Marc Ritter Kreuzzug

(39)

Lovelybooks Bewertung

  • 46 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 10 Rezensionen
(15)
(13)
(8)
(2)
(1)

Inhaltsangabe zu „Kreuzzug“ von Marc Ritter

Ein irrer Plan geht auf. Attentäter sprengen den
Tunnel der Zugspitzbahn. Der Zug: mittendrin.
Dann stürzt die Seilbahn ab.
5000 Menschen auf dem Gipfel sind Geiseln.
BKA, Bundeswehr und CIA scheitern.
Doch niemand rechnet mit Thien Hung
Baumgartner, der den Berg wie seine
Westentasche kennt.

'Rasantes und actionreiches
Geiseldrama.' Abendzeitung

Durchaus spannend ... aber auch ein bisschen langatmig ! Trotzdem empfehlenswert.

— AUSGEbuchT-PetraMolitor

Stöbern in Krimi & Thriller

Ragdoll - Dein letzter Tag

Ein gelungenes Erstlingswerk von Daniel Cole, das mit Lesen gute Nerven voraussetzt.

lucyca

Grillwetter

Das ist leider nicht meine Art von Humor und von Spannung auch keine Spur ... schade!

MissStrawberry

Obsidian - Kammer des Bösen

Die Erzählweise ist fesselnd, denn es gibt viele Details in den Handlungen, ebenso wie genügend Action.

baronessa

Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens

Krimi mit ungewöhnlichem Setting: Düster und sehr politisch

LinusGeschke

Geständnisse

Ein starkes, böses Buch … das unbedingt gelesen werden sollte.

BinavanBook

Flugangst 7A

Wer was spannendes sucht, ist bei diesem Buch richtig, aber ich bin ein bisschen von Fitzek enttäuscht.

Andinge

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "Graz im Dunkeln" von Robert Preis

    Graz im Dunkeln

    RobertPreis

    Hallo, Soeben ist mein neues Buch - der Krimi "Graz im Dunkeln" - erschienen und ich würde mich sehr freuen, es mit Euch zu besprechen und darüber zu plaudern. Im Rahmen dieser Leserunde möchte ich Rede und Antwort stehen und Einblick in meine Arbeit geben. Ich werde versuchen, stets so rasch wie möglich zu antworten.   Der Emons Verlag ist so freundlich und stellt 15 Exemplare kostenlos zur Verlosung zur Verfügung. Am Montag, 16. September, nach dem Frühstück nenne ich die Gewinner, die sofort mit den Büchern beliefert werden. Natürlich können im Anschluss daran aber auch alle anderen, die das Buch lesen, in der Leserunde mitdiskutieren und plaudern. Ich freue mich schon sehr auf den regen Austausch - und hoffe auf viel Feedback (das sich gerne auch im Netz als Rezension ausbreiten darf). Zum Inhalt des Buches: In "Graz im Dunkeln" steht wie im Vorgänger-Krimi "Trost und Spiele" wieder Chefermittler Armin Trost im Mittelpunkt. Er wird in einen Amoklauf im Einkaufszentrum verwickelt, checkt danach in einem oststeirischen Wellness-Hotel ein und gerät zunehmend in einen mysteriösen Fall in dem die Stichworte Außerirdische, Vollmond und unterirdische Gänge eine Rolle spielen. Zum Schluss rennt Trost selbst um sein nacktes Leben. Im Laufe dieser Leserunde wird auch meine neue Homepage fertig. Ich lasse Euch wissen, wenn es soweit ist und würde mich dann auch hier über Feedback sehr, sehr feuen. Na gut, dann bleibt mir nur, Euch viel Glück für die Verlosung zu wünschen. Bis dahin, alle Gute! Robert Preis

    Mehr
    • 259
  • Rezension zu "Kreuzzug" von Marc Ritter

    Kreuzzug

    melanie_reichert

    03. June 2012 um 22:02

    Meine Meinung: Zunächst mal hat das Buch durch seine aufwendige Gestaltung bei mir punkten können. In der Klappbroschur vorne und hinten ist eine Karte der Zugspitze aufgedruckt, sodass sich der Leser genau orientieren kann, wo sich die Romanfiguren gerade befinden. Ebenso gibt es hinten ein sehr umfangreiches Glossar, dass ich gerne in Anspruch genommen habe. Die Kapitel sind mit Orts- und Zeitangaben überschrieben. So ist man bestens über den Verlauf der Dinge informiert und weiß sofort mit welchen Personen man es gerade zu tun hat. Die zahlreichen Charaktere sind meiner Meinung nach einfach super gestaltet. Der Autor hat genau festgelegt, welche sympathisch und welche eher unsympathisch erscheinen sollen. Meine einzige Kritik geht allerdings dahin, dass Thien Hung Baumgartner für mich nicht Protagonist genug ist. Wenn jemand im Klappentext als Retter angepriesen wird, dann sollte er mehr Einsatz zeigen. Leider kann ich nicht mehr dazu sagen ohne zu viel von der Geschichte zu verraten. Die Charaktere sind für mich viel mehr in einem Gleichgewicht. Jeder hat seine Rolle zu spielen und spielt sie einfach ausgezeichnet. Es gibt Überraschungen mit denen man nicht gerechnet hat (oder mit denen man nur schwer rechnen konnte). Das Setting der Zugspitze ist für mich im Kopf lebendig geworden. Der Autor hat die Umgebung wirklich gut beschrieben und ich habe mich aufgrund der Schneemassen doch einige Male tiefer unter die Decke begeben ;) Generell war die Atmosphäre im Buch wirklich spannend. Die Geiselnahme und der Druck, der auf den Verantwortlichen lag, war greifbar und nachvollziehbar. Die Spannung war konstant vorhanden, da die Szenen häufig gewechselt haben und immer wieder neue Ereignisse stattfanden, die die Situation weiter verschärft haben. Das Ende war dann allerdings einen Tick zu apprupt und schnell. Ich hätte es mir dann vielleicht doch ein bisschen spektakulärer vorgestellt, aber das fällt wirklich nicht arg ins Gewicht. Für mich persönlich waren die Szenen im Bundeskanzleramt ein absolutes Highlight. Während dieser Szenen musste ich durchgängig schmunzeln, weil ich andauernd die Muppet Show vor Augen hatte. Für mich haben nur noch ein paar Knüppel gefehlt um die Art der Konfliktbewältigung zu verdeutlichen ;) Wer Lust auf einen Ausflug zur Zugspitze hat und darüber hinaus noch live bei einer Geiselnahme dabei sein möchte, ist bei diesem spannenden Buch genau richtig. Die Geschichte hat mich unterhalten und mir in Bezug auf die Zugspitze sogar noch einiges beigebracht. Hier kann ich ganz klar eine Leseempfehlung aussprechen. :) Bewertung: 4,5 / 5 Sterne

    Mehr
  • Rezension zu "Kreuzzug" von Marc Ritter

    Kreuzzug

    SabineSorg

    02. June 2012 um 23:26

    Ich habe dieses Buch gelesen und bin begeistert. Von Anfang bis zum Schluss sehr spannend. Durch relativ kurze Kapitel wird die Spannung noch zusätzlich gesteigert. Marc Ritter beschreibt ein Szenario, das hoffentlich nie so eintrifft, aber trotzdem sehr realistisch beschrieben wird.

    Es ist nichts für schwache Nerven, da es richtig zur Sache geht, alles in allem ein richtig guter Thriller.

  • Rezension zu "Kreuzzug" von Marc Ritter

    Kreuzzug

    ForeverAngel

    12. May 2012 um 15:56

    5000 Menschen – 11 Terroristen – eine Katastrophe. Inhalt Der Tunnel, durch den die Zahnradbahn fahren muss, um die Zugspitze zu erreichen, wird an neuralgischer Stelle gesprengt. Die 200 Menschen sind im Inneren gefangen, wehrlos der Gewalt von elf Terroristen ausgesetzte. Der Rettungshubschrauber wird gnadenlos abgeschossen, darauf folgt die Warnung, keinerlei Rettungsversuche mehr zu unternehmen. Sonst sterben nicht nur die 200 Touristen im inneren des Tunnels, sondern auch die über fünftausend Menschen, die sich noch auf dem Berg befinden. Dass sie ernst machen wird spätestens klar, als eine Kabine abstürzt und mit ihr hundert Touristen in den Tod. Den Zuständigen wird schnell klar: das wurde geplant. Und zwar nicht kurzfristig und von ein paar Terroristen, sondern langfristig und gründlich von einer großen Gruppe. Und was die wollen, wird auch sehr bald deutlich. Was sollen sie tun? Die Rettungstruppen sind auf dem Berg völlig orientierungslos, ein Eingreifen so gut wie unmöglich. Dennoch wagen sich mehrere Menschen voran: Reporter Thien, der durch einen unglücklichen Zufall mit im Tunnel ist. Denninger, Mitglied der Bundeswehr, der auf dem Berggipfel festsitzt. Sandra, eine Extremsportlerin, die sich mutig voran wagt. Können sie die Terroristen stoppen, bevor noch mehr Menschen sterben? Meine Meinung Kreuzzug. Ein Titel, der mich erst einmal an das Mittelalter denken lässt und so gar nicht zur eisigen Thematik des Buches zu passen scheint. Doch jetzt, nachdem ich fertig gelesen habe, passt er irgendwie doch. Der Titel ist so ungewöhnlich wie die Gestaltung des Buches. Ein verschnörkelter mittelalterlicher Schriftzug aus hellblauem Grund, darunter eine einsame Gondel. Was mir jedoch besonders gut gefällt, sind die abgerundeten Ecken. Gefällt mir, endlich mal „Ecken“, die nicht so leicht umknicken können. Die Geschichte selbst bietet einen rasanten, aktiongeladenen Thriller über einen lange geplanten Terroranschlag an der Zugspitze. Zwischendurch hat die Geschichte so ihre Durststrecken und die Aktion am Ende ist vielleicht ein bisschen too much, alles in allem aber hat mich der Thriller sehr gut unterhalten und wirklich langweilig wurde es eigentlich nie. Was mich ein wenig stört, ist, dass ich mit keiner der Figuren so richtig warm geworden bin. Vor allem mit Reporter Thien hatte ich so meine Schwierigkeiten. Es ist für einen Thriller vielleicht nicht gerade von Vorteil, wenn mir das Schicksal der Figuren egal ist, weil sie mir einfach nicht ans Herz gewachsen sind. Aber das ist auch Geschmackssache, Figuren müssen ja nicht immer sympathisch gezeichnet sein. Ich habe es nur lieber, wenn ich mit dem Protagonisten (oder einem der Protagonisten) sympathisieren kann. Fazit: ein gelungener, spannender, durchaus lesenswerter Thriller, der hier und da kleine Macken aufweist, aber trotzdem Spaß macht, zu lesen. 3,5 von 5 Punkten Cover 1 Punkt, Idee 1 Punkt, Plot ½ Punkt, Figuren ½ Punkt, Sprache ½ Punkt

    Mehr
  • Rezension zu "Kreuzzug" von Marc Ritter

    Kreuzzug

    Spatzi79

    29. April 2012 um 16:45

    Nachdem ich „Josefibichl“ äußerst unterhaltsam fand, war ich schon sehr gespannt auf den angekündigten Thriller von Marc Ritter. Wieder ein bayrischer Handlungsort, was ich trotz der teilweise überhandnehmenden bayrischen Regionalkrimis doch immer wieder gerne lese. Nun also ab auf die Zugspitze. Die Buchbeschreibung ließ mich an „Oktoberfest“ von Christoph Scholder denken und meine Erwartungen waren dementsprechend hoch, denn dessen Giftgasanschlag auf die Münchner Wiesn fand ich extrem spannend. Nun ging es aber also auf die Zugspitze! Terroristen sprengen den Tunnel der Zahnradbahn im Berg und nehmen damit über 200 Geiseln im Zug. Damit nicht genug, sind mehr als 5000 Menschen an diesem schönen Januartag oben auf dem Gipfel und somit indirekt auch in der Hand der Geiselnehmer. Nachdem man anfangs gar nicht von einem Anschlag ausgeht, läuft im Tal relativ schnell die Koordinierung von Rettungsmaßnahmen an. Aber bald wird klar, dass es sich hier um keinen Unfall handelt! Kreuzzug beginnt gut, wenn auch teilweise ein wenig verwirrend. Viele sehr kurze Kapitel mit unterschiedlichen Personen treiben die Geschichte in hohem Tempo voran. Zwischenzeitlich hatte ich allerdings Schwierigkeiten, die vielen vorgestellten Personen gedanklich richtig einzusortieren. Bezüglich des im Klappentextes als Hauptfigur genannten Thien Hung Baumgartner hatte ich völlig andere Erwartungen. Als einer der im Zug Eingeschlossenen, hat er eigentlich eine eher passive Rolle und ist keineswegs der Retter der Situation, als der er auf dem Buchrücken dargestellt wird. Eher irritierend fand ich größtenteils seine Gedankengänge, die sich in erster Linie um die Rückgewinnung seiner Exfreundin Sandra drehen (allerdings auch nur, bis ein anderes interessantes weibliches Wesen auftaucht). Besagte Sandra wiederum ist Extremsportlerin und Fotografin und sieht in dem Drama vor der eigenen Haustür die große Chance, sich einen Namen zu machen. Beide Personen machten auf mich einen eher unsympathischen Eindruck. So ging es mir allerdings mit den allermeisten Figuren, die hier eine Rolle spielen. Einzig Sandras neuer Freund Markus, seines Zeichens Gebirgsjäger und ebenfalls auf dem Berg eingesetzt, konnte ein wenig punkten. Überhaupt nicht gefallen hat mir die Darstellung der Politiker und sonstigen Verantwortlichen. Teilweise hatte man den Eindruck, hier im Kabarett statt im Kabinett gelandet zu sein. Wo ein bisschen Humor vielleicht noch durchaus in Ordnung gewesen wäre, arten die dargestellten Dialoge oft in Klamauk unterster Schublade aus. Da kommt für mich auch keine Ironie oder Sarkasmus rüber. Vor dem Hintergrund von tausenden bedrohten Menschenleben meiner Meinung nach einfach unangebracht. Dass hier größtenteils sehr reale Vorlagen für diese Figuren genommen wurden, lässt mich sehr hoffen, dass unsere gewählten Volksvertreter in einer Krisensituation nicht ganz so unfähig und dümmlich agieren würden, wie hier dargestellt. Nicht beurteilen kann ich die enthaltene Verschwörungstheorie im Hinblick auf die CIA und deren Einsätze in Ländern wie Deutschland. Auch hier hoffe ich, dass der größere Teil der Phantasie des Autors entspringt, fürchte aber doch, dass da durchaus einiges Wahres dran sein könnte. Am Ende des Buches blieben für mich (zu) viele Fragen offen, einige Handlungsstränge wurden meiner Meinung nach leider nicht konsequent zu Ende geführt bzw. am Ende zu schnell abgehandelt. Interessant fand ich die Ausführungen zur Geschichte der Zugspitze, hier merkt man, dass der Autor aus der Gegend ist und sich gut auskennt. Insgesamt konnte mich Kreuzzug leider nicht überzeugen. Da es sich relativ schnell und einfach hat lesen lassen, habe ich zwar bis zum Ende durchgehalten, mich aber dann auch das eine oder andere Mal beim Querlesen ertappt, da ich weder mit der Handlung noch mit den Personen wirklich viel anfangen konnte.

    Mehr
  • Fragefreitag am 20. April - stellt Marc Ritter eure Fragen & Buchverlosung

    Kreuzzug

    Daniliesing

    In dieser Woche passt der Fragefreitag mal so richtig gut zu meiner aktuellen Lektüre "Kreuzzug". Ihr dürft morgen Marc Ritter Fragen stellen und er freut sich schon darauf euch die passenden Antworten zu liefern. Der Autor begeistert seine Leser mit seinen spannenden Krimis und Thrillern. Marc Ritter ist 1967 in München geboren. Er wuchs in Garmisch-Partenkirchen auf und arbeitete dort nach Abitur und Zivildienst bei einer Lokalzeitung. Danach studierte er in München Germanistik, Politikwissenschaften und Werbepsychologie und machte eine Marketingausbildung. Auch arbeitete der Autor als Manager für große amerikanische und deutsche Online- und Print-Medien, ist mittlerweile aber als Unternehmensberater tätig. Er lebt heute noch in München, zusammen mit seiner Familie. Nachdem Marc Ritter fast 20 Jahre nicht als Autor gearbeitet hatte, erschien im Oktober 2011 sein Krimi "Josefibichl", den einige von euch hier schon in einer Leserunde zusammen mit dem Autor kennen lernen durften. Sein neues Buch "Kreuzzug" erschien nur 5 Monate später im Droemer Verlag. Darin erzählt er die mitreißende Geschichte um ein Attentat direkt am Tunnel der Zugspitzbahn. Und so viel kann ich verraten: es ist extrem spannend! Ab sofort dürft ihr hier eure Fragen stellen - Marc Ritter beantwortet sie dann morgen zum Fragefreitag! Seid ihr neugierig auf seine vielen Jobs geworden? Möchtet ihr erfahren, wie seine Bücher entstanden sind? All das und noch viel mehr könnt ihr morgen herausfinden. Unter allen, die hier eine oder mehrere Fragen stellen, verlosen wir 3 Exemplare des Buches "Kreuzzug". Ich wünsche euch viel Spaß!

    Mehr
    • 110

    Ichbinswieder

    23. April 2012 um 23:40
  • Rezension zu "Kreuzzug" von Marc Ritter

    Kreuzzug

    saba

    21. April 2012 um 15:35

    Dreikönigstag 2012. Ein Wintertag wie aus dem Bilderbuch. Mehr als 5000 schneebegeisterte Menschen werden auf der Zugspitze erwartet. Womit keiner an diesem Tag rechnet, ist ein Anschlag von Terroristen auf den höchsten Berg Deutschlands. Die Attentäter sprengen zunächst den Tunnel zur Zugspitze und bringen die darin befindliche Zahnradbahn unter ihre Kontrolle. In der Bahn befinden sich mehr als 200 Passagiere. Unter ihnen auch der Oberbayer Thien Hung Baumgartner, der asiatische Wurzeln hat und sein Geld als Extremsportler verdient. Während sämtliche Rettungsdienste und Krisenstäbe vor Ort die Lage einzuschätzen versuchen, ist Thien Hung entschlossen, selbst gegen die zu allem bereiten Attentäter vorzugehen. Zu diesem Zeitpunkt ahnt niemand, welche Rolle der amerikanische Geheimdienst bei dem Anschlag spielt. Da die Rettungsmaßnahmen auf dem Berg über die Seilbahn auf der deutschen Seite koordiniert werden sollen, beschließen die Krisenstäbe die Menschen auf dem Berg mithilfe der Seilbahn auf der österreichischen Seite zu Tale zu befördern. Als diese dann aber auch noch mit mehr als 100 Personen an Bord abstürzt, beginnt für die Geiseln auf dem Berg und im Zug endgültig der Kampf ums Überleben. „Kreuzzug“ legt einen fulminanten Start hin. Auf den ersten 100 Seiten bleibt keine Zeit zum Durchatmen, weil sich die Ereignisse geradezu überschlagen. Leider verliert das Buch dann im Mittelteil ziemlich schnell an Tempo. Anfangs sind die vielen Ortswechsel und der große Personenkreis noch durchaus spannend, was sich aber mehr und mehr verliert. Das ganze wurde für mich zu einem ziemlichen „Wirrwarr“ dessen Auflösung mir leider auch bis zum Ende der Lektüre nicht vollständig gelang. Das Finale ist rasant und actionreich, war aber trotzdem kein reines Lesevergnügen, da mir an einigen Stellen schlicht der Durchblick fehlte. Eine geringere Anzahl von Protagonisten und weniger verschiedene Blickwinkel hätten dem Roman meiner Meinung nach besser getan. Marc Ritter hat für „Kreuzzug“ umfangreich recherchiert, was man dem Buch auch anmerkt. Der Leser bekommt sehr viele Einblicke in und um die Zugspitze, was durch ein ausführliches Glossar und eine schöne Karte noch unterstrichen wird.

    Mehr
  • Rezension zu "Kreuzzug" von Marc Ritter

    Kreuzzug

    Jare

    12. April 2012 um 18:58

    Der Berg ruft! Am Dreikönigstag macht sich der Fotograf Thien Hung Baumgartner mit der Zahnradbahn auf dem Weg zum Gipfel der Zugspitze. Zusammen mit 5.000 anderen Touristen will er den strahlenden Wintertag nutzen, um für einen lukrativen Auftrag Fotos zu machen. Doch dann passiert das Unfassbare: Die Zahnradbahn wird auf halber Strecke in einem Tunnel verschüttet. Was zunächst wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich sehr schnell als gezielter Terroranschlag, als die Bahn von einer Gruppe maskierter Männer heimgesucht wird, die mit skrupelloser Härte vorgehen. Schnell wird der Bundesregierung klar, dass der Terror jetzt auch in Deutschland angekommen ist. Die Attentäter stellen eine extreme Forderung, haben aber auch ein lukratives Druckmittel, da sich die Zugspitze mit allen Besuchern in ihrer Gewalt befindet. Unterdessen versucht auch Thien Hung Baumgartner einen Ausweg zu finden. Er hat als Kind eine Flucht über das Chinesische Meer überlebt und ist willens, hier nicht sein Leben zu verlieren. Mit „Kreuzzug“ hat Marc Ritter einen packenden Thriller vorgelegt, der ohne Wenn und Aber im Konzert der Großen mitspielen kann. Die Ausgangsidee, die Zugspitze als Schauplatz einer Geiselnahme zu machen, ist ganz hervorragend. Marc Ritter weiß, wovon er schreibt, denn der passionierte Bergsteiger und Skifahrer kennt das Gebiet wie seine Westentasche. Marc Ritter ist mit seinem Thriller ein echter Pageturner gelungen. 147 Kapitel verteilt auf rund 540 Seiten sorgen dafür, dass sich der Roman extrem flott und spannend liest. Auch die zahlreichen Schauplatzwechsel sind nicht störend. Egal ob im Bundeskanzleramt, der CIA-Zentrale in Langley oder auf der Zugspitze - Marc Ritter bewegt sich auf jedem Terrain sicher und lässt jeden Schauplatz vor dem Auge des Lesers lebendig werden. Vor allem die Szenen im Bundeskanzleramt zählen zu den Höhepunkten des Romans. Die Streitigkeiten und Analysen der deutschen Entscheidungsträger sind so realistisch geschildert, dass man glaubt, der Autor habe ein solches Szenario schon selbst erlebt. Kombiniert wird dies, mit fiktiven Ideen, wie einer Schwarzen Kreditkarte für die Reichen und Mächtigen dieser Welt, deren Benutzung nicht zurückverfolgt werden kann. Dadurch bekommt der Roman die für einen Thriller wichtige Mischung aus Fakten und Fiktion, die, wenn wir hier alles glatt läuft, die Grenzen beim Lesen verwischen lassen. Lediglich Ritters Figuren bleiben ein wenig auf der Strecke. Zwar agieren alle glaubwürdig, doch sucht man eine echte Hauptfigur vergebens. Auch wenn Thien Hung Baumgartner eine zentrale Rolle spielt, ist er nicht die alles beherrschende Figur. Die gibt es in „Kreuzzug“ nicht, da die eigentliche Hauptfigur der Plot ist. Der allerdings kann von der ersten bis zur letzten Seite überzeugen. Fazit: Über den Realitätsaspekt solcher Thriller kann man sicher streiten. Jedoch hat die Vergangenheit gezeigt, dass die Realität oft wesentlich drastischer ist, als jedwede Fiktion. Mit „Kreuzzug“ hat Marc Ritter einen absolut lesenswerten Thriller vorgelegt der zeigt, dass solche Romane auch sehr gut in Deutschland spielen können. „Kreuzzug“ ist ohne Übertreibung ein Anwärter für den Thriller des Jahres des noch jungen Bücherjahres 2012.

    Mehr
  • Rezension zu "Kreuzzug" von Marc Ritter

    Kreuzzug

    Babscha

    28. March 2012 um 22:31

    Was für ein Szenario. Ein herrlicher Wintertag, aber: Terroristen haben die Bayerische Zugspitzbahn direkt im Berg mittels Sprengung festgesetzt, führen den Absturz einer Gondel auf österreichischer Bergseite herbei und vergelten drakonisch jeden Versuch, zu den Tausenden im Berg und auf dem Zugspitzgipfel gestrandeten Geiseln vorzudringen. Die Hintergründe und Ziele der Attentäter bleiben zunächst unklar, nur der unbemerkt auf und am Berg agierende CIA scheint mehr zu wissen. Bis die Dinge dann nach und nach eskalieren und die bundesweit vor den Augen der Weltöffentlichkeit rotierenden Staatsorgane in ärgste Bedrängnis bringen. Ritter legt einen dichten, flüssig geschriebenen, von vorne bis hinten spannenden und ideenreichen Thriller vor und schafft mit ihm einen Spagat, nämlich die überzeugende und nie ins Lächerliche abgleitende Symbiose zwischen einem echten Reißer mit einer sich rasant bis zum überraschenden Finale hin entwickelnden Handlung und einer gelungenen Persiflage auf die sehr realitätsnah geschilderten, von Wichtigtuerei, Selbstüberschätzung, Neid und Geltungssucht geprägten bundesrepublikanischen Welten von Politik, Bundeswehr und Telekommunikationsmedien, deren Vertreter hier so richtig ihr Fett weg kriegen. Aber es gibt natürlich auch die ehrlichen, aufrechten Charaktere, klar. Und nebenbei überzeugt der Autor, selbst gebürtiger Partenkirchner, mit interessanten, subtil eingestreuten Geschichten und Fachwissen über die Historie unseres höchsten Berges. Überzeugender Clou des Ganzen ist die wirklich ungewöhnliche story, die mit immer neuen unerwarteten Wendungen und Verwicklungen aufwartet und zeigt, dass wirklich nichts und niemandem zu trauen ist. Aus der Masse der vielen mitwirkenden Akteure (insbesondere sei hier die wie ein Raubtier um sich beißende „Bundeskanzlerin“ ohne Namen genannt, die im Grunde mehr gegen die eigenen Reihen als gegen die Terroristen antreten muss; einfach genial) heben sich zwar eine Handvoll Hauptprotagonisten hervor, aber als so richtig selbstloser Held (bzw. Heldin) kommt auch aus der Fraktion der „Guten“ absolut keiner rüber. Das hält die Sympathien und Antipathien des Lesers bis zum Schluss schön unausgewogen. Aber letztlich sind sie alle nur Marionetten in einem streckenweise bitterbösen Spiel, in dem ganz Andere die Fäden in der Hand halten. Ein tolles Buch, sehr zu empfehlen. Mehr davon, Herr Ritter!

    Mehr
  • Leserunde zu "Weil ich euch liebte" von Linwood Barclay

    Weil ich euch liebte

    caylith

    Unsere LovelyBooks Lesechallenge geht in die zweite Runde! Jeden Monat diskutieren wir über ein vorher festgelegtes Buch und es gibt neben monatlich 50 Leseexemplaren tolle Preise zu gewinnen. Alle Informationen dazu findest Du hier: http://www.lovelybooks.de/lesechallenge/ Das Buch des Monats Februar ist Linwood Barclay mit "Weil ich euch liebte": Glens Familie stürzt jäh ins Unglück, als seine Frau Sheila bei einem Unfall ums Leben kommt. Sie soll volltrunken gefahren sein und zwei Unschuldige mit in den Tod gerissen haben! Die Polizei ist sich ihrer Sache sicher – doch Glen kann es einfach nicht fassen. Kurze Zeit später ertrinkt eine gute Freundin von Sheila auf mysteriöse Weise. Und als Glen bald darauf erfährt, dass Sheila 62.000 Dollar veruntreut haben soll, bringt ihn das vollends aus dem Gleichgewicht. Beweise für ein Verbrechen hat er allerdings keine ... Hast Du Lust dabei zu sein, tolle Aufgaben zu lösen und Dich zum fleissigsten Mitglied auf der Challengeliste hochzuarbeiten? Nimmst Du die Herausforderung an? Dann melde Dich gleich in diesem Unterthema an und nimm dabei auch an der Verlosung von 50 Leseexemplaren von "Weil ich euch liebte" teil! (Verlosung findet am 10.02.2012 statt)

    Mehr
    • 1475
  • Rezension zu "Kreuzzug" von Marc Ritter

    Kreuzzug

    michael_lehmann-pape

    02. March 2012 um 12:27

    Terror auf der Zugspitze Der Tunnel der Zahnradbahn an neuralgischer Stelle gesprengt, 200 Touristen im Tunnel eingeschlossen mit 11 Terroristen. Eine Stütze der österreichischen Seilbahn gesprengt, Absturz der Kabine, in etwa 100 Tote. Ein Hubschrauber auf dem Zugspitzblatt durch eine Bazooka abgeschossen. All dies verbunden mit der unmissverständlichen Mitteilung der Terroristen über eine Internet Seite, dass kein weiterer Versuch mehr zur Rettung der im Tunnel Eingeschlossenen oder der über 5000 Touristen auf dem Berg unternommen werden darf, ohne das dies drastische Folgen haben wird. Absolut perfekt geplant. Der Krisenstab zunächst hilflos, die Eliteeinheit der Gebirgsjäger auf dem Berg zunächst orientierungslos. Nur soviel ist klar, Da ist ein Anschlag von langer Hand vorbereitet worden. Und, wie sich herausstellen wird, nicht von einigen Terroristen alleine. Ein ganz bestimmter Zweck ist mit dem Anschlag auch von hoch „inoffizieller“ Seite verbunden. Eine Seite, die allerdings die Rechnung ohne den individuellen Hintergrund und die eigenen Ziele der Terroristengruppe gemacht hat. Ziele, die Marc Ritter in seinem Thriller ebenso überzeugend benennt (und damit durchaus, wenn auch nicht allzu viele, Sympathiewerte für die Terroristen schafft). Und ein Szenario, welches Marc Ritter in seiner logischen Struktur und in den handelnden Personen überzeugend auf den gut 500 Seiten seines Buches zielgerichtet beschreibt. In kurzen, knappen Kapiteln aus den verschiedenen Perspektiven der handelnden Personen heraus mitsamt der eingebauten Geschichte aus der Vergangenheit der Terroristen, welche deren Handeln erläutert. In kurzen, knackigen, immer auf den Punkt kommenden Sätzen treibt Ritter seine Geschichte in hohem Tempo, teils bretthart, voran und lässt nicht eine Seite nach. Seine umgreifende Ortkenntnis, die Wahl der Zugspitze als eine der „Hauptpersonen“, sein unnachgiebiger Umgang auch mit Sympathieträgern („Helden“) seiner Geschichte verwehren jedes Wiegen in Sicherheit auf Seiten des Lesers und machen das Buch zu einem Pageturner. Sei es die Sicht der Bundeswehr in Person von Markus Denninger auf dem Gipfel, sei es der Extremtourer Thien Hung Baumgartner, der im Tunnel mit eingeschlossen ist, sei es die Extremsportlerin Sandra, dies ich auch von einem Lawinenabgang nicht bremsen lässt, jeder der Beteiligten schwebt beständig in lauernder Gefahr und handelt durchaus im realistisch anmutenden Rahmen. Handlungen, die technisch einwandfrei von Ritter in ihren Abläufen beschrieben werden (allein schon der Einsatz Denningers gegen den Bazooka Schützen auf dem Gipfel zeugt von der hohen Sachkenntnis des Autors). Ebenso, wie er die Eitelkeiten und auch die daraus resultierende teilweise Inkompetenz des politischen „Krisenstabes“ ernüchternd zu schildern versteht. Das Ritter hier und da brachiale Gewalt „im Vorbeigehen“ fallen lässt ist dabei ebenso spannungsfördernd, wie die Darstellung verschiedenen, einander gegenüber zunächst geheimen, Interessensgruppen um das Terror-Ereignis herum. Ein überzeugender, spannender, temporeich geschriebener Thriller, der beste Unterhaltung bietet und in all seinen Teilen von gründlicher Kenntnis der Materie ebenso spricht wie von der sorgfältigen Ausarbeitung der Figuren und des Plots.

    Mehr
  • Rezension zu "Kreuzzug" von Marc Ritter

    Kreuzzug

    Gospelsinger

    01. March 2012 um 02:44

    Die Bayern haben es gut. Bei ihnen ist der 6. Januar ein Feiertag, und es gibt viele Gründe, diesen Tag auf der Zugspitze, Deutschlands höchstem Berg, zu verbringen. Einheimische laufen Ski, Fotographen suchen nach spektakulären Motiven, Touristen haken eine weitere Sehenswürdigkeit ab - und Terroristen nehmen alle 5000 Besucher als Geisel. Als die Zahnradbahn mit 200 Fahrgästen im Tunnel verschüttet wird, glaubt man zunächst an einen Unfall. Kompetent und routiniert läuft die Rettungsmaschinerie an, aber sehr schnell wird deutlich, dass es sich um einen Terroranschlag handelt, erst recht, nachdem auch noch eine der beiden Seilbahnen gesprengt wird. Die Terroristen sind hervorragend ausgerüstet, kennen sich offensichtlich bestens auf und in dem Berg aus und schrecken vor nichts zurück. 5000 Menschen sitzen nun auf dem Berg fest, und nicht zuletzt wegen der Minustemperaturen in der Nacht ist das ein ernsthaftes Problem. Problematisch ist die Lage auch im verschütteten Zug, weshalb der dort festgesetzte vietnamesische Oberbayer Thien Hung Baumgartner fieberhaft nach einem Ausweg sucht. Hat er als Extremsportler eine Chance, die Terroristen zu überwältigen? Mithilfe des Internets verbreiten sich die Informationen über den Anschlag und die Forderungen der Terroristen sehr schnell, selbst zur politischen Führung in Berlin. Und genauso routiniert, wie Hilfsorganisationen und Gebirgsjäger ihre Notfallpläne ausführen, tun die Politiker, was für sie vorrangig ist: Sie kümmern sich mit voller Kraft darum, die Situation für ihre Karriere zu nutzen. Der bayerische Ministerpräsident und der Bundesverteidigungsminister fliegen sofort ein, um die massive Pressepräsenz für sich zu nutzen. Die hier geschilderten Charaktere eines mediengeilen Verteidigungsministers ohne Doktortitel, seiner eitlen Frau, eines nervigen Fernsehmoderators und des einflussreichen Chefredakteurs einer Boulevardzeitung haben natürlich keinerlei Ähnlichkeit mit realen Personen. Es gab schon viele Anzeichen, dass Deutschland ein potenzielles Anschlagsziel für Radikalislamisten ist, weshalb bereits einmal die Reichstagskuppel für Besucher gesperrt wurde. Also sind auch die Terroristen auf der Zugspitze natürlich Islamisten. Oder? Nein, nichts ist sicher in diesem genial komponierten Thriller, denn es mischen auch noch ein CIA-Mitarbeiter und ein undurchsichtiges amerikanisches Ehepaar mit. Viele Pläne kreuzen einander, und so jagt eine überraschende Wendung die nächste. Dieser Thriller ist hochspannend, hervorragend geschrieben, erschreckend realistisch und sehr, sehr rasant. Die herrlichen Seitenhiebe auf Politiker haben mir genauso gut gefallen wie die ausgezeichnete Darstellung der Arbeit der Rettungskräfte und das wunderbare Setting. Für mich ist dieses Buch ein heißer Anwärter auf den Thriller des Jahres!

    Mehr
  • Rezension zu "Kreuzzug" von Marc Ritter

    Kreuzzug

    Mr. Rail

    28. February 2012 um 21:17

    Was für ein traumhafter Tag. Der 6. Januar 2012 – Heilige Drei Könige – Feiertag in Bayern – bestes Ausflugswetter und wir machen uns auf den Weg zur Zugspitze. Diesen einmaligen Panoramablick muss man zumindest einmal im Leben gesehen haben. Ganz schön viel los heute… war ja irgendwie klar und wir müssen uns aufteilen. Einige fahren mit der Zugspitzbahn über Zahnräder durch Tunnelsysteme zum Gipfel, wir nehmen die kleine Seilbahn vom Eibsee aus. Die wesentlich größere Seilbahn führt von Österreich auf die Zugspitze, aber das ist uns zu weit. Ein Traum, endlich auf dem Gipfel angekommen zu sein… diesen Traum träumen wir mit weiteren 5000 Touristen. Der Alltagsstress fällt von uns ab und die Fernsicht veredelt den Tag. Doch irgendwas ist seltsam. Die Zahnradbahn kommt einfach nicht an und irgendwie bekommt man das Gefühl, dass inmitten der Touristen aus allen Ländern Unruhe ausbricht. Smartphones verbreiten schnell die Nachricht von einem Unglück der Zugspitzbahn, Newsticker sprechen von mehreren Sprengungen an einem Tunnel, einem eingeschlossenen Zug und wir warten vergeblich auf unsere Freunde. Die Stimmung kippt hier oben. Hubschrauber kreisen über dem Zugspitzplatt. Das glänzende Logo von RTL beunruhigt weniger, aber Bundeswehrhubschrauber des Typs Bell-UH-1D muten seltsam an. Und dann passiert alles gleichzeitig. Die letzten News die noch empfangen werden können sprechen von Attentat und islamistischem Terror im Tunnel, bevor alle Handynetze versagen. Aus einem der gelandeten Hubschrauber steigen Prominente – der medienverliebte deutsche Verteidigungsminister samt gestylter Ehefrau, der Ministerpräsident Bayerns und dieser J.F. Körner – das TopAss der deutschen Talkmaster inklusive Filmcrew. Was geht denn hier? Die wollen doch nicht vom Gipfel aus auf Sendung gehen? Deutsche Soldaten tauchen auf – Gebirgsjäger – bewaffnet. Doch eigentlich ein absolutes NoGo… – das hier ist doch kein Krieg. Alles wirkt wie ein Traum und dann geschieht die nächste Katastrophe. Die größte Seilbahn zum Gipfel wird gesprengt und wir sitzen in der Falle. 5000 Touristen auf dem höchsten Berg Deutschlands – 200 im Tunnel und auch der adelige Verteidigungsminister entkommt nicht mehr. Sein Hubschrauber geht in Flammen auf kurz bevor er flüchten möchte. Alle in der Hand von…. Ja… von wem eigentlich? Terroristen – das scheint klar, im Berg und hier oben… aber mehr wissen wir nicht. Jetzt bekommen wir es mit der Angst zu tun… wirklich… Marc Ritter legt mit „Kreuzzug“ einen Terrorthriller vor, der jenseits jeglichen Klischees durch perfekte Charakterzeichnung, atemlos spannende Dramaturgie und eine Szenerie in Hochglanzformat besticht. Wer atemlose Spannung, greifbare Protagonisten und ein Feuerwerk an Überraschungen liebt, dem sei „Kreuzzug“ ans Herz gelegt. Illustrierte Artikel auf Literatwo....inkl Interview... http://literatwo.wordpress.com/2012/02/28/kreuzzug-dieses-attentat-ist-der-absolute-gipfel/

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks