Marc Turner Schattenreiter

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Inhaltsangabe zu „Schattenreiter“ von Marc Turner

Wenn das Dunkel heraufzieht, erwacht die Macht der Schatten In den Landen des Exils steht der alte Orden der Zauberbrecher vor dem Niedergang. Doch dann wird ein mächtiges Artefakt gestohlen: das Buch der Verlorenen Seelen, welches seinem Besitzer Macht über Leben und Tod verleiht. Ein Nekromant will damit den Gott des Todes herausfordern – wenn nicht ein Reiter mit magischen Kräften ihn noch aufzuhalten vermag …

Als ein Buch für zwischendurch nicht schlecht, jedoch kein großes Abenteuer, das ich in Erinnerung behalten konnte.

— Annabel
Annabel

Für Fans von düsteren Urban Fantasy ein Muss!

— naitomia
naitomia

Für Fans von düsterer High Fantasy dürfte dieses Epos ein absolutes Highlight sein.

— Aurea87
Aurea87

Ungewöhnliche High Fantasy, für die man Geduld braucht

— Brivulet
Brivulet

Wer Dark / High-Fantasy mag ist hier richtig

— weinlachgummi
weinlachgummi

Ein sehr gelungener Roman, den ich alles in allem gerne gelesen habe.

— LaRyYh
LaRyYh

Dark-Fantasy auf höchstem Niveau

— Arianes-Fantasy-Buecher
Arianes-Fantasy-Buecher

Ein tolles Buch

— smil3everyday
smil3everyday

sehr gutes Debut!

— niklas1804
niklas1804

Für wirkliche Fantasy-Fans ist dieser Roman ein absolutes Muß! Eine wirklich fesselnde Geschichte mit tollen Charakteren..

— SunshineSaar
SunshineSaar

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    Schattenreiter
    Annabel

    Annabel

    27. August 2017 um 12:42

    Rückblickend bemerke ich, dass ich mich kaum noch an etwas aus diesem Buch erinnere. Nun ist eigentlich nur ein bisschen Zeit vergangen, seit ich „Schattenreiter“ gelesen habe aber wirklich hängen geblieben sind eigentlich nur die groben Umrisse von drei Figuren und das Finale. Und das beschreibt meinen Eindruck von der ganzen Geschichte schon ganz gut.Schon zu Beginn geht die Handlung in einem eher schwermütigen Schreibstil voran, wobei das noch nicht gezwungenermaßen ein negativer Punkt ist. Nur wird dies auf Dauer doch anstrengend und vielleicht ist gerade deswegen wenig vom ersten Teil der Handlung bei mir hängengeblieben. Dabei ist es gar nicht so, dass nichts wichtiges passiert.- Tatsächlich sind Kämpfe und ruhigere Szenen ausgewogen verteilt.Der Klappentext ist für meinen Geschmack ganz schön irreführend. Während er mich auf Kämpfe und Abenteuer hoffen lies, liegt der Fokus im Buch doch mehr auf der Reise der einzelnen Figuren zum Nekromanten. Die Handlung büßt dabei zwar nichts an Spannung und Inhalt ein, doch hat der Autor mit verschiedenen großen und kleinen Gefechten das Rad nicht gerade neu erfunden.Außerdem bin ich mir bis zum Ende nicht zu hundert Prozent sicher gewesen, wer denn nun eigentlich der „Schattenreiter“ sein soll. Luker ist für mich dabei jedoch der stärkste Kandidat, wobei ich mich nicht daran erinnern kann, dass jemals überhaupt das Wort „Schattenreiter“ fällt.Es ist trotz vieler auftretender Figuren leicht, sie alle zu sortieren. (Denn glücklicherweise gibt es ein Personenverzeichnis (oder „Dramatis Personae“), was jedoch nicht gerade untypisch für Bücher aus dem High Fantasy ist.)Allerdings gibt es keinen wirklich festen Hauptcharakter im Buch, auch, wenn man aufgrund des Klappentextes und Buchtitels den besagten „Schattenreiter“, also wahrscheinlich Luker, für diesen halten könnte. Viel mehr verzweigt sich die Handlung auf verschiedene Personen. Daran gestört hat mich lediglich, dass die (für mich) wichtigsten erst nach einer langen Zeit aufeinandertreffen.Auch sind mir die Hintergedanken und Motivationen zu manchen Taten der Figuren des öfteren schleierhaft geblieben oder offenbaren sich erst weit am Ende wirklich. Natürlich muss man nicht sofort alles verraten, doch hat der Autor für meinen Geschmack teilweise zu sehr an Informationen gespart. Ähnlich verhält es sich auch mit der Magie einiger Charaktere: Während die der einen Figur ausführlich beschrieben und ihre Funktionsweise erklärt wird, bleibt die einer anderen doch sehr im Dunkeln. So passiert dann eben einfach nur irgendwas und die Figur kann das dann eben jetzt. Gewünscht hätte ich mir hier wenigstens einen Abriss einer kleinen „Vorgeschichte“.Auch den Nekromanten, der groß angekündigt wird, habe ich mir ganz anders vorgestellt, als er tatsächlich ist.- Ein verrückter, machtgieriger Tattergreis, der immerhin auf eine merkwürdige Art und Weise seinen gewissen Charme besitzt. Der Knoten ist bei mir auch erst geplatzt, als er seinen ersten großen Auftritt hatte. Denn dann stieg immerhin die Spannung an und irgendwie fand ich Gefallen an der Figur, die eigentlich „der Böse“ sein soll.(mehr auf: http://a-bookdemon.blogspot.de/2017/08/in-den-landen-des-exils-steht-der-alte.html)

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  • Rezension "Schattenreiter"

    Schattenreiter
    naitomia

    naitomia

    03. May 2017 um 16:57

    InhaltDüstere Zeiten ziehen auf, denn das Buch der Verlorenen Seelen wurde entwendet! Der Magier Mayot - welcher zur dunklen Seite der Macht gehört - versucht nun die Welt Toten und der Lebendigen an sich zu reißen. Aber dies bleibt nicht ungesehen, denn es gibt sie noch. Die, die sich von der schwarzen Magie abwenden und das Land wieder im Licht sehen wollen.Meine MeinungAls erstes war ich erschrocken, was für ein dicker Wälzer mich da erreichte und das zweite was ich dachte war, dass ich noch nie einen Urban Fantasy Roman gelesen hatte.Dieses Buch kann man wirklich in die Schublade "Dark Fantasy" stecken, denn da gehört es meiner Meinung nach auch hin.Sehr schön fand ich das Cover, es passt einfach unglaublich gut zum Buch. Wenn man es aufschlägt hat man direkt eine Art Landkarte vor sich. Diese hat mir oft sehr geholfen, wenn ich mal wieder nicht mehr wusste wo ich bin. Sagen wir mal, dass dies meinem schlechten Orientierungssinn zu Grunde liegt.Bei der Bewertung des Buches tat ich mich allerdings schwer, denn ich musste feststellen, dass ich nicht ohne Grund bislang noch kein Urban Fantasy Buch gelesen hatte. Es ist einfach nicht meins.Die Geschichte der einzelnen Gruppen die dem dunklen Magier das wertvolle Artefakt wieder abnehmen wollten fand ich dennoch fantastisch durchdacht. Man sah auch eine Veränderung in den einzelnen Figuren. In dem Moment, als die einzelnen Hauptcharakteren zusammentrafen ging wahrscheinlich nicht nur ihnen ein Licht auf.Dieses Buch möchte ich mit vier Sternen bewerten, denn es hat es wirklich verdient. Einen Stern Abzug gibt es, da es nicht mein Genre ist und ich dementsprechend lange zum Lesen gebraucht habe, denn ich wollte dieser Geschichte auch den Tribut zollen und es zu Ende lesen.Ich denke für Urban Fantasy Fans wäre dies genau das Richtige!

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  • Nach zähem Einstieg offenbart sich eine grandiose Geschichte

    Schattenreiter
    Aurea87

    Aurea87

    22. January 2017 um 12:26

    Ab und an packt mich ja die Lust auf düstere High Fantasy, und dann darf es auch gerne mal umfangreich werden. "Schattenreiter" von Marc Turner erfüllt diese beiden Kriterien vorbildlich und machte meine Handtasche für die Lesedauer doch ein ganzes Stück schwerer. Zählt das Herumtragen dann eigentlich schon als Sport? Jedenfalls möchte ich euch von diesem Leseabenteuer berichten. Das steht drin In den Landen des Exils steht der alte Orden der Zauberbrecher vor dem Niedergang. Doch dann wird ein mächtiges Artefakt gestohlen: das Buch der Verlorenen Seelen, welches seinem Besitzer Macht über Leben und Tod verleiht. Ein Nekromant will damit den Gott des Todes herausfordern – wenn nicht ein Reiter mit magischen Kräften ihn noch aufzuhalten vermag  Kritik 780 Seiten. Eine anständige Hausnummer, und durchaus eine Herausforderung, wenn man sich anschaut, wie kurz die Aufmerksamkeitsspanne vieler Menschen mittlerweile geworden ist. Marc Turner, der vor seiner Karriere als Schriftsteller als erfolgreicher Anwalt arbeitete, schafft es allerdings, die Aufmerksamkeit des Lesers voll und ganz für sich zu beanspruchen. Dabei gehen die gut ersten 100 Seiten voll und ganz für die Charaktereinführung drauf. Denn es gibt eine Menge Charaktere in "Schattenreiter", und sie alle sind auf ihre Weise wichtig. Ein kleines Register am Anfang des Buches erleichtert die Orientierung. Trotzdem zieht sich dieser Teil des Buches ein klein wenig dahin, denn immer wenn es spannend wird, springt das Buch zu einer anderen Figur. Dieses gezielte Auslegen von Ködern sorgt dafür, dass man zu Beginn dranbleibt. Das Worldbuilding findet sozusagen mit wehenden Flaggen statt, erst nach und nach erschließen sich die Mechanismen dieser erfundenen Welt. Das erspart einen weiteren, trockenen Expositions-Rundumschlag zum Auftakt, erfordert aber auch ein gewisses Maß an Konzentration seitens des Lesers. Hat man sich aber nach gut 100 Seiten orientiert, fällt es leichter, an der Geschichte dranzubleiben. Und dann wird die Geduld auch richtig ausschweifend belohnt. Vier Hauptfiguren lassen sich ausmachen. Parolla, die ein düsteres Geheimnis in sich trägt und auf der Flucht ist. Romany, die einer gewieften Göttin dient. Ebon, dem eine scheinbar viel zu große Aufgabe aufgebürdet wird. Und Luker, der sich von seinem Orden trennte, und nun doch noch einmal in dessen Dienst gerufen wird. Sie alle sind auf der Suche nach dem Buch der Verlorenen Seelen. Nach und nach lernt man die vier und ihre Begleiter genauer kennen, erfährt Einblicke in ihre Gedankenwelt, ihre Vergangenheit und ihre Zukunftspläne. So richtig ans Herz wächst einem dabei keiner der Protagonisten, spannend sind ihre Geschichten aber trotzdem. So bleibt man als Leser dran und fiebert mit allen mit, allein schon weil die Story zahlreiche Wendungen erfährt und die verschiedenen Reaktionen der Figuren durchweg faszinierend bleiben. Auch der Schreibstil ist angenehm. Marc Turner, beziehungsweise die Übersetzerin Kirsten Borchard, beweisen ein Gespür für Worte und schmücken die Welt einprägsam aus. Hierbei wird bei allen Beschreibungen immer genug Raum gelassen, so dass sich der Leser ein eigenes Bild anfertigen kann. Abwechslungsreiche Schauplätze werden von einer Vielzahl von Kreaturen und Magiern bevölkert, die alle ganz selbstverständlich als Teil dieser Welt agieren. So entsteht ein durch und durch harmonischer Eindruck der erschaffenen Welt. Zwischendurch sorgen teils blutig beschriebene Kämpfe für Spannung. Besonders zu gefallen wissen die Konfrontationen, die Magie beinhalten. Elementarmagie, Nekromantie, all das hat seinen Platz und ist extrem packend in Szene gesetzt. Es handelt sich also um Fantasy im allerfeinsten Sinne. Fiktive Welten, Magier, mächtige Bücher und Artefakte, zauberhafte Wesen und furchteinflößende Kreaturen, Götter und ihre Diener bevölkern diese komplexe Geschichte, die den Leser nach und nach in ihren Bann zieht, um ihn dann nicht mehr aus dem eisernen Griff zu entlassen. "Schattenreiter" ist kein Buch, bei dem man mal eben so ein paar Seiten lesen kann. Dafür ist alles zu umfangreich geraten. Wer sich aber Zeit nimmt und sich auf die Geschichte einlassen will, der wird mit einem wahren Epos belohnt, dessen Sogkraft noch eine Weile nachhallt. Fazit "Schattenreiter" braucht eine Weile und fordert von seinen Lesern ein gutes Maß an Ausdauer, bevor man richtig drinsteckt. Die Geduld auf den ersten 100 Seiten wird dann aber mit einer packenden Geschichte, faszinierenden Figuren und einer großartig ausgebauten und ausgeschmückten Welt belohnt. Für Fans von düsterer High Fantasy dürfte dieses Epos ein absolutes Highlight sein. Fakten zum Buch Schattenreiter von Marc Turner | Originaltitel: When the Heavens Fall | Verlag: Heyne | erschienen am 11. Juli 2016  | Übersetzer: Kirsten Borchard | Softcover | 784 Seiten | 15,99 €

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  • Ungewöhnliche High Fantasy, für die man Geduld braucht

    Schattenreiter
    Brivulet

    Brivulet

    21. January 2017 um 21:43

    Lange war ich nicht sicher, ob die Geschichte genial oder unnötig kompliziert ist. Die Handlung wird aus der Perspektive von vier verschiedenen Personen geschildert, und zwar in jedem Kapitel. Das bedeutete zu Beginn eine große Umstellung. Manchmal wäre es einfacher gewesen, einem Protagonisten bzw. seiner Gruppe ein eigenes Kapitel zu gönnen.Bei mir gab es so nach 380 Seiten einen Durchbruch. Das Geschehen nahm an Fahrt auf, man verstand die Charaktere besser. Unter den Protagonisten gefiel mit besonders Romany, eine Priesterin, die einer Göttin namens »die Spinne« diente. Überhaupt fand ich die Idee, dass Götter in das Geschehen eingreifen, hier besonders gut umgesetzt. Schade nur, dass die Protagonisten die meiste Zeit gegen ein riesiges Heer von Untoten kämpfen müssen. Passt das wirklich in einen High Fantasy Roman? Zum Ende hin steigert sich die Spannung, die magischen Duelle verstärken sich, und die letzten offenen Punkte werden geklärt. Fazit: Ein eher ungewöhnlicherer Fantasy Roman, in dem man sich erst einfinden muss. Trotzdem Kaufempfehlung!

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  • Schattenreiter

    Schattenreiter
    weinlachgummi

    weinlachgummi

    20. December 2016 um 21:47

    "Kraftvoll, düster und magisch - Marc Turners Schattenreiter ist ein großes Fantasy-Epos!" ( von Brian Staveley) so steht es auf dem Cover. Hört sich schon mal gut an. Den Klappentext fand ich nicht so aussagekräftig. Aber einer so komplexen Handlung in so wenigen Worten gerecht zu werden ist wohl auch schwer. So wurde mein Interesse zuerst vom Cover geweckt. Sehr dunkel gehalten, passt es sehr gut zum Roman. Der Reiter auf seinem Pferd, ganz in Schwarz vor dem wolkenverhangenen Himmel, richtig toll. Nur die große Schrift und die Schriftart finde ich nicht so toll.Zu Beginn hatte ich etwas Probleme in die Geschichte rein zu kommen. Man wird hineingeworfen und bekommt viele Namen und unbekannte Begriffe vorgesetzt, der Perspektivwechsel fiel mir dann auch eher schwerer. Doch nach einer Weile konnte ich den Überblick behalten und in die Geschichte eintauchen. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der vier Protagonisten, Ebon, Romany, Parolla und Luker. Somit gibt es immer wieder Perspektivwechsel, wie erwähnt, vielen mir diese zuerst schwer. Doch mit der Zeit ging es besser und diese Art des Erzählens hat natürlich den Vorteil, dass der Leser so einen guten Überblick bekommt. Die verschiedenen Charaktere waren mir durchaus sympathisch, doch einen wirklichen Liebling hatte ich nicht. Der Autor schafft es, ihnen leben einzutauchen, mit Hintergrundinfos und wie er ihre Gedanken darlegt. Doch ich kam keinem davon wirklich nahe. Deswegen fehlte mir dann auch etwas beim Lesen.Zur Geschichte an sich. Zum Dark Fantasy Genre konnte ich noch nie so eine gute Bindung aufbauen. Irgendwie hat es noch kein Roman geschafft, mich voll und ganz zu überzeugen. Vielleicht liegt es an der düsteren Atmosphäre, oder "Wesen" wie zum Beispiel Nekromanten. Auf jeden Fall konnte mich auch diese Geschichte nicht völlig umhauen. Eigentlich gibt es nichts zu meckern, ist sie doch solide erzählt, bietet interessante Charaktere und ganz viel Fantasie, noch dazu blutige Kämpfe. Doch das gewisse Etwas hat mir gefehlt. Trotzdem schreibt Marc Turner sehr angenehm, bildhaft aber nicht zu ausufernd. Noch dazu mag ich seinen Sarkasmus. Fazit:Wer Dark / High Fantasy mag ist hier richtig. Man sollte aber nicht vor dicken Büchern scheuen.Der Anfang zieht sich etwas, da viel Unbekanntes, aber durchhalten lohnt sich.Angenehmer Schreibstil, bildhaft und flüssig.Doch das gewisse Etwas hat mir gefehlt.

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  • Gute Dark/High-Fantasy

    Schattenreiter
    Enaria

    Enaria

    10. December 2016 um 19:42

    Das Cover lässt die Stimmung des Buchs erahnen, es wirkt düster und geheimnisvoll. Die dunklen Farbtöne und der Reiter gefallen mir sehr gut. Nur der dürftige Klappentext gibt wenig Einblick auf die Handlung, sodass bestimmt viele gar nicht erst darauf aufmerksam werden.Marc Turners Debütroman ist der Auftakt einer Fantasy-Reihe. Ohne zu viel an Inhalt vorgreifen zu wollen, lässt sich "Schattenreiter" irgendwo zwischen High Fantasy und Dark Fantasy platzieren. Es ist düster, magisch, episch und beschäftigt sich mit Nekromanten, Magiern, Göttern und anderen Wesen. Der Autor entwirft hier eine komplexe und detaillierte Welt, durch die wir vier unterschiedliche Hauptpersonen begleiten. Es geht dabei darum, dass das mysteriöse Buch der Verlorenen Seelen von seinem Platz entwendet wurde. Da dieses Buch Macht verspricht, bleibt der Diebstahl weder unbemerkt noch folgenlos. Und so begleiten wir die Priesterin Romany, die Hexenmeisterin Parolla, den Bewahrer Luker und den Prinz Ebon auf ihrer Reise und dem Kampf gegen allerlei Gefahren. Währenddessen fügen sich viele einzelne Puzzleteile zu einem großen Bild zusammen. Auch wenn ich manche Figuren mehr mochte als andere, so ist die Idee und das Setting klasse.Bei einem so dicken Buch, ist der Schreibstil natürlich essentiell. Marc Turner schreibt sehr bildreich, flüssig und würzt das ganze mit einer Prise Sarkasmus und Humor. Eine wunderbare Mischung, die einen nahezu durch das Buch fliegen lässt. Es gibt auch kein großes Vorgeplänkel, denn wir Leser werden gleich in die Geschehnisse hinein geworden. Die ersten Seiten waren zwar etwas schwierig, denn es wechseln nicht nur oft und unerwartet die Sichtweisen, sondern es gibt auch eine Flut an Informationen zu Personen, Geschichte und Land. Es war also nicht ganz einfach den Überblick zu behalten. Aber ab der Hälfte des Buchs verbinden sich auch die unterschiedlichen Handlungsstränge und die Spannung nimmt noch einmal zu. Obwohl "Schattenreiter" in sich abgeschlossen ist, so handelt es sich dennoch um den ersten Teil einer Reihe: Im englischen Original findet man sie unter dem Titel "The Chronicles of the Exile". Informationen dazu, ob Band 2 auch übersetzt wird, konnte ich leider nicht finden. Fazit:Wenn ihr zum Beispiel die Bücher von Steven Erikson und Joe Abercrombie mögt, dann empfehle ich euch "Schattenreiter". Auch wenn die ersten Seiten einen mit Inhalt und Informationen nahezu erschlagen, so lohnt es sich durchzuhalten. Es erwarten euch abwechslungsreiche Handlungsstränge und interessante Protagonisten. Tolle Unterhaltung für Fantasyfans!   

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  • Ein mystischer Epos

    Schattenreiter
    LaRyYh

    LaRyYh

    31. October 2016 um 15:11

    Meine Meinung: Cover: Das Cover ist an sich sehr schlicht, dadurch, dass über die Hälfte einfach schwarz ist. Aber das gibt dem Ganzen einen sehr mystischen Touch, was ich sehr gut finde. Mir ist das Cover auf alle Fälle sofort ins Auge gesprungen. Schreibstil: Der Schreibstil von Marc Turner hat mir sehr gut gefallen. Auch, dass die Geschichte gleich mitten im Geschehen beginnt, hat dafür gesorgt, dass ich sofort fasziniert war. Ein toll geschriebenes Buch, da lässt sich überhaupt nichts dran aussetzen! Handlung: Zur Handlung will und kann ich nicht viel sagen. Im Ernst, das Buch muss man einfach selber lesen. Es ist so vielschichtig, dass man es auch kaum in wenigen Worten zusammenfassen könnte. Was auch daran liegt, dass das Buch mit 780 Seiten wirklich nicht gerade kurz ist. Charaktere: Auch dazu möchte ich nicht zu viel sagen, da ja auch der Klappentext nicht all zu viel Aufschluss darüber gibt, mit welchen Persönlichkeiten man es zu tun bekommt. Das war also eine ziemliche Überraschung, aber eine gelungene. Deswegen will ich es auch dabei belassen, um die Überraschung nicht zu verderben. Nur so viel: Es sind echt viele! Also wirklich viele, obschon sich die Hauptcharaktere schon nach wenigen Seiten herauskristallisieren. Und jeder Einzelne ist ganz besonders. Wirklich gut gelungen. Eindruck: Ich hatte nicht mit der Geschichte an sich zu kämpfen, denn die hat mir von Anfang an gut gefallen, dafür musste ich mich doch mit der Seitenzahl ziemlich rumschlagen. Es war für mich einfach ein zu langes Buch. Jetzt weiss ich auch wieder, wieso ich Reihen mit „kürzeren“ Teilen bevorzuge. So lange an ein und demselben Buch zu lesen, nagt manchmal ganz schön an meiner Leselust. Ich musste mich oft dazu zwingen, weiterzulesen. Aber eben nicht, weil es schlecht war, auf keinen Fall! Sondern einfach, weil mir jedes Mal bewusst wurde, wie viele Seiten ich noch vor mir habe, was viele freuen würde, aber mich eben nicht besonders. Aber das ist wirklich nur mein Problem und hat mit der Qualität des Buches nichts zu tun! Fazit: Ein tolles Fantasybuch, das aber auch nicht ganz einfach zu lesen war für mich. Besonders am Anfang und besonders durch die Tatsache, wie viele Handlungsstränge und Personen es gibt. Das war manchmal doch schon verwirrend und ich musste oft im Personenverzeichnis nachschauen (das es glücklicherweise gibt), wer das nun schon wieder war. Dafür hat es mir die im Buch enthaltene Karte angetan und ich habe Stunden damit verbracht, nachzuschauen, wo sich die Protagonisten gerade befinden. Alles in allem gebe ich dem Buch 4 von 5 schattigen Sternchen, weil es toll war, aber mich eben doch nicht zu 100% von sich überzeugen konnte. Dennoch kann ich nur empfehlen, das Buch zu lesen!

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  • Schattenreiter von Marc Turner

    Schattenreiter
    Arianes-Fantasy-Buecher

    Arianes-Fantasy-Buecher

    30. October 2016 um 13:37

    Kurzbeschreibung: Das Land versinkt in der Dunkelheit - der dunkle Magier Mayot hat das Buch der verlorenen Seelen gestohlen und versucht zusammen mit einer Armee Untoter, das Land zu erobern. Natürlich lassen die Menschen dies nicht ohne weiteres zu und stellen sich Mayot daher in kleinen Gruppen in den Weg um das Buch zurückzuerobern. Meine Meingung: Ich war wirklich positiv erstaunt, der Klappentext lässt wirklich nicht viel Einblick in das Buch zu, sodass es vermutlich sogar dem ein oder anderen Leser durch die Lappen gehen könnte, denn in dem Buch steckt viel mehr. Zugegeben fielen mir die ersten 150 Seiten etwas schwierig, da häufig die Charaktere wechselten und ich Probleme hatte mich einzufinden. Danach war ich einfach nur begeistert! Marc Turner hat unglaublich viele tolle Charaktere wie Könige, Nekromanten, Magier und Priester geschaffen und glänzt dabei auch noch mit einem großartigen Schreibstil. Mein Favorit ist der Magier Mottle, den ich wirklich sehr unterhaltsam fand. Allerdings muss ich euch vorwarnen, wer Glitzerfeen und plüschige Fabelwesen sucht, ist bei diesem Buch falsch. Ich würde es in das Genre Dark-Fantasy einordnen, wass man auch deutlich an den Nekromanten und dunklen Magiern erkennt. Gerade für Fan's dieses Genres ist "Schattenreiter" meiner Meinung nach ein absolutes Lese-muss.

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  • Rezension - Schattenreiter

    Schattenreiter
    smil3everyday

    smil3everyday

    13. September 2016 um 20:37

    Inhalt Ein wertvolles Artefakt, welches dem Besitzer die Macht über Leben und Tod verleiht, wurde gestohlen. Luker, ein Bewahrer, kommt an den Ort zurück, an dem er eigentlich nie wieder sein wollte und begibt sich letztendlich auf eine Mission um das Artefakt wieder zu finden. Doch nicht nur Luker spielt in diesem Buch eine Hauptrolle, neben ihm gibt es noch drei weitere Protagonisten, die alle verschiedene Vergangenheiten, Schwierigkeiten und Ziele besitzen und die sich letztendlich doch alle auf eine Reise begeben, welche sie zu dem Artefakt führt. Ihnen stellen sich verschiedene Herausforderungen, die bewältigt werden müssen. Götter mischen sich ein und ein längst verstorbenes Volk aus dem zweiten Zeitalter ersteht wieder auf. Der Dieb, der das Artefakt gestohlen hat erhält immer mehr Macht, kann er überhaupt noch aufgehalten werden?Fazit An sich hat mir das Buch ganz gut gefallen und die Idee dahinter entspricht voll und ganz dem Gerne High Fantasy. Was mich am Anfang ziemlich überrascht hat war, dass es in dem Buch mehrere Protagonisten gab. Dies war aber im Gesamtbild überhaupt nicht störend. Was oftmals bei der Wahl mehreren Protagonisten vorkommt, nämlich das der Leser unter Umständen den ein oder anderen Lieblingsprotagonisten hat und somit bestimmte Kapitel anderer Protagonisten eher langweilig findet, war hier überhaupt nicht der Fall. Jeder der Protagonisten ist wirklich gut beschrieben und hat seine eigene spannende Reise durch das Land gemacht. Dennoch muss ich sagen, dass mich das Buch nicht ganz so gefesselt hat, wie es schon viele andere getan haben. Ja, es war nett zu lesen aber hatte für mich jetzt keinen Wow-Effekt. Somit haben sich die fast 800 Seiten am Ende dann doch ein wenig gezogen. Darüber hinaus ist das Buch aber keinesfalls ein Schlechtes. Es ist wirklich gut geschrieben, nur leider nichts für mich. Aber ihr kennt das bestimmt selber, man hat immer Phasen, in denen man bestimmte Genres bevorzugt. In diesem Fall war mir die Fantasy zu ausgeschmückt, für einen Fan der High Fantasy bestimmt ein ideales Buch.Mehr zum Schreibstil und den ein oder anderen Charakteren wie immer auf unserem Blog! :) https://welivedathousandlifes.wordpress.com/2016/09/13/rezension-schattenreiter/

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  • Düster-spannende Dark Fantasy

    Schattenreiter
    Miramis

    Miramis

    01. September 2016 um 08:16

    Ein dunkler Schatten legt sich über die Lande - das Buch der Verlorenen Seelen wurde entwendet, und der dunkle Magier Mayot versucht nun mittels dieses Artefakts und einem Heer von unzähligen Untoten, die Macht sowohl im Reich der Lebenden als auch der Toten an sich zu reißen. Klar, dass dies eine Reihe von Gegenspielern auf den Plan ruft. In mehreren Gruppen und aus ganz unterschiedlichen Gründen folgen sie dem Ruf des Buches und der Spur der Verwüstung, um Mayot die Fäden aus der Hand zu nehmen... Am Anfang fiel es mir ein wenig schwer, mich in die Handlung einzufinden und mich mit den Figuren vertraut zu machen. Vier Hauptfiguren mit jeweils einem eigenen Hauptstrang stellen das Personal; zwei Frauen - Romany und Parolla, zwei Männer - Ebon und Luker, die ich leider anfangs des öfteren verwechselte. Es dauerte gut 200 Seiten, bis sich deren Profil einigermaßen geschärft hatte, und ab da hatte ich auch richtig Spaß mit dem Buch. Nicht nur bekommen die Hauptfiguren mit der Zeit eine Biographie und Tiefgang, auch zahlreiche liebevoll ausgearbeite Nebenfiguren beleben die Handlung und sorgen für spannende Unterhaltung. Da das Buch unzweifelhaft in die Kategorie "Dark Fantasy" einzuordnen ist, sind dementsprechend keine Elfen und Einhörner zugange, sondern es wimmelt von Nekromanten, Schwarzmagiern, konkurrierenden Gottheiten und einem ganzen Volk von Untoten. Daher ist der Splatteranteil auch sehr hoch, womit ich aber ganz gut zurecht gekommen bin. Wenn der zigte Untote in der Mitte durchteilt wird und irgendwelche Gliedmaßen durch die Luft fliegen, ist auch der zarteste Leser irgendwann abgehärtet. Sehr interessant und raffiniert ausgedacht fand ich das magische Konzept des Autors. Er hat sich davon mehrere ausgedacht und seinen Figuren zugeordnet, so dass nicht nur verschiedene Protagonisten, sondern auch verschiedene Magiekonzepte gegeneinander antreten und ihre Kämpfe austragen. Das bringt eine gute Portion Action und Spannung ins Spiel und macht die Sache abwechslungsreich. Die Mission ist klar und einfach umrissen - eine Reise in den Seufzerwald, um dem Nekromanten Mayot das mächtige Buch der verlorenen Seelen wieder abzunehmen. Die Beweggründe sind unterschiedlich, und selbst innerhalb der Gruppen, die zur Todeskuppel unterwegs sind, sind sich lange nicht alle einig, was denn nun genau unternommen werden soll. Konflikte sind also vorprogrammiert, magische Intrigen werden gesponnen und den Protgonisten stellen sich jede Menge Gefahren und Kämpfe in den Weg. An diesem Punkt traten für mich einige Längen auf; irgendwann hatte ich das Gefühl, dass die Handlung auf der Stelle tritt und es nur noch darum geht, möglichst spektakuläre Kampfszenen zu liefern. Dieser Eindruck löste sich spätestens dann am opulent geratenen Showdown wieder auf, wenn sich die Handlungsstränge vereinen. Durch das Aufeinandertreffen der Hauptfiguren ergeben sich interessante Situationen, und vor allem ganz spannende Perspektiven, wenn die Protagonisten aus der Perspektive der anderen geschildert werden. Das actionreiche Ende mit zahlreichen Überraschungsmomenten hat mir richtig gut gefallen und wertet das Buch insgesamt nochmal ein gutes Stück auf. Sprachlich bietet "Schattenreiter" einen griffigen und bildhaften Schreibstil, der sich schön lesen lässt, ohne durch besondere Eleganz oder Raffinesse hervorzustechen. Ich empfehle das Buch gerne weiter an LeserInnen mit langem Atem, die einem Buch die notwendige Zeit geben, seine Stärken zu entwickeln. Wer düstere, schwarzmagische, kampfbetonte Geschichten mag, darf sich gerne auf diesen fesselnden Lesestoff einlassen und macht damit sicher nichts verkehrt.

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  • Schattenreiter

    Schattenreiter
    niklas1804

    niklas1804

    18. August 2016 um 17:46

    In den Landen des Exils steht der alte Orden der Zauberbrecher vor dem Niedergang. Doch dann wird ein mächtiges Artefakt gestohlen: das Buch der Verlorenen Seelen, welches seinem Besitzer Macht über Leben und Tod verleiht. Ein Nekromant will damit den Gott des Todes herausfordern – wenn nicht ein Reiter mit magischen Kräften ihn noch aufzuhalten vermag … Ein sehr... magerer Klappentext im Vergleich dazu, was dann die Komplexität dieses Romans bietet :-)Das sieht man vor allem daran, dass gerade mal eine Person von vieren als Gegenspieler des Nekromanten genannt wird. Nein, kein Spoiler, denn die vier Personen stellen von Anfang an auch vier Handlungsstränge. Zu den Protagonsiten selbst möchte ich nicht viel sagen, denn - und das kann ich dem Klappentext somit wieder zu Gute halten - ich empfand es als positive Überraschung, "was für" Personen sich alles für dieses spezielle Buch interessieren.... ;-)Kommen wir lieber zu ein, zwei Dingen, die mir sonst noch aufgefallen sind: Ja, das Buch ist komlex - es gibt nicht nur einige Handlungsstränge (die sich dann auch wieder aufteilen), sondern auch einige Namen, Orte, Bezeichnungen; wie eigentlich für Fantasy typisch (ich wundere mich darüber eigentlich schon gar nicht mehr ^^).Nun ja, die Geschichte fand ich anfangs wirklich interessant und spannend. Vor allem die unterschiedlichen Sichten, Personen, etc. Und auch die Art von Personen: Seien es Nekromanten, Schwarze Magier, Bewahrer, was weiß ich nicht alles. Also mal ein Fantasy-Buch, das wirklich auch Fantasy zum Inhalt hat und nicht nur ein Mittelalter-Setting mit Dieben und Rittern (etwas überspitzt formuliert ;-)).Dennoch ging mir dann gerade gegen Ende des Buches auch die Lust am Lesen aus, was ich schade fand, aber auch einen Grund hat: Irgendwann war es mir daan zu viel: Hier eine Gefahr, die die tapferen Protagonisten erst bekämpfen müssen, bervor sie weiter können. Da ein Gegner, den es umzumetzeln gilt, bervor man sich auf den Endgegnger (in Gamer-Manier gesprochen^^) vorbereiten kann. Oh - und da noch mal Gefahr und Hinterhalt und Probleme und Gefahr und Hinterhalt und Gegner und Gefahr und - Gefahr? Ja, so mussten sich unsere Helden erst ein wenig um die ein oder andere Gefahr, das ein oder andere Problem kümmern, bis sie dann ENDLICH den finalen Showdown vor sich hatten (der dann aber auch wieder ganz gut war ;-)). Fazit: Gut, ja. Aber zu lang. Einige Stellen hätte man kürzen oder weglassen können. Insgesamt aber story- und ideentechnsich ein grandioses Debut!

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  • Fesselnder Fantasy-Roman

    Schattenreiter
    SunshineSaar

    SunshineSaar

    14. August 2016 um 10:30

    Anfangs hatte ich etwas Zweifel, ob der Fantasy-Bestseller „Schattenreiter“ wirklich etwas für mich sein wird, da er mit fast 800 Seiten wahrlich ein sehr dicker Schmöker ist – aber ich muss sagen, dass ich positiv überrascht wurde.In dem Buch steht der alte Orden der Zauberbrecher vor dem Niedergang. Doch dann wird ein mächtiges Artefakt gestohlen: das Buch der Verlorenen Seelen, welches seinem Besitzer Macht über Leben und Tod verleiht. Ein Nekromant will damit den Gott des Todes herausfordern – wenn nicht ein Reiter mit magischen Kräften ihn noch aufzuhalten vermag…Anfangs hatte ich ein paar Probleme in die Geschichte richtig hinein zu finden. Es gibt gleich zu Beginn viele verschieden Infos und die einzelnen Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht einer anderen Figur erzählt, so dass ich mich erst einmal zurecht finden musste. Aber daran habe ich mich schnell gewöhnt und war von da an richtig gefesselt von der Story. Der packende und auch bildliche Schreibstil des Autors sagt mir ebenfalls sehr zu und es ist ein toller Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Somit ist mir das Buch am Ende gar nicht mal so dick vorgekommen ;-)Die einzelnen Figuren sind mir im Laufe der Geschichte richtig ans Herz gewachsen und der Autor hat diese auch sehr gut ausgearbeitet. Auch wegen den ganzen verschiedenen Charakteren war das Buch einfach nur fesselnd. Es geht in „Schattenreiter“ zwar oft düster und auch sehr blutig zu, aber Marc Turner schafft es immer wieder trockenen Humor und Sarkasmus einzubinden. Genau damit konnte bei mir sehr punkten.Dunkle Magie, Hexenmeister und große Schlachten – in diesem Fantasy-Roman gibt es alles, was das Herz eines Fantasy-Fans begeht. Das Ende hatte es dann auch in sich und ich ertappe mich dabei, dass ich allzu gerne eine Fortsetzung lesen würde. Mal abwarten, ob es eine solche einmal geben wird :-)Fazit:Für wirkliche Fantasy-Fans ist dieser Roman ein absolutes Muß! Eine wirklich fesselnde Geschichte mit tollen Charakteren – dieses Buch kann ich nur weiterempfehlen!

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  • Mein Fantasy - Highlight 2016

    Schattenreiter
    Sternlein

    Sternlein

    20. July 2016 um 09:12

    Vorneweg. Warum hat man nicht einiges aus dem echten Klappentext hergenommen, statt des eher dürftigen Auszuges der dem Buch in KEINSTER Weise auch nur gerecht wird. So entgeht dem einen oder anderen ein wirklich super tolles Fantasybuch.Zum Buch selbst. Ich liebe es. Ja! mein Gott ich weis nicht wie lange ich schon nach einem Buch mit Magiern, Hexenmeistern und Beschwörern gesucht habe das mich auch nur Ansatzweise in seinen Bann ziehen kann. Hier ist es gelungen. Ich bin noch immer total geflashed von den knapp 800 Seiten voller Magie und tollen Charakteren.Besonders die Charaktere sind mir so ans Herz gewachsen das ich hoffe das Marc Turner vielleicht noch eine Fortsetzung schreibt. Die Geschichte des Buches wird abwechselnd von den Sichtpunkten der jeweiligen Figuren erzählt, was der Handlung keinen Abbruch tut. Denn diese wurde so geschickt miteinander verwoben das man wie unter Zwang von einer Seite zur anderen blättern muss.Da hätten wir zum Beispiel den Beschwörer Luker, der damals aus seinem Orden ausgetreten ist. Nun soll er für den Imerator das "Buch der verlorenenSeelen" zurückholen. Zur Seite steht ihm dabei Jenna, eine Assasine die unseren Beschwörer immer wieder mit kleinen Sticheleien aus der Reserve lockt.Es sind aber noch zahlreiche andere Charaktere aufgebrochen um sich das Buch zuholen das in den Händen eines Magiers ist. Ein König ist nur einer davon. Zusammen mit seinem Krieger und den etwas lustigen Magier Mottle macht auch er sich auf. Aber da ist auch noch Parolla, die Hexenmeisterin die über eine mächtige Art der dunklen Magie verfügt. Ich muss gesteht ich mochte sie am liebsten. Nicht zu vergessen Romany, eine Priesterin der Spinne. Intrigant, klever und mächtig.Ich will jetzt auch gar nicht näher auf die Handlung eingehen, die ist so episch und wahnsinnig bildreich, das ich mir wünschte, das Buch hätte glätt noch 1000 Seiten mehr. Und nicht zu vergessen der Humor. Ich musste oft herzhaft lachen. ich will nicht spoilern, ich sage nur das es mit Mottle zu tun hat. auch die teilweisen sarkastischen Gedanken der Figuren brachten mich zum schmunzeln.Der Schreibstil ist klasse, Ich habe gar nicht mitbekommen wie die fast 800 Seiten immer weniger wurden. Witzig, locker leicht und schön beschrieben. Echt klasse.Ich LIEBE dieses Buch. Es ist mein Fantasy Highlight 2016. Das wird für alle anderen Bücher verdammt schwer dieses Buch vom Thron zu stoßen, denn dazu muss es auch all das bieten das ich in diesem Buch gefunden habe. Magier die stark sind. Fast unbezwingbare Hexenmeister ect.Wer also so wie ich genau nach sowas sucht, muss zugreifen.

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