Marcel Feige Trieb

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Inhaltsangabe zu „Trieb“ von Marcel Feige

Perfide Machenschaften in der besseren Gesellschaft Berlins Der kleine Tabori aus Albanien, der von zu Hause ausgerissen ist, verirrt sich im winterlichen Berlin. Auf der Suche nach seinem Cousin helfen ihm die falschen Freunde. Unterdessen wird Kommissar Kalkbrenner in ein Nobelhotel gerufen: Dort wurde ein angesehener Geschäftsmann erschossen, der seltsamerweise unter falschem Namen eingecheckt hatte. Zur gleichen Zeit wird ein Staatssekretär ermordet, ausgerechnet ein Informant des Journalisten Hardy Sackowitz. Der wähnte sich einem Politskandal auf der Spur. In Wahrheit kommt er einer Szene auf die Schliche, die in ihrer Perfidität lieber im Dunkeln bleiben möchte – um jeden Preis! Ein packender Thriller mit Tiefgang – nach wahren Begebenheiten!

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    Trieb
    Nina2401

    Nina2401

    03. August 2013 um 18:35

    Marcel Feige hat es einfach drauf, seine Leser und vor allem mich zu begeistern. Spannung von Anfang an, viele kurze Stränge, viele Wendungen. Hintergründig, anklagend, eine Geschichte, die unter die Haut geht und die sehr authentisch ist. Ich lese nicht so gerne Thriller, in denen Kinder die Opfer sind. Aber Marcel Feige erzählt die Geschichte so behutsam, dass ich zwar teilweise gar nicht wusste, wohin mit den vielen Emotionen, die hoch kochten,  aber nicht angeekelt das Buch zu klappen musste. Das schätze ich so an Marcel Feige. Er sucht sich hochbrisante Themen aus, schreibt gnadenlos spannend, aber er übertritt nie die Grenze des guten Geschmacks. Er will aufrütteln, aber nicht auf eine eklige Art und Weise, sondern auf seine ganz eigene eindringliche Art.   Die Story ist gewohnt vielschichtig und sehr intelligent aufgebaut. Ich liebe es, wenn die Spannung durch viele Stränge, die oft mit einem Cliffhanger enden, noch gesteigert wird. Und darin ist Marcel Feige ein wahrer Meister. Er jagt mich durch die Geschichte, durch immer wieder neue Wendungen muss ich umdenken. Die Geschichte des kleinen Tabori spinnt sich dabei wie ein roter Faden durch das Buch. Ganz besonders schlimm finde ich, dass solche Dinge täglich geschehen.   Ich mag am liebsten Thriller mit maximal 500 Seiten, da mehr Seiten oftmals die Spannung rauben. Aber nicht  bei diesem Buch, es ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite und das finde ich einfach genial.   Marcel Feige lebt in Berlin und das merkt man auch in diesem Werk. Er zeichnet ein sehr stimmungsvolles Bild von der pulsierenden Metropole und er führt mich auch in die düsteren Ecken, in die Hinterhöfe und die nicht so feinen Gegenden.   Ich gebe zu, ich  bin großer Fan von Paul Kalkbrenner seit seinem ersten „Auftritt“ in „Wut“. Ich mag seine leicht chaotische Art, ich mag seine Art zu ermitteln, sein weiches Herz hinter der rauen Schale. Und nun mag ich auch Hardy Sackowitz! Ich bin ein bisschen traurig, dass die Paul Kalkbrenner Ära mit diesem letzten Teil nun zu Ende ist, aber ich bin sicher, dass er irgendwann wieder auftauchen wird!   Ein sehr beeindruckender Thriller, der nicht nur spannend ist und unterhält, sondern eine Gänsehaut der ganz anderen Art verursacht, weil er so realistisch ist!

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  • Rezension zu "Trieb" von Marcel Feige

    Trieb
    RalfderPreusse

    RalfderPreusse

    31. July 2009 um 12:31

    Nach "Wut" und "Gier" der dritte Berlin-Krimi um den Mordermittler Paul Kalkbrenner. Anders als der nach meinem Geschmack marktschreierische Titel vermuten lässt, wieder ein komplexer Roman, der wenig Action, dafür aber einen Einblick in gesellschaftliche Probleme, das neue Berlin und nicht zuletzt in das unbefriedigende Privatleben des Hauptkommissars bietet. Nach einigen Irrwegen der Ermittler stellt sich heraus, dass es diesmal im Kern um Strassenkinder geht, die ihr Glück im goldenen Westen suchen, und Mißbrauch und Tod finden. Die Lösung des eigentlichen Mordfalles, der m Anfang der Ermittlungen stand, bleibt ebenso offen, wie einige andere Fälle. Kalkbrenner hat also noch viel Arbeit vor sich.

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