber, Chinesen und Werdenfelser? Und überhaupt: wer ermittelt hier eigentlich in die richtige Richtung? Der örtliche Polizeichef, der dynamische Jungspund vom LKA oder der im Ort unter der Zugspitze missliebige Hartinger Gonzo? Ich bin froh, dass ich es selbst am Schluss herausbekommen habe." *** Ablauf *** Testleser gesucht. Tragt Euch in dem Abschnitt "Bewerbung - wie mache ich mit?" bis Freitag, den 9. Dezember 2011 als Interessenten ein. Bei mehr als fünf Interessenten verlose ich die fünf Bücher und sende sie den Gewinnern dann umgehend zu. Sobald alle Freiexemplare bei ihren Adressaten eingegangen sind, beginnen wir die Leserunde. Ihr habt das Buch bereits bestellt oder wollt es Euch bestellen? Selbstverständlich seid auch Ihr bei der Leserunde herzlich willkommen. Servus! Euer Marc Ritter www.marcritter.de

    Mehr
    • 163
    Buecherfee82

    Buecherfee82

    31. January 2012 um 14:51
  • Rezension zu "Josefibichl" von Marc Ritter

    Josefibichl
    siebenundsiebzig

    siebenundsiebzig

    30. January 2012 um 15:21

    Ein Buch, welches den Leser sofort in ein Spannungsfeld kataputiert. Der ehemalige, verkrachte Polizeireporter Karl Heinz Hartinger findet beim Joggen ( wo auch sonst) einen ermordeten Mönch. Die ruchlose Tat bringt gleich einen Polizeiapparat, mit Reichweite bis zum LKA, in Bewegung. Was heißt schon Bewegung? Dem Leser wird sofort klar, daß diese Behörden nicht gerade die schnellsten und schlauesten sind. Denn "gut Ding will Weile haben", sagt schon der Volksmund. Bei der Beschreibung des Dorflebens und der dazugehörigen Honoratioren mit ihren, oft dunklen Machenschaften wenn es um Geldbeschaffung geht, sei es durch arabische Scheichs oder chinesische Investoren, bleibt, wie man so sagt, kein Auge trocken. Dabei wird der Mord und die dazugehörige Ermittlung des Täters öfters in den Hintergrund gerückt. Was aber der Sache bestimmt keinen Abbruch tut, denn die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten. Bei verschiedenen Personen der Handlung trat bei mir der Gedanke auf, diese irgendwie zu kennen. Zum Beispiel das quirlige Journalistenpaar von der Zeitung mit dem "roten Titel" oder der Polizistin mit der kakifarbenen Jeans, die sie sich selber kaufte um damit die gänzlich fehlgeschnittene Uniformhose für weibliche Beamte der bayerischen Polizei zu ersetzen. Heiter, zynisch, spannend, aber auch nachdenklich, so würde ich meinen Leseeindruck von diesem Buch beschreiben. Lesenwert ist es bestimmt und mir persönlich hat es, "umbandig" (bayerischer Ausdruck, nachzulesen in: Langenscheid; Lilliput-Baierisch), gut gefallen.

    Mehr
  • Rezension zu "Josefibichl" von Marc Ritter

    Josefibichl
    Toxicity74

    Toxicity74

    27. January 2012 um 10:52

    Cover: Das Cover ist hochwertig aufgemacht mit Prägedruck und lackierten Flächen. Man kann schnell erkennen, dass es sich hier um eine Story im bayerischen Raum mit blutigen Ereignissen handeln muss. Inhalt: Der früherer Polizeireporter Kalr-Heinz Hartinger, genannt Gonzo hat ein Problem. Mein Joggen findet er die Leiche eines Mönchs direkt bei der Gedenkstätte Josefibichl in Garmisch-Partenkirchen. Schnell begreift er, dass er als bekannter Pfaffenhasser der örtlichen Polizei nur allzu gut als Hauptverdächtiger in den Kram passt. Sein Glück ist, dass der Polizeichef, der den Hartinger noch aus der Jugendzeit kennt, ihn zunächst nochmal nach Hause schickt. Gonzo nutzt die Chance und setzt sich ab, fest entschlossen, sich durch eigene Recherche aus dem Kreis der Verdächtigen herausziehen zu können. Kurze Zeit später schaltet sich das LKA München im Mordfall ein und es beginnt die Großfahndung nach Hartinger. Schnell wird aber klar, dass in der beschaulichen Doppelgemeinde noch einige andere Dinge faul sind und der Hartinger nicht der einzige ist, dem man den Mord an dem Mönch zutrauen kann. Fazit: Ich würde das Buch dem Genre Heimatkrimi zu ordnen. Marc Ritter versteht es hervorragend, die Charakteren in ihrer teils urtypischen bayerischen Art darzustellen. Die Story ist gut durchdacht, auch wenn ich mich zwischenzeitlich fragte, wie sinnvoll und nachvollziehbar ich die Flucht des Hartinger finde. Es wird, vielleicht teilweise etwas überspitzt, aber ich fürchte, keineswegs komplett abwegig dargstellt, wie korrupt und taktisch die verschiedenen Schlüsselpersonen in der Gemeinde die Geschehnisse zu ihren Nutzen versuchen zu beeinflussen. Besonders Bürgermeister Meier hat es mir angetan. Ihn, der mit jedem Satz versucht, unser aller wunderschönes Landl hervorzuheben und glänzen zu lassen, wäre die Paraderolle in einer Verfilmung des Buches. Insgesamt eine gut zu lesende, wenn auch leichte Lektüre. Keine schwere Kost, aber nett, wenn es mal einfach nur Unterhaltung sein darf.

    Mehr
  • Rezension zu "Josefibichl" von Marc Ritter

    Josefibichl
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    18. January 2012 um 23:00

    Der in seinen Heimatort Garmisch-Partenkirchen zurückgekehrte Karl-Heinz Hartinger, genannt Gonzo, stolpert über eine Leiche. Na prima, da hat die Polizei doch gleich einen Hauptverdächtigen. Denn Hartinger hat sich im Ort nicht nur als Polizeireporter unbeliebt gemacht, sondern musste damals die Stadt verlassen, weil er sich mit der katholischen Kirche angelegt hatte. Und die Leiche ist die eines Mönches aus dem Franziskanerkloster. Ganz so einfach ist es natürlich nicht, und Hartinger, der recherchiert, um sich zu entlasten, kommt einer ganz anderen Sache auf die Spur. Die umstrittene Olympiabewerbung des Ortes Garmisch-Partenkirchen, arabische Scheichs, die alles aufkaufen, was ihnen in die Finger gerät, die Chinesen, die das gleiche Spielchen treiben und der Sumpf der lokalen Spekulanten, all dies ergibt einen höchst unterhaltsamen Krimi. Herrlich fand ich den Bürgermeister, der nur in politischen Worthülsen reden kann, die er bei jeder passenden und vor allem bei jeder unpassenden Gelegenheit von sich gibt. Und auch das LKA bekommt sein verbales Fett weg. Dieses Buch liest sich wie ein gedruckter Tatort-Krimi und schreit geradezu nach einer Verfilmung. Noch lieber allerdings wäre mir eine Fortsetzung in Buchform.

    Mehr
  • Rezension zu "Josefibichl" von Marc Ritter

    Josefibichl
    Fannie

    Fannie

    18. January 2012 um 20:39

    Literarische Berg- und Talfahrt Das Cover von „Josefibichl“ muss man nicht lange betrachten, um zu wissen, was einen erwartet: Eine heimelige bayerische Verzierung und - im krassen Gegensatz dazu - Blutspuren versprechen einen Regionalkrimi. Drin ist tatsächlich, was drauf steht: In Garmisch-Partenkirchen wird ein ermordeter Mönch gefunden. Der Verdacht fällt auf den als Kirchenhasser bekannten ehemaligen Polizeireporter Karl-Heinz Hartinger, der nach ziemlich wilden Jahren in München zurück „im Landl“ ist. Hartinger jedoch flieht, denn er will den Mörder unbedingt schnappen, bevor er selbst für eine Tat bestraft wird, die er nie begangen hat... Marc Ritters Erstling „Josefibichl“ ist in erster Linie ein solider Krimi. Auffallend ist, dass das Buch weder über Prolog, Kapitel noch Epilog verfügt – ungewöhnlich, aber nicht schlimm, obwohl mir persönlich die Einteilung in Kapitel lieber ist. Mit viel Lokalkolorit gibt Ritter einen interessanten Überblick über die Geschichte Garmisch-Partenkirchens. Die Figuren des Buches bleiben jedoch recht blass, ja geradezu austauschbar und die Geschichte zieht sich bisweilen erheblich in die Länge. Daran ändern leider auch die leicht humoristischen Einlagen nichts. Alles in allem ist „Josefibichl“ eine literarische Berg- und Talfahrt – mal kurzweilig, mal langatmig. Fazit: Ganz nett, aber keinesfalls ein „Must read“.

    Mehr
  • Rezension zu "Josefibichl" von Marc Ritter

    Josefibichl
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. January 2012 um 23:36

    Heimatroman meets Krimi * "Der wichtigste Unterschied zu seiner Phantasie bestand jedoch in etwas anderem. In seinem Kopf war es immer eine Tote, eine Ermordete gewesen, die ihm beim Laufen den Weiterweg versperrte. Nackt, vergewaltigt, mit dem Messer kreuz und quer aufgeschlitzt. Doch dort lag keine geschändete Frau." * Karl-Heinz "Gonzo" Hartinger kehrt nach Jahren wieder zurück nach Garmisch-Patenkirchen. Aber Ruhe ist ihm nicht gegönnt, denn schon nach kurzer Zeit stößt er beim Joggen auf die Leiche eines Franziskanerpaters - und dass wo doch halb Garmisch-Patenkirchen weiß, dass er es mit Kuttenträgern nicht so hat. Kein Wunder, dass er direkt verdächtigt wird... * "Josefibichl" ist der erste Krimi von Marc Ritter mit dem Expolizeireporter "Gonzo" Hartinger. Marc Ritters Schreibstil ist leicht zu lesen und sehr eingängig. Er beschreibt die Situationen und Handlungen der Protagonisten sehr detailliert und bildhaft - ein manchmal mehr, manchmal weniger blutiges Alpenpanorama. Natürlich finden wir in diesem Roman auch die in der Gegend gängige Mundart wieder, viele Literaturkritiker verteufeln ja diese Art der "platten Unterhaltung mit Dialekt" - aber ich finde, dass der Lokalkolorit und die Mundart den Roman samt seinen Darstellern liebenswürdiger macht und uns als Lesern so einfach näher gebracht wird. * Der Spannungsaufbau wirkt nicht immer sehr gelungen, manchmal bekommen wir ein Häppchen Information vorgeworfen, dann passiert über eine Weile sehr wenig - und dann lockt uns Herr Ritter erst einmal auf eine ganz falsche Fährte. Und das wiederrum ist gut so, denn es gibt einfach zu viele Bücher, wo wir schon ziemlich direkt wissen, wie sie enden. Aber das kann uns beim "Josefibichl" nicht passieren, denn das Ende bringt eine wirklich gelungene und düstere Auflösung mit sich. * Die Protagonisten können den Leser von sich überzeugen - an machen von ihnen haftet ein wenig Kleinstadtmief, andere bringen uns zum lachen und Gonzo Hartinger hat mich persönlich wirklich oft dazu gebracht mir die Haare zu raufen - aber Männer denken halt ganz anders als Frauen. * Wenn man sich das Cover anschaut, muss man an einen blutigen Heimatroman denken - wobei die gängigere Bezeichnung ja eher Regionalkrimi ist - also Freunde des Regionalkrimis, lernt Gonzo kennen und bezwingt mit ihm den "Josefibichl"!

    Mehr
  • Rezension zu "Josefibichl" von Marc Ritter

    Josefibichl
    Leela

    Leela

    09. January 2012 um 01:51

    Der ehemalige Polizeireporter Hartinger kehrt nach langer Zeit und überstürzter Flucht in seine Heimatstadt Garmisch-Partenkirchen zurück und stolpert beim Wandern über den Josefibichl glatt über eine Leiche. Unglücklicherweise handelt es sich bei dem Toten auch noch um einen Mönch und Hartinger ist in Garmisch-Partenkirchen als "Pfaffenhasser" verschrien ... kein Wunder, dass Hartinger flugs wieder aus der Stadt verschwindet, denn für die Polizei ist er aufgrund nicht vorhandener Auswahl der Hauptverdächtige. Hartinger will das natürlich nicht auf sich sitzen lassen und beginnt, selbst zu recherchieren ... Marc Ritter erzählt mit "Josefibichl" eine interessante Geschichte mit viel Lokalkolorit, kauzigen Charakteren und viel Situationskomik. Der Krimi tritt neben den Nebenhandlungen des Buches - die sich um Politik, die Olympiaausrichtung 2018 (die jetzt traurigerweise doch ganz woanders stattfinden ;) ), Heimatkunde und allerhand Komplotte dreht - jedoch stark in den Hintergrund, was Leser, die einen Krimi erwarten, enttäuschen könnte. Vor allem zum Ende hin entwickelt sich die Haupthandlung jedoch zufriedenstellend und das Ende enttäuschte mich auf keinen Fall, was mich mit dem Mittelteil, in dem diese Handlung nur am Rnde stattfand, einigermaßen versöhnte. Humoristisch gesehen gefiel mir das Buch gut, denn unzählige, bayrische Eigenarten werden aufs Korn genommen, so gut wie kein Klischee ausgelassen (sogar die "Preißn" bekommen eine Höflichkeitserwähnung), Ironie und Satire ziehen such durchs komplette Buch. Vor allem die Polizisten "Heini" und "Schniedel" sind kauzig-komisch, wobei auch der natürlich extrem kompetente Bürgermeister der Stadt für ein paar heitere Momente sorgt. Da die Krimihandlung zwischendurch etwas untergeht, fehlte mir teilweise aber etwas Spannung, die man vor allem am Anfang und während der gelungenen Auflösung findet. So zig sich der Mittelteil etwas hin und die Handlung entwickelte sich dort nur langsam. Das ist schade, denn ansonsten habe ich mich beim Lesen gut unterhalten gefühlt. Letztendlich hat mich das Buch trotz ein paar Längen neugierig auf die Fortsetzung gemacht und ich würde gerne herausfinden, was Hartinger in Zukunft erwartet (und ob auch ein Auftritt für die beiden Kommissare mit drin ist). 3,5 Sterne

    Mehr
  • Rezension zu "Josefibichl" von Marc Ritter

    Josefibichl
    Spatzi79

    Spatzi79

    30. December 2011 um 16:25

    Kaum ist der ehemalige Polizeireporter Karl-Heinz „Gonzo“ Hartinger zurück in seiner Heimat Garmisch-Partenkirchen, stolpert er über eine Leiche. Und nicht nur irgendeine Leiche, sondern die eines Mönches aus dem örtlichen Franziskaner-Kloster. Da Hartinger vor Jahren aus der Stadt wegmusste, weil er diverse Zusammenstöße mit der katholischen Kirche hatte, bereitet ihm dieser Leichenfund nun natürlich besondere Probleme. Für die Polizei ist er der logische Hauptverdächtige. Doch Hartinger ist fest entschlossen, den wahren Täter zu finden. Soweit die eigentliche Handlung – doch was sich da an Nebenschauplätzen auftut, ist eine wahre Freude! Marc Ritter, der selbst in Garmisch-Partenkirchen aufgewachsen ist, zieht hier Lokalpolitik, örtliche Polizei, LKA und einige weitere Parteien durch den Kakao, so dass der Kriminalfall zeitweise in den Hintergrund rückt vor lauter Verwicklungen um Olympia, internationale Sponsoren, ansässige Visionäre und historischen Abgründen. Im Mittelteil hatte das Buch für mich ein bisschen seine Längen, aber am Ende wird das wieder rausgeholt! Bei jedem Auftritt lachen musste ich über den Bürgermeister, der den Mund nicht aufmachen kann, ohne dass eine Wahlkampfrede über und für sein „Landl“ herauskommt, egal ob das nun zum Anlass passt oder nicht. Köstlich auch das Zusammenspiel der beiden LKA Ermittler Bernd „Schniedel“ Schneider und Claudia „Heini“ Schmidtheinrich (kein Doppelname!). Zwischen den vielen bayrischen und vor allem Allgäuer Ermittlern hat sich Herr Ritter mit seinem Gonzo Hartinger hier auf jeden Fall gut platziert und ich bin auf die Fortsetzung gespannt!

    Mehr