Marcel Feige

 4 Sterne bei 104 Bewertungen
Autorenbild von Marcel Feige (© Bianca Krause, Fotosinfonie)

Lebenslauf von Marcel Feige

geboren 1971, lebt als Schriftsteller in Berlin. Nach über 30 Sachbüchern, darunter die Biographien über die Hamburger Kiez-Ikone Tattoo-Theo, die Punk-Diva Nina Hagen (ausgezeichnet mit der Corine Internationaler Buchpreis 2003), den Rap-Rüpel Sido und eine Rotlicht-Größe aus dem Ruhrgebiet, schreibt er seit 2005 überwiegend Krimis & Thriller. Im Goldmann Verlag sind zuletzt erschienen "Wut" (2007), "Gier" (2008) und "Trieb" (2009). Im Winter 2011 erscheint "Kalte Haut". Marcel Feige schreibt auch unter dem Pseudonym Christoph Brandhurst. Im Frühjahr 2011 erscheint im Heyne Verlag "Kinky Sex. Die etwas härtere Nummer".

Alle Bücher von Marcel Feige

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Buchformat:
Cover des Buches Kalte Haut9783442471119

Kalte Haut

 (29)
Erschienen am 20.02.2012
Cover des Buches Wut9783442464616

Wut

 (13)
Erschienen am 13.08.2007
Cover des Buches Trieb9783442469888

Trieb

 (7)
Erschienen am 01.08.2009
Cover des Buches Kalte Haut: Thriller9783641083342

Kalte Haut: Thriller

 (8)
Erschienen am 20.02.2012
Cover des Buches Gier9783442465804

Gier

 (5)
Erschienen am 13.06.2008
Cover des Buches Sido9783896027337

Sido

 (4)
Erschienen am 01.11.2006
Cover des Buches Ruf der Toten9783865520340

Ruf der Toten

 (4)
Erschienen am 01.11.2005

Interview mit Marcel Feige

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Ich schreibe, seit ich A und B auseinanderhalten kann. Meine erste Veröffentlichung war 1999. Ich habe einem Verlag ein Exposee geschickt, er hat es angenommen. Fertig war das Buch. Viele weitere folgten. Zuerst eine Vielzahl Sachbücher. Heute Krimis und Thriller.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Aus dem Alltag in Berlin. Großstadtleben. Kulturelle Vielfalt. Soziale Härte.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Über meine Website. Über Facebook. Über jetzt auch über LovelyBooks.

Wann und was liest Du selbst?

Ich lese nahezu immer und zu jeder Zeit. Ohne lesen geht gar nichts. Was ich lese? In der Regel Krimis, Thriller, Horror. Aber auch Biografien über außergewöhnliche Personen. Und Sachbücher zu allen Themen, die mich interessieren – und das sind ziemlich viele.

Neue Rezensionen zu Marcel Feige

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Rezension zu ""I don't have a gun". Die Lebensgeschichte des Kurt Cobain" von Marcel Feige

Einfach nur Musik machen, mehr nicht
Taluzivor 5 Monaten

Mit seiner Band Nirvana hat Kurt Cobain Kultstatus erreicht. Von seiner Musik reden die Leute noch heute und durch seinen Tod erreichte auch der Club 27 große Bekanntheit. So wie Jim Morrison, Jimi Hendrix und Janis Joplin ist auch Kurt mit seinem Ableben im Alter von 27 Jahren in den Club gekommen.

„I don`t have a gun“ von Marcel Feige erzählt die Lebensgeschichte des einflussreichen Musikers Cobain. 1967 kam Kurt in Aberdeen zur Welt. Er war ein lebhaftes Kind. Als seine Eltern sich scheiden ließen, war Kurt haltlos und wütend. Er kam mit dem Leben nicht klar und das Leben nicht mit ihm. Diese Wut und den Hass drückt er später auch in seinen Liedern aus.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig und macht das Leben von Cobain lebendig ohne mit trocknen Fakten zu langweilen.

Zusätzlich zu den wichtigen Daten in Kurts Leben, kommen Aussagen seiner Familie, Freunde oder Bandmitgliedern. Aufgelockert wird der Text mit einigen Fotos. Fotos hätten ruhig noch mehr im Buch sein können.  

Das Buch ist in 27 Kapitel aufgeteilt, die als Überschrift jeweils einen Songtext haben. So erstellt der Autor eine Verbindung zwischen jedem Lebensjahr des Sängers und seinen großartigen Songs. Das ist recht passend gewählt.

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Rezension zu "Wut" von Marcel Feige

Tolle Unterhaltung
Nudi2906vor einem Jahr

Ich bin durch Zufall auf ein Buch der Kalkbrenner-Reihe gestoßen, wollte aber von vorne beginnen, daher besorgte ich mir WUT. Das Buch handelt von einem Mörder in der Unterwelt Berlins. Ich mag es gerne blutig und brutal, daher freue ich mich, dass ich einen deutschen Autor gefunden habe, der in diese Richtung geht. Die Story ist unheimlich, erschreckend und gleichzeitig gesellschaftskritisch, das hat mich sehr angesprochen. Die düstere Welt unter Berlin verleiht dem ganzen noch einen Hauch Gänsehaut.

Mein Fazit: Ein guter Start, der noch Raum nach oben lässt. Ein Ermittler den ich noch nicht richtig einordnen kann...dennoch unterhaltsam und spannend.  Das zweite Buch werde ich aber auf jeden Fall lesen.

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Rezension zu "Wut" von Marcel Feige

Das Leben im Berliner Untergrund
Nannisweltvor 3 Jahren

Dies ist Band 1 der "Paul Kalkbrenner-Reihe"! Der Autor Marcel Feige auch bekannt als Martin Krist, schafft es in diesem Thriller den Leser mit in die Unterwelt von Berlin zu nehmen. Man taucht ab in eine doch eher unangenehme Welt, die man gerne mal aus der Gesellschaft ausgrenzt und schon gar nicht in den Medien erwähnt. So passiert es auch in der Story, dass der Protagonist Paul Kalkbrenner an der kurzen Leine gehalten, und in seinen Ermittlungen ausgebremst wird.

Schließlich steht der große Umweltgipfel bevor, zu dem sich auch noch der Präsident der vereinigten Staaten ankündigt. Also herrscht erhöhte Alarmbereitschaft. Leif, ein typischer Berliner Teenager, wird derweil zu 60 Stunden Sozialarbeit verdonnert. Wegen ein paar Gramm… Durch Noppe, dem Sozialarbeiter lernt Leif die Welt im Untergrund Berlins kennen. Zusammen mit dem Sozialarbeiter versorgt er die Menschen im Untergrund. Alte Tunnelanlagen, ein unterirdisches Labyrinth, Dreck, unerträglicher Gestank und die Tatsache, dass trotz allem viele Obdachlose dort leben, schockieren Leif zunehmend. Langsam beginnt dieser über das Leben oberhalb Berlins nachzudenken…

Kalkbrenner hingegen hat eine brutale Mordserie aufzuklären. Doch rund um die U-Bahn herrscht ein hartes Leben und so wird es für den Ermittler ein Spießrutenlauf zumal auch noch sein Familienleben den Bach runter geht. War der erste Mord wirklich eine Tat, die dem Rotlichtmilieu zuzuschreiben ist? Und der Bauarbeiter? War er ein unliebsamer Zeuge, der entsorgt werden musste? Und wie passt da der 3. Mord ins Bild?

Die nicht allzu langen Kapitel und das Switchen innerhalb der Story einmal zu Kalkbrenner und dann wieder zu Leif, bringen eine gute Dynamik ins Geschehen. Für mich war es interessant, auch mal „das andere Berlin“ kennen zu lernen. Die Stadt, aus der Sicht der vielen verlorenen Seelen außerhalb der Gesellschaft zu erkunden hat mich auch oftmals geschockt und mein Mitleid erregt.

Auch die Örtlichkeiten werden sehr gut beschrieben, sodass man sich als Leser mitten in die Großstadt versetzt fühlt. Lediglich die Geschichte mit Kalkbrenner um das schlechte Verhältnis zu seiner Tochter durch den Berufsalltag und die gescheiterte Ehe, sind Eckpunkte in der Story, die leider schon in vielen anderen Romanen vorzufinden sind und mir zu klischeehaft waren. Ich hätte gerne von Anfang an etwas mehr Ermittlungsarbeit und weniger Privatleben des Protagonisten gehabt. Alles in allem, war es ein guter Thriller, der für entspannende Leseabende bestens geeignet ist. Politik, Kriminalität, Menschen am Rande der Gesellschaft, die unschönen Seiten einer Großstadt und das Leben als Jugendlicher dort sind gute Thematiken in diesem Buch!

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Zusätzliche Informationen

Marcel Feige wurde am 17. Dezember 1971 in Deutschland geboren.

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