Marcel Feige Wut

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Inhaltsangabe zu „Wut“ von Marcel Feige

Ein perverser Serienmörder wütet in den Katakomben von Berlin In der U-Bahnstation Potsdamer Platz werden die übel zugerichteten Leichen einer Prostituierten und ihres Zuhälters gefunden. Kommissar Kalkbrenner glaubt an einen Milieu-Mord. Als wenig später ein toter Bauarbeiter auftaucht, scheint der Fall klar: Ein Zeuge wurde beseitigt. Erst ein weiterer U-Bahn-Mord zeigt: ein perverser Serienmörder geht um. Ausgerechnet jetzt, wo alle Welt wegen eines Umweltgipfels auf Berlin schaut. Mit Hilfe des jungen Leif, der bei Obdachlosen Sozialdienst leistet, kommt Kalkbrenner einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur, das in den Tunneln und Bunkern unter der Stadt verborgen ist …

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  • Das Leben im Berliner Untergrund

    Wut

    Nanniswelt

    23. December 2016 um 06:28

    Dies ist Band 1 der "Paul Kalkbrenner-Reihe"! Der Autor Marcel Feige auch bekannt als Martin Krist, schafft es in diesem Thriller den Leser mit in die Unterwelt von Berlin zu nehmen. Man taucht ab in eine doch eher unangenehme Welt, die man gerne mal aus der Gesellschaft ausgrenzt und schon gar nicht in den Medien erwähnt. So passiert es auch in der Story, dass der Protagonist Paul Kalkbrenner an der kurzen Leine gehalten, und in seinen Ermittlungen ausgebremst wird. Schließlich steht der große Umweltgipfel bevor, zu dem sich auch noch der Präsident der vereinigten Staaten ankündigt. Also herrscht erhöhte Alarmbereitschaft. Leif, ein typischer Berliner Teenager, wird derweil zu 60 Stunden Sozialarbeit verdonnert. Wegen ein paar Gramm… Durch Noppe, dem Sozialarbeiter lernt Leif die Welt im Untergrund Berlins kennen. Zusammen mit dem Sozialarbeiter versorgt er die Menschen im Untergrund. Alte Tunnelanlagen, ein unterirdisches Labyrinth, Dreck, unerträglicher Gestank und die Tatsache, dass trotz allem viele Obdachlose dort leben, schockieren Leif zunehmend. Langsam beginnt dieser über das Leben oberhalb Berlins nachzudenken…Kalkbrenner hingegen hat eine brutale Mordserie aufzuklären. Doch rund um die U-Bahn herrscht ein hartes Leben und so wird es für den Ermittler ein Spießrutenlauf zumal auch noch sein Familienleben den Bach runter geht. War der erste Mord wirklich eine Tat, die dem Rotlichtmilieu zuzuschreiben ist? Und der Bauarbeiter? War er ein unliebsamer Zeuge, der entsorgt werden musste? Und wie passt da der 3. Mord ins Bild?Die nicht allzu langen Kapitel und das Switchen innerhalb der Story einmal zu Kalkbrenner und dann wieder zu Leif, bringen eine gute Dynamik ins Geschehen. Für mich war es interessant, auch mal „das andere Berlin“ kennen zu lernen. Die Stadt, aus der Sicht der vielen verlorenen Seelen außerhalb der Gesellschaft zu erkunden hat mich auch oftmals geschockt und mein Mitleid erregt. Auch die Örtlichkeiten werden sehr gut beschrieben, sodass man sich als Leser mitten in die Großstadt versetzt fühlt. Lediglich die Geschichte mit Kalkbrenner um das schlechte Verhältnis zu seiner Tochter durch den Berufsalltag und die gescheiterte Ehe, sind Eckpunkte in der Story, die leider schon in vielen anderen Romanen vorzufinden sind und mir zu klischeehaft waren. Ich hätte gerne von Anfang an etwas mehr Ermittlungsarbeit und weniger Privatleben des Protagonisten gehabt. Alles in allem, war es ein guter Thriller, der für entspannende Leseabende bestens geeignet ist. Politik, Kriminalität, Menschen am Rande der Gesellschaft, die unschönen Seiten einer Großstadt und das Leben als Jugendlicher dort sind gute Thematiken in diesem Buch!

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  • Zwangsprostitution, Obdachlose, eine perverse Gesellschaft, perfide Justiz

    Wut

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. June 2014 um 11:12

    Marcel Feige schreibt spannend und fesselnd. Das Buch handelt von einer perfiden Gesellschaft, die wegschaut. Als Leif, ein Student aus bestem Hause, immer Geld in der Tasche, mit Drogen erwischt wird, verurteilt in ein Richter zu 60 Stunden Sozialarbeit. Kurt, der Sozialarbeiter, der sich Leif annehmen soll, ist nicht gerade begeistert, so ein verwöhntes Söhnchen mitziehen zu müssen. Als Leif mit Kurt in den nach Fäkalien stinkenden Katakomben von Berlin abtauchen muss, erlebt er den größten Kulturschock seines Lebens. Der Gestank ist unerträglich. Er kann nicht glauben, dass hier unten menschliche Wesen leben, in der Kanalisation, wo es unerträglich nach Fäkalien und Moder stinkt. Vor dem Schmutz, den zerlumpten Wesen, die von Kurt mit Medikamenten, Essen und Trinken versorgt werden, würde er am liebsten sofort die Flucht ergreifen. Doch dann droht im Gefängnis. Als in diesen Katakomben grausige Morde passieren, dann auch noch ein Kanalarbeiter ermordet aufgefunden wird, er offenbar etwas sah, was er nicht sehen durfte, steht für Kommissar Kalkbrenner fest, das hier ein perverser Massenmörder sein Unwesen treibt. Ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, wo die gesamte Welt wegen eines Umweltgipfels nach Berlin schaut. Kalkbrenner stößt bei seinen Ermittlungen auf ein schreckliches Geheimnis, dass sich in den Tunneln und Bunkern unter der Stadt verbirgt...... Eine wirklich spannender und toll geschriebener Thriller. Für alle Krimifans ein Muss.

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  • Atemlose Spannung!

    Wut

    Spatzi79

    26. May 2014 um 11:09

    Sommer in Berlin. Ein Umweltgipfel steht an und die Stadt steht Kopf, Politik und Polizei sind höchst angespannt. Kommissar Paul Kalkbrenner hat noch dazu seine ganz eigenen Probleme. Das Verhältnis zu seiner Tochter Jessy und seiner Noch-Ehefrau Ellen ist äußerst angespannt, da Kalkbrenner immer wieder Verabredungen vergisst und Vereinbarungen nicht einhält. Sein Beruf geht ihm über alles andere, für Privatleben ist keine Zeit. Als in einer U-Bahn-Station zwei Leichen gefunden werden, die sich als eine Prostituierte und deren Zuhälter entpuppen, scheint der Fall zunächst klar zu sein, Mord im Milieu. Doch bald kommt es zu weiteren Toten und die Situation spitzt sich immer weiter zu. Autor Martin Krist alias Marcel Feige gelingt es schon auf den ersten Seiten, den Leser zu schockieren und zu fesseln. Er beschreibt eine grausame und unheimliche Unterwelt in den Tunneln unter Berlin, die umso furchteinflößender wirkt, als man sich vorstellen kann, dass es unter manchen Großstädten tatsächlich derartige Zustände geben könnte. In Berlin nicht, wie das Nachwort klarstellt. Dennoch wirkt dies alles erschreckend realistisch. Kommissar Kalkbrenner ermittelt hier in seinem ersten Fall, das Buch ist bereits 2007 erschienen und nun als ebook neu aufgelegt worden. Der Ermittler wirkt auf den ersten Blick nicht unbedingt sympathisch, ein bisschen mehr Mühe könnte er sich im Umgang mit seiner Tochter schon geben. Andererseits ist sein Aufgeben in seinem Beruf, der für ihn wohl mehr Berufung ist, auch irgendwie bewundernswert. Egal welche Steine ihm von seinem Umfeld und seinen Vorgesetzten in den Weg gelegt werden, er beißt sich in seinen Ermittlungen fest und lässt sich durch nichts davon abbringen. Die kurzen Kapitel und schnellen Perspektivwechsel tragen zu einem hohen Tempo der Handlung bei und der Leser wird regelrecht durch das Buch gepeitscht. Am besten nimmt man sich ausreichend Zeit, bevor man damit anfängt, denn es wird schwer, es wieder aus der Hand zu legen! Weitere Ermittlungen führt Paul Kalkbrenner in „Gier“ und „Trieb“ durch und ich bin äußerst gespannt, mit was für Fällen er es da zu tun bekommen wird!

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  • Traust du dich in die Unterwelt Berlins?

    Wut

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. March 2014 um 13:20

    Zum Inhalt: Während eines Umweltgipfels in Berlin finden im Untergrund grausame Morde statt. Anfangs schaut es nach Mord innerhalb des Rotlichmilieus aus, doch nach und nach entpuppt sich die grausame Wahrheit. Zeugen sterben, ein anderer wird es Mordes bezichtigt und die Wahrheit findet sich im Untergrund, der eine Welt für die Ausgestoßenen bildet. Zum Buch: Die kurzen Wechsel und die damit verbundenen Perspektivwechsel haben mir sehr gut gefallen, dadurch wurde es nicht langatmig und wir konnten die Handlung aus mehreren Blickwinkeln betrachten. Die Charaktere sind gut getroffen, vor allem, da sie auch ihre privaten Probleme haben, also nicht nur strahlende Helden sind, allen voran der Ermittler Kalkbrenner, dem seine Familie abhanden, bedingt durch seinen Arbeitseifer, kommt und hinzu kommt noch dass er von vielen Seiten Prügel bezieht und sogar von dem Fall abgezogen wird. Dass die Geschichte zum Teil in die Untwerwelt Berlins verlegt wurde, trug auch zur Spannung bei. Auch die wahren Hintergründe für die Morde lagen lange im Dunklen, zwar zeichneten sich diese etwas zeitig ab aber bis dahin gab es mehrere Ansätze für Spekulationen. Denn nach einem gelungenen und spannenden Prolog wurde der Leser geschickt auf eine falsche Fährte geschickt, die sich erst spät als falsch erkenntlich zeigte. Das Leben in den U-Bahn-Schächten und -Bahnhöfen wurde sehr interessant dargestellt, ob es sich nun so abspielt oder überhaupt, ist ja erstmal zweitrangig, aber zumindest wurde hier gut auf Missstände in unserer Gesellschaft aufmerksam gemacht.

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  • Rezension zu "Wut" von Marcel Feige

    Wut

    FREiFLUG

    24. September 2009 um 21:47

    Klasse Buch, echt superspannend bis zum Ende.. Beim Lesen hab ich mich beinahe überschlagen damals :D
    Ist ein schöner Krimi für zwischendurch. Spielt im Berliner Untergrund. Wirklich durchaus lesenswert, auch wenn es hier ziemlich unbekannt zu sein scheint - schade...

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